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Dokumentenidentifikation DE2734314C2 11.06.1992
Titel Aufzeichnungsgerät
Anmelder Canon K.K., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Hirayama, Kazuhiro, Yokohama, Kanagawa, JP;
Sugiura, Susumu, Yamato, Kanagawa, JP
Vertreter Tiedtke, H., Dipl.-Ing.; Bühling, G., Dipl.-Chem.; Kinne, R., Dipl.-Ing., Pat.-Anwälte, 8000 München
DE-Anmeldedatum 29.07.1977
DE-Aktenzeichen 2734314
Offenlegungstag 02.02.1978
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 11.06.1992
Veröffentlichungstag im Patentblatt 11.06.1992
IPC-Hauptklasse B41J 15/00
IPC-Nebenklasse G03G 15/00   

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf ein Aufzeichnungsgerät, und zwar auf ein Aufzeichnungsgerät zum Aufzeichnen von mit einer elektrophotographischen Bilderzeugungseinrichtung auf einem umlaufenden Bildträger erzeugten Bildern auf einem durchgehenden Bildempfangsmaterial.

Aus der DE-PS 17 61 432 ist eine Vorrichtung zum Konstanthalten der Spannung einer durch eine Druckmaschine laufenden Papierbahn bekannt, bei der zwischen einem ersten und einem zweiten Walzenpaar je nach zu bearbeitendem Bahnmaterial und je nach Druckarbeit ein bestimmtes Drehzahlverhältnis einzuhalten ist. In Abhängigkeit von der Auslenkung einer einen Durchhang der Papierbahn erzeugenden Pendelwalze wird dabei die Drehzahl von Zugwalzen geregelt.

Aus der DE 22 51 926 A1 ist ein elektrographisches Aufzeichnungsgerät bekannt, bei dem ein endloses, gefaltetes Bildempfangspapier eingesetzt wird, das mit Kopien von aufeinanderfolgend zugeführten Vorlagen in Form von Karten bedruckt wird. Die Steuerung der Bildempfangsmaterial-Förderung und des Andrückens des Bildempfangsmaterials an die förderleitfähige Trommel erfolgt über Taktgeber, die durch die Vorlagenzuführung gesteuert werden und zu bestimmten Zeitpunkten ansprechen und entsprechende Steuersignale erzeugen.

Die Bilderzeugungseinrichtung wird aber nicht diskontinuierlich bzw. intermittierend betrieben, sondern führt mehrere direkt ohne Zwischenstop aufeinanderfolgende Bilderzeugungsvorgänge durch. Hierbei entstehen allerdings verhätnismäßig große Abstände zwischen den auf dem Bildempfangsmaterial aufgezeichneten Bildern, insbesondere, da die Vorlagen mit gewissen zeitlichen Abstand durch die Abtaststation transportiert werden müssen und auch die Tonerbilder auf der photoleitfähigen Trommel vor ihrer Übertragung regelmäßig größeren gegenseitigen Abstand besitzen, um Überlappungen und dergleichen zu vermeiden.

Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein mit durchgehenden Bildempfangsmaterial arbeitendes Aufzeichnungsgerät zu schaffen, das eine gute und klare Bildaufzeichnung mit guter Ausnutzung des durchgehenden Bildempfangsmaterials ermöglicht.

Diese Aufgabe wird mit den im Patentanspruch 1 genannten Maßnahmen gelöst.

Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.

Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt

Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Ausführungsform des Aufzeichnungsgerätes gemäß der Erfindung,

Fig. 2 eine Querschnittsansicht der Bildübertragungsstation gemäß Fig. 1,

Fig. 3 eine schematische Ansicht des Antriebsteils für den Transport des Bildempfangsmaterials bzw. Übertragungsmaterials,

Fig. 4 eine Querschnittsansicht der Fixiereinrichtung.

Fig. 1 veranschaulicht schematisch die Wirkungsweise einer Ausführungsform, bei der das elektrophotographische Verfahren Anwendung findet. Ein von einem Laseroszillator 1 abgegebener Laserstrahl 2 wird von dem einem Modulator 3 zugeführten Eingangssignal einer Informationsausgabeeinrichtung 56 moduliert und sodann von einem sich drehenden Poligonalspiegel 4 abgetastet und auf einen trommelförmigen lichtempfindlichen Bildträger bzw. Aufzeichnungsträger 7 fokussiert, der sich in Richtung des Pfeiles dreht. Für die Belichtung des lichtempfindlichen Aufzeichnungsträgers zu einem Bildauszug kann auch eine andere Einrichtung wie etwa eine Kathodenstrahlröhre, eine Plasma-Bilddarstellung o. dgl. Verwendung finden.

Dieses latente elektrostatische Ladungsbild wird in einer Entwicklereinrichtung unter Verwendung eines hauptsächlich aus elektrisch aufgeladenen Farbpartikeln (Toner) bestehenden Entwicklers zu einem sichtbaren Bild entwickelt. Das entwickelte Bild wird mittels Übertragungswalzen 19, 21 und des von einer Übertragungseinrichtung bzw. einem Bildübertragungskoronaentlader 20 erzeugten elektrischen Feldes auf in Zickzackform gefaltetes Bildempfangsmaterial bzw. Papier 15 übertragen, wobei das zickzackgefaltete Papier 15 ein Übertragungsmaterial darstellt, das von einer Zugeinrichtung 16 mit Stachelwalzen, deren Stacheln bzw. Stifte mit in dem Übertragungsmaterial ausgebildeten Perforationen in Eingriff treten können, und einer einen Saugventilator 32 und einen porösen Fördergurt 31 aufweisenden ersten Zwischenfördereinrichtung transportiert wird. (Das zickzackgefaltete Papier 15 ist nachstehend als Übertragungspapier oder einfach als Papier bezeichnet.)

Wenn die auf dem lichtempfindlichen Aufzeichnungsträger 7 aufgezeichneten Informationen zur Neige gehen und der letzte Teil des aufgezeichneten Bildes auf das Übertragungspapier übertragen wird, werden die Übertragungswalzen 19 und 21 freigegeben und die Koronaentladung für die Bildübertragung unterbrochen. Sobald sich das Übertragungspapier 15 von dem lichtempfindlichen Aufzeichnungsträger 7 löst, beginnt die Zugeinrichtung 16 eine Rückwärtsdrehung. Dadurch wird das Übertragungspapier 15 auf dem Fördergurt 31 von dem Saugventilator 32 angezogen, während eine Zugkraft zur Vorwärtsbewegung des Übertragungspapiers 15 auf das Papier ausgeübt wird, wodurch das Übertragungspapier 15 von der Oberfläche des lichtempfindlichen Aufzeichnungsträger 7 getrennt wird. Da die auf das Übertragungspapier 15 durch die Rückwärtsdrehung der Zugeinrichtung 16 in Rückwärtsrichtung ausgeübte Zugkraft stärker ist, wird das Übertragungspapier 15 um einen Betrag zurückbewegt, der zur Verhinderung jeder Fehlausrichtung oder jeder Verwischung während des Wiederbeginns eines Aufzeichnungsvorganges ausreicht, und in dieser Stellung festgehalten. Wenn danach ein weiterer Bildaufzeichnungszyklus auf dem lichtempfindlichen Aufzeichnungsträger 7 erfolgt, drücken die Übertragungswalzen 19 und 21 das Übertragungspapier 15 wieder gegen das entwickelte Bild auf dem lichtempfindlichen Aufzeichnungsträger 7, und dem Bildübertragungskoronaentlader 20 wird eine Spannung zugeführt, so daß das neu entwickelte Bild auf dem lichtempfindlichen Aufzeichnungsträger 7 derart auf das Übertragungspapier 15 übertragen wird, daß das vordere Ende des neuen Bildes kontinuierlich an das hintere Ende des vorher übertragenen Bildes auf dem Übertragungspapier 15 anschließt, d. h., das neu entwickelte Bild auf dem lichtempfindlichen Aufzeichnungsträger 7 wird auf das Übertragungspapier 15 als Bild übertragen, das keinerlei Fehlausrichtung an der Nahtstelle mit dem vorher übertragenen Bild aufweist und frei von jeglichen Unschärfen und Verwischungen ist.

Fig. 2 ist eine vergrößerte Ansicht der Bildübertragungsstation. Die erste Übertragungswalze 19 und die zweite Übertragungswalze 21, die beide eine isolierende Oberflächenbeschichtung aus Gummi aufweisen, sind in der Nähe des Bildübertragungsladers 20 angeordnet und dienen zur Verhinderung einer Störung des Bildes durch Ausdehnung der Koronaladung, d. h., sie verhindern eine Verteilung bzw. Zerstreuung des Toners oder eine Verwischung des Bildes, die verursacht würden, wenn das Übertragungsfeld des Koronaladers angelegt wird, bevor das Papier 15 in Berührung ist oder nachdem das Papier 15 bereits von diesem getrennt ist. Darüberhinaus dienen die Übertragungswalzen 19 und 21 durch das Andrücken des Übertragungspapier 15 gegen den lichtempfindlichen Aufzeichnungsträger 7 auch zur Unterdrückung eines Gleitens bzw. Abhebens des Papiers 15, das eine unbefriedigende Bildübertragungswirkung zur Folge hätte, und zwar insbesondere dann, wenn das Übertragungspapier 15 zickzackgefaltetes Papier mit perforierten Teilen ist, die in Bezug auf den lichtempfindlichen Aufzeichnungsträger 7 zum Gleiten oder Abheben neigen und dadurch eine derartig unbefriedigende Bildübertragungswirkung herbeiführen, und dienen damit zur Gewährleistung einer stetigen und gleichmäßigen Bildübertragung.

Während der Zeit, in der keine Übertragung erfolgt, werden die erste Übertragungswalze 19 und die zweite Übertragungswalze 21 von einem ersten Tauchspulenkolben 29 und einem zweiten Tauchspulenkolben 30 zum Lösen der Druckberührung des Übertragungspapiers 15 mit dem lichtempfindlichen Aufzeichnungsträger 7 in die in Fig. 3 gestrichelt eingezeichnete Position zurückgezogen. Gleichzeitig wird eine in der gleichen Grundplatte enthaltene, nicht dargestellte obere Führungsplatte 28, an der die erste Übertragungswalze 19 angebracht ist, bei Freigabe des ersten Tauchspulenkolbens 29 in die Richtung zum Trennen des Übertragungspapiers 15 von dem lichtempfindlichen Aufzeichnungsträger 7 bewegt, so daß die Trennung des Übertragungspapiers 15 von dem lichtempfindlichen Aufzeichnungsträger 7, gewährleistet ist.

Fig. 3 ist eine schematische Darstellung, die den Mechanismus für Transport und Rückführung des Übertragungspapiers 15 veranschaulicht. Bei der Anordnung gemäß Fig. 4 wird die lichtempfindliche Aufzeichnungstrommel 7 von einem Antriebsmotor 33 über Riemenscheiben 40, 41, einen Steuergurt (oder eine Steuerkette) und Zahnräder 46, 47 angetrieben. Der Antriebsmotor 33 wirkt außerdem mit Riemenscheiben 42, 43, einem Steuergurt 45, einer Förderkupplung 37 (wie etwa einer Mikrokupplung oder Kleinleistungskupplung) für das Übertragungspapier 15 und der Zugeinrichtung 16 zur Förderung des Übertragungspapiers 15 zusammen. Das Übertragungspapier 15 wird synchron mit der lichtempfindlichen Aufzeichnungstrommel 7 durch die von einem Impulssignal gesteuerte Betätigung der Kupplung 37 transportiert, wobei das Impulssignal von einem nachstehend noch näher beschriebenen Umdrehungscodierer 35 abgegeben wird. Wenn dagegen die aufgezeichneten Informationen zur Neige gehen, wird die Förderkupplung 37 ausgekuppelt und eine Umkehrkupplung 38 derart elektrisch erregt, daß die Antriebskraft eines Papierrückführmotors 34 über Zahnräder 50, 51, 52, 53 zur Bewegungsumkehr der Zugeinrichtung 16 und damit zur Rückführung des Übertragungspapiers 15 übertragen werden kann. Ist ein vorgegebener Rückführungsbetrag des Übertragungspapiers 15 ermittelt, wird eine Unterbrechungskupplung 39 betätigt, die das Übertragungspapier 15 zum Stillstand bringt. Bei einer erneuten Aufzeichnung von Informationen auf dem lichtempfindlichen Aufzeichnungsträger 7 wird die Förderkupplung zur Wiederaufnahme eines synchronisierten Transportes des Übertragungspapiers 15 betätigt.

Der Transport und die Rückführung des Übertragungspapiers 15 durch die Zugeinrichtung 16 ist gemäß Fig. 4 für den Fall beschrieben worden, daß das Übertragungspapier 15 in Zickzackform gefaltetes Papier ist. Die Zugeinrichtung 16 kann jedoch auch durch zwei Walzen ersetzt werden, was insbesondere dann vorteilhaft ist, wenn das Übertragungspapier 15 gerolltes Papier o. dgl. ist.

Nach Durchlaufen des Bildübertragungsabschnittes wird das Übertragungspapier 15 von einer ersten Zwischenfördereinrichtung 22, einer Puffervorrichtung 23 und einer zweiten Zwischenfördereinrichtung 24 zu einer Fixiereinrichtung 25 des mit Heizwalzen arbeitenden Typs transportiert. Die Geschwindigkeit des Übertragungspapiers 15 vor Erreichen der ersten Zwischenfördereinrichtung 22 ist durch die Wirkungsweise der Zugeinrichtung 16 für den Papiertransport vollständig mit der Bewegung des lichtempfindlichen Aufzeichnungsträgers 7 synchronisiert. Dagegen weicht die Geschwindigkeit, mit der das Übertragungspapier 15 die Fixiereinrichtung 25 durchläuft, ein wenig von der Papiertransportgeschwindigkeit der Zugeinrichtung 16 für den Papiertransport ab, da der Durchmesser der Fixierwalzen sich mit der Erwärmung ändert und die Schlängelbewegung des Übertragungspapiers 15 an der zweiten Zwischenfördereinrichtung 24 korrigiert wird. Wenn das Übertragungspapier 15aus kontinuierlichen Papierbahnen großer Länge besteht, können sich solche geringen Fehler progressiv derart addieren, daß ein Brechen oder Reißen des Übertragungspapiers 15 verursacht wird oder das Übertragungspapier 15 in der Bahn des Fördersystems zum Stillstand kommt. Diese Nachteile lassen sich überwinden, indem jeglicher Durchhang des Übertragungspapiers 15 an der Puffervorrichtung 23 erfaßt und die Umlaufgeschwindigkeit der Fixierwalzen derart gesteuert wird, daß sie erhöht wird, wenn der Durchhang größer als ein vorgeschriebener Wert ist und verringert wird, wenn der Durchhang unter dem vorgeschriebenen Wert liegt. In der Fixiereinrichtung 25 wird das Übertragungspapier 15 weitertransportiert, während es durch die beiden Walzen aufgeheizt und einer Druckbehandlung unterzogen wird. Zu diesem Zeitpunkt neigt das Übertragungspapier 15 zu einer leichten Schrägbewegung, und zwar aufgrund von Faktoren wie den leichten Druckunterschieden in Richtung der Drehachse, der Änderung des Walzendurchmessers in Drehrichtung und der Ungleichheit der seitlichen Ausdehnung bzw. des seitlichen Verlaufes des Übertragungspapiers 15. Im Falle einer kontinuierlichen Papierbahn großer Länge kann sich diese geringe Schrägbewegung zu einem nicht mehr vernachlässigbaren Betrag summieren. An der zweiten Zwischenfördereinrichtung 24 wird die Summierung einer solchen Schrägbewegung verhindert, indem jede Schrägbewegung des Übertragungspapiers 15 erfaßt und die Ansaugkraft der Saugeinrichtung zur Korrektur der Schrägbewegung verändert wird, so daß das seitliche Gleichgewicht bzw. der seitliche Ausgleich des Gegen- oder Rückwärtszuges in dem Übertragungspapier 15 gesteuert wird.

In Fig. 4 sind Einzelheiten der Fixiereinrichtung 25 dargestellt. Das die übertragenen Tonerbilder enthaltende Übertragungspapier 15 und fixiert und transportiert, während es einer Erwärmungs- und Druckbehandlung durch eine Fixierwalze 61 und eine Andruckwalze 64 ausgesetzt wird. Papieraustragwalzen 77, 78 üben durch ein normalerweise konstantes Drehmoment eine Zugkraft auf das Übertragungspapier 15 aus. Heizwalzen 62, 63 werden in Berührung mit der Fixierwalze 61 gedreht und übertragen somit die Wärme auf die Fixierwalze 61. Die Antriebskraft in Drehrichtung wird durch einen nicht dargestellten Antriebsmotor lediglich der Fixierwalze 61 erteilt. Die Heizwalzen 62, 63 und die Andruckwalze 64 folgen der Fixierwalze 61. Die Fixierwalze 61 läßt sich herstellen, indem die Oberfläche eines Metallzylinders mit daran haftendem, wärmebeständigem, dickem Trenngummi (wie etwa bei Raumtemperatur vulkanisierbarem Silicongummi) beschichtet wird. Die Andruckwalze 64 läßt sich herstellen, indem die Oberfläche eines Metallzylinders mit daran haftendem wärmebeständigem, dünnen elastomeren Material beschichtet wird. Die Heizwalzen 62, 63 bestehen jeweils aus einem Aluminiumzylinder, dessen Oberfläche galvanisch mit Chrom überzogen bzw. plattiert ist. In der Wartestellung, bei der sich das Übertragungspapier 15 nicht in Bewegung befindet, ist die Andruckwalze 64 im Abstand zu der Fixierwalze 61 angeordnet und auch das Übertragungspapier 15 weist einen Abstand zu der Fixierwalze 61 auf. Die Hilfsheizwalze 63 ist ebenfalls im Abstand zu der Fixierwalze 61 angeordnet.

Der Fixiervorgang wird in einer nachstehend noch näher beschriebenen Weise eingeleitet. Zunächst wird die Drehbewegung der Fixierwalze 61 zum Stillstand gebracht und dann die Andruckwalze 64 über einen Arm 67 durch Betätigung eines Luftzylinders 68 gegen die Fixierwalze 61 gedrückt. Auf diese Weise wird das Übertragungspapier 15 ebenfalls gegen die Fixierwalze 61 gedrückt. Wenn der Andruckvorgang abgeschlossen ist, beginnt die Fixierwalze 61 ihre Drehbewegung. Gleichzeitig wird die Hilfsheizwalze 63 über einen Arm 65 mittels eines Luftzylinders 66 gegen die Fixierwalze 61 gedrückt. Hierdurch wird der Oberfläche der Fixierwalze 61 Wärme zugeführt und die Oberflächentemperatur konstant gehalten, wobei die zugeführte Wärme von dem Übertragungspapier 15 wärhend des Fixiervorganges abgeführt wird.

Der Fixiervorgang wird in der nachstehend beschriebenen Reihenfolge beendet. Nachdem die Drehbewegung der Fixierwalze 61 zum Stillstand gekommen ist, wird die Hilfsheizwalze 63 durch Betätigung des Luftzylinders 66 außer Berührung mit der Oberfläche der Fixierwalze 61 gebracht, während die Andruckwalze 64 mittels des Luftzylinders 68 außer Berührung mit der Fixierwalze 61 gebracht wird. Gleichzeitig wird ein Trennelement 75 von einem Solenoiden 76 zum Abschlagen des Übertragungspapiers 15 von der Oberfläche der Fixierwalze 61 betätigt. Das Übertragungspapier 15 gelangt dann aufgrund des von der zweiten Zwischenfördereinrichtung 24 ausgeübten Zuges und der von den Austragwalzen 77 und 78 ausgeübten Zugkraft in die in Fig. 5 durch eine strichpunktierte Linie dargestellte Stellung. Wenn das Übertragungspapier 15 von der Oberfläche der Fixierwalze 61 getrennt ist, nimmt die Fixierwalze 61 ihre Drehbewegung wieder auf. Auf diese Weise wird der Wartezustand wiederhergestellt.

Wenn das Übertragungspapier 15 intermittierend bewegt wird, wird aufgrund des vorstehend beschriebenen Betriebsablaufes eine fehlerfreie Fixierung durchgeführt, ohne daß Fehlfunktionen und Schwierigkeiten wie nichtfixierte Bildteile, eine fehlerhafte Ausrichtung des Bildes, angebranntes Übertragungspapier, usw. auftreten. Es sei hinzugefügt, daß Luft von einem Kompressor 71 über elektromagnetische Ventile 69 und 70 in die Luftzylinder 66 und 68 geleitet wird. Die Steuerung der Betätigung der Luftzylinder 66 und 68 erfolgt durch Schalten der elektromagnetischen Ventile 69 und 70 zwischen einer Stellung zum Zuführen von Luft zu den jeweiligen Luftzylindern 66, 68 und einer Stellung zum Ableiten der Luft aus den Luftzylindern 66, 68.

Der vorstehend beschriebene Ablauf aus Bildung des latenten Bildes, Übertragung und Fixierung sowie die zeitlichte Steuerung des hierfür erforderlichen Antriebsteils wird von einer Steuerschaltung 57 durchgeführt.

Es ist ersichtlich, daß die Erfindung nicht nur auf das vorstehend beschriebene Bildübertragungssystem anwendbar ist, sondern auch auf das sogenannte Elektrofaxsystem, bei dem ein latentes Ladungsbild auf Aufzeichnungspapier ausgebildet und sodann entwickelt und fixiert wird.


Anspruch[de]
  1. 1. Aufzeichnungsgerät zum Aufzeichnen von mit einer elektrophotographischen Bilderzeugungseinrichtung auf einem umlaufenden Bildträger erzeugten Bildern auf einem durchgehenden Bildempfangsmaterial, mit

    einer Fördereinrichtung zum Fördern des durchgehenden Bildempfangsmaterials in Vorwärtsrichtung an dem umlaufenden Bildträger und einer diesem zugeordneten, der Übertragung der Bilder von dem umlaufenden Bildträger auf das durchgehende Bildempfangsmaterial dienenden Übertragungseinrichtung vorbei sowie durch eine Fixiereinrichtung,

    einer Stellvorrichtung zum Anlegen des in Vorwärtsrichtung bewegten durchgehenden Bildempfangsmaterials an den umlaufenden Bildträger im Bereich der Übertragungseinrichtung,

    dadurchgekennzeichnet, daß

    die Fördereinrichtung (16, 19, 21, 22, 24) eine in Vorwärtsrichtung gesehen vor dem Bildträger (7) angeordnete Zugeinrichtung (16) sowie zwischen der Übertragungseinrichtung (20) und der Fixiereinrichtung (25) eine erste (22) und eine zweite (24) Zwischenfördereinrichtung aufweist, wobei die Zugeinrichtung (16) bei einem diskontinuierlichen Betrieb der Bilderzeugungseinrichtung (1 bis 4) nach Abschluß eines Bildübertragungsvorganges durch die Übertragungseinrichtung (20) und Abheben des durchgehenden Bildempfangsmaterials (15) von dem umlaufenden Bildträger (7) durch die Stellvorrichtung (28, 29, 30) für einen Rücktransport des durchgehenden Bildempfangsmaterials (15) um einen vorbestimmten Betrag in ihrer Förderrichtung umkehrbar ist,

    zwischen der ersten (22) und der zweiten (24) Zwischenfördereinrichtung eine Puffereinrichtung (23) zur Bildung eines Durchhanges des durchgehenden Bildempfangsmaterials (15) angeordnet ist,

    die Drehzahl einer im Zusammenwirken mit einer Andruckwalze (64) während des Fixiervorganges eine Vorschubwirkung auf das durchgehende Bildempfangsmaterial (15) ausübenden Fixierwalze (61) der Fixiereinrichtung (25) in Abhängigkeit von dem Durchhang des durchgehenden Bildempfangsmaterials (15) in der Puffereinrichtung (23) veränderbar ist.
  2. 2. Aufzeichnungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Zickzackform gefaltetes Bildempfangsmaterial (15) verarbeitbar ist.
  3. 3. Aufzeichnungsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugeinrichtung (16) Stachelwalzen aufweist, die mit Perforationen des Bildempfangsmaterials (15) in Eingriff bringbar sind.
  4. 4. Aufzeichnungsgerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Zwischenfördereinrichtung (22) einen Saugventilator (32) und einen porösen Fördergurt (31) aufweist.
  5. 5. Aufzeichnungsgerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Zwischenfördereinrichtung (24) einen Saugventilator aufweist.
  6. 6. Aufzeichnungsgerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung (16, 19, 21, 22, 24) zwei Übertragungswalzen (19, 21) mit gummibeschichteter Oberfläche aufweist.
  7. 7. Aufzeichnungsgerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Bildträger (7) ein Umdrehungscodierer (35) zur Steuerung des Betriebsablaufes des Aufzeichnungsgeräts befestigt ist.
  8. 8. Aufzeichnungsgerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Fixierwalze (61) aus einem mit wärmebeständigen Gummi überzogenen Metallzylinder besteht.
  9. 9. Aufzeichnungsgerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Andruckwalze (64) aus einem Metallzylinder besteht, der mit einem wärmebeständigen, dünnen elastomeren Material beschichtet ist.






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