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Dokumentenidentifikation DE3909712A1 27.09.1990
Titel Preisanzeigeeinrichtung für eine Waage und Verfahren zur Betätigung der Preisanzeigeeinrichtung
Anmelder Tsai, Tai Ann, Tainan City, TW
Erfinder Tsai, Tai Ann, Tainan City, TW
Vertreter Louis, D., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat., 8183 Rottach-Egern; Pöhlau, C., Dipl.-Phys., 8500 Nürnberg; Lohrentz, F., Dipl.-Ing., 8130 Starnberg; Segeth, W., Dipl.-Phys., Pat.-Anwälte, 8500 Nürnberg
DE-Anmeldedatum 23.03.1989
DE-Aktenzeichen 3909712
Offenlegungstag 27.09.1990
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.09.1990
IPC-Hauptklasse G01G 23/40
IPC-Nebenklasse G01G 19/413   
Zusammenfassung Es wird eine Preisanzeigeeinrichtung für eine Waage (10) mit einer Anzeigevorderseite (5), einer durch einen Tragrahmen (41) getragenen Schale (4), einem Paar Federelemente (44), einem jeweils am Tragrahmen (41) schwenkbar gelagerten Schwenkarm (45), einem Gehäuse (11) der Waage (10) und einer Zahnstange (3), die entsprechend einer Bewegung der Schale (4) angetrieben wird, einem Zahnrad, das mit der Zahnstange (3) kämmt und an das ein Zeiger (51) zu seinem Antrieb angeschlossen ist, um ein Gewicht an der Anzeigevorderseite (5) anzuzeigen, beschrieben. Die Preisanzeigeeinrichtung weist ein Erzeugungs- bzw. Induktionsbauteil (11), eine Führungsplatte (15), ein Übertragungsbauteil (2), eine geschlitzte Platte (20), eine Festhalteplatte (25) und eine Tastatur (7) zum Eingeben eines Preises pro Einheit eines abzuwiegenden Gegenstands sowie eine Anzeigeeinrichtung (71 und 72) auf.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Preisanzeigevorrichtung für eine Waage, insbes. für eine federbelastete Waage, die ein Induktions- bzw. Erzeugungsbauteil und ein Übertragungsbauteil aufweist, sowie ein Verfahren zur Betätigung der Preisanzeigeeinrichtung. Das Erzeugungsbauteil ist an einer Zahnstange einer federbelasteten Waage angeordnet, so daß es sich mit der Zahnstange vertikal bewegen kann, und das Übertragungsbauteil ist dazu vorgesehen, den Betrag der Bewegung des Erzeugungsbauteiles abzutasten und in digitale Signale umzuwandeln, und den Preis durch Multiplikation des Gewichtes mit dem Preis pro Einheit zu berechnen, der mittels einer Tastatur eingegeben wird.

Bisher wird bei elektrischen Waagen das Gewicht eines Gegenstandes durch Feststellung der Gravitationskraft gewogen, die durch den gewogenen Gegenstand erzeugt wird, wobei der Betrag der Kraft in serielle elektrische Signale umgewandelt wird. Der Preis pro Einheit wird durch eine Tastatur eingegeben. Nach der Verarbeitung der seriellen elektrischen Signale und dem in einen Prozessor eingegebenen Preis pro Einheit wird eine Multiplikation durchgeführt und das Produkt anschließend angezeigt.

Wie in einer Preisanzeigeeinrichtung einer elektrischen Waage üblich, wird erfindungsgemäß eine Preisanzeigeeinrichtung verwendet, die elektrisch arbeitet und die mit einer federbelasteten Waage versehen ist, um den Preis eines abgewogenen Gegenstandes zu berechnen und anzuzeigen, was durch Multiplikation des mittels der Waage gemessenen Gewichtes mit dem Preis pro Einheit erfolgt, der mittels einer Tastatur eingegeben wird. Deshalb besitzt die erfindungsgemäße federbelastete Waage elektrische Rechen- und Anzeigefunktionen ähnlich den üblichen elektrischen Waagen.

Während ihrer Verwendung kann eine bekannte elektrische Waage leicht durch Fallenlassen oder durch große darauf einwirkende Kräfte beschädigt werden, da eine solche Waage einen Sensor mit hoher Empfindlichkeit bzgl. unzulässiger Kraft verwendet.

Um eine Beschädigung infolge der Steifheit der Struktur zu vermeiden, ist deshalb die erfindungsgemäße Preisanzeigeeinrichtung an einer federbelasteten Waage vorgesehen, die eine elektrische Sensortechnologie verwendet, um die federbelastete Waage mit einer elektrischen Kalkulations- und Anzeigefunktion auszustatten.

Ein wesentlicher Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß die elektrische Preisanzeigeeinrichtung ein Erzeugungsbauteil und ein Übertragungsbauteil aufweist, die an der federbelasteten Waage angeordnet sind, und die das Gewicht eines Gegenstandes durch Messung der Kapazitätsänderung zwischen dem Erzeugungsbauteil und dem Übertragungsbauteil bestimmen, welche aus der vertikalen Verstellung des Erzeugungsbauteiles resultiert, das an einer Zahnstange der federbelasteten Waage angeordnet ist.

Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispieles der erfindungsgemäßen Preisanzeigeeinrichtung für eine Waage. Es zeigt

Fig. 1 eine räumliche Darstellung einer federbelasteten Waage, die eine erfindungsgemäße Preisanzeigeeinrichtung aufweist,

Fig. 2 einen Schnitt durch die federbelastete Waage gemäß Fig. 1 von der Seite,

Fig. 3 eine Explosionsdarstellung der erfindungsgemäßen Preisanzeigeeinrichtung, aus der eine Zahnstange der federbelasteten Waage ersichtlich ist,

Fig. 4 eine Seitenansicht der Preisanzeigeeinrichtung und der federbelasteten Waage, wobei die Rollen mit strichlierten Linien gezeichnet sind,

Fig. 5 eine Vorderansicht des Übertragungsbauteils, wobei eine Sensorelektrode und eine Anregungselektrode vorgesehen sind und die Anregungselektrode aus einer Vielzahl von Leitern zusammengesetzt ist,

Fig. 6 den Phasenzusammenhang zwischen den Wellenformen von Gruppen von Leitern,

Fig. 7 eine Diagrammdarstellung der Spannungen in Wellenform in Sätzen von den vier benachbarten Leitern, wobei jeder Leiter durch eine Serie ähnlicher Impulse angeregt ist, die von dem Sensor-IC erzeugt sind, und

Fig. 8 eine Blockdarstellung einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Preisanzeigeeinrichtung.

Aus Fig. 1 ist ersichtlich, daß am Boden einer federbelasteten Waage 10 eine elektrische Preisanzeigeeinrichtung angeordnet ist. Am Mittelpunkt einer Anzeigevorderseite 5 der Waage 10 ist ein Zeiger 51 drehbar gelagert angeordnet, der zum Anzeigen des Gewichtes eines Gegenstandes vorgesehen ist. Außerdem ist ein LCD 52 (Flüssigkristallanzeige) zur digitalen Gewichtsanzeige vorgesehen.

Wie es bei einer herkömmlichen federbelasteten Waage üblich ist, weist die federbelastete Waage 10 eine Schale 4 auf, die durch einen einen U-förmigen Querschnitt besitzenden Tragrahmen 41 (des nur von der Seite gezeigt ist) getragen, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist. Stangen 42, 43 sind jeweils schwenkbar gelagert an einer Querseite des Tragrahmens 41 mit einem Endabschnitt jeder Stange 42, 43 und am Gehäuse 11 der Waage 10 mit ihrem anderen Endabschnitt angeschlossen. Außerdem ist ein Federelement 44 zwischen der oberen Fläche des Gehäuses 11 und der Stange 43 befestigt.

Ein Schwenkarm 45 ist am Tragrahmen 41 im wesentlichen mit dem mittleren Abschnitt des Arms 45 schwenkbar gelagert und außerdem schwenkbar gelagert an eine Zahnstange 3 und an das Gehäuse 11 mit seinen jeweiligen Endabschnitten angeschlossen. Ein Zahnrad 31 ist in Eingriff mit der Zahnstange 3 und wird von dieser angetrieben, wobei das Zahnrad mit dem Zeiger 51 durch eine Befestigungsplatte 32 hindurch angeschlossen ist. Während der Messung des Gewichtes eines Gegenstandes wird der Tragrahmen 41 unter der Schale 4 gedrückt, wodurch die Zahnstange 3 verschoben, d. h. angetrieben wird. Dadurch erfolgt eine Drehung des Zahnrades 31 und ein Antrieb des Zeigers 51 zur Anzeige des Gewichtes an der Anzeigevorderseite 5.

Fig. 3 zeigt wesentliche Merkmale der Preisanzeigeeinrichtung, die im wesentlichen aus einem Erzeugungs- bzw. Induktionsbauteil 1 und einem Übertragungsbauteil 2 zusammengesetzt ist, die als gedruckte Schaltungsplatten ausgebildet sind. Das Erzeugungsbauteil 1, das ein geätztes Muster von Induktionsstreifen 11 besitzt, ist an der Zahnstange 3 angeordnet, um sich entsprechend der Bewegung der Zahnstange 3 zu verschieben. Der Induktions- bzw. Erzeugungsstreifen 11 besitzt einen länglichen Körper mit einer Vielzahl horizontaler Abschnitte, die seitlich davon wegstehen, um durch das Übertragungsbauteil 2 bei einer Verschiebung induziert zu werden. Eine Führungsplatte 15 besitzt eine Rille 16 entlang seiner Längserstreckung, welche zur Aufnahme des Erzeugungsbauteils 1 vorgesehen ist, um eine Deformation des Erzeugungsbauteiles 1 zu verhindern. Das Erzeugungsbauteil 1 ist an der Führungsplatte 15 durch Vorsprünge 12 festgelegt, die am oberen und am unteren Ende des Erzeugungs- bzw. Induktionsbauteiles 1 vorgesehen sind, die in jeweiligen Ausnehmungen 17 aufgenommen werden, die an der Rückseite der Führungsplatte 15 ausgebildet sind.

Das Übertragungsbauteil 2 ist an einer geschlitzten Platte 20 mittels vier Rollen 21 angeordnet, die durch Schrauben an vier Ecken der geschlitzten Platte 20 und des Übertragungsbauteiles 2 befestigt sind. Die geschlitzte Platte 20 ist an einer Festhalteplatte 25 durch einen Stift 240 schwenkbar gelagert angeordnet, der zwei Paare von Lagerzapfen 24, 26 durchdringt, die jeweils an der geschlitzten Platte 20 und an der Festhalteplatte 25 vorgesehen sind. Die Festhalteplatte 25 ist an der Befestigungsplatte 32 mittels zweier Bolzen 33 (die in Fig. 3 mit strichlierten Linien gezeichnet sind) befestigt und zwischen der Befestigungsplatte 32 und der Festhalteplatte 25 durch Löcher 27 an der Festhalteplatte 25 fixiert. Außerdem ist das Zahnrad 31 in einer Öffnung 28 der Festhalteplatte 25 mit seinem Vorderende befestigt.

Die Ausbildung der elektrischen Preisanzeigeeinrichtung ist in Fig. 4 dargestellt, wobei aus dieser Figur ersichtlich ist, daß das Erzeugungs- bzw. Induktionsbauteil 1, das durch die Führungsplatte 15 umschlossen ist, zwischen den vier Rollen 21 verschiebbar ist, die am Übertragungsbauteil 2 angeordnet sind, wobei an jeder Rolle 21 eine Zunge 210 vorgesehen ist, um der Führungsplatte 15 daran eine Verschiebung zu erlauben. Daraus resultiert ein Abstand zwischen dem Erzeugungsbauteil 1 und dem Übertragungsbauteil 2, der konstant bleibt. Deshalb basiert die Kapazitätsänderung, die zwischen dem Induktionsbauteil und dem Übertragungsbauteil 2 erzeugt wird, auf der tatsächlichen gegenüberliegenden Fläche zwischen diesen Bauteilen.

Ohne darauf beschränkt zu sein, besitzt das Übertragungsbauteil 2 vorzugsweise ein geätztes Muster eines Induktionselementes, d. h. einer Abtastelektrode 22 und einer Anregungselektrode 23, die jeweils an zwei Seiten der Oberfläche entgegengesetzt zu dem Erzeugungsbauteil 1 vorgesehen sind, wie in Fig. 5 dargestellt ist, wobei der Induktionsstreifen 11 in strichlierten Linien gezeichnet ist. Außerdem besitzt das Übertragungsbauteil 2 ein Sensor IC 200, das an der anderen Seite desselben vorgesehen ist, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist.

Die durch die Sensorintegrationskomponente 200 gepulste Sensorelektrode 22 und Anregungselektrode 23 wirken als zwei Elektroden eines Kondensators, wenn das Übertragungsbauteil 2 dem Anregungs- bzw. Induktionsbauteil 1 zugewandt und durch dieses erregt ist.

Die Anregungselektrode 23 besitzt eine Vielzahl - im dargestellten Ausführungsbeispiel achtundvierzig - von Leitern, die voneinander isoliert und in sechs Gruppen G1, G2, . . . G6 unterteilt sind, wobei die Gruppe G1 aus den Leitern a1, a2, . . . a8, die Gruppe G2 aus den Leitern b1, b2, . . . b8, . . . die Gruppe G5 aus den Leitern e1, e2, . . . e8 und die Gruppe G6 aus den Leitern f1, f2, . . . f8 entsprechend der Aufeinanderfolge der Leiter zusammengesetzt sind. Der erste Leiter jeder Gruppe a1, b1, . . . e1 und f1 sind miteinander nicht nur zur Erhöhung des Betrages des Kapazität kurzgeschlossen, sondern auch zur Vereinfachung des Detektionsprozesses, der nachfolgend detailliert beschrieben wird.

Beim Prozeß zur Feststellung der Verschiebung des Induktionsbauteiles 1 wird die Kapazitätsänderung erfaßt, die in jedem Leiter erzeugt wird. Bei einer bevorzugten Ausbildung der erfindungsgemäßen Preisanzeigeeinrichtung pulst der Sensor-IC 200 unverzüglich einen Satz von vier benachbarten Leitern, um diese kurzzuschließen, und um als eine Elektrode eines Kondensators zu wirken, während die Sensorelektrode 22 als die andere Elektrode wirkt. Demzufolge pulst der Sensor IC 200 einen anderen Satz von vier benachbarten Leitern.

Es wird festgehalten, daß nur acht derartige Sätze von vier benachbarten Leitern gepulst werden sollen, um die Spannung zu messen, die durch die daran induzierte Kapazität erzeugt wird, da die Leiter a1, b1, . . . und f1 kurzgeschlossen und andere Leiter in gleicher Weise kurzgeschlossen sind. Aus Fig. 6 sind die Wellenformen ersichtlich, die durch die besagten acht Sätze von vier benachbarten Leitern zusammengesetzt sind, wobei die Wellenform L1 für die Leiter a1, a2, a3, a4, die Wellenform L2 für die Leiter a2, a3, a4, a5, die Wellenform L3 für die Leiter a3, a4, a5, a6, die Wellenform L4 für die Leiter a4, a5, a6, a7, die Wellenform L5 für die Leiter a5, a6, a7, a8, die Wellenform L6 für die Leiter a6, a7, a8, a1, die Wellenform L7 für die Leiter a7, a8, a1, a2 und die Wellenform L8 für die Leiter a8, a1, a2 und a3 gegeben ist.

In jeder Wellenform stellt die Ordinate die Kapazität des jeweiligen Satzes von Leitern und die Abszisse die relative Verstellung zwischen dem Erzeugungs- bzw Induktionsbauteil 1 und dem Übertragungsbauteil 2 in Verbindung mit dem jeweiligen Sätzen von Leitern dar. Es ist offenkundig, daß die Phasendifferenz zwischen zwei benachbarten Sätzen von Leitern einem Achtel der Wellenlänge entspricht, und daß die Schritte in jeder Wellenform durch die Unstetigkeit zwischen den Leitern verursacht sind. Außerdem ist der flache Abschnitt an der Spitze jeder Wellenform gleich der Breite jedes Leiters, da die Breite der Querabschnitte des Induktionsstreifens 11 gleich ist der Breite von drei Leitern, die miteinander fluchten, wie aus Fig. 5 ersichtlich ist.

Aus Fig. 7 ist eine Wellenform 100 ersichtlich, die aus einer Serie von Impulsen unterschiedlicher Spannungen zusammengesetzt ist, die annähernd zwischen -100 mV und +100 mV liegen, und die im wesentlichen von einer Sinuswelle umhüllt sind. Eine derartige Wellenform 100 wird durch den Sensor IC 200 und durch einen Logikschaltkreis 89, wie er in Fig. 8 angedeutet ist, erzeugt, der unterschiedliche Sätze von vier benachbarten Leitern anregt, wobei die Abfolge von den acht Sätzen der Leiter in vorbestimmter Weise angeregt und konstant aufrechterhalten wird.

Die Wellenform 110 gemäß Fig. 7 ist aus einer Serie von Impulsen derselben Spannung zusammengesetzt, die der Spannung der Stromquelle Vcc für den Sensor IC 200 entspricht, die durch eine Anregungslogik 88 in dem Sensor IC 200 angeregt werden. Nur eine der Wellenformen 110 wird zur Beschreibung angezogen, wobei acht unterschiedliche Wellenformen ähnlich der Wellenform 110 vorhanden sind. Offensichtlich sind vier Leiter gleichzeitig angeregt, wie vorher beschrieben worden ist, um die Wellenform 100 zu erzeugen.

Wie aus Fig. 8 ersichtlich ist, wirken das Übertragungsbauteil 2 und das Induktionsbauteil 1 als eine variable Kapazität zusammen, die an einem Verstärker 82 angeschlossen und durch eine Ausgleichskapazität 81 gekoppelt ist. Es wird festgehalten, daß während einer relativen Bewegung des Induktionsbauteiles 1 zum Übertragungsbauteil 2 die Wellenform 100 eine Phasenverschiebung hat, die aus den unterschiedlichen Sätzen der Leiter resultiert, korrespondierend zu entsprechenden Wellenformen mit Phasendifferenzen, wie sie in Fig. 6 gezeichnet sind. Außerdem ist die Phasenverschiebung proportional zur Verstellung dazwischen.

Ein Phasenverschiebungsdetektor 83 erfaßt die Phasenverschiebung, und die Ergebnisse werden einer bekannten Technologie unterzogen. Beispielsweise werden die Ergebnisse (Phasenverschiebung) durch einen A-D-Wandler 84 in ein digitales Signal umgewandelt, das digitale Signal wird dann in eine serielle Größe transformiert und in eine CPU 86 durch eine serielle Übertragung 85 zur weiteren Verarbeitung eingegeben.

Die serielle Größe wird umgewandelt, um das Gewicht des Artikels durch die CPU 86 zu bilden und am LCD 82, wie es in Fig. 1 dargestellt ist, angezeigt, und mit dem Preis pro Einheit des abgewogenen Gegenstandes multipliziert, der mittels einer Tastatur 7 eingegeben wird, wobei die Multiplikation an Anzeigeeinrichtungen angezeigt wird. Ohne darauf beschränkt zu sein, ist der Preis pro Einheit des abgewogenen Gegenstandes durch ein LCD 71 und der totale Preis in einem anderen LCD 72 an der Tastatur 7 angezeigt.

Es wird besonders darauf hingewiesen, daß die schwenkbare Verbindung zwischen der geschlitzten Platte 20 und der Festhalteplatte 25 durch den Stift 240 den regulären Betrieb zwischen dem Erzeugungsbauteil 1 und dem Übertragungsbauteil 2 erlaubt, da eine derartige Verbindung die im wesentlichen bogenförmige Bewegung des Erzeugungsbauteiles 1 kompensiert, die sich aus der Hebelbewegung des Schwenkarmes 45 ergibt, da dieser jeweils schwenkbar am Tragrahmen 41 und dem Gehäuse 11 gelagert ist.

Es wurde dargelegt, daß die Preisanzeigeeinrichtung eine Hilfseinrichtung einer federbelasteten Waage darstellt, die den Preis eines abgewogenen Gegenstandes durch die Kapazitätsänderung berechnet, die aus der Bewegung des Erzeugungs- bzw. Induktionsbauteiles 1 resultiert, um die übliche federbelastete Waage mit einer elektrischen Preisanzeigefunktion zu versehen.

Die Erfindung ist nicht auf die oben beschriebene bevorzugte Ausbildung beschränkt, sondern es sind verschiedene Abänderungen möglich, wobei die vorliegende Erfindung diese Abänderungen umfaßt, soweit sie in den Umfang der Ansprüche fallen.


Anspruch[de]
  1. 1. Preisanzeigeeinrichtung für eine Waage (10) mit einer Anzeigevorderseite (5), einer durch einen Tragrahmen (41) getragenen Schale (4), einem Paar Federelemente (44), einem jeweils am Tragrahmen (41) schwenkbar gelagerten Schwenkarm (45), einem Gehäuse (11) der Waage (10) und einer Zahnstange (3), die entsprechend einer Bewegung der Schale (4) angetrieben wird, einem Zahnrad, das mit einer Zahnstange (3) kämmt und an das ein Zeiger (51) zu seinem Antrieb angeschlossen ist, um ein Gewicht an der Anzeigevorderseite (5) anzuzeigen, gekennzeichnet durch
    1. a) ein Erzeugungs- bzw. Induktionsbauteil (11) mit einem geätzten Muster eines Induktionsstreifens (11), das an der Zahnstange (3) angeordnet ist und entsprechend der Bewegung der Zahnstange (3) verschoben wird,
    2. b) eine Führungsplatte (15), welche das Erzeugungsbauteil (1) durch Vorsprünge (12) aufnimmt, die am oberen und unteren Abschnitt des Erzeugungsbauteils (1) vorgesehen sind und in jeweiligen Ausnehmungen (17) aufgenommen werden, die an der Rückseite der Führungsplatte ausgebildet sind, um Deformationen des Erzeugungsbauteils (1) zu verhindern,
    3. c) ein Übertragungsbauteil (2), das ein anderes geätztes Muster besitzt, welches zu dem des Erzeugungsbauteils (1) entgegengesetzt ist und zum Abtasten des Betrages der Bewegung des Erzeugungsbauteils (1) dient,
    4. d) eine geschlitzte Platte (200), an der das Übertragungsbauteil (2) angeordnet und durch eine Anzahl von Rollen (21) befestigt ist, wobei jede Rolle (21) eine Zunge (210) besitzt, damit die Führungsplatte (15) dazwischen gleitbeweglich ist,
    5. e) eine Festhalteplatte (25), an der die geschlitzte Platte (20) angeordnet und am Gehäuse (11) mittels dazwischen vorgesehenen Bolzen (33) befestigt ist, und
    6. f) eine Tastatur (7) zum Eingeben eines Preises pro Einheit eines abzuwiegenden Gegenstandes, und eine Anzeigeeinrichtung (71 und 72).
  2. 2. Preisanzeigeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die geschlitzte Platte (20) an der Festhalteplatte (25) durch einen Stift (240) schwenkbar gelagert ist, der zwei Paare von Lagerzapfen (24 und 26) durchdringt, die jeweils an der geschlitzten und an der Festhalteplatte (20 und 25) vorgesehen sind.
  3. 3. Preisanzeigevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Induktionsstreifen (11) einen länglichen Körper mit einer Vielzahl von horizontalen Abschnitten besitzt, die in Querrichtung davon wegstehen um durch das Übertragungsbauteil (2) induziert zu werden.
  4. 4. Preisanzeigeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Übertragungsbauteil (2) eine Abtastelektrode (22) und eine Anregungselektrode (23) besitzt, die jeweils daran entgegengesetzt zum Erzeugungsbauteil (1) vorgesehen sind.
  5. 5. Preisanzeigeeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Anregungselektrode (23) eine Vielzahl von Leitern besitzt, die voneinander isoliert sind.
  6. 6. Preisanzeigeeinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiter in eine Vielzahl von Gruppen unterteilt sind, wobei in jeder einzelnen Gruppe ein Leiter mit einem anderen Leiter einer anderen Gruppe kurzgeschlossen ist.
  7. 7. Verfahren zur Betätigung einer Preisanzeigeeinrichtung in einer federbelasteten Waage, dadurch gekennzeichnet, daß die Preisanzeigeeinrichtung (10) ein Anzeigebauteil (1) und ein Übertragungsbauteil (2) besitzt, wobei eine zwischen dem Erzeugungsbauteil (1) und dem Übertragungsbauteil (2) erzeugte Kapazitätsänderung auf der relativen Bewegung zwischen diesen Bauteilen basiert und durch einen Sensor IC (200) in eine Phasenverschiebung umgewandelt wird.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Erzeugungsbauteil (1) einen Induktionsstreifen (11) besitzt, der einen länglichen Körper mit einer Vielzahl von horizontalen Abschnitten aufweist, die davon seitlich wegstehen und die durch das Übertragungsbauteil (2) induziert werden.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Übertragungsbauteil (2) eine Sensorelektrode (22) und eine Anregungselektrode (23) besitzt, wobei die Anregungselektrode (23) eine Vielzahl von Leitern aufweist, die in eine Vielzahl von Gruppen unterteilt sind, wobei in jeder Gruppe ein Leiter mit einem anderen Leiter einer anderen Gruppe kurzgeschlossen wird.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 7 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß unterschiedliche Sätze von vier benachbarten Leitern der Reihe nach durch den Sensor IC (200) angeregt werden, um als eine Elektrode eines Kondensators zu wirken, wobei die durch den Sensor IC (200) angeregte Sensorelektrode (22) als die andere Elektrode des Kondensators wirkt.






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