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Dokumentenidentifikation DE4016379A1 20.12.1990
Titel Verfahren zum Beseitigen von Schnee
Anmelder Feilhauer, Katharina, Neunkirchen, AT
Erfinder Feilhauer, Katharina, Neunkirchen, AT
Vertreter Staeger, S., Dipl.-Ing.; Sperling, R., Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing., Pat.-Anwälte, 8000 München
DE-Anmeldedatum 21.05.1990
DE-Aktenzeichen 4016379
Offenlegungstag 20.12.1990
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.12.1990
IPC-Hauptklasse E01H 5/10
IPC additional class // E01H 5/08  
Zusammenfassung Um Schnee mit möglichst geringem Aufwand zu beseitigen, wird dieser in einem Behälter (1) nur zum Teil geschmolzen. Der Behälter (1) weist Heizrohre (4) auf, zwischen welchen Rinnen (22) vorgesehen sind. Das sich in den Rinnen (22) ausdehnende Schmelzwasser wird über Leitungen (23) zu Düsen (25) geführt und aus diesen in den oberen Bereich der Rinnen (22) gesprüht, so daß der in den Behälter (1) eingefüllte Schnee durchnäßt wird und so leichter schmilzt.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Beseitigen von Schnee.

Üblicherweise wird der Schnee beim Räumen der Straße zwischen geparkte Fahrzeuge oder auf Gehsteige geschoben. Diese Schneehaufen stellen dann aber eine große Behinderung dar. Der Schnee wird deshalb oft auf Fahrzeuge verladen und aus dem Stadtgebiet entfernt. Da Schnee jedoch ein geringes spezifisches Gewicht besitzt, wird die Ladekapazität der Transportfahrzeuge meist bei weitem nicht ausgenutzt. Es wurden daher besondere Transportfahrzeuge entwickelt, in denen der Schnee vollständig geschmolzen und so die Ladekapazität der Fahrzeuge besser ausgenutzt wird. Transportfahrzeuge und Vorrichtungen zum Schmelzen von Schnee sind z.B. aus der DE-PS 12 365, DE-PS 14 641, DE-PS 4 32 679 und der DE-PS 4 68 218 bekannt. Diese Maschinen arbeiten jedoch sehr energie-, zeit- und somit kostenaufwendig, da in ihnen der gesamte Schnee geschmolzen wird.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Beseitigen von Schnee mit Hilfe von Transportfahrzeugen energie-, zeit- und somit kostensparender durchzuführen.

Erfindungsgemäß wird dies dadurch gelöst, daß Schnee in einen Behälter geladen und in diesem nur zum Teil geschmolzen wird. Dieses Verfahren bietet den Vorteil, daß ein geringerer Teil an Zeit und Schmelzenergie erforderlich ist als beim vollständigen Schmelzen von Schnee. Da das Wasser des geschmolzenen Schneeanteils in den nicht geschmolzenen Teil des Schnees sickert, wird bei diesem Verfahren ein sehr hoher Grad an Verdichtung des verladenen Schnees erreicht. Vorteilhafterweise werden im Behälter etwa 50% des geladenen Schnees geschmolzen. Dieser Wert kann jedoch in Abhängigkeit von Temperatur und Feuchtigkeitsgrad des geladenen Schnees geändert werden.

In einer vorteilhaften Ausführungsform einer Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens sind Einrichtungen zum Beheizen der Behälterwände und/oder des Behälterbodens und/oder von durch den Behälter geführten Heizrohren vorgesehen. Dadurch wird der erste Teil des in den Behälter verladenen Schnees sofort geschmolzen und das Schmelzwasser kann sich in dem nachgeförderten Schnee sehr gut verteilen.

Um die von den Behälterwänden und/oder vom Behälterboden auf das Schmelzwasser und den noch nicht geschmolzenen Schnee übertragbare Wärmeleistung zu erhöhen, kann vorgesehen sein, daß die Innenwand der Behälterwände und/oder des Behälterbodens Rippen aufweist, wodurch sich die Oberfläche der Innenwand vergrößert.

In praktischer Weise kann dann vorgesehen sein, daß die Rippen der Innenwand mit der Außenwand Kanäle bilden.

Als Heizmittel für die Behälterwände und/oder den Behälterboden und/oder die Heizrohre kann Heißwasser, Dampf oder überhitzter Dampf verwendet werden. Dieses Heizmittel kann in einfacher Weise durch ein am Fahrzeug angebrachtes Heizaggregat zur Verfügung gestellt werden. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, daß zum direkten Beheizen der Behälterwände und/oder des Behälterbodens und/oder der Heizrohre ein oder mehrere Brenner vorgesehen sind. Die Flamme des (der) vorzugsweise langflammigen Brenner(s) kann dabei direkt in den Zwischenraum oder die Kanäle zwischen der Innen- und Außenwand der Behälterwand und/oder des Behälterbodens oder in die Heizrohre gerichtet sein. Dadurch ist die Verwendung eines von einem Heizaggregat zur Verfügung gestellten Heizmittels nicht mehr erforderlich.

Da die im oberen Bereich des Behälters liegenden Heizrohre nicht ständig in Schnee oder Schmelzwasser getaucht sind, können sie Wärme nur an den auf ihre Oberseite fallenden Schnee abgeben. Wenn die durch den Behälter geführten Heizrohre drehbar sind, kann kontinuierlich die gesamte Oberfläche der Rohre zur Wärmeabgabe verwendet werden.

In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, daß in einer der Behälterwände im Bereich des Behälterbodens oder im Boden des Behälters eine Ablaßvorrichtung zum Ablassen des im Behälter entstehenden Wasser-Schnee-Gemisches angeordnet ist.

Dann kann der Behälter in jedem Abwasserkanal entleert werden und ein umständliches und zeitaufwendiges Transportieren des Behälters zu einer Entladestelle kann entfallen.

In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird der Schnee im Behälter durch Mikrowellenenergie geschmolzen. Dadurch wird der konstruktive Aufbau des Behälters wesentlich verringert.

Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und dem in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens.

Es zeigen: Fig. 1 einen schematisch dargestellten Behälter, die Fig. 2 und 3 Ausführungsformen der Behälterwände und des Behälterbodens, die Fig. 4 und 5 vorteilhafte Ausführungsformen der durch den Behälter geführten Heizrohre, Fig. 6 in Schrägansicht schematisiert eine weitere Ausführungsform eines Behälters und Fig. 7 eine Kombination einer Einrichtung zum Räumen von Schnee von Straßen od. dgl. Verkehrsflächen mit einem erfindungsgemäßen Behälter und einem Transportfahrzeug.

In Fig. 1 ist ein Behälter zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens dargestellt. Ein Innenraum 6 des Behälters 1 wird durch Behälterwände 2 und einen Behälterboden 3 begrenzt. Der Innenraum 6 des Behälters 1 ist weiters von Heizrohren 4 durchzogen, die um ihre Längsachse drehbar angeordnet sind. In einer der Behälterwände 2 ist im Bereich des Behälterbodens 3 eine Ablaßvorrichtung 5 angeordnet, mit deren Hilfe das Schnee-Wasser-Gemisch aus dem Behälter 1 an jeder beliebigen Stelle, vorzugsweise in einen Kanal, abgelassen werden kann. In Fig. 2 ist ein Eckbereich des Behälters 1 dargestellt. In der Behälterwand 2 und im Behälterboden 3 wird zwischen einer Außenwand 10 und einer Innenwand 11 ein Hohlraum 12 gebildet, der von einem Heizmittel wie Heißwasser, Dampf oder überhitztem Dampf oder den von einem Brenner erzeugten Verbrennungsgasen durchströmt werden kann. Die Innenwand 11 ist rippenförmig ausgeführt, um ihre Oberfläche zu vergrößern und somit den Wärmeübergang zwischen dem Heizmittel und dem Wasser-Schneegemisch im Innenraum 6 des Behälters 1 zu verbessern. Die Innenwand 11 ist mit der Außenwand 10 über Versteifungsrippen, die den Zwischenraum 12 teilweise oder vollständig trennen, verstärkt. An der Außenseite der Außenwand 10 ist eine Isolierschicht 13 angebracht. In dem in Fig. 3 dargestellten Eckbereich des Behälters 1 liegt die rippenförmige Innenwand 11 direkt an der Außenwand 10 an, so daß zwischen den Rippen 7 der Innenwand 11 und der Außenwand 10 Kanäle 8 gebildet werden.

In Fig. 4 ist ein Heizrohr 4 mit dreieckförmigem Querschnitt, das durch den Innenraum 6 des Behälters 1 geführt ist, und in Fig. 5 ein Heizrohr 4 mit linsenförmigem Querschnitt dargestellt.

Die Behälterwände 2, der Behälterboden 3 und die Heizrohre 4 können einzelne Heizkreisläufe bilden oder in Heizkreisläufe unterteilt sein, sie können jedoch auch zu Heizkreisläufen zusammengefaßt werden.

Das externe Heizaggregat für das Heizmittel oder der (die) Brenner können vorzugsweise mit Öl oder Gas beheizt werden.

Der in Fig. 6 gezeigte Behälter 1 besitzt Seitenwände 2, die außen eine Isolierschicht 20 tragen. Auch der Boden 3 ist mit einer Isolierschicht 20 versehen.

Die Heizrohre 4, die den Behälter 1 durchqueren, und durch die ein Heizmedium geführt ist, besitzen bei der in Fig. 6 gezeigten Ausführungsform einen dreieckigen Querschnitt. Die Heizrohre 4 sitzen mit ihrer Basis am Boden 3 des Behälters 1 auf und ihre seitlichen Wände 21, die nach oben aufeinander zu verlaufen, ragen vom Boden 3 nach oben. Es ist aber auch eine Ausführungsform denkbar, bei der die Heizrohre 4 unten vom Boden 3 des Behälters 1 und seitlich von den Wänden 21 begrenzt werden.

Zwischen den drei Heizrohren 4 - es können auch weniger oder mehr Heizrohre 4 vorgesehen sein - befinden sich nach unten zu schmäler werdende Rinnen 22.

Von den unteren Enden der Rinnen 22 gehen Leitungen 23 aus, durch die das in den Rinnen 22 gesammelte Schmelzwasser von Pumpen 24 zu Düsen 25 gefördert wird. Die Leitungen 23 können über einen Teil ihrer Länge durch die Heizrohre 4 geführt sein, damit nicht das durch die Leitungen 23 geführte Schmelzwasser zusätzlich erwärmt wird.

Die Düsen 25 sind zu den Rinnen 22 hin offen, so daß das aus ihnen austretende Schmelzwasser den in den Behälter 1 eingebrachten Schnee gründlich benetzt und durchfeuchtet. Dadurch schmilzt der Schnee leichter, da der Wärmeübergang von den Heizrohren 4 auf den Schnee verbessert wird und da diesem erwärmtes Schmelzwasser zugeführt wird.

Fig. 6 zeigt noch, daß die Wände 21 der Heizrohre 4 am Boden 3 des Behälters 1 unmittelbar nebeneinander oder mit Abstand voneinander angeordnet sein können.

Um die Wirksamkeit der erfindungsgemäßen Vorrichtung zu verbessern, kann der Behälter 1 in hin- und herschwingende z.B. um eine Achse schwingende Bewegung versetzt werden. Hiezu kann der Behälter um eine im Bereich seiner Mittelebene vorgesehene Achse schwenkbar gelagert sein und an einem oder beiden Enden ein Kurbeltrieb angreifen. Der Behälter 1 kann auch über Parallellenker abgestützt sein und von einem Kurbeltrieb in eine hin- und herschwingende Bewegung versetzt werden.

In Fig. 7 ist eine Aufnahmevorrichtung 26 zur Aufnahme von Schnee von Straßen od. dgl. Verkehrsflächen 27 dargestellt, mit deren Hilfe Schnee in einen Behälter 1 zum teilweisen Schmelzen des Schnees gefördert wird. Der Schnee wird von der mit dem Behälter 1 gekuppelten Aufnahmeeinrichtung 26 über eine Schrägfläche 30 mittels einer walzenförmigen Fördereinrichtung 31 in den Behälter 1 gefördert. Der vordere Bereich 32 der Schrägfläche 30 kann beheizt werden, damit die Aufnahme des Schnees erleichtert wird.

Der Schnee wird im Behälter 1 teilweise geschmolzen und mittels einer nicht dargestellten Pumpe über eine Leitung 28, die beheizbar sein kann, in einen nicht dargestellten Behälter eines Transportfahrzeuges 29 gepumpt. Der Behälter 1 ist, wie in Fig. 7 dargestellt, mit dem Transportfahrzeug 29 gekuppelt und die Aufnahmeeinrichtung 26 und der Behälter 1 werden vom Transportfahrzeug 29 geschoben.

Das Transportfahrzeug 29 kann ebenfalls mit einem erfindungsgemäßen Behälter 1 ausgestattet sein. Der Schnee kann so im mit der Aufnahmeeinrichtung 26 gekuppelten Behälter 1 teilweise vorgeschmolzen werden und anschließend im erfindungsgemäßen Behälter 1 des Transportfahrzeuges 29 bis zum gewünschten Betrag noch weiter geschmolzen werden.

Wenn das Transportfahrzeug 29 nur mit einem üblichen Behälter zur Aufnahme von teilweise flüssigen Stoffen ausgestattet ist, wird der von der Aufnahmeeinrichtung 26 aufgenommene Schnee im damit gekuppelten Behälter 1 bis auf den gewünschten Endbetrag vorgeschmolzen und das Wasser-Schnee-Gemisch dann über die Leitung 28 in den Behälter des Transportfahrzeuges 29 gepumpt. Durch diese Anordnung können auch übliche Fahrzeuge für die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahren aufgerüstet werden.

Wie in Fig. 7 dargestellt, können die Aufnahmeeinrichtung 26 und der Behälter 1 vom Transportfahrzeug 29 geschoben werden, es ist jedoch ebenso möglich, daß die Aufnahmeeinrichtung 26 und der damit gekuppelte Behälter 1 vom Transportfahrzeug 29 gezogen werden.

Besonders günstig hat sich bei der Erfindung die Verwendung eines Gemisches aus Heißwasser und Wasserdampf ergeben. Dies insbesondere, wenn dieses Gemisch unmittelbar auf den Schnee einwirkt, da in diesem Fall bei Verwendung von Dampf alleine die Gefahr der Bildung nachteiliger Brücken, Gewölbe oder Stege aus teilweise geschmolzenem Schnee besteht.


Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren zum Beseitigen von Schnee, dadurch gekennzeichnet, daß Schnee in einen Behälter (1) geladen und in diesem nur zum Teil geschmolzen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Behälter etwa 50% des geladenen Schnees geschmolzen werden.
  3. 3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2 mit einem Behälter (1), dadurch gekennzeichnet, daß Einrichtungen zum Beheizen der Behälterwände (2) und/oder des Behälterbodens (3) und/ oder von durch den Behälter (1) geführten Heizrohren (4) vorgesehen ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einer Außenwand (10) und einer Innenwand (11) der Behälterwände (2) und/oder des Behälterbodens (3) ein von einem Heizmittel durchströmter Zwischenraum (12) gebildet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwand (11) der Behälterwände (2) und/oder des Behälterbodens (3) Rippen (7) aufweist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen (7) der Innenwand (11) mit der Außenwand (10) Kanäle (8) bilden.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Heizmittel für die Behälterwände (2) und/oder den Behälterboden (3) und/oder die Heizrohre (4) Heißwasser, Dampf oder überhitzter Dampf verwendet wird.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zum direkten Beheizen der Behälterwände (2) und/oder des Behälterbodens (3) und/oder der Heizrohre (4) ein oder mehrere Brenner für Gas oder Öl vorgesehen sind.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in einer der Behälterwände (2) im Bereich des Behälterbodens (3) oder im Boden (3) des Behälters (1) eine Ablaßvorrichtung (5) zum Ablassen des im Behälter entstehenden Wasser-Schnee-Gemisches angeordnet ist.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die durch den Behälter (1) geführten Heizrohre (4) drehbar sind.
  11. 11. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Schnee im Behälter durch Mikrowellenenergie geschmolzen wird.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein durch den Behälter (1) geführtes Heizrohr (4) eine im wesentlichen dreieckförmig, sich nach oben zu verjüngenden Querschnittsform besitzt, dessen Basis im Bereich des Bodens (3) des Behälters (1) angeordnet ist.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände (2) und/oder der Boden (3) des Behälters (1) eine Wärmeisolierung (20) tragen.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß an die zwischen Heizrohren (4) und/oder zwischen Heizrohren (4) und den Seitenwänden (2) des Behälters (1) gebildeten Rinnen (22) je wenigstens eine Leitung (23) zum Abführen von Schmelzwasser angeschlossen ist.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Rinnen (22) ausgehenden Leitungen (23) zu Düsen (25) geführt sind, die an den Seitenwänden (2) des Behälters (1) und/oder im oberen Bereich der Heizrohre (4) vorgesehen sind, und daß die Düsen (25) in die zwischen den Heizrohren (4) bzw. zwischen einem Heizrohr (4) und einer Seitenwand (2) des Behälters (1) liegenden Rinnen (22) gerichtet sind.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungen (23) für Schmelzwasser wenigstens über einen Teil ihrer Länge durch die Heizrohre (4) geführt sind.
  17. 17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß den Leitungen (23) wenigstens eine Pumpe (24) für das Schmelzwasser zugeordnet ist.
  18. 18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß dem Behälter (1) eine diesen in hin- und herschwingende Bewegung versetzende Einrichtung zugeordnet ist.
  19. 19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung den Behälter (1) in um eine Achse schwingende Bewegung versetzt.
  20. 20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung (26) zum Räumen des Schnees von Straßen od dgl. Verkehrsflächen (27) mit einem Behälter (1) gekuppelt ist.
  21. 21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß eine Leitung (28) mit einer Pumpe zum Fördern des Wasser-Schnee-Gemisches vom mit der Einrichtung (26) zum Räumen des Schnees verbundenen Behälter (1) in einen Behälter eines Transportfahrzeuges (29) vorgesehen ist.






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