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Dokumentenidentifikation DE3204224C2 05.03.1992
Titel Parallellineal
Anmelder Hensbo, Lars Christian, Koebenhavn, DK
Erfinder Hensbo, Lars Christian, Koebenhavn, DK
Vertreter Koepsell, H., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 5000 Köln
DE-Anmeldedatum 08.02.1982
DE-Aktenzeichen 3204224
Offenlegungstag 18.11.1982
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 05.03.1992
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.03.1992
IPC-Hauptklasse B43L 7/00

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Parallellineal gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.

Bei einem durch die US-PS 34 25 128 bekannten derartigen Lineal ist ein besonderes Spannmittel in Form eines Drahtes vorgesehen, welches innerhalb der Griffleiste angeordnet ist und sich praktisch über die gesamte Länge des Lineals erstreckt. Abgesehen von seinem komplizierten Aufbau weist dieses Lineal den Nachteil auf, daß es für die Anwendung einer Seilführung wenig geeignet ist, da das Spannmittel eine durchgehende Griffleiste voraussetzt. Entsprechendes gilt auch für andere, in dieser Vorveröffentlichung offenbarte Ausführungsformen, bei denen die die Aufwölbung bewirkende Spannung durch die Anwendung unterschiedlicher Temperaturen beim Zusammenbau der Teile oder durch die Wahl von Materialien mit unterschiedlicher Wärmeausdehnung für Linealkörper und Griffleiste bewirkt wird.

Demzufolge liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Parallellineal derart weiterzubilden, daß ihm bei Verwendbarkeit für eine Seilführung mit einfachen Mitteln eine Aufwölbung im Bereich zwischen den beiden Enden erteilbar ist und die Bogenhöhe der Aufwölbung ihrerseits leicht einstellbar ist.

Diese Aufgaben werden unter Anwendung der Merkmale im Kennzeichen des Anspruches 1 gelöst.

Das Parallellineal gemäß der Erfindung weist den Vorteil einer leichten Verstellbarkeit auf. Zudem benötigt es nur Schrauben an beiden Endbereichen, so daß es auch einfach herstellbar ist.

Zwar ist aus der US-PS 32 51 131 ein Parallellineal mit Seilführung bekannt, ohne daß jedoch eine im Bereich zwischen den beiden Enden des Parallellineals liegende Aufwölbung möglich oder vorgesehen wäre. Dabei ist auch dieses Parallellineal in seinem Aufbau einigermaßen kompliziert und somit bezüglich seiner Herstellung aufwendig.

Weitere Möglichkeiten der Ausgestaltung des Parallellineals gemaß der Erfindung ergeben sich aus Anspruch 2.

Das Lineal gemäß der Erfindung kann ohne Schwierigkeiten von Rechtshändern und Linkshändern bedient werden. Im übrigen kann das Lineal aus schneidfestem Material hergestellt sein, so daß es auch dort benutzt werden kann, wo es auf die Führung eines Schnittes ankommt.

Das Lineal gemäß der Erfindung ist sehr stabil. Es ist durch geringen Arbeits- und Materialaufwand herstellbar.

In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen:

Fig. 1 einen Querschnitt durch Linealkörper und Griffleiste mit den Seilsteuernden Scheiben und den Verriegelungseinrichtungen,

Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des Lineals von oben mit den Scheiben und den lösbaren Verriegelungseinrichtungen,

Fig. 3 eine perspektivische Ansicht des Lineals von unten mit den Schrauben für die Scheiben und die Verriegelungsschraube für die Büchse der Verriegelungseinrichtung,

Fig. 4 im Schema die Draufsicht auf das Lineal und den Verlauf des Seiles,

Fig. 5 den Mittelbereich der Griffleiste, wo Material entfernt ist, so daß das Seil sich hier kreuzen kann,

Fig. 6-8 Lineale mit verschiedenen Profilformen, die für unterschiedliche Materialien und unterschiedliche Herstellungsverfahren geeignet sind, im Querschnitt.

Insbesondere Fig. 1 läßt erkennen, daß das Lineal einen Linealkörper 1 mit Steuerscheiben 5 für ein Seil 6 (Fig. 4) und eine Griffleiste 2 aufweist.

Der Linealkörper 1 und die Griffleiste 2 sind relativ gegeneinander gleitbar angeordnet und mittels einer Schwalbenschwanzverbindung 9 miteinander verbunden.

Für die Verriegelung dieser Verbindung in der jeweils gewünschten Stellung sind an jedem Ende des Lineals eine Büchse 3 in Langlöchern 7 (Fig. 2) oder in einem Langloch und in einem kreisrunden Loch in der Griffleiste 2 und eine Verriegelungsschraube 4 (Fig. 3) auf der Unterseite des Lineals angeordnet.

Das Seil 6 verläuft in Längsrichtung des Lineals und ist über sämtliche Scheiben 5 geführt und am Reißbrett in den Punkten A, B, C, D befestigt.

Fig. 5 zeigt einen Teil der Griffleiste 2, an der der Mittelbereich des Fußes bei 8 entfernt ist, so daß das Seil 6 sich hier selbst kreuzen kann.

Die Bogenhöhe wird dadurch reguliert, daß man das Lineal auf eine ebene Unterlage auf der Griffleiste 2 ruhend, also umgekehrt, anordnet und die Schrauben 4 an beiden Enden löst. Dann werden die Enden der Griffleiste einige Millimeter gehoben, der Mittelbereich des Lineals wird gegen die Unterlage gedrückt und die Verriegelungsschrauben 4 werden in den Büchsen 3 wieder festgeschraubt.

Die Form des Linealkörpers 1 und der Griffleiste 2 sind dann fixiert, und zwar insgesamt in Übereinstimmung mit der Größe der Bogenhöhe, der Länge des Lineals und der Steifigkeit des Materials, so daß der Mittelbereich des Lineals das Reißbrett nicht oder praktisch nicht berührt. Dadurch wird der Reibungs- und Saugwiderstand des Lineals, wenn man es über das Reißbrett führt, sehr klein.


Anspruch[de]
  1. 1. Parallellineal mit einem Linealkörper (1) und einer Griffleiste (2), die miteinander verbunden und zur Erzeugung einer im Bereich zwischen den beiden Enden des Parallellineals liegenden Aufwölbung gegeneinander verspannbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffleiste (2) in ihrem Mittelbereich eine dem Linealkörper (1) zugewandte Ausnehmung (8) aufweist und Griffleiste (2) und Linealkörper (1), die durch eine Schwalbenschwanzverbindung (9) in Längsrichtung gegeneinander einstellbar sind, durch an ihren Enden angeordnete lösbare Verriegelungseinrichtungen (3, 4) in ihrer jeweiligen, der in gelöstem Zustand wenigstens einer der Verriegelungseinrichtungen (3, 4) einstellbaren Bogenhöhe der Aufwölbung entsprechenden gegenseitigen Lage aneinander festlegbar sind.
  2. 2. Parallellineal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die eine der Verriegelungseinrichtungen (3, 4) eine in einem Langloch (7) der Griffleiste (2) befindliche Büchse (3) und eine Verriegelungsschraube (4) auf der Unterseite des Lineals aufweist.






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