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Dokumentenidentifikation DE3151030C2 30.08.1990
Titel Fahrbare Anlage zum Herstellen einer zwischen Planum und Schotterbett eines Gleises verlaufenden Schutzschicht
Anmelder Franz Plasser Bahnbaumaschinen-Industriegesellschaft m.b.H., Wien, AT
Erfinder Theurer, Josef Ing., 1010 Wien, AT;
Oellerer, Friedrich, 4043 Linz, AT
Vertreter Rau, M., Dipl.-Ing. Dr.rer.nat., Pat.-Anw., 8500 Nürnberg
DE-Anmeldedatum 23.12.1981
DE-Aktenzeichen 3151030
Offenlegungstag 11.11.1982
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 30.08.1990
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.08.1990
IPC-Hauptklasse E01B 27/00
IPC-Nebenklasse E01B 27/10   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine fahrbare Anlage zum Herstellen einer zwischen Planum und Schotterbett verlaufenden Schutzschicht, insbesondere Sandschicht, mittels einer gleisverfahrbaren Schotterbett-Reinigungsmaschine, die eine Räumvorrichtung zur Aufnahme des Schotters und eine Förderband-Anordnung zum Einbringen des gereinigten Schotters und Sandes, mit einem dem Räumkettenaufnahmeteil nachgeordneten Förderband aufweist.

Eine derartige bekannte Anlage - gemäß DE-OS 23 31 914 - weist zur Trennung von Sand und Schotter eine Siebeinrichtung auf, sowie eine Lenkvorrichtung zum getrennten Transport von Sand und Schotter auf dem quer zur Maschinen-Längsrichtung verschwenkbar ausgebildeten und einen Mittelsteg zur Aufrechterhaltung der Trennung aufweisenden Förderband. Um Sand und Schotter an unterschiedlichen Stellen auf das Planum abwerfen zu können, ist am Abwurfende des Förderbandes eine Ablenkvorrichtung angeordnet. Mit dieser bekannten Anlage wird der vorher zwischen den Schienen abgelagerte Sand gemeinsam mit dem Schotter aufgenommen, der Siebeinrichtung zugeführt und voneinander getrennt über das schwenkbar ausgebildete Förderband und die Ablenkvorrichtung auf das Planum abgeworfen. Obwohl sich diese Anlage in der Praxis gut bewährt hat, kann sich auf Grund der gemeinsamen Aufnahme von Schotter und Sand eine Überbeanspruchung der Schotterbett-Reinigungsmaschine ergeben bzw. müssen gegebenenfalls einzelne Einrichtungen entsprechend stärker ausgebildet werden. Bei Feuchtigkeit kann es ferner zu einer nachteiligen Verklebung des Sandes mit dem Schotter kommen, so daß eine Trennung durch die Siebeinrichtung nicht mehr vollständig durchgeführt werden kann.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anlage der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, mit der unter Verwendung einer für die Schotterreinigung üblichen Schotterbett-Reinigungsmaschine mit nur geringem konstruktivem Mehraufwand und gleichzeitig mit der Reinigung des Schotters ein leistungsfähiges Einbringen einer Schutzschicht ermöglicht wird.

Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale im Patentanspruch 1 gelöst. Durch die Anordnung eigener Förderbänder für den Sand - unabhängig von der Einrichtung zur Förderung des Schotters - steht für die Planumssanierung erstmals eine besonders leistungsfähige und im Aufbau sehr einfache Anlage zur Verfügung. Ferner wird durch die erfindungsgemäße Anordnung insbesondere des Abwurfendes des Sand-Förderbandes eine im wesentlichen störungsfreie Arbeitsdurchführung gewährleistet. Die für die Schotterreinigung erforderliche kurzzeitige Freilegung des Planums wird dabei in rationeller Weise ohne zusätzlichen Aufwand zugleich für das Einbringen der Schutzschicht ausgenützt. Außerdem ist eine ständige Trennung zwischen dem Schotter und dem Material der Schutzschicht gewährleistet, so daß auch bei hoher Luftfeuchtigkeit eine durchgehend homogene Schotter- und Schutzschicht für eine langfristige Sanierung des Gleis-Unterbaus herstellbar ist.

Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die Förderband-Anordnung jeweils ein seitlich neben der Reinigungsmaschine angeordnetes Sand- Förderband umfaßt, die beide mit ihrem Aufnahmebereich bis über das vordere Ende der Reinigungsmaschine hinausreichen und von Gleis-Transportfahrzeugen beschickbar sind, die mit der Reinigungsmaschine einen gemeinsam verfahrbaren Fahrzeugverband bilden. Bei einer derartigen Ausbildung der Anlage mit einer Verlängerung der Sand-Förderbänder zu, der Reinigungsmaschine vorgeordneten Gleis-Transportfahrzeugen ist die an sich schon schwere Reinigungsmaschine frei von jedweder zusätzlichen Belastung durch den Sand-Transport. Außerdem sind an der Reinigungsmaschine selbst durch die seitliche Anordnung der Sand-Förderbänder keinerlei konstruktive Veränderungen erforderlich, so daß auch bereits gebrauchte Maschinen jederzeit für die erfindungsgemäße Anlage verwendbar sind.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die beiden Abwurfenden der seitlich neben der Reinigungsmaschine verlaufenden Sand-Förderbänder zueinander geringfügig näher angeordnet als ihre beiden Aufnahmebereiche und sind vorzugsweise zwei seitlich unter dem anschließenden Transport-Fahrzeug verlaufende Sand- Zwischen-Förderbänder mit ihren beiden Abwurfenden den Sand-Förderbändern zugeordnet. Mit dieser speziellen Ausbildung und Anordnung ist eine weitgehende Verwendung gebräuchlicher Förderbänder möglich, wobei durch die schräge spiegelsymmetrische Anordnung der relativ langen, zweiteiligen Sand-Förderbänder auch in engen Gleisbögen der Sand-Transport ungehindert und ohne Leistungsminderung durchführbar ist.

Eine vorteilhafte weitere Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß die Sand-Förderbänder über Schienenfahrwerke am Gleis abstützbar ausgebildet sind. Mit dieser vorteilhaften Ausbildung ist sowohl eine ständige automatische Zentrierung der Sand-Förderbänder über dem Gleis als auch eine sichere Auflage gewährleistet, wobei außerdem keinerlei konstruktive Verbindungen mit der Reinigungsmaschine erforderlich sind, so daß sowohl eine rasche Zusammenstellung der Schotterbett-Reinigungsmaschine mit dem Gleis-Transportfahrzeug zu einer erfindungsgemäß ausgebildeten Anlage als auch eine rasche Trennung durchführbar ist.

Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind die Sand-Förderbänder mit dem Gleis-Transportfahrzeug fest verbunden. Diese Ausbildung ist insbesondere für eine rasche Umstellung von Überstellfahrten zum Arbeitseinsatz und umgekehrt hinsichtlich kürzerer Umrüstzeiten und robustem Einsatz von Vorteil.

Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die Sand-Förderbänder und die Sand-Zwischen- Förderbänder etwa auf Gleisniveau bzw. in Schienenhöhe angeordnet sind. Dadurch sind trotz der seitlichen Anordnung durch die Sand-Förderbänder die entsprechenden Fahrzeugbereiche relativ ungehindert zugänglich, wobei außerdem ein geringstmöglicher Abstand zum Planum im Hinblick auf eine niedrige Schütt-Höhe erzielbar ist.

Schließlich besteht eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung darin, daß den beiden Sand-Förderbändern in deren Aufnahmebereich ein bis zum Ladeniveau des Gleis-Transportfahrzeuges reichenden gemeinsamer Schütt-Verteiler zugeordnet ist, dem in Arbeitsrichtung ein zwischen Hilfsschienen für einen auf den Gleis-Transportfahrzeugen verfahrbaren Portalkran angeordnetes weiteres Transportband vorgeordnet ist. Mit einer derartigen Maßnahme steht eine besonders aufnahmefähige Transporteinrichtung zur leistungsfähigen Weiterförderung der durch den Portalkran mittels Container herbeigeführten großen Mengen an Sand zur Verfügung. Von dem zwischen den Hilfsschienen des Portalkranes befindlichen breiten Transportband kann der gesamte Inhalt eines Containers auf einmal aufgenommen und durch eine langsamere Fördergeschwindigkeit dem Bedarf aufgrund der Dicke der Schutzschicht entsprechend kontinuierlich an den Schütt-Verteiler abgegeben werden. Damit kann in der Zwischenzeit zur Aufrechterhaltung einer kontinuierlichen Arbeitsvorfahrt der erfindungsgemäßen Anlage ein weiterer, vollbeladener Container durch den Portalkran herantransportiert werden.

Die Erfindung wird nun im folgenden an einem Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt

Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäß ausgebildeten fahrbaren Anlage, die aus einer Schotterbett-Reinigungsmaschine und einem daran angeschlossenen, nur teilweise dargestellten Gleis-Transportfahrzeug besteht und

Fig. 2 eine schematische Draufsicht auf die Sand- Transporteinrichtungen sowie auf die Schotteraufnahme- und Planiervorrichtung.

Die in Fig. 1 nur zum Teil dargestellte Schotterbett-Reinigungsmaschine 1 ist mit einem Fahrgestellrahmen 2 und Schienenfahrwerken 3 - von denen nur eines ersichtlich ist - auf einem aus Schienen 4 und Schotter 5 bestehenden Gleis 6 verfahrbar. Zwischen den Schienenfahrwerken 3 der Schotterbett-Reinigungsmaschine 1 ist eine als endlose Aufnahmekette ausgebildete - der besseren Übersicht wegen in angehobener Position für Überstellfahrten dargestellte - Räumvorrichtung 7 mit einem Antrieb 8 angeordnet. Die Räumvorrichtung 7 ist an eine Siebeinrichtung 9 und an einige mit dem Fahrgestellrahmen 2 über einen Rahmenteil 10 verbundene - beispielsweise über die beiden Höhenverstellantriebe 11 ersichtliche - Verschwenk - bzw. Höhenverstellantriebe angelenkt. Für den Abraum, der beim Reinigen des aufgenommenen Schotters 5 anfällt, ist eine Abraum-Förderbandanordnung 12 mit einem Förderband 13 vorgesehen, welches bis unterhalb der Siebeinrichtung 9 und bis über eine Bedienungskabine 14 und einen Antrieb 15 verläuft. Am Ende des Förderbandes 13 ist eine Auslaßöffnung 16 vorgesehen, unter welcher ein einen Schütt-Trichter 17 aufweisendes, seitlich verschwenk- und höhenverstellbares, abknickbares Abwurf-Förderband 18, 19 an einem Aufbau 20 des Fahrgestellrahmens 2 angelenkt ist. Unterhalb der Siebeinrichtung 9 und des Fahrgestellrahmens 2 ist zum kontinuierlichen Abwurf von gereinigtem Schotter 5 ein seitlich verschwenkbares Förderband 21 vorgesehen, welches mit seinem - in der durch einen Pfeil 22 angezeigten Arbeitsrichtung hinteren, nicht dargestellten, dem Abwurfende gegenüberliegenden Ende an den Fahrgestellrahmen 2 angelenkt ist. Außerdem ist im Bereich des in Arbeitsrichtung vorderen Schienenfahrwerkes 3 ein mit Rollhebezangen zum kontinuierlichen Erfassen des Gleises 6 während der Arbeitsvorfahrt ausgestattetes Hebe- und Rückaggregat 23 am Fahrgestellrahmen 2 angeordnet. Mit dem Hebe- und Rückaggregat 23 kann das Gleis 6 gehalten und angehoben werden. Hinter einem quer zur Maschinenlängsrichtung und in Arbeitsposition unter dem Gleis 6 verlaufenden und zur kontinuierlichen Räumung und Aufnahme des verschmutzten Schotters 5 durch das als endlose Aufnahmekette ausgebildete Räumkettenaufnahmeteil 25 ist eine an der Räumvorrichtung 7 befestigte Planiereinrichtung 26 zum gleichmäßigen Verteilen eines auf das Planum 24 abgeworfenen Sandes 27 vorgesehen. Die strichliert gezeichnete Darstellung der Räumvorrichtung 7 zeigt diese in der Arbeitsposition mit dem unter dem Gleis geführten Räumkettenaufnahmeteil 25.

Ein der Schotterbett-Reinigungsmaschine 1 in Arbeitsrichtung vorgeordnetes und mit dieser zu einem gemeinsam verfahrbaren Fahrzeugverband 29 zusammengeschlossenes Gleis-Transportfahrzeug 30 ist mit durch eine Antriebseinheit 31 angetriebenen Fahrwerken 32 - von denen nur das hintere dargestellt ist - auf dem Gleis 6 verfahrbar. Seitlich eines Fahrzeugrahmens 33 sind zum Verfahren eines zum Transport von Containern 34 vorgesehenen Portalkranes 35 in Maschinenlängsrichtung Hilfsschienen 36 vorgesehen. Im hinteren Teil des Gleis-Transportfahrzeuges 30 ist etwa auf dem Ladeniveau zwischen den Hilfsschienen 36 ein breites, endloses Förderband 37 mit einem im Bereich des in Arbeitsrichtung hinteren Abwurfendes angeordneten und mit dem Fahrzeugrahmen 33 verbundenen Schütt-Verteiler 38 vorgesehen. Zur Aufnahme des durch den Container 34 abgeworfenen Sandes 27 ist an den seitlichen Längsbegrenzungen des Förderbandes 37 ein mit hochgestellten Wänden ausgestatteter Schütt-Trichter 39 angeordnet. Der unter dem Abwurfende des Förderbandes 37 angeordnete Schütt-Verteiler 38 ist mit einer oberen, sich über die gesamte Förderbandbreite erstreckenden Öffnung und mit zwei unterhalb und jeweils seitlich des Fahrzeugrahmens 33 angeordneten Auslaßöffnungen ausgestattet.

Wie insbesondere in Fig. 2 ersichtlich, ist zu beiden Seiten des Gleis- Transportfahrzeuges 30 je ein endloses Sand-Zwischen-Förderband 40, 41 mit an den Längsseiten vorgesehenen und einen Schüttkasten bildenden Begrenzungswänden angeordnet. Während das in Arbeitsrichtung des Fahrzeugverbandes 29 vordere Ende der Sand-Zwischen-Förderbänder 40, 41 jeweils mit der Auslaßöffnung des Schütt-Verteilers 38 verbunden ist, ist das hintere, im Bereich des Gleis-Transportfahrzeugendes gelegene Ende jeweils mit einem weiteren, seitlich der Schotterbett-Reinigungsmaschine 1 angeordneten Sand-Förderband 42, 43 gelenkig verbunden, wobei das anschließende Ende der Sand-Förderbänder 42, 43 jeweils unterhalb der Sand-Zwischen-Förderbänder 40, 41 angeordnet ist. Sowohl im Bereich dieser Gelenkstelle als auch im Bereich der Räumvorrichtung 7 sind die endseitig jeweils um quer zur Maschinenlängsrichtung verlaufende Umlenkachsen umlenkbaren Sand-Förderbänder einer Förderbandanordnung 44 über gleisverfahrbare Hilfsschienenfahrwerke 45 am Gleis 6 abstützbar. Im Aufnahmebereich der Sand-Förderbänder 42, 43 ist jeweils zur Vermeidung eines Sandverlustes der Schüttkasten bis in den Bereich der darüber befindlichen Umlenkachse der anschließenden Sand-Zwischen-Förderbänder 40, 41 bzw. deren Schüttkasten bis über die Auslaßöffnungen des Schütt-Verteilers 38 erhöht.

An Hand der Fig. 1 und 2 wird nun der Arbeitsablauf zur Herstellung einer Planums-Schutzschicht mit der erfindungsgemäßen Anlage beschrieben:

Nach Erreichen des zu sanierenden Gleisabschnittes wird der Räumkettenaufnahmeteil 25 der Räumvorrichtung 7 in bekannter Weise unter das Gleisgerippe geführt. Anschließend wird durch den Umlauf der endlos ausgebildeten Räumkette der verunreinigte Schotter 5 der vibrierenden Siebeinrichtung 9 zugeführt und von dort in gereinigtem Zustand über das Förderband 21 auf das Planum 24 verteilt abgeworfen. Durch die erfindungsgemäße Anlage wird unter Ausnützung der zwischen der Schotteraufnahme durch den Räumkettenaufnahmeteil 25 und dem Abwurfbereich des dahinter befindlichen Förderbandes 21 erfolgenden kurzzeitigen Freilegung des Planums 24 in diesem Bereich - knapp hinter dem Räumkettenaufnahmeteil 25 - der Sand 27 für die Planumsschutzschicht durch die Förderband-Anordnung 44 abgeworfen. Zur Aufrechterhaltung eines kontinuierlichen Sandflusses für eine kontinuierliche Arbeitsvorfahrt des Fahrzeugverbandes 29 wird der Inhalt eines durch den Portalkran 35 in Maschinenlängsrichtung transportierten Containers 34 auf das breite Förderband 37 geleert. Während durch entsprechend langsamen Vorschub des Förderbandes 37 - in Richtung entgegengesetzt zur Arbeitsrichtung des Fahrzeugverbandes 29 - kontinuierlich Sand 27 über den Schütt-Verteiler 38 auf die seitlich des Fahrzeugverbandes 29 angeordneten Sand-Förderbänder abgegeben wird, kann bereits ein weiterer vollbeladener Container 34 von weiteren im Fahrzeugverband 29 eingegliederten Gleis-Transportfahrzeugen durch den Portalkern 35herantransportiert werden. Der über die beiden Abwurfenden der hinteren Sand-Förderbänder 42, 43 auf das Planum 24 abgeworfene Sand 27 wird durch die an der Räumvorrichtung 7 befestigte Planiereinrichtung 26 sofort in der gewünschten Planumsneigung planiert.


Anspruch[de]
  1. 1. Fahrbare Anlage zum Herstellen einer zwischen Planum und Schotterbett verlaufenden Schutzschicht, insbesondere Sandschicht, mittels einer gleisverfahrbaren Schotterbett-Reinigungsmaschine, die eine Räumvorrichtung zur Aufnahme des Schotters und eine Förderband- Anordnung zum Einbringen des gereinigten Schotters und Sandes, mit einem dem Räumkettenaufnahmeteil nachgeordneten Förderband aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderband-Anordnung (44) außer dem für das Einbringen des Schotters vorgesehenen Schotter-Förderband (21) wenigstens ein nur für den Transport des Sandes dienendes Sand-Förderband (42, 43) umfaßt, das im wesentlichen in Maschinenlängsrichtung verläuft und mit seinem Aufnahmebereich dem Räumkettenaufnahmeteil (25) vorgeordnet ist und dessen Abwurfende zwischen dem Räumkettenaufnahmeteil (25) und dem Abwurfende des Schotter-Förderbandes (21) angeordnet ist.
  2. 2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderband-Anordnung (44) jeweils ein seitlich neben der Reinigungsmaschine (1) angeordnetes Sand-Förderband (42, 43) umfaßt, die beide mit ihrem Aufnahmebereich bis über das vordere Ende der Reinigungsmaschine (1) hinausreichen und von Gleis-Transportfahrzeugen (30) beschickbar sind, die mit der Reinigungsmaschine (1) einen gemeinsam verfahrbaren Fahrzeugverband (29) bilden.
  3. 3. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Abwurfenden der seitlich neben der Reinigungsmaschine (1) verlaufenden Sand-Förderbänder (42, 43) zueinander geringfügig näher angeordnet sind als ihre beiden Aufnahmebereiche und daß vorzugsweise zwei seitlich unter dem anschließenden Transport-Fahrzeug verlaufende Sand-Zwischen-Förderbänder (40, 41) mit ihren beiden Abwurfenden den Sand-Förderbändern (42, 43) zugeordnet sind.
  4. 4. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sand-Förderbänder (42, 43) über Schienenfahrwerke (45) am Gleis (6) abstützbar ausgebildet sind.
  5. 5. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sand-Zwischen-Förderbänder (40, 41) mit dem Gleis-Transportfahrzeug (30) fest verbunden sind.
  6. 6. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sand-Förderbänder (42, 43) und die Sand-Zwischen-Förderbänder (40, 41) etwa auf Gleisniveau bzw. in Schienenhöhe angeordnet sind.
  7. 7. Anlage nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß den beiden Sand-Zwischen-Förderbändern (40, 41) in deren Aufnahmebereich ein bis zum Ladeniveau des Gleis-Transportfahrzeuges (30) reichender gemeinsamer Schütt-Verteiler (38) zugeordnet ist, dem in Arbeitsrichtung ein zwischen Hilfsschienen (36) für einen auf den Gleis-Transportfahrzeugen (30) verfahrbaren Portalkran (35) angeordnetes weiteres Transportband (37) vorgeordnet ist.






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