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Dokumentenidentifikation DE3736038C2 28.02.1991
Titel Verfahren zum Andrahten von Zapfen und Zapfenandrahtgerät
Anmelder Hanses, Stefan;
Jorkisch, Dieter, 5779 Eslohe, DE
Erfinder Hanses, Stefan;
Jorkisch, Dieter, 5779 Eslohe, DE
DE-Anmeldedatum 24.10.1987
DE-Aktenzeichen 3736038
Offenlegungstag 26.01.1989
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 28.02.1991
Veröffentlichungstag im Patentblatt 28.02.1991
IPC-Hauptklasse B25C 1/02
IPC-Nebenklasse A01G 5/02   

Beschreibung[de]

Die Erfindung stellt ein Verfahren und Gerät dar, welches in der Lage ist, einen Zapfen beliebiger Gattung anzudrahten. Dabei bedient es sich nicht der bislang angewandten Methode des Umwickelns des Zapfens, sondern der Draht wird in den Zapfen eingebracht. Das geschieht zweckmäßigerweise in die Mittellängsachse des Zapfens.

Ein solches Gerät gibt es zur Zeit nicht, es gibt lediglich ein Handhabungsgerät, bei dem der Zapfen umwickelt wird, eine Arbeitsweise, die von der Motorik der Handarbeit hergeleitet worden ist. Auch die Entgegenhaltungen DE-GM 82 25 177 und DE-GM 81 28 203 können das Problem nicht in der geforderten Weise lösen, da man mit diesen Geräten, so man denn bei harten Zapfen genügend Kraft aufbringen kann, nur Stifte oder kleine Nägel einbringen könnte. Diesen Geräten fehlen technische Merkmale, die es ermöglichen, Draht zu verarbeiten. Da der Draht aber zwingend zum Garnieren erforderlich ist, kommen die o. a. Gebrauchsmuster nicht in Frage.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Draht so in einem Zapfen zu befestigen, daß er einerseits fest mit dem Zapfen verbunden ist, und andererseits ein noch genügend langes Ende übrigbleibt zum Befestigen des Drahtes an einem Kranz, Gesteck o. ä.

Diese Aufgabe wird wie folgt gelöst:

Das Führungsstück (Abb. 1) hat einen axialen Durchlaß, der den Draht aufnimmt. Durch eine Klemmvorrichtung (4) wird der Draht geklemmt und kann so in den Zapfen gedrückt werden. Die dabei entstehenden seitlichen Kräfte werden vom Drahtstützer (3) aufgenommen, der gegen Federkraft in den Grundkörper wandert. Die Kraft wird mittels Hebel erzeugt. Das Resultat ist ein mittig gedrahteter Zapfen, dessen Vorteil eine auf Kranz o. Gesteck unsichtbare Drahtanbringung ist.


Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren zum Andrahten von Zapfen, dadurch gekennzeichnet, daß
    1. a) der Zapfen von einer rotationssymmetrischen Aufnahme gehalten wird,
    2. b) der angespitzte Draht von der der Aufnahme gegenüberliegenden Seite durch Krafteinwirkung in die Mittellängsachse des Zapfens eingebracht wird,
    3. c) die notwendige Kraft durch Klemmwirkung auf den Draht übertragen wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
    1. a) das Führungsstück (Abb. 1) einen axialen Durchlaß aufweist,
    2. b) eine Klemmeinrichtung (4) den Draht im Durchlaß festhält,
    3. c) sich der Drahtstützer (3) axial gegen Federkraft in den Grundkörper (1) hinein bewegen läßt,
    4. d) die Eintreibkraft über den Grundkörper (1) und die Klemmeinrichtung (4) auf den Draht übertragbar ist.






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