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Dokumentenidentifikation DE3935043A1 26.04.1990
Titel Plotter mit einer Bremse für eine Zuführwalze
Anmelder Gerber Garment Technology, Inc., Tolland, Conn., US
Erfinder Gerber, Heinz Joseph, West Hartford, Conn., US
Vertreter Schaumburg, K., Dipl.-Ing.; Thoenes, D., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat.; Englaender, K., Dipl.-Ing., Pat.-Anwälte, 8000 München
DE-Anmeldedatum 20.10.1989
DE-Aktenzeichen 3935043
Offenlegungstag 26.04.1990
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.04.1990
IPC-Hauptklasse B43L 13/00
IPC-Nebenklasse B65H 23/08   
Zusammenfassung Die Erfindung bezieht sich auf einen Plotter mit einer Bremse für die Zuführwalze und insbesondere auf eine Reibungsbremse (200) für eine Zuführwalze (30) in einer Vorrichtung zum Abziehen eines bogenförmigen Materials von der Zuführwalze auf eine Aufnahmewalze. Die Bremse (200) umfaßt eine auf einer Platte (64) gelagerte Welle (208) mit einem Kopf (214) an ihrem einen Ende und einem Gewindeabschnitt an ihrem anderen Ende. Ein zapfengeführter Teil (234), ein Sperrvorspannarm (231, 228) und eine zwischen dem Arm (231) und dem zapfengeführten Teil (234) angeordnete Reibdichtungsscheibe (230) sind jeweils drehbar auf der Welle (208) gelagert und durch eine axiale Einstelleinrichtung (220, 222, 224) gegeneinander vorgespannt und nahe dem Gewindeendabschnitt der Welle angeordnet. Die axiale Einstelleinrichtung (220, 222, 224) wirkt gegen eine Seite der Platte (64), um die drehbar gelagerten Glieder gegen die andere Plattenseite zu klemmen. Der Sperrvorspannarm (231) erzeugt auf der Zuführwalze (30) einen Reibungswiderstand, wenn das bogenförmige Material (34) abgezogen wird, und übt auf die Zuführwalze (30) nachfolgend eine Sperrvorspannkraft (B) aus, wenn das Abziehen des Materials gestoppt ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf einen Plotter oder eine ähnliche Vorrichtung, bei der bogenförmiges Material von einer Zuführwalze über eine Auflagefläche bewegt wird. Zeichnungen, Schriftzeichen und andere Graphiken werden abschnittsweise von einem Zeichenstift auf das bogenförmige Material gezeichnet, wenn dieses intermittierend abschnittsweise über die Auflagefläche bewegt wird. Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf eine einfache Anordnung und umfaßt eine Bremse für die Zuführwalze, gewährleistet eine genaue Positionierung des bogenförmigen Materials am Ende eines Vorlaufs und die Aufrechterhaltung dieser Stellung bis zum Beginn des nächsten Vorlaufs, um ein genaues Zusammenpassen benachbarter, auf unterschiedliche Segmente des bogenförmigen Materials gezeichnete Zeichensegmente zu gewährleisten.

Gemäß der US-Anmeldung 1 95 128 wird das Papier von der Zuführwalze mittels eines Getriebemotors abgezogen, der eine Papieraufnahmewalze antreibt. Eime Verschiebungsmeßplatte greift in das Papier ein und wird zusammen mit dem Papier gedreht. Die Drehverschiebung der Platte wird ermittelt, um eine Anzeige der Papierverschiebung zu erhalten. Wenn die Platte während eines Vorschubs anzeigt, daß dieser nahezu beendet ist, wird die Geschwindigkeit des Aufnahmemotors verlangsamt, und wenn die Platte anzeigt, daß der Vorschub vollständig beendet ist, wird der Aufnahmemotor gestoppt. Um ein exaktes Zusammenpassen der einzelnen Zeichnungsabschnitte zu gewährleisten, sollte in dem Moment, in dem der Aufnahmemotor gestoppt ist, auch die Bewegung des Papiers gestoppt werden. Außerdem sollte die Stellung des Papiers relativ zur Auflagefläche in dem betreffenden Augenblick bis zum Beginn des nächstem Vorschubs festgehalten werden.

In der US-Patentanmeldung 1 95 128 ist eine ein Ende der Zuführwalze beaufschlagende Reibungsscheibe zum Aufbringen einer Kraft auf den dem nicht aufgewickelten Teil des Papiers von der Zuführwalze gegenüberliegenden Teil offenbart, so daß das Papier in Spannung gehalten ist, wenn es von der Zuführwalze abgezogen wird und die Zuführwalze sofort ohne einen Überlauf anhält, wenn der Aufnahmemotor stoppt. Wenn der Aufnahmemotor anhält, ist ein bestimmter Energiebetrag in einem federförmigen Element zwischen dem Rotor des Aufnahmemotors und dem Papiersegment auf der Auflagefläche gespeichert. Unter günstigen Bedingungen wird diese gespeicherte Energie von der auf die Zuführwalze aufgebrachten Reibungskraft so aufgenommen, daß die Papierstrecke zwischen den Walzen stationär und gespannt bleibt. Wenn jedoch die auf die Zuführwalze aufgebrachte Reibungskraft anfangs zu gering ist oder wenn eine solche anfangs ausreichend große Reibungskraft verloren geht, wie z.B. infolge einer Vibration des Plotters, besteht die Möglichkeit, daß infolge der gespeicherten Energie ein geringer Betrag an zusätzlichem Papier von der Zuführrolle abgezogen wird, wodurch das Papier um einen geringen Betrag relativ zur Auflagefläche verschoben wird, so daß die zuvor genau bestimmte Position nicht eingehalten wird.

Es ist insbesondere ermittelt worden, daß die Wirksamkeit der in der oben genannten Anmeldung beschriebenen Reibungsplatte stark davon abhängt, daß die Seitenkanten des aufgewickelten Papiers auf der Zuführwalze zueinander ausgerichtet sind, um eine gleichmäßig ebene Endflache für die Walze zu bilden. Herkömmliche aufgewickelte Papierwalzen haben jedoch häufig keine perfekt eben ausgebildeten Endflächen. Deshalb kann die gewünschte Reibungskraft nicht immer erzeugt werden. Wenn sich die Endfläche der Walze vorzeitig auf der Reibungsplatte verschiebt, z.B. infolge einer Vibration des Plotters, geht die Reibungskraft teilweise oder ganz gegen Null.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Plotter zu schaffen, bei dem Papier oder ein ähnliches bogenförmiges Material von der Zuführwalze unter Spannung unabhängig von einer vollkommen ebenen Endfläche in der Walze abgezogen werden kann und bei dem am Ende einer Vorschubbewegung das bogenförmige Material gleichzeitig mit dem Aufnahmemotor gestoppt und in seiner Stellung bis zum Beginn des nächsten Vorschubs gegen die Kraft der zwischen dem Papier auf der Auflagefläche und dem Aufnahmemotor gespeicherten Energie gehalten wird, wobei die gespeicherte Energie die Papierstrecke zwischen den zwei Walzen gespannt hält.

Gemäß einer anderen Ausführungsform soll eine einfache Reibungsbremse zur Verwendung mit der Zuführwalze geschaffen werden, welche durch ein Zusammenwirken mit anderen Teilen des Plotters während einer Vorschubbewegung eine verzögerte oder umgekehrte Vorspannkraft auf die Zuführwalze ausübt, um sicherzustellen, daß das Papier von der Zuführwalze unter Spannung abgezogen wird, und welche am Ende einer Vorschubbewegung eine Umkehrvorspannung auf die Zuführwalze aufbringt, die ausreicht, um das Papier in einer stationären Stellung gegen die in dem Antriebszug zwischen dem Papier auf der Auflagefläche und dem Rotor des Aufnahmemotors gespeicherte Federenergie gespannt zu halten.

Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Plotter mit einer Papierzufuhr und Aufnahmewalzen und einer Einrichtung zum genauen segmentweisen Vorschieben des Papiers von der Zuführwalze auf die Aufnahmewalze über eine Auflagefläche. Ein Aufnahmemotor dreht die Aufnahmewalze. Ein Meßfühler ermittelt die Verschiebung des Papiers relativ zur Auflagefläche während einer Vorschubbewegung. Am Ende der Vorschubbewegung, wenn ein vorbestimmter Verschiebebetrag des Papiers ermittelt worden ist, wird der Aufnahmemotor gestoppt. Eine Bremse übt eine Verzögerungskraft oder Sperrvorspannung auf die Zuführwalze während der Vorschubbewegung aus. Am Ende der Vorschubbewegung, wenn der Aufnahmemotor gestoppt ist, bringt die Bremse weiterhin eine Sperrvorspannung auf die Zuführwalze auf, um das Papier gespannt und stationär relativ zur Auflagefläche bis zum Beginn der nächsten Vorschubbewegung zu halten.

Die Aufgabe wird auch gelöst durch eine Reibungsbremse umfassend eine in dem Plotterrahmen gelagerte Welle, deren Längsachse mit der Achse der Zuführwalze fluchtet. Ein zapfengefürter Teil ist durch die dem angrenzenden Ende der Zuführwalze benachbarte Welle abgestützt und lösbar mit einem im Zentrum der Zuführwalze befestigten Stopfen verbunden, um das angrenzende Ende der Zuführwalze radial abzustützen und sich mit dieser zu drehen. Ein Sperrvorspannungsglied ist drehbar auf der Welle gelagert und hat einen die Welle umgebenden Kopfteil und einen sich radial nach außen erstreckenden Armabschnitt. Ein Paar zusammenwirkender Reibungsflächen, welche senkrecht zur Welle stehen, sind zwischen dem Sperrvorspannungsglied und dem zapfengeführten Teil angeordnet. Ein einstellbares Druckglied ist für die Eingriffsstellung der zwei Reibungsflächen vorgesehen. Die Reibungsflächen sind außerdem so angeordnet, daß während einer Drehung der Zuführwalze eine Fläche an der Zuführwalze befestigt ist und zusammen mit dieser rotiert, und die andere Reibungsfläche an dem Sperrvorspannungsglied befestigt ist. Das Sperrvorspannungsglied hat eine neutrale Stellung längs der Wellenachse und ist durch eine Feder vorgespannt, um nachgiebig aus der neutralen Stellung in Richtung der Abrolldrehung der Stützwalze bewegbar zu sein. Die Bewegung des Sperrvorspannungsgliedes in der Abrollrichtung der Stützwalze ist durch einen Anschlag begrenzt. Während einer Vorschubbewegung des Papiers bewegt sich das Sperrvorspannungsglied deshalb zunächst mit der Walze in dessen begrenzte Stellung, wenn es sich noch nicht in einer solchen begrenzten Stellung befindet. Währenddessen nimmt die Kraft der vorgespannten Feder eine solche Bewegung nachgiebig auf und übt eine Vorspannungskraft auf die Zuführwalze aus. Wenn die begrenzte Stellung erreicht ist, bewegen sich die zwei Reibungsflächen relativ zueinander und erzeugen eine Reibungskraft, welche ein Sperrvorspannungsdrehmoment auf die Zuführwalze aufbringt. Am Ende einer Vorschubbewegung kurz nach dem Stoppen des Aufnahmemotors übt die auf das Vorspannglied aufgebrachte Federvorspannung wiederum eine Sperrvorspannung auf die Zufuhrwalze aus.

Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 eine perspektivische Ansicht, teilweise im Schnitt, eines Plotters mit der erfindungsgemäßen Reibungsbremse;

Fig. 2 eine Draufsicht auf den Plotter gemäß Fig. 1, jedoch mit abmontierten Endverkleidungen;

Fig. 3 einen Vertikalschnitt entlang der Linie 3-3 in Fig. 2;

Fig. 4 einen Vertikalschnitt entlang der Linie 4-4 in Fig. 2;

Fig. 5 einen Vertikalschnitt entlang der Linie 5-5 in Fig. 4, wobei die betätigte erfindungsgemäße Reibungsbremse strichpunktiert dargestellt ist; und

Fig. 6 eine schematische Ansicht einer anderen Ausführungsform der Erfindung.

Gemäß den Fig. 1 und 2 besteht ein erfindungsgemäßer fortlaufender Plotter 16 zunächst aus einem Tisch 18 mit einer geeigneten Grundkonstruktion 20 und einer nach oben weisenden Auflagefläche 22 sowie zwei zueinander parallelen Führungsschienen 24, 24, einem länglichen entlang den Führungschienen 24, 24 in der dargestellten Y Koordinatenrichtung bewegbaren Y Schlitten 26 und einem entlang dem Y Schlitten 26 in der dargestellten X Koordinatenrichtung bewegbaren Stift oder X Schlitten 28. In Fig. 1 ist der Plotter mit Abschnitten einer der beiden Endverkleidungen 27, 27 und Führungsschienen 24, 24 gezeigt, welche teilweise abmontiert dargestellt sind, um die Lage der Zuführwalze relativ zur Auflagefläche 22 klar darzustellen.

Gemäß Fig. 2 umfaßt der Tisch 18 an seiner rechten Seite eine Einrichtung zum auswechselbaren Lagern einer Papier-Zuführwalze 30 zum Drehen um deren zentrale Achse 31 und ferner eine seiner linken Seite benachbarte Einrichtung zum auswechselbaren Lagern einer Papier-Aufnahmewalze 32 zum Drehen um deren zentrale Achse 33. Das Papier 34 wird von der Zuführwalze 30 über die Auflagefläche 22 geführt und auf die Aufnahmewalze 32 aufgewickelt, wie nachfolgend genauer erläutert wird. Ein Papier-Antriebsmotor 74 dreht die Aufnahmewalze 32, um das Papier darauf aufzuwickeln, von der Zuführwalze abzuziehen und in der sich parallel zur Längsachse des Papiers erstreckenden Richtung 35 zu bewegen. Ein länglicher Papierabschnitt wird von der Auflagefläche 22 aufgenommen und mit Hilfe eines von dem Schlitten 28 getragenen Stiftes 36 beschriftet.

Der Plotter 16 ist insbesondere für lange Zeichnungen, wie z.B. Zeichnungen für die Bekleidungsindustrie ausgelegt, obgleich die Plotterfläche in Längsrichtung der Zeichnung eine Ausdehnung hat, die normalerweise sehr viel kleiner ist als die Zeichnungslänge. Das Papier 34 kann z.B. eine Breite von etwa 2 m haben, wohingegen eine Zeichnung auf dem Papier 34 eine Länge von etwa 27 bis 45 m oder mehr haben kann. Die Auflagefläche 22 ist rechteckig und durch zwei Endkanten 38, 38 und zwei Seitenkanten 40, 40 begrenzt, von denen jede einen relativ kleinen Krümmungsradius, z.B. weniger als 2,5 cm und vorzugsweise weniger als 1,25 cm hat. Der wesentliche Teil der Auflagefläche 22 ist eine durch die kombinierten Bewegungsbereiche des Stiftes 36 in den X und Y Koordinatenrichtungen begrenzte Plotterfläche.

Die Führungsschienen 24, 24 sind relativ zur Auflagefläche 22 befestigt und erstrecken sich senkrecht zur Richtung 35 der Papierbewegung und sind zusätzlich näher zueinander angeordnet als die Breite des Papiers 34 oder des Bewegungsbereichs des Stiftes parallel zur Y Koordinatenachse. Vorzugsweise sind sie gemäß Fig. 2 voneinander um eine Strecke d beabstandet, welche zumindest weniger als die Hälfte oder mehrere Male weniger als die Breite des Papiers 34 ist. In einem bestimmten Anwendungsfall hat das Papier 34, wie erwähnt, z. B. eine Breite von etwa 2 m. Die Auflagefläche 22 zwischen den Kanten 38, 38 hat eine Breite von etwa 2,16 m (85,25 Inch) und zwischen den Seitenkanten 40, 40 eine Länge von etwa 0,63 m (24,75 Inch). Der Stift 36 hat einen Bewegungsbereich von etwa 2 m in der Y Koordinatenrichtung, der mit der Breite des Papiers 34 zusammenfällt, und einen Bewegungsbereich von etwa 0,43 m (17 Inch) in der X Koordinatenrichtung, so daß die Plotterfläche auf der Auflagefläche 22 auf etwa 0,43×2 m (17×80 Inch) begrenzt ist. Die Strecke d zwischen den zwei Schienen 24, 24 beträgt etwa 0,57 m (22,375 Inch), so daß der Führungsschienenabstand d etwa 31/2 Mal geringer als die Breite des Papiers 34 und der entsprechenden Plotterfläche der Auflagefläche 22 ist. Der Y Schlitten 26 erstreckt sich zwischen den zwei Führungsschienen 24, 24, wobei der kurze Abstand zwischen den Führungsschienen bedeutet, daß dieser Schlitten eine relativ kleine Abmessung und ein geringes Gewicht haben kann und an seinen zwei Enden durch die Schienen 24, 24 leicht abgestutzt und geführt ist, und gleichzeitig wiederstandsfähig genug gegen Vibrationen und Verformungen ist, um Zeichenfehler zu vermeiden. Der Stiftschlitten 28 kann ebenfalls eine relativ kleine Abmessung und ein geringes Gewicht haben. Die kleine Abmessung und das geringe Gewicht der Schlitten 26 und 28 ermöglicht, diese aus einer relativ preiswertigen Konstruktion herzustellen und mit annehmbaren Beschleunigungen und Abbremsungen mit wenig Energie verbrauchenden, preiswerten Motoren anzutreiben.

Unterschiedliche Einrichtungen können zum Führen und Bewegen der Schlitten 26, 28 in den Y und X Koordinatenrichtungen verwendet werden. Wie z.B. in Fig. 2 gezeigt, können die zwei Schlitten durch im wesentlichen herkömmliche Kabelantriebe angetrieben sein, welche eine durch einen Y Motor 46 angetriebene Y Kabeltrommel 44 und eine durch einen X Motor 50 angetriebene X Kabeltrommel 48 umfassen.

Gemäß Fig. 2 trägt eine Endplatte 62 eine Steuereinheit 69, welche einen Digitalrechner, Servoverstärker und andere elektronische Bauteile zum Steuern des Plotters umfaßt, wobei die Einheit 69 mit anderen Teilen eines computergestützten Zeichensystems oder dergleichen durch ein Kabel 70 verbindbar ist. Die für die von dem Plotter hergestellten Zeichnungen erforderlichen Daten können insbesondere durch das Kabel 70 zugeführt werden. Diese Daten werden anschließend von dem Rechner verarbeitet und in nachfolgend an den Y Motor 46, den X Motor 50 und den Antriebsmotor 74 für die Aufnahmerolle ausgegebene Befehle umgewandelt, um die Bewegung des Stiftes und des Papiers derart zu steuern, daß der Stift die durch die Daten repräsentierten Zeichnungen auf das Papier zeichnet. Außerdem umfaßt eine in Fig. 2 dargestellte Endplatte 64 eine die X und Y Kabeltrommeln 48 und 44 sowie die damit verbundenen X und Y Motoren 50 und 46 aufnehmende Halterung 72. Die gleiche Endplatte trägt ebenfalls den Papier-Antriebsmotor 74 zum Antreiben der Aufnahmewalze 32, wie nachfolgend genauer erklärt wird.

Wie zuvor angegeben, wird die Aufnahmewalze 32 gedreht, um das Papier darauf aufzuwickeln und von der Zuführwalze 30 abzuziehen, wodurch das Papier in der Richtung 35 in Fig. 2 bewegt wird. Das Papier wird außerdem abschnittsweise intermittierend über die Auflagefläche 22 bewegt. Nachdem ein Segment einer Zeichnung auf den durch die Auflagefläche 22 abgestützten Papierabschnitt aufgezeichnet ist, wird die Aufnahmerolle durch den Antriebsmotor 74 gedreht, um ein neues Papiersegment auf die Auflagefläche aufzubringen. Anschließend wird ein neues Segment der Zeichnung auf dieses Papiersegment gezeichnet. Die während jeder Vorwärtsbewegung vorgeschobene Papierlänge wird gemessen und durch einen Papierverschiebemeßfühler 75 gesteuert. Dieser Meßfühler kann unterschiedlich aufgebaut sein, ist aber vorzugsweise der gleiche wie der in der US-Anmeldung 1 95 128 gezeigte Meßfühler. Dieser Meßfühler hat eine drehbare Platte, welche in das Papier eingreift und von diesem gedreht wird, wenn das Papier weitertransportiert wird. Eine Erfassungseinrichtung ermittelt dann die Drehverschiebung der Platte, um ein Maß für die Papierverschiebung anzugeben. Eine bestimmte Papierlänge ist für jeden Vorschub vorbestimmt. Zu Beginn jeder Vorschubbewegung wird der Papier- Antriebsmotor 74 eingeschaltet und dreht sich mit einer im wesentlichen konstanten Drehzahl über nahezu die gesamte Vorschublänge. Wenn der Meßfühler 75 das nahe Ende der Vorschubstrecke erfaßt, wird die Drehzahl des Motors 75 verlangsamt. Sobald der Meßfühler 75 das Ende der Vorschublänge erfaßt, wird der Papier-Antriebsmotor 74 gestoppt. Da der Antriebsmotor in dem Moment gestoppt wird, in dem der Meßfühler 75 das Ende der Vorschubsstrecke erfaßt, ist es für ein genaues Zusammenpassen der jeweiligen Zeichensegmente wichtig, daß die Bewegung des Papiers über die Auflagefläche 22 gleichzeitig mit dem Anhalten des Antriebsmotors 74 gestoppt wird und, daß diese Stellung relativ zur Auflagefläche bis zum Beginn der nächsten Vorschubbewegung beibehalten wird. Dazu ist erfindungsgemäß, wie nachfolgend genauer beschrieben, mit der Zuführwalze eine Bremse verbunden, die eine Verzögerungskraft auf die Zuführwalze während einer Vorschubbewegung aufbringt, um das zwischen der Aufnahmewalze und der Zuführwalze befindliche Papier gespannt zu halten, und die am Ende der Vorschubbewegung eine Sperrvorspannkraft auf die Zuführwalze bis zur nächsten Vorschubbewegung ausübt, um das Papier auf der Auflagefläche 22 stationär und gegen die durch die in dem federartigen Element zwischen dem Papier auf der Auflagefläche und dem Rotor des Antriebsmotors 74 gespeicherte Energie ausgeübten Kräfte gespannt zu halten.

Die Einrichtung zum auswechselbaren und drehbaren Lagern und Antreiben der Aufnahmewalze 32 ist in Fig. 3 gezeigt. Darin hat die Aufnahmewalze 32, ähnlich der Zuführwalze 30, eine rohrförmige Zentralhülse 104, auf die das Papier 34 aufgewickelt wird. Das linke Ende der Walze ist herausnehmbar gekuppelt mit dem Papier- Antriebsmotor 74 mittels einer zweiteiligen Kupplung, die aus einem an der Motor-Antriebswelle 136 befestigten zylindrischen Teil 134 und aus einem lösbar an dem Walzen-Rohr 104 befestigten dehnbaren Stopfen 138 besteht. Der dehnbare Stopfen 138 ist in die Hülse 104 eingesetzt und an dieser befestigt, bevor die Walze 132 auf dem Plotter angebracht wird. Er besteht aus zwei Teilen 140 und 142 einer im wesentlichen zylindrischen Konstruktion, zwischen denen ein zusammendrückbarer ringförmiger Körper 144 aus Neopren oder dergleichen aufgenommen ist. Der innenliegende Teil 142 ist für eine axiale Bewegung relativ zum äußeren Teil 140 durch zwei Schrauben 146, 146 abgestützt, die in den äußeren Teil 140 eingeschraubt und sich bewegbar durch den innenliegenden Teil 142 erstrecken. Eine andere Schraube 148 mit einem in einem zentralen Rücksprung des äußeren Teils 140 aufgenommenen Kopf erstreckt sich frei durch den Teil 140 und ist in den innenliegenden Teil 142 eingeschraubt. Durch ein Drehen der zentralen Schraube 148 kann der innenliegende Teil 142 deshalb in Richtung auf den äußeren Teil oder weg von diesem bewegt werden, um den ringförmigen Körper 144 zusammenzudrücken oder zu entspannen, indem dessen Durchmesser vergrößert oder verringert wird, um einen Eingriff oder ein Lösen der Innenfläche des Rohres 104 zu ermöglichen. Der Stopfen 138 wird zunächst in das dem Körper 144 benachbarte Ende des Rohres 104 in einem im wesentlichen entspannten Zustand eingesetzt. Anschließend wird die Schraube 148 gedreht, um den Teil 142 in Richtung auf den Teil 140 zu bewegen, den Durchmesser des Körpers zu vergrößern und den Stopfen 138 nicht drehbar an dem Rohr zu befestigen. Der Stopfen 138 wird anschließend an den Teil 134 gekoppelt, so daß eine antriebsmäßige Verbindung zwischen dem Teil 134 und dem Stopfen 138 besteht. Um eine solche antriebsmäßige Verbindung zu erzielen, sind an dem Stopfen 138 zwei Stifte 150, 150 befestigt, die gleitend in entsprechende Löcher in dem Teil 134 eingreifen.

Das gegenüberliegende oder rechte Ende der Aufnahmewalze 32 ist gegen das linke Ende mittels eines Stopfens 118 drehbar abgestützt und mit einer Feder vorgespannt. Der Stopfen 138 ist so gelagert, daß er sich um die zentrale Achse 31 der Walze 30 drehen kann und eine beschränkte axiale Bewegung entlang dieser Achse mittels einer Welle 124 möglich ist, die in der Endplatte 62 durch zwei Lager 126, 126 abgestützt ist. Eine zylindrische Schraubenfeder 128, deren eines Ende in den Stopfen 118 und deren anderes Ende in die Endplatte 62 eingreift, umgibt die Welle 124. Ein zylindrischer Schirm 130 ist an dem Stopfen 118 befestigt und erstreckt sich über einen Längenabschnitt der Feder 128. Die Feder 128 arbeitet als Druckfeder und beaufschlagt den Stopfen 118 nach links, wie in Fig. 3 gezeigt, um einen ständigen Sitz des Stopfens 118 in dem Rohr 104 sicherzustellen. Eine nach links gerichtete Bewegung des Stopfens ist durch einen Stift 132 begrenzt, welcher von dem rechten Ende der Welle 124 getragen und in der Begrenzungsstellung mit der Endplatte 62 zusammenwirkt. Eine nach rechts gerichtete Bewegung des Stopfens 118 ist begrenzt durch den Eingriff des rechten Endes des Schirms 130 mit der Endplatte 62. Eine solche begrenzte axiale Bewegung des Stopfens reicht aus, um ein Auswechseln und Austauschen einer Zuführwalze in dem Plotter zu ermöglichen. Beim Auswechseln der Walze 34 wird diese manuell nach rechts gedrückt, wie in Fig. 3 gezeigt, um die Feder 128 zusammenzudrücken, bis das gegenüberliegende Rollenende von dem Teil 134 gelöst werden kann. Das dem Teil 134 benachbarte Rollenende wird dann seitlich herausgezogen, bis es nicht mehr mit dem Teil 134 und anderen Plotterteilen in Verbindung steht und anschließend im wesentlichen axial nach links bewegt, um das rechte Ende aus dem Stopfen 118 herauszunehmen. Das Einsetzen einer neuen Aufnahmewalze in den Plotter geschieht in umgekehrter Reihenfolge.

Erfindungsgemäß ist eine Reibungsbremse an der Lagerung der Zuführwalze 30 so vorgesehen, daß während des Abrollens von Papier von der Zuführwalze mittels des Motors 74 eine Kraft auf die Walze ausgeübt wird, die der Abrollbewegung entgegengerichtet ist, so daß der zwischen den Walzen 30 und 32 angeordnete Papierabschnitt gespannt gehalten wird. Wenn die Drehung der Aufnahmewalze durch ein Stoppen des Antriebsmotors 74 angehalten wird, wird eine Sperrvorspannungkraft oder ein Drehmoment kontinuierlich auf die Zuführwalze 30 so aufgebracht, daß die Walze ohne ein Weiterdrehen sofort stoppt, wobei der rückwärtsgerichtete Vorspanneffekt bis zum Beginn der nächsten Vorschubbewegung aufrechterhalten bleibt.

Gemäß Fig. 4 ist die dargestellte Reibungsbremse 200 in die Zuführwalze 30 eingebaut, welche eine rohrförmige Zentralhülse 104 aus Karton oder dergleichen hat, auf die das Papier 34 aufgewickelt ist. Gemäß Fig. 4 ist die Walze an ihrem rechten Ende gleitend drehbar durch Mittel abgestützt, die denjenigen des rechten Endes der Aufnahmewalze 32 entsprechen. Insbesondere wenn der Stopfen 118 in die Hülse 104 eingesetzt ist, ist die Zuführwalze 30 an ihrem rechten Ende an diesem drehbar um die Achse 31 der Walze 30 auf der Welle 124 gelagert, die durch die Endplatte 62 in den Lagern 126, 126 fest abgestützt ist.

Das gegenüberliegende linke Ende der Zuführwalze 30 ist gemäß Fig. 4 auswechselbar und drehbar mit der Reibungsbremse 200 durch eine zweiteilige Kupplung gekuppelt, welche aus einem zapfengeführten Teil 234 und einem dehnbaren Stopfen 138 besteht. Der dehnbare Stopfen 138 ist mit dem zuvor mit Bezug auf Fig. 3 erläuterten Stopfen identisch, d.h. er besteht aus dem inneren Teil 142, dem äußeren Teil 140, dem zusammendrückbaren ringförmigen Körper 144 und der den Körper 144 zwischen die Teile 140 und 142 spannenden Zentralschraube 148, um den Stopfen 138 an der Hülse 104 zu sichern. Der zapfengeführte Teil 234 und der Stopfen 138 sind drehfest aneinander durch zwei an dem Stopfen 138 befestigte Stifte 150, 150 gekoppelt, welche gleitend in entsprechende Bohrungen des Teils 234 eingreifen, wenn das linke Ende der Zuführwalze 30 in eine mit dem zapfengeführten Teil 234 während des Beschickens gekoppelte Stellung bewegt wird.

Der zapfengeführte Teil 234 hat eine kreisförmige, eine Welle 208 aufnehmende Durchgangsöffnung 207, um den Teil 234 in einem gelagerten Zustand mit der äußeren glatten Fläche der Welle 208 drehbar abzustützen. Die Welle 208 ist in einer Aufnahmeöffnung 210 in einem aufgebauten Teil der Platte 64 so gelagert, daß die zentrale Längsachse der Welle 208 mit der Achse 31 der Walze 30 fluchtet. Die Welle 208 ist jedoch drehfest in der Platte 64 durch eine Paßfeder 212 gehalten, die zwischen zwei Nuten eingesetzt ist, welche sich parallel zueinander und zur Achse 31 erstrecken, wobei jede Nut entlang einander entsprechenden Flächenabschnitten der Welle 208 und der Öffnung 210 ausgebildet ist. Die Stirnfläche des dem Stopfen 138 gegenüberliegenden zapfengeführten Teils 234 hat einen kreisförmigen Rücksprung 216, der konzentrisch zur Durchgangsöffnung 207 ausgebildet ist und sich mit einer bestimmten Tiefe in dem Teil 234 erstreckt. An einem Ende der Welle 208 ist ein Kopf 214 ausgebildet, der einen geringfügig kleineren Durchmesser als der Rücksprung 216 hat, so daß ein Teil oder der gesamte Kopf in die vorgegebene Tiefe des Rücksprungs 216 eingesetzt werden kann. Der Kopf 214 ist jedoch vom Boden des Rücksprungs 216 durch ein Lager 218 beabstandet, das auch als eine aus Teflon oder dergleichen bestehende Dichtungsscheibe mit geringem Reibungswert ausgebildet sein kann. Somit ist augenscheinlich, daß der zapfengeführte Teil 234, obgleich er axial auf der Welle 208 gehalten ist, sich frei in bezug auf die Welle drehen kann.

Am anderen Ende der Welle 208 ist ein eine Aufnahmemutter 220 tragendes Gewinde vorgesehen. Wenn die Mutter 220 genügend angezogen ist, wirkt sie zusammen mit einer Unterlegscheibe 224 gegen die Druckkraft einer konzentrisch zur Welle 208 angeordneten Schraubenfeder 222. Das gegenüberliegende, nicht mit der Unterlegscheibe 224 in Kontakt stehende Ende der Feder 222 grenzt an den Aufbauabschnitt der Platte 64 an, so daß die Mutter 222 die Welle 208 nach links gegen die Vorspannung der Feder 222 zieht. Es ist klar, daß die in der Öffnung 210 ausgebildete, die Paßfeder 212 aufnehmende Nut an gegenüberliegenden Enden offen ist, so daß die Paßfeder 212 in dieser Nut axial frei bewegt werden kann, wenn die Aufnahmemutter gedreht wird.

Zwischen dem zapfengeführten Teil 234 und einer Stirnfläche 264 der Platte 64 ist ein Drucklager in Form einer Dichtungsscheibe 226 mit geringer Reibung, ein kreisförmiger Kopfabschnitt 229 eines Sperrvorspannungsgliedes 231 und eine Dichtungsscheibe 230 mit hohem Reibungswert angeordnet. Das Sperrvorspannungsglied hat außerdem einen sich radial erstreckenden Arm 228 und besteht vorzugsweise aus Metall. Jeder dieser dazwischen befindlichen Elemente hat eine Durchgangsöffnung, in der die Welle 208 in Lagern drehbar aufgenommen ist. Wenn die Aufnahmemutter genügend angezogen ist, wird die rechte Seite der Dichtungsscheibe 230 mit hohem Reibungsbeiwert in Oberflächenkontakt mit der gegenüberliegenden äußeren Fläche des zapfengeführten Teils 234 und die gegenüberliegende linke Seite der Dichtungsscheibe 230 in Oberflächenkontakt mit der gegenüberliegenden rechten Seite des kreisförmigen Kopfabschnitts 229 des Vorspanngliedes 231 gebracht. Zusätzlich wird die linke Seite des Kopfabschnitts 229 in Oberflächenkontakt mit der gegenüberliegenden rechten Seite des Drucklagers 226 und die gegenüberliegende linke Seite des Drucklagers 226 in Oberflächenkontakt mit der gegenüberliegenden Seite 264 der Platte 64 gebracht. Die diese Elemente zusammendrückende Kraft wird von der Feder 222 so aufgebracht, daß die Kraft, welche gegenüberliegende Flächen gegeneinanderdrückt und die Leistung der Reibungskupplung zwischen der linken Seite des Teils 234 und der rechten Seite des Kopfabschnitts 229 bestimmt, gezielt durch ein Verdrehen der Mutter 220 auf der Welle 208 vergrößert oder verringert werden kann. Der kreisförmige Kopfabschnitt 229 des Gliedes 231 ist relativ stark an den zapfengeführten Teil 34 durch die Dichtungsscheibe 230 gekuppelt, da die Dichtungsscheibe 230 aus einem Material mit einem hohen Reibungsbeiwert besteht. Es ist jedoch klar, daß nur ein sehr geringes Reibungskuppeln, wenn überhaupt, zwischen der befestigten Seite 264 und der linken Seite des kreisförmigen Abschnitts 229 möglich ist, da das Drucklager 226, das aus einer Dichtungsscheibe aus Teflon oder dergleichen mit einem geringen Reibungswert besteht, den in Kontakt stehenden Flächen gestattet, sich relativ zueinander zu verschieben, wenn nur ein geringes Drehmoment übertragen wird. Es ist aber auch möglich, das Lager 226 mit Walzen oder Kugeln zu versehen, um einen geringen Reibungsgleitwert zu erzielen.

Am Ende des Arms 228 des Sperrvorspanngliedes 231 ist eine Öffnung 240 oder andere geeignete Befestigungseinrichtung vorgesehen, welche das freie Ende einer Feder 242 mit dem Arm 228 verbindet. An ihrem gegenüberliegenden Ende ist die Feder 242 an einer Hilfskonstruktion 364 der Platte 64 nach vorne von dem Arm 228 zur Aufnahmewalze 32 beabstandet befestigt. Eine Öffnung oder eine andere Verbindungseinrichtung fixiert das gegenüberliegende Ende der Feder an der Hilfskonstruktion 364. Der Abstand zwischen der in Fig. 4 gezeigten Stellung des Arms 228 und der Konstruktion 364 entspricht in etwa der Länge der Feder 242 in ihrem normalen, nicht gestreckten Zustand. Die Feder ist eine herkömmliche Stahl-Schraubenfeder, welche axial gedehnt werden kann, um ein Drehmoment auf das Sperrvorspannglied 231 zu übertragen.

Während des Betriebes bewegt sich der Vorspannarm 228 gemäß Fig. 5 zwischen einer in einer durchgezogenen Linie gezeigten vertikalen Stellung und einer begrenzten, strichpunktierten Stellung, welche nach vorne auf die zentrale Stellung in Richtung der Abrollbewegung der Zuführwalze beabstandet ist. Während einer Vorschubbewegung wird das Papier 34 auf die Aufnahmewalze 32 von der Zuführwalze 30 in der Richtung 35 abgezogen. Das Abziehen des Papiers 34 bewirkt eine Drehung der Zuführwalze in der mit A gekennzeichneten Richtung. Da der zapfengeführte Teil 234 und der Stopfen 138 drehbar aneinander durch die Stifte 150 gekuppelt sind, dreht sich der Teil 234 deshalb in Übereinstimmung mit der Walze 30 in der Richtung A. Der Kopfabschnitt 229 des Vorspanngliedes 231 ist reibschlüssig an dem zapfengeführten Teil 234 während der Anfangsbewegung des Arms 228 aus dessen neutraler Stellung befestigt. Deshalb dreht sich das Vorspannglied 231 mit dem Teil 234, bis dessen Arm 228 mit dem Anschlag 464 zusammentrifft, welcher an der Platte 64 gehalten ist. Der Anschlag 464 ist derart zum Arm 228 angeordnet, daß dieser eine bogenförmige Schwingung von etwa 15 bis 20° ausführen kann, bevor er von dem Anschlag gestoppt wird. Die Anfangsbewegung des armförmigen Vorspanngliedes wird aufgrund des auf das Vorspannglied durch dessen Feder 242 ausgeübten Drehmoments ausgeführt, das geringer ist als das durch die Dichtungsscheibe 230 übertragene Reibungsdrehmoment. Sobald jedoch der Arm 228 an dem Anschlag 464 anliegt, dreht sich der zapfengeführte Teil 234 relativ zum Spannglied, wobei diese Relativdrehung von einer Gleitbewegung zwischen entweder den zusammenwirkenden Flächen der Dichtungsscheibe 230 und des Vorspanngliedes 231 oder den zusammenwirkenden Flächen der Dichtungsscheibe 230 und des zapfengeführten Teils 234 begleitet ist, um ein der Drehung der Zuführwalze entgegenwirkendes Reibmoment in der Abrollrichtung zu erzeugen. Es wird also ein Reibungswiderstand auf die Zuführwalze aufgebracht, welche umgekehrt eine Spannkraft auf das zwischen der Zuführwalze und der Aufnahmewalze befindliche Papier ausübt. Die Größe des durch die Bremse 200 erzeugten Reibungswiderstandes kann durch ein gezieltes Verdrehen der Aufnahmemutter 220 erhöht oder verringert werden, um die Größe der auf die zusammenwirkenden Flächen wirkende Normalkraft, welche die Flächen gegeneinander drückt, einzustellen.

Wenn die Vorwärtsbewegung des Papiers aufgrund des Anhaltens des Motors 74 stoppt, ist der Arm 228 in seiner ausgeschwenkten, an dem Anschlag 464 anliegenden Stellung angeordnet. Die Feder 242 ist über ihre normale Länge gedehnt. Wenn die Drehung des Motors 74 nun gestoppt wird, gelangt der Kopfabschnitt des Vorspanngliedes 231 wieder in Reibungseingriff mit dem zapfengeführten Teil 234 und der von dem Kopfabschnitt 229 beaufschlagte Arm 228 bringt ein Sperrvorspanndrehmoment auf die Walze 30 in der Richtung B gemäß Fig. 5 auf. Dadurch wird das Papier 34 gespannt und stationär relativ zur Auflagefläche 22 gegen die zwischen dem Papier auf der Fläche 22 und dem Rotor des Motors 74 gespeicherten Kräfte, welche das Papier vorwärts von der Zuführwalze abziehen wollen, gehalten.

Es ist klar, daß unterschiedliche Änderungen an der auf die Zuführwalze wirkenden Bremse vorgenommen werden können, ohne den Schutzumfang der Erfindung zu verlassen. Es können z.B. verschiedene unterschiedliche Einrichtungen verwendet werden, um eine einstellbare Kraft vorzusehen, die zwei Reibungsflächen gegeneinander drückt, welche relativ zueinander gleiten, um eine Spannung in dem Papier während der maßgeblichen Vorschubbewegung zu erzeugen; außerdem können unterschiedliche Einrichtungen zum Vorspannen des Vorspanngliedes verwendet werden, um dessen Rotationsbewegung weg von seiner neutralen Stellung in seine begrenzte Stellung nachgiebig aufzunehmen. Es ist z.B. möglich, eine einzige kombinierte Druck- und Drehfeder zu verwenden, um sowohl die Reibungsflächen aneinander zu drücken, als auch die Drehbewegung des Sperrvorspanngliedes aus einer neutralen Position nachgiebig aufzunehmen. Wie nachfolgend mit Bezug auf Fig. 6 näher erläutert wird, kann eine andere als eine Reibungsbremse verwendet werden, die mit der Zuführwalze zusammenwirkt.

Mit Bezug auf Fig. 6 ist der hier dargestellte Plotter identisch mit dem in den Fig. 1 und 5 dargestellten Plotter mit Ausnahme einer auf die Zuführwalze 30 anstelle der zuvor beschriebenen Reibungsbremse 200 einwirkenden elektrischen Bremse 270. In diesem Fall ist mit dem zapfengeführten Teil 234 drehfest eine Haltewelle 236 verbunden, die drehbar in dem Rahmen (nicht gezeigt) des Plotters gelagert ist. Mit der Welle 236 ist der Rotor der elektrisch angetriebenen Bremse 270 verbunden, welche ein variables Umkehrdrehmoment auf die Welle 236 ausübt, das die weiter mitdrehende Bewegung des Papiers von der Zuführwalze 30 aufnimmt. Die Energiezufuhr der Bremse 270 wird durch die Steuereinheit 69 in Abhängigkeit eines Meßfühlers 272 gesteuert, welcher den Durchmesser der Zuführwalze 30 erfaßt. Diese Steuerung ist derart aufgebaut, daß das von der Bremse 270 auf die Welle 236 aufgebrachte Umkehrdrehmoment mit dem Durchmesser der Zuführwalze 30 abnimmt. Dadurch bleibt die auf das Papier durch die Bremse 270aufgebrachte Spannkraft trotz Änderungen in dem Durchmesser der Zuführwalze im wesentlichen konstant.


Anspruch[de]
  1. 1. Reibungsbremse für eine Vorrichtung zum Abziehen eines bogenförmigen Materials von einer Zuführwalze auf eine Aufnahmewalze, wobei die Vorrichtung umfaßt eine an ein Ende der Zuführwalze angrenzende Stütze und eine Welle mit einer längs sich erstreckenden, in der Stütze befestigten Zentralachse, dadurch gekennzeichnet, daß ein zapfengeführter Teil (234) durch die Welle (208) abgestützt und drehfest mit dem einen Ende der Zuführwalze (30) verbunden ist, wobei die Welle mit der Achse (31) der Zuführwalze (30) so fluchtet, daß sich der zapfengeführte Teil (234) mit der Zuführwalze (30) dreht; daß ein Sperrvorspannglied (231) drehbar auf der Welle (208) gelagert ist; daß ein Reibungsglied (230) auf der Welle zwischen dem zapfengeführten Teil (234) und dem Sperrvorspannglied (231) gelagert ist; daß das Sperrvorspannglied (231) reibschlüssig mit dem zapfengeführten Teil (234) über das Reibglied verbunden ist, wobei die Verbindung wenigstens ein Paar senkrecht zur Welle (208) angeordnete reibschlüssig zusammenwirkende Flächen hat; daß eine Einrichtung (220, 222, 224) zum gegenseitigen Beaufschlagen des Paars an reibschlüssig zusammenwirkenden Flächen vorgesehen ist; daß eine Einrichtung (242) für eine federnd nachgiebige Drehung des Sperrvorspanngliedes (231) in einer Richtung A aus einer vorgegebenen neutralen Stellung relativ zur Stütze vorgesehen ist, wobei die eine Richtung A diejenige ist, in der sich die Zuführwalze (30) relativ zur Achse der Welle (208) dreht, wenn das bogenförmige Material (34) davon abgezogen wird; und daß eine Einrichtung (464) zum Begrenzen der Bewegung des Sperrvorspanngliedes (231) in der einen Richtung aus der neutralen Position vorgesehen ist.
  2. 2. Reibungsbremse für eine Vorrichtung zum Abziehen eines bogenförmigen Materials von einer Zuführwalze auf eine Aufnahmewalze, wobei die Vorrichtung umfaßt eine eine längs sich erstreckende Zentralachse aufweisende Welle, die in einer Öffnung in einer Stütze angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (208) gleitend innerhalb der Öffnung (210) in einer Stütze (64) angeordnet ist und an einem Ende eine axiale Rückhalteeinrichtung (214) und an ihrem anderen Ende eine Einrichtung (220, 222, 224) zum axialen Vorspannen des einen Endes der Welle (208) gegen das andere Ende hat; daß ein zapfengeführter Teil (234) drehbar auf der Welle (208) nahe der axialen Rückhalteeinrichtung (214) vorgesehen ist, eine äußere senkrecht zur Wellenachse stehende Fläche hat und drehfest mit einem Ende einer Zuführwalze (30) so verbunden ist, daß der Teil mit der Welle (208) fluchtend zur Achse (31) der Zuführwalze so ausgerichtet ist, daß sich der zapfengeführte Teil (234) mit der Zuführwalze dreht; daß ein Sperrvorspannglied (231) drehbar auf der Welle (208) gelagert ist und aneinander gegenüberliegende erste und zweite Flächen hat, die sich senkrecht zur Wellenachse (31) erstrecken; daß ein Reibglied (230) drehbar auf der Welle abgestützt ist und senkrecht zur Wellenachse stehende dritte und vierte Flächen hat, wobei die dritte Fläche des Reibgliedes mit der äußeren Fläche des wellengeführten Teils und die vierte Fläche des Reibgliedes mit der ersten Fläche des Sperrvorspanngliedes zusammenwirken; daß ein Lagerglied (226) nahe der Stütze (64) angeordnet ist und mit der zweiten Fläche des Sperrvorspanngliedes zusammenwirkt; und daß eine Einrichtung (242) zum nachgiebigen Aufnehmen einer Drehung des Sperrvorspanngliedes in eine Richtung (A) aus einer vorgegebenen neutralen Stellung, wobei diese Richtung mit der Drehrichtung der Zuführwalze (30) relativ zur Welle übereinstimmt, wenn das bogenförmige Material (34) davon abgezogen wird.
  3. 3. Reibungsbremse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagerglied (226) drehbar auf der Welle abgestützt ist und eine fünfte Fläche zum Zusammenwirken mit der zweiten Fläche des Sperrvorspanngliedes (231) und eine sechste Fläche zum Zusammenwirken mit der Stütze (64) hat.
  4. 4. Reibungsbremse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrvorspannglied (231) einen erste und zweite Flächen aufweisenden Kopfabschnitt (229) mit einer Durchgangsöffnung zum Aufnehmen der Welle (208) hat.
  5. 5. Reibungsbremse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrvorspannglied (231) einen sich radial nach außen von dem Kopfabschnitt (229) erstreckenden Arm (228) und eine mit dem Arm und der Stütze verbundene Feder (242) hat, um die Bewegung des Sperrvorspanngliedes von der neutralen Stellung in die eine Bewegungsrichtung (A) nachgiebig aufzunehmen.
  6. 6. Reibungsbremse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (208) am anderen Ende mit einem Gewinde versehen ist und die Einrichtung zum axialen Vorspannen der Welle (208) eine auf die Welle (208) aufgeschraubte Einstellmutter (220) und eine konzentrisch um die Welle angeordnete Druckfeder (222) umfaßt, die zwischen der Einstellmutter (220) und der Stütze (64) sitzt.
  7. 7. Reibungsbremse nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der zapfengeführte Teil eine Innenfläche hat, die nahe der Wellen- Rückhalteeinrichtung (214) angeordnet ist; daß der zapfengeführte Teil einen Rücksprung (216) hat, der sich außerhalb der Innenfläche mit einer vorgegebenen Tiefe erstreckt und konzentrisch zur Wellenachse (31) angeordnet ist; und daß der zapfenförmige Teil eine die Außenfläche mit dem Rücksprung (216) verbindende Öffnung (207) hat.
  8. 8. Reibungsbremse nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Rückhalteeinrichtung einen vergrößerten Kopf (214) mit einem ausreichend großen Durchmesser zur Aufnahme in dem Rücksprung (16) hat; und daß der Kopf (214) wenigstens teilweise von dem Rücksprung (216) aufgenommen ist.
  9. 9. Reibungsbremse nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß Drucklager (218) zwischen der Bodenwand des Rücksprungs (216) und dem Kopf (214) angeordnet sind.
  10. 10. Reibungsbremse nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (208) drehfest in der Stützöffnung (210) durch eine Paßfeder (212) gelagert ist, welche in entsprechenden, sowohl in der Stützöffnung (210) als auch in der Welle (208) vorgesehenen Nuten aufgenommen ist.
  11. 11. Reibungsbremse nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagerglied (226) eine Dichtungsscheibe aus einem Material mit geringem Reibungswert und das Reibungsglied eine Dichtungsscheibe (230) aus einem Material mit einem hohen Reibungsbeiwert ist.
  12. 12. Reibungsbremse nach einem der Ansprüche 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagerglied (226) eine aus einem Material mit geringem Reibungsbeiwert bestehende Dichtungsscheibe ist, das Reibungsglied (230) eine Dichtungsscheibe aus einem Material mit einem hohen Reibungsbeiwert ist, und das Sperrvorspannglied (231) aus Metall besteht.
  13. 13. Plotter mit einem vom einer Zuführwalze auf eine Aufnahmewalze transportierten bogenförmigen Material, umfassend einen Tisch mit einer Auflagefläche und einer Einrichtung zum Lagern einer Papier-Aufnahmewalze und einer Papier-Zuführwalze, die jeweils nahe der Auflagefläche so angeordnet sind, daß das Papier von der Zuführwalze über die Auflagefläche zur Aufnahmewalze geführt wird, einen Aufnahmemotor zum Drehen der Aufnahmewalze und einen Meßfühler zum Ermitteln der Papier- Verschiebung relativ zur Auflagefläche während eines Papiervorschubs, wobei der Meßfühler mit einer auf den Meßfühler ansprechenden Kontrolleinrichtung zum Stoppen des Aufnahmemotors am Ende eines Vorschubs verbunden ist, gekennzeichnet durch eine mit der Zuführwalze (30) verbundene Bremse (270, 200) zum Aufbringen einer Sperrvorspannung (B) auf die Zuführwalze (30) während einer Vorschubbewegung, um einem Abrollen des Papiers (34) von der Zuführwalze (30) entgegenzuwirken und das zwischen der Zuführwalze und der Aufnahmewalze befindliche Papier zu spannen und eine Sperrvorspannung kontinuierlich auf die Zuführwalze am Ende einer Vorschubbewegung aufzubringen, nachdem der Aufnahmemotor (74) gestoppt ist.
  14. 14. Plotter nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremse (200) eine Reibungsbremse ist, die in dem Rahmen (64) des Plotters abgestützt ist und deren Längsachse (Y) mit der Zuführwalze (30) fluchtet; daß ein zapfengeführter Teil (234) auf der Welle (208) nahe dem benachbarten Ende der Zuführwalze (30) gelagert und lösbar (150, 150) mit der Zuführwalze (30) zum radialen Lagern des benachbarten Endes der Zuführwalze und zu dessen Rotation mit der Walze verbunden ist; daß ein Sperrvorspannglied (231) drehbar auf der Welle (208) gelagert ist und einen die Welle (208) umgebenden Kopfabschnitt (229) mit einem radial nach außen sich erstreckenden Armabschnitt (228) hat; daß eine aus einem Paar zusammenwirkender Reibungsflächen bestehende Einrichtung (230), welche in einer Ebene senkrecht zur Welle zwischen dem Sperrvorspannglied (231) und dem zapfengeführten Teil (234) so angeordnet sind, daß während der Drehung der Zuführwalze (30) eine Fläche mit der Zuführwalze (30) verbunden ist und mit dieser zusammen rotiert und die andere Fläche mit dem Sperrvorspannglied (231) verbunden ist; daß eine Einrichtung (220, 222, 224) zum gegenseitigen Beaufschlagen der zusammenwirkenden Reibungsflächen vorgesehen ist; daß eine Einrichtung (242) zum Vorspannen des Sperrvorspanngliedes (231) mit einer Feder in eine bezogen auf den Rahmen (64) neutrale Stellung und zum nachgiebigen Aufnehmen dessen Bewegung weg von der neutralen Stellung in die Richtung A der Abrollbewegung der Zuführwalze (30) vorgesehen ist; und daß eine Einrichtung (464) zum Begrenzen der Bewegung des Sperrvorspanngliedes (231) weg von der neutralen Stellung vorgesehen ist.
  15. 15. Plotter nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (220, 222, 224) zum gegenseitigen Beaufschlagen der zusammenwirkenden Reibungsflächen eine Einrichtung (220) zum Einstellen der Kraft umfaßt, mit der die zusammenwirkenden Reibungsflächen gegeneinander gedrückt werden.
  16. 16. Plotter mit einseitig gerichteter Papierbewegung zwischen einer Zuführwalze und einer Aufnahmewalze umfassend einen zapfengeführten Teil mit einer Einrichtung, mittels der der zapfengeführte Teil gezielt an einen in eine Aufnahmewalze eingesetzten Stopfen gekuppelt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit der Aufnahmewalze (30) verbundene Reibungsbremse (200) vorgesehen ist, die eine Welle (208) mit einem Kopf (214) an ihrem einen und einem Schraubgewinde an ihrem anderen Ende umfaßt; daß sich das Gewindeende der Welle (208) durch eine in einer Halteplatte (64) vorgesehenen Öffnung (210) erstreckt und drehfest aber gleitend in der Öffnung (210) abgestützt ist, und der zapfengeführte Teil (234) drehbar auf der Welle zwischen dem Kopf (214) und der Halteplatte (64) gelagert ist; daß eine Reibdichtungsscheibe (230) drehbar auf der Welle (208) gelagert und zwischen dem zapfengeführten Teil (234) und der Halteplatte (64) angeordnet ist; daß ein Sperrvorspannarm (228) vorgesehen ist, der an einem Ende einen kreisförmigen, drehbar auf der Welle (208) gelagerten Abschnitt (229) hat und an seinem anderen Ende mit der Halteplatte (64) durch eine Zugfeder (242) verbunden ist; daß zwischen dem kreisförmigen Abschnitt (229) des Sperrvorspannarms und der Halteplatte (64) ein Drucklager (226) angeordnet ist; daß eine Druckfeder (222) nahe dem Gewindeende der Welle (208) angeordnet und koaxial zur Welle ausgerichtet ist; daß eine Aufnahmemutter und eine Unterlegscheibe (220, 224) konzentrisch auf dem Gewindeende der Welle (208) angeordnet sind, und eine Begrenzungseinrichtung (464) zum Zusammenwirken mit dem Sperrvorspannarm (228) vorgesehen ist, um dessen Drehung zu begrenzen; und daß die Druckfeder (222) zwischen der Stützplatte (64) und der Aufnahmemutter sowie der Dichtungsscheibe (220, 224) angeordnet ist.
  17. 17. Plotter nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der zapfengeführte Teil nahe seinem einen Ende einen Rücksprung (216) zum Aufnehmen des Wellenkopfes (214) hat.
  18. 18. Plotter nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß ein Drucklager (218) zwischen dem Wellenkopf (214) und dem Boden des Rücksprungs (216) angeordnet ist, die Reibungsbremse (200) mit einer Zuführwalze (30) verbunden ist und eine Reibungskraft auf die Walze ausübt, und die Zugfeder (242) eine auf die Zuführwalze (30) wirkende Sperrvorspannung (B) erzeugt, nachdem die Drehung der Zuführwalze gestoppt ist.






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