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Verfahren zum Etikettieren eines Giesskörpers, Etikett dazu und Giesskörper. - Dokument DE68903728T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE68903728T2 27.05.1993
EP-Veröffentlichungsnummer 0363791
Titel Verfahren zum Etikettieren eines Giesskörpers, Etikett dazu und Giesskörper.
Anmelder Aluminum Company of America, Pittsburgh, Pa., US
Erfinder Darovec, James L., Bettendorf State of Iowa 52722, US
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 68903728
Vertragsstaaten BE, CH, DE, FR, GB, IT, LI, NL, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 03.10.1989
EP-Aktenzeichen 891183436
EP-Offenlegungsdatum 18.04.1990
EP date of grant 02.12.1992
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.05.1993
IPC-Hauptklasse B22D 45/00
IPC-Nebenklasse B22D 3/00   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schildstruktur nach dem Oberbegriff von Anspruch 4 zur Befestigung an einem aus geschmolzenem Material gegossenen Gegenstand, ein Verfahren zum Kennzeichnen eines aus geschmolzenem Material gegossenen Gegenstandes nach dem Oberbegriff von Anspruch 1, und einen aus geschmolzenem Material gegossenen Gegenstand nach dem Oberbegriff von Anspruch 12, umfassend ein Schild mit maschinenlesbaren oder durch Menschen lesbaren, auf den Gegenstand bezogenen Markierungen, wie zum Beispiel Gegenstandsidentifikation.

Nach beendeter Herstellung eines aus geschmolzenem Material gegossenen Gegenstandes ist es notwendig, dem nachfolgenden Benutzer eine klare Identifikation und andere auf den Gegenstand bezogene Informationen zu liefern. Wenn der Gegenstand in seiner gebrauchsfertigen, endgültigen Form ist, können zum Beispiel Produktinformationen wie Preis und Gewicht nützlich sein. Wenn der Gegenstand in Verbindung mit verschiedenen anderen Teilen benutzt wird, kann eine klare Beschreibung seiner individuellen Funktion erforderlich sein. Weiterhin können Produktionspläne es erfordern, daß Lagerbestandsinformationen auf dem Gegenstand dargestellt werden. Wenn der Gegenstand nur ein Zwischenprodukt ist, das der Weiterbearbeitung unterzogen werden soll, können Informationen bezüglich der Zusammensetzung des einzelnen Gegenstandes für die Endverabeitungsschritte erforderlich sein.

Es sind verschiedene Verfahren zur allgemeinen Darstellung von Informationen auf Gegenständen bekannt. Ein Verfahren, vielleicht das am weitesten verbreitete Verfahren, umfaßt die Anbringung eines Etiketts, das mit einer haftfähigen Rückseite versehen ist, die auf den Gegenstand geklebt wird. Unglücklicherweise fehlt es diesen Etiketten an ausreichendem Haftvermögen, um eine zuverlässige Bindung zwischen dem Etikett und dem Gegenstand über einen längeren Zeitraum herzustellen.

Ein anderes Verfahren umfaßt die Befestigung eines Etiketts in Form eines Schildes an dem Gegenstand, indem Haltevorsprünge, die mit dem Schild eine einstückige Einheit bilden, physisch in den Gegenstand hineingetrieben werden. Ein Beispiel für ein solches Schild und Verfahren wird im US Patent Nr. 3,673,717 gezeigt. Der Gebrauch von Schildern mit solchen Vorsprüngen in so einem Verfahren kann dem Gegenstand unerwünschte Beschädigungen zufügen oder zumindest Spannungen innerhalb des Gegenstandes verursachen. Weiterhin kann die Härte des zu kennzeichnenden Gegenstandes die Anwendung dieses Verfahrens ausschließen. Dies ist besonders wahrscheinlich bei Gegenständen, die aus geschmolzenem Material, wie zum Beispiel Aluminium, gegossen sind.

Ein anderes, für aus geschmolzenem Material gegossene Gegenstände spezifisches Verfahren, umfaßt die Befestigung eines Etiketts oder Schildes vor dem Festwerden des geschmolzenen Materials. Ein Beispiel für so ein Verfahren ist in dem US Patent 1,561,427 offenbart, auf dem die Oberbegriffe der Ansprüche 1, 4 und 12 basieren. Das in diesem Patent offenbarte Verfahren umfaßt das Zusammensetzen individueller Zeichen auf einem Streifen um eine Zahl oder eine Wort zu bilden, das Einbetten des gesamten Streifens in eine Gußform und das Gießen des Metalles in diese Form.

Bezüglich dieses Verfahrens ist festzustellen, daß eine Anzahl individueller Zeichen angeordnet werden muß, um die Markierung herzustellen. Das kann zeitraubend und arbeitsintensiv sein, besonders dann, wenn Informationen übermittelt werden müssen. Außerdem kann der Computerstrichcode, der heute bei vielen Produkten benutzt wird, nicht auf diese Art und Weise eingebettet werden. Das wiederholte Eindrücken der Markierungen in die Gußform kann schließlich auch die Gußformoberfläche beschädigen.

Schablonieren und Nieten sind weitere bekannte Verfahren, die nach der Herstellung gegossener Gegenstände zur Anwendung kommen.

Es ist offensichtlich, daß die Kennzeichnung eines Gegenstandes während oder nach seiner Herstellung durchgeführt werden kann, wobei der letztere Fall die vorherrschende Verfahrensweise ist.

Die vorliegende Erfindung bevorzugt den ersteren Fall. Die vorliegende Erfindung hat sich als vorteilhaft erwiesen, weil sie die Produktion des Gegenstandes nicht behindert, das Schild separat von dem Gegenstand hergestellt wird, aber trotzdem so gemacht ist, daß es wirksam an dem Gegenstand haften und seine Haftung für unbestimmte Zeit aufrechterhalten kann.

Die Kennzeichnung nach der vorliegenden Erfindung hat die Form eines Bauteils und wird demgemäß als Schild bezeichnet. Das Schild bildet eine strukturelle Einheit und ist so angeordnet, daß es nicht beschädigt wird, wenn es während der Herstellung des gegossenen Gegenstandes mit dem geschmolzenen Material zusammengefügt wird, aus dem der gegossene Gegenstand hergestellt wird. Es besitzt die Fähigkeit, während der Herstellung des gegossenen Gegenstandes mit dem geschmolzenen Material zusammengefügt zu werden, so daß zwischen Schild und Gegenstand eine Bindung oder Befestigung entsteht, während der Gegenstand hergestellt wird.

Nach der vorliegenden Erfindung wird das Schild nicht an einer Gußform befestigt. Stattdessen läßt man es auf der Oberfläche des geschmolzenen Materials, aus dem der gegossene Gegenstand geformt wird, schwimmen, bevor das Material fest wird, d.h. während das Material des Gegenstandes in geschmolzenem Zustand ist. Ein Abschnitt des Schildes wird in das geschmolzene Material eingetaucht, und ein anderer Teil kommt mit der Oberfläche des geschmolzenen Materials in Eingriff. In diesem Zustand schwimmt das Schild auf dem geschmolzenen Material, und der eingetauchte Abschnitt wird für eine bessere Haftung im wesentlichen von geschmolzenem Material umgeben. Ein Abschnitt des Schildes trägt die Identifikationsinformationen, und dieser Abschnitt taucht nicht ein und ist im schwimmenden Zustand des Schildes klar sichtbar. Während des Festwerdens bildet der eingetauchte Abschnitt des Schildes eine Bindung mit dem Material des Gegenstandes und haftet folglich daran.

Der fertig ausgebildete Gegenstand ist einzigartig, weil er ein Schild trägt, das in einzigartiger Weise damit verbunden ist und nicht mehr davon entfernt werden kann.

Eine Reihe von Vorteilen resultiert aus der vorliegenden Erfindung. Das sind unter anderen: die Vermeidung jeglicher Gußformvorbereitung vor der Herstellung des Gegenstandes, die Eliminierung jeglicher nachträglicher Arbeiten am gegossenen Gegenstand, ein minimaler Aufwand, um die Haftung des Schildes am gegossenen Gegenstand zu erreichen; und eine wirksame Bindung, die in einer dauerhaften Befestigung resultiert, ohne den Gegenstand zu beschädigen.

Zwölf Figuren wurden ausgewählt, um eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zu veranschaulichen. Dies sind schematische Darstellungen. Trotzdem sind sie so detailliert, so daß der Fachmann in der Lage ist, die Erfindung nachzuarbeiten und den Anwendungsbereich der Erfindung voll zu verstehen. Die Figuren umfassen:

Fig. 1, die eine Draufsicht eines Schildes in Übereinstimmung mit einer Variante der vorliegenden Erfindung darstellt;

Fig. 2, die eine Vorderansicht des Schildes nach Fig. 1 ist;

Fig. 3, die eine Seitenansicht des Schildes nach Fig. 1 ist;

Fig. 4, die eine Draufsicht eines Schildes nach einer anderen Variante der vorliegenden Erfindung ist;

Fig. 5, die eine Vorderansicht des Schildes nach Fig. 4 ist;

Fig. 6, die eine Seitenansicht des Schildes nach Fig. 4 ist;

Fig. 7, die eine Draufsicht eines Schildes nach einer anderen Variante der vorliegenden Erfindung ist;

Fig. 8, die eine Vorderansicht des Schildes nach Fig. 7 ist;

Fig. 9, die eine Seitenansicht des Schildes nach Fig. 7 ist;

Fig. 10, die ein Bad aus Gußmaterial zeigt, wobei das Schild nach der vorliegenden Erfindung in dem Bad schwimmt;

Fig. 11, die eine Draufsicht des Bades aus Gußmaterial ist und eine bevorzugte Position des Schildes zeigt; und

Fig. 12, die eine perspektivische Teilansicht ist, die sich auf ein Ende des schwimmenden Schildes und seinen eingetauchten Befestigungsvorsprung konzentriert.

Nach einer bevorzugten Form der vorliegenden Erfindung ist das Schild aus einem eloxierten Aluminiumblech hergestellt, das Vorsprünge umfaßt, von denen jeder vorzugsweise von den Kanten des Schildes aus in eine glatte Schlinge gezogen ist.

Der Gegenstand umfaßt Einheiten aus gegossenem Aluminium, wie zum Beispiel auf konventionelle Weise hergestellte Gußblöcke. Das Schild wird auf das geschmolzene Aluminium fallen gelassen, und die Vorsprünge sinken in das geschmolzene Aluminium ein, wo sie während der Endphasen des Gußvorgangs eingebettet werden, d.h wenn es auf die Oberfläche des geschmolzenen Aluminiums fallen gelassen wird, schwimmt das Schild dort, während die Vorsprünge in das geschmolzene Aluminium eintauchen. Wenn sich das geschmolzene Aluminium zu einem Gußblock verfestigt (erstarrt), verbinden sich die Vorsprünge mit oder haften an dem Gußblock.

Vorzugsweise umfaßt das Schild nach der vorliegenden Erfindung einen ebenen, rechteckigen Streifen 10 mit einer Oberseite 12 und einer Unterseite 14. Der Streifen kann aus jedem Material hergestellt sein, das zur Darstellung maschinenlesbarer oder durch Menschen lesbarer Markierungen geeignet ist (Figuren 1, 4 und 7), und das auch der Hitze des geschmolzenen Materials widersteht, aus dem der gekennzeichnete Gegenstand ausgebildet wird. Das Eloxieren dient als ein Mittel zum Isolieren des Schildes, so daß das Schild der Hitze des geschmolzenen Materials widersteht.

Mindestens einer, vorzugsweise aber zwei Vorsprünge, die als Befestigungsvorsprünge 16 dienen, werden aus dem Streifen 10 ausgebildet, und zwar vorzugsweise durch ein bekanntes Ziehverfahren, und erstrecken sich von der Unterseite 14 des Streifens nach außen. Die Befestigungsvorsprünge 16 sind vorzugsweise glatt und, nach einer Variante, als halbkreisförmige Schlingen entlang der Peripherie des Streifens 10 ausgebildet.

Wie in der Ausführungsform der Figuren 1 bis 3 gezeigt, werden die Vorsprünge 16 zur Befestigung an einem Gegenstand entlang der Schmalseite des rechteckigen Streifens 10 ausgebildet, aber sie erstrecken sich nicht über die gesamte Breite des rechteckigen Streifens. Nach einer anderen in den Figuren 4-6 gezeigten Ausführungsform sind die Befestigungsvorsprünge 16 von der Außenkante des Streifens 10 nach innen zur Streifenmitte versetzt ausgebildet, bleiben aber parallel zu dieser Kante. Bei beiden in den Figuren 1-6 gezeigten Varianten sind die Befestigungsvorsprünge 16 als halbkreisförmige, ununterbrochene Schlingen ausgebildet, während bei den in den Figuren 7-9 gezeigten Varianten die Befestigungsvorsprünge 16 als unterbrochene Schlingen ausgebildet sind, die eine etwas abgeflachte Oberfläche 18 mit einem Kanal 20 aufweisen. Bei allen Varianten definieren die Befestigungsvorsprünge 16 eine Öffnung 22.

Wenn das Schild an einem aus geschmolzenem Material, wie zum Beispiel geschmolzenem Aluminium, gegossenen Gegenstand befestigt wird, wird das Schild auf die Oberfläche eines Schmelzbades 24 fallen gelassen, das in einer Gußform 26 fest werden soll, wie in Figur 10 gezeigt. Vorzugsweise wird das Schild, wie in Figur 11 dargestellt, an den fiktiven Schnittpunkten A oder B zwischen dem ersten und zweiten bzw. dem dritten und vierten Sektor auf die Oberfläche des Schmelzbades fallen gelassen, wie in Figur 11 dargestellt, wegen der in dem Mittelbereich des festwerdenden Aluminiummatérials (Aluminiumgußblockes) von Haus aus vorhandenen Vertiefung. Das Gewicht des Schildes läßt die Befestigungsvorsprünge 16 unter dem Einfluß der Schwerkraft die Oberflächenspannung des Schmelzbades lokal überwinden, so daß sie in das geschmolzene Material einsinken, bis die Unterseite 14 des Schildes mit der Oberfläche des Schmelzbades 24 in Berührung kommt. Wenn die Unterseite 14 mit der Oberfläche des Schmelzbades 24 in Berührung kommt, gestattet es die Oberflächenspannung an der Oberfläche, daß das Schild darauf schwimmt. Das Ergebnis ist, daß das Schild schwimmt, während die Befestigungsvorsprünge 16 eingetaucht sind. Indem man das Schild aus der richtigen Höhe fallen läßt, vermeidet man, daß geschmolzenes Material auf die Oberseite 12 des Schildes spritzt, wodurch die Markierungen darauf beschädigt oder zumindest verdeckt werden könnten. Gleichzeitig vermeidet man, daß das Schild selbst versinkt. Wenn die Befestigungsvorsprünge 16 einsinken, fließt das geschmolzene Material durch die Öffnungen 22 (Figuren 1-9, 8-10 und 12) sowie den Kanal 20 (Figuren 7-9). Das geschmolzene Material umgibt daher die Befestigungsvorsprünge 16 und stabilisiert dadurch zusammen mit der Oberflächenspannung auf der Oberseite 12 die Lage des Schildes. Nach dem Festwerden des geschmolzenen Materials haften die Befestigungsvorsprünge 16 an dem festgewordenen Material.

Der Durchschnittsfachmann wird erkennen, daß die Dichte und andere physikalische Eigenschaften des Schmelzbades 24 das Material und die physikalischen Abmessungen des Schildes bestimmen, so daß das oben erläuterte Ergebnis erreicht werden kann.

Es wurden zum Beispiel drei Schilder aus eloxiertem Aluminiumblech mit einer Dicke von 0.062 Zoll mit den folgenden Abmessungen hergestellt: L = 12,7 cm (5,0 Zoll); W = 3,81 cm (1,5 Zoll); PL = 2,54 cm (1,0 Zoll); PW = 0,953 cm (0,375 Zoll); PD = 0,953 cm (0,375 Zoll). Die Schildoberseiten wurden, wie in Figur 1 gezeigt, mit einem Aufdruck versehen, während die Schildunterseiten und alle Oberflächen der Befestigungsvorsprünge 16 mit einer (nicht gezeigten) 0,3 mil dicken Eloxalschicht versehen wurden.

Die so konstruierten Schilder wurden auf ein Schmelzbad aus einer 2024 Aluminiumlegierung fallen gelassen, das anschließend fest wurde und einen Aluminiumgußblock bildete. Die Schilder wurden aus einer Höhe von ungefähr 4 Zoll über der Schmelzbadoberfläche so fallen gelassen, daß ihre Ober- und Unterseiten im wesentlichen parallel zur Schmelzbadoberfläche waren, und daß sie sich an dem in Figur 11 gezeigten Sektorenkreuzungspunkt A befanden. Es wurde festgestellt, daß die Schilder aus dieser Höhe und mit dieser Ausrichtung vernachlässigbare Störungen auf der Schmelzbadoberfläche verursachten. Der Spritzeffekt wurde daher, wie oben ausgeführt, wirksam verhindert. Die Befestigungsvorsprünge 16 sanken schnell ein mit nachfolgendem Kontakt und Benetzung der Unterseite 14. Das Resultat war ein stabiler schwimmender Zustand fast ohne wahrnehmbare Bewegung der Schilder im Schmelzbad, der, wie oben bemerkt, vielleicht teilweise auf die durch das geschmolzene Material auf die Befestigungsvorsprünge 16 ausgeübten Haltekräfte zurückzuführen war, wie schematisch durch die Pfeile in Figur 12 dargestellt. Die Haftung der Befestigungsvorsprünge 16 war vollständig, wobei die Schlingenoberflächen vom Gußmaterial umgeben waren. Bei den getesteten Schildern kam es, wenn überhaupt, zu einem minimalen Verblassen des Aufdrucks, und eine Entfernung der Schilder war unmöglich, ohne sie physisch von ihren Gußblökken abzumeißeln.

In anderen Tests wurde beobachtet, daß bei einigen Schildern auf der eloxierten Schicht ein thermischer Schock auftrat, der "Haarrisse" verursachte, d.h. einen Defekt in der Eloxalschicht, der sowohl den Strichcode auf Oberfläche 12 als auch das Schild selbst nachteilig beeinflußt, weil die Hitze des Schmelzbades dadurch Zugang zu dem Schildmaterial erhält und das Schild schmelzen läßt. Eine Lösung dieses Problems wäre das Einsprühen der Schildoberfläche mit einem Lack, nachdem das Schild fallen gelassen wurde. Als weitere Lösung stellte sich die zeitliche Steuerung des Erstarrungszyklus des geschmolzenen Materials heraus. Eine Zeitspanne von 4 bis 5 Minuten vor dem Festwerden stellte sich als akzeptabel für das Fallenlassen der Schilder heraus, um Defekte in der Eloxalschicht zu vermeiden.

Die Anzahl und exakte Position der Vorsprünge 16 ist beliebig. Zwei Befestigungsvorsprünge 16 sind in den Varianten der Figuren 1-3, 4-6 und 7-9 gezeigt. In den Figuren 4-6 sind die Positionen der Befestigungsvorsprünge 16 von den Außenkanten der Schmalseiten des Streifens 10 nach innen versetzt, während in den Figuren 1-3 und 7-9 die Außenkanten der Schmalseiten des Streifens 10 Teil der Vorsprünge 16 sind.

Die bevorzugte Ausführungsform und ihre Varianten wurden zwar in Verbindung mit dem Kennzeichnen eines Aluminiumgußstückes beschrieben, die Erfindung ist jedoch nicht darauf beschränkt. Wenn der Gegenstand zum Beispiel aus Stahl besteht, kann das Schild zum Beispiel aus keramischem Material mit ähnlichen Abmessungen bestehen wie bei der bevorzugten Ausführungsform.

Es ist wichtig zu berücksichtigen, daß die Befestigungsvorsprünge 16 es dem Streifen 10 gestatten müssen, einen schwimmenden Zustand zu erreichen, ohne die Informationen auf der Oberseite 12 einzutauchen, und sie müssen imstande sein, das Schild ausreichend an dem festgewordenen Gegenstand haften zu lassen.


Anspruch[de]

1. Verfahren zum Kennzeichnen eines aus geschmolzenem Material gegossenen Gegenstandes, dadurch gekennzeichnet, daß das Verfahren die folgenden Schritte umfaßt:

es wird ein Bad aus geschmolzenem Material (24) vorgesehen, das fest werden muß; und

ein Schild, das Informationen über den zu bildenden Gegenstand trägt, wird mit der Oberfläche des Bades in Kontakt gebracht, und das Material in dem Bad wird verfestigt, um den Gegenstand auszubilden, während das Schild damit in Kontakt ist, so daß eine Haftung des Schildes an dem Gegenstand erzeugt wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schild mit dem Bad aus geschmolzenem Material (24) in Kontakt gebracht wird, indem man das Schild auf der Oberfläche des Bades schwimmen läßt, wobei das schwimmende Schild teilweise in das Bad eintaucht; und das Material in dem Bad läßt man festwerden, um den Gegenstand auszubilden, während das Schild teilweise eingetaucht ist.

3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das geschmolzene Material Aluminium ist, und/oder das Schild ist ein Streifen (10) aus einer eloxierten Aluminiumlegierung.

4. Schild zum Kennzeichnen eines durch Festwerden eines geschmolzenen Materials in einem Schmelzbad (24) gebildeten Gegenstandes, umfassend:

einen Streifen (10) mit einem Abschnitt, der eine Oberfläche mit darauf befindlichen maschinenlesbaren oder durch Menschen lesbaren Markierungen aufweist, und mindestens einen Vorsprung (16) zur Befestigung an einem Gegenstand, der sich von dem Abschnitt nach außen erstreckt und mit diesem Abschnitt eine Kanal (22) bildet, durch den geschmolzenes Material fließen kann,

so daß beim Kontakt jedes Befestigungsvorsprunges (16) mit dem Schmelzbad (24) jeder Befestigungsvorsprung (16) in das Schmelzbad (24) einsinkt und dabei seinen Kanal (22) dem geschmolzenen Material aussetzt, so daß dieses hindurchfließen kann, und den Abschnitt mit der Oberfläche des geschmolzenen Materials in Kontakt bringt, und dieser Kontakt wird aufrechterhalten, während das geschmolzene Material fest wird, wodurch jeder Befestigungsvorsprung (16) an dem festgewordenen Material haftet.

5. Schild nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Befestigungsvorsprung voneinander beabstandete Enden aufweist, die jeweils einstückig mit dem Abschnitt ausgebildet sind.

6. Schild nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Befestigungsabschnitt (16) eine Schlinge aufweist.

7. Schild nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schlinge aus dem Streifen (10) gebildet ist.

8. Schild nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschnitt im wesentlichen parallele Ober- (12) und Unterseiten (14) aufweist, wobei sich die maschinenlesbaren oder durch Menschen lesbaren Markierungen auf der Oberseite (12) und die Befestigungsvorsprünge (16) von der Unterseite (14) nach außen erstrecken.

9. Schild nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Befestigungsabschnitt (16) eine solche Länge, Breite und Tiefe in bezug auf den Abschnitt besitzt, daß beim Kontakt jedes Befestigungsvorsprunges (16) mit dem Schmelzbad (24) jeder Befestigungsvorsprung (16) in das Schmelzbad (24) einsinkt, wodurch die Unterseite (14) mit der Oberfläche des geschmolzenen Materials in Kontakt kommt, und dieser Kontakt erzeugt einen schwimmenden Zustand des Schildes, der aufrechterhalten wird, während das geschmolzene Material fest wird, wodurch wenigstens jeder Befestigungsvorsprung (16) an dem festgewordenen Material haftet.

10. Schild nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe weniger als 25,4 mm (1,0 in) beträgt.

11. Schild nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Streifen (10) ein streifen aus einer eloxierten Aluminiumlegierung ist.

12. Durch Festwerden eines Schmelzbades (24) gebildeter Gegenstand, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einer festgewordenen Masse aus einem zuvor geschmolzenem Material besteht; und daß ein Schild gemäß einem der Ansprüche 4 bis 11 daran befestigt ist.







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