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Dokumentenidentifikation DE3929462C2 16.01.1992
Titel Münzenvereinzelungsvorrichtung für eine Münzensortier- und -zählvorrichtung
Anmelder Laurel Bank Machines Co., Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Suzuki, Mikio, Sakai, Osaka, JP
Vertreter Lorenz, E.; Gossel, H., Dipl.-Ing.; Philipps, I., Dr.; Schäuble, P., Dr.; Zinnecker, A., Dipl.-Ing.; Jackermeier, S., Dr., Rechtsanwälte; Laufhütte, H., Dipl.-Ing. Dr.-Ing., Pat.-Anw., 8000 München
DE-Anmeldedatum 05.09.1989
DE-Aktenzeichen 3929462
Offenlegungstag 15.03.1990
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 16.01.1992
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.01.1992
IPC-Hauptklasse G07D 3/16
IPC-Nebenklasse G07D 9/00   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Münzenvereinzelungsvorrichtung für eine Münzensortier- und -zählvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

Damit die Münzensortier- und -zählvorrichtungen mit derartigen Münzenvereinzelungsvorrichtungen kompakt ausgeführt sein können, werden die Münzen vorzugsweise entlang der inneren Führungsschiene, d. h., entlang jener der beiden Führungsschienen vorgeschoben, die dem Drehteller benachbart ist. In dem JP-Gbm 59-1 65 064 ist für eine Münzensortier- und-zählvorrichtung eine Münzenvereinzelungsvorrichtung vorgeschlagen worden, in der Münzen entlang der inneren von zwei Führungsschienen vorgeschoben werden. In dieser Münzenvereinzelungsvorrichtung ist ein Führungsring so angeordnet, daß sein die Münzen führender Innenumfang außerhalb des Umfanges des Drehtellers angeordnet ist, und ist im Umfang dieses Ringes eine Öffnung vorgesehen, durch die hindurch die Münzen in einen Münzkanal eintreten können. Ferner besitzt die Münzenvereinzelungsvorrichtung zwei Führungsschienen zum Führen der in den Münzenkanal gelangten Münzen, ein oberhalb des Münzenkanals angeordnetes Förderband zum Andrücken der Münzen an die obere Fläche des Bodens des Förderkanals und zum Fördern der Münzen längs der inneren Führungsschiene und eine stromauf der inneren Führungsschiene angeordnete, drehbare Führungsrolle, die ein Übereinanderschieben von Münzen verhindert und die Münzen in den Führungskanal hinein vorschiebt.

Diese bekannte Münzenvereinzelungsvorrichtung ist in der Fig. 3 dargestellt. Dabei werden durch eine nicht gezeigte Münzeneinwurföffnung Münzen C auf den Drehteller 20 aufgegeben und werden die Münzen am Innenumfang des Führungsringes 21 geführt und durch die auf die Drehung des Drehtellers zurückzuführende Fliehkraft die Münzen veranlaßt, durch die in dem Führungsring 21 ausgebildete Öffnung 22 in den Münzenkanal 23 einzutreten, der von zwei Führungsschienen 24, 25 begrenzt ist. Das um Umlenkscheiben 27, 28 herumgeführte Förderband fördert die Münzen C durch die Öffnung 22 des Führungsringes 21 und längs der inneren Führungsschiene 24 und drückt dabei die Münzen C gegen die obere Fläche des Bodens des Münzenkanals 23. Stromauf der inneren Führungsschiene 24 ist die Führungsrolle 29 drehbar gelagert, die verhindert, daß sich die Münzen übereinanderschieben, wenn sie von dem Drehteller 20 in den Führungskanal 23 gelangen.

In dieser bekannten Münzenvereinzelungsvorrichtung schlägt eine von dem Drehteller 20 in den Münzenkanal 23 gelangende Münze C zunächst an der Führungsrolle 29 an. Da sich die Führungsrolle 29 jedoch zunächst noch nicht dreht, wird die Münze C, wenn sie an der Führungsrolle 29 anschlägt, unvermeidbar vorübergehend angehalten, so daß es häufig vorkommt, daß die nächstfolgende Münze C auf die angehaltene Münze C aufläuft. Infolgedessen kann die vorlaufende und/oder die nachfolgende Münze C von der inneren Führungsschiene 24, entlang der sie vorgeschoben werden sollen, zu der äußeren Führungsschiene 25 hin weggeschoben werden. Vorstehend wurde angegeben, daß das Förderband 26 derart angetrieben wird, daß es die Münzen entlang der inneren Führungsschiene 24 vorschiebt. Wenn jedoch eine Münze in der vorstehend angegebenen Art von der inneren Führungsschiene 24 weggeschoben wird, ist es für das Förderband 26 schwierig, die Münzen wieder auf die gewünschte Förderbahn zu bewegen und längs der inneren Führungsschiene 24 zu fördern und ist es auch schwierig, mittels der Prüfeinrichtung, der Zähleinrichtung und der Sortieröffnungen, die längs der inneren Führungsschiene 24 angeordnet sind, die Münzen zu prüfen, durch Zählen den Gesamtwert der Münzen festzustellen und die Münzen zu sortieren. Insbesondere wenn zwischen den Durchmessern der durchmessergrößten Münzen und der durchmesserkleinsten Münzen ein großer Unterschied vorhanden ist oder wenn zwischen der den Dicken der dicksten und der dünnsten Münzen ein großer Unterschied vorhanden ist, neigen die durchmesserkleinsten Münzen und die dünnsten Münzen zum Auswandern aus der gewünschten Förderbahn, wenn Münzen aufeinander auflaufen, und wird das vorstehend erläuterte Problem besonders schwerwiegend.

Aus der DE-PS 22 31 088 ist eine Vorrichtung zum Sortieren und Zählen von Münzen verschiedener Größe bekannt, bei der die Münzen vom Umfang des Drehtellers über ein entsprechendes Kurvenstück in die Öffnung des Münzkanals eintreten. Auch hier tritt das Problem auf, daß die Münzen an einer Führungsschiene anliegen. Hierzu ist gegenüber einem ersten Zählwerk an der Innenseite der gegenüberliegenden Schiene eine Blattfeder befestigt, welche sicherstellt, daß Münzen aller Größen bzw. Durchmesser in das hier als Zählwerk vorgesehene Zählrad gedrückt werden. Diese Blattfeder stellt aber ein zusätzliches Teil dar, das einerseits leicht verbogen werden kann und damit die sichere Funktionsfähigkeit dieser vorbekannten Vorrichtung in Frage stellt. Zum anderen kann die Feder so stark vorgespannt sein, daß ein Münzstau entsteht, falls die Förderbänder die Münzen nicht mit hinreichender Kraft im Münzkanal vorwärts bewegen können.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es nun, eine gattungsgemäße Münzenvereinzelungsvorrichtung derart weiterzubilden, daß die zu vereinzelnden Münzen vom Drehteller zuverlässig an die erste Führungsschiene geführt werden.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 gelöst. Demgemäß ist die Führung so angeordnet, daß sich ihr Innenumfang über dem Drehteller befindet. Weiterhin erstreckt sich die erste Führungsschiene über den Drehteller. Schließlich erstreckt sich das Förderband über die Öffnung hinweg über den Drehteller bis zu dem der Öffnung zugekehrten Ende der Führung.

Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist stromauf einer Führungsrolle eine Andrückwalze zum Andrücken des Förderbandes an dem Boden des Münzenkanals angeordnet.

Gemäß der anderen Weiterbildung der Erfindung kann zwischen der der Führungsrolle nächstliegenden Ecke und einer zu der dem Münzenkanal zugekehrten Fläche der ersten Führungsschiene parallelen Ebene, die in Richtung einer Tangente an den Umfang der Führungsrolle verläuft, eine weitere Öffnung vorhanden sein, die kleiner ist als der Durchmesser der durchmesserkleinsten der zu vereinzelnden Münzen.

Die vorliegende Erfindung wird nachstehend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. In dieser zeigt

Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf eine Münzenvereinzelungsvorrichtung für eine Münzensortier- und -zählvorrichtung nach einer Ausführungsform der Erfindung,

Fig. 2 schematisch einen Querschnitt gemäß der Linie XX in Fig. 1 und

Fig. 3 eine schematische Draufsicht einer Münzenvereinzelungsvorrichtung für eine Münzensortier- und -zählvorrichtung nach dem Stand der Technik.

Gemäß den Fig. 1 und 2 dient ein auf einem Träger 2 um eine Achse 3 in Fig. 1 im Uhrzeigersinn drehbar gelagerter Drehteller 1 zur Aufnahme von durch eine nicht gezeigte Münzeneinwurföffnung eingeworfenen Münzen.

Eine oberhalb des Drehtellers 1 angeordnete Führung 4 ist mit einem nicht gezeigten Tragstück an dem Gehäuse der Münzensortier- und -zählvorrichtung befestigt. Der kreisförmige Innenumfang 4a der Führung 4 ist einwärts von dem Umfang 1a des Drehtellers 1 angeordnet. Zwischen der unteren Fläche der Führung 4 und der oberen Fläche des Drehtellers 1 ist ein Abstand vorhanden, der kleiner ist als die Dicke der dünnsten der zu vereinzelnden Münzen.

Die Führung 4 ist mit einer seitlichen Öffnung 6 ausgebildet, die mit einem Münzenkanal 5 in Verbindung steht. Über der ganzen Fläche der Öffnung 6 erstreckt sich eine Münzenvereinzelungsplatte 7, zwischen deren unterer Fläche und der oberen Fläche des Drehtellers 7 ein Abstand vorhanden ist, der etwas größer ist als die Dicke der dicksten der zu manipulierenden Münzen. Zur Vereinfachung der Darstellung ist die Münzenvereinzelungsplatte in Fig. 2 nicht gezeigt.

Die auf den Drehteller 1 gelangten Münzen C werden durch die auf die Drehung des Drehtellers 1 zurückzuführende Fliehkraft der Öffnung 6 der Führung 4 zugeführt und dabei von dem Innenumfang 4a der Führung 4 geführt. Ferner werden die Münzen dabei vereinzelt, so daß sie einzeln nacheinander in den Münzenkanal 5 eintreten.

Der Münzenkanal 5 ist von einer dem Drehteller 1 benachbarten, ersten Führungsschiene 8 und einer zweiten Führungsschiene 9 begrenzt. Die erste Führungsschiene 8 erstreckt sich auf die Innenseite des Umfanges 1a des Drehtellers 1. Die erste und die zweite Führungsschiene 8, 9 sind zu der in der Drehrichtung des Drehtellers 1 stromaufwärtigen Endstrecke des Innenumfanges 4a der Führung 4 parallel. Zwischen der unteren Fläche der ersten und der zweiten Führungsschiene 8, 9 und der oberen Fläche des Drehtellers 1 bzw. des Bodens des Münzenkanals 5 sind Abstände vorhanden, die kleiner sind als die Dicke der dünnsten der zu manipulierenden Münzen. Im Bereich des stromaufwärtigen Endes der ersten Führungsschiene 8 ist eine drehbar gelagerte Führungsrolle 10 vorgesehen. Zwischen dem Umfang der Führungsrolle 10 und dem hinsichtlich der Drehrichtung des Drehtellers stromaufwärtigen und der Führungsrolle 10 zunächstliegenden Ende 4b der Führung 4 ist eine Münzenaustragöffnung 11 vorgesehen. Der Abstand zwischen dem Umfang der Führungsrolle 10 und der Ecke 4b der Führung 4 ist etwas größer als der Durchmesser der durchmessergrößten der zu manipulierenden Münzen. Infolgedessen können alle zu manipulierenden Münzen durch die Münzenaustragöffnung 11 hindurch in den Münzenkanal 5 gelangen. Der Abstand zwischen der unteren Fläche der Führungsrolle 10 und der oberen Fläche des Drehtellers 1 ist kleiner als die Dicke der dünnsten der zu manipulierenden Münzen.

Um eine erste Umlenkscheibe 12 und eine von einer nichtgezeigten Antriebseinrichtung antreibbare, zweite Umlenkscheibe 13 ist ein Förderband 14 herumgeführt, da sich parallel zu der ersten und der zweiten Führungsschiene 8, 9 von einer Stelle, die hinsichtlich der Drehrichtung des Drehtellers 1 stromauf jenes Endes 4c der Führung 4 angeordnet ist, das stromauf der Öffnung 6 angeordnet ist, bis zu dem Münzenkanal 5 und längs desselben erstreckt und geeignet ist, die längs des Innenumfanges 4a der Führung 4 vorgeschobenen Münzen C parallel zu der ersten und der zweiten Führungsschiene 8, 9 zu führen. Der Abstand zwischen einer zu der dem Münzenkanal 5 zugekehrten Fläche der ersten Führungsschiene 8 parallelen und eine Tangente an den Umfang der Führungsrolle 10 enthaltenden Ebene und der Ecke 4b der Führung 4 ist etwas kleiner als der Durchmesser der durchmesserkleinsten der zu manipulierenden Münzen. Dadurch ist gewährleistet, daß alle von dem Förderband 14 geförderten Münzen an der Führungsrolle 10 anschlagen. Das Förderband 14 ist zum Fördern der Münzen C längs der dem Münzenkanal 5 zugekehrten Fläche der ersten Führungsschiene 8 geeignet.

Die obere Fläche des Bodens des Münzenkanals 5 ist auf demselben Niveau angeordnet wie die obere Fläche des Drehtellers 1. Längs der dem Münzenkanal 5 zugekehrten Fläche der ersten Führungsschiene 8 sind eine Prüfeinrichtung zum Prüfen der Münzen auf ihre Nennwerte, eine Zähleinrichtung zum Feststellen des Gesamtwertes der eingeworfenen Münzen durch Zählen und Münzensortieröffnungen vorgesehen, deren Anzahl der Anzahl der Nennwerte der zu vereinzelnden Münzen C entspricht. Zum Sortieren der Münzen C entsprechend ihren Nennwerten bzw. Durchmessern fallen die Münzen C durch die Sortieröffnungen hindurch. Diese Prüfeinrichtung und Zähleinrichtung und diese Sortieröffnungen sind in der Zeichnung nicht dargestellt.

Stromab der ersten Umlenkscheibe 12 und etwas stromauf der Führungsrolle 10 ist eine Andrückwalze 15 angeordnet, die das Förderband 14 niederdrückt. Infolgedessen kann das Förderband 14 die Münzen C mit einer genügend starken Kraft niederdrücken, obwohl die erste Umlenkscheibe 12, um die das Förderband 14 herumgeführt ist, in beträchtlichem Abstand stromauf des Endes 4c des Führungsgliedes 4 angeordnet ist.

In der so ausgebildeten Münzenvereinzelungsvorrichtung für die Münzensortier- und -zählvorrichtung werden auf den Drehteller 1 gelangte Münzen C durch die auf die Drehung des Drehtellers 1 zurückzuführende Fliehkraft längs des Innenumfanges 4a der Führung 4 im Uhrzeigersinn vorgeschoben und werden diese Münzen von der Vereinzelungsplatte 7 vereinzelt und dann einzeln nacheinander dem Förderband 14 zugeführt. Die zwischen dem Förderband 14 und der oberen Fläche des Drehtellers 1 gehaltenen Münzen C werden unter dem Einfluß der von dem Förderband 14 ausgeübten Vorschubkraft und der von dem Drehteller 1 ausgeübten Umfangskraft weiter vorgeschoben, bis die an die Führungsrolle 10 anschlagen. Diese wird gedreht, so daß die an ihr anschlagenden Münzen C zügig in den Münzenkanal 5 vorgeschoben werden. Bevor die Drehung der Führungsrolle 10 beginnt, wird jedoch jede an der Führungsrolle 10 anschlagende Münze vorübergehend angehalten, so daß eine Wahrscheinlichkeit dafür besteht, daß die der angehaltenen Münze folgende Münze C auf die angehaltene Münze aufläuft. In dieser Ausführungsform erstreckt sich jedoch die erste Führungsschiene 8 über den Umfang 1a des Drehtellers 1 hinaus einwärts und ist die Führungsrolle 10 stromauf der ersten Führungsschiene 8 angeordnet, so daß selbst bei einem Auflaufen einer nachfolgenden Münze C auf eine vorhergehende Münze C diese Münzen unter der Einwirkung der Umfangskraft des rotierenden Drehtellers 1 zu der dem Münzenkanal 5 zugekehrten Fläche 8a der ersten Führungsschiene 8 hinbewegt werden und nicht aus der gewünschten Transportstrecke auswandern können. Infolgedessen wird die Münze C von dem Förderband 14 längs der dem Münzenkanal 5 zugekehrten Fläche 8a der ersten Führungsschiene 8 weitergefördert und wird die Münze von der Prüfeinrichtung auf ihren Nennwert, ihre Echtheit und dergleichen geprüft, wird von der Zähleinrichtung durch Zählen der Gesamtwert der Münzen festgestellt und werden die Münzen sortiert, indem sie durch die dem jeweiligen Durchmesser entsprechende Münzensortieröffnung hindurchfallen.

Vorstehend wurde beschrieben, daß in dieser Ausführungsform der Innenumfang 4a der Führung 4 einwärts von dem Umfang 1a des Drehtellers 1 angeordnet ist, die erste Führungsschiene 8 sich über den Umfang 1a des Drehtellers 1 hinaus einwärts erstreckt und die Führungsrolle 10 stromauf der ersten Führungsschiene 8 angeordnet ist. Infolgedessen ist gewährleistet, daß die Münzen C längs der ersten Führungsschiene 8 vorgeschoben werden, selbst wenn eine Münze C von der Führungsrolle 10 vorübergehend angehalten wird, damit sich die Münzen nicht übereinanderschieben können, und die darauffolgende Münze C auf die vorhergehende Münze C aufläuft. Dadurch wird ferner gewährleistet, daß beim Prüfen der Münzen C durch die Prüfeinrichtung, beim Feststellen des Gesamtwertes der Münzen durch das von der Zähleinrichtung durchgeführte Zählen und bei dem Sortieren der Münzen mittels der Münzensortieröffnungen keine Fehler gemacht werden.


Anspruch[de]
  1. 1. Münzenvereinzelungsvorrichtung für eine Münzensortier- und -zählvorrichtung mit einem Drehteller (1) zur Aufnahme von Münzen, einer Führung (4) zum Führen von durch die auf die Drehung des Drehtellers (1) nach außen bewegten Münzen längs ihres Innenumfangs (4a), die eine Öffnung (6) für den Durchtritt von Münzen besitzt, einen mit der Öffnung (6) in Verbindung stehenden Münzenkanal (5), der von einer ersten und einer zweiten Führungsschiene (8, 9) und von einem Förderband (14) begrenzt ist, das die Münzen entlang der Achse (3) des Drehtellers (1) benachbarten ersten Führungsschiene (8) fördert, mit einer Prüfeinrichtung zum Prüfen der Münzen auf Nennwert und Echtheit, einer Zähleinrichtung zum Feststellen des gesamten Wertes der im Münzenkanal (5) geförderten Münzen und eine Sortiereinrichtung zum Sortieren der Münzen nach ihrem Nennwert, wobei Prüfeinrichtung, Zähleinrichtung und Sortiereinrichtung entlang der ersten Führungsschiene (8) angeordnet sind und wobei stromauf der ersten Führungsschiene (8) eine drehbar gelagerte Führungsrolle (10) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet,

    daß die Führung (4) so angeordnet ist, daß sich ihr Innenumfang (4a) über dem Drehteller (1) befindet,

    daß die erste Führungsschiene (8) sich über den Drehteller (1) erstreckt, und

    daß das Förderband (14) sich über die Öffnung (6) hinweg über den Drehteller (1) bis zu dem der Öffnung (6) zugekehrten Ende (4b) der Führung (4) erstreckt.
  2. 2. Münzenvereinzelungsvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine stromauf einer Führungsrolle (10) angeordneten Andrückwalze (15) zum Andrücken des Förderbandes (14) an den Boden des Münzenkanals (5).
  3. 3. Münzenvereinzelungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der der Führungsrolle (10) nächstliegenden Ecke (4b) der Führung (4) und einer zu der dem Münzenkanal (5) zugekehrten Fläche (8a) der ersten Führungsschiene (8) parallele Ebene, die in Richtung einer Tangente an den Umfang der Führungsrolle (10) verläuft, eine weitere Öffnung (11) vorhanden ist, die kleiner ist als der Durchmesser der kleinsten der zu vereinzelnden Münzen.






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