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Dokumentenidentifikation DE4107970A1 17.09.1992
Titel Bodenanordnung für gekühlte Laderäume in Schiffen
Anmelder Perrakis, Emmanuel, 2000 Hamburg, DE
Erfinder Perrakis, Emmanuel, 2000 Hamburg, DE
Vertreter Hansmann, D., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 2000 Hamburg
DE-Anmeldedatum 13.03.1991
DE-Aktenzeichen 4107970
Offenlegungstag 17.09.1992
Veröffentlichungstag im Patentblatt 17.09.1992
IPC-Hauptklasse B63J 2/08
IPC-Nebenklasse B63B 25/26   B63B 3/68   
Zusammenfassung Zur Bildung von Kühlkanälen zwischen Boden und Grätinge ist vorgesehen, Abstandselemente einzuordnen. Diese bestehen aus u-förmigen Aufnahmen, wobei der Steg als Aufnahme- und Befestigungsfläche für die Grätinge dient und die Schenkel an ihren freien Enden nach außen weisende und parallel zum Boden liegende Befestigungsflansche aufweist, die an ihren Enden festsetzbar sind.

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Bodenanordnung für gekühlte Laderäume in Schiffen, bestehend aus einzelnen benachbarten Platten in Form von Grätingen, die im Abstand zum Boden bzw. zur Isolierung des Bodens über ortsfeste Abstandselemente zur Bildung von Kühlkanälen mit Durchtritten zum Laderaum zur Zuführung von Kühlluft angeordnet sind.

Derartige Ausbildungen sind bekannt, wobei als Abstandselemente massive Holzelemente verwendet werden, die über am Boden verschweißte Metallstege befestigt sind. Es besteht hierbei der Mangel, daß die Montage relativ aufwendig ist. Ferner werden auch die Durchtrittsquerschnitte beeinträchtigt, so daß gegebenenfalls über einen größeren Abstand zum Boden ein Ausgleich geschaffen werden muß.

Ferner ist es bekannt, über eingeschweißte Stegkonstruktionen eine Abstandshaltung für Grätinge zu schaffen. Auch diese Anordnung erfordert einen hohen Montageaufwand und wird somit relativ aufwendig.

Die Aufgabe der Erfindung ist es, die bekannten Anordnungen zu verbessern, um eine Ausbildung mit geringem Montageaufwand zu ermöglichen und günstige Durchtrittsquerschnitte für die Kühlluft bei geringer Bauhöhe zu gewährleisten.

Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß dadurch, daß die Abstandselemente zur Abstützung der Grätinge durch mehrere über die Fläche verteilte bügelartige Aufnahmen gebildet sind, die eine Auflagefläche und/oder Befestigungsfläche für die Grätinge sowie dem Boden zugewandte Befestigungsflansche aufweisen und einen entsprechend der Hauptzuführrichtung der Kühlluft ausgerichteten widerstandsarmen Durchtritt besitzen.

Hierdurch sind die einzelnen Abstandselemente mit entsprechenden Maschinen zum Einbringen von Befestigungselementen schnell entsprechend den vorliegenden Verhältnissen befestigbar und ermöglicht eine ungehinderte Kühlluftströmung ohne wesentliche Beeinträchtigungen.

Eine bevorzugte Ausführungsform besteht darin, daß die bügelartigen Aufnahmen u-förmig ausgebildet sind und jeweils ein Steg als Auflagefläche und/oder Befestigungsfläche für die Platten dient und die Enden der Schenkel nach außen weisende und parallel zum Boden liegende Befestigungsflansche aufweisen.

Um Beeinträchtigungen durch Feuchtigkeitsansammlungen zu vermeiden, wird vorgeschlagen, daß die Befestigungsflansche der Abstandselemente an der dem Boden zugewandten Seite eine Isolierschicht aufweisen.

Eine einfache Befestigung erfolgt erfindungsgemäß dadurch, daß die Abstandselemente über die Befestigungsflansche am Boden und die Grätinge auf den Abstandselementen durch einsetzbare Befestigungselemente, wie Bolzen, Nieten oder dergleichen, festsetzbar sind.

Ferner wird vorgeschlagen, daß die Abstandselemente aus galvanisierten Stahl bestehen.

In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen:

Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Bodenanordnung,

Fig. 2 eine perspektivische Darstellung eines Abstandselementes,

Fig. 3 einen Schnitt durch eine Bodenanordnung mit einem Stahldeck und

Fig. 4 einen Schnitt durch eine Bodenanordnung mit einem isolierten Stahldeck.

Bei der dargestellten Anordnung sind einzelne Platten 1 als Grätinge zu einer Bodenfläche zusammengesetzt und besitzen einen Abstand zum Boden 2 bzw. zu einem Boden 2&min; mit einer Isolierung 3. Hierbei werden die Platten 1 über Abstandselemente 4 gehalten, die über die Fläche verteilt sind und damit zwischen dem Boden 2 und den Platten 1 Kühlkanäle 5 bilden.

Die Abstandselemente 4 sind durch U-förmige Bauelemente gebildet, die mit ihren Steg 6 die Platten 1 aufnehmen und durch die Schenkel 7 am Boden 2 abgestützt werden. Hierbei sind die Enden der Schenkel 7 jeweils mit einer nach außen weisenden Befestigungsflansch 8 versehen, der parallel zum Boden 2 angeordnet ist.

Die Abstandselemente 4 werden dabei so ausgerichtet, daß der entsprechende Durchtritt 9 in der Hauptzuführrichtung der Kühlluft liegt und somit einen relativ geringen Widerstand bildet.

Es ist damit möglich die Abstandselemente 4 am Boden 2 mit seinen Befestigungsflanschen 8 über Befestigungselemente 10 mit geringem Aufwand festzusetzen und anschließend die Platten 1 aufzulegen und beispielsweise in ihren Eckbereichen über Befestigungselemente 11 festzulegen um eine Bodenanordnung für gekühlte Laderäume zu erhalten.

Die Durchtrittsöffnungen in den Platten 1 zum Einführen von Kühlluft sind dabei nicht näher dargestellt.


Anspruch[de]
  1. 1. Bodenanordnung für gekühlte Laderäume in Schiffen, bestehend aus einzelnen benachbarten Platten in Form von Grätingen, die im Abstand zum Boden bzw. zur Isolierung des Bodens über ortsfeste Abstandselemente zur Bildung von Kühlkanälen mit Durchtritten zum Laderaum zur Zuführung von Kühlluft angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandselemente zur Abstützung der Grätinge (1) durch mehrere über die Fläche verteilte bügelartige Aufnahmen (4) gebildet sind, die eine Auflagefläche und/oder Befestigungsfläche (6) für die Grätinge (1) sowie dem Boden (2) zugewandte Befestigungsflansche (8) aufweisen und einen entsprechend der Hauptzuführrichtung der Kühlluft ausgerichteten widerstandsarmen Durchtritt (9) besitzen.
  2. 2. Bodenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die bügelartigen Aufnahmen (4) U-förmig ausgebildet sind und jeweils ein Steg (6) als Auflagefläche und/oder Befestigungsfläche für die Platten (1) dient und die Enden der Schenkel (7) nach außen weisende und parallel zum Boden (2) liegende Befestigungsflansche (8) aufweisen.
  3. 3. Bodenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsflansche (8) der Abstandselemente (4) an der dem Boden (2) zugewandten Seite eine Isolierschicht aufweisen.
  4. 4. Bodenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandselemente (4) über die Befestigungsflansche (8) am Boden (2) und die Grätinge (1) auf den Abstandselementen (4) durch einsetzbare Befestigungselemente (10, 11), wie Bolzen, Nieten oder dergleichen, festsetzbar sind.
  5. 5. Bodenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandselemente (4) aus galvanisierten Stahl bestehen.






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