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Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum einteiligen Ausbilden einer Schneideinrichtung an einem Karton-Rohstück, welches zu falten ist. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf ein solches Verfahren, bei dem eine Pappkartonplatte mit einem Profil ausgelegt wird, das im wesentlichen jenem des Karton-Rohstücks entspricht, wobei die Pappkartonplatte einteilig mit Sägezähnen an einem Randbereich ausgebildet ist und die Zähne durch Aufbringen eines schnell trocknenden Klebstoffs gehärtet werden, welcher α-Cyanoacrylat enthält, wodurch man ein Karton-Rohstück erhält, welches sich zu einem Karton falten läßt, der eine einteilig ausgebildete Schneideinrichtung hat. Auch bezieht sich die Erfindung auf eine Vorrichtung zur Durchführung des vorstehend genannten Verfahrens.

Unterschiedliche Behälter zur Aufnahme eines einschlagbaren Materials, wie einer Einschlagfolie, einer Aluminiumfolie oder einer dünnen Papierbahn zum Einschlagen von Nahrungsmitteln, Arzneimitteln und dergleichen sind an sich bekannt. Beispiele derartiger Behälter sind Einschlagbahnmaterial-Behälter, die von Kartons gebildet werden, welche beispielsweise aus Pappkarton hergestellt sind, der eine Dicke von etwa 0,3-0,5 mm hat, und welche derart ausgelegt sind, daß eine Einschlagbahnmaterial- Rolle derart aufgenommen werden kann, daß sie in dem Behälter frei drehbeweglich ist. Derartige Kartons werden mit metallischen Schneideinrichtungen zum Durchtrennen der Bahnabschnitte in Querrichtung versehen, welche von der Bahnmaterialrolle von dem Anwender abgewickelt und abgezogen werden.

In der japanischen Gebrauchsmusteranmeldung No. 63-10 064 hat der vorliegende Erfinder eine Schneideinrichtung vorgeschlagen, die von Sägezähnen gebildet wird, die durch Aufbringen eines schnell trocknenden Klebers gehärtet sind, der α-Cyanoacrylat enthält. Eine Schneideinrichtung dieser Bauart wird direkt auf einem Randabschnitt einer Vorderwand eines Karton-Rohstücks ausgebildet, aus welchem der Karton gebildet wird. Die Schneideinrichtung wird anstelle der üblichen metallischen Schneideinrichtung eingesetzt, um eine Einschlagmaterialbahn an dem oberen Rand des kastenförmigen Kartons durchzutrennen. Beim Verfahren zum Ausbilden der Schneideinrichtung wird eine Kartonplatte, die ein Profil hat, das im allgemeinen jenem des endgültigen Kartons entspricht, aus Hartpappe oder Pappe hergestellt, und eine Reihe von Schneidzähnen ähnlich Sägezähnen wird einteilig auf einem Rand der Kartonplatte mittels eines Schneid- oder Stanzverfahrens ausgebildet. Ein schnell trocknender Kleber, der α-Cyanoacrylat enthält, wird dann auf den gezahnten Rand aufgebracht, so daß der gezahnte Rand durch den Klebstoff in einem solchen Ausmaß gehärtet wird, daß dieser Rand die Einschlagmaterialbahn durchtrennen kann.

Obgleich die vorstehend beschriebene Verfahrensweise ihren Zweck erfüllt, hat es sich gezeigt, daß, wenn der gezahnte Rand in einem einzigen Schritt ausgebildet wird, bei dem die Kartonplatte mittels eines üblichen Schneidwerkzeugs oder einer Stanzeinrichtung zugeschnitten wird, die ein Sägezahnprofil hat, die Spitze jedes Zahns durch den Stanzwerkzeugdruck zusammengedrückt und teilweise verformt wird. Diese Verformung kann dazu führen, daß die Spitze abgerundet und derart ausgedünnt wird, daß der gezahnte Rand nicht mehr die erforderliche Widerstandsfähigkeit hat.

Ferner bleiben kleine Papierstücke und Staub, die beim Schneiden und Stanzen erzeugt werden, auf dem gezahnten Rand und werden an diesem festgehalten. Derartige Stücke und Staub können ein Klebstoffbad kontaminieren, in das der gezahnte Rand im Anschluß an die Stanzbearbeitung eingetaucht wird. Somit bleiben die Stücke und der Staub an dem gezahnten Rand haften, wodurch das äußere Erscheinungsbild und die Qualität der fertiggestellten Schneideinrichtung beeinträchtigt werden.

Obgleich die Herstellung der Schneideinrichtung auf die zuvor beschriebene Weise ermöglicht, daß der herzustellende Karton sich innerhalb einer relativ kurzen Zeit fertigen läßt, da der Klebstoff natürlich und schnell trocknet, um dem gezahnten Rand die entsprechende Festigkeit zu verleihen, ist eine weitere Verkürzung der Trockungszeit im Hinblick auf die Erfordernisse einer Massenherstellung von Karton-Rohstücken erwünscht.

Da zusätzlich keine Vorrichtung zur automatischen und aufeinanderfolgenden Durchführung des vorstehend genannten Verfahrens bisher bereitgestellt wurde, ist es nicht möglich, auf wirtschaftliche Weise in einer Massenherstellung Karton-Rohstücke mit einteilig ausgebildeten Schneideinrichtungen herzustellen.

Die Erfindung zielt daher darauf ab, ein Verfahren zum integralen Ausbilden einer Schneideinrichtung an einem Karton-Rohstück bereitzustellen, welches ermöglicht, daß ein gezahnter Rand in der gewünschten Festigkeit ausgebildet wird.

Ferner soll nach der Erfindung ein Verfahren zum einteiligen Ausbilden einer Schneideinrichtung an einem Karton- Rohstück bereitgestellt werden, bei dem verhindert werden kann, daß kleine Papierstücke und Staub, die bei der Schneid- oder Stanzbearbeitung erzeugt werden, an dem gezahnten Bereich bleiben und durch den Rand festgehalten werden.

Ferner soll nach der Erfindung ein Verfahren zum einteiligen Ausbilden einer Schneideinrichtung an einem Karton- Rohstück bereitgestellt werden, bei dem sich die Trocknungszeit verkürzen läßt.

Ferner soll eine Vorrichtung zum einteiligen Ausbilden einer Schneideinrichtung an einem Karton-Rohstück angegeben werden, welche auf wirtschaftliche Weise eine Massenherstellung der Karton-Rohstücke mit einteilig ausgebildeten Schneideinrichtungen gestattet.

Nach der Erfindung wird hierzu ein Verfahren zum einteiligen Ausbilden einer Schneideinrichtung an einem Karton- Rohstück angegeben, bei dem eine Pappkartonplatte mit einem Profil ausgebildet wird, das im wesentlichen gleich wie jenes des Karton-Rohstücks ist, die Pappkartonplatte an einem Randbereich einteilig mit Sägezähnen ausgebildet wird, und die Zähne durch Aufbringen eines schnell trocknenden Klebers gehärtet werden, der α-Cyanoacrylat enthält, so daß man Karton-Rohstück für einen Karton erhält, der eine integrierte Schneideinrichtung hat, welche sich durch folgendes auszeichnet: Ausbilden einer Mehrzahl von ersten Schlitzen auf einem Randabschnitt der Pappkartonplatte und einem vorbestimmten Winkel zu dem Rand,

Ausbilden einer Mehrzahl von zweiten Schlitzen auf dem Randabschnitt der Pappkartonplatte und einen vorbestimmten Winkel zu den ersten Schlitzen derart, daß an dem Rand Sägezähne ausgebildet werden, und

Härten der Zähne durch Aufbringen des schnell trocknenden Klebers.

Vorzugsweise umfaßt das Verfahren ferner die Schritte, gemäß denen kleine Papierstücke und Staub, die bei der Schneid- oder Stanzbearbeitung erzeugt werden, abgesaugt werden, um hierdurch diese Stücke und den Staub von dem Randabschnitt der Pappkartonplatte zu entfernen.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform nach der Erfindung wird ein Verfahren zum einteiligen Ausbilden einer Schneideinrichtung an einem Karton-Rohstück angegeben, bei dem eine Pappkartonplatte mit einem Profil ausgelegt wird, da es im wesentlichen gleich wie jenes des Karton- Rohstücks ist, die Pappkartonplatte einteilig mit Sägezähnen an einem Randabschnitt versehen wird, und die Zähne durch Aufbringen eines schnell trocknenden Klebers gehärtet werden, der α-Cyanoacrylat enthält, um ein Karton-Rohstück für einen Karton zu erhalten, der eine integrierte Schneideinrichtung hat, gekennzeichnet durch folgendes:

Zuschneiden der Pappkartonplatte derart, daß Sägezähne an einer Randkarte der Pappkartonplatte ausgebildet werden,

Eintauchen des Randabschnitts der Pappkartonplatte, der mit Zähnen versehen ist, in ein Bad des schnell trocknenden Klebers, um den Randabschnitt mit Klebstoff zu benetzen,

Blasen von Luft über den Randabschnitt, um Tropfen des schnell klebenden Klebers hiervon zu entfernen, und

Trocknen des Randabschnitts, um die Zähne momentan zu härten.

Der Kleber wird im Bad vorzugsweise derart umgewälzt, daß er sein Fließvermögen beibehält.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform nach der Erfindung wird eine Vorrichtung zum einteiligen Ausbilden einer Schneideinrichtung an einem Karton-Rohstück angegeben, welche aufweist:

eine erste Schneideinrichtung zum Ausbilden einer Mehrzahl von ersten Schlitzen an einem Randabschnitt einer Pappkartonplatte unter einem vorbestimmten Winkel zu dem Rand,

eine zweite Schneideinrichtung zum Ausbilden einer Mehrzahl von zweiten Schlitzen auf dem Randabschnitt der Pappkartonplatte unter einem vorbestimmten Winkel zu den ersten Schlitzen derart, daß an dem Rand Sägezähne ausgebildet werden,

ein Bad mit einem schnell trocknenden Kleber, der α-Cyanoacrylat enthält, und in den der Randabschnitt zur Benetzung der Zähne mit dem Klebstoff eingetaucht wird, und

eine Fördereinrichtung zum Transportieren des Randabschnitts längs einer vorbestimmten Bahn über die erste und zweite Schneideinrichtung und das Bad.

Vorzugsweise umfaßt die Vorrichtung eine Sammeleinrichtung zum Absaugen von kleinen Papierstücken und Staub, die bei der Schneid- oder Stanzbearbeitung erzeugt werden, um diese Stücke und den Staub von dem Randabschnitt zu entfernen.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform nach der Erfindung wird eine Vorrichtung zum einteiligen Ausbilden einer Schneideinrichtung an einem Karton-Rohstück angegeben, welche aufweist:

eine Schneideinrichtung zum Ausbilden der Sägezähne an einem Randabschnitt einer Pappkartonplatte,

ein Bad mit einem schnell trocknenden Kleber, der α-Cyanoacrylat enthält, und in das der Randabschnitt zur Benetzung der Zähne mit dem Kleber eingetaucht wird,

eine Blaseinrichtung, welche Luft über den Randabschnitt zur Entfernung von Tropfen des schnell trocknenden Klebers von diesem bläst, und

eine Trockeneinrichtung zum Trocknen des Randabschnitts, der in das Bad eingetaucht wurde, derart, daß die Zähne unmittelbar gehärtet werden,

eine Transporteinrichtung zum Befördern des Randabschnitts längs einer vorbestimmten Bahn zu den Schneideinrichtungen, dem Bad, der Blaseinrichtung und der Trockeneinrichtung.

Vorzugsweise ist das Bad mit einer Einrichtung zum Umwälzen des Klebers versehen, so daß der Kleber sein Fließvermögen beibehalten kann.

Das Karton-Rohstück mit der Schneideinrichtung nach der Erfindung läßt sich zu einem Karton falten, welcher als ein Packungsbehälter zur Aufnahme einer Rolle einer Einschlagmaterialbahn genutzt werden kann.

Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung. Darin zeigt:

Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Verpackungsbehälters, der aus einem Karton- Rohstück hergestellt ist, welches nach dem Verfahren der Erfindung hergestellt ist,

Fig. 1A und 1B Vertikalschnittansichten des in Fig. 1 gezeigten Verpackungsbehälters,

Fig. 2 eine Draufsicht des Karton-Rohstücks, das zur Herstellung des in Fig. 1 gezeigten Behälters eingesetzt wird, wobei das Karton-Rohstück vor der Ausbildung der Schneideinrichtung gezeigt ist,

Fig. 2A, 2B und 2C schematische Darstellung zur Verdeutlichung der Bearbeitungsschritte zur Ausbildung einer Schneideinrichtung an dem Karton-Rohstück,

Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Verpackungsbehälters einer anderen Ausgestaltungsform gegenüber der in Fig. 1 gezeigten, welcher ebenfalls nach dem Verfahren gemäß der Erfindung hergestellt ist,

Fig. 3A eine Vertikalschnittansicht des in Fig. 3 gezeigten Verpackungsbehälters,

Fig. 4 eine Draufsicht eines Karton-Rohstücks, das zur Herstellung des in Fig. 3 gezeigten Behälters eingesetzt wird, wobei das Karton-Rohstück nach der Ausbildung der Schneideinrichtung gezeigt ist,

Fig. 5 und 6 schematische Drauf- und Seitenansichten zur Verdeutlichung einer Vorrichtung zur Ausbildung einer einteilig ausgebildeten Schneideinrichtung nach der Erfindung,

Fig. 7 und 8 Vorderansichten einer Spanneinrichtung, die in den Fig. 5 und 6 gezeigt ist,

Fig. 9 eine vergrößerte Vertikalschnittansicht zur Verdeutlichung einer Einrichtung, die den Schneidmessern der Vorrichtung nach den Fig. 5 und 6 zugeordnet sind, wobei die Fig. 9A und 9B Schnittansichten längs den Linien A-A und B-B in Fig. 9 jeweils sind, und

Fig. 10 eine vergrößerte Vertikalschnittansicht eines in den Fig. 5 und 6 gezeigten Tauchbehälters.

Bevorzugte Ausführungsformen des Verfahrens und der Vorrichtung nach der Erfindung werden nachstehend unter Bezugnahme auf die beigelegte Zeichnung näher erläutert.

Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 und 1A ist ein Verpackungsbehälter 1 gezeigt, der als ein Karton aus einem Karton-Rohstück hergestellt ist, und der als ein Behälter für eine Rolle R einer Einschlagmaterialbahn, wie einer Nahrungsmitteleinschlagfolie, genutzt wird, und der die Rolle R derart aufnimmt, daß die Bahn hiervon frei abgerollt und abgezogen werden kann. Der Verpackungsbehälter 1 umfaßt eine Bodenplatte 2, eine vordere Seitenwand 3F, eine hintere Seitenwand 3R und Stirnwände 3E, 3E. Die Wände 3F, 3R, 3E stehen senkrecht längs den Kanten der Bodenplatte 2. Der Verpackungsbehälter 1 umfaßt auch einen Deckel 4, der sich von dem oberen Rand der hinteren Seitenwand 3R nach vorne erstreckt, und der Deckel 4 hat einen vorderen Rand 5F und Endränder 5E, 5E, die hängend an den vorderen und endseitigen Kanten vorgesehen sind. Der vordere Rand 5F ist einteilig mit der Schneideinrichtung 6 an seinem unteren Rand versehen. Ferner ist die vordere Wand 3F mit einer Abdeckplatte 7 versehen, die fest mit dem oberen Rand der Vorderwand 3F verbunden ist und sich von dieser nach unten erstreckt.

Wie in Fig. 1A gezeigt ist, erstreckt sich die Deckplatte 7 zu der Schneideinrichtung 6 nach unten, und sie ist dann auf sich selbst nach oben gefaltet, so daß man einen vorauslaufenden Endabschnitt erhält, der haftend mit der Außenseitenfläche des vorderen Randes 5F derart verbunden ist, daß dieser leicht hiervon gelöst werden kann. Somit umgibt die Deckplatte 7 die Schneideinrichtung 6, um diese vor Beschädigungen und Beeinträchtigungen während des Transports und vor dem Gebrauch zu schützen.

Die Bodenplatte 2, die vorderen und hinteren Wände 3F, 3R und die Stirnwände 3E, 3E bilden einen oben offenen Behälter, welcher die Rolle der Einschlagmaterialbahn R drehbar aufnehmen kann. Ferner ist der Deckel 4 an der hinteren Wand 3R über eine Falzlinie 8 angebracht, die längs dem oberen Rand derart ausgebildet ist, daß der Deckel 4 um den oberen Rand verschwenkt werden kann. Der Deckel 4 bildet einen Verschluß des oben offenen Behälters zusammen mit den vorderen und endseitigen Rändern 5F, 5E. Der Deckel 4 ist im Grundzustand geschlossen. Eine Reihe von in Abstand angeordneten Öffnungen oder Perforationen 9 ist längs des oberen Randes der vorderen Wand 3F derart ausgebildet, daß die Deckplatte 7 von der Vorderwand 3F dadurch getrennt werden kann, daß man an den Perforationen 9 unmittelbar vor der bestimmungsgemäßen Verwendung der Einschlagmaterialbahn zieht. Wie in Fig. 1B gezeigt ist, kann der Einschlagmaterialbahnabschnitt F, der von der Rolle R abgewickelt und abgezogen ist, mittels der Schneideinrichtung 6 in Querrichtung durchgetrennt und von der Rolle getrennt werden.

Unter Bezugnahme auf Fig. 2 ist ein Karton-Rohstück gezeigt, das in eine solche Form faltbar ist, daß man den Verpackungsbehälter 1 erhält. Das Karton-Rohstück 10 ist aus einer vorbestimmten Papplatte mittels Schneiden oder Stanzen und Pressen hergestellt. Es hat ein Profil, das hinsichtlich der Gestalt jener des Verpackungsbehälters 1 entspricht, und es hat alle Faltlinien einschließlich der Faltlinie 8 (welche in gebrochenen Linien gezeigt sind) sowie die beabstandeten Perforationen 9, wie dies mit einer durchbrochenen Linie gezeigt ist. Das Karton-Rohstück 10 hat jedoch nicht die Schneideinrichtung 6. Zur Unterscheidung von einem Karton-Rohstück 10, das mit einer Schneideinrichtung versehen ist, wird ein solches Rohstück daher als eine "Kartonplatte 10" bezeichnet.

Die Kartonplatte 10 hat einen Randabschnitt 6&min;, an dem die Schneideinrichtung 6 auszubilden ist. Bei dem vorausgehenden Stanz-Schneidverfahren wird der Randabschnitt 6&min; geradlinig derart geschnitten, daß er parallel zu der Längsachse des Kartons liegt.

Fig. 3 zeigt einen Verpackungsbehälter 1&min; mit einer gegenüber dem vorstehend angegebenen Verpackungsbehälter 1unterschiedlichen Bauform, welcher mit einer Schneideinrichtung 6 versehen ist. Fig. 4 zeigt ein Karton-Rohstück 10, das zur Herstellung des Verpackungsbehälters 1&min; eingesetzt wird. In Fig. 3 sind gleiche oder ähnliche Teile wie bei den Fig. 1 und 2 mit denselben Bezugszeichen versehen.

Der Verpackungsbehälter 1&min; entspricht hinsichtlich seiner Auslegung im wesentlichen dem Verpackungsbehälter 1 abgesehen davon, daß der Behälter 1&min; mit einer Deckplatte 7&min; versehen ist, die fest mit einem oberen Rand der Vorderwand 3F verbunden ist und sich horizontal und in Richtung nach hinten von dieser wegerstreckt. Wie in Fig. 3A gezeigt ist, wird vor der bestimmungsgemäßen Verwendung des Verpackungsbehälters 1&min; die Deckplatte 7&min; unter den vorderen 5F gelegt, um den Rand 5F zu unterstützen, um die Schneideinrichtung 6 in ihrer Position zu halten, und daher kann die Deckplatte 7&min; verhindern, daß der Rand 5F sich nach unten bewegt und die Einschlagmaterialbahn der Rolle beschädigt, und sie kann auch verhindern, daß das Schneidwerkzeug 6 während des Transports und vor der bestimmungsgemäßen Verwendung beschädigt und verschmutzt wird. Im Gebrauchszustand wird die Deckplatte 7&min; von der Vorderwand 3F des Verpackungsbehälters 1 dadurch entfernt, daß man links der Perforationen 9 reißt, wodurch ermöglicht wird, daß der Einschlagmaterialbahnabschnitt F gleichförmig von der Rolle R abgerollt und abgezogen werden kann.

Die Fig. 2A, 2B und 2C sind schematische Ansichten zur Verdeutlichung der Verfahrensschritte zur Ausbildung der Schneideinrichtung 6. Der Teil der Kartonplatte 10, der mit "a" in Fig. 2 bezeichnet ist, ist in einem vergrößerten Maßstab gezeigt. Im ersten Schritt der Verfahrensschritte wird der Randabschnitt 6 mittels Stanzen/Schneiden mit einer Mehrzahl von Schlitzen 11 versehen, die einen vorbestimmten Abstand voneinander haben, wie dies in Fig. 2A gezeigt ist. Die Schlitze 11 sind parallel zueinander unter einem Winkel R relativ zum Randabschnitt 6&min; gemessen in Gegenuhrzeigerrichtung angeordnet.

In der zweiten Stufe oder dem zweiten Schritt wird der Randabschnitt 6&min; mittels Stanzen-Schneiden mit einer Mehrzahl von Schlitzen 12 versehen, die einen vorbestimmten Abstand voneinander haben. Die Schlitze 12 sind im wesentlichen mit derselben Anzahl und in denselben Abständen wie die Schlitze 11 vorgesehen. Die Schlitze 12 sind parallel zueinander unter einem Winkel R relativ zu dem Wandabschnitt 6&min; gemessen in Uhrzeigerrichtung angeordnet.

Beim Schneiden der Schlitze 11 und 12 entstehen kleine Papierstücke 13, 14, welche aus dem vorderen Rand 5F ausgeschnitten werden, und diese Stücke 13, 14 werden von dem Randabschnitt 6&min; mittels eines Staubsammlers (nicht gezeigt) zusammen mit sehr kleinen Metallspäneteilen und Staub entfernt.

Somit ist der Randabschnitt 6&min; mit einem Sägezahnrand versehen, bei dem die Zahnspitzen an den Schnittstellen der Schlitze 11 und 12 gebildet werden. Bei diesem Verfahren wird auf die Spitzen durch die Druckbeaufschlagung durch den Stanz-Schneiddruck keine große Kraft ausgeübt, da der gezahnte Rand in zwei Schritten hergestellt wird, wobei die Kartonplatte zuerst in einer Richtung und dann in der anderen Richtung eingeschnitten wird. Bei dem üblichen Verfahren hingegen wird der gezahnte Rand in einem Schritt ausgebildet. Daher sind die Spitzen nicht abgerundet oder ausgedünnt, so daß der gezahnte Rand die gewünschte Festigkeit und Schärfe haben kann. Ferner werden kleine Papierstücke 13, 14 und Staub, welche bei der Schneid- oder Stanz-Schneidbearbeitung entstehen, mittels der Staubsammeleinrichtung entfernt und bleiben nicht auf den gezahnten Rand. Somit bleiben diese Stücke und Staub nicht an dem Rand haften, so daß das Bad mit dem schnell trocknenden Kleber beim Eintauchvorgang im Anschluß an die Schneidbearbeitung nicht kontaminiert wird. Auch werden durch das Entfernen das äußere Erscheinungsbild und die Qualität der einteilig vorgesehenen Schneideinrichtung 6 verbessert.

Dann wird der gezahnte Randabschnitt 6&min;&min; der Kartonplatte 10 in ein Bad eines schnell trocknenden Klebers in einer vorbestimmten Tiefe getaucht oder eingetaucht, wie dies durch den schraffierten Bereich in Fig. 2C dargestellt ist. Dieses Eintauchen wird eine vorbestimmte Zeitlang, beispielsweise 2 oder 3 Sek. vorgenommen, so daß der Randabschnitt 6&min;&min; mit dem Kleber benetzt ist. Ein α-Cyanoacrylat enthaltender schnell trocknender Kleber wird vorzugsweise eingesetzt, und die nachstehenden α-Cyanoacrylate sollen als Beispiele dienen: Ethyl α-Cyanoacrylat, 1-Methylheptyl α-Cyanoacrylat, i-Propyl α-Cyanoacrylat, i-Butyl α-Cyanoacrylat, s-Butyl α-Cyanoacrylat, Butyl α-Cyanoacrylat, 2-Ethylhexyl α-Cyanoacrylat, 1- Ethylpropyl α-Cyanoacrylat, Neopentyl α-Cyanoacrylat, 2,2- Dimethylbutyl α-Cyanoacrylat, Cyclohexyl α-Cyanoacrylat, Allyl α-Cyanoacrylat, Propyl α-Cyanoacrylat, Methyl α-Cyanoacrylat, Methoxyethyl α-Cyanoacrylat, Ethoxyethyl α-Cyanoacrylat, 2-Chlorethyl α-Cyanoacrylat, Ethoxycarbomethyl α-Cyanoacrylat, Trifluorethyl α-Cyanoacrylat, 1-Cyanocarbomethoxybutadien-1,3, 1-Cyanocarboethoxybutadien-1,3, 1- Cyanocarboisobutoxybutadien-1,3, Ethylglycol-bis(α-Cyanoacrylat), Trans-2-Buten-1,4-Diol bis(α-Cyanoacrylat), 2,5-Hexanediol bis(α-Cyanoacrylat), Ethylenglycol di(1- Cyanobutadien-1,3) Carboxylsäureester, Propylenglycol di(- Cyanobutadien-1,3) Carboxylsäureester, Diethylenglycol di(1-Cyanobutadien-1,3) Carboxylsäureester und dergleichen.

Der sägezahnförmige Randabschnitt 6&min;&min;, der somit mit dem Kleber benetzt ist, wird in einen Luftstrom mit einer relativ hohen Geschwindigkeit momentan gebracht, so daß Tropfen des Restklebers, der an den Bodenteilen der V-förmigen Einkerbung haften bleiben, hiervon entfernt werden. Anschließend wird der sägezahnförmig ausgebildete Randabschnitt 6&min;&min; in einem Heißluftstrom, beispielsweise einem laminaren Luftstrom bei einer Temperatur von 100°C bis 120°C, getrocknet. Auf diese Weise erhält man einen Randabschnitt 6&min;&min; an der Schneideinrichtung 6 mit einer Härte, welche zum Durchtrennen der Einschlagmaterialbahn F ausreichend ist. Da der gezahnte Rand mittels eines Heißluftstroms getrocknet wird, wird die zum Trocknen erforderliche Zeit beträchtlich verkürzt. Hierdurch mit ermöglicht, daß das Herstellungsverfahren insgesamt die Erfordernisse an eine Massenherstellung von Karton-Rohstücken erfüllt. Ferner werden durch das Entfernen der Tropfen das äußere Erscheinungsbild und die Qualität der Schneideinrichtung 6 verbessert.

Die Fig. 5 und 6 sind jeweils schematische Draufsichten und Seitenansichten einer Vorrichtung zum integralen Ausbilden der Schneideinrichtung nach der Erfindung.

Unter Bezugnahme auf die Fig. 5 und 6 weist eine Formgebungsvorrichtung 20 folgendes auf: eine Werkstückstation 30, an der Stapel S1, S2 der Kartonplatten 10 vorgesehen sind; eine Transporteinrichtung 40, welche sukzessiv die Kartonplatten 10 längs eines vorbestimmten Weges bewegt; eine Stanz-Schneidmaschine 50, welche den sägezahnförmigen Randabschnitt 6&min;&min; auf den entsprechenden Kartonplatten 10 ausbildet; eine Staubsammeleinrichtung 60, welche die kleinen Papierstücke 13, 14 und den Staub sammelt, die während der Stanz-Schneidbearbeitung entstehen; einen Tauchbehälter 70, der mit einem schnell trocknenden Kleber gefüllt ist; eine Blas- und Rückführungseinrichtung 80, welche Luft über den sägezahnförmig ausgebildeten Randabschnitt 6&min;&min; der jeweiligen Kartonplatten 10 bläst, um Tropfen des Klebers von dem Randabschnitt 6&min;&min; zu entfernen und den entfernten Kleber zurückzuführen; eine Trockeneinrichtung 90, welche den Randabschnitt 6&min;&min;, der mit Kleber benetzt ist, trocknet; und eine Erzeugnisstation 100, in der die Karton-Rohstücke 10, die mit integralen Schneideinrichtungen 6 versehen sind, gesammelt werden.

Die Werkstückstation 30 hat einen Drehtisch 31, welcher gehoben und abgesenkt werden kann, und auf dem die Stapel S1, S2 der Kartonplatten 10 angeordnet sind. Die Station 30 hat auch einen photoelektrischen Detektor (nicht gezeigt), welcher die Höhe der Stapel erfaßt. In Fig. 5 ist der Stapel S1 in einer Aufgabeposition angeordnet, von der aus die Kartonplatten 10 der Transporteinrichtung 40 zugeführt werden, während der Stapel S2 in einer Bereitschaftsposition ist, an der ein zusätzlicher neuer Stapel mit Kartonplatten 10 manuell oder mittels einer entsprechenden Einrichtung zusätzlich bereitgehalten werden kann. Die Werkstückstation 30 hat auch eine Aufnahmeeinrichtung 32, welche die zuoberst liegende Kartonplatte 10 des Stapels S1 auf dem Drehtisch 31 ansaugt und hält und diese von dem Stapel abzieht, und die dann diese Kartonplatte 10horizontal zu einer Position bewegt, an der die Transporteinrichtung 40 diese ergreifen kann.

Die Transporteinrichtung 40 hat getriebene Kettenräder 41, 41, die mittels einer Antriebseinrichtung 49, getriebenen Kettenrädern 42, die drehbeweglich an einem Gestell (nicht gezeigt) gelagert sind, drehangetrieben sind, und es ist ein endloses Förderband 43 vorgesehen, das um diese Kettenräder 41, 42 geht. Die Transporteinrichtung 40 hat auch eine Mehrzahl von Spanneinrichtungen 44, die an dem Förderband 43 in einem vorbestimmten Abstand voneinander angeordnet sind, und Treibeinrichtungen 49, welche von einem Elektromotor gebildet werden, mittels welchem das Förderband 43 mit Hilfe der getriebenen Kettenräder 41, 41 angetrieben wird. In Fig. 6 sind die die Kartonplatten 10 ergreifenden Klemmeinrichtungen bzw. Spanneinrichtungen 44 in durchgezogenen Linien gezeigt, und die Klemmeinrichtungen 44, die keine Kartonplatten 10 greifen, sind in gebrochenen Linien dargestellt.

Die getriebenen Kettenräder 41, 41 werden momentan angehalten, nachdem sie eine vorbestimmte Zeitlang mit Hilfe der Antriebseinrichtung 49 angetrieben wurden, und diese Bewegung wird wiederholt ausgeführt. Diese intermittierende Bewegung wird wiederholt ausgeführt. Diese intermittierende Bewegung der Kettenräder 41 bewirkt, daß das Förderband 43 sich in die Richtung bewegt, wie mit dem Pfeil A in Fig. 5 dargestellt ist, und zwar um einen Abstand, der dem Abstand zwischen benachbarten Spanneinrichtungen 44 während jeder Bewegungsperiode entspricht.

Die Fig. 7 und 8 sind Seitenansichten der Spanneinrichtung 44.

Die Spanneinrichtungen 44 sind an dem Förderband 43 in einem vorbestimmten Abstand vorgesehen. Jede Spanneinrichtung 44 umfaßt ein Paar Träger 45, 45, die auf der oberen Fläche des Förderbandes 43 fest vorgesehen sind, und ein Paar Spannkörper 46, 46, die an den zugeordneten Trägern 45, 45 um eine Achse parallel zur Bewegungsrichtung des Förderbandes 43 schwenkbeweglich gelagert sind. Jeder Spannkörper 46 hat ein Paar Druckfedern 47, 47 und ein Paar Spannglieder 48, 48, die gegeneinander durch Federn 47, 47 derart angedrückt werden, daß die Spannglieder 48, 48 im Grundzustand geschlossen sind. Der Spannkörper 46 ist mit einem fluidbetriebenen Zylinder (nicht gezeigt) verbunden, um den Spannkörper 46 selektiv zwischen der horizontalen Ausrichtung, die in Fig. 7 gezeigt ist und der vertikalen Ausrichtung, die in Fig. 8 gezeigt ist zu verschwenken und um die Spannglieder 48, 48 entgegen den Federn 47, 47 zu öffnen. Der fluidbetriebene Zylinder ist derart eingerichtet, daß er mittels einer Fluidsteuerschaltung (nicht gezeigt) betreibbar ist.

Die Stanz-Schneidmaschine 50 ist in Form einer Stanz- Schneidpresse ausgelegt und ein Paar Halter 51, 52, einen Gegentisch 49 (Fig. 9), und eine Hub- und Senkeinrichtung 58 für die Halter 51, 52. Die Stanz-Schneidmaschine 50 ist derart ausgelegt, daß ihre mittels den Haltern 51, 52 gehaltenen Schneidmesser den Randabschnitt 6&min; der Kartonplatte 10 durch eine Preßwirkung der Stanz-Schneidmaschine 50 stanzen und beschneiden können. Hierdurch wird ein sägezahnförmiger Randabschnitt 6&min;&min; ausgebildet.

Fig. 9 ist eine vergrößerte Vertikalschnittansicht zur Verdeutlichung der Einrichtung, die den Schneidmessern zugeordnet ist, und die Fig. 9A und 9B sind Schnittansichten jeweils längs den Linien A-A und B-B in Fig. 9.

Unter Bezugnahme auf Fig. 9 hat der Halter 51 eine Trageinrichtung 53, die einteilig mit Kolbenstangen der Hubund Senkeinrichtung 58 über eine Verstelleinrichtung (nicht gezeigt) verbunden ist, mittels welcher die relative, horizontale Position einstellbar ist. Ein Haltewerkzeug 54 ist an der Trageinrichtung 53 über eine Einstelleinrichtung (nicht gezeigt) zum Einstellen der relativen vertikalen Position angebracht. Ferner ist eine Mehrzahl von Stahlschneidmessern fest an dem Haltewerkzeug 54 angebracht. Jedes Schneidmesser hat eine Messerspitze 55 an ihrem unteren Teil. Die untere Fläche des Haltewerkzeugs 54 ist mit Druckkissen 56, 56 versehen.

Fig. 9 zeigt die Trageinrichtung 53 in der gehobenen Position, von der aus sie während einer vorbestimmten Zeitperiode abgesenkt werden kann, so daß die Messerspitzen 55 in unmittelbarer Nähe zu dem Gegentisch 59 gebracht werden können. Ferner läßt sich die horizontale Position der Trageinrichtung relativ zu der Hub- und Senkeinrichtung 58 mit Hilfe der vorstehend angegebenen Einstelleinrichtung einstellen, und somit läßt sich die horizontale Position der Messerspitzen 55 mittels einer Feineinstellung der Trageinrichtung 53 korrigieren.

Die Messerspitzen 55 werden zusammen mit dem Haltewerkzeug 54 durch die Hub- und Senkbewegung der Trageinrichtung 53 nach oben und unten bewegt. Die vertikale Position des Haltewerkzeugs 54 relativ zu der Trageinrichtung 53 kann durch die vorstehend angegebene Einstelleinrichtung eingestellt werden, und daher läßt sich die Vertikalposition der Messerspitzen 55 mittels einer Feineinstellung des Haltewerkzeugs 54 korrigieren.

Die Schneidmesser sind an einem unteren Abschnitt des Haltewerkzeugs 54 in einem vorbestimmten Abstand derart hängend gelagert, daß die Messerspitzen 55 von den unteren Flächen der Druckkissen 56, 56 vorstehen. Ferner sind die Messerspitzen 55 an dem Haltewerkzeug 54 derart positioniert, daß sie unter einem vorbestimmten Winkel R bezüglich der Längsachse des Haltewerkzeuges 54 ausgerichtet sind, und daher können die Messerspitzen 55 die Schlitze 11 an der Kartonplatte 10 ausbilden, wie dies in Fig. 2A gezeigt ist.

Die Messerspitzen 55&min;, die an dem Haltewerkzeug 54 des Halters 52 vorgesehen sind, sind symmetrisch zu den Messerspitzen 55 an dem Halter 51 derart angeordnet, daß die Schneidmesser 55&min; die Schlitze 12 an der Kartonplatte 10 ausbilden können, wie dies in Fig. 2B gezeigt ist.

Die Druckkissen 56, 56 werden verwendet, um die Kartonplatte 10 in der Position während der Stanz-Schneidbearbeitung durch die Messerspitzen 55 zu halten. Hierzu sind die Druckkissen 56, 56 an der unteren Fläche des Haltewerkzeugs 54 angebracht, so daß sie elastisch gegen die Kartonplatte 10 gedrückt werden, um diese gegen den Gegentisch 59 während der Absenkbewegung des Haltewerkzeugs 54 zu pressen.

Die Staubsammeleinrichtung 60 hat eine Saugleitung 61, die sich von dem Grundkörper wegerstreckt, und Saugdüsen 62, 63, die an der Saugleitung 61 vorgesehen sind, wie dies in Fig. 5 gezeigt ist. Die Saugdüsen 62, 63 öffnen sich zu einem Bereich um den Halter 51, 52, so daß die Staubsammeleinrichtung 60 Staub und kleine Papierstücke 13, 14 sammeln kann, die während der Stanz-Schneidbearbeitung mittels den Messerspitzen 55, 55&min; erzeugt werden.

Fig. 10 ist eine vergrößerte Schnittansicht des Tauchbehälters 70. Der Tauchbehälter 70 hat eine Doppelbodenkonstruktion und weist einen Überlaufbehälter 71, welchen schnell trocknender Kleber zugeleitet wird, und einen Vorratsraum 72 auf, welcher den Kleber aufnimmt, der über den Überlaufbehälter 41 überläuft. Der Überlaufbehälter 71 ist in einer vorbestimmten Höhe derart angeordnet, daß, wenn die Kartonplatte 10 in ihrer vertikalen Ausrichtung des sägezahnförmig ausgebildeten Randabschnitts 6&min;&min; gehalten ist, dieser in das Kleberbad bis zu der Tiefe eingetaucht werden kann, die schraffiert in Fig. 2C verdeutlicht ist. Der in den Vorratsraum 72 aufgenommene Kleber wird zu dem Überlaufbehälter 71 mittels einer Rückleitungspumpe F zurückgeleitet.

Die Blas- und Rückführungseinrichtung 80 ist derart ausgelegt, daß sie Luft mit einer vorbestimmten Geschwindigkeit über den sägezahnförmig ausgebildeten Randabschnitt 6&min;&min; der Kartonplatte 10 bläst, wenn diese zusammen mit der Kartonplatte 10 vorbeigeht, welche in vertikaler Ausrichtung gehalten ist. Der Luftstrom bläst Tropfen des Klebers von dem Randabschnitt 6&min;&min; weg, und die Einrichtung 80 nimmt die Tropfen auf und pumpt diese zu dem Vorratsraum 72 oder dem Überlaufbehälter 71.

Die Trockeneinrichtung 90 ist mit einem Paar Heizeinrichtungen 91, 92 versehen, die auf gegenüberliegenden Seiten des Durchgangs für den sägezahnförmig ausgebildeten Randabschnitt 6&min;&min; der Kartonplatte 10 und in einer dem Randabschnitt 6&min;&min; entsprechenden Höhe angeordnet sind. Diese trocknen den Randabschnitt 6&min;&min;, wenn dieser zusammen mit der Kartonplatte 10 durchgeht, welche vertikal gehalten ist. Die Heizeinrichtungen 91 und 92 sind derart ausgelegt, daß sie Luftströme mit hoher Temperatur (beispielsweise 100°C bis 120°C) über den Randabschnitt 6&min;&min; bläst.

Die Erzeugnisstation 100 umfaßt zwei Erzeugnisbehälter 101 und 102 zur Aufnahme der Kartonplatten, die bereits mit den sägezahnförmigen Randabschnitten 6&min;&min; versehen sind, die mittels Stanz-Schneid, Eintauchen und Trocknen erstellt wurden, d. h. diese Behälter nehmen die Karton-Rohstücke 10 mit einer integrierten Schneideinrichtung 6 auf. Die Erzeugnisstation 100 umfaßt ferner eine Gleiteinrichtung 143, welche bewirkt, daß die Behälter 101, 102 horizontal bewegt werden. Die Behälter 101, 102 werden horizontal und stufenweise durch die Gleiteinrichtung 103 in eine Richtung quer zur Richtung des Pfeils A bewegt, so daß die Karton-Rohstücke 10 bei ihrer Ankunft aufgenommen werden können. Wenn einer der Behälter, beispielsweise der Behälter 101, eine vorbestimmte Anzahl von Karton-Rohstücken 10 aufgenommen hat, wird ein weiterer, leerer Behälter 102 in den Transportweg der Karton-Rohstücke 10 mittels der Gleiteinrichtung 103 bewegt, und er beginnt nunmehr Karton-Rohstücke 10 aufzunehmen.

Nachstehend wird die Arbeitsweise der Formgebungsvorrichtung 20 näher erläutert.

Die Transporteinrichtung 40 bewirkt, daß die Spanneinrichtung 44 das Karton-Rohstück 10 ergreift, das mittels der Aufnahmeeinrichtung 32 angesaugt und gehalten wird, und dann wird dieses von der Werkstückstation 30 in Richtung des Pfeils A in horizontaler Lage weitertransportiert.

Nachdem die Kartonplatte 10 zu der Position I in Fig. 5 transportiert wurde und dort für eine sehr kurze Zeit angehalten wurde, senkt die Stanz-Schneidmaschine 50 den Halter 51 ab, und die Messerspitzen 55 bilden die Schlitze 11 (Fig. 2A) an dem Randabschnitt 6&min; aus. Zugleich senkt die Stanz-Schneidmaschine 50 den Halter 52 derart ab, daß bewirkt wird, daß die Messerspitzen 55&min; die Schlitze 12 (Fig. 2B) an dem Randabschnitt 6&min; der vorangehenden Kartonplatte 10 ausbildet, die zu der Position II vor der Kartonplatte 10 an die Position I transportiert wurde und dort die gleiche Zeitlang in Wartestellung war. Die Kartonplatte 10, die mit den Schlitzen 11 versehen ist, wird dann zu der Position II mittels der Transporteinrichtung 40 transportiert, an der die Kartonplatte 10 mit den Schlitzen 12 mit Hilfe der Messerspitzen 55&min; an dem Halter 52 auf die gleiche Weise wie bei der vorangehenden Kartonplatte 10 versehen wird.

Jeglicher Staub und kleine Papierstücke 13, 14, die bei dieser Stanz-Schneidbearbeitung entstehen, werden mit Hilfe der Staubsammeleinrichtung 60 aufgesaugt, und somit hat die Kartonplatte 10 einen sägezahnförmig ausgebildeten Randabschnitt 6&min;&min;.

Der Überlaufbehälter 71 des Tauchbehälters 70 wird mit schnell trocknendem Kleber versorgt, so daß der Kleber normalerweise an diesem überläuft. Sobald die Platte 10 den hinteren Endrand des Überlaufbehälters 71 während seiner Bewegung zu der Position III überstreicht, wird die Kartonplatte 10 nach unten in die vertikale Stellung mit Hilfe der nach unten gerichteten Schwenkbewegung der Spannkörper 46, 46 der Spanneinrichtung 44 geschwenkt. Somit wird der sägezahnförmig ausgebildete Randabschnitt 6&min;&min; in das Kleberbad getaucht, wie dies in Fig. 10 gezeigt ist und mit dem Kleber benetzt.

Die Kartonplatte 10, deren Randabschnitt 6&min;&min; mit dem Kleber benetzt ist, wird geringfügig nach oben geschwenkt, so daß sie den vorderen Endrand des Überlaufbehälters 41 überstreichen kann, und dann wird sie zu der Blas- und Rückführungseinrichtung 80 und das zu der Trockeneinrichtung 90 transportiert. Nachdem der vordere Endrand des Überlaufbehälters 71 freikommt, kehrt sie in ihre vertikale Ausrichtung zurück.

Die Blas- und Rückführungseinrichtung 80 bläst Luft auf die Klebertropfen, die an den Bodenteilen der V-förmigen Einkerbungen des sägezahnförmig ausgebildeten Randabschnitts 6&min;&min; verbleiben, und die herabfallenden Tropfen werden aufgenommen und wiederum zurückgeführt. Die Trockeneinrichtung 90 trocknet den Randabschnitt 6&min;&min; mittels Luftströmen, die mit Hilfe der Heizeinrichtungen 91, 92 erzeugt werden.

Die so mit einer integralen Schneideinrichtung 6 versehene Kartonplatte 10, d. h. das Karton-Rohstück 10, wird zu der Position IV transportiert, an der sie von der Spanneinrichtung 44 freikommt und in dem Behälter 101 aufgenommen wird. Nach dem Freigeben des Karton-Rohstücks 10 kehrt die Spanneinrichtung 44 zu der Werkstückstation 30 durch das endlose Förderband 43 zurück.

Durch den Einsatz der Formgebungsvorrichtung 20 ist es möglich, eine große Anzahl von Kartonplatten 10 mit integralen Schneideinrichtung 6 aufeinanderfolgend bei einem kontinuierlichen Verfahren zu versehen. Ferner kann die Transportgeschwindigkeit der Kartonplatten 10 auf eine sehr hohe Geschwindigkeit eingestellt werden, d. h. eine Geschwindigkeit zum Transportieren der Kartonplatte 10 von einer Position zu der nächsten Position kann beispielsweise auf eine Sekunde eingestellt werden (d. h. ein Schritt/Sek.). Hierbei können die Karton-Rohstücke 10 in der Erzeugnisstation 100 gesammelt und als Erzeugnisse unter einer Austragsgeschwindigkeit von 3600 Stück/Stunde abgegeben werden.

Obgleich voranstehend bevorzugte Ausführungen erläutert worden sind, ist die Erfindung nicht auf die dort beschriebenen Einzelheiten beschränkt. Zahlreiche Modifikationen und Abänderungen können vorgenommen werden, die der Fachmann im Bedarfsfall treffen wird, ohne den Erfindungsgedanken zu verlassen.

Beispielsweise ist bei den voranstehend angegebenen bevorzugten Ausführungsformen die Schneideinrichtung 6 an dem Randabschnitt 6&min; des Randes 5F des Deckels 4 vorgesehen. Die Erfindung bezieht sich jedoch nicht auf die unmittelbare Lage der Schneideinrichtung 6, und daher läßt sich die Erfindung auf Karton-Rohstücke mit unterschiedlichen Ausgestaltungsformen anwenden, wobei auch solche miterfaßt werden, die eine Schneideinrichtung an einem oberen Rand der vorderen Seitenwand des Verpackungsbehälters haben.

Ferner können praktische Auslegungsbedingungen, wie die Transportgeschwindigkeit, die Länge des Tauchbehälters und der Trocknungseinrichtung usw. auf entsprechend geeignete Weise in Abhängigkeiten von den Eigenschaften des Pappkartonmaterials, der Klebersorte usw. bestimmt werden.

Ferner ist bei den voranstehend bevorzugten Ausführungsformen die Trockeneinrichtung 90 mit Heizeinrichtungen 91, 92 zur Erzeugung von Heißluft versehen, wobei jedoch alternativ die Trockeneinrichtung auch Heizeinrichtungen zur Erzeugung einer Wärmestrahlung aufweisen kann.


Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren zum einteiligen Ausbilden einer Schneideinrichtung an einem Karton-Rohstück, bei dem eine Kartonplatte ein Profil hat, das im wesentlichen gleich wie jenes des Karton-Rohstücks ist, die Kartonplatte einteilig mit Sägezähnen an einem Randabschnitt versehen wird, und die Zähne durch Aufbringen eines schnell trocknenden Klebers, welcher α-Cyanoacrylat enthält, gehärtet werden, um ein Karton-Rohstück für einen Karton herzustellen, das eine integrale Schneideinrichtung hat, gekennzeichnet durch folgendes:

    Ausbilden einer Mehrzahl von ersten Schlitzen an dem Randabschnitt der Kartonplatte unter einem vorbestimmten Winkel zu dem Rand,

    Ausbilden einer Mehrzahl von zweiten Schlitzen an dem Randabschnitt der Kartonplatte unter einem vorbestimmten Winkel relativ zu den ersten Schlitzen derart, daß man an dem Rand Sägezähne erhält, und

    Härten der Zähne durch Aufbringen des schnell trocknenden Klebers.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß kleine Stücke des Papiers und Staub, die während der Ausbildung der zweiten Schlitze erzeugt werden, abgesaugt werden, so daß die Stücke und der Staub von den Randabschnitt der Kartonplatte entfernt werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Luft über den Randabschnitt nach dem Aufbringen des schnell trocknenden Klebers derart geblasen wird, daß Tropfen des schnell trocknenden Klebers hiervon entfernt werden, bevor der Randabschnitt getrocknet wird.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kartonplatte einen Deckabschnitt umfaßt, welcher die einteilige Schneideinrichtung umgibt, und daß der Deckabschnitt derart ausgelegt ist, daß er die Schneideinrichtung vor Beschädigungen und Verschmutzungen schützt.
  5. 5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kartonplatte einen Stützabschnitt zum Abstützen der einteiligen Schneideinrichtung in einer vorbestimmten Position umfaßt, um diese vor Beschädigungen und Verschmutzungen zu schützen.
  6. 6. Verfahren zum einteiligen Ausbilden einer Schneideinrichtung in einem Karton-Rohstück, bei dem eine Kartonplatte mit einem Profil ausgelegt wird, das im wesentlichen gleich jenem des Karton-Rohstücks ist, die Kartonplatte einteilig mit Sägezähnen an einem Randabschnitt versehen wird, und die Zähne durch Aufbringen eines schnell trocknenden Klebers, der α-Cyanoacrylat enthält, gehärtet werden, um ein Karton- Rohstück für einen Karton mit einer integralen Schneideinrichtung herzustellen, gekennzeichnet durch folgendes:

    Beschneiden der Kartonplatte derart, daß Sägezähne an einem Randabschnitt der Kartonplatte ausgebildet werden,

    Eintauchen des Randabschnitts der mit Zähnen versehenen Kartonplatte in ein Bad des schnell trocknenden Klebers, um den Randabschnitt mit Kleber zu benetzen,

    Blasen von Luft über den Randabschnitt, um Tropfen des schnell trocknenden Klebers hiervon zu entfernen, und

    Trocknen des Randabschnitts, um die Zähne momentan zu härten.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß kleine Papierstücke und Staub, die während der Ausbildung der zweiten Schlitze erzeugt werden, abgesaugt werden, so daß die Stücke und der Staub von dem Randabschnitt der Kartonplatte entfernt werden.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß Heißluftströme über den Randabschnitt derart geblasen werden, daß der Randabschnitt getrocknet wird.
  9. 9. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kartonplatte einen Deckabschnitt zum Umgeben der einteilig ausgebildeten Schneideinrichtung umfaßt, und daß der Deckabschnitt derart ausgelegt ist, daß die Schneideinrichtug vor Beschädigungen und Verschmutzungen geschützt wird.
  10. 10. Verfahren nach einen der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kartonplatte einen Stützabschnitt zum Abstützen der einteiligen Schneideinrichtungen in einer vorbestimmten Position umfaßt, um diese vor Beschädigungen und Verschmutzungen zu schützen.
  11. 11. Vorrichtung zum einteiligen Ausbilden einer Schneideinrichtung (6) an einem Karton-Rohstück (10), gekennzeichnet durch:

    eine erste Schneideinrichtung (55) zur Ausbildung einer Mehrzahl von ersten Schlitzen (11) an einem Randabschnitt (6) einer Kartonplatte (10) unter einem vorbestimten Winkel (R) relativ zum Rand (6),

    eine zweite Schneideinrichtung (55&min;) zum Ausbilden einer Mehrzahl von zweiten Schlitzen (12) an dem Randabschnitt (6) der Kartonplatte (10) unter einem vorbestimmten Winkel (R) relativ zu den ersten Schlitzen (11) derart, daß man an dem Rand (6&min;&min;) Sägezähne erhält,

    ein Bad (70) mit einem schnell trocknenden Kleber, der α-Cyanoacrylat enthält, in das der Randabschnitt (6&min;&min;) eingetaucht wird, um die Zähne mit dem Kleber zu benetzen, und

    eine Transporteinrichtung (40) zum Transportieren des Randabschnitts (6; 6&min;) längs eines vorbestimmten Weges durch die ersten und zweiten Schneideinrichtungen (55, 55&min;) und das Bad (70).
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß ferner ein Sammler (60) zum Aufsaugen von kleinen Papierstücken (13, 14) und Staub vorgesehen ist, die bei der Ausbildung der zweiten Schlitze (12) erzeugt werden, so daß die Papierstücke (13, 14) und der Staub von dem Randabschnitt (6&min;&min;) entfernt werden.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß ferner eine Blaseinrichtung (80) vorgesehen ist, die Luft über den Randabschnitt (6&min;&min;) bläst, nachdem dieser in das Bad (70) eingetaucht wurde, so daß Tropfen des schnell trocknenden Klebers hiervon entfernt werden, und daß die Transporteinrichtung (40) den Randabschnitt (6&min;&min;) durch die Blaseinrichtung (80) transportiert.
  14. 14. Vorrichtung nach einen der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Bad (70) mit einer Einrichtung (71, 72, P) zum Umwälzen des Klebers derart vorgesehen ist, daß der Kleber seine Fließfähigkeit beibehält.
  15. 15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß ferner eine Trockeneinrichtung (90) zum Trocknen des Randabschnitts (6&min;&min;) nach dem Eintauchen in das Bad (70) derart vorgesehen ist, daß die Zähne sofort gehärtet werden, und daß die Transporteinrichtung (40) den Randabschnitt (6&min;&min;) durch die Trockeneinrichtung (90) transportiert.
  16. 16. Vorrichtung zum einteiligen Ausbilden einer Schneideinrichtung (6) an einem Karton-Rohstück (10), gekennzeichnet durch:

    eine Schneideinrichtung (50) zur Ausbildung von Sägezähnen an einem Randabschnitt (6) einer Kartonplatte (10),

    ein Bad (70) mit einem schnell trocknenden Kleber, der α-Cyanoacrylat enthält, und in das der Randabschnitt (6&min;&min;) zur Benetzung der Zähne mit dem Kleber eingetaucht wird,

    eine Blaseinrichtung (80) welche Luft über den Randabschnitt (6&min;&min;) zur Entfernung von Tropfen des schnell trocknenden Klebers hiervon bläst,

    eine Trockeneinrichtung (90) zum Trocknen des Randabschnitts (6&min;&min;), der in das Bad (70) eingetaucht wurde, so daß die Zähne sofort gehärtet werden, und

    eine Transporteinrichtung (40), welche den Randabschnitt (6&min;&min;) längs einer vorbestimmten Bahn durch die Schneideinrichtung (50), das Bad (70), Blaseinrichtung (80) und die Trockeneinrichtung (90) transportiert.
  17. 17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Bad (70) mit einer Einrichtung (71, 72, F) zum Umwälzen des Klebers versehen ist, so daß der Kleber seine Fließfähigkeit beibehält.
  18. 18. Karton-Rohstück (10), das eine integrale Schneideinrichtung hat, die an diesem gemäß dem Verfahren nach Anspruch 1 ausgebildet ist.
  19. 19. Karton-Rohstück (10), das eine integrale Schneideinrichtung (6) hat, die an demselben gemäß den Verfahren nach Anspruch 6 ausgebildet ist.






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