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Dokumentenidentifikation EP0471984 02.04.1992
EP-Veröffentlichungsnummer 0471984
Titel Zeichenkopf für eine Zeichenmaschine.
Anmelder Franz Kuhlmann Präzisionsmechanik und Maschinenbau GmbH & Co KG, 2940 Wilhelmshaven, DE
Erfinder Jopt, Uwe, W-2940 Wilhelmshaven, DE
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, GR, IT, LI, LU, NL, SE
Sprache des Dokument De
EP-Anmeldetag 17.07.1991
EP-Aktenzeichen 911119154
EP-Offenlegungsdatum 26.02.1992
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.04.1992
IPC-Hauptklasse B43L 13/08

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Zeichenkopf für eine Zeichenmaschine mit einem Grifforgan mit mehreren am Grifforgan angeordneten und von einer auf dem Grifforgan aufliegenden Benutzerhand betätigbaren Betätigungselementen zum Ausführen verschiedener Schaltzustände, wie z.B. Entrasten, Freischalten, Festbremsen der Normalseite bzw. zum Lösen der Festbremsung der Normalseite des Zeichenkopfes, wobei mindestens ein Betätigungselement zum Entrasten und/oder Freischalten der Normalseite des Zeichenkopfes und ein Betätigungselement zum Festbremsen der Normalseite des Zeichenkopfes vorgesehen sind.

Ein derartiger Zeichenkopf ist z.B. aus der DE-OS 32 02 243 bekannt, bei dem zwei Betätigungselemente, nämlich Drucktasten, seitlich am Grifforgan angeordnet und bei Betätigung etwa parallel zur Zeichenebene verschiebbar sind, um die verschiedenen Schaltzustände des Zeichenkopfes einzustellen. Mit dem einen Betätigungselement läßt sich die Normalseite des Zeichenkopfes entrasten und in einer Überhubstellung freischalten. Mit dem anderen Betätigungselement läßt sich die Normalseite des Zeichenkopfes in der aktuellen Position festbremsen. Die Betätigungselemente sind bei dem bekannten Zeichenkopf derart angeordnet, daß sie von den Fingerspitzen einer auf dem Grifforgan aufliegenden Benutzerhand betätigbar sind. Gewöhnlich werden die Betätigungselemente mit dem Daumen betätigt, während die übrigen Finger zum Festhalten des Grifforgans und zum Drehen des Zeichenkopfes benutzt werden. Nach dem Entrasten oder Freischalten der Normalseite des Zeichenkopfes kommt es während der Benutzung häufig vor, daß der Zeichenkopf von der auf dem Grifforgan aufliegenden und dieses festhaltenden Benutzerhand in eine Position verdreht wird, in der sich der Daumen und auch die übrigen Finger nicht mehr in Reichweite des anderen Betätigungselementes zum Festbremsen der Normalseite des Zeichenkopfes befinden. Damit nun das Betätigungselement zum Festbremsen von den Fingern, vorzugsweise dem Daumen, der auf dem Grifforgan aufliegenden Benutzerhand betätigt werden kann, muß deren Position gegenüber dem Grifforgan geändert werden, was nur durch Verschwenken oder Verdrehen der Benutzerhand gegenüber dem Grifforgan oder sogar durch vollständiges Loslassen des Grifforgans und Umsetzen der Benutzerhand möglich ist. Dies führt nicht nur zu einer umständlichen Handhabung des Zeichenkopfes beim Festbremsen, sondern auch häufig dazu, daß der Zeichenkopf durch die Bewegung der Benutzerhand aus der zuvor angefahrenen Arbeitsposition verschoben wird. Es ist zwar auch denkbar, anstelle der auf dem Grifforgan aufliegenden Hand die andere Hand zum Betätigen des Betätigungselementes zum Festbremsen zu verwenden; jedoch ist diese Vorgehensweise ebenfalls recht umständlich, da gewöhnlich die andere Hand den Zeichenstift hält, welcher vor Bedienung des Betätigungselementes zum Festbremsen dann erst einmal abgelegt werden muß.

Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Zeichenkopf der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, daß zum Festbremsen die auf dem Grifforgan aufliegende Benutzerhand verwendet wird, ohne daß deren Stellung gegenüber dem Grifforgan verändert zu werden braucht.

Diese Aufgabe wird bei dem Zeichenkopf der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Betätigungselement zum Festbremsen am Grifforgan derart angeordnet ist, daß es gegen die Innenfläche des Handballens der auf dem Grifforgan aufliegenden Benutzerhand anliegt.

Vorzugsweise ist das Betätigungselement zum Entrasten und/oder Freischalten im Griffbereich der auf dem Grifforgan aufliegenden Benutzerhand angeordnet.

Der Vorteil der Erfindung liegt insbesondere darin, daß der Zeichenkopf von der auf dem Grifforgan aufliegenden Benutzerhand in einen entrasteten oder freigeschalteten Zustand umgeschaltet und in diesem Zustand auch gehalten werden kann, während gleichzeitig das Betätigungselement zum Festbremsen mit dem Handballen der auf dem Grifforgan aufliegenden Benutzerhand betätigt und dadurch der Zeichenkopf in der nach dem Ausrasten eingestellten aktuellen Position festgebremst werden kann, ohne daß die Stellung der Benutzerhand gegenüber dem Grifforgan verändert oder sogar die andere Hand benutzt werden muß. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das Betätigungselement zum Festbremsen stets - also auch beim Verdrehen des Zeichenkopfes - gegen die Innenfläche des Handballens der auf dem Grifforgan aufliegenden Benutzerhand anliegt. Das Entrasten und/oder Freischalten sowie das Festbremsen der Normalseite des Zeichenkopfes kann somit nur von der auf dem Grifforgan aufliegenden Benutzerhand durchgeführt werden, wobei zum Festbremsen die Benutzerhand weder gegenüber dem Grifforgan verschwenkt noch von diesem losgelassen zu werden braucht.

Vorzugsweise ist das Betätigungselement zum Entrasten und/oder Freischalten mit dem Betätigungselement zum Festbremsen derart gekoppelt, daß beim Freischalten der Normalseite des Zeichenkopfes eine zuvor eingestellte Festbremsung aufgehoben wird.

Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Betätigungselement zum Festbremsen am Grifforgan derart angeordnet, daß dessen Betätigung mittels einer senkrecht zur Zeichenebene wirkenden Betätigungskraft erfolgen kann und sich das Betätigungselement dabei auf die Zeichenebene hin bewegt. Diese Ausführungsform der Erfindung besitzt den Vorteil, daß beim Betätigen des Betätigungselementes zum Festbremsen keine Kraftkomponenten parallel zur Zeichenebene wirksam sind, die den Zeichenkopf verschieben könnten. Durch die Aufbringung der Betätigungskraft senkrecht zur Zeichenebene bleibt der Zeichenkopf an der zuvor eingestellten Arbeitsposition stehen.

Das Betätigungselement zum Festbremsen ist bevorzugt als ein Schwenkhebel ausgebildet, der um eine parallel zur Zeichenebene laufenden Schwenkachse verschwenkbar ist. Um eine ergonomisch günstige Bedienbarkeit zu verwirklichen, besitzt dieses Betätigungselement an dem freien Ende des Schwenkhebels eine Verdickung, die teilweise über den Wulst des Grifforgans gezogen ist und großflächig gegen die Innenfläche der auf dem Grifforgan aufliegenden Benutzerhand anliegt.

Eine weitere bevorzugte Ausführung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß zum Entrasten und/oder Freischalten der Normalseite des Zeichenkopfes ein erstes und ein zweites Betätigungselement einander gegenüberliegend angeordnet sind und einen gegeneinander gerichteten Betätigungsweg aufweisen, und daß ein erster Schaltzustand nur bei gleichzeitiger Betätigung beider Betätigungselemente einstellbar ist. Die Vorteile dieser Ausführung liegen insbesondere darin, daß am Grifforgan zwei Betätigungselemente mit einem gegenläufigen Bewegungsweg vorgesehen werden und daß zum Einstellen eines ersten Schaltzustandes beide Betätigungselemente gleichzeitig - und gegeneinander - betätigt werden, so daß sich die gegensinning auf den Zeichenkopf wirkenden Betätigungskräfte aufheben. Eine Verschiebung des Zeichenkopfes wird dadurch zuverlässig verhindert.

Um noch weitere Schaltzustände mit dem ersten und dem zweiten Betätigungselement einstellen zu können, wird bevorzugt ein zweiter Schaltzustand durch die Betätigung des ersten und/oder des zweiten Betätigungselementes verwirklicht.

Besonders bevorzugt läßt sich einer der Schaltzustände auch dadurch einstellen, daß das erste und das zweite Betätigungselement gemeinsam in eine Überhubstellung gesetzt werden, so daß auch dieser Schaltzustand ohne die einseitige Einwirkung der Betätigungskräfte eingestellt wird.

Bevorzugt wird im ersten Schaltzustand die Normalseite des Zeichenkopfes freigeschaltet, so daß die Normalseite ohne Eingriff in die Rastpositionen frei drehbar ist. Dieser erste Schaltzustand wird durch gleichzeitiges Betätigen des ersten und des zweiten Betätigungselementes eingestellt. Als zweiter Schaltzustand läßt sich durch Betätigen des ersten oder des zweiten Betätigungselementes die Normalseite des Zeichenkopfes aus einer eingerasteten Stellung ausrasten.

Das erste und das zweite Betätigungselement sind bevorzugt als Wipptasten ausgebildet, die einen geringen Schwenkwinkel um Schwenkzapfen schwenkbar sind, welche in vorgegebenem Abstand von der Grundplatte am Grifforgan befestigt sind.

Alle Betätigungselemente sind bevorzugt mittels Federn in ihre Ruheposition vorgespannt, so daß sie nach einer Betätigung wieder ihre Ausgangsstellung einnehmen.

Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Grifforgan als ein länglicher Wulst ausgebildet, dessen Höhe senkrecht zur Zeichenebene größer ist als dessen Breite parallel zur Zeichenebene. Das wulstförmige Grifforgan besitzt bevorzugt quer zu seiner Längsrichtung einen Querschnitt, der näherungsweise die Form eines U- oder V-Profils besitzt, wobei die Basis des U- oder V-Profils nach oben gerichtet ist und von der Handfläche des Benutzers umgriffen werden kann. In Längsrichtung des länglichen Wulstes besitzt das Grifforgan näherungsweise die Form eines Kreisscheiben-Segments. Die nach oben weisende Kontur des Wulstes ist in seiner Längsrichtung etwa kreisförmig bis zur Grundplatte des Zeichenkopfes gekrümmt.

Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind durch die Merkmale der Unteransprüche gekennzeichnet.

Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert.

Es zeigen:

Figur 1
eine Seitenansicht eines Zeichenkopfes;
Figur 2
eine Seitenansicht des Zeichenkopfes im Schnitt;
Figur 3
einen Schnitt längs der Linie II-II durch den Zeichenkopf der Figur 1;
Figur 4
einen Schnitt längs der Linie III-III durch das Grifforgan des Zeichenkopfes gemäß Figur 1; und
Figur 5
eine Aufsicht auf den Zeichenkopf gemäß Figur 1.

Auf einer Basisplatte 2 eines Zeichenkopfes 1 ist ein Grifforgan 4 befestigt, an welchem der Benutzer den Zeichenkopf 1 greifen und beim Zeichnen in die jeweils gewünschte Position verfahren kann, wobei die Unterseite 3 des Zeichenkopfes 1 dem Zeichenbrett einer Zeichenmaschine zugewandt ist, während das Grifforgan 4 zum Benutzer zeigt. Am Grifforgan 4 sind mehrere Betätigungselemente 6, 8, 10 angeordnet, mittels derer der Benutzer verschiedene Schaltzustände, wie z.B. das Entrasten, das Freischalten oder das Festbremsen der Normalseite sowie das Lösen der festgebremsten Normalseite realisieren kann. Die Betätigungselemente 6, 8, 10 wirken zu diesem Zweck auf Hebel 11, 20, 22, die mit den entsprechenden Rasten oder Bremsen in Wirkverbindung stehen.

Wie den Fig. 1 bis 5 entnehmbar ist, ist das Grifforgan 4 als länglicher Wulst ausgebildet, der sich längs einer Längsachse 5 erstreckt, und dessen Höhe H senkrecht zur Zeichenbrettebene größer ist als dessen Breite B parallel zur Zeichenbrettebene. Das wulstförmige Grifforgan 4 besitzt gemäß Fig. 4 einen zur Längsachse 5 quer verlaufenden Querschnitt, der näherungsweise einem gestürzten oder umgekehrten V- oder U-Profil entspricht, wobei in der dargestellten Ausführungsform die Höhe des Grifforgans 4 eine Funktion der jeweiligen Position auf der Längsachse 5 ist. In der Fig. 1 dargestellten Seitenansicht besitzt das Grifforgan 4 eine obere Kontur, die mindestens abschnittweise die Form eines Kreisabschnittes aufweist. In der dargestellten Ausführungsform verläuft der Kamm des Grifforgans 4 von seiner maximalen Höhe H kreisbogenförmig gekrümmt bis zur Basisplatte 2 des Zeichenkopfes, von der maximalen Höhe H fällt das Grifforgan 4 ebenfalls in Längsrichtung zur anderen Seite hin in einer Ebene 4b zur Basisplatte 2 ab.

Gemäß den Fig. 1 bis 5 ist das erste Betätigungselement 6 und das zweite Betätigungselement 8 als eine Drucktaste oder Wipptaste ausgebildet, die beide um je eine eigene, an einem Bock 5a befestigte Schwenkachse 6a, 8a schwenkbar gelagert sind. Die beiden Betätigungselemente 6, 8 sind so angeordnet, daß sie einander gegenüberliegen und einen gegeneinander gerichteten Betätigungsweg quer zur Längsachse 5 aufweisen, wobei ein erster Schaltzustand nur bei gleichzeitiger Betätigung beider Betätigungselemente 6, 8 eingestellt werden kann. Ein zweiter Schaltzustand läßt sich bei Betätigung einer der beiden Betätigungselemente, ein dritter Schaltzustand bei Betätigung des anderen Betätigungselements 6, 8 einstellen. Die Betätigungselemente 6, 8 wirken über ein Übertragungsgetriebe, welches z.B. Stangen 20 und Zahnräder 21 enthält, auf die gewünschten Klinken, Rasten oder Bremsen des Zeichenkopfes 1. Alternativ lassen sich die Stangen 20, auf welche die Betätigungselemente 6, 8 einwirken, auch so ausbilden, daß der zweite Schaltzustand bei Betätigung des ersten oder des zweiten Betätigungselements einstellbar ist. Bevorzugt wirken die Betätigungselemente 6, 8 gegen Federn (nicht dargestellt), und der erste Schaltzustand läßt sich nur dann einstellen, wenn die beiden Betätigungselemente 6, 8 eine vorgegebene Endstellung, z.B. eine Überhubstellung, erreichen, die z.B. nur bei erhöhtem Tastendruck erlangt wird, wobei die Betätigungselemente 6, 8 nach Erreichen der Endstellung durch die Federn wieder in ihre Ausgangsposition zurückgedrückt werden.

In der dargestellten Ausführungsform ist zum Einstellen eines Schaltzustandes ein drittes Betätigungselement 10 am Grifforgan 4 so angeordnet, daß dessen Betätigungsweg die wesentliche Wegkomponente senkrecht zur Zeichenebene besitzt, damit bei Betätigung dieses Betätigungselements Kräfte im wesentlichen nur senkrecht zur Zeichenbrettebene auf den Zeichenkopf einwirken. Das dritte Betätigungselement 10 ist als Schwenkhebel ausgebildet, der um eine parallel zur Zeichenbrettebene laufende, im Grifforgan befestigte Schwenkachse 14 schwenkbar ist. Der Schwenkhebel 10 wird - etwa mittig - im Inneren des Grifforgans 4 geführt und ragt durch einen Längsspalt durch den Kamm des Grifforgans 4 nach außen. An dem nach außen ragenden freien Ende des Schwenkhebels 10 ist eine Verdickung 12 vorgesehen, die den Kamm 4a des wulstförmigen Grifforgans 4 teilweise umgreift. Das dritte Betätigungselement 10 ist gegen die Wirkung einer Feder 18 betätigbar, es wird durch die Feder 18 nach der Betätigung wieder in die Ruheposition zurückgeführt. Das Betätigungselement 10 wirkt z.B. über einen Kniehebel 11 und eine Zahnstange 11a auf die Betätigungselemente des Zeichenkopfes ein.

In der dargestellten Ausführungsform wird der erste Schaltzustand, der bei gleichzeitigem Betätigen des ersten und des zweiten Betätigungselements erreicht wird, dazu benutzt, die Normalseite des Zeichenkopfes freizuschalten. Im zweiten Schaltzustand wird die Normalseite des Zeichenkopfes lediglich entrastet, so daß die Normalseite nach einer Drehung um einen vorgegebenen Winkel wieder in die nächste Raststellung einrastet. Das dritte Betätigungselement 10 dient zur Einstellung des dritten Schaltzustandes, in dem die Normalseite festgebremst wird. Mit dem Einstellen des ersten Schaltzustandes (Freischalten der Normalseite) wird gleichzeitig ein zuvor eingestellter dritter Schaltzustand (Festbremsung der Normalseite) aufgehoben, so daß also bei Betätigung der beiden ersten Betätigungselemente auch ein zuvor festgebremster Zeichenkopf freigeschaltet wird.


Anspruch[de]
  1. Zeichenkopf für eine Zeichenmaschine mit einem Grifforgan (4) mit mehreren am Grifforgan (4) angeordneten und von einer auf dem Grifforgan (4) aufliegenden Benutzerhand betätigbaren Betätigungselementen (6, 8, 10) zum Ausführen verschiedener Schaltzustände, wie z.B. Entrasten, Freischalten, Festbremsen der Normalseite bzw. zum Lösen der Festbremsung der Normalseite des Zeichenkopfes (1), wobei mindestens ein Betätigungselement (6, 8) zum Entrasten und/oder Freischalten der Normalseite des Zeichenkopfes (1) und ein Betätigungselement (10) zum Festbremsen der Normalseite des Zeichenkopfes (1) vorgesehen sind,

    dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement (10) zum Festbremsen am Grifforgan (4) derart angeordnet ist, daß es gegen die Innenfläche des Handballens der auf dem Grifforgan (4) aufliegenden Benutzerhand anliegt.
  2. Zeichenkopf nach Anspruch 1,

    dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement (6, 8) zum Entrasten und/oder Freischalten im Griffbereich der auf dem Grifforgan (4) aufliegenden Benutzerhand angeordnet ist.
  3. Zeichenkopf nach Anspruch 1 oder 2,

    dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement (6, 8) zum Entrasten und/oder Freischalten mit dem Betätigungselement (10) zum Festbremsen derart gekoppelt ist, daß beim Freischalten der Normalseite des Zeichenkopfes (1) eine zuvor eingestellte Festbremsung der Normalseite des Zeichenkopfes (1) aufgehoben wird.
  4. Zeichenkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 3,

    dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsweg des Betätigungselementes (10) zum Festbremsen eine Komponente senkrecht zur Zeichenebene besitzt.
  5. Zeichenkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 4,

    dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement (10) zum Festbremsen ein Schwenkhebel ist, der um eine parallel zur Zeichenbrettebene laufende Schwenkachse (14) schwenkbar ist.
  6. Zeichenkopf nach Anspruch 5,

    dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des Schwenkhebels (10) eine Verdickung (12) aufweist, die das wulstförmige Grifforgan (4) teilweise umgreift.
  7. Zeichenkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 4,

    dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement (10) zum Festbremsen als Drucktaste ausgebildet ist, dessen Betätigungsweg im wesentlichen senkrecht zur Zeichenebene verläuft.
  8. Zeichenkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 7,

    dadurch gekennzeichnet, daß zum Entrasten und/oder Freischalten der Normalseite des Zeichenkopfes (1) ein erstes und ein zweites Betätigungselement (6, 8) einander gegenüberliegend angeordnet sind und einen gegeneinander gerichteten Betätigungsweg aufweisen und daß ein erster Schaltzustand nur bei gleichzeitiger Betätigung beider Betätigungselemente (6, 8) einstellbar ist.
  9. Zeichenkopf nach Anspruch 8,

    dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter Schaltzustand bei Betätigung des ersten und/oder des zweiten Betätigungselementes (6, 8) einstellbar ist.
  10. Zeichenkopf nach Anspruch 8 oder 9,

    dadurch gekennzeichnet, daß der erste Schaltzustand nur einstellbar ist, wenn das erste und das zweite Betätigungselement (6, 8) eine vorgegebene Entstellung erreicht.
  11. Zeichenkopf nach einem der Ansprüche 8 bis 10,

    dadurch gekennzeichnet, daß einer der Schaltzustände nur einstellbar ist, wenn das erste und das zweite Betätigungselement (6, 8) eine Überhubstellung erreicht.
  12. Zeichenkopf nach einem der Ansprüche 8 bis 11,

    dadurch gekennzeichnet, daß der erste Schaltzustand die Normalseite des Zeichenkopfes (1) freischaltet und der zweite Schaltzustand die Normalseite des Zeichenkopfes (1) entrastet.
  13. Zeichenkopf nach einem der Ansprüche 8 bis 12,

    dadurch gekennzeichnet, daß das erste und das zweite Betätigungselement (6, 8) als Drucktasten ausgebildet sind.
  14. Zeichenkopf nach Anspruch 13,

    dadurch gekennzeichnet, daß das erste und das zweite Betätigungselement (6, 8) als Wipptaste ausgebildet sind.
  15. Zeichenkopf nach einem der vorstehenden Ansprüche,

    dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungselemente (6, 8, 10) mittels Federn in ihre Ruheposition vorgespannt sind.
  16. Zeichenkopf nach einem der vorstehenden Ansprüche,

    dadurch gekennzeichnet, daß das wulstförmige Grifforgan (4) quer zu seiner Längsrichtung einen Querschnitt aufweist, der näherungsweise einem gestürzten V- oder U-Profil entspricht.
  17. Zeichenkopf nach einem der vorstehenden Ansprüche,

    dadurch gekennzeichnet, daß das wulstförmige Grifforgan (4) quer zu seiner Längsrichtung einen Querschnitt aufweist, der näherungsweise einem gestürztem V- oder U-Profil entspricht.
  18. Zeichenkopf nach Anspruch 15 oder 16,

    dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Grifforgans (4) in Längsrichtung mindestens abschnittsweise einem Kreisflächen-Segment entspricht.






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