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Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät - Dokument DE3415412C2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE3415412C2 30.08.1990
Titel Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät
Anmelder Canon K.K., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Tezuka, Nobuo, Kawasaki, Kanagawa, JP
Vertreter Tiedtke, H., Dipl.-Ing.; Bühling, G., Dipl.-Chem.; Kinne, R., Dipl.-Ing.; Grupe, P., Dipl.-Ing.; Pellmann, H., Dipl.-Ing.; Grams, K., Dipl.-Ing.; Struif, B., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat., Pat.-Anwälte, 8000 München
DE-Anmeldedatum 25.04.1984
DE-Aktenzeichen 3415412
Offenlegungstag 20.12.1984
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 30.08.1990
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.08.1990
Free division/divided out on the grounds of lack of unity 34483446
IPC-Hauptklasse G11B 17/04

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

Aus der US 41 39 876 ist ein Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät bekannt, bei dem ein Aufzeichnungsträgermedium in eine Halterung eingeführt wird. Beim Einführen des Aufzeichnungsträgermediums in die Halterung wird ein Ausstoßglied gegen die Kraft einer Feder in Einführrichtung des Aufzeichnungsträgermediums verschoben und in einem Verriegelungsteil eingerastet. Beim Niederdrücken einer oberhalb der Halterung verschwenkbar angeordneten Abdeckplatte wird zum einen das Aufzeichnungsträgermedium in der Halterung fixiert und zum anderen die Verriegelung des Ausstoßglieds aufgehoben. Sobald nun die Abdeckplatte geöffnet, d. h. nach oben geschwenkt wird, wird das Aufzeichnungsträgermedium vom Ausstoßglied aus der Halterung ausgestoßen. Beim Schließen der Abdeckplatte wird ein Anschlußteil des Aufzeichnungsträgermediums von einem an der Unterseite der Abdeckplatte sitzenden Andruckteil von oben gegen eine zur Drehung des Aufzeichnungsträgermediums am Gerät vorgesehene Rotationsspindel gedrückt. In Radialrichtung des Aufzeichnungsträgermediums wird dessen exakte Positionierung auf der Rotationsspindel durch das Austoßglied bewirkt.

Während der Drehung des Aufzeichnungsträgermediums herrscht Andruckberührung zwischen Teilen des Andruckteils und die Mittelöffnung des Aufzeichnungsträgermediums begrenzenden Radialabschnitten des Aufzeichnungsträgermediums. Da das Aufzeichnungsträgermedium durch die Rotationsspindel gedreht wird, während das Andruckteil ortsfest an der Abdeckplatte vorgesehen ist, entsteht zwischen den in Anlage befindlichen Teilen des Andruckteils und des Aufzeichnungsträgermediums Reibung, die insbesondere bei einer langen Nutzungsdauer des Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeräts zu Abrieb am Andruckteil führt. Infolge dieses Abriebs können sich Ungenauigkeiten bei der exakten Positionierung eines Aufzeichnungsträgermediums auf der Rotationsspindel beim Schließen der Abdeckplatte ergeben. Diese Ungenauigkeiten können zu Qualitätseinbußen sowohl bei der Aufnahme als auch bei der Wiedergabe führen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das gattungsgemäße Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät derart weiterzubilden, daß auch bei langen Nutzungsdauern des Geräts immer eine exakte Positionierung des Aufzeichnungsträgermediums auf dem Rotationsglied des Geräts gewährleistet bleibt und daß ein automatischer Anlauf des Geräts unmittelbar nach einer korrekten Positionierung des Aufzeichnungsträgermediums erfolgen kann.

Diese Aufgabe wird durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 gelöst. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Beschickungsvorrichtung, mittels der jedweder Andruck zwischen dem Gerät und dem Aufzeichnungsträgermedium nach dessen korrekter Positionierung aufgehoben wird, ist eine Drehung des Aufzeichnungsträgermediums ohne Relativbewegung aneinander anliegender Flächen möglich. Sobald das Aufzeichnungsträgermedium in seiner korrekten vorgegebenen Lage positioniert ist, wird dieser Zustand mittels der Fühlereinrichtung erfaßt und einer den Betrieb des Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeräts steuernden Steuereinrichtung mitgeteilt. Somit kann unmittelbar nach der korrekten Positionierung des Aufzeichnungsträgermediums ohne weitere Maßnahme der Betrieb des Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeräts einsetzen.

Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit der Zeichnung im einzelnen beschrieben. Es zeigt

Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Kassette für ein Aufzeichnungsträgermedium und eines Kupplungsabschnittes eines Geräts gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung;

Fig. 2 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht wesentlicher Teile des Geräts aus Fig. 1;

die Fig. 3A, 3B und 3C Schnittansichten entlang der Linie A-A in Fig. 2 in unterschiedlichen Betriebsstellungen;

die Fig. 4A, 4B und 4C Seitenansichten eines Abdeckungsverriegelungsmechanismus des Geräts gemäß Fig. 2 in unterschiedlichen Betriebsstellungen;

Fig. 5 eine perspektivische Ansicht einer Kassette, die bei einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Geräts verwendbar ist, zusammen mit einem Rotationsglied und einem Zählerantriebsteil des Geräts;

Fig. 6 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht des für die Kassette gemäß Fig. 5 verwendbaren, eine zweite Ausführungsform der Erfindung darstellenden Geräts;

die Fig. 7A, 7B und 7C Schnittansichten entlang der Linie B-B des Geräts gemäß Fig. 6 in verschiedenen Betriebsstellungen;

die Fig. 8A, 8B und 8C Seitenansichten des Abdeckungsverriegelungsmechanismus des Geräts gemäß Fig. 6 in verschiedenen Betriebsstellungen;

Fig. 9 eine Draufsicht auf einen Schubmechanismus des Geräts gemäß Fig. 6;

Fig. 10 eine elektrische Schaltung, teilweise in Blockform, für das Gerät gemäß Fig. 6;

Fig. 11 eine perspektivische Ansicht einer Kassette für ein Gerät gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung und eines Kupplungsabschnitts dieses Geräts;

Fig. 12 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht des Geräts gemäß der dritten Ausführungsform der Erfindung;

die Fig. 13A, 13B und 13C Schnittansichten des Geräts entlang der Linie C-C in Fig. 12 in verschiedenen Betriebsstellungen.

Die Erfindung wird nachfolgend in Verbindung mit einem magnetischen Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät beschrieben, bei dem eine flexible, rotierende Magnetplatte Verwendung findet, die in einer Kassette enthalten ist. Die Erfindung ist jedoch nicht auf eine derartige Ausführungsform beschränkt. Sie ist ebenfalls auf optische, fotomagnetische und elektrostatische Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeräte anwendbar.

Sämtliche beschriebenen Ausführungsformen sind für Videoaufzeichnungs- oder Wiedergabegeräte (Standbild), Floppy-Disk-Geräte und insbesondere für Geräte geeignet, bei denen eine Kopplung von Aufzeichnungsträgermedien und Antriebsgliedern erforderlich ist.

Wie aus Fig. 1 hervorgeht, umhüllt eine Kassette 1 eine flexible, drehbare Magnetplatte 2, die als Aufzeichnungsträgermedium dient. Ein Eingriffsabschnitt 3 aus Kunstharz o. ä., dessen untere Fläche fest ein magnetisches Material (nicht gezeigt) trägt, ist am mittleren Abschnitt der Magnetplatte 2 fest montiert. Eine obere und eine untere Platte des Gehäuses der Kassette 1 sind jeweils mit Fenstern 1a und 1b versehen, in die eine Stabilisierungsplatte (nachfolgend beschrieben) eingesetzt werden kann, um die Drehung der Platte 2 zu stabilisieren. Ein Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabekopf bzw. ein Magnetkopf 5 steht durch das untere Fenster 1b nach innen vor und befindet sich mit der Platte 2 in Anlage. Ein Rotationsglied 6 eines Kupplungsabschnitts für den Eingriffsabschnitt 3 der Platte 2, die durch einen Elektromotor (nicht gezeigt) angetrieben werden soll, besitzt die Form einer Spindel, die mit einem Flanschabschnitt 6a versehen ist, der eine ringförmige obere Aufnahmefläche bzw. Umrandung 6b aufweist, auf der die untere Fläche des Eingriffsabschnitts 3 ruht, so daß die Höhenlage der Platte 2 in bezug auf den Kopf 5 definiert ist. Der Flanschabschnitt 6ades Rotationsglieds bzw. der Spindel 6 ist mit einem Permanentmagneten 7 versehen, der das am Eingriffsabschnitt 3 angeordnete magnetische Material (nicht gezeigt) anzieht. Nabenlöcher 1c und 1d sind in der oberen und unteren Platte der Kassette 1 in Ausrichtung zum Eingriffsabschnitt 3 ausgebildet.

Ein Paßabschnitt des Eingriffsabschnitts 3 für die Spindel 6 ist mit zwei geneigten Wandabschnitten 3b und einem elastischen Abschnitt 3a versehen, durch den der Eingriffsabschnitt 3 in Reibeingriff mit der Umfangsfläche der Spindel 6 gehalten wird. Durch die Reibkraft und die Anziehungskraft des Magneten 7 wird die Platte 2 an der Spindel 6 befestigt. Wenn diese Teile als Einheit rotieren, zeichnet der vorstehend erwähnte Kopf 5 Signale auf oder gibt diese wieder.

Durch die Verwendung eines derartigen Kupplungsabschnitts kann der Fall auftreten, daß der Eingriffsabschnitt 3 durch die Anziehungskraft des Permanentmagneten 7 nicht richtig auf der oberen Fläche der Umrandung 6b des Flanschabschnittes 6a positioniert werden kann, da die Kraft, durch die die geneigten Wandabschnitte 3b des Eingriffsabschnitts 3 gegen die Spindel 6 gepreßt werden, groß ist. Dies ist auf Abmessungstoleranzen der Spindel 6 und des Eingriffsloches des Eingriffsabschnitts 3, auf die Oberflächenzustände und die Umgebungstemperatur zurückzuführen. Wenn die Einstellung als solche ungenau ist, kann ein guter Kontakt zwischen dem Kopf 5 und der Platte 2 nicht konstant aufrechterhalten werden. Dadurch wird die Fähigkeit zur Aufzeichnung oder Wiedergabe von Signalen oft sehr stark herabgesetzt, und es passiert häufig, daß die Platte 2 durch den Stabilisator (nachfolgend beschrieben) zerbrochen wird.

In Fig. 2 ist ein Gehäuseabschnitt 11 des Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeräts dargestellt, der eine Aufzeichnungs- oder Wiedergabeplattform umfaßt, auf der die Spindel 6 und der Kopf 5 drehbar und verschiebbar angeordnet sind. Des weiteren ist auf diesem Abschnitt 11 eine Scharnierwelle 12 vorgesehen. Eine Seitenplatte 16 ist am Abschnitt 11 montiert und besitzt einen daran befestigten Gelenkstift 17, um den ein Verriegelungshebel 18 gedreht wird, wenn er von einer Feder 19 im Uhrzeigersinn unter Druck gesetzt wird. Darüberhinaus befinden sich auf der Seitenplatte 16 zwei Stifte 20, die in entsprechende Schlitze von zwei Verriegelungsgleitelementen 21 und 23 eingreifen, welche Arretiereinrichtungen für eine nachfolgend beschriebene äußere Abdeckung 35 bilden. Federn 22 und 24 drücken die Gleitelemente 21 und 23 in der Zeichnung nach links. Stifte 41 und 42 für die Federn 22 und 24 sind fest auf der Seitenplatte 16 montiert.

Ein als Kassettenaufnahmeeinrichtung dienender und mit der Abdeckung 35 eine Beschickungseinrichtung bildender Kassettenhalter 31 ist mit seinen Scharnierabschnitten 31e auf der vorstehend erwähnten Scharnierwelle 12 montiert, so daß er relativ zu dem Abschnitt 11 bewegbar ist. Der Halter 31 besitzt an einer Seite eine Öffnung 31f, durch die die Kassette 1 in das Gehäuse eingesetzt wird. Fenster 31a und 31b im Halter 31dienen dazu, den Eintritt von entsprechenden Stabilisationsplatten 37 und 15 zu ermöglichen, während Öffnungsabschnitte 31c und 31d den Eintritt der Spindel 6 und einer nachfolgend beschriebenen Druckfederplatte 38 ermöglichen.

Die bewegliche Abdeckeinrichtung ist das äußere Gehäuseelement bzw. die äußere Abdeckung 35, deren Scharnierabschnitte 35a schwenkbar an der vorstehend erwähnten Welle 12 montiert sind, so daß sie relativ zu dem Abschnitt 11 drehbar ist. An der vorderen Seitenfläche 35c der äußeren Abdeckung 35 befinden sich Verriegelungsstifte 36a und 36b. Ein Hakenelement 40 für den Halter 31 ist an der linken Seitenplatte der äußeren Abdeckung 35 angebracht. Die obere Stabilisationsplatte 37 ist fest an der Decke der oberen Abdeckung 35 montiert und wirkt mit der unteren Stabilisationsplatte 15 zusammen, die fest an der Aufzeichnungs- und Wiedergabeplattform des Abschnittes 11 angebracht ist, um Vibrationen und Verformungen der Platte 2 zu verhindern, wenn diese dazwischen rotiert. Die Stabilisationsplatten 37 und 15 und die Platte 2 sind in bezug auf ihre Lage so justiert, daß zwischen den Stabilisationsplatten 37 und 15 und der Platte 2 eine geeignete Luftschicht vorhanden ist. Der Kopf 5 erstreckt sich durch einen Schlitz 15a, der in der Wand der unteren Stabilisationsplatte 15 vorgesehen ist, und steht von diesem nach außen vor.

Die Druckeinrichtung für den Eingriffsabschnitt 3 der Platte 2 ist die T-förmig ausgebildete Druckfederplatte, deren unteres Schenkelende 38b über eine Schraube o. ä. an der Decke der äußeren Abdeckung 35 befestigt ist.

Der obere Schenkel bzw. das Andruckglied 38a der Druckfederplatte 38 steht an einem mittleren Abschnitt nach unten vor und ist durch Positionierungselemente 39 frei gelagert, die fest an der Decke der äußeren Abdeckung 35 angebracht sind. Der Anfangswert der Federkraft der Druckfederplatte 38 ist vorher eingestellt worden, und das Andruckglied 38a ist zu dem Kopf der Spindel 6 ausgerichtet worden.

Eine um die Welle 12 gewickelte Schraubenfeder 13 besitzt Arme, die am Halter 31 und der äußeren Abdeckung 35 angebracht sind, so daß sie in Öffnungsrichtung gedreht werden. Eine andere Schraubenfeder 14, die sich um die Welle 12 erstreckt, besitzt einen Arm, der gegen den Abschnitt 11 gelagert ist, und einen gegenüberliegenden Arm, der sich gegen die äußere Abdeckung 35 erstreckt, so daß die äußere Abdeckung 35 gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird.

Wenn die Magnetplattenkassette 1 eingegeben werden soll, dreht die Bedienungsperson zuerst die äußere Abdeckung 35 um die Scharnierwelle 12 in Öffnungsrichtung, wie in Fig. 3A gezeigt, wobei dies durch die Vorspannkraft der Feder 14 unterstützt wird, bis das eine Ende 35b gegen die Rückwand 11a des Abschnitts 11 des Geräts stößt. Während dieser Zeit wird auch der Halter 31 durch die Vorspannkraft der Feder 13 im Uhrzeigersinn von der äußeren Abdeckung 35 weggedreht, bis er gegen das Hakenelement 40 in der in Fig. 3A dargestellten Position stößt.

Als nächstes wird die Anordnung der Teile des Hebel- und Gleitmechanismus an der Seitenwand 16 des Geräts beschrieben. In der geöffneten Position der äußeren Abdeckung 35 und des Halters 31, die in Fig. 3A gezeigt ist, tritt ein Hakenabschnitt 18b des Verriegelungshebels 18 mit einer Klinke 21d des Verriegelungsgleitelementes 21 in Eingriff. Ferner steht ein gebogener Abschnitt 21c des ersten Verriegelungsgleitelementes 21 mit einem Ende des zweiten Verriegelungsgleitelementes 23 in Kontakt. Daher befinden sich beide Verriegelungsgleitelemente 21 und 23 in den am weitesten rechts gelegenen Stellungen, wenn die Federn 22 und 24 gespannt sind. Auch Verlängerungen 21a und 21b des Verriegelungsgleitelementes 21 und Lappen 23a und 23b des Verriegelungsgleitelementes 23 befinden sich in Positionen, die die Bewegungsbahn der Verriegelungsstifte 36a und 36b der äußeren Abdeckung 35 freigeben.

Wie man ferner aus Fig. 3A entnehmen kann, setzt die Bedienungsperson dann die Kassette 1 durch die Öffnung 31f in den Halter 31 ein. Wenn die äußere Abdeckung 35 im Uhrzeigersinn gegen die Vorspannkraft der Feder 14 um die Scharnierwelle 12 gedreht wird, dreht sich der Halter 31 ebenfalls in der gleichen Richtung um die Scharnierwelle 12, so daß eine Kassettenbeschickungsposition gemäß Fig. 3C erreicht wird, in der sich die Spindel 6 durch den Öffnungsabschnitt 31c des Halters 31 in das Eingriffsloch am Mittelpunkt des Eingriffsabschnitts 3 der Platte 2 erstreckt und sich des weiteren die untere und die obere Stabilisationsplatte 15, 37 durch die Fenster 31b und 31a des Halters 31 in die Fenster 1b und 1a der Kassette 1 erstrecken. Bei einer weiteren Bewegung der äußeren Abdeckung 35 aus der Position der Fig. 3C heraus, in der die Beschickung der Kassette 1 beendet ist, in Richtung des Pfeiles F in die in Fig. 3B gezeigte Position rückt das vorstehende Andruckglied 38a der Druckfederplatte 38 der äußeren Abdeckung 35durch den Öffnungsabschnitt 31d des Halters 31 in dessen Inneres vor und bewegt den Eingriffsabschnitt 3 der Platte 2 entlang der Welle der Spindel 6 in Richtung auf deren Flanschabschnitt 6a. Wenn zu diesem Zeitpunkt der Druckhub der äußeren Abdeckung 35 die erforderliche Strecke zwischen dem Eingriffsabschnitt 3 und der Umrandung 6b übersteigt, wird die Überlastung durch eine Verbiegung der Federplatte 38 absorbiert.

Wenn die äußere Abdeckung 35 die Position der Fig. 3B erreicht, schlägt von den Verriegelungsstiften 36a und 36b, die sich an der äußeren Abdeckung 35 befinden, der Stift 36b gegen den Verriegelungshebel 18 an seinem rückwärtigen Ende 18a, wie in Fig. 4B gezeigt, so daß der Hebel 18 gegen den Uhrzeigersinn um den Gelenkstift 17 gegen die Feder 19 gedreht wird, bis sein Hakenabschnitt 18b mit der Klinke 21d des Verriegelungsgleitelementes 21 außer Eingriff tritt. Nach der Freigabe der Verriegelung läuft das Verriegelungsgleitelement 21 unter der Vorspannkraft der Feder 22 nach links und bringt seine Verlängerungen 21a und 21b in eine Lage über den Verriegelungsstiften 36a und 36b. Das andere Verriegelungsgleitelement 23 wird daran gehindert, eine Bewegung nach links auszuführen, da entweder seine beiden Lappen 23a und 23b oder einer davon durch beide Verriegelungsstifte 36a und 36b oder einen davon verriegelt werden. Wenn danach die Bedienungsperson aufhört, die äußere Abdeckung 35 herunterzudrücken, dreht sich diese unter der Vorspannkraft der Feder 14 gegen den Uhrzeigersinn um die Scharnierwelle 12. Zu diesem Zeitpunkt wird jedoch die äußere Abdeckung 35 daran gehindert, sich nach oben zu bewegen, da sich die Verriegelungsstifte 36a und 36b mit den Verlängerungen 21a und 21b des Verriegelungsgleitelementes 21 in Eingriff befinden. Da sich die äußere Abdeckung 35 trotzdem ganz geringfügig nach oben bewegen kann, bewegen sich die Verriegelungsstifte 36a und 36b aus der Bewegungsbahn der Lappen 23a und 23b des zweiten Verriegelungsgleitelementes 23 heraus. Dann bewegt sich das Gleitelement 23 unter der Vorspannkraft der Feder 24 nach links, bis es gegen den gebogenen Abschnitt 21c des ersten Verriegelungsgleitelementes 21 stößt. Somit liegen die Lappen 23a und 23b gerade unter den Verriegelungsstiften 36a und 36b, wie in Fig. 4C gezeigt. Mit anderen Worten, gerade zu diesem Zeitpunkt wird die äußere Abdeckung 35 am Abschnitt 11 des Gehäuses in der in Fig. 3C gezeigten Position verriegelt oder arretiert. Zu diesem Zeitpunkt wird der Kontakt zwischen dem vorstehenden Andruckglied 38a und der Federplatte 38 und dem Eingriffsabschnitt 3 aufgehoben, wie in Fig. 3C gezeigt, wobei der Eingriffsabschnitt 3 in sicherem Eingriff mit der Spindel 6 und durch deren Flanschabschnitt 6a genau positioniert verbleibt. In diesem Zustand wird die Platte 2 über dem Eingriffsabschnitt 3 durch die Spindeldrehung in Drehungen versetzt.

Beim Herausnehmen der Kassette 1 muß die Bedienungsperson nur einen Knopf 21e drücken, der sich vom Verriegelungsgleitelement 21 durch eine geschlitzte Öffnung 16a der Seitenplatte 16 nach rechts außen gegen die Federn 22 und 24 erstreckt, wie aus Fig. 4C hervorgeht, bis das Verriegelungsgleitelement 21 von dem Verriegelungshebel 18 in der in Fig. 4A dargestellten Position ergriffen wird.

Dadurch werden die äußere Abdeckung 35 und der Halter 31 über die Federn 13 und 14 in die in Fig. 3A dargestellte Öffnungsstellung bewegt.

In den Fig. 3A bis 3C ist mit 43 ein Positionierungselement für die Kassette 1 bezeichnet, das an der der Öffnung 31f gegenüberliegenden Innenseite des Halters 31 angeordnet ist. Zur Zusammenwirkung mit diesem Positionierungselement 43 wird eine Blattfeder 44 bevorzugt, die an der Decke der äußeren Abdeckung 35 befestigt ist und beim Schließen der äußeren Abdeckung 35 die Kassette 1 gegen das Positionierungselement 43 drückt, um eine genaue und zuverlässige Positionierung der Kassette 1 sicherzustellen.

Da bei der vorstehend beschriebenen ersten Ausführungsform im in Fig. 3C gezeigten beschickten Zustand das vorstehende Andruckglied 38a der Federplatte 38, die an der äußeren Abdeckung 35 vorgesehen ist, mit dem Eingriffsabschnitt 3 der Platte 2 außer Eingriff steht, wirkt sich die Druckeinrichtung nicht nachteilig auf die Drehung der Platte 2 aus, wenn ein Aufzeichnungs- oder Wiedergabevorgang durchgeführt wird. Da ferner die äußere Abdeckung 35 durch die Verriegelungsgleitelemente 21 und 23, die mit den Verriegelungsstiften 36a und 36b verklemmt sind, selbst dann in der in Fig. 3C gezeigten Zwischenstellung oder Kassettenbeschickungsstellung festgehalten wird, wenn die äußere Abdeckung 35 in dem in Fig. 3C dargestellten Zustand eine Schlageinwirkung erfährt, werden die Platte 2 und deren Eingriffsabschnitt 3 gegenüber einer derartigen Schlageinwirkung sicher geschützt, da die äußere Abdeckung 35 einen festen Widerstand bildet. Ein weiteres Merkmal besteht darin, daß die äußere Abdeckung 35 nur dann verriegelt werden kann, wenn sie über die in Fig. 3C dargestellte Kassettenbeschickungseinstellung hinaus in die in Fig. 3B gezeigte Position bewegt worden ist. Da allein diese darüberhinausgehende Bewegung der äußeren Abdeckung 35 ein Tätigwerden der Federplatte 38 bewirken kann, wodurch der Eingriffsabschnitt 3 der Platte 2 in ruhenden Eingriff mit der Spindel 6 gebracht wird, wird eine genaue und zuverlässige Anordnung an der Spindel 6 möglich. Hierdurch kann die Größe des für den Flanschabschnitt 6a der Spindel 6 erforderlichen Permanentmagneten 7 beträchtlich reduziert werden, oder die Notwendigkeit der Verwendung eines derartigen Permanentmagneten kann vollständig entfallen.

Es ist eine Reihe von Variationen in bezug auf die vorstehend beschriebene erste Ausführungsform möglich. Beispielsweise kann der vorstehend beschriebene Halter 31 weggelassen werden. Wenn dies der Fall ist, erhält der von der Scharnierwelle 12 und der Seitenplatte 16 umschlossene Raum ein an die Kassettenform angepaßtes Rahmenwerk. Durch die Verwendung eines derartigen stationären Kassettenaufnahmeabschnittes kann die Kassette durch Fallenlassen eingegeben werden. In diesem Fall ist die äußere Abdeckung 35 vorzugsweise mit einer Blattfeder, einem Schwamm oder einem weichen Gummibelag auf ihrer Decke versehen, so daß beim Verriegeln der äußeren Abdeckung 35 in der in Fig. 3C dargestellten Position die Kassette 1 gegen den Abschnitt 11 des Gehäuses gepreßt wird. Danach wird die Kassette 1 stationär relativ zu dem Abschnitt 11 gehalten. Es wird in diesem Fall ebenfalls bevorzugt, zusätzliche Einrichtungen zum Ausstoßen der Kassette 1 aus der Eintrittsöffnung des Abschnittes 11 des Gehäuses vorzusehen, die manuell oder automatisch auf ein Öffnen der äußeren Abdeckung 35 ansprechen.

Wie im Vorstehenden beschrieben, wird gemäß der ersten Ausführungsform ein unvermeidbarer Schritt zum Beschicken des Geräts mit einem Aufzeichnungsträgermedium gleichzeitig dazu benutzt, um eine genaue und zuverlässige Kupplung des Aufzeichnungsträgermediums mit dem Kupplungsabschnitt des Geräts zu erreichen. Auf diese Weise wird ein für diesen Zweck eingesetzter Permanentmagnet überflüssig, oder dessen erforderliche Anziehungskraft kann reduziert werden. Darüber hinaus wird bei normalem Aufzeichnungs- oder Wiedergabebetrieb das Aufzeichnungsträgermedium sowie dessen Antriebssystem nicht zusätzlich belastet. Demgemäß werden beträchtliche Vorteile erreicht.

Eine zweite Ausführungsform wird nunmehr anhand der Fig. 5 bis 10 beschrieben. Bei dieser zweiten Ausführungsform wird der Magnetkopf 5, sobald der Beschickungsvorgang der Magnetplatte 2 an der Spindel 6 beendet worden ist, automatisch in eine vorgegebene Startposition zum Aufzeichnen oder zur Wiedergabe bewegt, und des weiteren beginnt sich die Spindel 6 zu drehen, so daß bei der Abgabe eines Aufzeichnungs- oder Wiedergabestartsignales ein Aufzeichnungs- oder Wiedergabevorgang sofort durchgeführt werden kann. Insbesondere für die Anlaufzeit des die Spindel 6 drehenden Motors ist ein sofortiges Einschalten des Plattenantriebsmotors nach dem Beschicken der Platte 2 äußerst vorteilhaft, um Vorbereitungszeit einzusparen.

In den Fig. 5 bis 10 sind für solche Elemente, die in ihrer Konstruktion, Anordnung und Funktionsweise den der Fig. 1 bis 4C entsprechen, gleiche Bezugsziffern verwendet worden. Auf eine zusätzliche Beschreibung dieser Elemente wird verzichtet.

Wie man Fig. 5 entnehmen kann, umfaßt die Kassette 1 des weiteren einen Zähler 4 als Element zur Anzeige einer bereits aufgezeichneten Länge oder einer noch verbleibenden Länge. Der Zähler 4 umfaßt an seinem Außenumfang Ratschenzähne und in seinem mittleren Bereich ein Loch 4a, mit dem sich eine Zählerantriebsverbindungswelle 8 des Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeräts in Eingriff befindet. Eine Keilnut 4b ist kontinuierlich mit diesem Loch 4a ausgebildet. Mit dieser Keilnut 4b befindet sich ein Keilabschnitt 8a der Welle 8 in Eingriff. Die Ratschenzähne des Zählers 4 wirken mit einem elastischen Sperrelement (nicht gezeigt) zusammen und weisen einen Abstand voneinander auf, der dem Abstand der Magnetspuren auf der Magnetplatte 2 entspricht. Die Verbindungswelle 8 ist so angeordnet, daß sie in Abhängigkeit von der Bewegung des Magnetkopfes 5 rotiert. Sie tritt mit dem Zähler 4 in Eingriff, wenn der Keilabschnitt 8a und die Keilnut 4b zusammenfallen. Zu diesem Zeitpunkt findet eine Vertikalbewegung der Welle 8 statt, wodurch ein Schalter ein- und ausgeschaltet wird. Die obere und untere Platte des Gehäuses der Kassette 1 besitzen runde Öffnungen 1e und 1f, die koaxial zu dem Zähler 4 ausgerichtet sind. In der Nachbarschaft der oberen Öffnung 1e ist eine Skala 1g ausgebildet, die die Anzahl der aufgezeichneten Magnetspuren anzeigt. Der Zähler 4 zeigt eine bestimmte Anzahl von Magnetspuren an, je nachdem welcher Gradient der Skala 1g sich mit der Keilnut 4b in Übereinstimmung befindet.

Wie aus Fig. 6 hervorgeht, ist die vorstehend beschriebene Antriebsverbindungswelle 8 ähnlich wie die Spindel 6 so angeordnet, daß sie aus der Aufzeichnungs- oder Wiedergabeplattform des Abschnitts 11 nach außen vorsteht.

Unterhalb der Plattform oder innerhalb des Abschnittes 11 befinden sich als Fühlereinrichtung zwei Schalter 51 und 52. Bei dem Schalter 51 handelt es sich um einen normalerweise geöffneten Kassettensensorschalter, der geschlossen wird, wenn der Halter 31 eine nachfolgend beschriebene Position gemäß den Fig. 7B oder 7C erreicht, die der Position der Fig. 3B oder 3C der vorstehend beschriebenen ersten Ausführungsform entspricht, unter der Voraussetzung, daß eine Kassette 1 im Halter 31 vorhanden ist, da Kontakte 51a und 51b durch die untere Fläche der Kassette 1 geschlossen werden. Bei dem Schalter 52 handelt es sich um einen normalerweise geöffneten Schalter, der erfaßt, wenn der Beschickungsvorgang der Magnetplatte 2 (und die Verriegelung der äußeren Abdeckung 35) beendet worden ist, und der eine Einrichtung zur Erfassung der Druckfreigabe des Eingriffsabschnitts 3 darstellt. Der Schalter 52 besitzt Kontakte 52a und 52b, die geschlossen werden, wenn die in Fig. 8C dargestellte Position, die nachfolgend beschrieben wird und der der Fig. 4C bei der ersten Ausführungsform entspricht, erreicht wird.

Durch einen ausgeschnittenen Abschnitt 31g in der unteren Platte des Halters 31 können ein Betätigungselement oder Stift 51c am Kontakt 51a des Kassettensensorschalters 51 und die Antriebsverbindungswelle 8 eindringen. Durch ein rundes Fenster 31h in der oberen Platte des Halters 31 kann die Bedienungsperson den Zähler 4 der Kassette 1 zusammen mit der Skala 1g auf der oberen Platte der Kassette 1 beobachten. Ein anderes rundes Fenster 35d ist durch die Wand der äußeren Abdeckung 35 in Ausrichtung zu dem Fenster 31h des Halters 31 ausgebildet, so daß der Zähler 4 der Kassette 1 und die Skala 1g auf der oberen Platte der Kassette 1 durch das runde Fenster 31h des Halters 31 beobachtet werden können. Ein Schutzglas 45 ist im Fenster 35d fest angebracht.

Wenn bei dieser Ausführungsform die Kassette 1 eingegeben werden soll, wird in ähnlicher Weise wie bei der ersten Ausführungsform und wie in Fig. 7A gezeigt die äußere Abdeckung 35 relativ zu dem Abschnitt 11 des Gehäuses um die Scharnierwelle 12 gegen den Uhrzeigersinn gegen die von der Feder 14 ausgeübte Kraft gedreht, bis das Ende 35b gegen die Wand 11b des Gehäuses des Geräts stößt. Nachdem die Kassette 1 in den Halter 31 eingesetzt worden ist, wird die äußere Abdeckung 35 um die Scharnierwelle 12 im Uhrzeigersinn über eine Zwischenposition, die in Fig. 7C gezeigt und gemäß der der Beschickungsvorgang der Kassette 1 beendet ist, in eine in Fig. 7B gezeigte Endposition gedreht, in der sich in ähnlicher Weise wie bei der ersten Ausführungsform die Spindel 6 durch den Öffnungsabschnitt 31c des Halters 31 in das Eingriffsloch am Mittelpunkt des Eingriffsabschnitts 3 erstreckt. Hierbei erstrecken sich auch die untere und obere Stabilisationsplatte 15 und 37 durch die Fenster 31b und 31a des Halters 31 in die Fenster 1b und 1a der Kassette 1. Zu diesem Zeitpunkt wird der Eingriffsabschnitt 3 durch das vorstehende Andruckglied 38a der Federplatte 38, die an der äußeren Abdeckung 35 vorgesehen ist, in Richtung auf den Flanschabschitt 6a der Spindel 6 geschoben. Wenn der Halter 31 die Kassette 1 enthält, wird zu diesem Zeitpunkt ebenfalls der Kassettensensorschalter 51 geschlossen, da der Stift 51c durch die untere Fläche der Kassette 1 gedrückt wird; wenn die Kassette nicht eingegeben worden ist, bleibt der Schalter 51 natürlich geöffnet.

Wenn andererseits die äußere Abdeckung 35 die Position der Fig. 7B erreicht, läuft in ähnlicher Weise wie bei der ersten Ausführungsform das Verriegelungsgleitelement 21 durch die Vorspannkraft der Feder 22 nach links, wie in Fig. 8B gezeigt, so daß die Verlängerungen 21a und 21b den Ort der Verriegelungsstifte 36a und 36b schneiden. Wenn man mit dem Herabdrücken der äußeren Abdeckung 35 aufhört, wird diese danach durch die Vorspannkraft der Feder 14 geringfügig um die Scharnierwelle 12 rückwärts oder gegen den Uhrzeigersinn gedreht, bis die Verriegelungsstifte 36a und 36b an die Verlängerungen 21a und 21b stoßen, wodurch die Position der Fig. 7C erreicht wird, in der das zweite Verriegelungsgleitelement 23 danach durch die Vorspannkraft der Feder 24 in eine Position bewegt wird, die durch den gebogenen Abschnitt 21c des ersten Verriegelungsgleitelementes 21 festgelegt wird. Dadurch werden die Lappen 23a und 23b in Klemmeingriff mit den Verriegelungsstiften 36a und 36b gebracht, wie in Fig. 8C gezeigt. Die äußere Abdeckung 35 wird somit am Abschnitt 11 des Gehäuses in der in Fig. 7C gezeigten Position verriegelt bzw. arretiert. In dieser Position wird der das Ende des Plattenbeschickungsvorganges erfassende Schalter 52 durch einen Schaltersteuerarm 23d des Verriegelungsgleitelementes 23 geschlossen, und die Federplatte 38 der äußeren Abdeckung 35 wird vom Eingriffsabschnitt 3 wegbewegt, wie in Fig. 7C gezeigt, so daß der Eingriffsabschnitt 3 in einer genau und zuverlässig auf die Spindel 6 gesetzten Weise verbleibt. In diesem Zustand wird die Platte 2 durch Drehung der Spindel 6 gedreht.

Die Kassette 1 kann in der nachfolgenden Weise herausgenommen werden. Die Bedienungsperson drückt den Knopf 21e, der sich seitwärts von dem ersten Verriegelungsgleitelement 21 durch die schlitzähnliche Öffnung 16a der Seitenplatte 16 erstreckt und nach außen vorsteht, in Fig. 8C nach rechts gegen die Federn 22 und 24, bis das Verriegelungsgleitelement 21 durch den Verriegelungshebel 18 in der in Fig. 8A gezeigten Position gehalten wird. Dadurch wird das Verriegelungsgleitelement 23 in seine Ausgangslage zurückgeführt, in der der Schalter 52 geöffnet wird. Die äußere Abdeckung 35 und der Halter 31 werden durch die Wirkung der Federn 13 und 14 in die in Fig. 7A dargestellte Position geöffnet. Zu diesem Zeitpunkt wird ferner der Schalter 51 geöffnet.

In Verbindung mit den Fig. 9 und 10 wird als nächstes ein Schubmechanismus für den Magnetkopf sowie eine entsprechende Steuerschaltung dafür beschrieben.

In Fig. 9 ist mit 5 der vorstehend erwähnte Magnetkopf bezeichnet, der über eine Basisplatte 9 fest an einem Träger 46 montiert ist, welcher durch zwei Paare von Kugellagern 48 an Führungsschienen 47 derart gelagert ist, daß sich der Magnetkopf 5 in Richtung auf die Spindel 6, die zum Drehen der Magnetplatte 2 dient, bewegen kann. Der Magnetkopfträger 46 besitzt einen Arm 46a mit einem Nockenfolger 49, der drehbar an einem Ende des Arms 46a montiert ist. Eine Feder 50, deren Enden an einen festen Stift 50a und eine Verlängerung 46b des Trägers 46 gehakt sind, drückt den Träger 46 in der Zeichnung nach oben. Für die Spindel 6 ist ein Ausschnitt 46d ausgebildet. Die vorstehend erwähnte Zählerantriebsverbindungswelle 8 dreht sich als Einheit zusammen mit einem Kopfpositionssteuerelement oder Nocken 51A und einem Ratschenrad 52A konzentrisch zueinander und ist ebenfalls axial beweglich. Eine Feder (nicht gezeigt) setzt die Welle 8 so unter Druck, daß sie in einer Richtung vorsteht, um mit dem Zähler 4 in der Kassette 1 in Eingriff zu treten. Bevor daher der Keilabschnitt 8a der Welle 8 mit der Keilnut 4b des Zählers 4 koinzidiert, bleibt die Welle 8 in einer axial unteren Lage. Wenn der Keilabschnitt 8a mit der Keilnut 4b in Eingriff tritt, bewegt sie sich nach oben und tritt mit dem Zähler 4 richtig in Eingriff. Von diesem Zeitpunkt an kann sich der Zähler 4 bewegen. Obwohl dies nicht gezeigt ist, ist ein Schalter vorgesehen, der eine Ein- oder Aus-Stellung in Abhängigkeit davon, ob die Welle 8 mit dem Zähler 4 in Eingriff getreten ist, einnimmt.

Der Außenumfang des Nockens 51A stellt eine Nockenfläche dar, auf der der Nockenfolger 49 liegt. Der Außenumfang des Ratschenrades 52 ist mit Ratschenzähnen 52Aa versehen und wird durch eine Rückholfeder 53 unter Druck gesetzt, die zwischen einen festen Stift 53a und einen Stift 52Ab gehakt ist, um eine Drehung im Uhrzeigersinn auszuführen. Ein Anschlag 53b ist fest angebracht, um die durch die Feder 53 bewirkte Drehung des Rades 52 im Uhrzeigersinn zu beschränken, indem der Anschlag an den Stift 52Ab des Rades 52 stößt. Ein Steuerklinkenhebel 54 als Positionsbestimmungseinrichtung für den Nocken 51A und die Antriebsverbindungswelle 8 wird durch eine Feder 56 so unter Druck gesetzt, daß er sich gegen den Uhrzeigersinn um eine Welle 55 dreht. Eine Klinke 54a des Hebels 54 ist mit einem Ratschenzahn 52Aa in Eingriff bringbar. Ein Antriebsklinkenhebel 57 ist schwenkbar an einem Stift 58 gelagert, der an einem Ende eines Antriebsgleitelementes 60 montiert ist, und wird durch eine Feder 59 so unter Druck gsetzt, daß er sich im Uhrzeigersinn dreht. Seine Klinke 57a ist ebenfalls mit einem der Ratschenzähne 52Aa in Eingriff bringbar. Das Antriebsgleitelement 60 weist Schlitze 60b auf, die mit Stiften 61 in Eingriff stehen, und ist in Vertikalrichtung in der Zeichnung bewegbar. Eine Feder 62 drückt das Gleitelement 60 nach unten, wobei diese Abwärtsbewegung durch einen Anschlagstift 65 begrenzt wird, gegen den die Klinke 57a des Antriebsklinkenhebels 57 stößt.

Das Antriebsgleitelement 60 besitzt einen Arm 60a, mit dem ein Anker 63 eines Kolbens 64 verbunden ist. Die Teile 46 bis 64 bilden einen Schubmechanismus für den Kopf 5.

Wenn der Kolben 64 erregt wird, wird der Anker 63 angezogen, so daß das Gleitelement 60 in Fig. 9 nach oben bewegt wird. Diese Bewegung wird über den Antriebsklinkenhebel 57 übertragen, so daß das Ratschenrad 52A gegen die Rückholfeder 53 gegen den Uhrzeigersinn um einen Zahn weitergedreht wird, da die Aufwärtsbewegung des Gleitelementes 60 durch einen Stift 66 begrenzt wird, gegen den eine Schulter 57c des Antriebsklinkenhebels 57 stößt.

Wenn die Stromzufuhr zu dem Kolben 64 unterbrochen wird, kehren das Gleitelement 60 und der Antriebsklinkenhebel 57 durch die Feder 62 in die dargestellte Position zurück, wobei das Ratschenrad 52A in der vorgerückten Position verbleibt, in der der Steuerklinkenhebel 54 das Ratschenrad 52A stationär hält. Der Hub des Nockens 51A für jeden Zahn der Drehung des Ratschenrades 52A ist vorher auf den Abstand zwischen zwei Magnetspuren auf der Magnetplatte 2 in bezug auf die Bewegung des Kopfes 5 eingestellt worden. Auf diese Weise wird der Kopf 5 schrittweise durch den Träger 46 von Magnetspur zu Magnetspur vorgerückt. Gleichzeitig damit dreht sich die Antriebsverbindungswelle 8 um einen Zahn des Ratschenrades 52A gegen den Uhrzeigersinn weiter. Wenn sich die Welle 8 zu diesem Zeitpunkt mit dem Zähler 4 in Eingriff befindet, wird auch der Zähler um den gleichen Rotationswinkel gedreht wie das Ratschenrad 52A. Wenn der Abstand der Ratschenzähne des Zählers 4 vorher mit dem der Ratschenzähne 52Aa in Übereinstimmung gebracht worden ist, kann sich der Zähler 4 durch ein elastisches Sperrelement (nicht gezeigt) selbst in einer entsprechenden vorgerückten Position stationär halten, während sich die Keilnut 4b als Index in Übereinstimmung mit dem entsprechenden Gradienten der Skala 1g auf der Oberfläche der Kassette 1 befindet, der der Anzahl der Magnetspuren entspricht, die der Kopf 5 abgetastet hat.

Wenn der Schubmechanismus in seine Ausgangsstellung zurückgeführt werden soll, muß die Bedienungsperson den vorstehend erwähnten Kopf 21e nach rechts drücken, wodurch ein Stift 67 in Fig. 9 nach unten bewegt wird. Durch diese Bewegung des Stiftes 67 werden der Steuerklinkenhebel 54 und der Antriebsklinkenhebel 57 im Uhrzeigersinn und gegen den Uhrzeigersinn gedreht, da der Stift 67 ihre rückwärtigen Enden 54b und 57b gegen die Federn 56 und 59 drückt, bis ihre Klinken 54a und 57a von den Ratschenzähnen 52Aa freikommen. Das Außereingrifftreten der Klinken 54a und 57a vom Ratschenrad 52A reicht nicht aus, um den Rückstellvorgang des Schubmechanismus der Fig. 9 fortzusetzen, da sich noch die Antriebsverbindungswelle 8 mit dem Zähler 4 der Kassette 1 in Eingriff befindet, d. h. die von dem auf den Zähler 4 einwirkenden Sperrelement erzeugte Kraft ist größer als die Kraft der Rückholfeder 53, die auf das Ratschenrad 52A wirkt, so daß die Antriebsverbindungswelle 8 sich nicht im Uhrzeigersinn drehen kann. Danach bewirkt eine Bewegung des ersten Verriegelungsgleitelementes 21 in Fig. 8C nach rechts eine Freigabe der äußeren Abdeckung 35 und des Halters 31 aus der Verriegelung in der geschlossenen Position. Wenn diese sich unter der Wirkung der Federn 13 und 14 (in der in Fig. 7A dargestellten Position) öffnen, tritt der Zähler 4 der Kassette 1 mit der Welle 8 außer Eingriff, und die Welle 8 wird lastfrei. Daher werden die Federn 53 und 50, das Ratschenrad 52A, der Nocken 51A, die Antriebsverbindungswelle 8 und der Kopfträger 46 in ihre Ausgangspositionen zurückgeführt, in denen der Stift 52Ab des Rades 52A gegen den Anschlagstift 53b stößt. Die Ausgangslage des Magnetkopfes 5 wird hierbei beispielsweise als die Lage definiert, die sich im Abstand von einer Magnetspur außerhalb der äußersten Magnetspur des wirksamen Aufzeichnungsbereiches der Magnetplatte 2 befindet, wenn es sich bei der äußeren Magnetspur um die erste Spur handelt. Ferner ist darauf hinzuweisen, daß sich im aus dem Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät herausgenommenen Zustand der Kassette 1 der Zähler 4 in Zwangseingriff mit dem elastischen Sperrelement (nicht gezeigt) befindet, das mit den Ratschenzähnen am Außenumfang zusammenwirkt, so daß auf diese Weise die letzte oder nächste Anzeige, d. h. die Anzahl der Magnetspuren, gespeichert wird. Der Zähler 4 dient daher ebenfalls als Speicher, der angibt, wo die letzte aufgezeichnete Magnetspur oder die nächste frische Magnetspur in der Magnetplatte 2 angeordnet ist (oder wie viele Magnetspuren bereits abgetastet worden sind). Für eine Kassette, die eine teilweise mit einer Aufzeichnung versehene Magnetplatte 2 enthält und für einen weiteren Aufzeichnungsvorgang verwendet werden soll, besteht keine Möglichkeit einer Überlappung der Aufzeichnung auf den aufgezeichneten Magnetspuren bzw. Magnetspuren, da die Antriebsverbindungswelle 8 als Betätigungselement für den Indexschalter wirkt, so daß es möglich ist, den darauffolgenden Aufzeichnungsvorgang mit einer frischen Magnetspur unmittelbar neben der zuletzt aufgezeichneten Spur zu beginnen. In diesem Sinne sollte daher vorzugsweise Vorsorge dafür getroffen werden, daß bei einem Umschalter der Vorrichtung auf Wiedergabebetrieb die Antriebsverbindungswelle 8 automatisch außer Betrieb gesetzt wird.

In Verbindung mit Fig. 10 wird nachfolgend eine Steuerschaltung für den vorstehend beschriebenen Schubmechanismus und einen Plattenantriebsmotor beschrieben.

Der Kassettensensorschalter 51 und der Schalter 52 zur Erfassung des Endes des Beschickungsvorganges sind zusammen mit Widerständen R1 und R2 über eine Spannungsquelle (+Vcc) in Reihe geschaltet. Ein Schalter 68 zur Erfassung des Eingriffes zwischen der Antriebsverbindungswelle 8 und den Zähler 4 der Kassette 1 ist ein normalerweise geöffneter Schalter, der beispielsweise so ausgebildet ist, daß er sich schließt, wenn die Antriebsverbindungswelle 8 außer Eingriff mit dem Zähler 4 tritt, und daß er sich selbsttätig öffnet, wenn beide Teile miteinander in Eingriff treten. Der Schalter 68 ist mit dem Widerstand R1 und einem Widerstand R3 in Reihe geschaltet. Ein Umschalter 69 ist an einen Punkt a auf der Verbindung zwischen dem Schalter 52 und dem Widerstand R2 angeschlossen und so ausgebildet, daß er im Aufzeichnungsbetrieb eine RC-Position und im Wiedergabebetrieb eine PB-Position einnimmt. Eine Impulserzeugungsschaltung 70, die auf ein hochpegeliges Signal von der Klemme RC des Schalters 69 anspricht, liefert einen Zug von Kopfverschiebeimpulsen mit einer vorgegebenen Frequenz und stoppt in Abhängigkeit von einem Spannungsabfall am Verbindungspunkt b zwischen dem Schalter 68 und dem Widerstand R3 die Erzeugung dieser Impulse. Eine UND-Schaltung 71 weist drei Eingänge auf, die an den Ausgang der Impulserzeugungsschaltung 70, die Klemme RC des Schalters 69 und den vorstehend erwähnten Verbindungspunkt b angeschlossen sind. Ein Wechselrichter 72 invertiert das Potential am Verbindungspunkt b. Eine Aufzeichnungsschaltung 73 wird durch das hochpegelige Ausgangssignal des Wechselrichters 72 zum Aufzeichnen freigegeben und funktioniert derart, daß bei Abgabe eines Aufzeichnungsbefehles ein Teil des Eingangssignales zum Aufzeichnen (für den Fall des Standbildvideorecorders für ein Feld oder einen Rahmen) an den Kopf 5 angelegt wird, durch den dieser Teil auf der Magnetplatte 2 aufgezeichnet wird. Wenn die Aufzeichnung dieses Signalteiles beendet ist, wird ein Stillsetzsignal d erzeugt. Eine zweite UND-Schaltung 74 besitzt zwei Eingänge, die an die Klemme RC des vorstehend erwähnten Umschalters 69 und den d-Ausgang der Aufzeichnungsschaltung 73 angeschlossen sind. Eine Einzelschrittschaltung 75 (monostabiler Multivibrator), die auf das hochpegelige Signal von der Klemme PB des Umschalters 69 anspricht, erzeugt einen einzigen Impuls. In entsprechender Weise gibt das hochpegelige Signal von der Klemme PB des Umschalters 69 eine Wiedergabespurwechselschaltung 76 frei, die so funktioniert, daß bei Abgabe eines Wiedergabespurwechselbefehls ein Kopfverschiebeimpuls für einen Wechsel der Wiedergabespur erzeugt wird. Eine ODER-Schaltung 77 besitzt vier Eingänge, die an die Ausgänge der UND-Schaltungen 71 und 74, der Einzelschrittschaltung 75 und der Wiedergabespurwechselschaltung 76 angeschlossen sind. Eine Kolbenantriebsschaltung 78, die auf den Kopfverschiebe- Impuls von der ODER-Schaltung 77 anspricht, treibt den Kolben 64 in Fig. 9 an.

Eine Wiedergabeschaltung 79 gibt die durch den Kopf 5 auf der Platte 2 aufgezeichneten Signale wieder. Ein Umschalter 80 verbindet den Kopf 5 mit dem Ausgang der Aufzeichnungsschaltung 73, wenn im Aufzeichnungsbetrieb (RC) gearbeitet wird, und verbindet den Kopf 5 mit dem Eingang der Wiedergabeschaltung 79, wenn im Wiedergabebetrieb (PB) gearbeitet wird. Der Umschalter 80 wirkt mit dem Umschalter 69 zusammen.

Eine Motorantriebsschaltung 81, die auf die hochpegelige Spannung am Verbindungspunkt a anspricht, setzt einen Plattenrotationsmotor 82, der zum Antrieb der Spindel 6 dient, in Tätigkeit. Wenn eine Aufzeichnung/Wiedergabe von Standbildsignalen gemäß dem NTSC-System erfolgen soll, bewirkt die Motorantriebsschaltung 81, daß der Motor 82 mit einer konstanten Drehzahl von 3600 oder 1800 UpM umläuft. Es ist daher möglich, das Videosignal eines Feldes oder eines Rahmens in einer kreisförmigen Spur auf der Platte 2 aufzuzeichnen oder wiederzugeben.

Ein Umschalter 83, der mit den Umschaltern 69 und 80 zusammenwirkt, ist im Aufzeichnungsbetrieb (RC) geöffnet und im Wiedergabebetrieb (PB) geschlossen. Der Umschalter 83 ist mit Widerständen R4 und R5 über die Spannungsquelle (+Vcc) in Reihe geschaltet. Eine dritte UND-Schaltung 84 besitzt zwei Eingänge, die an den Verbindungspunkt a und einen Verbindungspunkt c des Umschalters 83 und des Widerstandes R5 angeschlossen sind. Eine Schalteinheit 85 dient dazu, einen Kolben 86 nur dann zu erregen, wenn das Ausgangssignal der UND-Schaltung 84 hochpegelig ist. Der Kolben 86 dient dazu, den Eingriff und die Trennung zwischen der Antriebsverbindungswelle 8 und dem Zähler 4 über einen Mechanismus (nicht gezeigt) so zu steuern, daß bei Fließen eines Stromes die Antriebsverbindungswelle 8 in der nach unten zurückgezogenen Position gehalten wird und die Welle 8 und der Zähler 4 außer Eingriff gehalten werden, unabhängig davon, ob der Keilabschnitt 8a und die Keilnut 4b koinzidieren oder nicht. Auf diese Weise wird der Zähler 4 außer Betrieb gesetzt. Im aberregten Zustand des Kolbens 86 kann daher die Antriebsverbindungswelle 8 nur dann mit dem Zähler 4 in Eingriff treten, wenn der Keilabschnitt 8a der Antriebsverbindungswelle 8 mit der Keilnut 4b des Zählers 4 koinzidiert. In bezug auf den Eingriffssteuermechanismus für die Antriebsverbindungswelle 8 und den Zähler 4, bei dem ein derartiger Kolben 86 Verwendung findet, sei auf die in der Japanischen Patentanmeldung Nr. SHO 58-132540 beschriebenen Ausführungsformen verwiesen. Dies gilt ebenfalls für den vorstehend erwähnten Schalter 68 zur Erfassung des Eingriffs.

Die Schaltung der Fig. 10 funktioniert in der nachfolgenden Weise. Im Aufzeichnungsbetrieb sind die drei Umschalter 69, 80 und 83 jeweils an die entsprechenden RC-Klemmen angeschlossen, so daß daher der Ausgang der UND-Schaltung 84 immer auf einem niedrigen Wert gehalten wird. Demzufolge führt die Schalteinheit 85 dem Kolben 86 keinen Strom zu. Es ist daher möglich, daß bei einer Übereinstimmung des Keilabschnittes 8a mit der Keilnut 4b des Zählers 4 die Antriebsverbindungswelle 8 mit dem Zähler 4 in Eingriff tritt. Dann wird, wie in Verbindung mit den Fig. 7 und 8 beschrieben, die Kassette 1 eingegeben, und der Eingriffsabschnitt 3 der Platte 2 wird auf die Spindel 6 gesetzt. Zu diesem Zeitpunkt sind beide Schalter 51 und 52 eingeschaltet, so daß die am Verbindungspunkt a anstehende Spannung einen hohen Wert erhält. In Abhängigkeit davon beginnt die Motorantriebsschaltung 81 den Motor 82 in Drehungen zu versetzen, so daß die Platte 2 gedreht wird.

Wenn die am Verbindungspunkt a anstehende Spannung einen hohen Wert annimmt, beginnt die Impulserzeugungsschaltung 70 mit der Erzeugung von Kopfverschiebeimpulsen. Da jedoch zu diesem Zeitpunkt sich der Kopf 5 in einer Rückstellposition befindet, die gegenüber der ersten Magnetspur der Platte 2 um mehr als einen Spurenabstand nach außen versetzt ist, was sich durch den vorstehend beschriebenen Ausstoßvorgang ergeben hat, befindet sich die Antriebsverbindungswelle 8 mit ihrem Keilabschnitt 8a in einer unterschiedlichen Phase gegenüber der Keilnut 4b des Zählers 4. Die Antriebsverbindungswelle 8 befindet sich daher in der nach unten zurückgezogenen Position, in der der Schalter 68 geschlossen ist. Die Spannung am Verbindungspunkt b nimmt daher einen hohen Wert an, gemäß dem die von der Impulserzeugungsschaltung 70 erzeugten Impulse durch die UND-Schaltung 71 und die ODER-Schaltung 77 zu der Kolbenantriebsschaltung 78 geleitet werden. Synchron zu den Impulsen von der ODER-Schaltung 77 erregt die Kolbenantriebsschaltung 78 den Kolben 64, so daß der Kopf 5 und die Antriebsverbindungswelle 8 Schritt um Schritt bewegt werden. Wenn der Keilabschnitt 8a mit der Keilnut 4b des Zählers 4 bei der Rotation der Welle 8 zusammentrifft, tritt die Welle 8 mit dem Zähler 4 in Eingriff, so daß sich der Schalter 68 öffnet und die am Verbindungspunkt b anstehende Spannung auf einen niedrigen Wert gesetzt wird. Die Zufuhr von Impulsen zur UND- Schaltung 71 wird daher unterbrochen, und die Erzeugung von Impulsen durch die Impulserzeugungsschaltung 70 wird gestoppt. Der Kopf 5 wird daher durch Eingriff der Antriebsverbindungswelle 8 mit dem Zähler 4 außer Betrieb gesetzt. Dies bedeutet, daß die Position des Kopfes 5 automatisch auf die der Magnetspuren eingestellt wird, die im Zähler 4 gespeichert worden sind.

Ein derartiger Spannungsabfall am Verbindungspunkt b bewirkt ferner eine Änderung des Wechselrichterausgangs von niedrig auf hoch. Die Aufzeichnungsschaltung 73 wird daher zur Aufzeichnung freigegeben. Wenn dann durch Betätigung eines Aufzeichnungsschalters (nicht gezeigt) ein Aufzeichnungsstartbefehll gegeben wird, wird ein Teil des Eingangssignales über den Umschalter 80 und den Kopf 5 an die erste frische Magnetspur auf der Magnetplatte 2 gegeben. Bei Beendigung dieses Aufzeichnungsvorganges erzeugt die Aufzeichnungsschaltung 73 ein Signal d. In Abhängigkeit von diesem Signal erzeugt die UND-Schaltung 74 einen Impuls, der danach über die ODER-Schaltung 77 an die Kolbenantriebsschaltung 78 angelegt wird. Die Kolbenantriebsschaltung 78 erregt den Kolben 64, so daß der Kopf 5 auf die nächste Magnetspur verschoben wird. Naturgemäß wird in Verbindung damit die Antriebswelle 8 um einen Schritt gedreht, so daß der Zähler 4 die nächste Magnetspur anzeigt. Dieser Vorgang wiederholt sich automatisch jedesmal dann, wenn der Aufzeichnungsstartbefehl gegeben wird.

Im Wiedergabebetrieb befinden sich die Umschalter 69, 80 und 83 jeweils in ihrer PB-Stellung. Wenn die Eingabe der Kassette 1 und das Aufsetzen der Platte 2 auf die Spindel 6 beendet worden ist, werden die Schalter 51 und 52 geschlossen, und die am Verbindungspunkt a anstehende Spannung nimmt einen hohen Wert an. Dies bewirkt eine Rotation des Motors 82 entsprechend dem Aufzeichnungsbetrieb. Da der Ausgang der UND- Schaltung 84 einen hohen Wert annimmt, erregt die Schalteinheit 85 den Kolben 86. Von diesem Zeitpunkt an wird daher die Antriebsverbindungswelle 8 außer Eingriff mit dem Zähler 4 gehalten. Da hierdurch auch der Schalter 68 geschlossen gehalten wird, nimmt der Ausgang des Wechselrichters 72 einen niedrigen Wert an. Die Aufzeichnungsschaltung 73 kann daher nicht länger arbeiten.

Da andererseits durch das Schließen der Schalter 51 und 52 die am Verbindungspunkt a anstehende Spannung einen hohen Wert erhält, erzeugt die Einzelschrittschaltung 75 einen Impuls, der über die ODER-Schaltung 77 an die Kolbenantriebsschaltung 78 angelegt wird, wenn die an der Klemme PB des Umschalters 69 anstehende Spannung einen hohen Wert annimmt. In Abhängigkeit von diesem einen Impuls erregt die Kolbenantriebsschaltung 78 den Kolben 64 einmal, wodurch der Kopf 5 von der vorstehend erwähnten Rückstellposition zur ersten Magnetspur im Aufzeichnungsbereich der Platte 2 vorgerückt wird. In diesem Zustand wird daher das in der ersten Magnetspur aufgezeichnete Signal durch den Kopf 5, den Umschalter 80 und die Wiedergabeschaltung 79 wiedergegeben. Wenn die am Verbindungspunkt a anstehende Spannung einen hohen Wert annimmt, kann die Wiedergabespurwechselschaltung 76 arbeiten. Wenn daher in diesem Zustand ein Spurwechselschalter (nicht gezeigt) betätigt wird, um einen Wiedergabespurwechselbefehl zu erzeugen, erzeugt die Schaltung 76 einen Kopfverschiebeimpuls, der dann über die ODER- Schaltung 77 an die Kolbenantriebsschaltung 78 angelegt wird. In Abhängigkeit von diesem Impuls erregt die Kolbenantriebsschaltung 78 den Kolben 64. Der Kopf 5 wird auf diese Weise auf die gewünschte Spur geschoben.

Sobald bei dieser zweiten Ausführungsform die Magnetplatte 2 auf die Spindel 6 gesetzt worden ist, wird der Magnetkopf 5 in eine vorgegebene Position bewegt, aus der heraus eine Aufzeichnung oder eine Wiedergabe beginnt. Ferner beginnt dabei die Spindeldrehung, so daß unmittelbar bei Abgabe eines Aufzeichnungs- oder Wiedergabestartbefehles ein Aufzeichnungs- oder Wiedergabevorgang begonnen werden kann. Die Vorrichtung ist daher äußerst zweckdienlich. Insbesondere im Hinblick auf die lange Zeitdauer, die der Motor 82 braucht, um die Drehzahl der Spindel 6 auf einen bestimmten Wert zu erhöhen, ist es äußerst vorteilhaft, mit der Rotation des Motors 82 sofort nach der Beschickung mit der Magnetplatte 2 zu beginnen, um dadurch Zeit einzusparen.

Der Grund dafür, warum bei der Schaltung der Fig. 10 der Kassettensensorschalter 51 mit dem Schalter 52 zur Erfassung des Endes des Plattenbeschickungsvorganges in Reihe geschaltet ist, besteht darin, daß nur dann, wenn die Kassette 1 im Halter 31 enthalten ist, der Motor 82 und der Kopf 5 arbeiten können. Wenn man hierauf nicht achten muß, kann der Schalter 51 weggelassen werden.

Gemäß der zweiten Ausführungsform wird daher ein Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät, bei dem ein rotierendes Aufzeichnungsträgermedium Verwendung findet, insbesondere ein Aufzeichnungs- oder Wiedergabegerät, bei dem das Aufzeichnungsträgermedium derart verwendet wird, daß sein Eingriffsabschnitt mit dem Kupplungsabschnitt der rotierenden Antriebseinrichtung gekuppelt wird, so ausgebildet, daß unmittelbar nach dem genauen und sicheren Aufsetzen des Aufzeichnungsträgermediums auf das Rotationsglied der Antriebseinrichtung die Positionseinstellung des Aufzeichnungs- oder Wiedergabekopfes in die Steuerung eingegeben wird, um den Aufzeichnungs- oder Wiedergabevorgang zu beschleunigen. Hierdurch werden derartige Aufzeichnungs- oder Wiedergabegeräte beträchtlich verbessert.

Als nächstes wird eine dritte Ausführungsform in Verbindung mit den Fig. 11 bis 13C beschrieben. Diese dritte Ausführungsform betrifft insbesondere einen Kassettenausstoßmechanismus und einen gegen Mißbrauch sichernden Mechanismus für den Ausstoßmechanismus.

In den Fig. 11 bis 13C sind für Elemente, die in ihrer Konstruktion, Anordnung und Funktionsweise denen der Fig. 1 bis 8C entsprechen, gleiche Bezugsziffern verwendet worden. Es wird daher im nachfolgenden auf diese Elemente nur so kurz wie möglich Bezug genommen. Ferner weist bei dieser Ausführungsform ein Verriegelungsmechanismus für die äußere Abdeckung 35 die gleiche Konstruktion und Anordnung auf wie bei der vorstehend beschriebenen ersten Ausführungsform (daher auch im wesentlichen wie bei der zweiten Ausführungsform), wie aus Fig. 12 hervorgeht. Aus diesem Grunde ist auf eine Darstellung dieses Verriegelungsmechanismus verzichtet worden. Statt dessen wird diesbezüglich auf die Fig. 4A, 4B und 4C Bezug genommen.

Wie aus Fig. 11 hervorgeht, besitzt die Magnetplattenkassette 1 Positionierungslöcher 1h und 1l. Wenn die Kassette 1 in das Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät eingegeben worden ist, dringen Positionierungsstifte (87 und 88 in Fig. 12) in die entsprechenden Positionierungslöcher 1h und 1l ein, wodurch die eingegebene Kassette 1 positioniert wird.

Wie Fig. 12 zeigt, sind die Stifte 87, 88 und ein Stift 89 fest auf der Aufzeichnungs- oder Wiedergabeplattform des Abschnittes 11 des Gerätegehäuses montiert. Hierbei legen die Stifte 87 und 88, wenn sie mit den Positionierungslöchern 1h und 1l der Kassette 1 in Eingriff treten, wie in Verbindung mit Fig. 11 beschrieben wurde, die Position der Kassette 1 relativ zur Aufzeichnungs- oder Wiedergabeplattform fest, und Flanschabschnitte 87a und 88a der Stifte 87 und 88 sowie die obere Fläche des Stiftes 89 bestimmen die Höhenlage der Kassette 1 in bezug auf die Fläche der Aufzeichnungs- oder Wiedergabeplattform.

Mit 131 ist ein Kassettenhalter bezeichnet, der dem Kassettenhalter 31 der Fig. 2 und 6 entspricht. Der Halter 131 ist drehbar um die Scharnierwelle 12 gelagert, die sich mit seinem Scharnierabschnitt 131e relativ zum Abschnitt 11 des Gehäuses in Eingriff befindet. Die rechte Seite des Halters 131 ist mit einer Öffnung 131f zur Aufnahme der Kassette 1 versehen. Die Kassette 1 wird durch diese Öffnung 131f eingesetzt und aus dieser herausgezogen. Durch ein im Halter 131 vorgesehenes Fenster 131a kann die obere Stabilisationsplatte 37 eindringen, und ein Öffnungsabschnitt 131c ermöglicht das Eindringen des vorstehenden Andruckglieds 38a der Druckfederplatte 38.

Mit 132 ist ein Druckhebel bezeichnet, der als Kassettenausstoßeinrichtung dient und an der Oberfläche des Halters 131 vorgesehen ist. Der Hebel 132 wird durch eine Feder 134 so unter Druck gesetzt, daß er sich im Uhrzeigersinn (Kassettenausstoßrichtung) um eine am Halter 131 vorgesehene Welle 133 dreht. Ein an der unteren Fläche des Endabschnittes des Druckhebels 132 vorgesehener Stift 132a erstreckt sich durch einen Schlitz 131b des Halters 131 in das Innere desselben. Wenn daher die Kassette 1 in den Halter 131 eingesetzt worden ist, stößt eine Seite der Kassette 1 gegen den Stift 132a des Hebels 132. Beim weiteren Herunterdrücken der Kassette 1 wird beim Drücken des Stiftes 132a der Druckhebel 132 gegen den Uhrzeigersinn gedreht, während die Feder 134 gespannt wird. Wenn daher die Kassette 1 in den Halter 131 vollständig eingesetzt worden ist, wird sie von der Feder 134 derart unter Vorspannung gesetzt, daß sie sich in Fig. 12 immer nach rechts bewegt.

Mit 151 ist ein Haltegleitelement bezeichnet, das auf der Oberfläche des Halters 131 vorgesehen ist. Das Haltegleitelement 151 ist seitlich bewegbar, da es von zwei am Halter 131 vorgesehenen Stiften 153 geführt wird, und wird durch eine Feder 155 in der Figur nach rechts gedrückt. Wenn sich ein Ende 151a des Haltegleitelementes 151 in der in Fig. 12 dargestellten Position befindet, übt es auf das rückwärtige Ende 152b eines nachfolgend beschriebenen Verriegelungshebels 152 einen Druck aus, und das gegenüberliegende Ende 151b ist abwärts gebogen und erstreckt sich durch einen Schlitz 131d des Halters 131 in dessen Inneres, so daß nach dem Einsetzen der Kassette 1 in den Halter 131 das gegenüberliegende Ende 151b gegen dessen rückwärtigen Endabschnitt stößt. Wenn die Kassette 1 vollständig in den Halter 131 eingesetzt worden ist, wird das Haltegleitelement 151 in der Zeichnung nach links bewegt, wodurch sein eines Ende 151a aus dem Druckeingriff mit dem rückwärtigen Ende 151b des Verriegelungshebels 152 gelöst wird.

Der Verriegelungshebel 152 stellt ein Beispiel für eine Verriegelungseinrichtung dar, die dazu dient, einen Ausstoß der Kassette 1 zu verhindern, und ist auf der Oberfläche des Halters 131 vorgesehen. Der Verriegelungshebel 152 ist um eine am Halter 131 vorgesehene Welle 156 drehbar und wird durch eine Blattfeder 154 im Uhrzeigersinn unter Druck gesetzt. Ein freier Endabschnitt 152a dieses Hebels 152 ist nach unten gebogen, so daß er in die Öffnung 131f des Halters 131 eindringt. Wenn das Ende 151a des Haltegleitelementes 151 aus dem Druckeingriff mit dem rückwärtigen Ende 152b des Verriegelungshebels 152 freigegeben wird, nimmt der freie Endabschnitt 152a des Verriegelungshebels 152 selbst seine Lage in der Öffnung 131f des Halters 131 ein und tritt mit einer Seitenfläche der Kassette 1 in Eingriff. In der in Fig. 12 dargestellten Position, in der das Ende 151a des Haltegleitelementes 151 das rückwärtige Ende 152b des Verriegelungshebels 152 unter Druck steht, ist jedoch der freie Endabschnitt 151a aus der Öffnung 131f des Halters 131 zurückgezogen, so daß er sich nicht mit der Kassette 1 in Eingriff befindet.

Mit 143 ist ein Freigabestift bezeichnet, der am Deckenabschnitt der äußeren Abdeckung 35 vorgesehen ist. Der freie Endabschnitt des Stiftes 143 wird gegen einen rückwärtigen Abschnitt 152c des Verriegelungshebels 152 gepreßt, wenn die äußere Abdeckung 35 über die Beschickungsendstellung der Kassette 1 der Fig. 13B hinaus weitergedrückt wird, wie in Fig. 13C gezeigt. Dadurch wird der Verriegelungshebel 152 gegen den Uhrzeigersinn und gegen die Vorspannkraft der Blattfeder 154 gedreht.

Die weiteren Merkmale dieser Ausführungsform entsprechen im wesentlichen denen der ersten und zweiten Ausführungsform.

Wenn bei einem derartigen Mechanismus die Kassette 1 eingegeben werden soll, drückt die Bedienungsperson, wie in Fig. 13A gezeigt, mit Hilfe der Feder 14 die äußere Abdeckung 35 um die Scharnierwelle 12 relativ zum Gehäuseabschnitt gegen den Uhrzeigersinn in die geöffnete Stellung. Da in diesem Zustand das rückwärtige Ende 152b des Verriegelungshebels 152 durch das Ende 151a des Haltegleitelementes 151 unter Druck gesetzt wird, befindet sich der Verriegelungsabschnitt 152a außerhalb der Einsetz- oder Ausstoßbahn L1 der Kassette 1. Die Kassette 1 wird daher nicht am Eindringen bzw. Ausstoßen gehindert. Sie kann daher in diesem Zustand durch die Öffnung 131f des Halters 131 in das Innere desselben eingesetzt werden. Wenn der Einsetzvorgang der Kassette 1 beendet worden ist, setzt ihr rückwärtiger Endabschnitt das Haltegleitelement 151 am gegenüberliegenden Endabschnitt 151b unter Druck so daß dessen eines Ende 151a in Fig. 13A nach links bewegt wird und das rückwärtige Ende 152b des Verriegelungshebels 152 aus dem Druckeingriff freigibt. Der Verriegelungshebel 152 wird daher von der Blattfeder 154 im Uhrzeigersinn um die Welle 156 gedreht, so daß der freie Endabschnitt 152a die Kassette 1 in der Verriegelungsstellung hält. Die Kassette 1 wird somit an einem Ausstoßen gehindert. Obwohl das Haltegleitelement 151 unter der Einwirkung der Feder 155 dazu neigt, nach rechts zurückzukehren, stehen, wie in Fig. 13B gezeigt, das rückwärtige Ende 152b des Verriegelungshebels 152 und das Ende 151a des Haltegleitelementes 151 an ihren Seitenkanten miteinander in Kontakt, so daß das Haltegleitelement 151 daran gehindert wird, sich nach rechts zu bewegen.

Wenn in diesem Zustand die äußere Abdeckung 35 um die Scharnierwelle 12 gegen die Kraft der Feder 14 im Uhrzeigersinn gedreht wird, dreht sich auch der Halter 131 um die Scharnierwelle 12 in der gleichen Richtung. In der der Beschickungsendstellung der Kassette 1 entsprechenden Stellung der Fig. 13B dringen die Stifte 87 und 88 in die entsprechenden Löcher 1h und 1l der Kassette 1 ein, so daß die Kassette 1 auf diese Weise positioniert wird. Zur gleichen Zeit stößt die untere Fläche der Kassette 1 gegen die Flanschabschnitte 87a und 88a der Stifte 87 und 88 und gegen die obere Fläche des Stiftes 89, so daß ihre Höhe festgelegt ist. In dieser Beschickungsendstellung wird auch die Spindel 6 in das Eingriffsloch am Mittelpunkt des Eingriffsabschnitts 3 der Platte 2 eintreten. Ferner dringen die untere Stabilisationsplatte 15 und die obere Stabilisationsplatte 37 in die Fenster 1b und 1a der Kassette 1.

Danach wird die äußere Abdeckung 35 in Richtung des Pfeiles F aus der in Fig. 13B dargestellten Beschickungsendstellung in eine in Fig. 13C gezeigte Position weiter heruntergedrückt, wodurch das vorstehende Andruckglied 38a am oberen Ende der Federplatte 38, die am Deckenabschnitt der äußeren Abdeckung 35 vorgesehen ist, durch den Öffnungsabschnitt 131c des Halters 131 in das Innere desselben eindringt und den Eingriffsabschnitt 3 gegen den Flanschabschnitt 6a der Spindel 6 preßt.

Zu diesem Zeitpunkt drückt das obere Ende des am Deckenabschnitt der äußeren Abdeckung 35 befindlichen Stiftes 143 den rückwärtigen Abschnitt 152c des Verriegelungshebels 152 nach unten. Dadurch wird der Verriegelungshebel 152 gegen den Uhrzeigersinn um die Welle 156 gedreht, wodurch die Kassette 1 aus dem Verriegelungseingriff mit dem freien Endabschnitt des Verriegelungshebels 152 freigegeben wird und ausgestoßen werden kann.

Eine derartige Bewegung des Verriegelungshebels 152 gegen den Uhrzeigersinn bewirkt ferner, daß das Haltegleitelement 151 mit seinem einen Ende 151a mit dem rückwärtigen Ende 152b des Verriegelungshebels 152 außer Eingriff tritt, wodurch wiederum eine Bewegung des Haltegleitelementes 151 unter der Einwirkung der Feder 155 nach rechts bewirkt wird. Daher setzt sein eines Ende 151a wiederum das rückwärtige Ende 152b des Verriegelungshebels 152 unter Druck. Die Kassette 1 wird daher in der aus dem Verriegelungseingriff mit dem Verriegelungshebel 152 freigegebenen Lage gehalten.

Wenn in diesem Zustand die äußere Abdeckung 35 nicht mehr heruntergedrückt wird, treten wie bei der ersten und zweiten Ausführungsform und, wie in Fig. 4C gezeigt, die Stifte 36a und 36b mit den Verlängerungen 21a und 21b des Verriegelungsgleitelementes 21 und den Lappen 23a und 23b des Verriegelungsgleitelementes 23 in Eingriff, so daß die äußere Abdeckung 35 in einer festen Lage relativ zu dem Abschnitt 11 des Gehäuses gehalten wird.

Wenn die Kassette 1 herausgenommen werden soll, muß die Bedienungsperson den Knopf bzw. den gebogenen Abschnitt 21e des Verriegelungsgleitelementes 21, der aus der schlitzähnlichen Öffnung 16a der Seitenplatte 16 des Abschnittes 11 des Gehäuses vorsteht, in Fig. 4C gegen die Federn 22 und 24 nach rechts drücken, bis das Verriegelungsgleitelement 21 vom Verriegelungshebel 18 in der in Fig. 4A gezeigten Position verriegelt wird. Dadurch werden die äußere Abdeckung 35 und der Halter 131 in die in Fig. 13A dargestellte Position zurückgeführt.

Da in diesem Fall die Kassette 1 bereits aus dem Verriegelungseingriff mit dem Verriegelungshebel 152 freigegeben worden ist, wird sie vom Hebel 132 durch die Kraft der Feder 134 zur Außenseite des Halters 131 hin ausgestoßen. Da in diesem Fall die Bahn der Auswärtsbewegung der Kassette 1 gerade freigegeben worden ist, bevor die Kassette 1 aus der Blockierung mit dem Positionierungsstift 88 gelöst worden ist, wie bei L2 in Fig. 13A gezeigt, ist es möglich, beim Ausstoßen der Kassette 1 eine störende Beeinflussung durch die Seitenplatte 16 zu vermeiden.

Wie vorstehend beschrieben, wird somit bei der dritten Ausführungsform das Aufzeichnungsträgermedium in Abhängigkeit von einem Beschickungsvorgang des Trägermediums in das Gerät aus einem ein Ausstoßen des Mediums verhindernden Eingriff mit einer Einrichtung zum Verhindern eines Ausstoßens gelöst, wodurch ein kompliziert aufgebauter Gestängemechanismus nicht mehr erforderlich ist. Da die vorstehend erwähnte Freigabe durchgeführt wird, nachdem der Einsetzvorgang des Aufzeichnungsträgermediums in die vorgegebene Lage beendet worden ist, ist kein Justiermechanismus zum Erreichen einer Feinabstimmung mehr erforderlich.


Anspruch[de]
  1. 1. Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät für ein einen Eingriffsabschnitt (3) aufweisendes plattenförmiges Aufzeichnungsträgermedium (2), mit einem Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabekopf (5) für Signalaufzeichnung auf das und/oder Signalwiedergabe vom in einer vorgegebenen Lage angeordneten Aufzeichnungsträgermedium (2), einem Schubmechanismus (46 bis 50, 51A, 52A, 53 bis 64) zur Relativverschiebung des Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabekopfes (5) in bezug auf das Aufzeichnungsträgermedium (2), einem Rotationsglied (6) zum Drehen des in der vorgegebenen Lage befindlichen Aufzeichnungsträgermediums (2) in bezug auf den Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabekopf (5), das mit dem Eingriffsabschnitt (3) des Aufzeichnungsträgermediums (2) in Eingriff bringbar ist und eine Aufnahmefläche (6b) zur Lagerung des Eingriffsabschnitts (3) aufweist, und einer Beschickungseinrichtung (31, 35) zum Positionieren des Aufzeichnungsträgermediums (2) in der vorgegebenen Lage, die ein Andruckglied (38a) aufweist, das den Eingriffsabschnitt (3) des Aufzeichnungsträgermediums (2) gegen die Aufnahmefläche (6b) des Rotationsglieds (6) preßt, dadurch gekennzeichnet,

    daß die Beschickungseinrichtung (31, 35) mittels Verriegelungsgleitelementen nach der Positionierung des Eingriffsabschnitts (3) des Aufzeichnungsträgermediums (2) auf der Aufnahmefläche (6b) des Rotationsglieds (6) in eine Stellung vorgespannt wird, in der der Eingriffsabschnitt (3) vom Andruckglied (38a) freigegeben wird,

    und daß die Beendigung eines das Aufzeichnungsträgermedium (2) in die vorgegebene Lage bringenden Beschickungs- und Positioniervorgangs durch eine Fühlereinrichtung (51, 52) erfaßt wird, deren Signale entsprechend eine Steuereinrichtung (68 bis 85) den Betrieb des Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeräts steuert.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (68 bis 85) den Schubmechanismus entsprechend den Signalen von der Fühlereinrichtung (51, 52) steuert.
  3. 3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (68 bis 85) die Tätigkeit des Schubmechanismus blockiert, bis die Fühlereinrichtung (51, 52) die Freigabe des Eingriffsabschnittes (3) durch das Andruckglied (38a) meldet.
  4. 4. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (68 bis 85) den Schubmechanismus derart betätigt, daß der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabekopf (5) in einer vorgegebenen Lage relativ zum Aufzeichnungsträgermedium (2) angeordnet wird, wenn die Fühlereinrichtung (51, 52) die Freigabe des Eingriffsabschnittes (3) durch das Andruckglied (38a) meldet.
  5. 5. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch einen auf die Fühlereinrichtung (51, 52) ansprechenden Motor (82) zur Betätigung des Rotationsglieds (6), der anläuft, wenn die Fühlereinrichtung (51, 52) die Freigabe des Eingriffsabschnittes durch das Andruckglied (38a) meldet.
  6. 6. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,

    daß die Beschickungseinrichtung (31, 35) einen Halter (31) zur Aufnahme des Aufzeichnungsträgermediums (2) durch eine Öffnung (31f) und eine Abdeckung (35) aufweist, die aus einer ersten Position in eine dritte Position über eine dazwischen angeordnete zweite Position und umgekehrt bewegbar ist und die Öffnung (31f) des Halters (31) in der ersten Position freigibt und in der zweiten Position abdeckt, und

    daß das Andruckglied (38a) an der Abdeckung (35) angeordnet ist, den Eingriffsabschnitt (3) des im Halter (31) befindlichen Aufzeichnungsträgermediums (2) unter Druck setzt, wenn die Abdeckung (35) in die dritte Position bewegt wird und ihn freigibt, wenn die Abdeckung (35) in der zweiten Position angeordnet ist.
  7. 7. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsgleitelemente (21, 22) die Abdeckung (35) in der zweiten Position verriegeln, wenn sie aus der dritten in die zweite Position zurückgestellt wird, wobei die Fühlereinrichtung (51, 52) einen Schalter (52) zur Erfassung der Verriegelung der Abdeckung (35) in der zweiten Position aufweist, in Abhängigkeit von dem die Steuereinrichtung (68 bis 85) das Rotationsglied (6) betätigt.
  8. 8. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (68 bis 85) die Betätigung des Rotationsglieds (6) verhindert, bis die Abdeckung (35) in der zweiten Position verriegelt ist.
  9. 9. Gerät nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (68 bis 85) das Rotationsglied betätigt, wenn die Abdeckung (35) in der zweiten Position verriegelt ist.
  10. 10. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,

    daß die Fühlereinrichtung (51, 52) einen Sensorschalter (51) zur Ermittlung des Vorhandenseins des im Halter (31) angeordneten Aufzeichnungsträgermediums (2) aufweist und

    daß die Steuereinrichtung (68 bis 85) zur Steuerung des Rotationsglieds (6) auf den Sensorschalter (51) anspricht.
  11. 11. Gerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (68 bis 85) das Rotationsglied (6) betätigt, wenn die Abdeckung (35) in der zweiten Position verriegelt ist und der Sensorschalter (51) das Vorhandensein des Aufzeichnungsträgermediums (2) anzeigt.
  12. 12. Gerät nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Andruckglied (38a) an einem Abschnitt der Abdeckung (35) gelagert ist.
  13. 13. Gerät nach einem der Ansprüche 6 bis 12, gekennzeichnet durch eine Feder (14), die die Abdeckung (35) in Richtung auf die erste Position vorspannt.
  14. 14. Gerät nach einem der Ansprüche 6 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Verriegelungsgleitelement (21) eine Bewegung der Abdeckung (35) aus der zweiten Position in die dritte Position verhindert, wenn die Abdeckung in die dritte Position bewegt wird, und das zweite Verriegelungsgleitelement (23) eine Bewegung der Abdeckung (35) aus der zweiten Position in die dritte Position verhindert, wenn die Abdeckeinrichtung aus der dritten Position bewegt wird.
  15. 15. Gerät nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch einen Verriegelungshebel (18), der die Verriegelungsgleitelemente (21, 23) in Abhängigkeit von der Bewegung der Abdeckung (35) steuert und das erste Verriegelungsgleitelement (21) betätigt, wenn die Abdeckung (35) in die dritte Position bewegt wird, und das zweite Verriegelungsgleitelement (23) betätigt, wenn die Abdeckung (35) aus der dritten Position bewegt wird.
  16. 16. Gerät nach einem der Ansprüche 6 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (31) aus einer vierten Position zwischen der ersten und zweiten Position der Abdeckung (35) in eine fünfte Position bewegbar ist, die der zweiten Position der Abdeckung (35) entspricht, und umgekehrt.
  17. 17. Gerät nach Anspruch 16, gekennzeichnet durch eine Positioniereinrichtung (13, 40), die den Halter (31) in der vierten Position hält, wenn die Abdeckung (35) in der ersten Position angeordnet ist, und ihn in der fünften Position hält, wenn die Abdeckung (35) in der zweiten Position angeordnet ist.
  18. 18. Gerät nach einem der Ansprüche 6 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (31) als Umhüllung für das Aufzeichnungsträgermedium (2) ausgebildet ist.
  19. 19. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Andruckglied (38a) Teil einer Druckfederplatte (38) ist.
  20. 20. Gerät nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfederplatte (38) an einem Ende (38b) an der Abdeckung (35) gelagert ist und an der anderen Seite das dem Rotationsglied (6) gegenüberliegende Andruckglied (38a) ausbildet.
  21. 21. Gerät nach einem der Ansprüche 6 bis 20, gekennzeichnet durch eine Ausstoßeinrichtung (132, 134) zum Ausstoßen des Aufzeichnungsträgermediums (2) aus dem Halter (131), ein Verriegelungsteil (152), durch das die Ausstoßeinrichtung (132, 134) blockierbar ist, und eine Freigabeeinrichtung (143), die an der Abdeckung (35) angeordnet ist und das Verriegelungsteil (152) zur Freigabe der Ausstoßeinrichtung (132, 134) verstellt, wenn die Abdeckung (35) in die entsprechende Position bewegt wird.
  22. 22. Gerät nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsteil (152) auf die Aufnahme des Aufzeichnungsträgermediums (2) im Halter (31) anspricht, um den Ausstoß zu verhindern.
  23. 23. Gerät nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsteil (152) die Ausstoßeinrichtung (132, 134) freigibt, bis das Aufzeichnungsträgermedium (2) erneut im Halter (31) aufgenommen ist.






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