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Fahrzeug-Mittelteil für Taschenwagen - Dokument DE4118687A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE4118687A1 10.12.1992
Titel Fahrzeug-Mittelteil für Taschenwagen
Anmelder Waggonbau Niesky GmbH, O-8920 Niesky, DE
Erfinder Wenke, Siegbert, O-7581 Reichwalde, DE;
Streich, Rüdiger;
Altmann, Harry;
Petrick, Renee, O-8920 Niesky, DE;
Hoffmann, Hans-Karsten;
Weigenand, Wolfgang, O-7270 Delitzsch, DE;
Bartel, Manfred, O-8920 Niesky, DE;
Ohnesorge, Klaus, O-8921 Niesky, DE
DE-Anmeldedatum 07.06.1991
DE-Aktenzeichen 4118687
Offenlegungstag 10.12.1992
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.12.1992
IPC-Hauptklasse B61D 3/18
IPC-Nebenklasse B61D 45/00   B61F 19/00   
Zusammenfassung Fahrzeug-Mittelteil für Taschenwagen zum Transport von Sattelanhängern, wobei die Taschenwagen einen in Wagenlängsrichtung über einen Kettentrieb bewegbaren Stützbock und eine tiefliegende Räderaufstandsfläche sowie im Laufwerksbereich Funkenschutzbleche aufweisen.
Aufgabe der Erfindung ist es, das Fahrzeug-Mittelteil konstruktiv so weit zu verbessern, daß Störungen im Umschlagprozeß weitgehend vermieden werden. Nach der Erfindung ist die Transportkette (8) an den Endbereichen (7) des Stützbockes (6) angeordnet und weist einen Schrägzug auf, wobei die Führungsschienen einer Längsführung (5) untereinander verbunden sind und die Gleitfläche (11) aus einer Materialpaarung Nirosta und PTFE-haltiger Werkstoff gebildet ist. Die Räderaufstandsfläche (4) weist Öffnungen (13) auf, durch welche einzelne Träger (14) gebildet werden, die durch torsionssteife Randprofile (15) miteinander verbunden sind. Die Funkenschutzbleche (17) sind mit einem breiteren Deckblech (18) und vergrößerten und verstärkten seitlichen Stegen (19) ausgeführt, womit sie den Freiraum (20) für den Laufradsatz kappenartig überdecken, wobei sie fest mit den Untergestellquerträgern (3) verbunden sind.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Fahrzeug-Mittelteil für Taschenwagen zum Transport von Sattelanhängern, wobei die Taschenwagen einen in Wagenlängsrichtung über einen Kettentrieb bewegbaren Stützbock und eine tiefliegende Räderaufstandsfläche sowie im Laufwerksbereich Funkenschutzbleche aufweisen.

Bei den bekannten Taschenwagen ist es bekannt, den zur Aufnahme des Königszapfens dienenden Stützbock zur Anpassung an die jeweilige Länge des Sattelaufliegers auf in Fahrzeugmitte angeordneten Längsträgern mit Längsführungen zu verschieben. Dazu sind beiderseits des Stützbockes angeordnete endlose Kettentriebe bekannt, die zur Stützbockmitte einen Mitnehmer besitzen und über eine gemeinsame Antriebswelle und ein jeweils an der Außenseite des Langträgers angeordnetes Handrad bedienbar sind. Es stellt sich hierbei das Problem der Schwergängigkeit, welche mit der Einsatzdauer der Fahrzeuge und geringem Betätigungsbedarf zunimmt. So ist es auch bekannt, den Stützbock mit Laufrollen zu versehen, die über Federelemente den unbelasteten Stützbock tragen und bei Belastung ein Aufsitzen des Stützbockes auf der Längsführung ermöglichen.

Diese Einrichtung hat den Nachteil eines hohen Aufwandes und eines hohen punktuellen Verschleißes an der Längsführung und an den Laufrollen bei Leerfahrten, was mit zunehmender Einsatzdauer der Fahrzeuge die Verschiebbarkeit der Stützböcke benachteiligt.

Bei der Räderaufstandsfläche besteht das Erfordernis, die Sattelanhänger möglichst tief in den Taschenwagen hineinzusenken, um Sattelanhänger großer Bauhöhen profilfrei aufnehmen zu können. Dazu ist es bekannt, die Räderaufstandsfläche durch ein ebenflächiges oder wannenförmiges Bodenblech zu gestalten. Diese Ausführung hat den Nachteil, daß insbesondere im Winterbetrieb Schnee- und Eisansammlungen den Umschlag stark behindern. Zur Vermeidung dieses Nachteiles ist es bekannt, Gitterroste zu verwenden. Diese erfordern jedoch entsprechende Auflageträger und damit eine den Gebrauch der Fahrzeuge einschränkende Bauhöhe.

Zum Schutz von brennbaren Bauteilen der Sattelanhänger oder Behälter z. B. Holzfußböden sind Funkenschutzbleche notwendig, die aus dünnwandigen Blechen bestehen, welche zur Versteifung seitliche Abkantungen einer geringen Höhe aufweisen und innerhalb des geringen Freiraumes zwischen Sattelanhänger und Drehgestell durch Schraubenverbindungen im Untergestell gehalten sind. Diese Einrichtungen haben den Nachteil, daß sie sich auch unterhalb des Unterfahrschutzes der Sattelanhänger erstrecken. Obwohl der Unterfahrschutz in einer waagerechten Stellung unterhalb des Sattelanhängers oder nach hinten, in einer senkrechten Stellung parallel zur Rückwand des Sattelanhängers verriegelt werden kann, schwenkt der Unterfahrschutz infolge von Fehlbedienungen bei der Beladung oder durch Funktionsstörungen des Verriegelungsmechanismus häufig zurück und verkeilt sich unterstützt durch die fahrdynamischen Bewegungen gegen die Funkenschutzbleche, wodurch diese deformiert und in den Drehgestellfreiraum gebogen werden.

In der Praxis hat sich gezeigt, daß die deformierten Funkenschutzbleche vom Laufradsatz durchschliffen werden, woraus eine erhebliche Gefährdung für die Laufsicherheit und die Brandsicherheit entsteht.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Fahrzeug-Mittelteil konstruktiv so zu verbessern, daß Störungen im Umschlagprozeß weitgehend vermieden werden. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Transportkette an den in Gleitrichtung liegenden Endbereichen des Stützbockes angeordnet ist und einen nach oben gerichteten Schrägzug aufweist, wobei parallele Führungsschienen einer Längsführung untereinander verbunden sind und die Gleitfläche aus einer Materialpaarung Nirista und PTFE-haltiger Werkstoff gebildet ist. Die Räderaufstandsfläche weist Öffnungen auf, durch welche die Räderaufstandsfläche einzelne Träger bildet, die durch torsionssteife Randprofile miteinander verbunden sind. Die hinter der Räderaufstandsfläche angeordneten Funkenschutzbleche sind mit einem breiteren Deckblech und vergrößerten und verstärkten seitlichen Stegen ausgeführt, womit sie den Freiraum für den Laufradsatz kappenartig überdecken und wobei sie fest mit den Untergestellquerträgern verbunden sind.

Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel erläutert.

In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:

Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Fahrzeuguntergestell,

Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 1,

Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie B-B der Fig. 1.

Wie der Zeichnung Fig. 1 zu entnehmen ist, weist das aus Außenlangträgern 1, Kopfträgern 2 und Untergestellquerträgern 3 gebildete Fahrzeuguntergestell eine Räderaufstandsfläche 4 sowie einen auf einer Längsführung 5 verschiebbaren Stützbock 6 auf. Gemäß Fig. 2 ist der Stützbock 6 an seinen in Gleitrichtung liegenden Endbereichen 7 mit einer Transportkette 8, die über eine Umlenkrolle 9 und ein Antriebsritzel 10 mit einer Antriebswelle 11 verbunden ist, bewegbar. Die Transportkette 8 weist dabei zur Umlenkrolle 9 und zum Antriebsritzel 10 hin einen nach oben gerichteten Schrägzug auf, um den Stützbock 6 an der jeweiligen Zugseite zu entlasten. Zur Sicherung der Parallelität der Führungsschienen der Längsführung 5, sind diese vorzugsweise durch Schubbleche verbunden. Weiterhin wird durch eine Nirosta-Auflage auf der Längsführung 5 und einen PTFEhaltigen Werkstoff auf der Gleitfläche 12 des Stützbockes 6 die Reibungsarbeit gering gehalten. Die Räderaufstandsfläche 4 ist gemäß Fig. 1 durch eine Vielzahl von Öffnungen 13 durchbrochen, durch welche die Räderaufstandsfläche 4 einzelne Träger 14 bildet, die durch torsionssteife Randprofile 15 untereinander verbunden sind. Die Querschnitte der Träger 14 können dabei als Träger gleicher Festigkeit gestaltet sein. Weiterhin können die Träger 14 in ihrem Mittenbereich untereinander verbunden sein. Die Öffnungen 13 bilden eine sich weitgehend selbstreinigende Räderaufstandsfläche 4. Auch werden im Winterbetrieb Vereisungen der Räderaufstandsfläche 4 weitgehend vermieden.

Wie der Fig. 1 ferner entnommen werden kann, sind in den die Laufwerke überdeckenden Untergestellfeldern 16 und 16&min; Funkenschutzbleche 17 und 17&min; angeordnet.

In den Untergestellfeldern 16 sind die Funkenschutzbleche 17 durch lösbare Verbindungen mit dem Fahrzeuguntergestell verbunden.

In dem hinter der Räderaufstandsfläche 4 gelegenen Untergestellfeld 16&min; weisen die Funkenschutzbleche 17&min; ein breiteres Deckblech 18 und vergrößerte und verstärkte seitliche Stege 19 auf, die gemäß Fig. 3 den Freiraum 20 für den Laufradsatz kappenartig überdecken. Die so gestalteten Funkenschutzbleche 17&min; sind durch Schweißnähte fest mit den Untergestellquerträgern 3 verbunden und sind in das statische Tragsystem des Fahrzeuguntergestelles einbeziehbar. So ist auch für das Abfangen des Unterfahrschutzes des Sattelanhängers eine ausreichende Tragfähigkeit gegeben.

Durch diese konstruktiven Verbesserungen werden im Umschlagprozeß häufig auftretende Störungen weitgehend vermieden.

Verzeichnis der verwendeten Bezugszeichen zur Patentanmeldung "Fahrzeug-Mittelteil für Taschenwagen"

1 Außenlangträger

2 Kopfträger

3 Untergestellquerträger

4 Räderaufstandsfläche

5 Längsführung

6 Stützblock

7 Endbereich

8 Transportkette

9 Umlenkrolle

10 Antriebsritzel

11 Antriebswelle

12 Gleitfläche

13 Öffnung

14 Träger

15 Randprofil

16, 16&min; Untergestellfeld

17, 17&min; Funkenschutzblech

18 Deckblech

19 Steg

20 Freiraum


Anspruch[de]
  1. Fahrzeug-Mittelteil für Taschenwagen zum Transport von Sattelanhängern, wobei die Taschenwagen einen in Wagenlängsrichtung über einen Kettentrieb bewegbaren Stützbock und eine tiefliegende Räderaufstandsfläche sowie im Laufwerksbereich Funkenschutzbleche aufweisen, gekennzeichnet durch folgende Merkmale
    1. a) die Transportkette (8) ist an den in Gleitrichtung liegenden Endbereichen (7) des Stützbockes (6) angeordnet und weist einen nach oben gerichteten Schrägzug auf, wobei parallele Führungsschienen einer Längsführung (5) untereinander verbunden sind und die Gleitfläche (11) aus einer Materialpaarung Nirosta und PTFE-haltiger Werkstoff gebildet ist,
    2. b) die Räderaufstandsfläche (4) weist Öffnungen (13) auf, durch welche die Räderaufstandsfläche (4) einzelne Träger (14) bildet, die durch torsionssteife Randprofile (15) miteinander verbunden sind,
    3. c) die hinter der Räderaufstandsfläche (4) angeordneten Funkenschutzbleche (17&min;) sind mit einem breiteren Deckblech (18) und vergrößerten und verstärkten seitlichen Stegen (19) ausgeführt, womit sie den Freiraum (20) für den Laufradsatz kappenartig überdecken, wobei sie fest mit den Untergestellquerträgern (3) verbunden sind.






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