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Dokumentenidentifikation DE4100931A1 16.07.1992
Titel Schiebernadel, insbesondere für Strickmaschinen
Anmelder Theodor Groz & Söhne & Ernst Beckert Nadelfabrik KG, 7470 Albstadt, DE
Erfinder Teufel, Albert, 7484 Veringenstadt, DE
Vertreter Rüger, R., Dr.-Ing.; Barthelt, H., Dipl.-Ing., Pat.-Anwälte, 7300 Esslingen
DE-Anmeldedatum 15.01.1991
DE-Aktenzeichen 4100931
Offenlegungstag 16.07.1992
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.07.1992
IPC-Hauptklasse D04B 35/06
Zusammenfassung Eine Schiebernadel, insbesondere für Strickmaschinen, mit einem einen Kopf tragenden Nadelteil und einem relativ dazu längsverschieblich gelagerten, mit dem Kopf zusammenwirkenden Schieberteil ist mit einem zweiteiligen Schieberteil ausgerüstet. Die beiden Teile des Schieberteils sind über entsprechende Kupplungs- und diesen zugeordnete Aufnahmemittel unlösbar starr miteinander verbunden.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Schiebernadel, insbesondere für Strickmaschinen, mit einem einen Kopf tragenden Nadelteil und einem relativ dazu längsverschieblich gelagerten, mit dem Kopf zusammenwirkenden Schieberteil, der einen Schaft mit einer Spitze und wenigstens einen Steuerfuß aufweist und dem seitlich wirkende Bremsfedermittel zugeordnet sind.

Bei einer aus der Praxis bekannten Umhängeschiebernadel dieser Art ist der einteilige Schieberteil anschließend an den Steuerfuß mit einer sogenannten Nachführung ausgebildet, die zwischen zwei die Bremsfedermittel bildenden schmalen Federzungen liegt.

Diese beiden Federzungen sind Teile eines Blechformteils, das einen die beiden angeschnittenen Federzungen an einem Ende miteinander verbindenden Bügelteil aufweist, der etwa U-förmig gebogen auf den Schieberteil aufgesetzt und an diesem durch entsprechendes Einbiegen seiner freien Enden unverlierbar fixiert ist. Um eine Axialverschiebung dieses Blechformteils gegenüber dem Schieberteil zu verhindern, ist der Schaft des Schieberteils mit einem kleinen Fuß versehen, der im Abstand von dem Steuerfuß angeordnet ist, so daß er, ebenso wie der Steuerfuß, einen axialen Anschlag für das dazwischenliegende Bügelteil des Blechformteils bildet.

Unter bestimmten Einsatzbedingungen wäre es erwünscht, im Bereiche der Bremsfeder eine bessere seitliche Führung des Schiebers in der zugeordneten Nut im Nadelbett der Maschine zu haben, während andererseits bei der Montage des Blechformteils auf dem Schieberteil Justierarbeiten an den beiden Federzungen erforderlich sind, die mit einem gewissen Aufwand verbunden sind.

Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, hier abzuhelfen und eine Schiebernadel, insbesondere auch Umhängeschiebernadel zu schaffen, die es gestattet, mit verhältnismäßig einfachen Mitteln eine verbesserte Führung des Schiebers im Bereiche der Bremsfedermittel zu erzielen.

Zur Lösung dieser Aufgabe ist die eingangs genannte Schiebernadel erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß der Schieberteil zweiteilig ausgebildet ist, mit einem ersten Teil, der die Spitze und im Bereiche des von dieser abliegenden Endes des Schaftes angeformte Kupplungsmittel aufweist, sowie mit einem in Längsrichtung an den ersten Teil anschließenden zweiten Teil, der den Steuerfuß, die Bremsfedermittel und angeformte Aufnahmemittel für zumindest den die Kupplungsmittel des ersten Teiles aufweisenden Endbereich des Schaftes des ersten Teiles trägt, und daß die beiden Teile im Bereiche der Kupplungsmittel unlösbar starr miteinander verbunden sind.

Durch diese zweiteilige Ausbildung des Schieberteils kann der mit den Bremsfedermitteln versehene zweite Teil unabhängig von dem die mit dem Kopf des Nadelteils zusammenwirkende Spitze tragenden ersten Teil auf die Erzielung optimaler Führungseigenschaften in der jeweiligen Nut des Nadelbetts der Maschine ausgelegt werden. Er kann insbesondere sehr stabil und mit guter Seitenführung ausgebildet werden, ohne daß bspw. auf die mit Rücksicht auf den Nadelteil beschränkte Dicke des Schieberteils Rücksicht genommen werden muß.

In einer bevorzugten Ausführungsform weisen die Aufnahmemittel für die Kupplungsmittel des ersten Teils eine in dem zweiten Teil eingeformte Längsnut auf, in die der Endbereich des Schaftes des ersten Teiles eingepaßt ist und die damit eine exakte seitliche Führung des Schaftes des ersten Teils an der Verbindungsstelle mit dem zweiten Teil gewährleistet. Der zweite Teil des Schieberteils kann im übrigen entsprechend den durch die Betriebsweise in der jeweiligen Maschine und die Gestaltung deren Nadelbetts vorgegebenen Bedingungen getroffen werden. So kann bspw. der zweite Teil wenigstens ein Schaftteil aufweisen, in dessen Bereich der Steuerfuß angeordnet ist, und/oder an dem zweiten Teil kann eine an den Steuerfuß sich anschließende Nachführung vorgesehen sein.

Zweckmäßig ist es, wenn bei der Ausführungsform mit der erwähnten Längsnut diese auf einer Seite in eine Aussparung des zweiten Teiles mündet, die sich zur Ober- oder Rückenseite des zweiten Teiles hin öffnet.

Als vorteilhaft hat es sich auch erwiesen, wenn die Kupplungsmittel einen an dem Schaft des ersten Teiles des Schieberteils angeordneten Verankerungsfuß aufweisen, der in eine entsprechend geformte, von der Längsnut ausgehende Ausnehmung des zweiten Teiles eingepaßt ist und damit die Stabilität der Verbindung wesentlich erhöht. Dabei können die Längsnut und die Ausnehmung in einem gehäuseartigen Abschnitt des zweiten Teiles angeordnet sein, der auch den Steuerfuß tragen kann. Im Bereiche der Ausnehmung und/oder der Längsnut kann der zweite Teil wenigstens eine seitlich in die Ausnehmung und/oder die Längsnut führende Öffnung aufweisen, die bspw. die Herstellung der Verbindung zwischen den beiden Teilen des Schieberteils erleichtern kann. Die beiden Teile können nämlich im Bereiche der Berandung der Öffnung unlösbar miteinander verbunden, z. B. miteinander verstemmt oder verschweißt oder verlötet sein. Zur Verbesserung der Verbindung kann, falls erforderlich, der Verankerungsfuß auch Mittel, z. B. Hinterschneidungen, Vorsprünge oder dergl., zur formschlüssigen Verbindung mit dem zweiten Teil aufweisen.

Das Schieberteil der neuen Schiebernadel erlaubt eine sehr einfache Ausführung der Bremsfedermittel, die in einer bevorzugten Ausführungsform durch wenigstens eine seitliche Federbiegung am Schaft oder der Nachführung des zweiten Teils gebildet sind. Dazu können der Schaft oder die Nachführung des zweiten Teils im Bereiche dieser Federbiegung wenigstens einen seitlich angeordneten Abschnitt verminderter Dicke aufweisen.

Im übrigen ist es von besonderem Vorteil, daß der zweite Teil zumindest abschnittsweise eine größere Dicke als der erste Teil aufweisen kann, wobei es häufig zweckmäßig ist, wenn der zweite Teil zumindest abschnittsweise eine etwa der Dicke des Nadelteils entsprechende Dicke hat. Auf diese Weise kann nämlich eine weitgehend verdrehsichere Führung des Schieberteils in der zugeordneten Führungsnut des Nadelbettes ohne zusätzliche Maßnahmen gewährleistet werden.

Der die Spitze tragende erste Teil des Schieberteils ist aus einem entsprechenden Stahlband gestanzt oder feingeschnitten. Der zweite Teil des Schieberteils kann ebenfalls bspw. mit einem Gesamtschnitt-Feinschneidwerkzeug oder alternativ auch als Feingußteil hergestellt werden. In jedem Fall ist das eingangs erwähnte, durch mangelhafte Führung der Bremsfeder in der Führungsnut des Nadelzylinders beim Kulieren bei dem Stand der Technik gelegentlich hervorgerufene Ausweichen des Schieberteils weitgehend behoben, während andererseits die von den Bremsfedermitteln erzeugte Reibkraft ohne großen Aufwand genau eingestellt werden kann.

Die Bremsfedermittel können im übrigen auch durch das zweite Teil selbst gebildet sein, das mit dem aus ihm vorragenden Teil des Schaftes des ersten Teiles seitlich einen von 180° abweichenden stumpfen Winkel einschließend verbunden ist.

In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigen:

Fig. 1 eine Umhängeschiebernadel gemäß der Erfindung, in einer Seitenansicht,

Fig. 2 die Umhängeschiebernadel nach Fig. 1, in einer Draufsicht,

Fig. 3 den Nadelteil der Umhängeschiebernadel nach Fig. 1, in einer Seitenansicht,

Fig. 4 den ersten Teil des Schieberteils der Umhängeschiebernadel nach Fig. 1, in einer Seitenansicht,

Fig. 5 den zweiten Teil des Schieberteils der Umhängeschiebernadel nach Fig. 1, in einer Seitenansicht,

Fig. 6 den zweiten Teil nach Fig. 5, geschnitten längs der Linie VI-VI der Fig. 5,

Fig. 7 den zweiten Teil nach Fig. 5, in einer Draufsicht,

Fig. 8 den zweiten Teil nach Fig. 5, in einer abgewandelten Ausführungsform und in einer Draufsicht entsprechend Fig. 7,

Fig. 9 den Schieberteil der Umhängeschiebernadel nach Fig. 1, in einer Teildarstellung, im Ausschnitt, in einem anderen Maßsstab und in einer Seitenansicht, unter Veranschaulichung der Verbindungsstelle zwischen den beiden Teilen des Schieberteils,

Fig. 10 die Anordnung nach Fig. 9, geschnitten längs der Linie X-X der Fig. 9, und

Fig. 11 einen den Verankerungsfuß enthaltenden Endabschnitt des ersten Teils des Schieberteils nach Fig. 9, in einer Seitenansicht.

Die in den Fig. 1, 2 dargestellte Umhängeschiebernadel weist einen flachen Nadelteil 1 auf, der einenends einen Kopf 2 mit einem Nadelhaken 3 aufweist und andernends mit einer Nachführung 4 versehen ist, die bei 5 in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise mit einer Federbiegung ausgebildet ist. Seitlich an dem Nadelteil 1 ist im Bereiche des Kopfes 2 eine Einzugsfeder 6 angeordnet, wie dies an sich bekannt ist.

In dem im Querschnitt U-förmigen Nadelteil 1 ist ein Schieberteil 7 längsverschieblich geführt, der an seinem einen Ende eine geformte Spitze 8 aufweist, die in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise mit dem Nadelhaken 3 zusammenwirken kann.

Der Schieberteil 7 ist zweiteilig ausgebildet; er besteht aus einem die Spitze 8 und einen Schaft 10 aufweisenden ersten Teil 9, der in Fig. 4 dargestellt ist, und einem einen Steuerfuß 11 tragenden zweiten Teil 12, der im einzelnen in zwei Varianten aus den Fig. 5 bis 8 hervorgeht. Die beiden Teile 9, 12 des Schieberteils 7 sind unlösbar starr miteinander verbunden.

Zu diesem Zwecke ist der erste Teil 9 auf seiner Oberseite mit einem einen Teil von Kupplungsmitteln bildenden Verankerungsfuß 13 versehen, der in einem geringen Abstand von dem hinteren freien Ende 14 des Schaftes 10 angeordnet ist. Diesen Kupplungsmitteln an dem ersten Teil 9 entsprechen Aufnahmemittel an dem zweiten Teil 12, die einen gehäuseartigen Abschnitt 15 umfassen, an dessen Oberseite der Steuerfuß 11 angeformt ist und an den sich eine Nachführung 16 anschließt. In dem gehäuseartigen Abschnitt 15 ist eine sich zur Nadelrückenseite hin öffnende und zu der Längsmittelebene des Schieberteils 7 symmetrische Längsnut 17 (Fig. 10) vorgesehen, die,von der Stirnseite des Abschnitts 15 ausgehend,sich bis in eine Aussparung 18 der Nachführung 16 erstreckt, deren Öffnung zu der Rückenseite der Nadel hinweist und die am Ende der Nachführung 16 durch ein Führungsteil 19 begrenzt ist. Der gehäuseartige Abschnitt 15 und das Führungsteil 19 liegen auf der Rückenseite beide in einer gemeinsamen Ebene 20, die in Fig. 9 gestrichelt angedeutet ist.

Von der Längsnut 17 ausgehend ist in dem gehäuseartigen Abschnitt 15 eine im Querschnitt im wesentlichen rechteckige Ausnehmung 21 (Fig. 6) ausgebildet, die sich zu den beiden gegenüberliegenden Breitseiten des Abschnitts 15 hin öffnet und deren Öffnungsberandung jeweils mit 22 (Fig. 5) bezeichnet ist. Die Öffnungsberandung 22 ist im wesentlichen rechteckig oder quadratisch; sie weist jedoch im Bereiche einer der Längsnut 17 benachbarten Ecke etwa unterhalb des Steuerfußes 11 eine seitliche Erweiterung 23 auf.

Die getrennt, bspw. durch Feinschneiden, hergestellten beiden Teile 9, 12 des Schieberteiles 7 sind in der aus Fig. 9 ersichtlichen Weise zusammengefügt. Dazu ist der Schaft 10 des ersten Teiles 9 mit seinem Endbereich in einer Übergangs- oder Preßpassung in die entsprechend tolerierte parallelflankige Längsnut 17 eingefügt, wobei sein Verankerungsfuß 13 in die Ausnehmung 21 mit entsprechender Passung eingedrückt ist.

Wie aus Fig. 10 zu entnehmen, liegt im montierten Zustand der Schaft 10 des ersten Teils 9 mit seinem Rücken in der Ebene 20, d. h. er ist bündig mit dem Rücken des gehäuseartigen Teils 15.

Der Verankerungsfuß 13 ist, wie Fig. 11 zeigt, bei 24, 25 auf seiner Vorderseite und gegebenenfalls bei 26 auf seiner Rückseite jeweils mit einer Hinterschneidung ausgebildet, die erforderlichenfalls auch anders gestaltet sein könnte. Zur Erzielung der unlösbaren Verbindung der beiden Teile 9, 12 miteinander ist der gehäuseartige Abschnitt 15 des zweiten Teiles 12 im Bereiche der Öffnungsberandungen 22 mit dem eingesetzten Verankerungsfuß 13 verstemmt. Das dabei verdrängte Material des Abschnitts 15 ergibt im Bereich der Hinterschneidungen 24, 25 eine formschlüssige Verbindung zwischen diesen Teilen, wie dies aus Fig. 9 ohne weiteres verständlich ist. Die Längsnut 17 gewährleistet gleichzeitig eine einwandfreie gegenseitige Ausrichtung der beiden Teile 9, 12 bei der Montage.

Anstelle der erwähnten Verstemmung könnte die Verbindung des Verankersungsfußes 13 mit dem gehäuseartigen Abschnitt 15 auch bspw. durch Verschweißen oder Verlöten im Bereiche der Öffnungsberandungen 22 geschehen.

Durch die geschlossene Gestaltung des gehäuseartigen Abschnitts 15, der auch als "Käfig" bezeichnet werden könnte, welcher durch den Rücken- oder Längsschlitz 17 von unten her geöffnet ist, wird erreicht, daß beim Verstemmen eine hohe Verstemmkraft ohne Formverzug eingeleitet werden kann, die eine hochbelastbare, unlösbare Verbindung zwischen den beiden Teilen 9, 12 gewährleistet.

Der zweite Teil 12 ist zumindest in dem gehäuseartigen Abschnitt 15 parallelflankig begrenzt; seine Dicke ist größer als die des Schaftes 10 des ersten Teiles 9 und entspricht der Dicke des Nadelteils 1. Damit ergeben sich seitliche Lauf- oder Führungsflächen an dem zweiten Teil 12 - und somit im Bereiche des Endes des Schieberteils 7 - die eine einwandfreie Führung des Schieberteils 7 in der Führungsnut des Nadelbetts gewährleisten und ein Verdrehen des Schieberteils 7 beim Kulieren sicher verhüten.

An dem zweiten Teil 12 sind auch die Bremsfedermittel vorgesehen, die bei der Ausführungsform nach Fig. 5, 7 durch eine seitliche Federbiegung 27 an der Nachführung 16 gebildet sind. Eine auf einer Breitseite ausgebildete längliche Aussparung 28 ergibt eine Verringerung der Dicke der Nachführung 16 im Bereiche der Federbiegung 27 und damit eine entsprechende Verbesserung der Federungseigenschaften der Nachführung 16 an der seitlichen Ausbiegung.

Bei der alternativen Ausführungsform nach Fig. 8 ist der zweite Teil 12 über seine gesamte Länge parallelflankig begrenzt. Die seitliche Federbiegung ist hierbei entweder in den Schaft 10 des ersten Teils 9 verlegt, der an der Anschlußstelle bei 29 entsprechend abgewinkelt ist, oder aber es ist der Längsschlitz 17entsprechend schräg in den gehäuseartigen Abschnitt 15 eingearbeitet.

Es ergibt sich damit eine Anordnung, bei der die Längssymmetrieebene des aus dem zweiten Teil 12 vorragenden Schaftes 10 des ersten Teiles und die Längssymmetrieebene des zweiten Teiles 12 einen stumpfen Winkel miteinander einschließen, der etwas kleiner als 180° ist und der in Fig. 8 bei 30 angedeutet ist.

Die als Ausführungsbeispiel gewählte Umhängeschiebernadel bedeutet keine Beschränkung der Erfindung; diese ist auf alle Arten von Schiebernadeln anwendbar.


Anspruch[de]
  1. 1. Schiebernadel, insbesondere für Strickmaschinen, mit einem einen Kopf tragenden Nadelteil und einem relativ dazu längsverschieblich gelagerten, mit dem Kopf zusammenwirkenden Schieberteil, der einen Schaft mit einer Spitze und wenigstens einen Steuerfuß aufweist, und dem seitlich wirkende Bremsfedermittel zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieberteil (7) zweiteilig ausgebildet ist, mit einem ersten Teil (9), der die Spitze (8) und im Bereiche des von dieser abliegenden Endes des Schaftes (10) angeformte Kupplungsmittel (13) aufweist, sowie mit einem in Längsrichtung an den ersten Teil (9) anschließenden zweiten Teil (12), der den Steuerfuß (11), die Bremsfedermittel (27; 29) und angeformte Aufnahmemittel (17, 21) für zumindest den die Kupplungsmittel aufweisenden Endbereich des Schaftes (10) des ersten Teiles (9) trägt und daß die beiden Teile (9, 12) im Bereich der Kupplungsmittel unlösbar starr miteinander verbunden sind.
  2. 2. Schiebernadel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmemittel eine in dem zweiten Teil (12) eingeformte Längsnut (17) aufweisen, in die der Endbereich des Schaftes (10) des ersten Teiles (9) eingepaßt ist.
  3. 3. Schiebernadel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Teil (12) wenigstens ein Schaftteil aufweist, in dessen Bereich der Steuerfuß (11) angeordnet ist.
  4. 4. Schiebernadel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Teil (12) eine an den Steuerfuß (11) sich anschließende Nachführung (16) aufweist.
  5. 5. Schiebernadel nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsnut (17) auf einer Seite in eine Aussparung (18) des zweiten Teiles (12) mündet, die sich zur Ober- oder Rückenseite des zweiten Teils (12) hin öffnet.
  6. 6. Schiebernadel nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsmittel einen an dem Schaft (10) des ersten Teils (9) angeordneten Verankerungsfuß (13) aufweisen, der in eine entsprechend geformte, von der Längsnut (12) ausgehende Ausnehmung (21) des zweiten Teils (12) eingepaßt ist.
  7. 7. Schiebernadel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsnut (17) und die Ausnehmung (21) in einem gehäuseartigen Abschnitt (15) des zweiten Teils (12) angeordnet sind.
  8. 8. Schiebernadel nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Teil (12) im Bereiche der Ausnehmung (21) und/oder der Längsnut (17) wenigstens eine seitliche, in die Ausnehmung (21) und/oder die Längsnut (17) führende Öffnung aufweist.
  9. 9. Schiebernadel nach den Ansprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerfuß (11) an dem gehäuseartigen Abschnitt (15) des zweiten Teils (12) angeordnet ist.
  10. 10. Schiebernadel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile (9, 12) im Bereiche der Berandung (22) der Öffnung unlösbar miteinander verbunden sind.
  11. 11. Schiebernadel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Verankerungsfuß (13) Mittel (24, 25, 26) zur formschlüssigen Verbindung mit dem zweiten Teil (12) aufweist.
  12. 12. Schiebernadel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile (9, 12) miteinander verstemmt sind.
  13. 13. Schiebernadel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile (9, 12) miteinander verschweißt oder verlötet sind.
  14. 14. Schiebernadel nach einem der Ansprüche 3 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsfedermittel durch wenigstens eine seitliche Federbiegung (27) am Schaft oder der Nachführung (16) des zweiten Teiles (12) gebildet sind.
  15. 15. Schiebernadel nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft oder die Nachführung (16) des zweiten Teiles (12) im Bereiche der Federbiegung (27) wenigstens einen seitlich angeordneten Abschnitt (bei 28) verminderter Dicke aufweist.
  16. 16. Schiebernadel nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsfedermittel durch das zweite Teil (12) gebildet sind, das mit dem aus ihm vorragenden Teil des Schaftes (10) des ersten Teils (9) seitlich einen von 180° abweichenden stumpfen Winkel einschließend verbunden ist.
  17. 17 Schiebernadel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Teil (12) zumindest abschnittsweise eine größere Dicke als der erste Teil (9) aufweist.
  18. 18 Schiebernadel nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Teil (12) zumindest abschnittsweise eine etwa der Dicke des Nadelteils (1) entsprechende Dicke aufweist.






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