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Dokumentenidentifikation DE4111412A1 15.10.1992
Titel Schablone zum Ausfüllen der Lotto-Scheine
Anmelder Ebertshäuser, Ralph, 8068 Hettenshausen, DE
Erfinder Ebertshäuser, Ralph, 8068 Hettenshausen, DE
DE-Anmeldedatum 09.04.1991
DE-Aktenzeichen 4111412
Offenlegungstag 15.10.1992
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.10.1992
IPC-Hauptklasse B43L 13/20
IPC-Nebenklasse A63F 3/06   
Zusammenfassung Von den meisten Lottospielern werden in den entsprechenden Zeitabständen Spielscheine mit stets gleichbleibenden Tippreihen ausgefüllt. Durch die Schablone sollen Übertragungsfehler beim Ausfüllen aller gängigen Lotto-Scheine und die damit verbundenen Nachteile vermieden werden.
Das Schablonengehäuse ermöglicht durch eine entsprechend gestaltete Vertiefung eine eindeutige Positionierung der Spielscheine. Durch Herstellung einer oder mehrerer auswechselbaren Lochschablonenscheibe(n) können sämtliche Arten von Spielscheinen in kürzester Zeit und ohne weitere Kontrollen fehlerfrei ausgefüllt werden.
Fehlerfreies Ausfüllen aller gängigen Lotto-Spielscheine.

Beschreibung[de]

Derzeit sind dem Antragsteller keine schablonenartigen Geräte bekannt, die als Hilfsmittel zum Ausfüllen von Lotto-Spielscheinen Verwendung finden.

Der Erfindung liegt folgendes Problem zugrunde.

Die Mehrzahl aller Lottospieler tippt stets die selbe Zahlenkombination, wobei in den entsprechenden Zeitabständen, je nach Spielschein, immer wieder die selben Tipreihen auf neuen Spielscheinen angekreuzt werden müssen. Hierbei können sowohl in der Anzahl der angekreuzten Zahlen, als auch in der Richtigkeit der Zahlenreihen Übertragungsfehler vorkommen.

Die Vorteile der Verwendung einer Ausfüllschablone ergeben sich wie folgt.

Mittels eines handlichen Lochstanzeisens (II) werden die ausgewählten Zahlen einmal aus der aufliegenden Schablonenscheibe ausgestanzt, wobei ein entsprechender Spielschein als Unterlage die genaue Lochposition vorgibt. Die einmal so hergestellte Lochschablone ermöglicht es dem Lottospieler ohne weitere Kontrollen, in kürzester Zeit und beliebig oft eine Spielscheinart verwechselungssicher auszufüllen. Somit werden sämtliche Nachteile, die durch ungültige oder falsch ausgefüllte Spielscheine auftreten können, von vorneherein ausgeschlossen.

Die in Anspruch 2 angegebenen Merkmale des Schablonengehäuses sind in der Zeichnung (I) erkennbar und bestehen darin, daß das Schablonengehäuse eine Vertiefung aufweist, die in Größe und Tiefe derart gestaltet ist, daß jeweils ein Spielschein unverrückbar fixiert wird. Hiermit wird gewährleistet, daß stets die gleichen Zahlen unter den Löchern der Schablone zu liegen kommen.

Die in Anspruch 3 aufgeführten Merkmale der Schablonenscheibe bestehen darin, daß die Schablonenscheibe mittels einer Führungsschiene auf dem Gehäuse durch Einschieben oder Eindrücken befestigt wird. Durch eine entsprechende Ausführung der Führungsschiene wird dabei sichergestellt, daß stets die selbe Schablonenposition erreicht wird. Der Sinn und Zweck der Austauschbarkeit der Lochschablonen ist, daß bei Änderung der Tipreihen lediglich eine neue Lochschablone angefertigt werden muß, wobei das Schablonengehäuse weiter verwendet werden kann. Ebenso ist durch die Anfertigung verschiedener Lochschablonen die Möglichkeit gegeben, verschiedene Spielscheine (z. B. Mittwochs-Lotto, Systemschein ect.) mit den jeweils ausgewählten Zahlen auszufüllen.

Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung (I) dargestellt.

Hierbei ist die Verwendung eines Systemscheines zugrunde gelegt. Die durchsichtige Schablonenscheibe ist durch die schraffierte Fläche angedeutet, wobei die mit A bezeichnete hochgebogene Ecke andeutet, daß die Schablonenscheibe in ihrer flexiblen Art ein Hochklappen zum Einlegen und Entnehmen der Spielscheine ermöglicht. Die in der Zeichnung mit B/C gekennzeichneten Zahlenräder ermöglichen es, ein Datum einzustellen, um an den nächsten Ausfülltermin zu erinnern. Die mit D bezeichnete Schlaufe ist zur Aufnahme eines Schreibgerätes gedacht.

Das zu verwendende Stanzeisen ist in der Zeichnung (II) wiedergegeben.

Auf eine genaue Bemaßung der Zeichnung wurde verzichtet, da sich die Maße aus den jeweils gültigen Spielscheinen ergeben.


Anspruch[de]
  1. 1. Schablone zum verwechslungsfreien Ausfüllen aller gängigen Lotto-Scheine der staatlichen Lotterieverwaltung unter Beibehaltung der ausgewählten Gewinnzahlen, dadurch gekennzeichnet, daß das Schablonengehäuse eine eindeutige Fixierung der Spielscheine zuläßt, um unter Verwendung von austauschbaren Schablonenscheiben ein verwechslungsfreies Ausfüllen der Tipscheine zu gewährleisten.
  2. 2. Schablonengehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schablonengehäuse eine Vertiefung in der Größe der Spielscheine aufweist, die gewährleistet, daß die Spielscheine stets auf der selben Position und unverrückbar zu liegen kommen.
  3. 3. Schablonenscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schablonenscheibe mittels einer schienenähnlichen Vorrichtung auf dem Schablonengehäuse befestigt ist, womit eine eindeutige Positionierung der austauschbaren Schablonenscheibe ermöglicht wird.






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