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Dokumentenidentifikation EP0284864 05.09.1991
EP-Veröffentlichungsnummer 0284864
Titel Schreibunterlage.
Anmelder Pelikan AG, 3000 Hannover, DE
Erfinder Rieche, Friedel, W-3008 Garbsen 1, DE;
Barlage, Franz-Josef, W-3000 Hannover 1, DE
DE-Aktenzeichen 3863952
Vertragsstaaten AT, CH, DE, FR, GB, LI
Sprache des Dokument De
EP-Anmeldetag 12.03.1988
EP-Aktenzeichen 881039697
EP-Offenlegungsdatum 05.10.1988
EP date of grant 31.07.1991
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.09.1991
IPC-Hauptklasse B43L 3/00

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Schreibunterlage mit wenigstens einer Tasche und einer in diese einsteckbaren Klarsichtauflage, bei der in der Tasche durch Verschweißen der Taschenbahn mit der Unterlage gebildete, als Befestigungselemente für die Klarsichtauflage dienende, punkt- oder strichförmige Schweißfiguren vorgesehen sind, welche in diesen Schweißfiguren in Form und Abmessung entsprechende Ausnehmungen der Klarsichtauflage eingreifen.

Eine Schreibunterlage dieser Art ist aus der DE-PS 22 24 802 bekannt. Sie hat gegenüber einer ebenfalls aus dieser Schrift (Spalte 1, Zeilen 23 - 35) bekannten Schreibunterlage, bei der die Klarsichtauflage mittels Ecktaschen an allen vier Ecken auf der Unterlage gehalten wird, den Vorteil, daß sich Notizen auf kleineren oder größeren Zetteln leicht und bequem unter der Klarsichtauflage unterbringen und auch wieder entfernen lassen. Weiterhin ist die Klarsichtauflage leicht auswechselbar, damit sie von Zet zu Zeit erneuert werden kann, und dennoch in ihrer Lage auf der Unterlage unverschiebbar gehalten.

Bei der bekannten Schreibunterlage erstreckt sich die Tasche entlang der Oberseite über die gesamte Breite der Schreibunterlage und weist an ihren beiden seitlichen Enden durch Verschweißen der Taschenbahn mit der Unterlage gebildete Befestigungselemente auf, die von Ausnehmungen in der in die Tasche eingesteckten Klarsichtauflage umgriffen werden. Es hat sich gezeigt, daß diese bekannte Ausbildung der Schreibunterlage nicht allen Anforderungen gerecht wird. So kann es insbesondere beim Schreiben in Hefte zum Verkanten oder Umfalten einzelner Heftseiten kommen, wenn das Heft beim Hochschieben auf der Schreibunterlage in die Tasche hineingleitet. Weiterhin ist von Nachteil, daß die Klarsichtauflage eine verhältnismäßig große Flexibilität haben muß, damit sie durch entsprechende Faltung, Biegung oder Wellung an den Schweißfiguren vorbei in ihre richtige Lage in der Tasche gebracht werden kann.

Aus den DE-GM 19 21 415 und 68 10 058 sind weiterhin Schreibunterlagen ohne Klarsichtauflage bekannt, die die Ecktaschen zum Einstecken von Notizzetteln oder einzelnen Blättern haben. Hierbei bedecken die Notizzettel oder Blätter nur einen Teil der Schreibunterlage und lassen sich daher leicht in die Ecktaschen einschieben. Eine Befestigung der Notizzettel oder Blätter in den Ecktaschen, vergleichbar der Befestigung der Klarsichtauflage bei der eingangs genannten Schreibunterlage, ist hierbei jedoch nicht vorgesehen. Die bekannten Schreibunterlagen konnten daher dem Fachmann zur Gestaltung der Klarsichtauflagenbefestigung keine Anregung geben.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schreibunterlage der eingangs genannten Art zu schaffen, die deren Vorzüge hat, bei der das Austauschen der Klarsichtauflage jedoch leichter zu bewerkstelligen ist und an die Flexibilität und Reißfestigkeit des Materials der Klarsichtauflage geringere Anforderungen stellt. Außerdem soll die Oberfläche der Schreibunterlage in ihrer vollen Größe besser genutzt werden können.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an nur einer Seite der Schreibunterlage zwei Ecktaschen vorgesehen sind, von denen jede wenigstens eine Schweißfigur zur Befestigung der Klarsichtauflage enthält.

Die erfindungsgemäße Schreibunterlage hat den Vorteil, daß bis auf die beiden Ecktaschen die gesamte Oberfläche der Klarsichtauflage als Arbeitsfläche zur Verfügung steht, so daß ein Verkanten oder Verknicken des Papiers oder der Hefte beim Schreiben weitgehend vermieden ist. Das Austauschen der Klarsichtauflage ist wesentlich erleichtert und läßt sich auch bei Klarsichtauflagen, die aus einem relativ steifen Material bestehen, mühelos durchführen, indem diese etwa in der Mitte zwischen den beiden Ecktaschen angehoben und leicht gebogen werden. Darüber hinaus bleiben die eingangs genannten Vorteile der einfachen Handhabung beim Einlegen und Herausnehmen von Notizzetteln erhalten. Weiterhin lassen sich die beiden Ecktaschen und die in ihnen vorgesehenen Schweißfiguren sehr einfach und kostengünstig herstellen.

In einer vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsgemäßen Schreibunterlage kann vorgesehen sein, daß zwischen der Klarsichtauflage und der Unterlage eine Einlage angeordnet ist, die ebenfalls Ausnehmungen aufweist, in die die Schweißfiguren eingreifen. Hierbei ist von besonderem Vorteil, daß die Einlage ebenfalls durch die Schweißfiguren gehalten wird. Dabei werden an die Reißfestigkeit und Biegbarkeit des Materials der Einlage keine besonderen Anforderungen gestellt, da die Einlage auf ebenso einfache Weise wie die Klarsichtauflage in die Ecktaschen eingelegt und ausgetauscht werden kann. Die Einlage kann in ihrer Größe mit der Klarsichtauflage übereinstimmen und vorteilhaft aus einem Material, beispielsweise Pappe, Papier oder Folie bestehen, das mit einem Aufdruck versehen werden kann.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand einer Zeichnung näher erläutert:

Die Zeichnung zeigt eine Schreibunterlage mit einer Unterlage 1 und einer die Unterlage 1 bedeckenden Klarsichtauflage 2. An den beiden Ecken der Oberseite 3 sind Ecktaschen 4, 5 vorgesehen, die rechteckige Schweißfiguren 6 enthalten. Die Klarsichtauflage 2 greift mit ihren Ecken in die Ecktaschen ein, wobei sich im Bereich der Schweißfiguren 6 Ausnehmungen 7 befinden, deren Ränder die Schweißfiguren 6 teilweise umgreifen. Auf diese Weise wird die Klarsichtauflage 2 unverrückbar auf der Unterlage 1 gehalten.

Zwischen der Klarsichtauflage 2 und der Unterlage 1 ist eine Einlage 8 angeordnet, die in ihrer Größe mit der Klarsichtauflage 2 übereinstimmt und ebenfalls Ausnehmungen 7 hat, die die Schweißfiguren 6 umgreifen.

Zum Auswechseln wird die Einlage 8 zusammen mit der Klarsichtauflage 2 in der Mitte zwischen den Ecktaschen 4, 5 so weit angehoben, bis die Schweißfiguren 6 aus den Ausnehmungen 7 heraustreten. Anschließend können die Klarsichtauflage 2 und die Einlage 8 nach unten aus den Ecktaschen 4, 5 herausgezogen werden.


Anspruch[de]
  • 1) Schreibunterlage mit wenigstens einer Tasche und einer in diese einsteckbaren Klarsichtauflage, bei der in der Tasche durch Verschweißen der Taschenbahn mit der Unterlage gebildete, als Befestigungselemente für die Klarsichtauflage dienende, punkt- oder strichförmige Schweißfiguren vorgesehen sind, welche in diesen Schweißfiguren in Form und Abmessung entsprechende Ausnehmungen der Klarsichtauflage eingreifen,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß an nur einer Seite (3) zwei Ecktaschen (4, 5) vorgesehen sind, von denen jede wenigstens eine Schweißfigur (6) enthält.
  • 2) Schreibunterlage nach Anspruch 1,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß zwischen der Klarsichtauflage (2) und der Unterlage (1) eine Einlage (8) angeordnet ist, die ebenfalls Ausnehmungen (7) aufweist, in die die Schweißfiguren (6) eingreifen.
  • 3) Schreibunterlage nach Anspruch 1,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß die Einlage (8) in ihrer Größe mit der Klarsichtauflage (2) übereinstimmt und aus einem bedruckten Material beispielsweise Pappe, Papier oder Folie besteht.






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