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Luftgekühlte Brennkraftmaschine mit Schallkapsel - Dokument DE4020151A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE4020151A1 02.01.1992
Titel Luftgekühlte Brennkraftmaschine mit Schallkapsel
Anmelder Klöckner-Humboldt-Deutz AG, 5000 Köln, DE
Erfinder Bauer, Lothar, 5000 Köln, DE;
Schleiermacher, Herbert, 5040 Brühl, DE
DE-Anmeldedatum 25.06.1990
DE-Aktenzeichen 4020151
Offenlegungstag 02.01.1992
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.01.1992
IPC-Hauptklasse F02M 35/14
IPC-Nebenklasse F02B 77/13   
Zusammenfassung Bei bekannten schallgekapselten, luftgekühlten Brennkraftmaschinen tragen trotz umfangreicher schalldämpfender Maßnahmen Ansaugluftgeräusche zur Schallemission bei.
Durch die Anordnung eines Vorschalldämpfers zwischen einem Kühllufteinlaß und einem Ansaugluftfilter 8 werden diese Ansauggeräusche wirkungsvoll gedämpft. Dabei ist der Vorschalldämpfer in weiterer Ausbildung als Venturi-Rohr ausgelegt und verursacht durch diese spezielle Ausbildung keinen zusätzlichen Wartungsaufwand.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine luftgekühlte Brennkraftmaschine mit einer die Brennkraftmaschine vollständig umgebenden Schallkapsel gemäß Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

Eine derartige schallgekapselte, luftgekühlte Brennkraftmaschine ist aus der DE-OS 37 19 266 bekannt. Diese Brennkraftmaschine weist einen Z-förmig ausgebildeten Kühlluft-Einlaß auf, dessen Einlaßkanal auf der Außenwand der Schallkapsel mündet, hinter der das Kühlluftgebläse angeordnet ist. Weiterhin ist ein Ansaufluftfilter für Verbrennungsluft vorgesehen, der auf der Kühlluft-Gebläseseite der Schallkapsel angeordnet ist und der die Verbrennungsluft aus dem Kühlluft-Einlaß ansaugt. Obwohl diese Brennkraftmaschine allseitig gekapselt ist, erfüllt sie nicht mehr die heute gestellten Anforderungen bezüglich einer geringen Schallemission.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine luftgekühlte Brennkraftmaschine mit einer die Brennkraftmaschine vollständig umgebenden Schallkapsel bereitzustellen, die eine hohe Schalldämmung bei guter Wartungsfreundlichkeit gewährleistet.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zwischen dem Kühllufteinlaß und dem Ansaugluftfilter ein Vorschalldämpfer angeordnet ist. Durch diesen Vorschalldämpfer werden die Verbrennungsluft-Ansauggeräusche, die trotz Ansaugluftfilter und Z-förmig ausgebildeten Kühllufteinlaß aus der Schallkapsel nach außen drangen, wirkungsvoll gedämpft. Dabei wird der Wartungsaufwand der Brennkraftmaschine durch den Vorschalldämpfer nicht erhöht.

In Weiterbildung der Erfindung ist der Vorschalldämpfer in eine Zwischenwand zwischen Brennkraftmaschine und Außenwand der Schallkapsel integriert. Dadurch brauchen keine zusätzlichen Halteteile geschaffen zu werden, die zusätzlichen Montageaufwand hervorrufen würden. Alternativ ist vorgesehen, den Vorschalldämpfer von der Zwischen- und Außenwand der Schallkapsel abzukoppeln, um Schwingungen des Vorschalldämpfers nicht auf die Schallkapsel zu übertragen.

Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der Vorschalldämpfer als Venturi-Rohr ausgebildet. Damit brauchen für den Vorschalldämpfer keine zusätzlichen Dämmaterialien verwendet werden, die zusätzlich gewartet werden müssen.

Dabei ist das Venturi-Rohr vorteilhaft als Nische in der Zwischenwand eingelassen, wobei die Nische nach außen von der Außenwand der Schallkapsel abgedeckt wird. Damit wird der Fertigungsaufwand auf ein Minimum reduziert, indem die Zwischenwand gegenüber der vorher verwendeten Zwischenwand nur anders geformt wird. Der Luftansaugstutzen des Ansaugluftfilters ist dabei so gelegt, daß der in die Nische hineinragt und elastisch mit dem Vorschalldämpfer verbunden ist.

In Weiterbildung ist in die Außenwand oder gegebenenfalls Zwischenwand eine Konsole (Sattelauflage) eingearbeitet, die das Ansaugluftfilter trägt. Damit brauchen auch für das Ansaugluftfilter keine weiteren Befestigungs- und Anbauteile bereit gestellt zu werden.

Wird in Weiterbildung in die Außenwand der Schallkapsel eine Öffnung eingelassen, durch die das Ansaugluftfilter ein- und ausbaubar ist, ist das Ansaugluftfilter leicht zu warten beziehungsweise problemlos auswechselbar. Beispielsweise kann das Ansaugluftfilter durch ein Spannband an der Konsole und/oder einem elastomeren Zwischenkanal, der die gefilterte Luft zu den Ansaugrohren der Brennkraftmaschine leitet, befestigt werden.

Die Staubaustrittsöffnung des Ansaugluftfilters ist in vorteilhafter Weiterbildung aus der Schallkapsel herausgeführt. Damit wird eine zusätzliche Verschmutzung, die die Zuverlässigkeit der Brennkraftmaschine beeinträchtigen könnte, vermieden.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind der Zeichnungsbeschreibung zu entnehmen, in der ein in der Zeichnung dargestelltes Ausführungsbeispiel beschrieben ist.

Es zeigt:

Fig. 1 eine Ansicht der Kühlluftgebläseseite mit abgenommener Außenwand der Schallkapsel;

Fig. 2 eine Seitenansicht gemäß Fig. 1.

Eine luftgekühlte, selbstzündende Brennkraftmaschine ist vollständig von einer Schallkapsel 1 umgeben. Bei der in Fig. 1 dargestellten Ansicht ist ein vorderer Deckel der Schallkapsel 1 abgenommen, der an den Verschlußpunkten 2 befestigt wird. Ein Kühlluftgebläse 3 der Brennkraftmaschine wird über eine Riemen 4 von der Kurbelwelle angetrieben. Der Riemen 4 ist dabei teilweise von einer Zwischenwand 5 abgedeckt, wobei sich die Zwischenwand 5 von einem unteren Z-Einlaß 6 bis zu dem oberen Abschlußblech 7 der Schallkapsel 1 erstreckt. Neben dem Kühlluftgebläse 3ist ein Ansaugluftfilter 8 (siehe auch Fig. 2) angeordnet. Das Ansaugluftfilter 8 ist in einer in die Zwischenwand 5 eingelassenen Konsole über ein Spannband 9 befestigt. Das Venturi-Rohr 10 ist als Nische (Fig. 2) unterhalb des Ansaugluftfilters 8 in die Zwischenwand 5 eingelassen. Der Luftansaugstutzen 11 des Ansaugluftfilters 8 ragt in den tiefsten Bereich des Venturi-Rohres hinein. Eine Staubaustrittsöffnung 12 ist aus der Schallkapsel 1 herausgeführt.

Die in Fig. 1 nicht dargestellte Außenwand 13 der Schallkapsel 1 ist in Fig. 2 strichliniert dargestellt. Die Kühl- und Verbrennungsluft tritt entlang des Pfeiles I in den Z-förmig ausgebildeten Einlaßkanal ein und teilt sich hinter der Außenwand 13 in zwei Ströme auf. Ein Strom II gelangt direkt in das Kühlluftgebläse 3 und wird von diesen zur Kühlung der Brennkraftmaschine in die Kapsel gefördert. Ein weiterer Kühlluftstrom III gelangt in das Venturi-Rohr 10 und wird als Strom IV in den Luftansaugstutzen 11 geleitet.


Anspruch[de]
  1. 1. Luftgekühlte Brennkraftmaschine mit einer die Brennkraftmaschine vollständig umgebenden Schallkapsel (1), die einen Z-förmig ausgebildeten Kühllufteinlaß aufweist, dessen Einlaßkanal auf der Außenwand (13) der Schallkapsel (1) mündet, hinter der das Kühlluftgebläse (3) angeordnet ist, wobei weiterhin ein Ansaugluftfilter (8) für Verbrennungsluft auf der Kühlluftgebläseseite der Schallkapsel (1) vorgesehen ist und die Verbrennungsluft aus dem Einlaßkanal angesaugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Kühllufteinlaß und dem Ansaugluftfilter (8) ein Vorschalldämpfer angeordnet ist.
  2. 2. Luftgekühlte Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschalldämpfer in eine Zwischenwand (5) zwischen Brennkraftmaschine und Außenwand (13) der Schallkapsel (1) integriert ist.
  3. 3. Luftgekühlte Brennkraftmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschalldämpfer elastisch von der Zwischenwand (5) und der Außenwand (13) der Schallkapsel (1) abgekoppelt ist.
  4. 4. Luftgekühlte Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschalldämpfer als Venturi-Rohr (10) ausgebildet ist.
  5. 5. Luftgekühlte Brennkraftmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Venturi-Rohr als Nische in der Zwischenwand (5) eingelassen ist und die Nische von der Außenwand (13) abgedeckt wird, wobei der Luftansaugstutzen (11) des Ansaugluftfilters (8) in die Nische ragt.
  6. 6. Luftgekühlte Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in die Außenwand (13) oder Zwischenwand (5) eine Konsole eingearbeitet ist, die das Ansaugluftfilter (8) trägt.
  7. 7. Luftgekühlte Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in die Außenwand (13) ein Öffnung eingelassen ist, durch die das Ansaugluftfilter (8) ein- und ausbaubar ist.
  8. 8. Luftgekühlte Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Staubaustrittsöffnung (12) des Ansaugluftfilters (8) aus der Schallkapsel (1) herausgeführt ist.






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