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Dokumentenidentifikation DE4013932A1 17.01.1991
Titel 1 x 1 - Lernspiel
Anmelder Kroeber, Lutz, 8000 München, DE
Erfinder Kroeber, Lutz, 8000 München, DE
DE-Anmeldedatum 30.04.1990
DE-Aktenzeichen 4013932
Offenlegungstag 17.01.1991
Veröffentlichungstag im Patentblatt 17.01.1991
IPC-Hauptklasse G09B 3/00
IPC-Nebenklasse A63F 9/18   
Zusammenfassung Für auswendig zu lernende Frage-Antwort-Komplexe, bei denen jede Frage aus zwei verknüpften Teilen besteht, können Sätze von Objekten nützlich sein, auf deren Hälften je eine Frage dual außen steht, und die Antwort nach aufklappendem Öffnen innen abzulesen ist. Sehr gut eignet sich dies für das Kleine Einmaleins. Zur Herstellung ist es am besten, wenn die Informationen auf dünne Plastikplatten gedruckt und die Objekte hernach ausgestanzt werden. Das Schließen geschieht dann mittels eines notwendig zweidimensionalen Schränkverschusses. Um die Fragestellungen auch umkehren zu können, bzw. im Falle des Einmaleins auch Divisionsaufgaben üben zu können, schließt der Verschluß auch gewendet, und zwar nun durch Einhaken.

Beschreibung[de]

Für auswendig zu lernende Frage-Antwort-Komplexe, insbesondere wenn jede Frage aus zwei verknüpften Teilen besteht oder sich in solche zerlegen läßt, bieten sich Sätze von wie in Anspruch 1 beschriebenen Objekten an. Man kann damit schön augenfällig fortschreitend "Durchgänge" machen, die Einzelstücke wandern von einem "Topf" in einen zweiten. Aber, - bislang ist solches nicht auf dem Markt.

Selten bedingen sich Idee und fertigungsnotwendige Ausformung so wie hier, und zwar nicht nur, weil das Produkt nicht zu teuer werden darf. Folgendes ist zu gewährleisten:

Zuerst müssen die in Anspruch 1 genannten Hälften des Gegenstandes nach dem Öffnen natürlich zusammenhängend bleiben, damit sie bei den mehreren Einzelstücken nicht bunt durcheinander geraten.

Dann stellt sich die Frage des Bedruckens noch vor oder besser mit der Frage des Verschlusses, denn die Möglichkeiten der Drucktechnik bedingen sowohl das Herstellungsverfahren als auch letztlich die Art des Verschlusses. Für das Produkt bietet sich Kunststoff als der wohl einzig akzeptable Werkstoff an. Als Spritzteile könnten Stücke gem. Fig. 1a gestaltet sein. Zapfen a schließt mit Loch b gem. Fig. 1b, und gem. Fig. 1c auch - nach Anspruch 3 - gewendet, die Hälften. Diese Spritzteile könnten aber wegen ihrer Form nicht bedruckt werden, sondern müßten einzeln verschieden beispielsweise beklebt werden, was viel zu teuer käme; und die verschiedenen Informationen etwa zu prägen, erforderte für jedes Teiltypus eine eigene Werkzeugform - ein unnötiger Aufwand. Besser ist es, die Teile aus Platten bzw. Folien zu stanzen, denn dünne Kunststoffplatten lassen sich bedrucken. Jetzt muß sich aber die Verschlußgestaltung auf zwei Dimensionen beschränken.

Fig. 2a zeigt die zweidimensionale Formgebung eines verschließbaren (Fig. 2b) Teiles. Seine Gestalt gewährleistet auch das gewendete Verschließen (Fig. 2c). Fig. 3 ist die Maßzeichnung für ein Stanzwerkzeug.

Zu beachten ist, daß Stärkenverlauf des Steges und Materialsteifigkeit aufeinander abgestimmt sein müssen, so daß die Verschränkung nach Fig. 2b bei hantieren und werfen stabil bleibt, und das Einhaken nach Fig. 2c die beiden Hälften zur Deckung bringt. Das Material muß zum einen elastisch sein und sich nicht etwa knicken und zum zweiten sich eben auch bedrucken lassen. Es eignet sich hierfür Nylon, also PA.


Anspruch[de]
  1. 1. Lernspiel, dadurch gekennzeichnet, daß je eine Frage dual auf den zwei Außenseiten der zusammengefügten Hälften eines also geschlossenen Gegenstandes steht, und die jeweilige Antwort nach - vorzugsweise aufklappendem - Öffnen desselben innen abzulesen ist.
  2. 2. Lernspiel nach Anspruch 1 zum erlernen des Kleinen Einmaleins, wobei auf jeder Außenseite eine einstellige Zahl steht und innen das jeweilige Produkt.
  3. 3. Lernspiel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch die zusätzliche Möglichkeit eines gewendeten Zusammenfügens der Hälften auch Divisionsaufgaben entstehen können.
  4. 4. Lernspiel nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hälften die beiden Enden einer taillierten biegsamen platten Figur darstellen.
  5. 5. Lernspiel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das genannte Zusammenfügen mittels eines Schränkverschlusses geschieht, welcher gemäß Anspruch 3 auch gewendet einhaken kann.
  6. 6. Lernspiel nach Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gestalt der platten Figur ausgemacht ist durch zwei durch einen Steg verbundene Kreisteller, deren Mittelpunktsabstand voneinander das Fünffache und die Stegbreite ein Viertel bis ein Drittel ihrer jeweils gleichen Radien mißt. Die Scheiben gehen in Kehlen in den Steg über, in welchen Bereichen einander hüben und drüben korrespondierende Einschnitte einen genannten Schränkverschluß ergeben.






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