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Dokumentenidentifikation DE3925578C1 15.11.1990
Titel Schreibeinheit zum vorübergehend unsichtbaren Aufschreiben von Informationen
Anmelder Max Baermann GmbH, 5060 Bergisch Gladbach, DE
Erfinder Baermann, Horst, 5064 Rösrath, DE
Vertreter Dahlke, W., Dipl.-Ing.; Lippert, H., Dipl.-Ing., 5060 Bergisch Gladbach; Stachow, E., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat., Pat.-Anwälte, 5000 Köln
DE-Anmeldedatum 02.08.1989
DE-Aktenzeichen 3925578
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 15.11.1990
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.11.1990
IPC-Hauptklasse B43L 1/00
IPC-Nebenklasse G11B 5/027   
Zusammenfassung Eine Schreibeinheit zum vorübergehend unsichtbaren Aufschreiben von Informationen besteht aus einem Schreibelement, einer Schreibfläche und einem Mittel zum wahlweisen Sichtbarmachen der Informationen auf der Schreibfläche. Um eine funktionssichere, leicht und bequem zu handhabende derartige Schreibeinheit zu schaffen, wird als Schreibfläche eine magnetisierbare Platte oder Folie verwendet. Das Schreibelement weist einen Magneten auf, dessen Remanenz und Koerzitiv-Feldstärke wenigstens gleich derjenigen der Magnetplatte oder -folie ist. Weiterhin ist als Mittel zum wahlweisen Sichtbarmachen der Informationen ein flächiges Sensorelement vorgesehen, das sichtbar ein in der Fläche bewegbares trockenes oder in einer Flüssigkeit dispergiertes Pulver aus einem mit einem Magnetfeld reagierenden Material aufweist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Schreibeinheit zum vorübergehend unsichtbaren Aufschreiben von Informationen mit einem Schreibelement, einer Schreibfläche und einem Mittel zum wahlweisen Sichtbarmachen der Informationen auf der Schreibfläche.

Derartige Schreibeinheiten werden z. B. in Fällen verwendet, in denen eine festzuhaltende Information während des Aufschreibens auf die Schreibfläche und ggf. auch danach nicht von anderen Personen auf der Schreibfläche wahrgenommen werden soll. Sie darf erst nach einem vom Besitzer der Schreibeinheit gewählten Zeitpunkt auf der Schreibfläche sichtbar werden, wobei die dazu verwendeten Mittel möglichst nur dem Besitzer der Schreibeinheit zur Verfügung stehen.

Bei einer bekannten Schreibeinheit der genannten Art wird als Schreibfläche z. B. ein Platt Papier verwendet, auf das durch das Schreibelement eine unsichtbare Tinte aufgetragen wird. Erst wenn die Tinte mit einem speziellen Mittel in Kontakt kommt, z. B. einem Lösungsmittel oder UV-Licht bestimmter Wellenlänge, wird sie auf der Schreibfläche sichtbar. Die Verwendung einer unsichtbaren Tinte und eines damit reagierenden Mittels zum Sichtbarmachen der Tinte ist jedoch recht umständlich. Ein geeignetes Schreibelement, z. B. ein Füllfederhalter, und eine Vorrichtung für das sichtbarmachende Mittel, z. B. ein Gefäß zur Aufbewahrung des Lösungsmittels oder eine UV-Lichtquelle müssen vorgesehen sein. Die Flüssigkeiten können unter Umständen aus dem Schreibelement bzw. dem Gefäß austreten oder darin eintrocknen. Daher bedarf das bekannte Schreibelement einer sorgfältigen Pflege. Die Flüssigkeiten müssen nach Verbrauch erneuert werden.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schreibeinheit der eingangs genannten Art zu schaffen, die funktionssicher, leicht zu pflegen und handzuhaben ist.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß als Schreibfläche eine magnetisierbare Platte oder Folie verwendet wird, daß das Schreibelement einen Magneten aufweist, dessen Remanenz und Koerzitiv-Feldstärke wenigstens gleich derjenigen der Magnetplatte oder -folie ist, und daß als Mittel zum wahlweisen Sichtbarmachen ein flächiges Sensorelement vorgesehen ist, das sichtbar ein in der Fläche bewegbares trockenes oder in einer Flüssigkeit dispergiertes Pulver aus einem mit einem Magnetfeld reagierenden Material aufweist.

Das Aufschreiben von Informationen mittels eines Magneten auf einer magnetisierbaren Fläche ist zwar schon aus der US-PS 25 89 601 sowie aus der GB-PS 20 34 640 bekannt. Es handelt sich jedoch hier um sichtbares Aufschreiben, d. h., der magnetische Stift bewirkt eine direkte sichtbare Änderung in der Schreibfläche.

Die Elemente der erfindungsgemäßen Schreibeinheit sind robust, in ihrer Funktion zuverlässig und weisen eine lange Lebensdauer auf. Sie können ohne größeren Aufwand hergestellt werden und sind einfach zu handhaben. Ein sauberes Aufschreiben und Sichtbarmachen der aufgeschriebenen Informationen ist mit ihnen möglich. Zum unsichtbaren Aufschreiben von Informationen wird lediglich das Schreibelement mit seinem Magneten über die als Schreibfläche verwendete Magnetplatte oder -folie bewegt. Aufgrund der höheren Remanenz und Koerzitiv-Feldstärke des zum Schreiben verwendeten Magneten wird die Magnetplatte oder -folie an den Stellen, über die der Magnet bewegt wird, permanent aufmagnetisiert. Dieses unsichtbare Aufschreiben ist selbst dann möglich, wenn sich zwischen der Magnetplatte oder -folie auf dem Schreibelement eine dünne Folie, z. B. ein dünnes Blatt Papier, befindet, welches auf der Magnetplatte oder -folie aufliegt. Die Sichtbarmachung der aufgeschriebenen Informationen geschieht ebenso einfach durch Auflegen des flächigen Sensorelements auf die Magnetplatte oder -folie. Dabei orientieren sich die in dem Sensorelement enthaltenen Teilchen gemäß der Magnetisierung der darunter liegenden Magnetplatte oder -folie. Während der Auflage des Sensorelements bleibt die auf der Magnetplatte oder -folie aufgeschriebene Information sichtbar.

In einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist neben dem Schreibelement ein Löschelement mit einem Magneten vorgesehen, dessen Koerzitiv-Feldstärke wenigstens gleich der Koerzitiv-Feldstärke der als Schreibfläche dienenden Magnetplatte oder -folie ist. Wenn diese z. B. durch Darüberbewegen des Südpols des im Schreibelement enthaltenen Magneten aufmagnetisiert worden ist, findet durch Darüberstreichen des Nordpols des im Löschelement enthaltenen Magneten eine Ummagnetisierung der betreffenden Bereiche der Magnetplatte oder -folie statt. Auf diese Weise kann die Magnetplatte oder -folie wiederholt zum Aufschreiben von Informationen verwendet werden. Bei der obenerwähnten bekannten Schreibeinheit zum vorübergehend unsichtbaren Aufschreiben von Informationen kann hingegen die auf der Schreibfläche festgehaltene Information nicht gelöscht werden. Die Schreibfläche muß daher zum Aufschreiben von Informationen jeweils erneuert werden.

Als Schreibfläche ist vorzugsweise eine flexible Magnetfolie vorgesehen, die aus einem pulverförmigen Dauermagnetwerkstoff besteht, der in einem Kunststoffbindemittel eingebettet ist. Als Dauermagnetwerkstoff kann z. B. Bariumferrit verwendet werden, das zu ca. 90 Gew.-% in feiner Verteilung in einem flexiblen Kunststoffbindemittel enthalten ist. Die Stärke der Magnetfolie kann zwischen 0,1 und 3,0 mm liegen. Aus technischen und wirtschaftlichen Gründen wird bevorzugt eine Stärke zwischen 0,3 und 0,5 mm gewählt.

Sowohl das Magnetisieren als auch das zum Löschen erforderliche Ummagnetisieren der Magnetfolie wird dadurch erleichtert, daß die Magnetfolie auf einer ferromagnetischen Unterlage hoher Permeabilität, wie beispielsweise kohlenstoffarmes Weicheisen, aufliegt. In diesem Fall dient diese Weicheisenplatte als ferromagnetischer Rückschluß.

Das Schreibelement ist vorzugsweise als Schreibstift ausgebildet, der an seiner Spitze einen Dauermagneten aufweist, der in bezug auf die Schreibstiftachse entweder axial oder diametral aufmagnetisiert ist. Bei dieser Gestaltung des Schreibelements läßt sich dieses wie ein gewohnter Schreibstift handhaben und der in ihm enthaltene Dauermagnet einfach und bequem über die Schreibfläche führen.

Als Magnet für das Schreibelement und ggfs. für das Löschelement kann auch ein Elektromagnet verwendet werden, wobei die Schreibspitze Teil eines Ankers darstellt, der von einer Spule umgeben wird. Mit dieser Spule kann in dem Anker ein genügend hohes Magnetfeld erzeugt werden, mit dem die Magnetplatte oder -folie ebenfalls magnetisiert bzw. ummagnetisiert werden kann. Anstelle einer solchen Magnetisierung mit einem Gleichfeld können auch über entsprechende elektronische Steuerungen z. B. sinusförmige oder gepulste Felder erzeugt und damit eine Magnetisierung hergestellt werden. Die Einspeisung des elektrischen Stroms in den Elektromagneten kann durch in den Stift eingebaute oder separate Batterien oder über einen Transformator erfolgen.

Der Dauermagnet kann stabförmig ausgebildet sein, wobei die Länge des Stabes mindestens gleich seinem Durchmesser ist. Als Dauermagnetstoff eignet sich hier ein hochremanenter, niederkoerzitiver Werkstoff, wie z. B. ALNICO. Bei diesem Dauermagnetwerkstoff ist das L/D-Verhältnis bei Berücksichtigung der Scherungskurve im zweiten Quadranten der Entmagnetisierungskurve in aller Regel 1 oder größer als 1. Daher kommt dieser Werkstoff vorzugsweise bei solchen Magneten zur Verwendung, die im Vergleich zu ihrem Durchmesser eine relativ große Stablänge aufweisen. Der bei einer solchen Ausführung verwendbare Stabmagnet kann z. B. einen Durchmesser von 1,5 mm und eine Länge von 5 mm haben.

Der Dauermagnet kann andererseits auch kalottenförmig ausgebildet sein. Dazu eignet sich insbesondere ein niederremanenter, hochkoerzitiver Dauermagnetwerkstoff, wie z. B. NdFeB. Bei diesem Dauermagnetwerkstoff ist das L/D-Verhältnis aus Scherungsgründen (offener Magnetkreis) kleiner als 1, beispielsweise 0,5 oder 0,2. Daher kann bei Verwendung eines solchen Werkstoffs z. B. eine kalottenförmige winzige Schreibstiftspitze mit einem Durchmesser von z. B. 1,5 mm verwendet werden. Der kalottenförmige Dauermagnet kann auf einem beliebigem anderen Material, was jedoch vorzugsweise nicht magnetisierbar ist, aufgeklebt oder mit diesem Material auf andere Weise fest verbunden werden.

Wenn ein Löschelement verwendet wird, ist bei der Anordnung der beschriebenen Dauermagneten darauf zu achten, daß sich auf der Schreibseite des in der Schreibstiftspitze enthaltenen Dauermagneten und der Löschseite des im Löschelement enthaltenen Magneten unterschiedliche Pole befinden.

In einer besonders bevorzugten Ausführung der Erfindung ist das Löschelement in das Schreibelement integriert. Somit läßt sich mit einer Einheit eine Information auf der Magnetplatte oder -folie aufbringen und wieder löschen.

Bei einer solchen Ausführung ist der im Schreibstift enthaltene Dauermagnet zweckmäßigerweise als längs der Schreibstiftachse angeordnetes Magnetplättchen ausgebildet. Das Magnetplättchen ist in bezug auf die Schreibstiftachse senkrecht magnetisiert und ragt an einer Seite aus der Spitze des Schreibstifts heraus. Diese Seite kann fluchtend mit der Oberfläche der Schreibstiftspitze abschließen. Aufgrund der senkrecht zur Schreibstiftachse gerichteten Magnetisierung ist an der aus der Schreibstiftspitze herausragenden Seite ein Pol, z. B. der Nordpol, angeordnet. Zum Löschen der auf der Schreibfläche aufgeschriebenen Information streicht man mit dieser freiliegenden, einen Südpol darstellenden Seite über die betreffenden Bereiche der Schreibfläche.

Das Sensorelement ist vorzugsweise als aus zwei flexiblen Folien bestehendes Verbundelement ausgebildet, wobei zwischen den Folien Taschen geformt sind, in denen das mit einem Magnetfeld reagierende Material enthalten ist. Dieses Material kann aus einem para-, dia- oder ferromagnetischen Werkstoff bestehen. Ein solches Sensorelement kann extrem dünn ausgestaltet sein und läßt sich daher besonders einfach aufbewahren und handhaben.

Vorzugsweise beträgt die Remanenz des in dem Schreibelement enthaltenen Dauermagneten das sieben- bis achtfache und die Koerzitiv-Feldstärke des in dem Schreibelement und ggf. in dem Löschelement enthaltenen Dauermagneten das acht- bis zwölffache derjenigern der als Schreibfläche dienenden Magnetplatte oder -folie. Diese Werte gewährleisten ein effektives Magnetisieren und Ummagnetisieren der Magnetplatte oder -folie durch das Schreib- bzw. Löschelement.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigen

Fig. 1a und 1b eine Draufsicht bzw. eine Seitenansicht eines im Schreibelement enthaltenen Magneten,

Fig. 2 einen Schreibstift mit integriertem Magneten und

Fig. 3 eine Schreibplatte mit Magnetfolie.

Wie aus den Fig. 1a und 1b hervorgeht, ist der im Schreibelement 1 enthaltene Magnet 2 als Dauermagnet in Form eines Magnetplättchens ausgebildet. Dieses hat eine Stärke von 1,5 mm und die Gestalt eines rechtwinkligen Dreiecks. Die Spitze 3 des Magnetplättchens ist abgerundet und bildet die Fläche, mit der das in Fig. 2 dargestellte Schreibelement 1 über die in Fig. 3 gezeigte Schreibfläche 4 geführt wird.

Das Magnetplättchen ist senkrecht zur Achse des Schreibelements magnetisiert, so daß der Nordpol N sich an der die Hypothenuse des Dreiecks bildenden Seite 5 befindet. Der Südpol S ist an der gegenüberliegenden Seite 6 angeordnet.

Wie in Fig. 2 gezeigt ist, hat das Schreibelement 1 die Form eines gewöhnlichen Schreibstiftes. In die Spitze 7 des Schreibstiftes ist der Magnet 2 so angeordnet, daß er sich längs der Achse des Schreibstiftes fast über die Länge der Spitze 7 des Schreibstiftes erstreckt. Dabei liegen die Spitze 3 des Magneten 2 und die Seite 5 an der Oberfläche der Spitze 7 des Schreibstifts frei. Die der Seite 5 gegenüberliegende Seite 6 des Magneten 2 erstreckt sich parallel zur Schreibstiftachse in einem Abstand von dieser, der dem Radius der die Spitze 3 des Magneten 2 bildenden Fläche entspricht.

Die in Fig. 3 dargestellte Schreibplatte weist eine Magnetfolie 8 auf, die auf einer Weicheisen-Rückschlußplatte 9 aufgeklebt ist. Die Magnetfolie 8 besteht zu ca. 90 Gew.-% aus pulverförmigem Bariumferrit, das in einem flexiblen Kunststoffbindemittel eingebettet ist. Die Dicke der Magnetfolie 8 beträgt ca. 0,3 mm und die Dicke der Weicheisen-Rückschlußplatte 9 ca. 0,5 mm, so daß sich eine sehr dünne, flexible Schreibplatte ergibt. Diese kann z. B. in einer Brieftasche, einem Notizbuch oder einem anderen Utensil platzsparend mitgeführt werden. Sie kann lose oder daran befestigt aufbewahrt werden.

Der Schreibstift, der zusammen mit der Schreibplatte ebenfalls in dem Utensil mitgeführt werden kann, ist einfach zu bedienen. Zum Aufschreiben von Informationen auf der Schreibfläche 4 wird die Spitze 3 des Magneten 2 so über die Schreibfläche 4 geführt, daß die den Südpol S aufweisende Seite 6 zur Schreibfläche 4 gewandt ist und die den Nordpol N aufweisende Seite 5 des Magneten 2 von der Schreibfläche 3 abgewandt ist. Bei dieser Haltung des Schreibstifts erfolgt eine wirksame Magnetisierung der Magnetfolie 8.

Zum Löschen der Aufzeichnungen auf der Schreibfläche 3 verwendet man die den Nordpol N aufweisende Seite 5 des Magneten 2, indem man mit dieser Seite 5 über die Aufzeichnungsbereiche der Schreibfläche 3 streicht. Sowohl beim Aufschreiben als auch beim Löschen der Informationen wird der Schreibstift in gewohnter und bequemer Haltung geführt.

Die auf der Schreibfläche 3 aufgeschriebenen Informationen können durch eine in der Zeichnung nicht dargestellte Sensorfolie sichtbar gemacht werden. Die Sensorfolie ist als eine sehr dünne, aus zwei flexiblen Folien bestehende Verbundfolie ausgebildet, die kleine isolierte Taschen enthält. In diese Taschen ist ein frei bewegbares, in einer Flüssigkeit dispergiertes Pulver aus ferromagnetischen Partikeln eingebettet. Diese reagieren mit den magnetisierten Bereichen der Magnetfolie 8. Durch die transparenten Folien des auf die Magnetfolie 8 aufgelegten Sensorelements werden daher die magnetisierten Bereiche und somit die aufgeschriebenen Informationen sichtbar.


Anspruch[de]
  1. 1. Schreibeinheit zum vorübergehend unsichtbaren Aufschreiben von Informationen mit einem Schreibelement, einer Schreibfläche und einem Mittel zum wahlweisen Sichtbarmachen der Informationen auf der Schreibfläche, dadurch gekennzeichnet, daß als Schreibfläche (4) eine magnetisierbare Platte oder Folie (8) verwendet wird, daß das Schreibelement (1) einen Magneten (2) aufweist, dessen Remanenz und Koerzitiv-Feldstärke wenigstens gleich derjenigen der Magnetplatte oder -folie (8) ist und daß als Mittel zum wahlweisen Sichtbarmachen ein flächiges Sensorelement vorgesehen ist, das sichtbar ein in der Fläche bewegbares trockenes oder in einer Flüssigkeit dispergiertes Pulver aus einem mit einem Magnetfeld reagierenden Material aufweist.
  2. 2. Schreibeinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Löschelement mit einem Magneten (2) vorgesehen ist, dessen Koerzitiv-Feldstärke wenigstens gleich der Koerzitiv-Feldstärke der als Schreibfläche (4) dienenden Magnetplatte oder -folie (8) ist.
  3. 3. Schreibeinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Schreibfläche (4) eine flexible Magnetfolie (8) vorgesehen ist, die aus einem pulverförmigen Dauermagnetwerkstoff besteht, der in einem Kunststoffbindemittel eingebettet ist.
  4. 4. Schreibeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schreibelement (1) als Schreibstift ausgebildet ist, der an seiner Spitze (7) einen Dauermagneten aufweist, der in bezug auf die Schreibstiftachse entweder axial oder diametral aufmagnetisiert ist.
  5. 5. Schreibeinheit nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Dauermagnet stabförmig ausgebildet ist, wobei die Länge des Stabes mindestens gleich seinem Durchmesser ist, und aus einem hochremanenten, niederkoerzitiven Dauermagnetwerkstoff besteht.
  6. 6. Schreibeinheit nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Dauermagnet kalottenförmig ausgebildet ist und aus einem niederremanentem, hochkoerzitiven Dauermagnetwerkstoff besteht.
  7. 7. Schreibeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Löschelement in das Schreibelement (1) integriert ist.
  8. 8. Schreibeinheit nach Anspruch 4 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Dauermagnet als längs der Schreibstiftachse angeordnetes Magnetplättchen ausgebildet ist, das in bezug auf die Schreibstiftachse diametral magnetisiert ist und an einer Seite aus der Spitze (7) des Schreibstifts herausragt.
  9. 9. Schreibeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Sensorelement als aus zwei flexiblen Folien bestehendes Verbundelement ausgebildet ist, wobei zwischen den Folien Taschen geformt sind, in denen das mit einem Magnetfeld reagierende Material enthalten ist.
  10. 10. Schreibeinheit nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Remanenz des in dem Schreibelement (1) enthaltenen Dauermagneten das Sieben- bis Achtfache und die Koerzitiv-Feldstärke des in dem Schreibelement (1) und ggfs. in dem Löschelement enthaltenen Dauermagneten das Acht- bis Zwölffache derjenigen der als Schreibfläche (4) dienenden Magnetplatte oder -folie (8) ist.






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