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Dokumentenidentifikation DE3907176A1 13.09.1990
Titel Zeichenplatte mit Klemmschiene
Anmelder A. W. Faber-Castell GmbH & Co, 8504 Stein, DE
Erfinder Schmeißer, Helmut, 8682 Geroldsgrün, DE
DE-Anmeldedatum 06.03.1989
DE-Aktenzeichen 3907176
Offenlegungstag 13.09.1990
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.09.1990
IPC-Hauptklasse B43L 5/02
Zusammenfassung Eine Zeichenplatte mit einer an einer ihrer Längsseiten unterhalb der Auflagefläche versenkt angeordneten Klemmschiene, mit der ein Aufzeichnungsträger gegen eine Anlagefläche andrückbar ist. Die Klemmschiene ist auf der Zeichenplatte schwenkbar gelagert und weist an ihrer Unterseite Keilflächen auf, die beim Verschieben einer Schiebeleiste die Klemmschiene gegen Federkraft öffnen. Die Schiebeleiste ist so angeordnet, daß sie die Klemmschiene mit Führungsarmen durchgreift und somit unmittelbar an Gleitflächen am Bodenteil der Zeichenplatte geführt ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Zeichenplatte mit einer an einer ihrer Längsseiten unterhalb der Auflagefläche versenkt angeordneten Klemmschiene, die zum Befestigen von Aufzeichnungsträgern auf der Oberfläche mittels eines Energiespeichers gegen eine Anlagefläche andrückbar ist.

Die Aufzeichnungsträger, die auf den Zeichenplatten verwendet werden, sind unterschiedlichster Art, insbesondere im Hinblick auf ihre Oberflächenbeschaffenheit und dicke Abmessung. So werden auch in zunehmendem Maße Kunststoff-Folien verwendet, die an ihrer Oberfläche besonders glatt sind. Aus diesem Grund muß die Haltekraft der Klemmschiene ausreichend stark sein, um auch bei einem häufigen Versetzen der Zeichenhilfsmittel, wie z. B. Lineale, Winkel u. dgl. keine Lageveränderung des Aufzeichnungsträgers zu verursachen.

Nach dem DE-GM 76 11 137 ist es bekannt, eine Klemmfläche aus magnetisiertem Material auf der Zeichenplatte vorzusehen, die eine schräg dazu verlaufende Fläche aufweist. Die Klemmschiene liegt zum Befestigen der Aufzeichnungsträger auf der ebenen Klemmfläche auf, während in geöffnetem Zustand die schräge Fläche die Klemmschiene festhält. Die Klemmschiene kann in diesem Fall an jeder beliebigen Stelle ihrer Länge betätigt werden. Die Verwendung von Magnetkraft hat jedoch den Nachteil, daß, falls ein besonders dicker Aufzeichnungsträger oder mehrlagig mehrere dünne Aufzeichnungsträger verwendet werden, die Haltekraft nicht ausreichend ist. Eine nahezu unbegrenzt große Haltekraft läßt sich mit einer Klemmschiene nach der DE-OS 20 18 666 erreichen. Mittels einer Handhabe, die gegenüber der Klemmschiene bewegbar gelagert ist, läßt sich mittels einer Spannvorrichtung die Klemmschiene formschlüssig in die Klemmstellung überführen. Die Spannvorrichtung weist eine oder mehrere Keilflächen auf, die auf einem Schieber angeordnet sind, der etwa die gleiche Länge wie die Klemmschiene hat. Die Leiste mit den Keilflächen kann jedoch nur an einer Stelle von der Handhabe verschoben werden. Durch diese Konstruktion wird eine äußerst stabile Klemmung der Aufzeichnungsträger erreicht, jedoch mit dem Nachteil, daß es dem Benutzer freigestellt ist, mit welcher Kraft er die Klemmschiene verkeilt. Dies hat zur Folge, daß zum Öffnen ebenfalls große Kräfte benötigt werden, wodurch die Handhabung erschwert wird.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Handhabung der Blattklemmvorrichtung an einer Zeichenplatte benutzerfreundlich zu gestalten sowie die Herstellung und Montage der Einzelteile zu vereinfachen.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Klemmschiene als zweiarmiger Hebel, bestehend aus einem Klemmarm und einem Schwenkarm, ausgebildet ist und in der Zeichenplatte schwenkbar gelagert ist, wobei der Klemmarm unter Wirkung einer Druckfeder an einer Auflagewand anliegt und auf dem Schwenkarm eine Schiebeleiste angeordnet ist, die an ihrer Unterseite Führungsarme mit Rastvorsprüngen aufweist, welche durch Freisparungen in den Schwenkarm ragen und an Gleitflächen an Bodenteilen der Zeichenplatte anliegen, und daß an der Schiebeleiste Keilflächen vorgesehen sind, die an Gegenkanten des Schwenkarmes anliegen. In vorteilhafter Weise kann durch diese Konstruktion die Klemmschiene unabhängig von der Kraft, die der Benutzer aufzubringen hat, gleichmäßig und mit ausreichend hoher Haltekraft durch Federn geschlossen werden. Dadurch ist auch sichergestellt, daß zum Öffnen ebenfalls nur Betätigungskräfte benötigt werden, die sich nicht verändern und die in einer Größenordnung liegen, daß sie vom Benutzer leicht bewältigt werden können. Angenehm für den Benutzer ist es außerdem, daß die Schiebeleiste die Schwenkbewegung der Klemmschiene nicht mitmacht und somit immer in einer griffgünstigen Lage betätigbar ist.

Ein einfacher Formaufbau und eine spritztechnisch gute Entformbarkeit der Zeichenplatte sowie eine erleichterte Steckmontage der schwenkbaren Klemmschiene, ohne zusätzliche Teile für eine Lagerstelle läßt sich dadurch erreichen, daß die Klemmschiene parallel zu dem Klemmarm einen Stützfinger aufweist, daß sich zwischen dem Stützfinger und dem Klemmarm die Auflagewand der Zeichenplatte erstreckt, und daß zwischen der Auflagewand und dem Stützfinger die Druckfeder unter Vorspannung eingesetzt ist. Klappergeräusche oder spürbar unangenehme Leerwege der Schiebeleiste in unbelastetem Zustand können vermieden werden, wenn ein Spielausgleich gegenüber dem Schwenkarm, der die Schiebeleiste untergreift, vorgesehen ist. Gleichzeitig muß auch gewährleistet sein, daß alle Funktionsteile unterhalb der Zeichenfläche liegen. Diese Voraussetzungen werden in vorteilhafter Weise dadurch erfüllt, daß die Oberflächen der Schiebeleiste und des Klemmarmes in der Ruhelage der Klemmschiene unterhalb der Zeichenfläche liegen, wobei die Schiebeleiste an dem Schwenkarm unter Federkraft anliegt. Ein weiterer Vorteil besteht darin, die schwenkbare Lagerung der Klemmschiene auf der Zeichenplatte so zu gestalten, daß um einen Drehpunkt zu bilden, keine zusätzlichen Teile benötigt werden. Auf einfache Weise läßt sich dies dadurch erreichen, daß die Klemmschiene an der der Zeichenfläche abgewandten Seite, zwischen dem Klemmarm und dem Schwenkarm einen Steg aufweist, der mittels der Druckfeder in dieser Rinne der Zeichenplatte anliegt und schwenkbar ist. Bei dieser Ausführung wird eine erleichterte Montage und eine leichte Beweglichkeit der Klemmschiene bei der Schwenkbewegung erreicht, wenn der Steg halbrund ausgebildet ist und die Rinne in einem Bereich von weniger als 180° dem inneren Umfang des Radius des Steges angepaßt ist. Um bei dieser Ausführung die Montage zu erleichtern ist weiterhin vorgesehen, daß zu einer Oberkante der Rinne eine Montageschräge führt.

Eine robuste Gestaltung der Anschläge zur Begrenzung der Bewegung der Schiebeleiste auf der Klemmschiene läßt sich erreichen, wenn die Schiebeleiste auf einem gegenüber der Oberseite des Klemmarmes vertieften Absatz verschiebbar gelagert ist, wobei der Verschiebeweg S an den beiden Stirnseiten durch Anschlagwände begrenzt ist.

Bei der Montage können Beschädigungen vermieden werden, wenn die Schiebeleiste im Querschnitt L-förmig ausgebildet ist und am kurzen L-Schenkel starre Führungsarme mit Rastvorsprüngen angeformt sind. Die Führungsarme können somit besonders stabil gehalten werden und bilden, da sie bei der Montage zuerst in das Bodenteil eingeführt werden, eine Art Anschlag, um den die Schiebeleiste gekippt werden kann, um mit den elastischen Führungsarmen ebenfalls einzurasten. Durch zwei gegenüberliegende Führungsarme an den Rändern der Schiebeleiste läßt sich eine exakte Führung erreichen, wobei die seitlichen Kräfte beim Betätigen überwiegend von den starren Führungsarmen aufgenommen werden, wenn an der Schiebeleiste jedem starren Führungsarm ein elastischer Führungsarm gegenüberliegt, der jeweils mit seinem Rastvorsprung formschlüssig an der Gleitfläche in einer Ausnehmung des Bodenteils anliegt. Eine hohe Festigkeit der Keile, welche die Kraft der Druckfedern überwinden müssen, kann erreicht werden, wenn die Keile mit den Keilflächen an den Innenseiten des kurzen L-Schenkels aufgesetzt sind.

Von besonderem Vorteil für den Benutzer ist es, die Blattvorrichtung an jeder beliebigen Stelle betätigen zu können. Dies wird in vorteilhafter Weise erreicht, wenn die Schiebeleiste annähernd so lang wie die Klemmschiene ist. Dabei sind dem Benutzer in die Schiebeleiste an ihrer Oberseite eingeformte Griffmulden besonders nützlich, insbesondere, wenn diese über die gesamte Länge der Schiebeleiste verteilt sind.

Es hat sich auch bei der Ausgestaltung der Einzelteile als besonders vorteilhaft erwiesen, entlang der Längsseite der Klemmschiene etwa in gleichen Abständen mehrere Druckfedern an Stützfingern aufliegen zu lassen und jweils an der gleichen Querschnittsebene die Gegenkante anzuordnen. Durch diese räumliche Zuordnung der Federn und der Gegenkanten wird ein Verkanten der Klemmschiene bzw. eine Verwindung vermieden; dies hat zur Folge, daß dieses Bauteil keine hohe Festigkeit über seine gesamte Breite aufweisen muß und deshalb mit geringem Materialaufwand herstellbar ist.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt

Fig. 1 eine Draufsicht auf die Zeichenplatte mit der Klemmschiene und Schiebeleiste,

Fig. 2 eine perspektivische Teilansicht der Klemmschiene und der Schiebeleiste,

Fig. 3 einen Querschnitt durch die Zeichenplatte mit eingesetzter Klemmschiene und durchgeschnittenen Führungsarmen,

Fig. 4 einen Querschnitt durch die Zeichenplatte mit eingesetzter Klemmschiene und sichtbarer Montageschräge,

Fig. 5 einen Querschnitt durch die Zeichenplatte bei geöffneter Klemmschiene und

Fig. 6 einen Querschnitt durch die Zeichenplatte bei geschlossener Klemmschiene mit einer Draufsicht auf die Druckfeder.

Aus der Fig. 1 ist die Zeichenplatte 1 in der Draufsicht zu sehen, die an ihren Rändern wenigstens eine Führungsnut 2 aufweist, die in bekannter Weise zur Führung von Zeichenlinealen, Winkeln u. dgl. dient. Aus den Querschnitten gemäß den Fig. 3 bis 6 sind die wesentlichen Details der erfindungsgemäßen Klemmschiene 11 zu erkennen, die als zweiarmiger Hebel bestehend aus einem Klemmarm 12 und einem Schwenkarm 13 ausgebildet ist. Mittels eines Steges 14 ist die Klemmschiene 11 in eine Rinne 20 eingesetzt, wodurch der Drehpunkt gebildet wird. Das Einsetzen wird durch eine Montageschräge 21 erleichtert, auf welcher der Steg 14 in die Rinne 20 gleiten kann. Parallel zu dem Klemmarm 12 erstrecken sich mehrere Stützfinger 15, an welchen Druckfedern 19 unter Vorspannung anliegen, deren anderes Ende an der Auflagewand 10 abgestützt ist.

Im Bereich einer Vertiefung 4, die an ihrer Unterseite durch ein Bodenteil 5 abgegrenzt ist und das in der gleichen Ebene wie eine Auflagewand 3 und eine sich daran anschließende Randleiste 8 liegt, ist eine Schiebeleiste 22 auf dem Schwenkarm 13 aufgesetzt. Die Schiebeleiste 22 weist einen L- Schenkel 23 auf, trägt an ihrer Oberseite mehrere Griffmulden 24 und zur Unterseite hin angeformte starre Führungsarme 25 und elastische Führungsarme 26, die jeweils Rastvorsprünge 27 enthalten, die an gegenüberliegenden Führungsarmen in entgegengesetzter Richtung vorspringen. An der Innenseite des L-förmigen Schenkels 23 der Schiebeleiste 22 sind Keile 28 angeformt (Fig. 2), die schräg zur Oberkante der Schiebeleiste verlaufende Keilflächen 29 enthalten. Diese Keilflächen 29 wirken mit Gegenkanten 30 zusammen, die an Freisparungen 16 im Schwenkarm 13 der Klemmschiene 11 ausgebildet sind.

Zur Montage der Zeichenplatte mit der Blattklemmvorrichtung wird diese mit der Zeichenfläche 9 nach unten aufgelegt, so daß die Druckfedern 19 auf die Auflagewand aufgebracht werden können. Mit Hilfe einer Vorrichtung, die im einzelnen nicht näher dargestellt ist, werden die Druckfedern etwas vorgespannt, so daß nunmehr die Klemmschiene 11 mit Hilfe der Montageschräge 21 auf die Druckfedern 19 aufgeschoben werden kann, bis der Steg in der Rinne 20 einen Drehpunkt bildet und nach dem Entfernen der Vorrichtung die Druckfeder 19 zwischen dem Stützfinger 15 und der Auflagewand 10 eingespannt ist. Die auf diese Weise vormontierte Zeichenplatte 1 mit der Klemmschiene 11 wird umgedreht, so daß sich nunmehr die Schiebeleiste 22 von oben einsetzen läßt. Die Schiebeleiste 22 wird zunächst mit den starren Führungsarmen 25 an den Freisparungen 16 des Schwenkarmes 13 vorbeigeführt, gleichzeitig tauchen auch die elastischen Führungsarme 26 in die weiteren Freisparungen 16 ein. Zunächst werden jedoch die starren Führungsarme 25 in Ausnehmungen 6 des Bodenteils 5 eingeführt und hintergreifen dort mit den Rastvorsprüngen 27 die Gleitflächen 7. Danach werden auch die elastischen Führungsarme 26 in gleichartige Freisparungen 16 eingedrückt und verrasten dort an weiteren Gleitflächen 7 mit Hilfe ihrer Rastvorsprünge 27. Nach der Montage der Schiebeleiste 22 auf den Schwenkarm 13 ist diese in den Freisparungen beweglich. Die Begrenzung dieser Längsbewegung wird jedoch nicht an den weniger massiven Führungsarmen 25, 26 vorgenommen, sondern an Anschlagwänden 18, die einen Absatz 17 im Bereich des Schwenkarmes 13 begrenzen.

Zum Öffnen der Klemmschiene 11 greift der Benutzer die Schiebeleiste 22 an einer beliebigen Stelle im Bereich von Griffmulden 24 und verschiebt sie in Richtung des Pfeiles S. Durch die Keilfläche 29, die an die Gegenkante 30 herangeführt wird, erfolgt die Schwenkbewegung der Klemmschiene 11, so daß diese aus der in der Fig. 6 gezeigten Lage gegenüber der Auflagewand 10 geöffnet und in die Lage gemäß der Fig. 5 gebracht werden kann. In dieser Lage wird die Klemmschiene 11 gegen die Kraft der Druckfedern 19 gehalten, da eine Sperrfläche 31 die Klemmschiene formschlüssig fixiert. Zum Schließen der Klemmschiene wird die Schiebeleiste 22 entgegen Pfeilrichtung S verschoben, wodurch die Druckfedern 19 wieder wirksam werden können, so daß ein Aufzeichnungsträger zwischen dem Klemmarm 12 und der Auflagewand 10 unterhalb der Zeichenfläche 9 eingespannt wird.

Bezugszeichen

1 Zeichenplatte

2 Führungsnut

3 Auflagewand

4 Vertiefung

5 Bodenteil

6 Ausnehmung

7 Gleitfläche

8 Randleiste

9 Zeichenfläche

10 Auflagewand

11 Klemmschiene

12 Klemmarm

13 Schwenkarm

14 Steg

15 Stützfinger

16 Freisparung

17 Absatz

18 Anschlagwand

19 Druckfeder

20 Rinne

21 Montageschräge

22 Schiebeleiste

23 L-Schenkel

24 Griffmulden

25 starrer Führungsarm

26 elast. Führungsarm

27 Rastvorsprung

28 Keil

29 Keilfläche

30 Gegenkante

31 Sperrfläche


Anspruch[de]
  1. 1. Zeichenplatte mit einer an einer ihrer Längsseiten unterhalb der Auflagefläche versenkt angeordneten Klemmschiene, die zum Befestigen von Aufzeichnungsträgern auf der Oberfläche mittels eines Energiespeichers gegen eine Anlagefläche andrückbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmschiene (11) als zweiarmiger Hebel, bestehend aus einem Klemmarm (12) und einem Schwenkarm (13), ausgebildet ist und in der Zeichenplatte (1) schwenkbar gelagert ist, wobei der Klemmarm (12) unter Wirkung einer Druckfeder (19) an einer Auflagewand (3, 10) anliegt und auf dem Schwenkarm (13) eine Schiebeleiste (22) angeordnet ist, die an ihrer Unterseite Führungsarme (25, 26) mit Rastvorsprüngen (27) aufweist, welche durch Freisparungen (16) in den Schwenkarm (13) ragen und an Gleitflächen (7) am Bodenteil (5) der Zeichenplatte (1) anliegen, und daß an der Schiebeleiste (22) Keilflächen (29) vorgesehen sind, die an Gegenkanten (30) des Schwenkarmes (13) anliegen.
  2. 2. Zeichenplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß

    die Klemmschiene (11) parallel zu dem Klemmarm (12) einen Stützfinger (15) aufweist,

    daß sich zwischen dem Stützfinger (15) und dem Klemmarm (12) die Auflagewand (10) der Zeichenplatte (1) erstreckt, und

    daß zwischen der Auflagewand (10) und dem Stützfinger (15) die Druckfeder (19) unter Vorspannung eingesetzt ist.
  3. 3. Zeichenplatte nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächen der Schiebeleiste (22) und des Klemmarmes (12) in der Ruhelage der Klemmschiene (11) unterhalb der Zeichenfläche (9) liegen, wobei die Schiebeleiste (22) an dem Schwenkarm (13) unter Federkraft anliegt.
  4. 4. Zeichenplatte nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmschiene (11) an der der Zeichenfläche (9) abgewandten Seite, zwischen dem Klemmarm (12) und dem Schwenkarm (13) einen Steg (14) aufweist, der mittels der Druckfeder (13) in einer Rinne (20) der Zeichenplatte (1) anliegt und schwenkbar ist.
  5. 5. Zeichenplatte nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (14) halbrund ausgebildet ist und die Rinne (20) in einem Bereich von weniger als 180° dem inneren Umfang des Radius des Steges (14) angepaßt ist.
  6. 6. Zeichenplatte nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zu einer Oberkante der Rinne (20) eine Montageschräge (21) führt.
  7. 7. Zeichenplatte nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebeleiste (22) auf einem gegenüber der Oberseite des Klemmarmes (12) vertieften Absatz (17) verschiebbar gelagert ist, wobei der Verschiebeweg S an den beiden Stirnseiten durch Anschlagwände (18) begrenzt ist.
  8. 8. Zeichenplatte nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebeleiste (22) im Querschnitt L-förmig ausgebildet ist und am kurzen L-Schenkel (23) starre Führungsarme (25) mit Rastvorsprüngen (27) angeformt sind.
  9. 9. Zeichenplatte nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an der Schiebeleiste (22) jedem starren Führungsarm (25) ein elastischer Führungsarm (26) gegenüberliegt, der jeweils mit seinen Rastvorsprüngen (27) formschlüssig an der Gleitfläche (7) in einer Ausnehmung (6) des Bodenteils (5) anliegt.
  10. 10. Zeichenplatte nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenseite des kurzen L-Schenkels (23) Keile (28) mit Keilflächen (29) aufgesetzt sind.
  11. 11. Zeichenplatte nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebeleiste (22) annähernd so lang wie die Klemmschiene (11) ist.
  12. 12. Zeichenplatte nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß in die Schiebeleiste (22) an ihrer Oberseite Griffmulden (24) eingeformt sind.
  13. 13. Zeichenplatte nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffmulden (24) über die gesamte Länge der Schiebeleiste (22) verteilt sind.
  14. 14. Zeichenplatte nach den Ansprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß entlang der Längsseite der Klemmschiene (11) etwa in gleichen Abständen mehrere Druckfedern (19) an Stützfingern (15) aufliegen, und daß jeweils in der gleichen Querschnittsebene die Gegenkanten (30) angeordnet sind.






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