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Vorrichtung zum Lösen und Fördern von flözartig anstehenden mineralischen Rohstoffen, insbesondere von Kohle - Dokument DE4104927A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE4104927A1 20.08.1992
Titel Vorrichtung zum Lösen und Fördern von flözartig anstehenden mineralischen Rohstoffen, insbesondere von Kohle
Anmelder Bochumer Eisenhütte Heintzmann GmbH & Co KG, 4630 Bochum, DE
Erfinder Guse, Kuno, Ing.(grad.), 5810 Witten, DE;
Upadeck, Günter, Ing.(grad.), 4630 Bochum, DE
Vertreter Andrejewski, W., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat.; Honke, M., Dipl.-Ing. Dr.-Ing.; Masch, K., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat., Pat.-Anwälte, 4300 Essen
DE-Anmeldedatum 18.02.1991
DE-Aktenzeichen 4104927
Offenlegungstag 20.08.1992
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.08.1992
IPC-Hauptklasse E21C 25/56
IPC-Nebenklasse E21C 27/34   E21C 41/18   
Zusammenfassung Vorrichtung zum Lösen und Fördern von flözartig anstehenden mineralischen Rohstoffen, insbesondere von Kohle, in einem Streb, mit einem Fördertrum mit Förderrinnenschüssen, die auf dem Liegenden angeordnet sind, einem Gewinnungstrum mit Gewinnungsrinnenschüssen, die gegenüber den Förderrinnenschüssen zur Abbaufront hin aufgerichtet angeordnet sind und einem umlaufenden, über zwei Umlenkeinrichtungen geführten, angetriebenen Kettenzug, an den Gewinnungskörper und ggf. Förderkörper angeschlossen sind. Eine der Umlenkeinrichtungen ragt in eine zugeordnete Förderstrecke zumindest teilweise hinein. Sie weist eine Abwurfeinrichtung für die über den Fördertrum herangeführten, hereingewonnenen mineralischen Rohstoffe auf. Die Abwurfeinrichtung ist an einen Streckenförderer anschließbar. Die förderstreckenseitige Umlenkeinrichtung ist antriebfrei ausgeführt sowie lediglich mit einem geschleppten Kettenrad für den Kettenzug ausgerüstet. Die Abwurfeinrichtung ist als Bodenaustragöffnung in der Umlenkeinrichtung ausgeführt. Der Antrieb der anderen Umlenkeinrichtung ist als einziger Antrieb ausgebildet.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Lösen und Fördern von flözartig anstehenden mineralischen Rohstoffen, insbesondere von Kohle, in einem Streb, mit einem Fördertrum mit Förderrinnenschüssen, die auf dem Liegenden angeordnet sind, einem Gewinnungstrum mit Gewinnungsrinnenschüssen, die gegenüber den Förderrinnenschüssen zur Abbaufront hin aufgerichtet angeordnet sind und einem umlaufenden, über zwei Umlenkeinrichtungen geführten, angetriebenen Kettenzug, an den Gewinnungskörper und ggf. Förderkörper angeschlossen sind, die ein Basisbauteil für den Anschluß des Kettenzuges sowie Spurelemente aufweisen und mit diesen durch den Fördertrum und den Gewinnungstrum sowie über die Umlenkeinrichtungen geführt sind, wobei eine der Umlenkeinrichtungen in eine zugeordnete Förderstrecke zumindest teilweise hineinragt und eine Abwurfeinrichtung für die über den Fördertrum herangeführten, hereingewonnenen mineralischen Rohstoffe aufweist und die Abwurfeinrichtung an einen Streckenförderer anschließbar ist. - Die Gewinnungskörper leisten im Gewinnungstrum die Gewinnungsarbeit. Sie werfen die hereingewonnenen mineralischen Rohstoffe in die Förderrinnenschüsse des Fördertrums ab. Die Gewinnungskörper funktionieren im Fördertrum gleichzeitig fördernd auf die in die Förderrinnenschüsse abgeworfenen mineralischen Rohstoffe, und zwar wie die Elemente eines Kettenkratzförderers. Im allgemeinen, aber nicht notwendigerweise, sind zusätzlich entsprechende Förderkörper vorgesehen. Bei der Gewinnungsarbeit stehen die Gewinnungskörper mehr oder weniger senkrecht oder leicht zum Stoß hin geneigt. Die Gewinnungswerkzeuge der Gewinnungskörper arbeiten am Stoß des Flözes. In den Förderrinnenschüssen leisten die Gewinnungskörper demgegenüber gleichsam liegend ihre Förderarbeit. Das gilt entsprechend für die Förderkörper. In den Umlenkeinrichtungen erfolgt aus diesen Gründen nicht nur ein Umlenken des Kettenzuges mit den Gewinnungskörpern und ggf. den Förderkörpern, sondern auch ein Umlegen der Gewinnungskörper und ggf. der Förderkörper aus einer mehr oder weniger senkrechten Stellung in die liegende Stellung bzw. umgekehrt ein Aufrichten aus der liegenden Stellung in die mehr oder weniger senkrechte Stellung. Die Neigung des Gewinnungstrums und damit die Einstellung des Gewinnungskörpers zum Stoß hin können verstellbar sein. Bezüglich der Gestaltung derartiger Vorrichtungen im einzelnen wird auf die Literaturstellen DE 33 18 650, DE 35 14 439, DE 37 43 239, DE 40 04 428.2 gemäß PatG 3 (2) und DE 41 01 030.2 gemäß PatG 3 (2) verwiesen.

Bei der bekannten Vorrichtung, von der die Erfindung ausgeht (vgl. DE 33 18 360), sind beide Umlenkeinrichtungen mit Antrieben ausgerüstet. Im allgemeinen ist in der Förderstrecke der Hauptantrieb, an der anderen Seite der Hilfsantrieb angeordnet, weil in der Förderstrecke Platz für den Hauptantrieb eingerichtet werden kann. Diese Bauweise hat man beibehalten, und zwar ohne Rücksicht darauf, wie lang der Streb ist, und ohne Rücksicht darauf, ob es sich um einen Kurzstreb oder um ein Aufhauen handelt. Die bekannte Bauweise hat Nachteile in bezug auf den Abwurf der herangeführten, hereingewonnenen mineralischen Rohstoffe an den Streckenförderer. Der Abwurf der hereingewonnenen mineralischen Rohstoffe muß über besondere Einrichtungen erfolgen, ein Bodenaustrag kann nicht verwirklicht werden. Der Antrieb nimmt im Bereich dieser in die Förderstrecke hineinragenden Umlenkeinrichtung Raum in Anspruch, der für die Anordnung oder auch nur für die funktionelle Zuordnung des Streckenförderers zu der Abwurfeinrichtung nicht zur Verfügung steht.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung des eingangs beschriebenen Aufbaus zu schaffen, die in einem weniger langen Streb, im Kurzstreb oder in einem Aufhauen in bezug auf die Übergabe der hereingewonnenen mineralischen Rohstoffe an einen Streckenförderer zu vereinfachen und zu verbessern.

Zur Lösung dieser Aufgabe lehrt die Erfindung, daß die förderstreckenseitige Umlenkeinrichtung antriebfrei ausgeführt sowie lediglich mit einem geschleppten Kettenrad für den Kettenzug ausgerüstet ist, daß die Abwurfeinrichtung als Bodenaustragöffnung in der Umlenkeinrichtung ausgeführt ist, und daß der Antrieb der anderen Umlenkeinrichtung als einziger Antrieb ausgebildet ist. - Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß bei einem nicht zu langen Streb, im Kurzstreb oder in einem Aufhauen Antriebe an beiden Umlenkeinrichtungen nicht erforderlich sind und ein einziger Antrieb ohne Schwierigkeiten so ausgelegt werden kann, daß die Vorrichtung insgesamt mit ausreichender Leistung arbeitet. Folglich kann im Bereich der förderstreckenseitigen Umlenkeinrichtung ohne Schwierigkeiten die Übergabe der hereingewonnenen mineralischen Rohstoffe an einen Streckenförderer erfolgen, und zwar dadurch, daß die Abwurfeinrichtung zu einer Bodenaustragöffnung in der Umlenkeinrichtung reduziert und vereinfacht ist.

Im einzelnen bestehen im Rahmen der Erfindung mehrere Möglichkeiten der weiteren Ausbildung und Gestaltung. So kann die Bodenaustragöffnung in einem ansteigenden Bereich der förderstreckenseitigen Umlenkeinrichtung angeordnet und als Verlängerung des Fördertrums ausgebildet sein. Nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung ist der Streckenförderer im Bereich unter der förderstreckenseitigen Umlenkeinrichtung mit dieser baulich verbunden oder als bauliche Einheit ausgeführt, an die selbstverständlich andere Bauteile des Streckenförderers anschließbar sind.

Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher erläutert. Es zeigen

Fig. 1 die Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,

Fig. 2 eine Draufsicht auf den Gegenstand nach Fig. 1 bei entferntem Gebirge,

Fig. 3 einen Schnitt in Richtung A-A durch den Gegenstand nach Fig. 2,

Fig. 4 den vergrößerten Ausschnitt B aus dem Gegenstand der Fig. 1,

Fig. 5 eine Draufsicht auf den Gegenstand nach Fig. 4 und

Fig. 6 einen Schnitt in Richtung C durch den Gegenstand der Fig. 5.

Die in den Figuren dargestellte Vorrichtung dient zum Lösen und Fördern von flözartig anstehenden mineralischen Rohstoffen, insbesondere von Kohle, in einem Streb. Zum grundsätzlichen Aufbau gehören ein Fördertrum 1 mit Förderrinnenschüssen 2, die auf dem Liegenden angeordnet sind, ein Gewinnungstrum 3 mit Gewinnungsrinnenschüssen 4, die gegenüber den Förderrinnenschüssen 2 zur Abbaufront hin aufgerichtet angeordnet sind, und ein umlaufender, über Umlenkeinrichtungen 5, 6 geführter, angetriebener Kettenzug 7. An den Kettenzug 7 sind Gewinnungskörper 8 und ggf. Förderkörper angeschlossen, die ein Basisbauteil 9 für den Anschluß des Kettenzuges 7 sowie Spurelemente aufweisen und mit diesen durch den Fördertrum 9 und den Gewinnungstrum 3 sowie über die Umlenkeinrichtungen 5, 6 geführt sind. Eine der Umlenkeinrichtungen, nämlich die Umlenkeinrichtung 5, ragt in eine zugeordnete Förderstrecke S hinein. Sie weist eine Abwurfeinrichtung 10 für die über den Fördertrum 1 herangeführten, hereingewonnenen mineralischen Rohstoffe auf. Die Abwurfeinrichtung 10 ist zumindest funktionell an einen Streckenförderer 11 anschließbar.

Insbesondere aus einer vergleichenden Betrachtung der Fig. 3 bis 6 entnimmt man, daß die förderstreckenseitige Umlenkeinrichtung 5 antriebsfrei ausgeführt sowie lediglich mit einem geschleppten Kettenrad 12 für den Kettenzug 7 ausgerüstet ist. Die Abwurfeinrichtung 10 ist als Bodenaustragöffnung in der Umlenkeinrichtung 5 ausgeführt. Die andere Umlenkeinrichtung 6 ist mit dem einzigen Antrieb 13 versehen.

Im Ausführungsbeispiel und nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung ist die Bodenaustragöffnung 10 in einem ansteigenden Bereich der förderstreckenseitigen Umlenkeinrichtung 5 angeordnet. Sie ist als Verlängerung des Fördertrums 1 ausgebildet. Der Streckenförderer 11 ist im Bereich unter der förderstreckenseitigen Umlenkeinrichtung 5 mit dieser baulich verbunden, wozu insbesondere auf die Fig. 6 verwiesen wird.


Anspruch[de]
  1. 1. Vorrichtung zum Lösen und Fördern von flözartig anstehenden mineralischen Rohstoffen, insbesondere von Kohle, in einem Streb, - mit

    einem Fördertrum mit Förderrinnenschüssen, die auf dem Liegenden angeordnet sind,

    einem Gewinnungstrum mit Gewinnungsrinnenschüssen, die gegenüber den Förderrinnenschüssen zur Abbaufront hin aufgerichtet angeordnet sind und

    einem umlaufenden, über zwei Umlenkeinrichtungen geführten, angetriebenen Kettenzug, an den Gewinnungskörper und ggf. Förderkörper angeschlossen sind, die ein Basisbauteil für den Anschluß des Kettenzuges sowie Spurelemente aufweisen und mit diesen durch den Fördertrum und den Gewinnungstrum sowie über die Umlenkeinrichtungen geführt sind,

    wobei eine der Umlenkeinrichtungen in eine zugeordnete Förderstrecke zumindest teilweise hineinragt und eine Abwurfeinrichtung für die über den Fördertrum herangeführten, hereingewonnenen mineralischen Rohstoffe aufweist und die Abwurfeinrichtung an einen Streckenförderer anschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die förderstreckenseitige Umlenkeinrichtung (5) antriebfrei ausgeführt sowie lediglich mit einem geschleppten Kettenrad (12) für den Kettenzug (7) ausgerüstet ist,

    daß die Abwurfeinrichtung (10) als Bodenaustragöffnung in der Umlenkeinrichtung (5) ausgeführt ist,

    und daß der Antrieb (13) der anderen Umlenkeinrichtung (6) als einziger Antrieb ausgebildet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenaustragöffnung (10) in einem ansteigenden Bereich der förderstreckenseitigen Umlenkeinrichtung (5) angeordnet und als Verlängerung des Fördertrums (1) ausgebildet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Streckenförderer (11) im Bereich unter der förderstreckenseitigen Umlenkeinrichtung (5) mit dieser baulich verbunden ist.






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