PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE4204005A1 19.08.1993
Titel Spinnmaschine
Anmelder Stahlecker, Fritz, 7347 Bad Überkingen, DE;
Stahlecker, Hans, 7334 Süßen, DE
Erfinder Stahlecker, Gerd, 7332 Eislingen, DE;
Stahlecker, Peter, 7320 Göppingen, DE
Vertreter Wilhelm, H., Dr.-Ing.; Dauster, H., Dipl.-Ing., Pat.-Anwälte, 7000 Stuttgart
DE-Anmeldedatum 12.02.1992
DE-Aktenzeichen 4204005
Offenlegungstag 19.08.1993
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.08.1993
IPC-Hauptklasse D01H 13/14
IPC-Nebenklasse D01H 13/18   
IPC additional class // D01H 11/00  
Zusammenfassung Eine Ringspinnmaschine ist mit einem längs der Spinnstellen bewegbaren Wagen ausgerüstet, welcher einen Fadenwächter zum Überwachen der ersponnenen Fäden aufweist. Der Wagen weist ferner Einrichtungen zum Unterbrechen eines in das Streckwerk der Spinnstelle, bei der ein Fadenbruch festgestellt wird, einlaufenden Faserbandes oder Vorgarnes auf. Die Fahrschiene des Wagens dient der Stromversorgung. Vorzugsweise ist Schwachstrom von 24 Volt vorgesehen. Als Antriebsmittel dient ein in der Bewegungsrichtung umschaltbares Zugband.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Spinnmaschine mit einer Vielzahl von nebeneinander angeordneten, jeweils ein Streckwerk aufweisenden Spinnstellen und mit einem längs der Spinnmaschine auf wenigstens einer Schiene bewegbaren Wagen, dem Antriebsmittel zugeordnet sind und der an eine Stromversorgung angeschlossene Einrichtungen zum Überwachen der ersponnenen Fäden sowie zum Unterbrechen eines in das Streckwerk einlaufenden Faserbandes oder Vorgarnes aufweist.

Bei einer Spinnmaschine dieser Art (US-PS 43 26 371) ist der Fadenwächter Bestandteil eines sogenannten Wanderbläsers, der mit einem eigenen Motor für das Fahrwerk versehen ist. Sobald der Fadenwächter einen Fadenbruch feststellt, wird ein Luftstoß erzeugt, der eine an der wartungsbedürftigen Spinnstelle befindliche Platte verschwenkt. Durch das Verschwenken der Platte wird eine Verriegelung gelöst, wodurch ein an der Eingangs-Unterwalze des zugehörigen Streckwerks befindliches Klemmsegment durch Friktion in Drehrichtung mitgenommen wird, welches das Faserband gegen die zugehörige Druckwalze klemmt. Die Druckwalze wird dabei von ihrer Unterwalze abgehoben.

Eine Fadenüberwachung dieser Art hat den Vorteil, daß nicht an jeder einzelnen Spinnstelle ein gesonderter Fadenwächter vorgesehen zu werden braucht. Außerdem entfällt die elektrische Verkabelung pro Spinnstelle.

Durch die DE-AS 27 31 019 ist ein an einem bewegbaren Wagen angeordneter Fadenwächter bekannt, wobei der Wagen mittels eines Zugbandes hin- und hergezogen wird. Damit erübrigt es sich, im Wagen einen Motor für das Fahrwerk zu installieren. Die Zugbänder dienen zugleich der Übertragung der Meßsignale zu einer ortsfesten Auswerteeinrichtung.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Spinnmaschine der eingangs genannten Art hinsichtlich der Antriebsmittel und der Stromversorgung zu vereinfachen.

Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Schiene der Stromversorgung dient und daß die Antriebsmittel von dieser Stromversorgung unabhängig sind.

Durch die Merkmale des Patentanspruches 1 wird erreicht, daß dem Wagen der für seine Funktionsfähigkeit erforderliche elektrische Strom auf sehr einfache Weise zugeführt wird, die eine gesonderte Verkabelung völlig überflüssig macht. Dieser Strom wird nicht für den Antrieb des Fahrwerkes benötigt.

Vorteilhaft enthält das Antriebsmittel ein an sich bekanntes in der Bewegungsrichtung umschaltbares, vorzugsweise endloses Zugband. Dadurch wird es möglich, den Wagen über einen externen Motor anzutreiben, so daß der Wagen zum einen nicht mit dem zusätzlichen Gewicht eines Fahrwerk-Motors belastet ist und zum anderen nicht an eine den Motor antreibende Starkstromleitung angeschlossen ist.

Vorteilhaft ist für die Stromversorgung ein Schwachstrom von vorzugsweise 24 Volt vorgesehen. Dieser Schwachstrom läßt sich über die Schiene übertragen, die vorteilhaft aus zwei elektrisch voneinander getrennten Profilsträngen aus Aluminium besteht und nicht isoliert zu werden braucht. Ein solcher Schwachstrom ist einerseits in der Lage, einen optischen Fadenwächter mit der erforderlichen Energie zu versorgen, und reicht zum anderen aus, einen Elektromagneten zu aktivieren, wenn an einer wartungsbedürftigen Spinnstelle das in das Streckwerk einlaufende Faserband oder Vorgarn unterbrochen werden soll. Beispielsweise kann durch den Elektromagneten ein mechanischer Geber aktiviert werden, der einen Kraftspeicher auslöst, wodurch eine an sich beliebige Einrichtung zum Stillsetzen der Zufuhr des Faserbandes oder Vorgarnes in Funktion gesetzt wird. Bei einem derart verfahrbaren Wagen kann die Auslöseleistung für einen starken Kraftspeicher fast beliebig hoch gewählt werden.

Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen sowie der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles.

Es zeigt:

Fig. 1 einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäße Spinnmaschine,

Fig. 2 eine stark vereinfachte Ansicht in Richtung des Pfeiles II der Fig. 1,

Fig. 3 in vergrößerter Darstellung einen Ausschnitt aus Fig. 1 im Bereich einer Einrichtung zum Unterbrechen der Zufuhr eines Faserbandes oder Vorgarnes.

Die Spinnmaschine nach Fig. 1 und 2 ist im vorliegenden Falle eine Ringspinnmaschine, die auf lediglich einer Maschinenseite eine Vielzahl nebeneinander angeordneter Spinnstellen 2 aufweist. An einer in Maschinenlängsrichtung verlaufenden profilierten Spindelbank 3 ist im Teilungsabstand der Spinnstellen 2 eine Vielzahl von Ringspindeln 4 angeordnet. Jeder Ringspindel 4 ist in bekannter Weise ein Streckwerk 5 zugeordnet, welches im vorliegenden Falle als Drei-Zylinder-Streckwerk ausgebildet ist. Die drei Walzenpaare enthalten jeweils eine angetriebene Untere walze 6, 7 und 8, gegen die jeweils eine Druckwalze 9, 10 und 11 elastisch angedrückt ist. Die einzelnen Druckwalzen 9, 10 und 11, die für jeweils zwei benachbarte Spinnstellen 2 als Druckwalzenzwillinge ausgebildet sein können, sind in einem Belastungsträger 12 gehalten, der um eine ortsfeste, am Maschinengestell 14 angebrachte Haltestange 13 bei Bedarf verschwenkbar ist.

Die Funktionsweise einer solchen Spinnmaschine 1 ist bekannt, so daß herauf nicht näher eingegangen zu werden braucht.

Die einzelnen Spinnstellen 2 dienen dem Erspinnen von Fäden 20 aus Faserbändern 15, die im Streckwerk 5 zunächst bis zur gewünschten Garnfeinheit verzogen und anschließend durch die zugehörige Ringspindel 4 verdreht werden. Die Faserbänder 15 werden aus hinter der Spinnmaschine 1 abgestellten Kannen 16 entnommen, wobei die Kannen 16 in mehreren Reihen nebeneinander stehen, da der Durchmesser der Kannen 16 größer ist als der Teilungsabstand der Spinnstellen 2. Die den Kannen 16 entnommenen Faserbänder 15 werden durch einen Einlauftrichter 17 hindurchgeleitet und dann über Umlenkrollen 18 und 19 im wesentlichen horizontal zu dem zugehörigen Streckwerk 5 geführt.

Die Fig. 1 ist so zu verstehen, daß die zwei erkennbaren Kannen 16 zwei unterschiedlichen benachbarten Spinnstellen 2 zugehörig sind.

Es sei hier angemerkt, daß anstelle der Faserband 15 enthaltenden Kannen 16 alternativ auch ein Gatter mit Vorlagespulen mit Vorgarnen vorgesehen sein können. Die noch näher zu beschreibende Erfindung ist sowohl für Faserbänder 15 als auch Vorgarne, die auf Flyern hergestellt werden, anwendbar.

Es ist zweckmäßig, die einzelnen ersponnenen Fäden 20 hinsichtlich ihres Fadenlaufes zu überwachen, damit im Falle eines Fadenbruches die Zufuhr von Faserband 15 oder alternativ von Vorgarn zum Streckwerk 5 unterbrochen werden kann. Aus diesem Grunde ist ein vorzugsweise optischer Fadenwächter 21 vorgesehen, der wenigstens einen Lichtstrahl 22 gegen den Lauf des Fadens 20 richtet und der beispielsweise das Reflektieren des Lichtstrahles 22 als Indiz dafür nimmt, daß der Faden 20 nicht gebrochen ist. Beim Fehlen des Fadens 20 entfällt das Reflektieren des Lichtstrahles 22, so daß der Fadenwächter 21 einen Fadenbruch feststellt.

Es ist bekannt, daß es insbesondere bei Ringspinnmaschinen genügt, pro Maschinenseite lediglich einen Fadenwächter 21 vorzusehen, sofern dieser an einem hin- und herbewegbaren Wagen 23 angebracht ist. Die Zuführgeschwindigkeit von Faserband 15 oder Vorgarn ist so gering, daß der Fadenwächter 21 ausreichend schnell an einer wartungsbedürftigen Spinnstelle 2 vorbeikommt.

Geht man beispielsweise bei einer Spinnstellenteilung von 75 Millimetern sowie einer Fahrgeschwindigkeit des Wagens 23 von neun Metern pro Minute aus, so würde im ungünstigsten Falle eine Spinnstelle 2 nach einem Fadenbruch noch etwa acht Minuten weiterlaufen. Im Durchschnitt jedoch käme der Wagen 23 etwa nach vier Minuten an einer Spinnstelle 2 an, an der ein Fadenbruch vorliegt. Falls diese Zeit als zu lang erachtet wird, kann man ohne Schwierigkeiten pro Maschinenseite mehrere Wagen 23 anbringen.

Der Wagen 23, der längs der Spinnstellen 2 hin- und herbewegbar ist, weist Laufräder 24 und 25 auf, die auf einer Schiene 27 laufen und die nicht angetrieben sind. Zum Verhindern des Kippens des Wagens 23 ist ein weiteres nicht angetriebenes Laufrad 26 vorgesehen, welches sich von unten gegen eine Schiene 28 anlegt. Beide Schienen 27 und 28 sind als Profilstränge aus Aluminium ausgebildet und liegen in geringem Abstand nebeneinander.

Dem Antrieb des den Fadenwächter 21 tragenden Wagens 23 dient ein Zugband 29, welches entsprechend den Pfeilrichtungen B und C und herbewegbar ist. Das Zugband 29 läuft über zwei Umlenkrollen 31 und 32 und ist mit dem rücklaufenden Trum 30 zu einer endlosen Schleife verbunden. Eine der Umlenkrollen 31 ist wechselweise in beiden Drehrichtungen von einem Elektromotor 33 antreibbar.

Mit Hilfe des Zugbandes 29 bewegt sich der Wagen 23 wechselweise gemäß den Pfeilrichtungen B und c, bis er mit Anschlägen 34 bzw. 35 am Ende seiner Bewegung einen Endschalter 36 bzw. 37 schaltet. Die Endschalter 36 und 37 bewirken über ein Schaltorgan 38 ein Umpolen des Motors 33 und damit die Richtungsumkehr des Wagens 23.

Außer dem Fadenwächter 21 enthält der Wagen 23 noch Einrichtungen zum Unterbrechen des in das wartungsbedürftige Streckwerk 5 einlaufenden Faserbandes 15 oder Vorgarnes. Diese Einrichtungen enthalten im vorliegenden Falle einen Elektromagneten 39, der vom Fadenwächter 21 ansteuerbar ist und aus welchem ein Hubkolben 40 ausfahrbar ist, der einen nachfolgend noch näher zu beschreibenden Auslösehebel 41 des Streckwerkes 5 betätigt.

Die oberhalb der Streckwerke 5 angeordneten Profilstränge 27 und 28 der Schiene, die aus Aluminium bestehen, dienen der Stromversorgung des Fadenwächters 21 und des Elektromagneten 39. Nimmt man Schwachstrom von beispielsweise 24 Volt, dann braucht die Schiene 27, 28 nicht isoliert zu werden. Die Profilstränge 27 und 28 müssen allerdings elektrisch voneinander getrennt sein. Die Stromversorgung ist in Fig. 1 durch eine Spannungsquelle 42 angedeutet.

Die Spannung von 24 Volt reicht aus, um den Elektromagneten 39 zu betreiben. Sein Hubkolben 40 wirkt dann, wenn der Fadenwächter 21 einen Fadenbruch meldet, in noch zu beschreibender Weise auf den Auslösehebel 41 der betreffenden Spinnstelle 2 ein. Bei entsprechender Auslegung ist es nicht erforderlich, daß der Wagen 23 zum Betätigen des Elektromagneten 39 an der betreffenden Spinnstelle 2 anhält.

Die Art der Einrichtung zum Unterbrechen der Zufuhr des in Pfeilrichtung A bewegbaren Faserbandes 15 oder Vorgarnes ist an sich beliebig. In Fig. 3 ist jedoch ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel dargestellt.

Man erkennt in vergrößerter Darstellung den Elektromagneten 39, dessen Hubkolben 40 gegen den bereits erwähnten und noch zu beschreibenden Auslösehebel 41 drückt, der sich im Falle eines Fadenbruches in eine strichpunktiert dargestellte Position 41&min; drücken läßt. Dadurch kann in noch zu beschreibender Weise die Druckwalze 9 des Eingangswalzenpaares 6, 9 des Streckwerkes 5 von ihrer Unterwalze 6 in die strichpunktiert dargestellte Position 9&min; angehoben werden.

Die einzelnen Druckwalzen 9, 10 und 11 sind jeweils über eine haarnadelartig gekrümmte Blattfeder 43 gegen die zugehörige Unterwalze 6, 7 und 8 belastet. Dabei kann vorgesehen sein, daß - abweichend von den üblichen Druckwalzenzwillingen - die Eingangsdruckwalze 9 einzeln belastet ist. Die Blattfeder 43 drückt gegen die seitlich verlängerten Achsen 44 der Druckwalze 9 und ist über eine exzentrische Mutter 45 in ihrer Belastungsstärke einstellbar. Die Mutter 45 und die Blattfeder 43 sind an einem Halter 46 angebracht, der im Prinzip ein um eine Achse 48verschwenkbarer zweiarmiger Hebel 47, 49 ist. Die Achse 48 ist an den Seitenwangen des bereits erwähnten Belastungsträgers 12 befestigt.

Bei normalem Spinnbetrieb ist der Arm 47 belastet, so daß über die an dem Halter 46 angeordnete exzentrische Mutter 45 die Blattfeder 43 die Druckwalze 9 gegen die zugehörige Unterwalze 6 drückt. Die Belastung erfolgt über eine Nockenscheibe 52, die um eine an den Seitenwangen des Belastungsträgers 12 angebrachte Achse 53 verdrehbar ist. In normalem Spinnbetrieb drückt ein Nocken 54 gegen den Hebelarm 47 des Halters 46, und zwar gegen den Druck einer den anderen Arm 49 des Halters 46 belastenden Druckfeder 50. Außer am Arm 49 stützt sich die Druckfeder 50 noch am Steg 51 des Belastungsträgers 12 ab.

Im Falle eines vom Fadenwächter 21 festgestellten Fadenbruches wird der Elektromagnet 39, der, wie bereits erläutert, mit Schwachstrom von vorzugsweise 24 Volt betreibbar ist, aktiviert. Der Hubkolben 40 fährt dabei in die strichpunktiert dargestellte Position aus und drückt dabei den Auslösehebel 41 in die strichpunktiert dargestellte Position 41&min;. Der Auslösehebel 41 ist drehfest mit der Nockenscheibe 52 verbunden, so daß sich mit dem Verschwenken des Auslösehebels 41 auch der Nocken 54 in die strichpunktiert dargestellte Position 54&min; bewegt. Damit wird der Hebelarm 47 des Halters 46 entlastet, so daß unter dem Druck der Druckfeder 50 sich der Halter 46 etwas im Uhrzeigersinne bewegt. Dadurch kann die Druckwalze 9 von der zugehörigen Unterwalze 6 in die strichpunktiert dargestellte Position 9&min; abgehoben werden.

Selbstverständlich muß die Kraft der Druckfeder 50 größer sein als die Wirkung der Blattfeder 43.

Die Nockenscheibe 52 ist, außer mit dem Auslösehebel 41, noch mit einem zweiten Hebel 55 verbunden, der seitlich neben der Druckwalze 9 verläuft und der einen rechtwinklig abgewinkelten Fortsatz 56 aufweist, der parallel zur Achse 44 der Druckwalze 9 verläuft. Dieser Fortsatz 56 ist stangenartig ausgebildet und verläuft bei Betrieb unterhalb der Verzugsebene, die im vorliegenden Falle senkrecht zur Zeichenebene steht und durch die durch das Faserband 15 gekennzeichnete Linie verläuft. Wenn die Druckwalze 9 in die strichpunktierte Position 9&min; angehoben wird, bewegt sich gleichzeitig der Fortsatz 56 im Uhrzeigersinne in die strichpunktiert dargestellte Position 56&min; und klemmt das Faserband 15 oder gegebenenfalls statt dessen das Vorgarn gegen den Belag der Druckwalze 9. Dadurch wird mit Sicherheit die Zufuhr von Faserband 15 oder Vorgarn zum Streckwerk 5 unterbunden.

Selbstverständlich kann die Vorrichtung zum Unterbrechen der Zufuhr von Faserband 15 auch vollkommen anders ausgestaltet sein. Es können, wie eingangs der Beschreibungseinleitung erwähnt, keilförmige Segmente an der Unterwalze 6 angebracht sein. Alternativ kann die Unterwalze 6 mit Freilaufhülsen versehen sein. Auch Einrichtungen zum Schneiden des Faserbandes 15 vor dem Eingangswalzenpaar 6, 9 sind möglich. Vorteilhaft ist jedoch vorgesehen, daß durch einen Mechanismus des Wagens 23 ein Auslösehebel oder Entriegelungshebel betätigt wird, wodurch ein Kraftspeicher ausgelöst wird, der dann die eigentliche Vorrichtung zum Unterbrechen der Zufuhr des Faserbandes 15 betätigt.

Die Erfindung macht es möglich, praktisch ohne Verkabelung an den einzelnen Spinnstellen 2 auszukommen und zugleich auf eine Verkabelung zu verzichten, die von der Spinnmaschine 1 zu dem Wagen 23 verläuft. Die Verwendung von Schwachstrom macht zusätzlich jegliche Isolierung überflüssig.


Anspruch[de]
  1. 1. Spinnmaschine mit einer Vielzahl von nebeneinander angeordneten, jeweils ein Streckwerk aufweisenden Spinnstellen und mit einem längs der Spinnmaschine auf wenigstens einer Schiene bewegbaren Wagen, dem Antriebsmittel zugeordnet sind und der an eine Stromversorgung angeschlossene Einrichtungen zum Überwachen der ersponnenen Fäden sowie zum Unterbrechen eines in das Streckwerk einlaufenden Faserbandes oder Vorgarnes aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene (27, 28) der Stromversorgung dient und daß die Antriebsmittel (29 bis 38) von dieser Stromversorgung unabhängig sind.
  2. 2. Spinnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene aus zwei elektrisch voneinander getrennten Profilsträngen (27, 28) aus Aluminium besteht.
  3. 3. Spinnmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die Stromversorgung Schwachstrom von vorzugsweise 24 Volt vorgesehen ist.
  4. 4. Spinnmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Überwachen der Fäden (20) ein optischer Fadenwächter (21) vorgesehen ist.
  5. 5. Spinnmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Unterbrechen des Faserbandes (15) oder Vorgarnes ein vom Fadenwächter (21) gesteuerter Elektromagnet (39) aktivierbar ist.
  6. 6. Spinnmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsmittel (29 bis 38) ein in der Bewegungsrichtung (B, C) umschaltbares, vorzugsweise endloses Zugband (29, 30) enthalten.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com