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Dokumentenidentifikation DE3153383C2 15.02.1990
Titel Papieraufwickelvorrichtung
Anmelder Seiko Epson Corp.;
Kabushiki Kaisha Suwa Seikosha, Shinjuku, Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Koike, Isomu, Shiojiri, Nagano, JP
Vertreter Blumbach, P., Dipl.-Ing., 6200 Wiesbaden; Weser, W., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat., Pat.-Anwälte, 8000 München; Bergen, P., Dipl.-Ing. Dr.jur., Pat.-Ass., 6200 Wiesbaden; Kramer, R., Dipl.-Ing., 8000 München; Zwirner, G., Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing., 6200 Wiesbaden; Hoffmann, E., Dipl.-Ing., Pat.-Anwälte, 8000 München
DE-Anmeldedatum 06.08.1981
DE-Aktenzeichen 3153383
File number of basic patent 31312306
Offenlegungstag 08.04.1982
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 15.02.1990
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.02.1990
IPC-Hauptklasse B41J 15/16
IPC-Nebenklasse B65H 18/02   B65H 75/12   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Papieraufwickelvorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

Die US-PS 29 16 228 beschreibt eine Vorrichtung zur Ausrichtung verschiedener Bänder, die von unterschiedlichen Vorratsrollen zugeführt werden und mit aufeinander ausgerichteten Rändern aufeinanderliegend gemeinsam aufgewickelt werden. Die einzelnen Bänder werden von Vorratsrollen abgezogen, die von einseitig gelagerten Wellen gehalten werden. Das Paket aufeinanderliegender Bänder wird auf einem ebenfalls einseitig gelagerten Wickeldorn aufgewickelt. Damit die Bänder mit ihrer einen Stirnseite in eine gemeinsame Ebene gebracht werden, werden sie über Stifte geführt, die an einer Flanschplatte mit einem Neigungswinkel gegenüber der Normalen auf die Flanschplatte angebracht sind. Dabei rutschen die Bänder in die zwischen einem jeweiligen Stift und der Flanschplatte gebildete Ecke und werden so ausgerichtet.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine einseitig gelagerte Papieraufwickelvorrichtung zu schaffen, bei der eine straffe Papierführung und ein sauberes Aufwickeln mit ausgerichteten Stirnseiten der aufgewickelten Papierrolle gewährleistet sind.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.

Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindungen sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 eine Draufsicht auf die wesentlichen Teile der Papieraufwickelvorrichtung,

Fig. 2 eine Ansicht der Papieraufwickelvorrichtung von Fig. 1 von vorne und

Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Teils der Papieraufwickelvorrichtung.

In den Fig. ist mit 550 eine Aufnahmewelle bezeichnet, die in einem Rahmen 560 gelagert ist. Mit der Aufnahmewelle 550 sind eine Aufnahmeflanschplatte 540 und ein Zahnrad 530 einstückig ausgebildet. Der Antrieb der Aufnahmewelle 550 erfolgt über ein mit dem Zahnrad 530 im Eingriff stehendes Zwischenzahnrad 5, das auf einer Welle 520 sitzt und von einer nicht dargestellten Antriebswelle angetrieben wird. Mit 570 ist bereits auf der Aufnahmewelle 550 aufgewickeltes Papier und mit 580 das noch aufzuwickelnde Papier bezeichnet. 590 ist ein Lagerabschnitt der Aufnahmewelle 550, der in einem Lagerteil 510 des Rahmens 560 gelagert ist. Die Papieraufwickelvorrichtung 511 macht von einer einseitigen Lagerung der Aufnahmewelle 550 Gebrauch. Die Aufnahmewelle 550 ist so gelagert, daß sie einen Winkel δ mit der Richtung senkrecht zu der in Richtung des Pfeils a verlaufenden Vorschubbahn des Papiers 580 bildet.

Die Wirkungen dieses Winkels δ sind folgende:

  • 1. Das Papier 580 befindet sich nur am Ende der Aufnahmewelle 550 mit dieser bzw. dem schon aufgewickelten Papier in Eingriff. In diesem Kontaktbereich wirkt eine Zugkraft auf das Papier 580.
  • 2. Das Papier 580 wird infolge eines Riemeneffekts gegen die Aufnahmeflanschplatte 540 gedrückt. Zur Verhinderung eines Meandrierens und einer kräuselnden Dehnung sowie zur Ausrichtung der Stirnflächen des um die Aufnahmewelle 550 gewickelten Papiers 570 ist es erforderlich, daß das Papier 580 gegen die Aufnahmeflanschplatte 540 gedrückt wird und gleichzeitig das Ende des aufgewickelten Papiers 570 am Ende der Aufnahmewelle 550 befestigt wird.


Die Papieraufwickelvorrichtung 511 ist mit einem Neigungswinkel in bezug auf die Normale auf den Rahmen 560 angebracht, wie aus Fig. 2 erkennbar, so daß die Längsachse der Aufnahmewelle 550 mit der Ebene der Vorschubbahn des aufzuwickelnden Papiers 580 den Winkel β einschließt. Auch hierdurch wird das Papier 580 gegen die Aufnahmeflanschplatte 540 gedrückt und aufgewickelt. Auf diese Weise kann mit einem einseitigen Flansch und einer einseitigen Lagerung der Aufnahmewelle 550 dieselbe Funktion und Wirkung wie mit einer beidseitigen Lagerung erhalten werden.


Anspruch[de]
  1. Papieraufwickelvorrichtung, insbesondere zur Aufnahme von bedrucktem Papier in einem Drucker, mit einer einseitig gelagerten Aufnahmewelle (550) zum Aufwickeln des Papiers (580), dadurch gekennzeichnet,

    daß die Längsachse der Aufnahmewelle (550) gegenüber der Transportrichtung des aufzuwickelnden Papiers (580) einen von 90° abweichenden Winkel aufweist, derart, daß das aufzuwickelnde Papier (580) die Aufnahmewelle (550) bzw. das bereits aufgewickelte Papier (570) nur an einem Rand berührt,

    daß die Längsachse der Aufnahmewelle (550) einen Neigungswinkel (β) bezüglich der Ebene der Vorschubbahn des aufzuwickelnden Papiers (580) aufweist, und

    daß eine Aufnahmeflanschplatte (540) vorgesehen ist, gegen die das aufzuwickelnde Papier (580) mit dem anderen Rand gedrückt wird.






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