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Dokumentenidentifikation DE3836110C2 28.02.1991
Titel Verfahren zum Herstellen einer Verpackung
Anmelder Unilever N.V., Rotterdam, NL
Erfinder Ramspott, Walter, 8960 Kempten, DE
Vertreter Hutzelmann, G., Dipl.-Ing.(FH), Pat.-Anw., 8960 Kempten
DE-Anmeldedatum 22.10.1988
DE-Aktenzeichen 3836110
Offenlegungstag 26.04.1990
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 28.02.1991
Veröffentlichungstag im Patentblatt 28.02.1991
IPC-Hauptklasse B31B 3/74
IPC-Nebenklasse B65D 5/44   B65B 61/18   

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen von Verpackungen, insbesondere aus einem einteiligen Zuschnitt mit einer an der Innenseite vorgesehenen Aufreißhilfe in Form eines Aufreißfadens od. dgl., die sich in gerader Linie von einer Zuschnittskante zur gegenüberliegenden erstreckt.

Aufreißfäden od. dgl. Aufreißhilfen haben sich bei einer Vielzahl von Verpackungen bewährt. Ihre beiden Enden laufen in der Längsnaht zusammen, wodurch ein Ende frei erfaßbar ist. Beim Herstellen dieser Längsnaht, die als Siegelnaht ausgebildet ist, ergeben sich jedoch durch die Verdoppelung der Aufreißhilfe beträchtliche Schwierigkeiten. Eine solche Anordnung ist beispielsweise aus der DE-OS 28 54 020 bekannt.

Aus dem DE-GM 83 04 788 ist die Anordnung einer Aufreißhilfe bekannt, die nicht über die ganze Breite des Zuschnittes verläuft, damit zwar die geschilderten Nachteile nicht aufweist, dafür aber nur sehr schwierig und überwiegend in Handarbeit anzubringen ist.

Aus der US-PS 12 43 699 ist darüber hinaus ein spiralförmig um einen Flaschenhals gewickelter Aufreißfaden bekannt geworden, bei dem zwar ebenfalls die geschilderten Nachteile nicht auftreten, bei dem aber mehrere Windungen des Aufreißfadens notwendig sind.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Aufreißhilfe so anzuordnen, daß eine Materialanhäufung verhindert wird.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Aufreißhilfe auf einen Kartonbogen parallel zu dessen Außenkanten aufgebracht wird, auf dem dann Zuschnitte vorgesehen werden, die mit ihren Kanten geringfügig schräg gegenüber den Außenkanten des Kartonbogens und der Aufreißhilfe verlaufen.

Dadurch kommen die beiden Enden der Aufreißhilfe nebeneinander und nicht übereinander zu liegen, so daß keine nachteilige Beeinflussung beim Herstellen der Längssiegelnaht eintritt. Gleichzeitig ist eine sehr rationelle Herstellung der mit der Aufreißhilfe versehenen Zuschnitte ermöglicht.

Es hat sich als völlig ausreichend ergeben, wenn in Ausgestaltung der Erfindung die Aufreißhilfe und die Kanten des Zuschnittes mit einem Winkel von etwa 1° zueinander verlaufen.

In der Zeichnung ist die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles veranschaulicht. Die Figur zeigt einen Ausschnitt eines Kartonbogens, auf dem zwölf Zuschnitte vorgesehen sind.

Mit 1 ist ein Kartonbogen bezeichnet, auf dem zwölf gleiche Zuschnitte 2 vorgesehen sind, die zum Herstellen einer Kartonverpackung dienen. Diese Zuschnitte 2 sind gegenüber den Kanten des Kartonbogens 1 um 1° verdreht angeordnet. Über jede Reihe dieser Zuschnitte 2 verläuft ein Aufreißfaden 3, der parallel zu den Außenkanten des Kartonbogens 1 und damit in Maschinenrichtung verläuft. Mit den Kanten bzw. Faltlinien der einzelnen Zuschnitte 2 schließt er dagegen den Winkel von 1° ein.


Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren zum Herstellen von Verpackungen aus Karton, insbesondere aus einem einteiligen Zuschnitt mit einer an der Innenseite vorgesehenen Aufreißhilfe in Form eines Aufreißfadens od. dgl., die sich in gerader Linie von einer Zuschnittskante zur gegenüberliegenden erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufreißhilfe auf einen Kartonbogen parallel zu dessen Außenkante aufgebracht wird, auf dem dann Zuschnitte vorgesehen werden, die mit ihren Kanten geringfügig schräg gegenüber den Außenkanten des Kartonbogens und der Aufreißhilfe verlaufen.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufreißhilfe und die Kanten des Zuschnittes in einem Winkel von etwa 1° zueinander verlaufen.






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