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Vorrichtung zum Umsetzen stabförmiger Gegenstände, insbesondere Latten- oder Rahmenleisten - Dokument DE3218253C2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE3218253C2 10.05.1990
Titel Vorrichtung zum Umsetzen stabförmiger Gegenstände, insbesondere Latten- oder Rahmenleisten
Anmelder Makor S.r.l., Pieve di Sinalunga, Siena, IT
Erfinder Ceccuzzi, Mario, Abbadia di Montepulciano, Siena, IT
Vertreter Glawe, R., Dipl.-Ing. Dr.-Ing., 8000 München; Delfs, K., Dipl.-Ing., 2000 Hamburg; Moll, W., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat., 8000 München; Mengdehl, U., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat.; Niebuhr, H., Dipl.-Phys. Dr.phil.habil., Pat.-Anwälte, 2000 Hamburg
DE-Anmeldedatum 14.05.1982
DE-Aktenzeichen 3218253
Offenlegungstag 02.12.1982
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 10.05.1990
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.05.1990
IPC-Hauptklasse B65G 17/48
Zusammenfassung Vorrichtung zum automatischen Bewegen von stabförmigen Elementen mit einem endlosen Kettenförderer (2), der eine Vielzahl von Fördermitteln in Form ausbalancierter Pendelelemente (9) trägt, die parallel zu sich selbst verschiebbar sind und nach oben über ihren Verbindungspunkt (10, 11) mit den Ketten des Kettenförderers hinausragen. Die Pendelelemente (9) sind so angeordnet, daß sie sich zwischen die Rollen (R) eines Longitudinalförderers für die stabförmigen Gegenstände einfügen, letztere aufnehmen und anheben, um sie schließlich im Verlauf der absteigenden Bewegungsbahn auf Riemen-Ketten oder ähnliche Verschiebungseinrichtungen zu verbringen, dort abzulegen und ihre Wegführung und anschließende Ablage auf Fächern einer Trockenvorrichtung (P) zu ermöglichen.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Umsetzen stabförmiger Gegenstände, insbesondere Latten- oder Rahmenleisten, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches.

Durch die US-PS 18 90 387 ist eine Einrichtung zum Umsetzen von langgestreckten Bauteilen bekannt, bei der der Wechsel von der Aufwärtsbewegung zur Abwärtsbewegung mittels eines Viergelenkes erfolgt, dessen Führungsstab dabei die Achse des Kettenrades des Kettenförderers schneidet. Benötigt eine derartige Einrichtung zum Umsetzen langgestreckter Bauteile, wie Latten od. dgl. mehrere Kettenförderer so müssen diese separat angetrieben werden, wodurch der bauliche Aufwand der Vorrichtung erhöht wird. Ein weiterer Nachteil dieser Vorrichtung besteht darin, daß die Transportelemente während ihrer Aufwärts- bzw. Abwärtsbewegung nicht geführt sind, so daß keine einwandfreie Stabilität gewährleistet ist, was insbesondere beim Transport von frischlackierten Latten von Nachteil ist.

Durch die GB-PS 9 92 487 ist eine Vorrichtung bekannt, bei der die Transportelemente zwischen zwei Führungsschienen geführt sind. Im oberen Umlenkbereich ist jedoch kein ständiger Führungskontakt gewährleistet, was zu abrupten Geschwindigkeitsveränderungen bzw. Stößen führt. Des weiteren ist diese Vorrichtung so konstruiert, daß nur zwei einander gegenüberliegende Kettenförderer möglich sind, da die äußeren Führungen sich mit der Bahn des zu fördernden Werkstückes schneiden. Das heißt die Länge des zu transportierenden Werkstückes ist durch den Abstand zwischen den beiden Kettenförderern begrenzt.

Auch bei der durch die DE-OS 25 56 337 bekannten Umsetzvorrichtung zum aufrechten Transportieren von Buchblöcken können aufgrund der Zuordnung von Kettenrad, Ketten, Werkstückträger und Umlenkführung nur Werkstücke transportiert werden, deren Länge kleiner als der Abstand zwischen den die bewegliche Mechanik enthaltenen Wänden ist. Die im Umlenkbereich zwischen Auf- und Abwärtsbewegung hierbei vorgesehene Führung garantiert jedoch ein stetiges stoßfreies Umsetzen der Werkstücke.

Eine weitere derartige Fördereinrichtung für Gepäckstücke ist durch die Zeitschrift "Deutsche Hebe- und Fördertechnik", Heft 7, 1964, Seite 44 bekannt.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Umsetzen von stabförmigen Gegenständen zu schaffen, bei der für die aufrecht zu transportierenden Werkstücke eine gleichmäßige ruckfreie, schonende und automatische Bewegung auch in den oberen Umlenkbahnabschnitten gewährleistet ist und gleichzeitig bei dem Bewegungsablauf keine Überschneidung bzw. gegenseitige Behinderung von Werkstück, Kettenradachse und Führungsschienen erfolgt, so daß für die korrekte Aufnahme von langen Werkstücken auch mehr als zwei Ketten vorgesehen sein können.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung zum Umsetzen stabförmiger Gegenstände der eingangs beschriebenen Art gelöst, die die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Patentanspruches aufweist.

Im folgenden sei die Erfindung anhand der Figuren näher erläutert. Es zeigt

Fig. 1 die Vorrichtung zum Umsetzen stabförmiger Gegenstände gemäß der vorliegenden Erfindung, und insbesondere den oberen Umlenkbereich in der Seitenansicht; und

Fig. 2 die Vorrichtung gemäß Fig. 1 in der Draufsicht.

Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Vorrichtung zum Umsetzen stabförmiger Gegenstände besteht aus einem, in einem Hauptgerüst angeordneten Kettenförderer mit mindestens zwei im Abstand zueinander angeordneten Ketten 2, die über einen allgemein bekannten und nicht näher erläuterten Kettenantrieb angetrieben werden. Im oberen Umlenkbereich sind die Ketten 2 jeweils über Umlenkzahnräder 8 geführt.

An der Kette 2 sind eine Vielzahl von Fördermitteln in Form von Pendelkonsolen 9 befestigt. Diese sind T-förmig ausgebildet und in einem Punkt 10 mittels eines Bolzens 11 und eines Steges 12 mit der Kette 2 verbunden. Infolge ihres Eigengewichtes behalten die Pendelkonsolen 9 immer ihre Orientierung, so daß die zu transportierenden Leisten immer in gleichbleibend aufrechter Position transportiert werden können.

Für die Pendelkonsolen 9 sind Führungssysteme vorgesehen, die zumindest in dem oberen Teil der Bewegungsbahn dieser Elemente wirksam sind und dafür sorgen, daß diese stets parallel zu den anderen gehalten und somit die Leisten ohne irgendwelche Beeinträchtigungen von der Position S1 in die Position S2 verbracht werden.

Zu diesem Zweck sind - wie aus Fig. 1 und 2 zu ersehen ist - an den Pendelkonsolen 9 Führungsrollen 9R1 und 9R2 angebracht, die an gegenüberliegenden Seiten von unter den Auflageflächen für die stabförmigen Gegenstände vorgesehenen Traversen befestigt sind und mit Führungsschienen 9C1 und 9C2 zusammenwirken, die sich längs der vertikalen Abschnitte der Ketten 2 erstrecken und sich mit ihren bogenförmigen oberen Abschnitten kreuzen. Die Führungsschienen 9C1 und 9C2 stellen sicher, daß die Pendelkonsolen 9 stets parallel zu den anderen verbleiben und die Leisten aus der Position S1 selbst dann einwandfrei in die Position S2 überführt werden, wenn beträchtliche Beschleunigungen stattfinden. Gemäß Fig. 1 und 2 besitzen die Pendelkonsolen 9 an ihrer Unterseite seitliche Ansätze 9A, auf denen die Führungsrollen 9R1 und 9R2 mit horizontaler Achse freilaufend gelagert sind und in den von C-förmigen Stahlprofilteilen gebildeten Führungsschienen 9C1 und 9C2 gleiten. Diese Führungsschienen 9C1 und 9C2 folgen einer Bahn, die in den aufsteigenden und absteigenden vertikalen Abschnitten parallel zur Bahn der Ketten 2 verläuft und im übrigen von der gleichzeitigen Verschiebung der Achsen der Pendelgelenke 10 und 11 und der Führungsrollen 9R1 und 9R2 bestimmt wird. Im oberen Teil dieser Bewegungsbahn sind die beiden Führungsschienen 9C1 und 9C2 in der aus Fig. 1 erkennbaren Weise an symmetrisch jenseits der Mittellinie des Umlenkzahnrades 8 liegenden Punkten unterbrochen, um zu vermeiden, daß ihre Verlängerung über diese Grenze hinaus mit der von den Leisten S1 durchlaufenden Bewegungsbahn interferiert. Wenn die Pendelkonsole 9 aus der Position 91 über die Positionen 91A, 92 und 92A in die Stellung 93 übergeht, verläßt die Führungsrolle 9R1 des (im Hinblick auf die Zeichnung) rechten Ansatzes 9A die Führungsschiene 9C2, während die Führungsrolle 9R1 des linken Ansatzes 9A mit der Führungsschiene 9C1 in Eingriff kommt, welche ein entsprechend geformtes Einführungsglied besitzt, um ein Verkanten oder Verklemmen der eindringenden Führungsrolle 9R1 vermeiden. Auf diese Weise wird erreicht, daß die einzelnen Pendelkonsolen 9 bei ihrer Translationsbewegung ständig parallel zu den anderen verschoben werden. Wie aus Fig. 2 klar erkennbar ist, befinden sich die Führungsschienen 9C1 und 9C2 in unterschiedlichen Ebenen und zwar auf entgegengesetzten Seiten der Ansätze 9A und der Pendelkonsolen 9, wie auch die Führungsrollen 9R1 und 9R2 auf unterschiedlichen Seiten dieser Teile angeordnet sind.

Durch das vorstehend beschriebene Führungssystem für die Pendelkonsolen 9 werden diese im Umlenkbereich stetig und ruckfrei geführt, ohne daß ein Überschneiden der Führungsbahnen mit den zu transportierenden Leisten oder der Achse der Umlenkkettenräder 8 erfolgt, so daß entsprechend der Länge der Leisten und zu deren mittiger Unterstützung vorteilhafterweise auch mehrere Ketten 2 und Kettenräder 8 vorgesehen sein können.


Anspruch[de]
  1. Vorrichtung zum Umsetzen stabförmiger Gegenstände, insbesondere Latten- oder Rahmenleisten,

    mit einem Kettenförderer mit mindestens zwei parallelen Ketten, die über Kettenräder in vertikaler Ebene in je einer Umlaufbahn umlaufen, die einen aufsteigenden Abschnitt, einen absteigenden Abschnitt und sie verbindende kreisbogenförmige Umlenkbahnabschnitte aufweist, einer Vielzahl von an den Ketten in Pendelgelenken freipendelnd gelagerten Pendelkonsolen, die Auflageflächen für die stabförmigen Gegenstände aufweisen,

    und an den Pendelkonsolen unterhalb der Pendelgelenke angreifenden Führungsmitteln zur Steuerung der Lage der Auflageflächen, bestehend aus ortsfesten Führungsschienen und an den Pendelkonsolen gelagerten, in den Führungsschienen laufenden Führungsrollen, die die Pendelkonsolen auf dem auf- und absteigenden Abschnitt sowie mindestens auf dem oberen Umlenkabschnitt derart führen, daß die Auflageflächen horizontal bleiben, wobei die Führungsschienen einer Kette in auf- und absteigenden Abschnitt parallel zur Kette verlaufen und im Umlenkbereich zwei kreisbogenförmig gekrümmte, sich kreuzende Führungsschienen angeordnet sind, in denen jeweils eine mit Abstand von den Pendelgelenken angeordnete Führungsrolle geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Pendelgelenke (10-11) an drehfest mit der Kette (2) verbundenen, nach außen ragenden Armen (Steg 12) angelenkt sind, daß beide Führungsrollen (9R1, 9R2) in der Seitenansicht mit seitlichem Abstand zum Pendelgelenk (10-11) angeordnet sind, daß jede Pendelkonsole (9) bei ihrem Aufwärtsweg mit ihrer einen Führungsrolle (9R2) in der geraden Führungsschiene geführt ist, die anschließend im Umlenkbereich stetig gekrümmt nach oben verläuft, bis die Pendelkonsole (9) ihren höchsten Punkt des Umlenkabschnittes erreicht, an dem die eine Führungsrolle (9R2) diese dort endende Führungsschiene (9C2) verläßt, nachdem dort die andere Führungsrolle (9R1) in die dort beginnende andere Führungsschiene (9C1) eintritt, so daß die Pendelkonsole (9) bei ihrem Abwärtsweg nur durch die andere Führungsrolle (9R1) und die andere, stetig gekrümmt nach unten verlaufende Führungsschiene (9C1) geführt ist, an die sich die gerade Führungsschiene des absteigenden Abschnitts anschließt.






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