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Dokumentenidentifikation DE4205937C1 08.04.1993
Titel Lernvorrichtung zur Selbst- und Sofortkontrolle von Antworten auf Aufgabenstellungen
Anmelder Kuhn, Franz-Josef, 4300 Essen, DE
Erfinder Kuhn, Franz-Josef, 4300 Essen, DE
Vertreter Oidtmann, P., Dipl.-Ing. Dr.-Ing.; Bockermann, R., Dipl.-Ing., Pat.-Anwälte, 4630 Bochum
DE-Anmeldedatum 27.02.1992
DE-Aktenzeichen 4205937
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 08.04.1993
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.04.1993
IPC-Hauptklasse G09B 3/00
IPC-Nebenklasse G09B 1/00   
IPC additional class // A63F 9/18  
Zusammenfassung Die Lernvorrichtung umfaßt ein Übungsheft mit blattartigen Aufgabenvorlagen (1) und ebenfalls blattartigen Kontrollvorlagen sowie eine Anlegeleiste (9) und Griffsteine (13a-13h). Auf der Aufgabenvorlage (1) sind in einer Aufgabenspalte (2) untereinander markierte Aufgaben (4a-4h) angeordnet. Neben der Aufgabenspalte (2) befindet sich eine Auswahlspalte (7) mit bezüglich der Aufgaben (4a-4h) ungeordneten Antworten (8a-8h). Die Griffsteine (13a-13h) sind entsprechend den Markierungen (6a-6h) der Aufgaben (4a-4h) gekennzeichnet. Zur Lösung der in der Aufgabenspalte (2) gestellten Aufgaben (4a-4h) müssen die Griffsteine (13a-13h) in die Ausnehmungen (12a-12h) der Anlegeleiste (9) einsortiert werden. Eine Überprüfung der Antworten erfolgt mit Hilfe der Kontrollvorlage, die in einer Aufgabenlösungsspalte die Aufgaben mit den dazugehörigen Lösungen enthält und denen in einer Kontrollspalte entsprechend den Markierungen der Aufgaben markierte Antwortflächen zugeordnet sind. Der Lernende kann die von ihm gemachten Antworten unmittelbar durch Vergleich der markierten Griffsteine mit den markierten Antwortflächen der Kontrollspalte überprüfen.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Lernvorrichtung zur Selbst- und Sofortkontrolle von Antworten auf Aufgabenstellungen gemäß den Merkmalen im Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

Durch die US-PS 24 59 231 ist eine Lernvorrichtung bekannt, bei der innerhalb einer Aufgabenvorlage zu einer Aufgabenspalte mehrere Aufgaben, beispielsweise in Form von Abbildungen, vorgegeben sind. Jeder Aufgabe ist eine Ziffer zugeordnet. Neben der Aufgabenspalte sind in einer vertikalen Auswahlspalte untereinander Bezeichnungen aufgeführt, die den Aufgaben in der Aufgabenspalte entsprechen.

Der Lernende muß in ein neben der Auswahlspalte vorgesehenes Antwortfeld mit Leerflächen neben den Bezeichnungen die Zahlen eintragen, welche den Aufgaben der Aufgabenspalte zugeordnet sind. Hat der Lernende zumindest eine Aufgabe gelöst, so muß er ein Deckblatt so auf der Aufgabenvorlage verschieben, daß neben dem Antwortfeld ein Kontrollfeld erscheint, in welchem in richtiger Reihenfolge die Lösungen der Aufgaben eingetragen sind. Stimmen die in einer Zeile nebeneinander erkennbaren, vom Lernenden in das Antwortfeld eingetragenen Zahlen mit den im Kontrollfeld angegebenen Zahlen überein, ist das jeweilige Problem korrekt bearbeitet worden.

Nachteilig wirkt sich hier die Codierung der Aufgaben aus. Es mangelt an einer direkten Beziehung jeder einzelnen Aufgabe zu der entsprechenden Lösung. Um zu einer Lösung zu gelangen, muß immer der Umweg über die Codierung gegangen werden. Der Lernende hat demnach bei der Benutzung der zum Stand der Technik zählenden Vorrichtung stets eine gedankliche Assoziation von Aufgaben einerseits und diesen zugeordneten Codezahlen sowie diesen wiederum entsprechenden Vergleichszahlen andererseits vorzunehmen. Dies ist denkgesetzlich ein absolut unnatürlicher Vorgang und widerspricht jedem lerntheoretischen Prinzip.

Ferner ist aus der DE 38 30 944 C2 eine Lernvorrichtung bekannt, bei der eine Schablone mit einer Aufgaben- und einer Kontrollseite auf einer Grundplatte festgelegt werden kann. Auf einem äußeren Kreisring der Grundplatte befinden sich in Sektoren des Kreisrings Antwortvorschläge. Zur Lösung einer gestellten Aufgabe muß aus einer Menge von markierten Bestimmungschips derjenige Bestimmungschip ausgewählt werden, der bezüglich seiner Gestaltung der Aufgabenmarkierung entspricht. Dieser Bestimmungschip muß dann einem Befestigungspunkt, der neben dem Sektor mit der richtigen Antwort liegt, zugeordnet werden. Nachdem sämtliche Aufgaben gelöst worden sind, kann durch Wenden der Schablone, so daß nunmehr die Kontrollseite nach oben liegt, der Erfolg kontrolliert werden.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Lernvorrichtung gemäß den Merkmalen im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 zu schaffen, welche es Kindern von der Vorschule bis zu weiterführenden Schulen erlaubt, die Lösung von Aufgaben aus unterschiedlichen Themenkreisen zu erlernen, zu vertiefen bzw. zu festigen.

Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfindung in den im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 aufgeführten Merkmalen.

Danach wird dem Lernenden eine funktionelle Einheit in Form eines Übungsheftes zur Verfügung gestellt. Das Übungsheft besteht aus einer beliebig wählbaren Anzahl von Seiten mit Aufgabenvorlagen und Kontrollvorlagen. Weiterhin gehören zur Lernvorrichtung eine Anlegeleiste und Griffsteine, die zur Lösung der Aufgaben auf der Anlegeleiste plaziert werden können.

Auf einer blattartigen Aufgabenvorlage sind in einer Aufgabenspalte beispielsweise in acht Zeilen untereinander Aufgaben angeordnet. Die Aufgaben sind alle mit unterschiedlichen Markierungen versehen. In einer Auswahlspalte neben der Aufgabenspalte sind die zu den Aufgaben gehörenden Antworten in einer ungeordneten Reihenfolge angeführt.

Die Anlegeleiste weist eine der Anzahl der Aufgaben entsprechende Anzahl von Leerflächen auf. Die Leerflächen dienen der Plazierung der Griffsteine. Die Griffsteine verfügen über eine der Markierung der Aufgaben entsprechende Kennzeichnung.

Zur Lösung der gestellten Aufgaben muß der Lernende die Anlegeleiste neben die Aufgabenvorlage plazieren und die Griffsteine auf der Anlegeleiste so anordnen, daß diese entsprechend der Markierung der Aufgaben den vorgegebenen Lösungen zugeordnet werden.

Hierbei kann der Übende alle Aufgaben auf einer Seite lösen oder nur einen Teil dieser Aufgaben. Es ist nicht notwendig, alle Aufgaben lösen zu müssen. Der Lernende steht also nicht unter Erfolgsdruck. Vielmehr kann er mit zunehmendem Wissensstand das Erfolgsgefühl genießen, wenn die Anzahl der von ihm richtig gelösten Aufgaben von Lernprozeß zu Lernprozeß größer wird.

Zur Überprüfung des Ergebnisses dient die Kontrollvorlage. Auf ihr sind in einer Aufgabenlösungsspalte die Aufgaben mit ihren Lösungen angeführt. Die Aufgaben mit ihren Lösungen werden dabei in der Reihenfolge wiedergegeben, die der Reihenfolge der in der Auswahlspalte gegebenen Antworten entspricht. Neben der Aufgabenlosungsspalte ist ein Kontrollfeld mit Antwortflächen, die entsprechend der jeweiligen zu einer Aufgabe gehörenden Markierung gekennzeichnet sind. Der Lernende kann jetzt unmittelbar nach Plazieren der Anlegeleiste neben der Kontrollvorlage das Ergebnis visuell erkennen. Hat der Lernende die jeweilige Aufgabe korrekt gelöst, so stimmen die Markierungen der Griffsteine in der Anlegeleiste mit den Markierungen des Kontrollfelds überein. Zusätzlich kann der Lernende in der Aufgabenlösungsspalte noch einmal jede gestellte Aufgabe mit der dazugehörigen Lösung erkennen, wodurch das gestellte Problem nachvollzogen werden kann und ein nachhaltiges Einprägen unterstützt wird.

Die so aufgebaute Lernvorrichtung ist unkompliziert und kann schon von Kindern im Vorschulalter benutzt werden. Je nach Entwicklungsstufe der Kinder läßt sich der Schwierigkeitsgrad der Aufgaben wählen. Die Lernvorrichtung ist daher auch für den Unterricht an weiterführenden Schulen geeignet. Sie kann aber auch zu Sondertherapien eingesetzt werden, bei denen beispielsweise Probleme aus speziellen Themenkreisen bearbeitet werden. Auch in den Fällen, wo der Lernende daran gehindert ist, die Lösung selbst aufzuschreiben, kann die Lernvorrichtung vorteilhaft angewendet werden.

Nach den Merkmalen des Patentanspruchs 2 sind die Griffsteine in der Farb- und/oder in der Oberflächengestaltung unterscheidbar.

Die Farbgebung wird zweckmäßig so gewählt, daß die einzelnen Farben deutlich voneinander zu unterscheiden sind.

Selbstverständlich können auch zwei- oder mehrfarbig angelegte Griffsteine neben einfarbigen eingesetzt werden. Denkbar sind darüber hinaus auch andere farbliche Kennzeichnungen.

Ferner können bestimmte Oberflächengestaltungen vorgenommen werden. Dies ist besonders bei Lernenden, die sehbehindert sind, von Vorteil. So sind beispielsweise glatte Oberflächen und demgegenüber gerauhte Oberflächen denkbar. Desweiteren können Erhebungen oder Vertiefungen, Rillen und andere Muster an den Griffsteinen vorgesehen werden. Auch ist eine Kombination von bestimmten Oberflächengestaltungen mit Farben denkbar. Diese sollten es neben der farblichen Unterscheidung dem Lernenden ermöglichen eine eindeutige Differenzierung der Griffsteine zwecks gezielter Zuordnung zu den Aufgaben vornehmen zu können.

Die Form der Griffsteine ist frei wählbar. Von Vorteil sind quadratische, rechteckige oder runde Griffsteine. Es sind aber auch andere Formen denkbar. Alle Griffsteine einer Lernvorrichtung sollten sinnvollerweise ein und dieselbe Umfangskontur haben, damit nicht von daher dem Lernenden Anregungen für die richtige Antwort gegeben werden.

Die Griffsteine sind gemäß den Merkmalen des Patentanspruchs 3 auf den Leerflächen der Anlegeleiste fixierbar. Denkbar sind hier Hilfen in Form von Zapfen oder Rahmen.

Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform zur Fixierung der Griffsteine ist im Patentanspruch 4 gekennzeichnet. Die Griffsteine haben durch solche Einsenkungen eine sichere Lage und können sich während des Lern- bzw. Übungsprozesses nicht verschieben.

Damit ein in einer Einsenkung liegender Griffstein problemlos ergriffen bzw. einwandfrei in eine Einsenkung abgelegt werden kann, sind die Merkmale des Patentanspruchs 5 vorgesehen.

Die Fixierung der Griffsteine während des Lernprozesses kann auch unter Verwendung der Merkmale des Patentanspruchs 6 vorgenommen werden. Die magnetische Fixierung hat zudem den Vorteil, daß beim Nichtgebrauch der Lernvorrichtung die Griffsteine unverlierbar der Anlegeleiste zugeordnet bleiben. Dabei können sowohl die Griffsteine als auch die Anlegeleiste magnetisch ausgebildet werden. Vorteilhaft dürfte allerdings sein, die Griffsteine als Magnete und die Leerflächen der Anlegeleiste aus einem magnetischen Stoff zu bilden.

Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung besteht in den Merkmalen des Patentanspruchs 7. Im Hinblick auf eine einfache Handhabung des Übungshefts sind die Aufgabenvorlagen und Kontrollvorlagen hintereinander angeordnet. Der Lernende braucht dann jeweils nur eine Seite umzuschlagen, um sein Ergebnis überprüfen zu können.

Eine weitere Ausführungsform für die Anordnung von Aufgaben- und Kontrollvorlagen besteht in den Merkmalen des Patentanspruchs 8. Der Lernende muß hier nach Umschlagen der Seite die Anlegeleiste neben das randseitige Kontrollfeld plazieren. Stimmen die Markierungen der Griffsteine in der Anlegeleiste mit den daneben befindlichen Markierungen des Kontrollfelds überein, hat der Übende die jeweilige Aufgabe korrekt gelöst.

Gemäß den Merkmalen des Patentanspruchs 9 kann die Kontrollvorlage aber auch zur Aufgabenvorlage seitenverkehrt angeordnet sein. Zum Vergleich seiner Lösung mit der Kontrollvorlage muß der Lernende dabei das Übungsheft erst drehen. Auf diese Weise wird dem Umstand vorgebeugt, daß ein Lernender, der sich beim Bearbeiten der Aufgaben dazu verleiten läßt, in der Kontrollvorlage nachzusehen und sich so über seinen eigenen Wissensstand täuscht, die Lösung der Aufgabe unmittelbar erkennen kann. Dies wird psychologisch schon allein durch das Umdrehen des Heftes bzw. das Verdrehen des Kopfes erschwert.

Nach den Merkmalen des Patentanspruchs 10 weist das Übungsheft eine Halterung für die Anlegeleiste auf. So kann die Anlegeleiste, wenn die Arbeit mit dem Übungsheft beendet ist, am Übungsheft befestigt und zusammen mit diesem weggelegt werden. Auf diese Weise wird einem Verlieren oder Verlegen der Anlegeleiste vorgebeugt. So ist es auch möglich, eine große Anzahl von Übungsheften zu archivieren. Dabei ist gewährleistet, daß die richtige Anlegeleiste mit den entsprechenden Griffsteinen beim dazugehörigen Übungsheft verbleibt.

Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 in der Draufsicht eine Aufgabenvorlage mit Anlegeleiste sowie Griffsteinen und

Fig. 2 ebenfalls in der Draufsicht eine Kontrollvorlage und eine Anlegeleiste mit plazierten Griffsteinen.

In der Fig. 1 ist mit 1 eine blattartige Aufgabenvorlage als ggf. lösbarer Bestandteil eines ansonsten nicht näher dargestellten Übungsheftes bezeichnet. Die Aufgabenvorlage 1 weist eine Aufgabenspalte 2 auf, in der in acht Zeilen 3a-3h unterschiedliche Aufgaben 4a-4h angeordnet sind. Jede Aufgabe 4a-4h ist in einem Feld 5a-5h mit einer unterschiedlichen Markierung 6a-6h versehen.

Rechts neben der Aufgabenspalte 2 befindet sich eine Auswahlspalte 7. In der Auswahlspalte 7 sind bezüglich der Reihenfolge der Aufgaben 4a-4h ungeordnet Antworten 8a-8h vorgegeben.

Der Aufgabenvorlage 1 ist eine Anlegeleiste 9 zuordenbar, die ein Antwortfeld 10 mit Leerflächen 11a-11h innerhalb von Ausnehmungen 12a-12h aufweist.

Weiterhin sind in der Fig. 1 Griffsteine 13a-13h dargestellt. Die Griffsteine 13a-13h weisen eine der Markierung 6a-6h der Aufgaben 4a-4h entsprechende Markierung 14a-14h auf.

Zur Lösung der in der Aufgabenspalte 2 gestellten Aufgaben 4a-4h muß der Lernende die Griffsteine 13a-13h in die Ausnehmungen 12a-12h der Anlegeleiste 9 einsortieren. Der Lernende muß dabei jeweils den Griffstein 13a-13h, dessen Markierung 14a-14h der Markierung 6a-6h der Aufgaben 4a- 4h entspricht, in der Ausnehmung 12a-12h neben dervon ihm gewählten jeweiligen Antwort 8a-8h der Auswahlspalte 7 anordnen.

In der Fig. 2 ist eine blattartige Kontrollvorlage 15 mit einer daneben angeordneten Anlegeleiste 9 als ggf. lösbarer Bestandteil eines ansonsten nicht näher dargestellten Übungsheftes dargestellt. Die Kontrollvorlage 15 weist eine Aufgabenlösungsspalte 16 und eine dazu parallele Kontrollspalte 17 auf. In der Aufgabenlösungsspalte 16 sind in acht Zeilen 18a-18h die aus der Fig. 1 ersichtlichen Aufgaben 4a-4h sowie dazu gehörenden Aufgabenlösungen 19a-19h dargestellt. In der Kontrollspalte 17 sind Antwortflächen 20a-20h mit lösungsgerechten Markierungen 21a-21h aufgeführt. Die Markierungen 21a-21h der Kontrollspalte 17 entsprechen dabei den zu den Aufgaben 4a-4h gehörenden Markierungen 6a-6h der Aufgabenvorlage 1 (siehe hierzu Fig. 1).

In der Fig. 2 ist weiterhin neben der Kontrollvorlage 15 angeordnet die Anlegeleiste 9 mit eingelegten Griffsteinen 13a-13h dargestellt.

Ein Lern- und Übungsprozeß mit Selbst- und Sofortkontrolle wird wie folgt durchgeführt:

Zunächst muß der Lernende die auf der Aufgabenvorlage 1 in der Aufgabenspalte 2 gestellten Aufgaben 4a-4h dadurch beantworten, daß er die Griffsteine 13a-13h in die Ausnehmungen 12a-12h der Anlegeleiste 9 einsortiert. Zur korrekten Bearbeitung der gestellten Aufgaben 4a-4h muß dabei jeweils der Griffstein 13a-13h, dessen Markierung 14a-14h der Markierung 6a-6h der Aufgaben 4a-4h entspricht, in die Ausnehmung 12a-12h neben der jeweiligen Antwort 8a-8h der Auswahlspalte 7 eingeordnet werden.

Hat der Lernende alle oder auch nur einen Teil der gestellten Aufgaben 4a-4h beantwortet, so kann er sein Ergebnis mit den Aufgabenlösungen 19a-19h der Kontrollvorlage 15 vergleichen bzw. überprüfen. Dazu legt er die jetzt mit den Griffsteinen 13a-13h versehene Anlegeleiste 9 neben die Kontrollspalte 17 mit den Antwortflächen 20a- 20h der Kontrollvorlage 14. Die Antwortflächen 20a-20h mit ihren Markierungen 21a-21h sind den Aufgaben 4a-4h lösungsgerecht zugeordnet. Durch Vergleich der Antwortflächen 20a-20h mit den in der Anlegeleiste 9 einsortierten Griffsteinen 13a-13h ist dem Lernenden eine sofortige Kontrolle seines Ergebnisses möglich. Da in der Aufgabenlösungsspalte 16 auch die Aufgaben 4a-4h mit ihren dazugehörigen Aufgabenlösungen 18a-18h dargestellt sind, kann der Lernende auf diese Weise jede Aufgabe direkt mit ihrer Lösung in der Aufgabenlösungsspalte 16 nachvollziehen.

Bezugszeichenaufstellung

1 Aufgabenvorlage

2 Aufgabenspalte

3 Zeile

3a-3h Zeile

4 Aufgabe

4a-4h Aufgabe

5 Feld

5a-5h Feld

6 Markierung

6a-6h Markierung

7 Auswahlspalte

8 Antworten

9 Anlegeleiste

10 Antwortfeld

11 Leerflächen

11a-11h Leerflächen

12 Ausnehmung

12a-12h Ausnehmung

13 Griffstein

13a-13h Griffstein

14 Markierung

15 Kontrollvorlage

16 Aufgabenlösungsspalte

17 Kontrollspalte

18 Zeile

18a-18h Zeile

19 Aufgabenlösung

19a-19h Aufgabenlösungen

20 Antwortfläche

20a-20h Antwortflächen

21 Markierung

21a-21h Markierungen


Anspruch[de]
  1. 1. Lernvorrichtung zur Selbst- und Sofortkontrolle von Antworten auf Aufgabenstellungen, welche eine blattartige Aufgabenvorlage (1) mit in einer Aufgabenspalte (2) angeordneten markierten Aufgaben (4a-4h), mit in einer Auswahlspalte (7) befindlichen bezüglich der Aufgaben (4a-4h) ungeordneten Antworten (8a-8h) und mit einem Antwortfeld (10) mit Leerflächen (11a-11h) sowie ein mit dem Antwortfeld (10) in Vergleich setzbares Kontrollfeld (17) mit Antwortflächen (20a-20h) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Antwortfeld (10) als eine an die Aufgabenvorlage (1) und an eine ebenfalls blattartige Kontrollvorlage (15) anlegbare Anlegeleiste (9) mit auf den Leerflächen (11a-11h) plazierbaren, entsprechend den markierten Aufgaben (4a-4h) markierten Griffsteinen (13a-13h) ausgebildet ist, daß das Kontrollfeld (17) auf der Kontrollvorlage (15) neben einer Aufgabenlösungsspalte (16) angeordnet ist und daß die Antwortflächen (20a-20h) entsprechend den markierten Aufgaben (4a-4h) markiert sowie den Aufgaben (4a-4h) lösungsgerecht zugeordnet sind, wobei die Aufgabenvorlage (1) und die Kontrollvorlage (15) Bestandteil eines mehrblättrigen Übungsheftes bilden.
  2. 2. Lernvorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffsteine (13a- 13h) in der Farb- und/oder in der Oberflächengestaltung unterscheidbar sind.
  3. 3. Lernvorrichtung nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffsteine (13a-13h) auf den Leerflächen (11a-11h) der Anlegeleiste (9) fixierbar sind.
  4. 4. Lernvorrichtung nach einem der Patentansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Leerflächen (11a-11h) Bestandteile von an die Kontur der Griffsteine (13a-13h) angepaßten Ausnehmungen (12a-12h) bilden.
  5. 5. Lernvorrichtung nach einem der Patentansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke der Griffsteine (13a-13h) größer als die Tiefe der Ausnehmungen (12a-12h) bemessen ist.
  6. 6. Lernvorrichtung nach einem der Patentansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffsteine (13a-13h) und die Anlegeleiste (9) magnetisch koppelbar sind.
  7. 7. Lernvorrichtung nach einem der Patentansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufgabenvorlage (1) und die Kontrollvorlage (15) im Übungsheft hintereinander angeordnet sind.
  8. 8. Lernvorrichtung nach einem der Patentansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontrollvorlage (15) auf der Rückseite der Aufgabenvorlage (1) angeordnet ist.
  9. 9. Lernvorrichtung nach einem der Patentansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontrollvorlage (15) zur Aufgabenvorlage (1) seitenverkehrt angeordnet ist.
  10. 10. Lernvorrichtung nach einem der Patentansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Übungsheft eine Halterung für die Anlegeleiste (9) aufweist.






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