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Dokumentenidentifikation DE4034219A1 30.04.1992
Titel Antrieb
Anmelder Hessabi, Iradj, Dipl.-Ing., 4811 Oerlinghausen, DE
Erfinder Hessabi, Iradj, Dipl.-Ing., 4811 Oerlinghausen, DE
DE-Anmeldedatum 27.10.1990
DE-Aktenzeichen 4034219
Offenlegungstag 30.04.1992
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.04.1992
IPC-Hauptklasse F03G 7/08
IPC-Nebenklasse F03G 3/08   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft einen Antrieb, der im Anschluß an Fahrbahnen, die von Autos und/oder Schienenfahrzeugen befahren werden, mit einer Drucktaste oder Druckschiene, in Verbindung mit einem Generator, Elektroenergie erzeugt.
Die potentielle Energie eines fahrenden Fahrzeuges wird in kinetische Energie bzw. Rotationsenergie umgewandelt.
Eine Drucktaste wird durch die Last fahrender Fahrzeuge betätigt. Deren Hub und Lastkraft löst durch Zahnverbindung an einer Antriebswelle eine Rotierung aus. Die erzielte Rotationsenergie ist auch zum Antrieb eines Elektrogenerators geeignet.
Diese Art Energieerzeugung ist nicht umweltschädigend.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Antrieb mit einer Drucktaste oder Druckschiene, der in Verbindung mit einem Generator, Elektroenergie erzeugt.

Zum Antrieb eines Generators sind Kraftwerke mit Verbrennung und/ oder sonstige energieverbrauchende Maschinen bekannt. Bei diesen Verfahren wird durch Energieumwandlung eine Rotationsenergie zum Betreiben eines Generators erzeugt.

Diese Art von Maschinen erzeugen Verbrennungsabgase und sind laut. Stromerzeugervorrichtungen, die mit Sonnen - oder Windkraft betrieben werden, sind an Zeit oder Klima und Lage gebunden.

Diese Art Energieerzeugung ist unbeständig und unzuverlässig. Sie kann nicht immer und überall genutzt werden.

Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Antrieb für Elektrogeneratoren zu offenbaren, der relativ einfach aufgebaut und überall einsetzbar ist.

Die Lösung der Aufgabe besteht darin, daß die Lastkraft eines fahrenden Fahrzeuges beim Überfahren einer Drucktaste oder Schiene die auf der Fahrbahn eingebaut ist, eine Drehbewegung einer Welle auslöst, die in Verbindung zu einem Generator steht.

Das Fahrzeug fährt über eine Drucktaste oder Schiene, und erzeugt zuerst einen kleinen Hub. Die Taste oder Schiene ist als Kolben vorgesehen.

Der Kolben übt einen Druck auf einen hebelarmartig ausgebildeten drehbaren Teil aus, der vorteilhafter Weise einen Viertelkreis darstellt. Die kreisförmige Kante des viertelkreisförmigen Hebelarm ist vorteilhafter Weise durch Zahnverbindung mit einer Welle verbunden. In unmitellbarer Nähe der Kreismitte und des Drehzentrums des viertelkreisförmigen Hebelarm, führt das Kolbenende die Stöße, die durch fahrende Fahrzeuge entstanden sind, aus.

Die kreisförmige Kante des viertelkreisförmigen Hebelarm, verlängert die Hubmenge. Durch zweifach eingebauten Kraftspeicher, kehren diese nach Entlastung an die Ursprungsstelle zurück.

Die Antriebswelle ist mit einer Leerrücklaufeinrichtung zuversehen. Im Anschluß an die Welle ist eine Schwungmasse zur Erweiterung der Umdrehungsdauer vorgesehen. Die Rotation aus der Schwungmasse ist zum Betreiben eines Elektrogenerators geeignet.

Eine Schalldämmung und weiche Landung an Stoßstellen der Antriebsvorrichtung, sind an Tasten oder Schienen auf der Fahrbahn und an weiteren Stellen vorgesehen.

Dieser Antrieb ist zum Einbau an Eisenbahn- und Straßenbahnschienen oder Autoverkehrstraßen geeignet.

Durch geringen Hub auf die in der Fahrbahn eingebaute Drucktaste oder Schiene, wird das Überfahren dieser Vorrichtung von den Fahrzeuginsassen kaum bemerkt.

Das Gewicht des Fahrzeuges und dessen Geschwindigkeit ist für die erzeugte Energie maßgebend. Die Größe des Schwungrades ist im Zusammenhang mit der zugefügten Kraft bestimmend für die Dauer des Antriebprozeßes. Dieser Antrieb ermöglicht es umweltfreundlich Energie zuerzeugen.

Der Antrieb ist in den Fig. 1 bis 4 dargestellt.

Fig. 1 zeigt einen Axialschnitt durch die Drucktaste oder Druckschiene, und die Antriebswelle;

Fig. 2 zeigt eine Perspektivansicht des Schwungrads, des Generators, und einen Schnitt durch die Drucktaste oder Druckschiene;

Fig. 3 zeigt einen frontseitigen Schnitt durch den Antrieb in der Autofahrbahn;

Fig. 4. zeigt einen frontseitigen Schnitt durch den Antrieb an einer Bahnschiene.

Fig. 1 zeigt einen Axialschnitt durch die Drucktaste (3) oder Druckschiene und die Antriebswelle (5).

Die mit elastischem Material (2) beweglich umgefaßte Taste oder Schiene (3), wird beim Überfahren mit einem Fahrzeug, nach unten gedrückt.

Der Druck auf den horizontal stehenden radialen Schenkel, auf den um die Mittelachse drehbaren viertelkreisförmigen Hebelarm (4), verursacht vorteilhafter Weise eine Drehbewegung um die Kreismitte des viertelkreisförmigen Hebelarms (4), und dreht den horizontal stehenden Radialschenkel in vertikale Lage.

Die Drehung des viertelkreisförmigen Hebelarms (4) im Viertelkreis wird durch eine Zahnverbindung auf die Antriebswelle (5) übertragen. Die Antriebswelle (5), ist mit Rückleerlaufgetriebe ausgestattet. Ein Zurückfahren des viertelkreisförmigen Hebelarms (4) in die ursprüngliche Lage, ist an der Antriebswelle unwirksam. Die Drucktaste oder Druckschiene (3) erreicht ihre Ursprungslage durch vorteilhaft angeordnete Druckfedern (6) unter der Drucktaste oder Druckschiene (3), und Feder (7) um die Mittelachse des viertelkreisförmigen Hebelarm (4).

Die Stoßstellen sind vorteilhaft mit elastischem Material (8) belegt. Der gesamte Antrieb (1) ist in einem Gehäuse innerhalb der Fahrbahn (11) als lange Schiene oder an schienen, als tastenförmige Druckfläche untergebracht.

Fig. 2 zeigt eine Perspektivansicht des Schwungrads (9), des Generators, und einen Schnitt durch die Drucktaste (3) oder Druckschiene.

Bei Druck auf die Taste oder Schiene (3), wird die Drehbewegung verursacht, die von der Antriebswelle (5) als Rotationsenergie entnommen werden kann.

Die erzielte Rotationsenergie kann zu verschiedenen Zwecken von der Antriebswelle (5) aus, genutzt werden. Vorteilhafter Weise kann die Rotationszeit durch ein Schwungrad (9) verlängert werden. Im Anschluß an die Antriebswelle (5), kann mit oder ohne eine Schwungmasse (9) mit einem Elektrogenerator (10) elektrischer Strom erzeugt werden.

Fig. 3 zeigt einen frontseitigen Schnitt durch den Antrieb (1) in der Autofahrbahn.

Die Drucktaste oder Druckschiene (3) kann als kurz und/oder als Langschiene in der Breite eine Fahrbahn ausgelegt werden. Die weiteren angeschlossene Teile, wie Schwungmasse (9) und gegebenenfalls Generator (10) können an der Seite der Fahrbahn stationiert sein.

Fig. 4. zeigt einen frontseitigen Schnitt durch den Antrieb (1) an einer Bahnschiene.

Der Antrieb ist hier vorteilhafter Weise an der inneren Seite der Bahnschiene angebracht. Im Anschluß können auch gegebenenfalls weitere Vorrichtungen verbunden werden.


Anspruch[de]
  1. 1. Antrieb (1) der durch die Lastkraft von Fahrzeugen arbeitet, mit einer Drucktaste oder Druckschiene (3) und Antriebswelle (5), dadurch gekennzeichnet, daß die Druckschiene (3) eine geringe Erhöhung von der Fahrbahnoberfläche aufweißt, und diese sich während der Fahrzeugüberfahrt senkt.
  2. 2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drucktaste (3) an einer Bahnschiene so angebracht ist, daß die Schienenfahrzeuge beim Überfahren der Drucktaste, Druck auslösen.
  3. 3. Antrieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der ausgelöste Druck beim überfahren des Fahrzeuges, eine Drehbewegung an einen Hebelarm (4) verursacht, der vorteilhafter Weise mit einer zahnförmig ausgestatteten Verbindung, eine Antriebswelle (5) in Rotierung versetzt.
  4. 4. Antrieb nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch Anschluß an einen Elektrogenerator (10) und gegebenenfalls im Zusammenhang mit einer Schwungmasse (9) an die Antriebswelle (5), die Gewinnung elektrischer Energie erreicht wird.






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