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Dokumentenidentifikation DE4025886A1 20.02.1992
Titel Zeichenkopf für eine Zeichenmaschine
Anmelder Franz Kuhlmann Präzisionsmechanik und Maschinenbau GmbH & Co KG, 2940 Wilhelmshaven, DE
Erfinder Jopt, Uwe, 2940 Wilhelmshaven, DE
Vertreter Eisenführ, G., Dipl.-Ing.; Speiser, D., Dipl.-Ing., 2800 Bremen; Strasse, J., Dipl.-Ing., 8000 München; Rabus, W., Dr.-Ing.; Brügge, J., Dipl.-Ing., 2800 Bremen; Maiwald, W., Dipl.-Chem.Dr., 8000 München; Klinghardt, J., Dipl.-Ing., Pat.-Anwälte, 2800 Bremen
DE-Anmeldedatum 16.08.1990
DE-Aktenzeichen 4025886
Offenlegungstag 20.02.1992
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.02.1992
IPC-Hauptklasse B43L 13/08
Zusammenfassung Es wird ein Zeichenkopf für eine Zeichenmaschine angegeben, der ein Grifforgan mit mehreren Betätigungselementen zum Ausführen verschiedener Schaltzustände, wie z. B. Entrasten, Freischalten, Festbremsen der Normalseite bzw. zum Lösen der Festbremsung der Normalseite besitzt. Um beim Schalten der Betätigungselemente eine einseitige Krafteinwirkung auf den Zeichenkopf zu verhindern, sind ein erstes und ein zweites Betätigungselement einander gegenüberliegend angeordnet und weisen einen gegeneinander gerichteten Betätigungsweg auf. Ein erster Schaltzustand ist nur bei gleichzeitiger Betätigung beider Betätigungselemente einstellbar.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Zeichenkopf für eine Zeichenmaschine, mit einem Grifforgan, mit mehreren am Grifforgan angeordneten Betätigungselementen zum Ausführen verschiedener Schaltzustände, wie z. B. Entrasten, Freischalten, Festbremsen der Normalseite bzw. zum Lösen der Festbremsung der Normalseite.

Ein derartiger Zeichenkopf ist z. B. aus der DE-OS 32 02 243 bekannt, bei dem zwei Betätigungselemente, nämlich Drucktasten im Grifforgan angeordnet sind und bei Betätigung etwa parallel zur Zeichenebene verschiebbar sind, um die verschiedenen Schaltzustände des Zeichenkopfes einzustellen. Mit dem einen Betätigungselement läßt sich die Normalseite entrasten, und in einer Überhubstellung freischalten. Mit dem anderen Betätigungselement läßt sich die Normalseite in der aktuellen Position festbremsen. Bei jeder Betätigung der Betätigungselemente werden auf den Zeichenkopf Kräfte parallel zur Zeichenebene ausgeübt, und unter der Wirkung dieser Kräfte finden unerwünschte Bewegungen des Zeichenkopfes statt, die dazu führen, daß der Zeichenkopf aus der zuvor angefahrenen Arbeitsposition verschoben wird.

Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Zeichenkopf der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, daß beim Einstellen mindestens eines der verschiedenen Schaltzustände keine Kräfte auftreten, die den Zeichenkopf aus der Arbeitsposition verschieben.

Diese Aufgabe wird bei dem Zeichenkopf der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein erstes und ein zweites Betätigungselement einander gegenüberliegend angeordnet sind und einen gegeneinander gerichteten Betätigungsweg aufweisen, und daß ein erster Schaltzustand nur bei gleichzeitiger Betätigung beider Betätigungselemente einstellbar ist.

Die Vorteile der Erfindung liegen insbesondere darin, daß am Grifforgan zwei Betätigungselemente mit einem gegenläufigen Bewegungsweg vorgesehen werden, und daß zum Einstellen eines ersten Schaltzustandes beide Betätigungselemente gleichzeitig - und gegeneinander - betätigt werden, so daß sich die gegensinnig auf den Zeichenkopf wirkenden Betätigungskräfte aufheben. Eine Verschiebung des Zeichenkopfes wird dadurch zuverlässig verhindert.

Um noch weitere Schaltzustände mit dem ersten und dem zweiten Betätigungselement einstellen zu können, wird bevorzugt ein zweiter Schaltzustand durch die Betätigung nur eines der beiden Betätigungselemente, und ein dritter Schaltzustand durch Betätigen des anderen Betätigungselements verwirklicht. Dabei wirken dann allerdings die Betätigungskräfte einseitig gegen den Zeichenkopf, so daß dabei die an sich unerwünschten Querkräfte auf den Zeichenkopfes nicht verhindert werden.

Besonders bevorzugt läßt sich z. B. der zweite oder der dritte Schaltzustand auch dadurch einstellen, daß das erste und das zweite Betätigungselement gemeinsam in eine Überhubstellung gesetzt werden, so daß auch dieser Schaltzustand ohne die einseitige Einwirkung der Betätigungskräfte eingestellt wird.

Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist ein drittes Betätigungselement am Grifforgan angeordnet, dessen Betätigung mittels einer senkrecht zur Zeichenebene wirkenden Betätigungskraft erfolgen kann, und welches sich dabei auf die Zeichenebene hin bewegt. Diese Ausführungsform der Erfindung besitzt den Vorteil, daß beim Betätigen des dritten Betätigungselements, also z. B. zum Einstellen eines dritten Schaltzustandes, keine Kraftkomponenten parallel zur Zeichenebene wirksam sind, die den Zeichenkopf verschieben könnten. Durch die Aufbringung der Betätigungskraft senkrecht zur Zeichenebene bleibt der Zeichenkopf an der zuvor eingestellten Arbeitsposition stehen.

Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Grifforgan als ein länglicher Wulst ausgebildet, dessen Höhe senkrecht zur Zeichenebene größer ist als dessen Breite parallel zur Zeichenebene. Das wulstförmige Grifforgan besitzt bevorzugt quer zu seiner Längsrichtung einen Querschnitt, der näherungsweise die Form eines U- oder V-Profils besitzt, wobei die Basis des U- oder V-Profils nach oben gerichtet ist und von der Handfläche des Benutzers umgriffen werden kann. In Längsrichtung des länglichen Wulstes besitzt das Grifforgan näherungsweise die Form eines Kreisscheiben-Segments, die nach oben weisende Kontur des Wulstes ist in seiner Längsrichtung etwa kreisförmig bis zur Grundplatte des Zeichenkopfes gekrümmt.

Das erste und das zweite Betätigungselement sind bevorzugt als Wipptasten ausgebildet, die einen geringen Schwenkwinkel um Schwenkzapfen schwenkbar sind, welche in vorgegebenem Abstand von der Grundplatte am Grifforgan befestigt sind.

Das dritte Betätigungselement ist bevorzugt als ein Schwenkhebel ausgebildet, der um eine parallel zur Zeichenebene laufende Schwenkachse verschwenkbar ist. Um eine ergonomisch günstige Bedienbarkeit der Betätigungselemente zu verwirklichen, besitzt das dritte Betätigungselement an dem freien Ende des Schwenkhebels eine Verdickung, die teilweise über den Wulst des Grifforgans gezogen ist und großflächig gegen die Innenfläche der auf dem Grifforgan aufliegenden Benutzerhand anliegt.

Alle Betätigungselemente sind bevorzugt mittels Federn in ihre Ruheposition vorgespannt, so daß sie nach einer Betätigung wieder ihre Ausgangsstellung einnehmen. Bevorzugt wird im ersten Schaltzustand die Normalseite des Zeichenkopfes freigeschaltet, so daß die Normalseite ohne Eingriff in die Rastpositionen frei drehbar ist. Dieser erste Schaltzustand wird durch gleichzeitiges Betätigen des ersten und des zweiten Betätigungselements eingestellt. Als zweiter Schaltzustand läßt sich durch Betätigen des ersten oder des zweiten Betätigungselements die Normalseite des Zeichenkopfes aus einer eingerasteten Stellung ausrasten. Der dritte Schaltzustand wird bevorzugt dem dritten Betätigungselement zugeordnet und hat eine Festbremsung der Normalseite in der aktuellen Position zur Folge. Bevorzugt wird mit dem Einstellen des zweiten Schaltzustandes ein zuvor eingestellter dritter Schaltzustand (Festbremsung) wieder aufgehoben. Wenn also durch gleichzeitiges Betätigen des ersten und des zweiten Betätigungselements die Normalseite freigeschaltet wird, wird dadurch auch eine zuvor - mittels des dritten Betätigungselements - erfolgte Festbremsung wieder aufgehoben.

Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind durch die Merkmale der Unteransprüche gekennzeichnet.

Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert.

Es zeigen:

Fig. 1 eine Seitenansicht eines Zeichenkopfes;

Fig. 2 eine Seitenansicht des Zeichenkopfes im Schnitt;

Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie II-II durch den Zeichenkopf der Fig. 1;

Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie III-III durch das Grifforgan des Zeichenkopfes gemäß Fig. 1; und

Fig. 5 eine Aufsicht auf den Zeichenkopf gemäß Fig. 1.

Auf einer Basisplatte 2 eines Zeichenkopfes 1 ist ein Grifforgan 4 befestigt, an welchem der Benutzer den Zeichenkopf 1 greifen und beim Zeichnen in die jeweils gewünschte Position verfahren kann, wobei die Unterseite 3 des Zeichenkopfes 1 dem Zeichenbrett einer Zeichenmaschine zugewandt ist, während das Grifforgan 4 zum Benutzer zeigt. Am Grifforgan 4 sind mehrere Betätigungselemente 6, 8, 10 angeordnet, mittels derer der Benutzer verschiedene Schaltzustände, wie z. B. das Entrasten, das Freischalten oder das Festbremsen der Normalseite sowie das Lösen der festgebremsten Normalseite realisieren kann. Die Betätigungselemente 6, 8, 10 wirken zu diesem Zweck auf Hebel 11, 20, 22, die mit den entsprechenden Rasten oder Bremsen in Wirkverbindung stehen.

Wie den Fig. 1 bis 5 entnehmbar ist, ist das Grifforgan 4 als länglicher Wulst ausgebildet, der sich längs einer Längsachse 5 erstreckt, und dessen Höhe H senkrecht zur Zeichenbrettebene größer ist als dessen Breite B parallel zur Zeichenbrettebene. Das wulstförmige Grifforgan 4 besitzt gemäß Fig. 4 einen zur Längsachse 5 quer verlaufenden Querschnitt, der näherungsweise einem gestürzten oder umgekehrten V- oder U-Profil entspricht, wobei in der dargestellten Ausführungsform die Höhe des Grifforgans 4 eine Funktion der jeweiligen Position auf der Längsachse 5 ist. In der Fig. 1 dargestellten Seitenansicht besitzt das Grifforgan 4 eine obere Kontur, die mindestens abschnittweise die Form eines Kreisabschnittes aufweist. In der dargestellten Ausführungsform verläuft der Kamm des Grifforgans 4 von seiner maximalen Höhe H kreisbogenförmig gekrümmt bis zur Basisplatte 2 des Zeichenkopfes, von der maximalen Höhe H fällt das Grifforgan 4 ebenfalls in Längsrichtung zur anderen Seite hin in einer Ebene 4b zur Basisplatte 2 ab.

Gemäß den Fig. 1 bis 5 ist das erste Betätigungselement 6 und das zweite Betätigungselement 8 als eine Drucktaste oder Wipptaste ausgebildet, die beide um je eine eigene, an einem Bock 5a befestigte Schwenkachse 6a, 8a schwenkbar gelagert sind. Die beiden Betätigungselemente 6, 8 sind so angeordnet, daß sie einander gegenüberliegen und einen gegeneinander gerichteten Betätigungsweg quer zur Längsachse 5 aufweisen, wobei ein erster Schaltzustand nur bei gleichzeitiger Betätigung beider Betätigungselemente 6, 8 eingestellt werden kann. Ein zweiter Schaltzustand läßt sich bei Betätigung einer der beiden Betätigungselemente, ein dritter Schaltzustand bei Betätigung des anderen Betätigungselements 6, 8 einstellen. Die Betätigungselemente 6, 8 wirken über ein Übertragungsgetriebe, welches z. B. Stangen 20 und Zahnräder 21 enthält, auf die gewünschten Klinken, Rasten oder Bremsen des Zeichenkopfes 1. Alternativ lassen sich die Stangen 20, auf welche die Betätigungselemente 6, 8 einwirken, auch so ausbilden, daß der zweite Schaltzustand bei Betätigung des ersten oder des zweiten Betätigungselements einstellbar ist. Bevorzugt wirken die Betätigungselemente 6, 8 gegen Federn (nicht dargestellt), und der erste Schaltzustand läßt sich nur dann einstellen, wenn die beiden Betätigungselemente 6, 8 eine vorgegebene Endstellung, z. B. eine Überhubstellung, erreichen, die z. B. nur bei erhöhtem Tastendruck erlangt wird, wobei die Betätigungselemente 6, 8 nach Erreichen der Endstellung durch die Federn wieder in ihre Ausgangsposition zurückgedrückt werden.

In der dargestellten Ausführungsform ist zum Einstellen eines Schaltzustandes ein drittes Betätigungselement 10 am Grifforgan 4 so angeordnet, daß dessen Betätigungsweg die wesentliche Wegkomponente senkrecht zur Zeichenebene besitzt, damit bei Betätigung dieses Betätigungselements Kräfte im wesentlichen nur senkrecht zur Zeichenbrettebene auf den Zeichenkopf einwirken. Das dritte Betätigungselement 10 ist als Schwenkhebel ausgebildet, der um eine parallel zur Zeichenbrettebene laufende, im Grifforgan befestigte Schwenkachse 14 schwenkbar ist. Der Schwenkhebel 10 wird - etwa mittig - im Inneren des Grifforgans 4 geführt und ragt durch einen Längsspalt durch den Kamm des Grifforgans 4 nach außen. An dem nach außen ragenden freien Ende des Schwenkhebels 10 ist eine Verdickung 12 vorgesehen, die den Kamm 4a des wulstförmigen Grifforgans 4 teilweise umgreift. Das dritte Betätigungselement 10 ist gegen die Wirkung einer Feder 18 betätigbar, es wird durch die Feder 18 nach der Betätigung wieder in die Ruheposition zurückgeführt. Das Betätigungselement 10 wirkt z. B. über einen Kniehebel 11 und eine Zahnstange 11a auf die Betätigungselemente des Zeichenkopfes ein.

In der dargestellten Ausführungsform wird der erste Schaltzustand, der bei gleichzeitigem Betätigen des ersten und des zweiten Betätigungselements erreicht wird, dazu benutzt, die Normalseite des Zeichenkopfes freizuschalten. Im zweiten Schaltzustand wird die Normalseite des Zeichenkopfes lediglich entrastet, so daß die Normalseite nach einer Drehung um einen vorgegebenen Winkel wieder in die nächste Raststellung einrastet. Das dritte Betätigungselement 10 dient zur Einstellung des dritten Schaltzustandes, in dem die Normalseite festgebremst wird. Mit dem Einstellen des ersten Schaltzustandes (Freischalten der Normalseite) wird gleichzeitig ein zuvor eingestellter dritter Schaltzustand (Festbremsung der Normalseite) aufgehoben, so daß also bei Betätigung der beiden ersten Betätigungselemente auch ein zuvor festgebremster Zeichenkopf freigeschaltet wird.


Anspruch[de]
  1. 1. Zeichenkopf für eine Zeichenmaschine, mit einem Grifforgan, mit mehreren am Grifforgan angeordneten Betätigungselementen zum Ausführen verschiedener Schaltzustände, wie z. B. Entrasten, Freischalten, Festbremsen der Normalseite bzw. zum Lösen der Festbremsung der Normalseite, dadurch gekennzeichnet, daß ein erstes und ein zweites Betätigungselement (6, 8) einander gegenüberliegend angeordnet sind und einen gegeneinander gerichteten Betätigungsweg aufweisen, und daß ein erster Schaltzustand nur bei gleichzeitiger Betätigung beider Betätigungselemente (6, 8) einstellbar ist.
  2. 2. Zeichenkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter Schaltzustand bei Betätigung einer der beiden Betätigungselemente (6, 8) einstellbar ist.
  3. 3. Zeichenkopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein dritter Schaltzustand bei Betätigung des anderen Betätigungselements (6, 8) einstellbar ist.
  4. 4. Zeichenkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Schaltzustand bei Betätigung des ersten oder des zweiten Betätigungselements (6, 8) einstellbar ist.
  5. 5. Zeichenkopf nach Anspruch 1, 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Schaltzustand nur einstellbar ist, wenn das erste und das zweite Betätigungselement (6, 8) eine vorgegebene Endstellung erreicht.
  6. 6. Zeichenkopf nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Schaltzustände nur einstellbar ist, wenn das erste und das zweite Betätigungselement (6, 8) eine Überhubstellung erreicht.
  7. 7. Zeichenkopf nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einstellen eines Schaltzustandes ein drittes Betätigungselement (10) an dem Grifforgan (4) angeordnet ist.
  8. 8. Zeichenkopf nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsweg des dritten Betätigungselements (10) eine Komponente senkrecht zur Zeichenebene besitzt.
  9. 9. Zeichenkopf nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das erste und das zweite Betätigungselement (6, 8) als Drucktaste ausgebildet sind.
  10. 10. Zeichenkopf nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das erste und das zweite Betätigungselement (6, 8) als Wipptaste ausgebildet sind.
  11. 11. Zeichenkopf nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Grifforgan (4) als länglicher Wulst ausgebildet ist, dessen Höhe H senkrecht zur Zeichenbrettebene größer ist als dessen Breite B parallel zur Zeichenbrettebene.
  12. 12. Zeichenkopf nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das wulstförmige Grifforgan (4) quer zu seiner Längsrichtung einen Querschnitt aufweist, der näherungsweise einem gestürzten V- oder U-Profil entspricht.
  13. 13. Zeichenkopf nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Grifforgans (4) in Längsrichtung mindestens abschnittsweise einem Kreisflächen-Segment entspricht.
  14. 14. Zeichenkopf nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das dritte Betätigungselement (10) ein Schwenkhebel ist, der um eine parallel zur Zeichenbrettebene laufende Schwenkachse (14) schwenkbar ist.
  15. 15. Zeichenkopf nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des Schwenkhebels (10) eine Verdickung (12) aufweist, die das wulstförmige Grifforgan (4) teilweise umgreifend ausgebildet ist.
  16. 16. Zeichenkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das dritte Betätigungselement als Drucktaste ausgebildet ist, dessen Betätigungsweg senkrecht zur Zeichenebene verläuft.
  17. 17. Zeichenkopf nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungselemente (6, 8, 10) mittels Federn in ihre Ruheposition vorgespannt sind.
  18. 18. Zeichenkopf nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Schaltzustand die Normalseite des Zeichenkopfes freischaltet, daß der zweite Schaltzustand die Normalseite des Zeichenkopfes entrastet und daß im dritten Schaltzustand die Normalseite des Zeichenkopfes in der aktuellen Position festgebremst wird.
  19. 19. Zeichenkopf nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das dritte Betätigungselement (10) zur Einstellung des dritten Schaltzustandes (Festbremsen der Normalseite) dient.
  20. 20. Zeichenkopf nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einstellen des ersten Schaltzustandes (Freischalten der Normalseite) ein zuvor eingestellter dritter Schaltzustand (Festbremsung der Normalseite) aufgehoben wird.






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