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Dokumentenidentifikation DE4117264A1 03.12.1992
Titel Optimale Nutzung der Schwungkraft der Pendel im Baukastensystem für umweltsaubere Dauer-Energie-Erzeugung
Anmelder Huckschlag, Heinz, 5300 Bonn, DE
Erfinder Huckschlag, Heinz, 5300 Bonn, DE
DE-Anmeldedatum 27.05.1991
DE-Aktenzeichen 4117264
Offenlegungstag 03.12.1992
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.12.1992
IPC-Hauptklasse F03G 7/08
Zusammenfassung Am Pendel sind in gleichen Abständen Kunststoffbänder (1) verknotet, gleiche Längen nach beiden Seiten. Die Bänder werden in besonders zugkräftigen Schnapprollos befestigt, mit genügend Reserveband auf beiden Rollos (2).
Der durch Impuls (3) in Bewegung gesetzte Pendel wird von einem Rollo so lang angezogen, bis die Zugkraft des gegenüberliegenden Rollos übermächtig wird und ihn zurückzieht. Dann wieder umgekehrt, so immer hin und her. Auf der auf beiden Seiten überstehenden Achse der Rollos werden Dynamos (4) aufgesetzt, die durch das Hin- und Herrotieren laufend Strom erzeugen, der durch Stromkabel (5) und Kabelrohr (6) bis zur Abnahmestelle geleitet wird.
Die Bänder müssen exakt aufeinander abgestimmt sein, so daß sie gleichmäßig reagieren.
Jedes Band hat 4 Energiequellen, je mehr Bänder, umso mehr Strom.
Die Baukästen können je nachd Bedarf mit oder ohne Vorder- und Rückwand sein.

Beschreibung[de]

Die Schwungkraft eines normalen Standuhrpendels allein ist nicht so groß und wird dazu von dem ständig notwendigen Impuls ganz oder teilweise aufgebraucht.

Mit meiner Idee wird nun diese Schwungkraft so überdimensional gesteigert, daß sie (auch unter Berücksichtigung des etwas erhöhtem Energieeigenbedarfs) einen erheblichen Stromüberschuß erzeugt und der Impuls nur sporadisch einsetzen muß.

Hier ist eine Möglichkeit gegeben, einen kleinen Beitrag zur absoluten umweltsauberen Energieerzeugung, zum Nutzen aller, zu leisten.

Um den Pendel werden in gleichen Abständen Plastikbänder fest umwickelt. Besser noch Gummibänder, wegen der eigenen Zugkraft, die zusätzlich die Schwungkraft erhöht. Die Bänder müssen auf beiden Seiten so lang sein, daß sie die Trommeln der an den Seitenwänden angebrachten Schnapprollos umwickeln können und dazu genügend Reserveband für die Ausdehnung des Pendels bis zur Gegenseite haben.

Kunststoff und Gummi sind nach dem heutigen Stand fast unverschleißlich.

Wenn der Pendel durch den Impuls - Batterie-Quarz oder Magnet oder Solarenergie oder Gewichte - in Bewegung gesetzt wird, dann zieht ihn das am nächststehende Schnapprollo kräftig an. Die Schnapprolloss können vertikal oder horizontal angebracht sein. Das Band wird nun von dem Rollo so lang angezogen, bis die Zugkraft des entgegengesetzten Rollos übermächtig wird und das Band nunmehr mit großem Schwung zurückzieht, dann wieder umgekehrt in gleichem Rhythmus. Das Gewicht am Pendel, wie auch das Gummiband, erhöhen die Schwungkraft.

Die Achsen der Rollos stehen auf beiden Seiten über und darauf werden Dynamos fest verankert, die dadurch die Umdrehungen der Rollos mitmachen und in Strom umwandeln. Schon bei einem Band wird dadurch die vierfache Energie erzeugt, je mehr Bänder, um so größer der Gewinn. Der Eigenbedarf wird proportional geringer.

Der erzeugte Strom wird mit Kabel, die am Ende durch Kabelrohre geleitet werden, zum Abnehmer (Turbinen, Elektromotoren usw.) gebracht und damit ist die Aufgabe des Pendels erledigt.

Schon ein Band erhöht die Schwungkraft des Pendels um das Vierfache (abzgl. des geringen Eigenbedarfs). Je mehr Bänder, um so größer der Gewinn.

Dies ist das Ergebnis eines einzigen Standuhrgehäuses. Um größere Energiemengen zu erzeugen, sollen die Gehäuse im Baukastensystem konstruiert sein, daß sie möglichst wenig Platz einnehmen, um viele auf engem Raum unterbringen zu können. Höhe und Breibe der Gehäuse je nach Bedarf, die Tiefe möglichst gering. Höhe und Breite bestimmen die Schwungkraft des Pendels, je höher und breiter, um so stärker der Strom.

Die Gehäuse können je nach Bedarf kreuz und quer aufgestellt werden und mit oder ohne Vorder- bzw. Rückwand.

Die einzelnen Gehäuse müssen für Reparaturen oder Überholungen auswechselbar sein.

Der Schutzanspruch gilt für den zur Stromerzeugung präparierten Pendel.

Es handelt sich nicht um ein perpetuum mobile, da bei Nachlassen der Schwingungen des Pendels immer wieder der Impulsgeber einsetzen muß.


Anspruch[de]
  1. Am Pendel sind in gleichen Abständen Kunststoffbänder (1) verknotet, gleiche Längen nach beiden Seiten. Die Bänder werden in besonders zugkräftigen Schnapprollos befestigt, mit genügend Reserveband auf beiden Rollos (2).

    Der durch Impuls (3) in Bewegung gesetzte Pendel wird von einem Rollo so lang angezogen, bis die Zugkraft des gegenüberliegenden Rollos übermächtig wird und ihn zurückzieht. Dann wieder umgekehrt, so immer hin und her. Auf der auf beiden Seiten überstehenden Achse der Rollos werden Dynamos (4) aufgesetzt, die durch das Hin- und Herrotieren laufend Strom erzeugen, der durch Stromkabel (5) und Kabelrohr (6) bis zur Abnamestelle geleitet wird.

    Die Bänder müssen exakt aufeinander abgestimmt sein, so daß sie gleichmäßig reagieren.

    Jedes Band hat 4 Energiequellen, je mehr Bänder, um so mehr Strom.

    Die Baukästen können je nach Bedarf mit oder ohne Vorder- und Rückwand sein.






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