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Dokumentenidentifikation DE4125681A1 04.02.1993
Titel Multiple-Figures-Circle
Anmelder Tunger, Henry, 8670 Hof, DE
Erfinder Tunger, Henry, 8670 Hof, DE
DE-Anmeldedatum 02.08.1991
DE-Aktenzeichen 4125681
Offenlegungstag 04.02.1993
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.02.1993
IPC-Hauptklasse B43L 11/055
IPC-Nebenklasse B43L 9/10   
Zusammenfassung Zum Zeichnen von verschiedenen geometrischen Figuren unterschiedlicher Größen auf Papier-, Metall-, Holz- bzw. Kunststoffoberflächen verwendeter Zirkel, welcher durch eine spezifische umschaltbare Nockenabtastmechanik zusätzlich zu dem herkömmlichen Zeichnen von Kreislinien funktionell in der Lage ist.
Dies wird durch einen multifunktionalen, segmentären Aufbau beider Zirkelschenkel ermöglicht.
Auf die gewünschte Zeichen- bzw. Figurengröße eingestellt, wird der zeichnende Schenkel um den stets vertikalen statischen Schenkel gedreht, wobei das an der mitgedrehten Halterungsspange flexibel befestigte Abtastelement die Figurenumrisse vom jeweilig umglittenen Figurennocken des statischen Schenkels entnimmt.
Durch diesen funktionalen Effekt und durch die potentielle Einstellbarkeit der Figurengröße durch den ausschwenkbaren zeichnenden Teil des Zirkels, sowie auch durch die Verstellbarkeit des Tastelements auf den gewünschten geometrischen Figurenumriß wird durch diesen Zirkel das Zeichnen verschiedener geometrischer Figuren entbehren jeglichen konstruktiven Arbeitsgängen ermöglicht.
Die Anzahl dieser zeichenbaren Figurenumrisse hängt von der Summe der einzelnen Nocken ab, welche weitaus größer sein kann als hier zeichnerisch dargestellt ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Zirkel zum Papierzeichnen sowie aber auch zum Anreißen von Werkstoffen, mit dem nicht nur Kreislinien, sondern auch elliptische, quadratische und/oder mehreckige geometrische Figuren gezeichnet bzw. angerissen werden können. Diese geometrischen Figuren können hintereinander in beliebiger Reihenfolge und Größe gezogen werden, ohne dabei den Zirkel separat dafür auf- bzw. abzusetzen.

Der gravierendste Unterschied beim Arbeiten mit diesem Zirkel im Vergleich zum herkömmlichen Kreiszirkel ist: Der Zirkel muß vertikal an seinem Griffstück auf die Zeichenfläche unter Druck gehalten werden. Zum Zeichnen selbst werden die beiden vorher auf die jeweilige Figurengröße eingestellten Zeichenschenkel des Zirkels um den statischen, stets vertikalen Zirkelschenkel axial gedreht. Dabei nimmt die sich axial mit verdrehende Halterungsspange über ein Tastelement - ähnlich wie beim Ventiltrieb eines Viertaktmotors - die jeweiligen Figurenprofile vom jeweils umglittenen Nocken des statischen Zirkelschenkels ab und gibt sie an den zwischen ihren beiden Halterungsspangen flexibel befestigten längeren Zeichenschenkel potential zur eingestellten Figurengröße weiter, wobei diese Figurenumrisse dann letztlich durch den kürzeren Zeichenschenkel auf die Zeichenfläche übertragen werden.

Durch diesen "Allroundzirkel" wird - wie die Zunkunft zeigen wird - es vielfach möglich sein, geometrische Figuren wie z. B. Sechsecke, Vierecke, Dreiecke usw. je nach gewünschter Größe zu zeichnen, ohne, wie es bisher erforderlich war, diese Figuren geometrisch zu konstruieren. Dieser Zirkel beinhaltet zwischen den beiden Schenkelsegmenten des statischen Zirkelschenkels mehrere Nocken, deren Profile so geformt sein müssen, daß durch Abtasten des kreiförmig darum bewegten, vertikal verschiebbaren Tastelements des drehbaren Teils des Zirkels durch die beiden synchron mitbewegten Zirkelschenkel die Figuren der jeweiligen angetasteten Nocken symmetrisch auf den Zeichenuntergrund gezeichnet werden. Wieviele Figuren mit diesem Zirkel gezeichnet werden können, das hängt von der Anzahl und nicht zuletzt von der Stärke dieser Figurenprofil-Nocken ab.

Für eine lange Verschleißbeständigkeit der Gleit-/Tastelemente (Nockengleitfläche/Tastelementspitze), sowie für die Verwindungsbeständigkeit der Halterungsspange sind spezifische Materialeigenschaften bzw. Materialien erforderlich.

Die funktionale und elementare Erläuterung folgt anhand der Zeichnungen nach Funktion und Aufbau der dargestellten Erfindung.

Erläuterung zu Zeichnung 1

Auf dieser Zeichnung ist der Zirkel in zwei verschiedenen Stellungen seines zeichnenden Teils bzw. Schenkels dargestellt. Bei der linken Darstellung handelt es sich hierbei um die elementare Grundstellung (Ausgangsstellung aller beweglicher Zeichenelemente), auf der rechten Seite hingegen ist dieser Zirkel in seiner funktionalen bzw. Arbeitsstellung dargestellt.

Ausgangsstellung

Wie im Vergleich zur Arbeitsstellung zu sehen ist, ist das längere herausschiebbare Segment des Zeichenschenkels geradlinig bis zum Anschlag nach oben in die Halterungsspange eingeschoben bzw. einteleskopiert, wobei als Endanschlag das Aneinandertreffen beider parallel zueinander verlaufender Halterungsspangen-Enden mit der beiderseitig gleichprofilierten Knickgelenkverbreiterung in Funktion tritt. Durch diese kreissegmentären Formen der beiden Endanschlagelemente wird gleichzeitig in der Endanschlagstellung der Zeichenschenkel mit der Halterungsspange ästhetisch in eine Ebene gebracht.

Arbeitsstellung

Will man nun den Zirkel in seine Arbeitsstellung bringen, d. h. den Zeichenschenkel in die zur gewünschten Figurengröße erforderliche Stellung schwenken, so lockert man zunächst die vertikal verschiebbare Zeichenschenkel- Arretierungs-/Befestigungsschraube und zieht den Zeichenschenkel zunächst nach unten aus seiner Arretierung heraus (siehe Pfeil 2/1). Danach schwenkt man diesen Schenkel aus seiner Integration auf das erforderliche Maß heraus (siehe Pfeil 4) und setzt dabei den Zirkel vertikal in der Waage auf den Zeichenuntergrund auf. Jetzt läßt man den Schenkel weiter heruntergleiten, bis die Zeichenmine (oder Reißnadelspitze) die entsprechend zur gewünschten Figurengröße erforderliche Stelle der Zeichenfläche berührt (siehe Pfeil 3).

Da insbesondere das Zeichnen von quadratischen und/oder mehreckigen Figuren plötzlich abrupte Richtungswechsel der Zeichenmine (oder Reißnadelspitze) notwendig machen, muß der untere, nach innen schwenkbare Teil des Zeichenschenkels (siehe Pfeil 5) ebenfalls mittels einer Klemm- Schraub-Arretierung möglichst senkrecht zum Zeichenuntergrund befestigt werden.

Nach definitiver Einstellung der einzelnen Zeichenschenkelelemente auf individuelle Figurengröße, wie anhand der rechten Darstellung beispielhaft aufgezeichnet ist, kann nun die entsprechende Figur (in diesem Falle: "gleichseitiges Dreieck") durch axiales Umdrehen des Zeichenschenkels um den statischen Schenkel gezogen werden.

Die nachfolgende Tabelle gibt in Kurzform Aufschluß in bezug auf: Benennung, Material und dessen Kurzbezeichnung der einzelnen Teile, aus welchen sich dieser Zirkel zusammensetzt bzw. zusammengesetzt ist.

Erläuterung zu Zeichnung 2

Hier ist der Zirkel in vier fortlaufenden Winkelgradstellungen seines drehbaren zeichnenden Teils in 90°-Intervallen dargestellt.

Dadurch wird verdeutlicht, daß der zeichnende Teil des Zirkels sich beim Zeichnen stets um die vertikale Achse des statischen Schenkels dreht bzw. schwenkt.

Da der Zeichenschenkel lediglich mit der Halterungsspange mechanischen Kontakt aufweist, nimmt dieser stets nur bei dem Umschwenken des statischen Schenkels die aus der Gleitbewegung "Tastsegment-Nockengleitbahn" resultierenden symmetrischen Figurenumrisse auf, welche, wie schon erwähnt, vom Zeichenelement potential zur eingestellten Figurengröße auf die Zeichenfläche gezeichnet werden.

Damit die Spitze des Tastelements beim Schwenken des zeichnenden Teils ständig gleitenden Kontakt zur jeweilig zugestellten Nockengleitfläche hat und diesen vor allem auch beim Passieren der vertikalen richtungsändernden Nockenkanten lückenlos beibehält, wird die Halterungsspange mittels einer Druckfeder oberhalb ihrer Gelenkverbindung zur drehbaren Paßbuchse unter diesbezüglich erforderlichem Druck gegengehalten bzw. gegengehebelt. Diese vom jeweils umglittenen Nocken bestimmten Figurenumrisse sind unabhängig ihrer Größe nach einer Umdrehung des Zeichenschenkels um den statischen Schenkel von 360° definitiv lückenlos gezeichnet.

Erläuterung zu Zeichnung 3

Anhand dieser Zeichnung wird, genau wie bei der Zeichnung 2, der Zirkel bzw. dessen vertikal-verdrehbarer zeichnender Teil in vier jeweils im Winkel von 90° zueinanderliegenden Winkelgradstellungen der Reihenfolge nach dargestellt.

Der Unterschied liegt lediglich darin, daß alle zu diesem drehbaren Teil dazugehörigen Elemente bzw. aus welchem sich derselbe zusammensetzt, farblich verdunkelt dargestellt sind. Dadurch wird das funktionale Zusammenwirken beider elementarer Zirkelteile, zum einen des statischen und zum anderen des dreh/schwenkbeweglichen, gravierender verdeutlicht.

Erläuterung zu Zeichnung 4

Auf dieser Zeichnung wird der maximale Schwenkbereich des Zeichenschenkels, wie er durch die untere Anschlagstellung desselben innerhalb der Halterungsspange, sowie durch vermindertes Einschwenken des Zeichenelementes realisiert werden kann, rotatisch dargestellt.

Daraus geht hervor, daß sich dieser maximale Schwenkbereich lediglich aus der definitiven Länge der Halterungsspange bzw. der daraus resultierenden Zeichenschenkel-Länge ergibt, da dieser Zirkel im Gegensatz zum konventionellen Zirkel beim Zeichnen stets vertikal zur Zeichenfläche gestellt sein muß. Hinsichtlich dieser spezifischen Eigenschaft in bezug auf maximale zeichenbare Figurengröße macht es sich notwendig, diese maßgebenden Elemente, will man die zeichenbare Figurengröße dem maximalen Zeichenradius eines konventionellen Zirkels gleichsetzen, entsprechend länger zu gestalten, was die daraus resultierende Vergrößerung der Zirkel-Gesamtlänge erforderlich macht.

Soll jedoch auch dem ästhetischen Design bzw. einer möglichst kongruenten Zirkelhöhe maßstäblich zum konventionellen Zirkel Rechnung getragen werden, so ist der längere (ausschwenkbare) Teil des Zeichenschenkels ebenfalls in sich selbst aus-/einteleskopierbar zu gestalten.

Anhand dieser Zeichnung wird in der Draufsicht die rotatisch- umschwenkende Bewegung, welche der elementare bewegliche Teil des Zirkels auf der Basis des gleitenden Kontaktes der Tastelementspitze, z. B. zur entsprechend profilierten Gleitfläche des Figurennockens - gleichseitiges Dreieck, einnimmt, schematisch dargestellt.

Daraus wird ersichtlich, daß dieses Nockenprofil durch seine dreiseitig-symmetrisch-konkave Form nicht mit dem definitiven, in Pfeilrichtung verlaufenden Figurenumriß kongruent ist. Diese symmetrisch-kongruenten Wölbungen zum Nockenmittelpunkt zu in der Anzahl der jeweiligen Geradlinien des definitiven Figurenumrisses machen sich notwendig, weil sich der gleitende Tastbolzen jeweils zum Gleitbahn-Mittelpunkt (x, y und z) zu ab- bzw. aufwinkelt (weiße Pfeilabschnitte=ab-, bzw. schwarze Pfeilabschnitte=aufwinkeln).

Wären nun die Nockengleitflächen ebenfalls linear, so würde beim Umgleiten des Tastelements die Halterungsspange jeweils zum Gleitbahn-Mittelpunkt zu ausschwenken und im gleichen Maße zur nachfolgenden Nockenkante wieder einschwenken und somit den jeweiligen Figurenumriß potential zur eingestellten Zeichenschenkelstellung konvex gestalten.

Durch diese konkaven Wölbungen in den jeweiligen Nockenprofilen wird nun dieses spezifische Schwenkverhalten auf die Nockengleitfläche verlegt, bzw. von der konkaven Gleitfläche des Nockens "geschluckt".

Diese Einwölbungen müssen individuell zur Tastbolzenlänge bemessen sein und umgedreht, so daß diese jeweiligen linearen Figurenumrisse vom Zeichenelement in symmetrischen Ebenen auf die Zeichenfläche gezeichnet werden.

Erläuterung zu Zeichnung 6 linker Abschnitt

In diesem gemäß der jeweiligen Nocken der Reihenfolge nach (von oben nach unten) 3fach untergliederten Abschnitt wird jeweils die Gleittastbewegung des Tastbolzens auf den spezifischen Nockenprofilen und den daraus resultierenden linearen Bewegungsrichtungen der Halterungsspange bzw. des definitiven Zeichenelementes diagraphisch dargestellt.

Obere Darstellung

Hier ist der spezifische Umriß des obersten gleichseitigen Sechseck-Figur-Nockens im Maßstab 3 : 1 dargestellt. Die Pfeilspitzen innerhalb dieser Umrißlinien stellen dabei die kurvenförmige Gleitrichtung der Tastbolzenspitze (Tastsegment) auf der Nockengleitfläche dar. Die bereits geradlinige, in der Form des definitiven Figurenumrisses verlaufende Pfeil-Strich-Punkt-Linie, welche sich nach oben zu anschließt, stellt dar, daß die vertikale Achse des Tastbolzens dieser 3 Tastbolzenstellungen von einer genau horizontal dazu liegenden Geraden an 2 unterschiedlichen Punkten getroffen wird, sofern sich die vertikale Tastbolzenstellung genau in der Mitte der jeweiligen Nockengleitfläche befindet, und die 2 beiderseitig flankierenden Tastbolzenstellungen genau im gleichen Winkel dazu gestellt sind. Wie hier zu sehen ist, werden die beiden Tastbolzenstellungen, welche hier genau zu den flächenbegrenzenden Nockenkanten gestellt sind, von dieser Geraden im Vergleich zur mittleren Tastbolzenstellung an einem tieferen Punkt ihrer vertikalen Achse getroffen, weil sie aufgrund ihrer dortigen Stellung näher zur Geraden positioniert sind.

Und gerade auf diesem Faktor beruht, wie die parallel darüber verlaufenden Breitpfeil- Linien verdeutlichen, im Einklang mit dieser maßentsprechenden Winkelstellung, welche der Tastbolzen jeweils außerhalb des Gleitflächen- bzw. Gleitbahnmittelpunktes aufweist, und nicht zuletzt (wie schon erwähnt) auf die Bemessenheit der Tastbolzenlänge, die Zeichnung von linear-eckpunktverbindender Figurenumrißlinien. Das heißt auch, daß die dieser präzisen Funktion Genüge tragenden Elemente wie Länge und Einwölbung der jeweiligen Nockengleitbahn, sowie die Tastbolzenlänge im Einzelnen, spezifisch bemessen und der parallelen Zuordnung: Halterungsspange - statischer Zirkelschenkel, angepaßt sein müssen. Die weißen Breitpfeil-Linien stellen hierbei die Bewegungsrichtung dar, welche die Halterungsspange beim Umgleiten dieses "Sechseck- Nockens" durch das Tastelement einnimmt. Die parallel darüber befindlichen schwarzen Breitpfeil-Linien stellen schematisch den Verlauf der durch das Zeichenelement gezeichneten Figurenumrißlinie dar. Die Pfeilspitzen inmitten der Linien, welche in den vertikalen Tastbolzenachsen darstellenden Linien münden bzw. dieselben verlängern, stellen das Hinein- bzw. Herausgleiten des Tastbolzens in die konkave Wölbung der Nockengleitfläche dar, was mit dem gleichzeitigen Ab- bzw. Aufwinkeln des Tastbolzens hinsichtlich des Gleitflächenmittelpunktes verbunden ist. Die obenstehende Formel besagt, daß die größere Distanz, welche der Tastbolzen jeweils auf den gleitflächenbegrenzenden Eckpunkten zum Nockenmittelpunkt zu innehat durch die jeweilige Schrägstellung des Tastbolzens gegenüber der vertikalen Tastbolzenstellung beim Zeichnen eine gerade Linie ergibt. Die eingerahmte Formel drückt aus, daß durch eine kreisförmige Drehbewegung (rm=rotating motion) der Paßbuchse mittels dieses Nockenabtastsystems die Figur (f=figure) "gleichseitiges Sechseck" vom Zeichenelement gezeichnet werden kann.

Mittlere Darstellung

Hier ist der spezifische Umriß des nachfolgenden Quadrat-Figur-Nockens im Maßstab 3 : 1 dargestellt.

Die Gleitbewegungsrichtungen der Tastbolzenspitze/Tastbolzen bzw. dessen 3 Stellungen, sowie die Bewegungsrichtung der Halterungsspange und des definitiven Zeichenelements sind in der gleichen Art und Weise wie bei der oberen Darstellung diagraphisch dargestellt. Die schrägere Anstellung des Tastbolzens in Stellung zu den flächenbegrenzenden Nockenkanten begründet sich in den längeren Gleitflächen der lediglich 4fachen Nockenflanken, welche aus diesem Grund spezifisch tiefer eingearbeitet bzw. eingewölbt sein müssen, damit vom Zeichenelement die jeweiligen quadratischen Figurenumrisse symmetrisch linear gezeichnet werden können. Die eingerahmte Formel drückt aus, daß durch eine kreisförmige Drehbewegung (rm) der Paßbuchse mittels dieses Nockenabtastsystems die Figur (f) "Quadrat" vom Zeichenelement gezeichnet werden kann.

Untere Darstellung

Hier ist der spezifische Umriß des nachfolgenden Dreieck-Figur-Nockens, welcher zum Zeichnen von gleichseitigen Dreiecken dient, im Maßstab 3 : 1 dargestellt.

Die Gleitbewegungsrichtungen der Tastbolzenspitze/Tastbolzen bzw. dessen 3 Stellungen, sowie die Bewegungsrichtung der Halterungsspange und des definitiven Zeichenelements, sind in der gleichen Art und Weise wie bei der oberen Darstellung diagraphisch dargestellt. Diese nochmalig schrägere Anstellung des Tastbolzens in Stellung zu den flächenbegrenzenden Nockenkanten begründet sich in den wiederum längeren Gleitflächen dieser lediglich 3fachen Nockenflanken bzw. Nockengleitflächen. Da dieser Nocken, dessen Flankenlänge mit der exzentrischen Erstreckung der "Sechseck"- Nockenbreite gleich bemessen ist, lediglich 3fach kongruent flankiert ist, erfordert die dementsprechend längere Gleitflächenlänge von Nockenkante zu Nockenkante entsprechend spezifisch tiefe Einwölbungen zum Nockenmittelpunkt zu, damit diese extremen Ab- bzw. Aufwinkelstellungen des Tastbolzens definitiv zu linearen Zeichenbewegungen des Zeichenelements führen. Die eingerahmte Formel drückt aus, daß durch eine kreisförmige Drehbewegung (rm) der Paßbuchse mittels dieses Nockenabtastsystems die Figur (f) "gleichseitiges Dreieck" vom Zeichenelement gezeichnet werden kann.

Rechter Abschnitt Unterer Teil

Hier sind diese 3 spezifischen Nockenprofile beispielhaft im Maßstab 2 : 1 dargestellt. Die Winkelgradangaben beziehen sich auf die kreissegmentäre Entfernung, welche alle gleitflächenbegrenzenden Nockenkanten jeweils untereinander aufweisen. Die in den jeweiligen Figurenumrissen verlaufenden Pfeillinien stellen die definitiven Zeichenbewegungen des Zeichenelementes dar. Die von den jeweils unterschiedlichen Nockenkanten aus in Pfeilrichtung verlaufenden Strich-Punkt-Punkt-Linien stellen dabei begrenzend die Bereiche dar, innerhalb welcher sich potential zur Zeichenschenkeleinstellung die jeweiligen linearen Figurenumrißlinien, basierend auf der Zeichenschwenkbewegung des definitiven Zeichenelementes, erstrecken.

Oberer Teil

Hier sind die definitiv vom Zeichenelement gezeichneten Figurenumrisse innerhalb vorgezeichneter rechtwinklig durchkreuzender Strich-Punkt-Linien dargestellt. Die Kreislinien stellen dabei die mit Hilfe seiner Markierungen genau einjustierte Aufsitzfläche des Aufsetzfußes dar. Die beinhalteten, diagonal versetzten Kreuzpunkte markieren die etwaige Lage der antiverdrehsichernden Verhakspitzen des vorrangig für Papierzeichnungen verwendeten Aufsetzfußes.

Erläuterung zu Zeichnung 7 Linker Abschnitt

In diesem gemäß der jeweiligen Nocken der Reihenfolge nach (von oben nach unten) dreifach untergliederten Abschnitt wird jeweils die Gleittastbewegung des Tastbolzens auf den spezifischen Nockenprofilen und den daraus resultierenden linearen, kreisförmigen und elliptischen Bewegungsrichtungen der Halterungsspange bzw. des definitiven Zeichenelementes diagraphisch dargestellt.

Obere Darstellung

Hier ist der spezifische Umriß des Rechteck- Figur-Nockens, welcher sich dem Gleichschenkligen-Dreieck-Figur-Nocken nach unten zu anschließt, im Maßstab 3 : 1 dargestellt. Die Pfeilspitzen innerhalb dieser Umrißlinien stellen dabei die kurvenförmige Gleitrichtung der Tastbolzenspitze (Tastsegment) auf der Nockengleitfläche dar. Die bereits geradlinige, in der Form des definitiven Figurenumrisses verlaufende Pfeil- Strich-Punkt-Linie, welche sich nach oben zu anschließt, stellt dar, daß die vertikale Achse des Tastbolzens dieser drei Tastbolzenstellungen von einer genau horizontal dazuliegenden Geraden an 2 unterschiedlichen Punkten getroffen wird, sofern sich die vertikale Tastbolzenstellung genau in der Mitte der jeweiligen Nockengleitfläche befindet und die 2 beiderseitig flankierenden Tastbolzenstellungen genau im gleichen Winkel dazu gestellt sind. Wie hier zu sehen ist, werden die beiden Tastbolzenstellungen, welche hier genau zu den flächenbegrenzenden Nockenkanten gestellt sind, von dieser Geraden im Vergleich zur mittleren Tastbolzenstellung an einem tieferen Punkt ihrer vertikalen Achse getroffen, weil sie aufgrund ihrer dortigen Stellung näher zur Geraden positioniert sind.

Und gerade auf diesem Faktor beruht, wie die parallel darüber verlaufenden Breitpfeil-Linien verdeutlichen, im Einklang mit dieser maßentsprechenden Winkelstellung, welche der Tastbolzen jeweils außerhalb des Gleitflächen- bzw. Gleitbahnmittelpunktes, und nicht zuletzt auf die Bemessenheit der Tastbolzenlänge, die Zeichnung von linear-eckpunktverbindlichen Figurenumrißlinien. Das heißt auch, daß die dieser präzisen Funktion Genüge tragenden Elemente, wie Länge und Einwölbung der jeweiligen Nockengleitbahn, sowie die Tastbolzenlänge im Einzelnen spezifisch bemessen und der parallelen Zuordnung: Halterungsspange - statischer Zirkelschenkel, angepaßt sein müssen. Die weißen Breitpfeil-Linien stellen hierbei die Bewegungsrichtung dar, welche die Halterungsspange beim Umgleiten dieses "Rechteck- Nockens" durch das Tastelement einnimmt. Die parallel darüber befindlichen schwarzen Breitpfeil-Linien stellen schematisch den Verlauf der durch das Zeichenelement gezeichneten Figurenumrißlinie dar. Die Pfeilspitzen inmitten der Linien, welche in den vertikalen Tastbolzenachsendarstellenden Linien münden, bzw. das Hinein- bzw. Herausgleiten des Tastbolzens in die konkave Wölbung der Nockengleichtfläche dar, was mit dem gleichzeitigen Ab- bzw. Aufwinkeln des Tastbolzens hinsichtlich des Gleitflächenmittelpunktes verbunden ist. Die eingerahmte Formel drückt aus, daß durch eine kreisförmige Drehbewegung (rm=rotating motion) der Paßbuchse mittels dieses Nockenabtastsysems die Figur (f=figure) " Rechteck", vom Zeichenelement gezeichnet werden kann.

Mittlere Darstellung

Hier ist der spezifische Umriß des nachfolgenden Figur-Nockens im Maßstab 3 : 1 dargestellt, welcher zum Zeichnen von derartigen Figurenumrissen bestimmt ist, dessen beiden teilkreisförmige Stirnseitenflanken durch 2 längliche, parallel zueinander verlaufende Tangenten miteinander verbunden sind.

Die Gleitbewegungsrichtungen der Tastbolzenspitze/Tastbolzen bzw. dessen 3 Stellungen, sowie die Bewegungsrichtung der Halterungsspange und des definitiven Zeichenelements sind in der gleichen Art und Weise wie bei der oberen Darstellung diagraphisch dargestellt. Da beide Stirnseiten symmetrisch-kreissegmentär gestaltet sind, führt auch das Zeichenelement beim Umgleiten dieser Stirnseiten durch das Tastelement kreisrunde, in maßgerechten Längen verlaufende Zeichenbewegungen aus, ohne daß hierbei das Tastelement spezifische Einwölbungs- Zonen passieren muß. Da diese Einwölbungszonen, welche beide kreissegmentär verlaufende Stirnseiten miteinander verbinden, hinsichtlich ihrer Länge und Einwölbung nur in etwa den Stirnseiten des Rechteckes entsprechen, sind hierbei die notwendigen Ab- bzw. Aufwinkelungsgrade des Tastbolzens innerhalb dieser spezifischen Gleitzonen entsprechend gering. Die eingerahmte Formel drückt aus, daß durch eine kreisförmige Drehbewegung (rm) der Paßbuchse mittels dieses Nockenabtastsystems dieser rechteckexzentrische Figurenumriß (f), dessen Stirnseiten kreissegmentär verlaufen, vom Zeichenelement gezeichnet werden kann.

Untere Darstellung

Hier ist der spezifische Umriß des nachfolgenden Ellipse-Figur-Nockens, welcher zum Zeichnen von Ellipsen dient, im Maßstab 3 : 1 dargestellt. Die Gleitbewegungsrichtungen der Tastbolzenspitze/Tastbolzen, bzw. dessen 3 Stellungen, sowie die Bewegungsrichtung der Halterungsspange und des definitiven Zeichenelements, sind in elliptisch zeichnender Funktion bzw. Formgebung wie bei der oberen Darstellung diagraphisch dargestellt.

Da die elliptische Bewegungsrichtung der Halterungsspange bzw. des definitiven Zeichenelements ebenfalls spezifische Wölbungen der Nockengleitfläche voraussetzt, müssen die Nockenseitenflanken, welche sich jeweils in einer kreissegmentären Entfernung von 135° Winkelgrad erstrecken, diesbezüglich geringer, maßentsprechend zum definitiven Figurenumriß, ausgewölbt sein. Die Maßhaltigkeit der radialen Differenz beider symmetrischen Wölbungen zueinander wird individuell von der Tastbolzenlänge und dem daraus resultierenden spezifischen ab- bzw. aufwinkelnden Schwenkverhalten desselben bestimmt. Da dieser elliptische Figurenumriß an seinen Stirnseiten ebenfalls kreissegmentär verläuft, sind die entsprechenden Stirnseiten-Nockenflanken ebenfalls rein-kreissegmentär gestaltet. Die Formel oberhalb der schwarzen Breitpfeil- Linie besagt, daß die größere Distanz der Halterungsspange in Vertikalstellung des Tastbolzens zum Nockenmittelpunkt zu, welche dieselbe aufgrund der ausgewölbten Gleitzone zur Nockenseitenflanke inne hat, beim Zeichnen eine stärker nach außen gewölbte Kurvenlinie ergibt.

Die eingerahmte Formel drückt aus, daß durch eine kreisförmige Drehbewegung (rm) der Paßbuchse mittels dieses Nockenabtastsystems die Figur (f) "Ellipse" vom Zeichenelement gezeichnet werden kann.

Rechter Abschnitt Unterer Teil

Hier sind diese 3 spezifischen Nockenprofile beispielhaft im Maßstab 2 : 1 dargestellt. Die Winkelgradangaben beziehen sich auf die kreissegmentäre Entfernung, welche alle gleitflächenbegrenzenden Nockenkanten jeweils untereinander aufweisen, bzw. beim elliptischen Nockenprofil im besonderen, auf die kreissegmentäre Entfernung, innerhalb welcher sich die beiderseitigen spezifischen Wölbungszonen erstrecken.

Die in den jeweiligen Figurenumrissen verlaufenden Pfeillinien stellen die definitiven Zeichenbewegungen des Zeichenelementes dar. Die von den jeweils unterschiedlichen Nockenkanten bzw. Wölbungszonen aus in Pfeilrichtung verlaufenden Strich-Punkt-Punkt-Linien stellen dabei begrenzend die Bereiche dar, innerhalb welcher sich potential zur Zeichenschenkeleinstellung die jeweiligen linearen bzw. unterschiedlichen Figurenumrißlinien, basierend auf der Zeichenschwenkbewegung des definitiven Zeichenelementes, erstrecken.

Oberer Teil

Hier sind die definitiv vom Zeichenelement gezeichneten Figurenumrisse innerhalb vorgezeichneter, rechtwinklig durchkreuzender Strich-Punkt-Linien dargestellt. Die Kreislinien stellen dabei die mit Hilfe seiner Markierungen genau einjustierte Aufsitzfläche des Aufsetzfußes dar. Die beinhalteten, diagonal versetzten Kreuzpunkte markieren die etwaige Lage der antiverdrehsichernden Verhakspitzen des vorrangig für Papierzeichnungen verwendeten Aufsetzfußes.

Erläuterung zu Zeichnung 8 Linker Abschnitt

Hier ist im unteren Teil die gleichförmig umkreisende Gleit-Tastbewegung des Tastbolzens auf dem untersten Nocken bzw. Nockenprofil im Maßstab 3 : 1 dargestellt.

Die Pfeilspitze innerhalb der Nocken-Umrißlinie stellt die Gleitbewegung der Tastspitze dar. Die Pfeilspitze inmitten der nachfolgenden Kreislinie, welche die Tastbolzenachse kreuzt, stellt dabei die kreiskonstante Bewegungsrichtung des gesamten Tastbolzens dar, welcher beim Zeichnen entbehrend jeglichen Ab- bzw. Aufwinkelungsschwenkens in stetig vertikaler Stellung zur Gleitbahn um dieselbe kreist. Anhand des Verlaufs der weißen Breitpfeil-Linie wird hierbei die Bewegungsrichtung der Halterungsspange, welche dieselbe beim Umgleiten dieses Nockens durch das Tastelement einnimmt, dargestellt. Die äußere schwarze Breitpfeil-Linie stellt schematisch den Verlauf der durch das Zeichenelement gezeichneten, in diesem Falle konventionell kreisförmigen Figurenumrißlinie dar. Anhand der obigen Darstellung ist der definitiv vom Zeichenelement gezeichnete kreisförmige Figurenumriß innerhalb vorgezeichneter, rechtwinklig durchkreuzender Strich-Punkt-Linie dargestellt. Die Kreislinien stellen dabei die mit Hilfe seiner Markierungen genau einjustierte Aufsitzfläche des Aufsetzfußes dar. Die beinhalteten diagonal versetzten Kreuzpunkte markieren die etwaige Lage der antiverdrehsichernden Verhakspitzen des vorrangig für Papierzeichnungen verwendeten Aufsetzfußes.

Mittlere Darstellung

Anhand dieser Darstellung wird stark vergrößert die vertikal verstellbare Tastelementarretierung dargestellt, welche funktional durch den horizontalen Anpreßdruck beider Spangenösen des Tastelements zu den jeweils parallel dazu verlaufenden Rastkerben der Halterungsspange realisiert wird.

Die gleichbemessenen vertikalen Entfernungen dieser Rastkerben sind kongruent mit den Abständen der Figurennocken des statischen Schenkels. Die Anzahl dieser Einkerbungen richtet sich ebenfalls nach den Figurennocken bzw. deren Menge. Die gesamte Einkerbungszone muß hinsichtlich der Bemessenheit der Spangenlänge des Tastelements derart an der Halterungsspange positioniert sein, daß in eingerasteter Stellung die Tastbolzenspitze präzise zur zugestellten Gleitfläche des jeweiligen Figurennockens (in diesem Falle der Nocken: "gleichseitiges Dreieck") gestellt ist und ein Berühren oder Streifen eines darüber oder darunter befindlichen Nockens ausgeschlossen ist. Auf der daneben befindlichen Verstrebung des Halterungsspangenschenkels, welcher zur Führung der Arretierungsklemmschrauben-konternden Mutter dient, sind jeweils parallel zu den Rastkerben die Figurenumrisse eingraphiert, welche bei der hier beispielhaften vertikalen Anordnung der einzelnen Nocken der Reihenfolge nach durch die Parallelstellung der Spangenösen definitiv gezeichnet werden können. Die dünn eingraphierten kreuzflankierenden Kurzlinien innerhalb dieser Figurensymbole dienen als Denkanstoß dafür, daß man zwecks der genauen Lage des jeweilig zu zeichnenden Figurenumrisses diesen innerhalb vorgezeichneter Kreuzlinien zeichnen sollte.

Rechte Darstellung

Hier ist alternativ für die mittlere Darstellung das Anzeigen des jeweiligen Figurensymbols mittels einer Stahlblechspitze dargestellt, welche sich eigens für diesen Zweck auf der gleichen Seite der Halterungsspange oberhalb des Griffstückes befindet bzw. mit diesem aus einem Stück gefertigt ist.

Damit - wie hier zu sehen ist - der Verschiebbarkeit des Arretierungsschrauben-Endstückes/ Kontermutter nichts im Wege steht, ist diese Anzeigespange auf das erforderliche Maß nach außen zu verlegen.

Erläuterung zu Zeichnung 9

Zu 1) Hier wird das unkonventionell geformte Griffstück des Zirkels, welches zu seiner Funktion als Druck-Griffstück eigens geformt ist, anhand mehrerer Ansichten dargestellt.

Linker Abschnitt

Innerhalb dieses Abschnittes wird dieses Element, links zum einen in der Draufsicht, und rechts zum anderen in der Untenansicht, dargestellt. Dabei geht aus der Untenansicht deutlich hervor, daß dieses Griffstück mit einer mittig angeordneten Bohrung versehen ist, welche zur Arretierung desselben oberhalb der nachfolgend beschriebenen verdrehbaren Paßbuchse mittels Paßstift bestimmt ist.

Mittlerer Abschnitt

Hier ist dieses Element und dessen Arretierungs-/Paßstift horizontal im Schrägbild dargestellt.

Rechter Abschnitt

Anhand der oberen Darstellung wird noch einmal separat das spezifisch geformte Griffprofil in der Seitenansicht dargestellt. Diese im Winkel zu 45° verlaufende kreisrunde Griff-Kontakfläche könnte auch, wie hier zu sehen ist, zum Zwecke eines abrutschsicheren Griffkontaktes, welcher sich aufgrund des erforderlichen vertikalen Druckes notwendig macht, spezifisch profiliert sein. Darunter ist dieses Griffstück horizontal im Längsschnitt dargestellt. Aus dieser Ansicht geht die Tiefe und Breite der vertikalen Arretierungsbohrung hervor, welche der Höhe und Breite des über die Paßbuchse hinausragenden Stumpfes des Schenkelsegmentes dermaßen angepaßt ist, daß durch die Verstiftung beider saugend eng miteinander verbundener Elemente eine vertikal-spielfreie Halterung der axial- drehbaren Paßbuchse zustande kommt.

Unten ist der in Höhe der Strich-Punkt-Linie "A" verlaufende Querschnitt dieser Verstiftung beider, hier unterschiedlich schraffierten Elemente dargestellt. Der Arretierungs-/ Paßstift ist hierbei zum Zwecke der optischen Verdeutlichung unschraffiert dargestellt.

Zu 2) Anhand mehrerer Ansichten wird hier die Halterungsklauen aufweisende Paßbuchse dargestellt, welche sich beim Zeichnen horizontal-axial um den Wellenstumpf des nachfolgend beschriebenen oberen statischen Schenkelsegmentes dreht.

Linker Abschnitt

Innerhalb dieses diagonal geteilten Abschnittes wird dieses Element links in der Draufsicht und rechts in der Untenansicht dargestellt, dabei verläuft, wie aus der Untenansicht eindeutig hervorgeht, die untere Fläche der Paßbuchse mit denen der Halterungsklauen in einer Ebene. Der auf beiden Ansichten ersichtliche bolzenförmige Stumpf, welcher sich genau mittig zwischen den Halterungsklauen befindet, dient zur Arretierung der Druckfeder, welche zum Gegenhebeln der innerhalb beider Halterungsklauen inkonstant arretierten Halterungsspange bestimmt ist.

Mittlerer Abschnitt

Hier ist dieses Element und dessen beinhalteter Gelenkbolzen im Schrägbild, sowie die Gelenkfeder in der Seitenansicht dargestellt. Der Gelenkbolzen, welcher zur beweglichen Arretierung der Halterungsspange innerhalb der saugend eng anliegenden Halterungsklauen dient, muß innerhalb der Halterungsklauen- Bohrungen seitlich konstant eingepaßt bzw. befestigt sein. Die vertikal-axiale Bohrung muß genau mittig innerhalb des Buchsenkörpers verlaufen und so bemessen sein, daß ein spiel- und klemmfreier Sitz auf dem beinhalteten Wellenstumpf gewährleistet ist.

Rechter Abschnitt

Anhand dieser Darstellung ist die Paßbuchse mit dem integrierten Halterungsspangen-Gelenk vertikal im Längsschnitt dargestellt, woraus ebenfalls die präzise Position der Druckfeder hervorgeht, welche mit ausreichendem Abstand zur unteren Begrenzungskante des Griffstückes arretiert sein muß.

Die Federstärke bzw. der von diesem Hebelgelenk ausgehende Druck muß so bemessen sein, daß der daraus resultierende Anpreßdruck der Tastelementspitze auf die jeweiligen Nockengleitflächen einem lückenlosen, verschleißarmen Gleitkontakt entspricht.

Zu 3) Hier wird das obere Segment des statischen Zirkelschenkels, welcher mittels Klemmschraubverbindung mit dem unteren Schenkelsegment verbunden ist und gleichzeitig zur vertikalen Arretierung der Figurennocken dient, anhand mehrerer Ansichten dargestellt.

Linker Abschnitt

Innerhalb dieses Abschnittes wird dieses Element links zum einen in der Draufsicht und rechts zum anderen in der Untenansicht dargestellt. Dabei geht aus der Untenansicht hervor, daß dieses Segment mit einem Schaft quadratischen Profils versehen ist, dessen vertikale Bohrung zur Aufnahme des unteren Schenkelsegmentes dient, welcher durch die Umgabelung des Klemmschraubenbolzens mittels seines geschlitzten Endstückes gleichzeitig präzise arretiert wird. Aus dieser Ansicht geht ebenfalls hervor, daß die Befestigung beider ineinandergeschobener Schenkelsegmente durch das Anzugsmoment der Rändelmutter erfolgt, welches das Zusammenklammern beider Endstück-Vergabelungen auf das dazu notwendige minimale Maß bewirkt.

Rechter Abschnitt (oben)

Anhand dieser Darstellung wird der obere und untere Teil dieses oberen Schenkelsegmentes horizontal im Schrägbild dargestellt. Aus dieser Perspektive kann man deutlich die Bohrungen erkennen, welche zur paßgenauen Durchführung bzw. zum paßgenauen Sitz des Griffstück-Arretierungsstiftes bestimmt ist und im oberen Drittel des Wellenstumpfes symmetrisch quer zur Längsachse angeordnet ist. Weiterhin kann man aus diesem Blickwinkel den kreisförmigen Verlauf der Paßbuchsengleitfläche zum einen des Wellenstumpfes und zum anderen der angrenzenden horizontalen Gleit-/ Begrenzungsfläche (welche genau den gleichen Außen-/Innendurchmesser wie die Paßbuchse bzw. der gleichprofilierten Gleit-/Begrenzungsfläche des Griffstückes aufweist), welche gleich dem Griffstück aus sehr reibverschleißbeständigem Material besteht, wonach infolgedessen die stark messinghaltige Paßbuchse als konvertierbares "Weichteil" ausgelegt ist. Auch ist der längs verlaufende Schlitzspalt des Endstückes zu sehen, welcher seiner Funktion entsprechend hinsichtlich seiner Länge und Breite im Einklang mit der Positionierung der Klemmschraube bemessen ist.

Rechter Abschnitt (unten)

Hier ist dieses Schenkelsegment horizontal im Längsschnitt dargestellt. Aus dieser Ansicht geht die Tiefe und Breite der vertikalen Bohrung hervor, innerhalb welcher sich das obere längsgeschlitzte Endstück des unteren Schenkelsegmentes befindet. Mit "S" wird dabei die Schlitzspalt-Länge bemaßt. Unterhalb des Wellenstumpfes ist noch einmal der in Höhe der Strich-Punkt-Linie "A" verlaufende Querschnitt der Arretierungsstiftdurchführung separat durch den Wellenstumpf im Draufblick dargestellt. Rechts daneben ist der in Höhe der Strich-Punkt-Linie "B" verlaufende Querschnitt der Klemmschraub-Befestigung beider ineinandergeschobener - hier unterschiedlich schraffierten - Schenkelsegmente ebenfalls im Draufblick dargestellt, wobei zur optischen Verdeutlichung der Klemmschraubenbolzen nebst Rändelmutter lediglich umrissen ist. Rechts außen ist dann noch die Untenansicht dieser Bohrungen dargestellt, welche entsprechend der Maßhaltigkeit des beinhalteten Endstückes des unteren Schenkelsegmentes bemessen ist.

Erläuterung zu Zeichnung 10

Zu 1) Hier werden die spezifisch profilierten Figurennocken, welche der segmentäre statische Zirkelschenkel vertikal angeordnet beinhaltet, anhand mehrerer Ansichten dargestellt.

Linker Abschnitt

Innerhalb dieser Teilabschnitte werden die jeweiligen Figurennocken, wie sie hier beispielhaft der Reihenfolge nach (von oben nach unten) am statischen Schenkel positioniert sind, jeweils in der Draufsicht dargestellt.

  • 1 = Figurennocken, welcher eigens zum Zeichnen von gleichseitigen Sechsecken spezifisch profiliert ist.
  • 2 = Figurennocken, welcher eigens zum Zeichnen von quadratischen Figuren spezifisch profiliert ist.
  • 3 = Figurennocken, welcher eigens zum Zeichnen von gleichseitigen Dreiecken spezifisch profiliert ist.
  • 4 = Figurennocken, welcher eigens zum Zeichnen von rechteckigen Figuren spezifisch profiliert ist.
  • 5 = Figurennocken, welcher eigens zum Zeichnen von rechtsexzentrischen Figuren, dessen Stirnseiten kreissegmentär verlaufen, spezifisch profiliert ist.
  • 6 = Figurennocken, welcher eigens zum Zeichnen von elliptischen Figuren spezifisch profiliert ist.
  • 7 = kreisförmiger Figurennocken, durch welchen ebenfalls die konventionelle Funktion des herkömmlichen Zirkels als kreisumriß- zeichnendes Zeichengerät ausgeführt werden kann.


Die quadratischen Durchbrüche, welche jeweils mittig zu den einzelnen Nocken angeordnet sind, dienen zur zentrisch-kongruenten Position derselben entlang der vertikalen Achse des statischen Schenkels, d. h. daß all Nocken übereinander auf einer gleichprofilierten Vierkantaufnahme genau mittig positioniert sind.

Mittlerer Abschnitt

Hier sind die Nocken gemäß dieser beispielhaften Einbaureihenfolge im vertikalen Schrägbild dargestellt. Oberhalb des gleichseitigen Sechseck-Nockens ist der gleichen Ansicht das Profil des Nockenstegs dargestellt. Diese Nocken sind hinsichtlich ihrer Reihenfolge beliebig konvertierbar. Um den Testbolzen des Testelements zu/auf den gewünschten Nocken zu stellen bzw. zu setzen, muß zuerst die Halterungsspange mit ihrem unteren Ende minimal nach außen gekippt werden. Soll nun dieser Zirkel z. B. vorrangig zum Zeichnen von Quadraten und Ellipsen verwendet werden, so empfiehlt es sich, die diesbezüglichen Nocken direkt übereinander anzuordnen, um das Nach-außen-Kippen der Halterungsspange sowie die zu überwindenden Raststufen des Tastelements auf ein Minimum zu begrenzen.

Rechter Abschnitt

Innerhalb dieser Teilabschnitte werden diese diversen Figurennocken jeweils segmentär im horizontalen Schrägbild dargestellt. Da deren Gleitflächen einer gewissen Gleitreibung durch die Tastsegmentspitze ausgesetzt sind, müssen dieselben eine äußerst verschleißfeste Oberflächenbeschaffenheit aufweisen, da eine verschleißbedingte Deformierung dieser spezifischen Nockenprofile - insbesondere der jeweiligen Nockenkanten - dementsprechende unkorrekt gezeichnete Figurenumrisse ergeben würden.

Aus diesem Grunde sind diese Figurennocken aus dem Feinkorn-Hartmetall "Ceramets" zu fertigen, da ihnen dieser Werkstoff die spezifisch erforderliche Verschleißfestigkeit gegenüber der Tastelementspitze verleiht und auch der funktionserforderlichen Kantenfestigkeit entspricht. Da nun diese Figurennocken hinsichtlich ihrer Materialeigenschaften weitestgehend verschleißfest sind, wird somit das Tastelement aufgrund der geringen Verschleißbeständigkeit der Tastspitze als konvertierbares "Weichteil" ausgelegt. Diese jeweilig spezifisch profilierten Gleitflächen der Nocken müssen zum Zwecke eines niedrigen Gleitreibwiderstandes eine möglichst geringe Rauhtiefe aufweisen.

Zu 2) Anhand mehrerer Ansichten wird hier das untere Segment des statischen Zirkelschenkels dargestellt. Zwecks flexiblerer Verwendbarkeit dieses Zirkels, z. B. zum Zeichnen von 15 oder mehr verschiedenen geometrischen Figurenumrissen könnten weitere diverse konvertierbare Figurennocken - gestaltet nach dem gleichen Prinzip - in einem dazugehörigen Set enthalten sein.

Linker Abschnitt

Innerhalb des diagonal geteilten Abschnittes wird dieses Element links in der Draufsicht und rechts in der Untenansicht dargestellt. Die Draufsicht macht dabei den oberen Teil dieses Segmentes ersichtlich, welcher mittels seiner quadratisch profilierten Vierkantaufnahme zur Arretierung der darübergeschobenen Figurennocken dient. Aus der Untenansicht wird das untere Endstück einsehbar, welches zur Arretierung des nachfolgend beschriebenen konvertierbaren Aufsetzfußes dient.

Rechter Abschnitt (oben)

Anhand dieser Darstellung wird der obere und untere Teil dieses unteren Schenkelsegmentes horizontal im Schrägbild dargestellt. Aus dieser Perspektive kann man beim oberen Teil deutlich die Einschlitzung inmitten des oberen Endstückes einsehen, welche zur paßgenauen Umgabelung des Klemmschraubenbolzens bestimmt ist und im Einklang mit dem gesamten Endstück, welches paßgenau mit der axialen Bohrung des oberen Schenkelsegmentes bemessen ist, zum geradlinigen, verwindungslosen Weiterverlauf des statischen Schenkels nach unten zu bestimmt ist. Die sich anschließende Vierkantaufnahme muß hinsichtlich ihres Profils und dessen quadratischer Ausdehnung so bemessen sein, daß die einzelnen Nocken saugend eng, bzw. weitestgehend spielfrei darauf gelagert sind.

Die Länge dieser Aufnahme muß ein wenig unter der Summe der einzelnen Nocken-Stärken liegen (bei mittlerer Zirkelgröße ca. 0,2 mm), damit beim Hineinschieben des unteres Schenkelsegmentes in das obere Schenkelsegment die beinhalteten Nocken bis auf Anschlag untereinander bzw. zwischen den vierkantprofilierten Stirnseiten der beiden Schenkelsegmente gebracht werden können und nach dem definitiven Anziehen der Klemmschrauben-Rändelmutter völlig statisch arretiert sind. Der Querschnitt des Schaftstückes ist mit dem des oberen Schenkelsegmentes hinsichtlich seiner quadratischen Ausdehnung kongruent. Da dieser Zirkel - im Gegensatz zum konventionellen Zirkel - beim Zeichnen mit seinem statischen Teil stets vertikal zur Zeichenfläche gestellt sein muß, weist das untere Endstück des statischen Schenkels bzw. der untere Teil des unteren Schenkelsegmentes anstelle einer Zirkelspitze einen für diesen Zweck geeigneten Aufsetzfuß auf. Da dieser Aufsetzfuß in keine Richtung verstellbar ist, sondern lediglich den statischen Teil in seiner Eigenschaft nach unten zu verlängern muß, weist das untere Endstück des unteren Schenkelsegmentes eine diesbezüglich erforderliche spezielle Aufnahme für dieses Aufsetz- Endstück auf. Diese spezielle Aufnahme bzw. spezielle Aufnahmefläche besteht darin, indem eine der Aufsetzfuß- Schaft-Aufnahme kongruente Fläche hinsichtlich der Länge, Breite und Stärke von diesem Endstück präzise genau im rechten Winkel zu den ebenfalls rechtwinkligen, diagonal angrenzenden Stirnflächen des Aufsetzfuß- Schaftes abgearbeitet sind.

Weiterhin weist diese Aufnahmefläche, wie hier zu sehen ist, zwei genau mittig zur Längsachse angeordnete, vertikal versetzte Arretierungsstifte auf, welche symmetrisch zu der hier ebenfalls ersichtlichen zentrischen Bohrung positioniert sind. Diese Arretierungsstifte, welche z. B. in zwei vorher angebrachte Bohrungen mittels Einbüchsverfahren befestigt sein könnten, sind an ihren äußeren Enden minimal angespitzt und sind dazu bestimmt, im funktionalen Zusammenwirken mit den symmetrisch dazuliegenden Bohrungen des jeweiligen Aufsetzfußes ein maßgerechtes Anfädeln derselben zu ermöglichen. Außerdem arretieren diese peinlich genau zueinanderliegenden Stift-Bohrung- Verbindungen, nicht zuletzt durch deren Saugpassungen, den jeweiligen Aufsetzfuß noch einmal zusätzlich.

Rechter Abschnitt (unten)

Hier ist der obere Teil dieses unteren Schenkelsegmentes horizontal im Längsschnitt sowie die unten befindliche Aufsetzfuß-Aufnahme anhand mehrerer Ansichten dargestellt. Aus der obigen Längsschnittdarstellung gehen noch einmal die symmetrischen Konturen des sich verzweigenden oberen Endstückes sowie der sich anschließenden Vierkantaufnahme mit dem angrenzenden Schaftstück hervor. Unterhalb dieser Schnittdarstellung ist links das untere Endstück dieses Schenkelsegmentes, von hinten betrachtet, dargestellt. Daraus geht hervor, daß aus dieser Perspektive lediglich die Bohrung zur Arretierung des Klemmschraubbolzens ersichtlich wird, was voraussetzt, daß die eingebüchsten Arretierungsstifte bzw. deren Bohrungen aus ästhetischen Gründen nicht durchgehend verlaufen. Rechts daneben ist die unten befindliche Aufsetzfuß- Aufnahme noch einmal in der Vorderansicht dargestellt.

Rechts außen ist der in Höhe der Strich- Punkt-Linie "C" verlaufende Querschnitt der Arretierungsstift-Befestigung/Arretierung im Draufblick dargestellt, wobei zur optischen Verdeutlichung der Arretierungsstift selbst unschraffiert dargestellt ist. Links daneben ist der in Höhe der Strich- Punkt-Linie "D" verlaufende Querschnitt dieser Klemmschraub-Befestigung unteres Schenkelsegment - Aufsetzfuß ebenfalls im Draufblick dargestellt, wobei zur optischen Verdeutlichung der Klemmschraubenbolzen nebst Rändelmutter lediglich umrissen ist. Wie aus beiden Schnittdarstellungen hervorgeht, weist diese Verbindung hinsichtlich ihres Querschnittes die gleiche quadratische Ausdehnung wie das angrenzende Schaftstück auf.

Zu 3) Hier werden zwei verschiedene Aufsetzfuß-Endstücken, welche alternativ-konvertierbar für die Befestigung am statischen Schenkel vorgesehen sind, anhand mehrerer Ansichten dargestellt.

Linker Abschnitt

Innerhalb dieses Abschnittes werden diese beiden verschiedenen Aufsetzfuß-Endstücken zum einen in der Draufsicht (jeweils links) und zum anderen in der Unteransicht (jeweils rechts) dargestellt. Dabei handelt es sich im oberen Teil um den Aufsetzfuß, welcher beim Zeichnen auf Papier angewandt wird, und im unteren Teil um den Aufsetzfuß, welcher beim Zeichnen auf Holz-, Kunststoff- oder Metalluntergrund verwendet wird und zu diesem Zweck an seiner Aufsitzfläche anstelle von Verhakspitzen mit einem sich über die gesamte Aufsitzfläche erstreckenden Gummi-Vakuum-Saugelement versehen ist. Anhand dieser beiden Draufsichten wird ersichtlich, daß dieser kreisförmige Aufsetzfuß auf seiner oberen Fläche mit 4 gleichlangen, bis an den Rand verlaufenden Strichmarkierungen, welche eingraviert sind, versehen ist, welche jeweils um 90° versetzt sind. Diese Markierungen dienen dem Zweck, den Zirkel genau mittig auf ein vorgezeichnetes symmetrisches Strich-Punkt-Linien-Kreuz aufzusetzen bzw. einzujustieren, um den oder die jeweiligen Figurenumrisse symmetrisch zu dieser Kreuzmarkierung zu zeichnen. Außerdem kann durch eine vorher markierte Stelle dieser Kreuzmarkierung die jeweilige Figurengröße bestimmt werden, sofern das definitive Zeichenelement genau an diesem Punkt angesetzt wird.

Die diagonal versetzten, ca. 0,4 mm langen Spitzen, welche hier leicht vergrößert dargestellt sind, dienen genau wie das Gummi-Vakuum- Saugelement dem Zweck, daß sich durch das resultierende Verhaken bzw. Festsaugen der Aufsetzfuß bzw. der gesamte Zirkel nicht seitlich verdrehen kann, was definitiv asymmetrische Figurenumrißlinien zur Folge hätte.

Mittlerer Abschnitt

Hier sind diese beiden verschiedenen Aufsetzfuß- Endstücken vertikal im Schrägbild dargestellt. Der hier beispielhafte Durchmesser dieser Aufsitzflächen ist kongruent und muß vom Hersteller individuell auf die dementsprechend zumutbare vertikale Ausbalancierbarkeit des Zirkels zusammengeschnitten werden. Er sollte aber nicht viel größer als hier dargestellt bemessen sein, damit auch sehr kleine Figurenumrisse gezeichnet werden können. Außerdem setzt der jeweilige Anpreßdruck des Zirkels dieser Thematik spezielle Maßstäbe, welche dabei insbesondere zu beachten sind. Sollte dieser Zirkel ausschließlich zum Zeichnen auf Papierflächen dienen bzw. bestimmt sein, so könnte dieser Verhakspitzen aufweisende Aufsetzfuß auch mit dem unteren Schenkelsegment aus einem Stück gefertigt sein.

Rechter Abschnitt

Hier sind links und rechts diese beiden diversen Aufsetzfuß-Endstücken vertikal im Längsschnitt dargestellt. Die in der Mitte befindliche separate Darstellung des Schaftstückes verdeutlicht, daß das Tellerstück des Saugelement aufweisenden Aufsetzfußes ein wenig höher angeordnet ist, das begründet sich in der doppelwandigen Gummiauflagefläche desselben, welche im Gegensatz zu den Verhakspitzen nicht in den Untergrund eindringen.

Die Länge dieser Aufsetzfuß-Endstücken muß so bemessen sein, daß bei Grundstellung des Zirkels bzw. bei eingeschwenktem, bis auf Anschlag nach oben geschobenem Zeichenschenkel die vertikale Parallelstellung beider Zirkelschenkel auf einer Ebene bei mittlerer Zeichen- bzw. Reißmineneinstellung zustande kommt. Die Stärke des Tellerstückes muß im Einklang mit der Materialbeschaffenheit so bemessen sein, daß eine Deformierung bei unkorrekter Vertikaleinstellung auf den Untergrund per Muskelkraft ausgeschlossen ist.

Erläuterung zu Zeichnung 11

Zu 1) Hier wird die Halterungsspange, welche zur flexiblen Arretierung des Zeichenschenkels und zur stufenverschiebbaren Befestigung des Tastelementes dient, anhand mehrerer Ansichten dargestellt.

Linker Abschnitt

Innerhalb dieses Abschnittes wird dieses multifunktionale Element, oben zum einen in der Draufsicht und unten zum anderen in der Untenansicht, im Einklang mit dem integrierten Zeichenschenkel und dem verschiebbaren Tastelement bzw. den dazugehörigen Verstell- Arretierungsverschraubungen dargestellt. Der anhand der Draufsicht ersichtliche bolzenförmige Stumpf, welcher genau mittig zu dem einseitig überstehenden Feder-Gegenhalte- Endstück angeordnet ist, weist die gleichen Maße wie der symmetrisch gegenüberliegende Federarretierungsstumpf der Paßbuchse auf. Aus dieser Drauf- bzw. Untenansicht geht ebenfalls hervor, daß auf der einen Seite das Vorbeigleiten des Schraubengriffstückes der Arretierungs-/Führungsverschraubung des Zeichenschenkels an der dort in die jeweilige Verkerbung eingerasteten Spangenöse des Tastelementes bzw. an dem gezackten Segment des Griffstückes durch das Heraussetzen dieses Schraubengriffstückes mittels eines zylindrischen Schraubenschaftes erzielt wird, welcher, wie hier zu sehen ist, hinsichtlich seines Durchmessers und seiner Länge dieser Funktion angepaßt ist. Wobei bezüglich des Durchmessers noch anzumerken wäre, daß dieser so knapp wie möglich zu der Spangenöse distanziert sein muß, da die Aufsitzfläche dieses zylindrischen Schaftstückes auf der danebenliegenden Verstrebung der Halterungsspange im gleichen Maße reduziert wird.

Auf der anderen Seite der Halterungsspange wird, wie auch aus der Zirkel-Gesamtansicht hervorgeht, das Vorbeigleiten an der gegenüberliegenden eingerasteten Spangenöse durch eine zu dieser Seite verlaufende Abarbeitung der verdrehstabilen Kontermutter auf das erforderliche Maß bewirkt.

Rechter Abschnitt (oben)

Anhand dieser Darstellung wird diese Halterungsspange segmentär, horizontal im Schrägbild dargestellt. Aus dieser Perspektive kann man im oberen Teil deutlich die Bohrung erkennen, welche zur saugend engen Lagerung dieser Halterungsspange auf dem symmetrisch durchgeführten Gelenkbolzen bestimmt ist. Des weiteren geht aus dieser Ansicht der quadratische Querschnitt dieser einzelnen Spangenverstrebungen hervor, welche beiderseitig zum statischen Zirkelschenkel zu die hier ebenfalls deutlich erkennbaren Raststufen bzw. Einkerbungen aufweist. Unterhalb dieser parallel zueinanderliegenden Einkerbungen sind die 4 Gewindebohrungen (Feingewinde) zu sehen, deren präzise Positionen bzw. Durchmesser von den parallel dazu verlaufenden Führungsbahnen des Tastelement- Spangenkörpers bestimmt werden, wobei hinsichtlich des Durchmessers in puncto "Bruchstabilität" die Verstrebungsstärke der Halterungsspange mit in Erwägung gezogen werden muß.

Rechter Abschnitt (unten)

Hier ist die Halterungsspange segmentär in horizontaler Position anhand der Längsschnittperspektive dargestellt. Aus dieser Ansicht geht eindeutig die in Schnittebene liegende Fläche bzw. der Umriß des oberen, voluminösen, spezifisch gestalteten Endstückes hervor.

Des weiteren sind die symmetrisch profilierten Einkerbungen einsehbar, welche in etwa in diesem Maße eingearbeitet sein dürften. Rechts daneben bzw. unten sind die jeweils dort positionierten Feingewinde-Schraubenlöcher separat im Schnitt dargestellt, woraus hervorgeht, daß diese Gewindelöcher, wie nachfolgend beschrieben, nur ca. 3/4 tief eingearbeitet sein dürfen. Innerhalb des Abschnittes, welcher sich dem unteren Ende der Halterungsspange anschließt, ist die spezifisch gestaltete Kontermutter der verschiebbaren Zeichenschenkel- Arretierungsschraube anhand der Drauf- und Untenansicht bzw. den jeweils darunterliegenden, um 90° nach hinten gekippten Querschnittsdarstellungen dargestellt. Anhand dieser Ansichten wird ersichtlich, daß diese Kontermutter an der Innenseite mit einem sich in der Länge des gesamten Durchmessers erstreckenden länglichen Führungsstück versehen ist, welches paßgenau in der Führungsbahn der Halterungsspangen sitzend/gleitend, eine selbsttätige, verdreh-immune Arretierung gewährleistet. Da der Schaft der durchführten Arretierungsschraube hinsichtlich seines Durchmessers gleich bemessen ist, und somit ebenfalls paßgenau saugend in der gegenüberliegenden Führungsbuchse sitzt/gleitet, wird somit die Arretierung des Zeichenschenkels auf ein Maximum präzisiert. Innerhalb des äußeren Abschnittes ist der mit "E" bezeichnete Querschnitt dieser Zeichenschenkel-Arretierung von der Seite aus gesehen dargestellt, woraus u. a. hervorgeht, daß dieses längliche Führungsstück dieser Kontermutter einen funktionsbedingten Abstand (ca. 0,3 mm) zu dem gehalterten oberen Endstück des Zeichenschenkels aufweisen muß.

Das Griffstück der Arretierungsschraube sollte zwecks griffgünstiger Handhabung die auf den einzelnen Zeichnungen und hier im Querschnitt ersichtliche Größe bzw. Form nebst der kreisförmigen geriffelten Griffkontaktfläche aufweisen.

Zu 2) Anhand mehrerer Ansichten wird hier das vertikal verschiebbare Tastelement dargestellt.

Linker Abschnitt

Innerhalb dieses Abschnittes wird dieses Element, oben zum einen in der Draufsicht und unten zum anderen in der Untenansicht dargestellt.

Rechter Abschnitt (oben)

Hier wird dieses Tastelement, welches sich aus drei spezifischen Elementen zusammensetzt, welche da lauten: verschiebbare Federspange, Tastbolzen und Tastsegment, im Einklang mit den befestigten Arretierungs-Führungsschlitzschrauben oben zum einen in der Vorder- und unten zum anderen in der Hintenansicht, jeweils horizontal im Schrägbild dargestellt. Aus diesen Perspektiven geht eindeutig der spezifische Verlauf der Schraubenführungsbahnen hervor, welche paßgenau mit dem Durchmesser des beinhalteten Führungsschrauben- Gewindestücken bemessen sein müssen. Diese Führungsbahnen, welche logischerweise untereinander kongruent bemessen sind, verleihen dieser Federspange bzw. dem Tastelement die vertikale Verschiebbarkeit, die dazu notwendig ist, um mit den obigen Rastösen alle (in diesem Falle 7) Einkerbungen der Halterungsspange erreichen zu können. Diese Federspange weist zu ihrer Längsachse, wie aus beiden Ansichten hervorgeht, zwei mittig verlaufende Ausarbeitungen auf, welche hinsichtlich ihrer Breite mit der Stärke der in einer Ebene befindlichen Zeichenschenkel derart bemessen sind, daß eine Berührung dieser beiden Elemente im Bereich der dadurch unterteilten Rastwölbung ausgeschlossen ist. Aus diesem Grund muß auch das stumpfe Endstück des Tastbolzens mit der hinteren Oberfläche der Federspange in einer Ebene liegen.

Zu diesem Zweck ist der Tastbolzen - genau wie die Arretierungsstifte des unteren statischen Schenkelsegmentes - in eine vorher genau kalibrierte Bohrung, welche hier haargenau zentrisch und vertikal durch das Mittelstück der Federspange verlaufen muß, eingebüchst. Bei dem mit Tastsegment bezeichneten Element handelt es sich um die Tastbolzenspitze, welche, aus zähem Hartmetall bestehend, auf das keilförmige Endstück des Tastbolzens aufgelötet oder durch andere geeignete Art und Weise befestigt ist. Durch diese spezifische Materialpaarung: Figurennocken-Tastsegment (P01-K40) wird erzielt, daß sich nach längerer Anwendungszeit des Zirkels lediglich das Tastsegment abnutzt bzw. abstumpft und somit nur das Tastelement ausgetauscht bzw. regeneriert werden muß. Jedoch wird durch die Verwendung dieses hochwertigen, extrem verschleißbeständigen Materials eine hohe Standzeit gewährleistet.

Das Griffstück dieses Tastelements weist, wie hier zu sehen ist, zwecks griffgünstiger Handhabung zu beiden Seiten ein gezacktes Griffprofil auf.

Rechter Abschnitt (unten)

Hier wird das Tastelement bzw. dessen Arretierungs- Verschraubungen anhand drei verschiedener Längsschnittdarstellungen dargestellt. Anhand der oberen Darstellung ist das symmetrische Längsschnittprofil dargestellt, welches ersichtlich wird, wenn dieses Tastsegment hinter dem Tastbolzen, genau inmitten der Schraubenführungsbahnen, im Einklang mit den beiden Arretierungsschrauben-Befestigungsstellen geschnitten wird. Wie anhand der Befestigungsstellen zu sehen ist, verlaufen diese Gewindebohrungen nicht ganz durchgehend, sondern nehmen, hinsichtlich ihrer Tiefe, nur ca. 3/4 der jeweiligen Halterungsspangenstärke ein. Dies begründet sich mit der Tatsache, daß die darin befindlichen Arretierungsschrauben festgezogen werden müssen, ohne daß dabei die Verschließbarkeit des Tastelementes beeinträchtigt wird. Aus diesem Grunde müssen die Gewindelängen dieser Arretierungsschrauben derart präzise bemessen sein, daß bei angezogenenen Schrauben zwar, wie hier zu sehen ist, das Tastelement an der Halterungsspange anliegt, jedoch die Verschiebbarkeit des Tastelementes lediglich von den Einkerbungen der Halterungsspange beeinträchtig wird. Wobei es für diese Arretierung sicherlich noch mehr Alternativen gibt, wie z. B. mittels versplinteter Arretierungsstifte, oder durch Arretierungs-Gewindebolzen, versehen mit je 2 gegengekonterten Muttern usw. In der Mitte ist das symmetrisch verlaufende Längsschnittprofil dargestellt, welches genau mittig durch die Längsachse des segmentierten Tastbolzens verläuft. Die untere Darstellung stellt dann letztendlich noch das symmetrische Längsschnittprofil dar, welches ersichtlich wird, wenn dieses Tastsegment vor dem Tastbolzen, genau inmitten der Schraubenführungsbahnen, im Einklang mit den zu dieser Seite befindlichen Arretierungsschrauben-Befestigungsstellen, geschnitten wird.

Zum Zwecke einer gravierenden elementaren Abgrenzung wurden bei den Schnittdarstellungen der Arretierungsschrauben-Befestigungsstellen die jeweiligen Arretierungs-Führungsschlitzschrauben lediglich umrissen.

Erläuterung zu Zeichnung 12

Zu 1) Hier wird der ausschwenkbare obere Teil des Zeichenschenkels, welcher innerhalb der Halterungsspange mittels einer spezifischen verschiebbaren Klemmschraubverbindung flexibel arretiert wird, anhand mehrerer Ansichten dargestellt.

Linker Abschnitt

Innerhalb dieses Abschnittes wird dieses synchron zur Halterungsspange dreh-/schwenkbare Element, durch dessen Verstellung im wesentlichen die Größe des jeweiligen Figurenumrisses bestimmt wird, oben zum einen in der Draufsicht und unten zum anderen in der Untenansicht, im Einklang mit dem unteren Gelenk-Klemmschraubenbolzen nebst Rändelmutter dargestellt.

Rechter Abschnitt (oben)

Anhand dieser Darstellung wird dieser ausschwenkbare obere Teil des Zeichenschenkels in zwei Segmenten horizontal im Schrägbild dargestellt. Aus dieser Perspektive kann man im oberen Teil deutlich die Bohrung erkennen, welche zur saugend-engen Lagerung dieses oberen Zeichenschenkels auf dem bolzenförmigen Schaftstück der verschiebbaren Arretierungsklemmschraube bestimmt ist. Weiterhin geht aus dieser Ansicht die einseitige Abrundung des oberen Endstückes hervor, welche dem Zweck dient, daß beim Ausschenken des Zeichenschenkels diese Begrenzungskante nicht über den diesseitigen Umriß der Halterungsspange hinaustritt, was im unteren Drittel der Halterungsspange eine Berührung mit dem Tastelement-Mittelstück zur Folge hätte (siehe auch starke Vergrößerung auf Zeichnung 8).

Des weiteren geht aus dem unteren Teil dieser Ansicht die hintere Schrägbildperspektive der unteren Knickgelenkklaue hervor, welche mit ihrer oberen, beiderseitig kreissegmentär profilierten Fläche bei der Grundstellung des Zirkels gleichzeitig zur Arretierung dieses Schenkels an den gleichbemessenen Halterungsspangen- Endstücken dient und mit ihrer unteren Schlitzaufnahme als Gelenkelement zur flexiblen Arretierung des unteren einschwenkbaren Schenkelsegmentes in Funktion tritt.

Rechter Abschnitt (unten)

Hier ist dieser ausschwenkbare obere Teil des Zeichenschenkels, ebenfalls zweifach segmentiert, horizontal in der Längsschnittperspektive dargestellt. Aus dieser Ansicht geht noch einmal eindeutig die beispielhafte Maßhaltigkeit dieser einseitigen Abrundung hervor, welche derart bemessen sein muß, so daß diese abgerundete Begrenzungskante beim Aus-/Einschwenken stetig ca. 0,05-0,1 mm hinter dem diesseitigen Umriß der Halterungsspange distanziert bleibt. Weiterhin sind die beiden spezifischen Bohrungen einsehbar, welche genau mittig angeordnet sind und paßgenau für die jeweils durchführbaren Schraubenbolzen kalibriert sein müssen. Des weiteren geht hinsichtlich der unteren ungeschnittenen Flächen der Umriß bzw. die Maßhaltigkeit der Schlitzaufnahmen hervor, welche, wie schon erwähnt, zur flexiblen Arretierung des unteren segmentierten Zeichenschenkels dient bzw. in Funktion tritt.

Definitiv wäre bezüglich der Gesamtlänge noch anzumerken, daß diese derart bemessen sein muß, so daß bei Grundstellung des Zirkels ein separater Endanschlag an den beiden Halterungsspangen- Endstücken gewährleistet ist.

Zu 2) Hier wird der untere einschwenkbare Teil dieses Zeichenschenkels, welcher sich aus Knickgelenk-Adapter, Halterungsklemmstück und dem jeweils beinhalteten konvertierbaren Zeichenelement zusammengesetzt, im Einklang mit den drei dazugehörigen Klemmschraubverbindungen anhand mehrerer Ansichten dargestellt.

Linker Abschnitt

Unterhalb dieses Abschnittes ist in den beiden oberen Untergliederungen der Knickgelenkadapter, arretiert am oberen Zeichenschenkel, mit den jeweils verschiedenseitig durchführten Klemmschraubverbindungen, oben zum einen in der Draufsicht und unten zum anderen in der Untenansicht dargestellt. Anhand der beiden nachfolgenden Ansichten ist des Halterungsklemmstück mit beinhaltetem Graphit-Zeichenelement, ebenfalls oben in der Draufsicht und unten in der Untenansicht dargestellt, wobei anhand der Draufsicht lediglich die Zeichenelement-Arretierungsklemmschraube mit Rändelmutter ersichtlich wird, kann man aus der anderen Perspektive ebenfalls noch die innenseitig angeordnete Rändelmutter der Adapter-Quetschaufnahme nebst Schraubgewinde-Endstück einsehen.

Mittlerer Abschnitt (oben)

Hier wird im mittleren Teil der Knickgelenk- Adapter beiderseitig und das komplettierte Halterungsklemmstück in einer Perspektive, sowie das konvertierbare Zeichenelement in Form einer Reißnadelmine horizontal im Schrägbild dargestellt. Aus den beiden oberen Ansichten kann man deutlich die Formgestaltung dieses Knickgelenkadapters sowie die jeweils beiderseitig symmetrisch durchgehenden Bohrungen und nicht zuletzt die Quetsch-Aufnahme selbst einsehen, welche derart bemessen sein muß, das das beinhaltete zylindrische Gegenstück des Halterungsklemmstückes bei geringem Anzugmoment der bezüglichen Klemmschraube verrutschfest arretiert wird. Bezüglich der Bohrungen sei noch hinzuzufügen, daß diese einen saugend-engen Sitz der jeweils durchführten Klemmschraubenbolzen gewährleisten müssen. Die obere Innenkante des gelenkbeinhalteten Schaftstückes muß ebenfalls im gleichen Umfang wie beim oberen Zeichenschenkel abgerundet gestaltet werden, damit das Einschwenken nicht von der nahezu spaltlos dazuliegenden querverlaufenden Begrenzungsfläche der Schlitzaufnahme beeinträchtig wird. Aus der unteren Ansicht geht deutlich der quadratische äußere Querschnitt dieses Elementes hervor, welcher gleich dem des Adapters bemessen kongruent mit dem Querschnitt des statischen Schenkels profiliert ist und im Einklang mit der ebenfalls vierkantig auslaufenden Spitzfläche diesen Zirkel auch in diesem Bereich ästhetisch stilisiert. Die beiden konvertierbaren Zeichenelemente: Graphitmine und Reißnadelmine sind hinsichtlich ihrer Formgestaltung, wie hier zu sehen ist, kongruent, d. h. daß auch die Graphitmine symmetrisch angespitzt sein muß, damit u. a. die Strichstärke, insbesondere bei spitzwinklig verlaufenden Figurenumrissen (z. B. gleichseitiges Dreieck) konstant verläuft.

Mittlerer Abschnitt (unten)

Hier werden die drei Segmente/Elemente, aus welchen sich im wesentlichen der untere Zeichenschenkel zusammensetzt, in zwei jeweils um 90° versetzten Längsschnitt-Perspektiven dargestellt.

Die obere linke Ansicht stellt dabei den symmetrisch-mittigen Schnittverlauf durch die Breitseite des gelenkbeinhalteten Schaftstückes, des Knickgelenk-Adapters dar, woraus insbesondere die einzelnen Bohrungen des Quetschkopf-Bereichs hinsichtlich ihrer spezifischen Bemessenheit einsehbar werden.

Rechts daneben wird dieses Element anhand des symmetrisch-mittigen Schnittverlaufs durch die Querschnittebene der Knickgelenk-Arretierungsbohrung dargestellt, wodurch im Besonderen die Stärke und Länge des Schaftstückes (Länge bezieht sich demzufolge auf Mittelmaß) ersichtlich werden. Anhand der beiden unteren Schnittdarstellungen wird dann noch das Halterungsklemmstück mit beinhalteter Graphitmine in jeweils den gleichen Schnittebenen dargestellt, woraus u. a. die Symmetrie des geschlitzten oberen Endstückes bzw. der Minenkammer hervorgeht.

Rechter Abschnitt

An diesem dreifach untergliederten Abschnitt sind die einzelnen Arretierungs-/Klemm-/Quetschschraubverbindungen, die beim unteren Zeichenschenkel in Funktion treten bzw. denselben flexibel am oberen Zeichenrand befestigen, jeweils im Querschnitt dargestellt. Anhand der oberen Ansicht wird dabei die in Höhe der Strich-Punkt-Linie "F" befindliche Schnittebene im Draufblick dargestellt. Die nachfolgende Ansicht stellt wiederum im Draufblick die mit der Strich-Punkt-Linie "G" in einer Ebene verlaufende Schnittfläche dar. Letztendlich kann durch die untere Schnittdarstellung der Draufblick auf die in Höhe der Strich-Punkt-Linie "H" befindlichen Schnittfläche in Augenschein genommen werden. Zum Zwecke einer gravierenden Abgrenzung der jeweils geschnittenen Elemente wurden, wie bei den vorangegangenen Querschnittsdarstellungen, deren einzelne Umrisse unterschiedlich schraffiert bzw. die jeweils durchführten Klemmschraubenbolzen nebst Rändelmutter lediglich umrissen.


Anspruch[de]
  1. Oberbegriff:

    1. MULTIPLE-FIGURES-CIRCLE (dt. VIELFACH-FIGUREN-ZIRKEL)

    Kennzeichnender Teil:

    dadurch gekennzeichnet,

    daß dieser Zirkel eine statische bzw. Mittenachse aufweist, um welche beim Zeichnen der bewegliche, zeichnende Teil geschwenkt wird und dabei rotatisch Figurenumrisse abgreift bzw. definitiv auf die Zeichenfläche überträgt.

    Oberbegriff der Unteransprüche:

    Vielfach-Figuren-Zirkel nach Anspruch 1,

    Unteransprüche:

    dadurch gekennzeichnet,
  2. (1.) daß im oberen Bereich eine axial, verdrehbare Paßbuchse vorgesehen ist, an der eine federbelastete, in Richtung der Mittenachse verschwenkbare Halterungsspange angelenkt ist, welche zur Befestigung bzw. Führung eines im Bereich der jeweiligen Figurennocken stufenweise verschiebbaren Tastelementes dient.
  3. (2.) daß die Mittenachse eine oder mehrere spezifisch profilierte Figurennocken aufweist, welche bei jeweiliger Zustellung vom Tastelement infolge der unter 1. genannten Federbelastung beim Drehen gleitend abgegriffen wurden, wodurch diese abgegriffenen bzw. abgetasteten Gleitbewegungsrichtungen definitiv auf den verschwenk- oder feststellbar angelenkten Zeichenschenkel potential zu dessen Einstellung transponiert werden.
  4. (3.) daß die Figurennocken derart ausgebildet sind bzw. solche Gleitprofil-Verläufe aufweisen, daß im umgekehrten Fall durch die Dreh-Schwenkbewegung des Tastelementes bzw. des Zeichenschenkels die jeweils erforderliche geradlinige, elliptische oder kreisförmige Linie erzielt wird.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
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