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Dokumentenidentifikation DE4307582A1 16.09.1993
Titel Schreibverfahren und Schreibvorrichtung
Anmelder Max Co. Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Shimoda, Mitsugi, Tokio/Tokyo, JP;
Hatori, Hiroaki, Tokio/Tokyo, JP;
Takubo, Yoshinori, Tokio/Tokyo, JP;
Masuda, Takashi, Tokio/Tokyo, JP;
Takada, Hirokazu, Takasaki, Gunma, JP
Vertreter von Samson-Himmelstjerna, F., Dipl.-Phys.; Turi, M., Dipl.-Phys., Pat.-Anwälte, 80538 München
DE-Anmeldedatum 10.03.1993
DE-Aktenzeichen 4307582
Offenlegungstag 16.09.1993
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.09.1993
IPC-Hauptklasse B43L 13/00
Zusammenfassung Zum Verringern des Aufprallgeräusches, das erzeugt wird, wenn eine Schreibstift-Hubschiene (5) in Berührung mit einem Schreibstift-Tragarm (4) in einer Schreibvorrichtung aufwärts geschwenkt wird, in welcher der Arm auf- und abwärts geschwenkt wird durch Aufwärts- und Abwärtsschwenken der Schiene, wird bei der vorliegenden Erfindung unmittelbar, bevor die Schreibstift-Hubschiene (5), die gerade dadurch nach oben geschwenkt wird, daß ein Elektromagnet außer Erregung gesetzt wird, welcher erregt wird, um die Schiene abwärts zu schwenken, in Berührung mit der Unterseite des Schreibstift-Tragarms (4) gelangt, der Elektromagnet kurzzeitig erregt, um die Aufwärts-Schwenkbewegung der Schiene zu verlangsamen, um das Aufprallgeräusch zu verringern.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schreibverfahren und eine Schreibvorrichtung, worin ein einen Schreibstift tragender Arm, der an seiner Spitze einen Schreibstift hält, längs einer horizontalen x-Achse und einer horizontalen y-Achse bewegt wird, die senkrecht zueinander stehen, und eine Schiene aufwärts geschwenkt wird, um den Arm aufwärts zu schwenken, um den Schreibstift von der Oberfläche des Schreibpapiers nach oben zu bewegen, und nach unten geschwenkt wird, um den Arm nach unten zu schwenken, um den Schreibstift zur Oberfläche des Papiers zu bewegen.

In einem Schreibverfahren und einer Schreibvorrichtung dieser Art wird ein einen Schreibstift tragender Arm, der über einen vorgeschriebenen Bereich eines Gehäuserahmens längs einer horizontalen x-Achse und einer horizontalen y-Achse bewegt wird, die senkrecht zueinander stehen, wiederholt auf- und abwärts geschwenkt, so daß ein Schreibstift, der vom Arm gehalten wird, wiederholt in und außer Berührung mit der Oberfläche des Schreibpapiers gebracht wird, um ein Zeichen, eine Figur oder dergleichen hierauf zu schreiben.

Die Vorrichtung umfaßt einen Mechanismus, der dazu eingerichtet ist, den den Schreibstift tragenden Arm wiederholt aufwärts und abwärts zu schwenken, und hat eine den Schreibstift anhebende Schiene, die vom Gehäuserahmen getragen ist und unter dem Arm so angeordnet ist, daß die Schiene aufwärts und abwärts in und außer Berührung mit der Unterseite des Armes geschwenkt werden kann, um ihn aufwärts und abwärts zu schwenken. Was den Mechanismus angeht, so wird jedesmal dann ein unangenehmes Geräusch verursacht, wenn die den Schreibstift anhebende Schiene nach oben in Berührung mit der Unterseite des Schreibstift- Tragarms geschwenkt wird. Dies ist ein Problem, weil das Geräusch die Verschlechterung der Arbeitseffizienz in einem Büro oder dergleichen bewirkt.

Um das Problem zu lösen, wurde in der japanischen Gebrauchsmusteranmeldung (OPI) Nr. 1 48 389/89 (der Ausdruck "OPI" bedeutet hier eine "nicht geprüfte veröffentlichte Anmeldung") vorgeschlagen, daß ein Schallabsorber an der Schreibstift-Hubschiene angebracht wird. Das Aufprallgeräusch besteht indessen nicht nur aus einem Geräusch, das durch den Anschlag der Schiene gegen den Arm ausgelöst wird, sondern auch aus Geräuschen, die an dem Abschnitt des Mechanismus infolge der Schwingung des gesamten Mechanismus verursacht werden, die von dem Aufprall herrührt. Die letztgenannten Geräusche weisen eine höhere Intensität auf als das erstgenannte. Deshalb ist lediglich die Anbringung des Schallabsorbers an der Schiene nicht wirksam, um das Aufprallgeräusch gut zu verringern. Im übrigen führt die Anbringung des Absorbers an der Schiene zu einer Erhöhung der Anzahl der Teile der Schreibvorrichtung, zu einer Erhöhung ihrer Montagearbeit und zu einer Erhöhung der Kosten der Vorrichtung und ist deshalb unerwünscht.

Zusätzlich umfaßt eine herkömmliche Schreibvorrichtung einen Mechanismus, der zum wiederholten Auf- und Abwärtsschwenken des Schreibstift-Tragarms dient und eine Schreibstift-Hubschiene aufweist, die vom Gehäuserahmen getragen ist und so unter dem Arm angeordnet ist, daß die schiene auf- und abwärts in und außer Berührung mit der Unterseite des Armes geschwenkt werden kann, um diesen auf- und abwärts zu schwenken. Bei dem Mechanismus ist die Schreibstift-Hubschiene an einer vorgeschriebenen Stelle vom Gehäuserahmen so getragen, daß die Schiene auf- und abwärts geschwenkt werden kann. Aus diesem Grund ist der Abstand h1 zwischen dem Schreibstift-Tragarm 4 und der Schreibstift-Hubschiene 5 in dem Fall, daß der Schreibstift, der vom Arm an dessen Spitze gehalten ist, dem Rahmen nächstgelegen ist, wie in Fig. 12(a) gezeigt, unterschiedlich vom Abstand h2 zwischen dem Arm und der Schiene in jenem Fall, daß der Schreibstift am weitesten vom Rahmen abgelegen ist, wie in Fig. 12(b) gezeigt ist. Deshalb unterscheidet sich die Geschwindigkeit der Aufwärtsschwenkbewegung der Schiene 5 zum Zeitpunkt ihres berührenden Eingriffs mit dem Arm 4 im erstgenannten Fall von jener im letztgenannten Fall. Als Ergebnis ist der Aufschlag der Schiene 5 am Arm 4 im erstgenannten Fall schwerer als jener im letztgenannten Fall. Da der Arm 4 als ganzer nachfedert, wenn er den Stoß empfängt, kann der nächste Schreibvorgang der Vorrichtung nicht ordnungsgemäß durchgeführt werden, so lange die Nachfederung nicht verschwunden ist. Wenn der Arm 4 während der Nachfederung abwärts geschwenkt wurde, um den nächsten Schreibvorgang durchzuführen, dann schwingt der Schreibstift auf- und abwärts, so daß seine Spitze in Berührung mit der Oberfläche des Schreibpapiers gelangt, so daß sie Tinte bzw. Schreibflüssigkeit einem unnötigen bzw. unerwünschten Teil der Oberfläche mitteilt. Aus diesem Grund ist der Zeitpunkt, zu welchem die Schiene, die nach dem vorangehenden Schreibvorgang der Vorrichtung aufwärts geschwenkt wurde, wieder abwärts geschwenkt wird, um den Arm abwärts zu schwenken, um die Feder nach unten zu führen, damit sie den nächsten Schreibvorgang durchführt, in Abhängigkeit von der Zeit vorbestimmt, die erforderlich ist, damit die Nachschwingung des Armes im letztgenannten Fall verschwindet, in dem der Schreibstift vom Gehäuserahmen am weitesten entfernt ist. Im Ergebnis wird im erstgenannten Fall der Schreibstift bis zum Verstreichen des Zeitraums nicht nach unten bewegt, obwohl der Schreibstift innerhalb des Zeitraums schon nach unten bewegt werden könnte. In anderen Worten, es wird eine Wartezeit verbracht, die länger ist als die erforderliche Länge, so daß der Schreibwirkungsgrad der Vorrichtung verschlechtert wird. Dies ist ein Problem.

Ferner ist bei einem herkömmlichen Mechanismus zum Auf- und Abwärtsbewegen eines Schreibstiftes in einer Schreibvorrichtung einer solchen Art eine Schreibstift-Hubschiene zum Auf- und Abwärtsschwenken eines schreibstift-Tragarms, der an der Spitze des Arms den Schreibstift hält, nahe der Vorderkante des Gehäuserahmens angeordnet und an beiden Enden der Schiene nahe der rechten und linken Seite des Rahmens so abgestützt, daß die Schiene in einem vorgeschriebenen Bereich auf- und abwärts geschwenkt werden kann, damit sie in und außer Berührung mit der Unterseite des Armes gelangt, um ihn zum Auf- und Abwärtsbewegen des Schreibstiftes aufwärts und abwärts zu schwenken. Die Länge der vertikalen Bewegung des Schreibstiftes hängt ab von seiner Anbringungsstelle längs einer horizontalen y-Achse oder hängt davon ab, ob der Schreibstift nahe beim oder fern vom Gehäuserahmen angeordnet ist. Wenn der Schreibstift, der vom Arm an dessen Spitze gehalten ist, nahe beim Rahmen angeordnet ist, dann wird die Schiene in und außer Berührung mit dem Arm nahe dessen Spitze auf- und abwärts geschwenkt, um den Arm auf- und abwärts zu schwenken, um den Schreibstift auf- und abwärts zu bewegen. Wenn der Schreibstift fern vom Rahmen angeordnet ist, dann wird die Schiene in und außer Berührung mit dem Arm nahe dessen Fußende auf- und abwärts geschwenkt, um den Arm auf- und abwärts zu schwenken, um den Schreibstift auf- und abwärts zu bewegen. Da die Länge der vertikalen Schwenkbewegung der Schiene stets konstant ist, ist die Länge der vertikalen Bewegung des Schreibstifts in jenem Fall, daß der Arm, der den Schreibstift an seiner Spitze hält, dann von der Schiene auf- und abwärts geschwenkt wird, wenn diese nahe dem Fußende des Armes angeordnet ist, größer als in jenem Fall, in dem der Arm von der Schiene auf- und abwärts geschwenkt wird, wenn diese nahe der Spitze des Armes gelegen ist. Im erstgenannten Fall hüpft der Schreibstift auf der Oberfläche des Schreibpapiers auf- und abwärts, so daß er die Qualität der Schrift hierauf erheblich verschlechtert, wenn der Schreibstift bis zur Berührung mit der Oberfläche des Papiers herunterfällt. Da die Länge der vertikalen Bewegung des Schreibstifts im letztgenannten Fall kleiner ist, ist es wahrscheinlich, daß die Spitze des Schreibstiftes einen Schaden verursacht, wie etwa das Papier zu zerreißen, wenn dieses einen Vorsprung hat, mit dem der Schreibstift in Eingriff gelangen kann. Um von einem Schritt des Schreibvorganges zu einem nächsten Schritt des Schreibvorganges voranzuschreiten, wird der Schreibstift-Tragarm einmal aufwärts geschwenkt, dann horizontal bewegt und nachfolgend abwärts geschwenkt. Die Zeit, die er erfordert, um von vorangehenden Schritt des Schreibvorganges zum nächsten Schritt des Schreibvorganges voranzuschreiten, hängt in weitem Umfang von der Anordnung des Schreibstiftes längs der y-Achse ab. Da die vorher festgesetzte Länge für die Zeit an die maximale Zeit angeglichen werden muß, ist der Wirkungsgrad des Schreibvorganges bei der Vorrichtung niedrig.

Ferner umfaßt eine herkömmliche Schreibvorrichtung eine x-Achsenschiene, die von dem Gehäuserahmen getragen ist, so daß sie relativ zum Rahmen einer y-Achse beweglich ist, und der Schreibstift-Tragarm, der an seiner Spitze den Schreibstift hält, ist von der Schiene so getragen, daß er relativ zur Schiene längs einer horizontalen x-Achse beweglich ist, die zur y-Achse senkrecht steht, wobei die Schiene nicht genau längs der y-Achse bewegt werden muß. Bei einem Steuermechanismus für die genaue Bewegung der Schiene längs der y-Achse ist die Schiene mit ihren beiden Enden am Steuerriemen befestigt, die sich längs der y-Achse erstrecken, und einer der Riemen wird in Umlauf versetzt, um die Schiene längs der y-Achse zu bewegen. Die Steuerriemen greifen an ihren beiden Enden in Zahnscheiben ein, die am Gehäuserahmen gelagert sind. Obwohl der Mechanismus bei dem normalen Schreibbetrieb der Vorrichtung kein Problem hat, liegt beim Mechanismus das Problem vor, daß dann, wenn der Schreibstift-Tragarm zwangsweise und weit aus dem Gehäuserahmen herausgezogen wird, um den Schreibstift am Arm anzubringen, an einem der Steuerriemen kräftiger gezogen wird als am anderen, wenn der Arm gegenüber der Mittellinie der Breitenerstreckung des Rahmens von rechts nach links versetzt ist. Der Zahn des Steuerriemens, an dem kräftiger gezogen wird als am anderen, gelangt aus dem Eingriff mit einem Zahn einer Zahnscheibe und greift dann in deren anderen Zahn ein, so daß die Lage des Riemens von jener des anderen Riemens um eine Teilung abweicht, was dazu führt, daß der Arm längs der x- und der y-Achse auf falschen Bahnen läuft, so daß der Schreibvorgang der Vorrichtung unsauber wird.

Die vorliegende Erfindung wurde gemacht, um die oben beschriebenen Probleme auszuräumen. Es ist dementsprechend ein Ziel eines ersten Aspekts der Erfindung, ein Verfahren vorzusehen, um in angemessener Weise das Aufprallgeräusch zu verringern, das dann erzeugt wird, wenn die Schreibstift-Hubschiene einer Schreibvorrichtung nach oben in Berührung mit der Unterseite ihres Schreibstift-Tragarmes geschwenkt wird, um diesen nach oben zu schwenken.

Die Schreibvorrichtung, bei welcher das Aufprallgeräusch bei dem Verfahren verringert wird, das in Übereinstimmung mit dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung vorgesehen ist, umfaßt eine x-Achsenschiene, die vom Gehäuserahmen so getragen ist, daß sie relativ zum Rahmen längs einer horizontalen y-Achse beweglich ist, einen x-Achsenwagen, der von der Schiene so getragen ist, daß er relativ zur Schiene längs einer horizontalen x-Achse beweglich ist, die senkrecht steht zur y-Achse, den Schreibstift- Tragarm, der mit seinem Fußende am Wagen so gelagert ist, daß er auf- und abwärts schwenkbar ist, und an seiner Spitze den Arm trägt, die Schreibstift-Hubschiene, die sich parallel zur x-Achsenschiene erstreckt und so gelagert ist, daß sie imstande ist, nach oben in Berührung mit der Unterseite des Armes geschwenkt zu werden, um den Schreibstift von der Oberfläche eines Schreibpapiers aus nach oben zu schwenken, und nach unten außer Berührung mit der Unterseite des Armes geschwenkt zu werden, um den Schreibstift in Berührung mit der Oberfläche des Papiers fallenzulassen, und die stets in einer solchen Richtung belastet ist, daß sie nach oben geschwenkt wird, und einen Elektromagneten, der erregt wird, um die Schreibstift-Hubschiene nach unten zu schwenken. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar, bevor die Schreibstift- Hubschiene, die dadurch nach oben geschwenkt wird, daß der Elektromagnet außer Erregung gesetzt wird, in Berührung mit der Unterseite des Schreibstift-Tragarms gelangt, der Elektromagnet kurzzeitig erregt wird, um die Aufwärts- Schwenkbewegung der Hubschiene zu verlangsamen.

Es wird bevorzugt, daß Zeit, Ausmaß und Dauer der kurzzeitigen Erregung des Elektromagneten in Abhängigkeit von der Lage des Schreibstifts oder der x-Achsenschiene längs der y-Achse moduliert werden.

Wenn bei dem Verfahren, das in Übereinstimmung mit dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung vorgesehen ist, die Schreibstift-Hubschiene dadurch aufwärts geschwenkt wird, daß man den Elektromagneten außer Erregung setzt, um den Schreibstift-Tragarm nach oben zu schwenken, wird der Elektromagnet kurzzeitig erregt, um eine abwärts gerichtete Schwenkkraft auf die Schiene so aufzubringen, daß die Kraft als eine Bremskraft wirksam ist, die der aufwärts gerichteten Schwenkkraft an der Schiene entgegengerichtet ist, um deren aufwärts gerichtete Schwenkbewegung rapide zu verlangsamen, um den Stoß der Schiene an die Unterseite des Armes zu mindern. Aus diesem Grund wird das Aufprallgeräusch stark verringert.

Zeit, Ausmaß und Dauer der kurzzeitigen Erregung des Elektromagneten können in Abhängigkeit von der Lage des Schreibstifts auf der x-Achsenschiene längs der y-Achse moduliert werden, um stets das Aufprallgeräusch gut zu verringern, ungeachtet der Ungenauigkeit der Montage von Teilen der Schreibvorrichtung und der Lage des Schreibstiftes oder der Schiene längs der y-Achse.

Es ist zusätzlich ein Ziel eines zweiten Aspektes der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren vorzusehen, um die Feder einer Schreibvorrichtung abwärts zu bewegen, ohne eine unnötige Wartezeit zu verbringen, um den Schreibwirkungsgrad der Vorrichtung zu erhöhen.

Das in Übereinstimmung mit dem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung vorgesehene Verfahren sieht eine Schreibvorrichtung vor, mit einer x-Achsenschiene, die vom Gehäuserahmen so getragen ist, daß sie relativ zum Rahmen einer horizontalen y-Achse beweglich ist, einem x-Achsenwagen, der von der Schiene so getragen ist, daß er relativ zur Schiene längs einer horizontalen x-Achse senkrecht zur y-Achse beweglich ist, einem Schreibstift-Tragarm, der an seinem Fußende am Wagen so gelagert ist, daß er auf- und abwärts schwenkbar ist, und der an seiner Spitze den Schreibstift trägt, einer Schreibstift-Hubschiene, die sich parallel zur x-Achsenschiene erstreckt und so gelagert ist, daß sie imstande ist, nach oben in Berührung mit der Unterseite des Armes geschwenkt zu werden, um den Schreibstift von der Oberfläche des Schreibpapiers weg nach oben zu bewegen, und nach unten außer Berührung mit der Unterseite des Armes geschwenkt zu werden, um den Schreibstift in Berührung mit der Oberfläche des Papiers fallenzulassen, und die stets in einer solchen Richtung belastet ist, daß sie aufwärts geschwenkt wird, und einem Elektromagneten, der erregt wird, um die Schreibstift-Hubschiene nach unten zu schwenken. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß Zeit, Ausmaß und Dauer der Erregung des Elektromagneten, die durchgeführt werden, um die Schreibstift-Hubschiene nach unten zu schwenken, nachdem der Elektromagnet zum Aufwärtsschwenken der Schiene außer Erregung gesetzt war, in Abhängigkeit von der Lage des Schreibstifts oder der x-Achsenschiene längs der y-Achse moduliert wird.

Es ist bevorzugt, daß trotz der Spannungsschwankung in der Stromversorgung für den Elektromagneten dieser mit einem konstanten elektrischen Strom gespeist wird.

Bei dem Verfahren, das in Übereinstimmung mit dem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung vorgesehen ist, werden Zeit, Ausmaß und Dauer der Erregung des Elektromagneten, die durchgeführt werden, um die Schreibstift-Hubschiene abwärts zu schwenken, nachdem der Elektromagnet zum Aufwärtsschwenken der Schiene außer Erregung gesetzt war, in Abhängigkeit von der Lage des Schreibstiftes oder der x-Achsenschiene längs der y-Achse so moduliert, daß dann, wenn der Schreibstift infolge der Berührung der Schreibstift-Hubschiene mit dem Schreibstift-Tragarm nachschwingt, der Schreibvorgang der Vorrichtung zu dem Zeitpunkt begonnen wird, der in Abhängigkeit von dem Ausmaß des Nachschwingens moduliert bzw. angepaßt wurde. Aus diesem Grund kann der Schreibvorgang stets zu einer optimalen Zeit begonnen werden, gleichgültig, wo sich der Schreibstift oder der Arm befindet. In anderen Worten, der Schreibstift kann abwärts bewegt werden, ohne daß die unnötige Wartezeit verbracht wird, wie dies der Fall ist bei dem Stand der Technik. Der Zeitraum vom vorausgehenden Schritt des Schreibvorganges zum nachfolgenden Schritt des Schreibvorganges durch die Vorrichtung kann somit verkürzt werden, so daß der Wirkungsgrad ihrer Schreibtätigkeit verbessert wird.

Wenn der Elektromagnet mit dem elektrischen Strom gespeist wird, der trotz der Spannungsschwankung in der Stromversorgung für den Elektromagneten konstant ist, wird der Schreibstift oder der Schreibstift-Tragarm daran gehindert, einen unnötigen Nachschwingvorgang durchzuführen.

Der Mechanismus oder das Verfahren in Übereinstimmung mit dem ersten oder zweiten Aspekt kann dadurch gekennzeichnet sein, daß eine Feder mit ihrem einen Ende in die Schreibstift-Hubschiene und mit ihrem anderen Ende in einen Eingriffsabschnitt eingreift, der am Gehäuserahmen vorgesehen ist, und daß die Lage des eingreifenden Endes der Feder an der Hubschiene oder des Eingriffsabschnitts in Längsrichtung der Feder moduliert bzw. angepaßt werden kann.

Bei dem in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung vorgesehenen Mechanismus wird unmittelbar, bevor die Schreibstift-Hubschiene, die dadurch aufwärts geschwenkt wird, daß der Elektromagnet außer Erregung gesetzt wird, in Berührung mit der Unterseite des Schreibstift-Tragarms gelangt, der Elektromagnet kurzzeitig erregt, um eine abwärts gerichtete Schwenkkraft auf die Schiene so auf zubringen, daß die Kraft als Bremskraft wirksam ist, um der aufwärts gerichteten Schwenkkraft einer wendelförmigen Torsionsfeder entgegengerichtet zu sein, um die Aufwärtsschwenkbewegung der Schiene rapide zu verlangsamen, um den Aufprall der Schiene am Arm zu mindern. Aus diesem Grund wird das Geräusch des Aufpralls stark vermindert.

Die Lage des in Eingriff stehenden Endes der Feder zum Aufwärtsschwenken der Schreibstift-Hubschiene kann in Längsrichtung der Feder dadurch moduliert bzw. angepaßt werden, daß man die Lage des Eingriffsabschnitts ändert, um die aufwärts gerichtete Schwenkkraft der Feder festzusetzen. Aus diesem Grund ist, wenn die Abmessungen und/oder die Montage der Bestandteile der Schreibvorrichtung ungenau sind, wenn die Steifigkeit der Feder nicht gleich einem vorgeschriebenen Wert ist und/oder wenn die Feder ermüdet ist, so daß sie ihre aufwärts gerichtete Schwenkkraft ändert, wird die Lage des Eingriffsabschnitts verändert, um die aufwärts gerichtete Schwenkkraft der Feder so festzusetzen, daß die Aufwärtsschwenkbewegung der Schiene bis in Berührung mit dem Schreibstift-Tragarm stets eine vorgeschriebene Zeit nach dem Außer-Erregung- Setzen des Elektromagneten stattfindet, um die Lärm-Minderungswirkung des Mechanismus noch zu erhöhen.

Es ist ferner ein Ziel eines dritten Aspekts der vorliegenden Erfindung, einen Mechanismus zur Auf- und Abwärtsbewegung eines Schreibstifts auf eine solche Weise vorzusehen, daß die Länge der vertikalen Schwenkbewegung eines Schreibstift-Tragarms, der den Schreibstift hält, stets konstant ist, gleichgültig, wo der Schreibstift längs einer horizontalen y-Achse angeordnet ist.

Der in Übereinstimmung mit dem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung vorgesehene Mechanismus dient zur Auf- und Abwärtsbewegung des Schreibstifts in einer Schreibvorrichtung, die eine x-Achsenschiene aufweist, die an ihren beiden Enden durch ein Paar y-Achsenwagen getragen ist, die gleichzeitig relativ zu einem Gehäuserahmen längs der horizontalen y-Achse bewegt werden; einen x-Achsenwagen, der von der Schiene so getragen ist, daß er relativ zur Schiene längs einer horizontalen x-Achse senkrecht zur y-Achse beweglich ist; den Schreibstift-Tragarm, der an seinem Fußende am x-Achsenwagen so gelagert ist, daß er auf- und abwärts schwenkbar ist, und an seiner Spitze den Schreibstift trägt; eine Schreibstift-Hubschiene, die sich parallel zur x-Achsenschiene erstreckt und so gelagert ist, daß sie imstande ist, nach oben bis in Berührung mit der Unterseite des Armes geschwenkt zu werden, um den Schreibstift von der Oberfläche des Schreibpapiers wegzubewegen und nach unten außer Berührung mit der Unterseite des Armes geschwenkt zu werden, um den Schreibstift bis zur Berührung mit der Oberfläche des Papiers fallenzulassen, und die stets in einer solchen Richtung belastet ist, daß sie nach oben geschwenkt wird; einen Elektromagneten, der erregt wird, um die Schreibstift-Hubschiene abwärts zu schwenken; eine Einrichtung, um die y-Achsenwagen längs der y-Achse zu bewegen; und eine Einrichtung, um den x-Achsenwagen längs der x-Achse zu bewegen. Der Mechanismus ist dadurch gekennzeichnet, daß die Schreibstift-Hubschiene an ihren beiden Enden schwenkbar von den y-Achsenwagen oder von hiermit gekoppelten Teilen getragen ist; daß sich ein Vorsprung vom einen Ende der Hubschiene längs der x-Achse erstreckt und von der Achse der Schwenkbewegung der Hubschiene abgelegen angeordnet ist, und daß ein Betätigungsteil vom Gehäuserahmen getragen ist und sich längs der Gesamtlänge der Bewegung der x-Achsenschiene längs der y-Achse erstreckt, so daß das Betätigungsteil auf- und abwärts geschwenkt werden kann, um den Vorsprung aufwärts und abwärts zu bewegen.

Bei dem in Übereinstimmung mit dem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung vorgesehenen Mechanismus wird der Elektromagnet außer und in Erregung gesetzt, um die Schreibstift-Hubschiene auf- und abwärts zu schwenken, um den Schreibstift-Tragarm auf- und abwärts zu schwenken, um den Schreibstift auf- und abwärts zu bewegen. Da die Hubschiene gemeinsam mit der x-Achsenschiene von den y-Achsenwagen und den mit diesen gekoppelten Teilen getragen ist, werden beide Schienen gemeinsam längs der y-Achse bewegt. Aus diesem Grund kommt die Hubschiene stets in Berührung mit demselben Abschnitt des Armes, so daß die Länge der vertikalen Schwenkbewegung des Armes infolge der Schwenkbewegung der Schiene stets konstant ist. Als Ergebnis ist die Länge nicht übermäßig groß, um etwa den Schreibstift zu veranlassen, aufzuhüpfen oder hierdurch die Schriftqualität zu verschlechtern, noch ist sie übermäßig klein, um den Schreibstift zu veranlassen, in Eingriff mit dem Schreibpapier zu treten und es zu beschädigen. Obwohl der Arm beim Übergang von einem Schritt des Schreibvorganges zu einem anderen Schritt des Schreibvorganges aufwärts geschwenkt, dann horizontal bewegt und nachfolgend wieder abwärts geschwenkt werden muß, ist die Zeit, die er erfordert, um den Übergang durchzuführen, stets konstant, gleichgültig, wo der Schreibstift längs der x-Achse und der y-Achse angeordnet ist. Aus diesem Grund ist der Schreibvorgang der Vorrichtung effizient.

Ferner ist es ein Ziel eines vierten Aspekts der vorliegenden Erfindung, einen Mechanismus zum Steuern der Bewegung einer x-Achsenschiene längs einer horizontalen y-Achse vorzusehen, um die Schiene genau parallel zur Achse zu bewegen.

Der in Übereinstimmung mit dem vierten Aspekt der vorliegenden Erfindung vorgesehene Mechanismus dient zur Steuerung der Bewegung der x-Achsenschiene längs einer horizontalen y-Achse in einer Schreibvorrichtung, mit der Schiene, die von einem Gehäuserahmen so getragen ist, daß sie relativ zum Rahmen längs der y-Achse beweglich ist, einem x-Achsenwagen, der von der Schiene so getragen ist, daß er relativ zur Schiene längs einer horizontalen x-Achse senkrecht zur y-Achse beweglich ist, und einem Schreibstift- Tragarm, der mit seinem Fußende am Wagen gelagert ist und an seiner Spitze einen Schreibstift hält. Der Mechanismus ist dadurch gekennzeichnet, daß Zahnstangenschienen am Gehäuserahmen nahe dem rechten und linken Ende der x-Achsenschienen vorgesehen sind und sich längs der y-Achse erstrecken, und daß Ritzel an dem rechten und linken Ende der x-Achsenschiene vorgesehen sind und in die Zahnstangenschienen so eingreifen, daß die Ritzel hierauf in Verbindung miteinander abrollen.

Es ist bevorzugt, daß die Zahnstangen der Zahnstangenschienen nach unten gewandt sind. Es ist auch bevorzugt, daß die Zähne eines jeden der Ritzel von einer Reihe von Zähnen und einer anderen Reihe von Zähnen mit einer Lagedifferenz von einer halben Teilung gegenüber der ersten gebildet sind, und daß die Zähne einer jeden der Zahnstangen der Zahnstangenschienen von einer Reihe von Zähnen und einer anderen Reihe von Zähnen gebildet sind, die entsprechend dem Ritzel gegenüber den ersten einen Lageunterschied von einer halben Teilung aufweisen.

Der in Übereinstimmung mit dem vierten Aspekt der vorliegenden Erfindung vorgesehene Mechanismus funktioniert so, daß dann, wenn die x-Achsenschiene und der Schreibstift- Tragarm längs der y-Achse bzw. der x-Achse bewegt werden, um ein Zeichen, eine Figur oder dergleichen auf der Oberfläche von Schreibpapier zu schreiben, die an dem rechten und linken Ende der x-Achse vorgesehenen Ritzel gleichzeitig mit der Bewegung der x-Achsenschiene auf den Zahnstangenschienen ablaufen, da die Ritzel in Eingriff mit den Zahnstangenschienen verbleiben. Da die Ritzel in Verbindung miteinander abrollen, werden sie gleichzeitig in derselben Richtung um dieselbe Anzahl von Umdrehungen so gedreht, daß selbst dann, wenn der Schreibstift-Tragarm zwangsweise heftig aus dem Gehäuserahmen längs der y-Achse herausgezogen wird, die Lagen der Ritzel nicht voneinander abweichen. Aus diesem Grund wird die x-Achsenschiene stets präzise parallel zur y-Achse so bewegt, daß das Schreiben des Zeichens, der Figur oder dergleichen nicht unsauber wird.

In den Zähnen der Zahnstangenschienen, die nach unten gewandt sind, ist es weniger wahrscheinlich, daß Staub oder dergleichen dazukommt, an den Zähnen zu haften, so daß der Eingriff der Zähne und der Ritzel sanft bleibt, um die Qualität des Schreibvorganges stabil zu halten. Wenn die Zähne eines jeden der Ritzel und die Zahnstangen der Zahnstangenschienen von zwei Reihen von Zähnen mit der gegenseitigen Lagedifferenz einer halben Steigung gebildet werden, dann werden die Ritzel und Zahnstangen beim Beginn des Rückwärtsumlaufes eines Steuerriemens keinem Totgang unterzogen, so daß die Schriftqualität noch weiter verbessert ist.

Der Mechanismus gemäß der vorliegenden Erfindung kann allerdings dadurch gekennzeichnet sein, daß der y-Achsenwagen oder der x-Achsenwagen einen Befestigungsabschnitt aufweist, an welchem der Steuerriemen mit seinen Enden angebracht ist; der Befestigungsabschnitt weist Paare oberer und unterer Führungsvorsprünge auf, die an beiden Enden des Abschnitts angeordnet sind und sich rechtwinklig quer zur Längsrichtung des Riemens so erstrecken, daß der Abstand zwischen den Vorsprüngen eines jeden Paares nahezu gleich ist der Dicke eines jeden zurückgebogenen und umgefalteten Endabschnitts des Riemens, der dadurch gebildet wird, daß man den Riemen zurückbiegt und ihn dann an seinem Ende faltet; der Befestigungsabschnitt weist auch einen Eingriffsstift auf, der innerhalb eines der Paare oberer und unterer Führungsvorsprünge gelegen ist und sich längs deren erstreckt; beide zurückgebogenen und umgefalteten Endabschnitte des Riemens werden zwischen den Paaren der oberen bzw. unteren Führungsvorsprünge hindurchgelegt; einer der Endabschnitte greift ein in den Eingriffsstift; und eine zusammengedrückte Feder bzw. Druckfeder zum Steuern der Spannung des Riemens ist auf den anderen der Endabschnitte aufgewickelt bzw. um diesen herumgelegt, der innerhalb des anderen der Paare oberer und unterer Führungsvorsprünge gelegen ist, die mit ihren Innenseiten am Ende der Feder in Eingriff stehen.

Bei dem in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung vorgesehenen Mechanismus ist der Steuerriemen an seinen beiden Enden so zurückgebogen und dann umgefaltet, daß der Riemen an beiden Endabschnitten zurückgebogen und umgefaltet ist, von denen einer zwischen einem der Paare aus oberem und unterem Führungsvorsprung hindurchgelegt ist und in den Eingriffsstift am Ende des Abschnitts eingreift. Da die Zähne der übereinandergelegten Teile des oben erwähnten einen Endabschnitts miteinander in Eingriff stehen und der Abschnitt passend zwischen die Führungsvorsprünge so eingesetzt ist, daß nahezu kein Spiel zwischen ihnen freibleibt, weichen die übereinandergelegten Teile nicht voneinander ab. Die zusammengedrückte Feder ist am anderen Ende der Paare oberer und unterer Führungsvorsprünge aufgewickelt bzw. angeordnet, und mit ihrem anderen Ende zwischen die übereinandergelegten Teile des anderen zurückgebogenen und gefalteten Endabschnitt eingeführt, so daß sie nicht vom Endabschnitt freikommt. Dieser andere der Endabschnitte ist zwischen dem anderen der Paare aus oberem und unterem Führungsvorsprung so hindurchgelegt, daß die zusammengedrückte Feder im Inneren der Vorsprünge angeordnet ist und an ihren Innenseiten mit ihrem erstgenannten Ende in Eingriff steht. Somit kann ohne Verwendung eines Befestigungs-Metallteils oder Werkzeugs der Steuerriemen mühelos und zuverlässig mit seinen Enden am Befestigungsabschnitt des y-Achsenwagens oder des x-Achsenwagens durch einen einfachen Arbeitsvorgang angebracht werden, bei dem der Riemen an seinen beiden Enden zurückgebogen und umgefaltet wird, wobei der eine der zurückgebogenen und umgefalteten Endabschnitte des Riemens in Eingriff mit dem Eingriffsstift gebracht wird, die zusammengedrückte Feder auf den anderen der Endabschnitte aufgewickelt bzw. aufgeschoben wird und beide Endabschnitte zwischen den beiden Paaren aus oberem und unterem Führungsvorsprung jeweils hindurchgelegt werden.

Zusätzlich kann ein Schreibstift-Tragarm gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch gekennzeichnet sein, daß er aus einem Metallrahmen hergestellt ist, sowie aus einem Kunstharzabschnitt, der sich in derselben Längsrichtung wie der Metallrahmen erstreckt und dessen Boden niedriger liegt als der des Metallrahmens; der Harzabschnitt weist eine Gleitberührungsfläche auf, die auf der Schiene mindestens dann gleitet, wenn sich die Vorrichtung im Schreibbetrieb befindet; die Unterseite des Armes weist eine obere Oberfläche zwischen der Gleitberührungsfläche und dem Schreibstift-Halteabschnitt auf, so daß die obere Fläche kontinuierlich in eine Wand übergeht, die kontinuierlich in die Gleitberührungsfläche übergeht, und die obere Fläche ist der Schiene über einen Spalt hinweg zugewandt, wenn der Schreibstift zu einer Ablage bewegt ist, wenn sich die Vorrichtung außer Schreibbetrieb befindet; und der Arm weist einen Eingriffspuffer auf, der an der Wand so ausgebildet ist, daß er in Eingriff mit der Schiene gebracht werden kann, um den Arm zu seiner Aufwärtsbewegung zu führen.

Wenn der Schreibstift, der vom Schreibstift-Tragarm gehalten ist, der in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung vorgesehen ist, zur Schreibstift-Auflage bewegt werden soll, wenn sich die Schreibvorrichtung außer Schreibbetrieb befindet, dann wird der Elektromagnet außer Erregung gesetzt, um die Schreibstift-Hubschiene nach oben zu schwenken, um den Arm nach oben zu schwenken, um den Schreibstift nach oben zu bewegen, und der Arm wird dann mit einer x-Achsenschiene bis über den Bereich seiner Schreibbewegung hinaus längs der y-Achse so bewegt, daß die Gleitberührungsfläche des Kunstharzabschnitts des Armes auf der Schreibstift-Hubschiene gleitet, und der Eingriffspuffer wird dann in Eingriff mit der Hubschiene gebracht, so daß Führungsabschrägungen des Puffers auf der Hubschiene gleiten, um den Arm bei seiner Aufwärtsbewegung zu führen. Nachdem der Puffer des Armes somit über die Schreibstift-Hubschiene hinaus bewegt wurde, erreicht der Schreibstift die Schreibstift-Auflage. Zu diesem Zeitpunkt ist die obere Oberfläche der Unterseite des Armes der Hubschiene über einen kleinen Spalt hinweg so zugewandt, daß die Spitze des Schreibstiftes infolge seines Gewichtes in gute, enge Berührung mit der Auflage des Schreibstiftes gelangt. Als Ergebnis ist die Spitze des Schreibstiftes außer Berührung mit der Luft gehalten, so daß Tinte oder Farbe an der Spitze am Trocknen gehindert ist. Da der Elektromagnet in diesem Fall außer Erregung bleibt, verbraucht er nicht unnötig Elektrizität, während sich die Vorrichtung nicht in Schreibbetrieb befindet. Da der Eingriffspuffer und der Kunstharzabschnitt einstückig miteinander ausgebildet sind, ist es nicht erforderlich, im einzelnen Zeit und Mühe auf sich zu nehmen, einen solchen Puffer vorzusehen. Erwünschte Wirkungen können somit durch die vorliegende Erfindung erzeugt werden.

Der Gegenstand der Erfindung wird anhand der beigefügten, schematischen Zeichnung beispielsweise näher erläutert.

Fig. 1 ist eine Perspektivansicht einer Schreibvorrichtung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Fig. 2(a) und (b) sind Ansichten der Vorrichtung, um die Wirkungsweise einer Schreibstift-Hubschiene darzustellen.

Fig. 3(a) und (b) sind Diagramme zum Darstellen der Wirkungsweise der Schiene mit und ohne kurzzeitige Erregung eines Elektromagneten.

Fig. 4(a) und (b) sind Diagramme, die eine Aussage über Aufprallgeräusche liefern, die mit und ohne kurzzeitige Erregung des Elektromagneten erzeugt werden.

Fig. 5(a) und (b) sind Ansichten der Vorrichtung, um die Lagezuordnung zwischen einem Schreibstift- Tragarm und der Schiene bei unterschiedlichen Anordnungen eines Schreibstifts längs der y-Achse darzustellen.

Fig. 6 ist ein Flußdiagramm, um Zeit, Ausmaß und Dauer der kurzzeitigen Erregung der Magnetspule zu bestimmen.

Fig. 7 ist ein Blockschaltbild einer Schaltung, um trotz der Schwankungen in der Spannung für eine Stromversorgung eines Elektromagneten einen konstanten elektrischen Strom zu veranlassen, durch diesen zu strömen.

Fig. 8 ist ein Diagramm, das eine Aussage über die Wellenform eines Impuls-Modulationssignals liefert.

Fig. 9 ist ein Flußdiagramm, um Zeit, Ausmaß und Dauer der Erregung einer Magnetspule zu bestimmen.

Fig. 10 ist ein Blockschaltbild einer Schaltung, um trotz der Schwankung der Spannung einer Stromversorgung für den Elektromagneten einen konstanten elektrischen Strom zu veranlassen, durch diesen zu strömen.

Fig. 11 ist ein Diagramm, das eine Aussage über die Wellenform eines Impuls-Modulationssignals liefert.

Fig. 12(a) und 12(b) sind Ansichten, um den Unterschied im Aufhüpfen eines Schreibstift-Tragarms infolge des Unterschieds in seiner Anordnung längs der y-Achse darzustellen.

Fig. 13 ist eine Perspektivansicht einer Schreibvorrichtung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Fig. 14(a) und (b) sind Ansichten der Vorrichtung, um die Wirkungsweise einer Schreibstift-Hubschiene darzustellen.

Fig. 15 ist eine Ansicht der Vorrichtung, um die Einrichtung zum Anpassen der Feder einer wendelförmigen Torsionsfeder eines Mechanismus zum Verringern des Aufprallgeräusches für die Vorrichtung darzustellen.

Fig. 16 ist eine Ansicht einer Einrichtung zum Anpassen der Kraft einer wendelförmigen Torsionsfeder, die eine modifizierte Ausführung der vorgenannten ist.

Fig. 17 ist eine Draufsicht auf das Eingriffsteil der letztgenannten Einrichtung.

Fig. 18 ist eine Perspektivansicht einer Schreibvorrichtung gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Fig. 19 ist eine Draufsicht auf die Vorrichtung.

Fig. 20 ist eine Seitenansicht eines Mechanismus zum Auf- und Abwärtsbewegen des Schreibstifts der Vorrichtung.

Fig. 21 ist eine Frontansicht des Mechanismus.

Fig. 22 ist eine Perspektivansicht einer Schreibvorrichtung gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Fig. 23 ist eine Draufsicht auf die Vorrichtung.

Fig. 24 ist eine Ansicht der Vorrichtung, um den Zustand des Eingriffs einer Zahnstangenschiene und eines Ritzels sowie den Zustand des Abrollens einer Rolle darzustellen.

Fig. 25 ist ein Schnitt der Vorrichtung längs der Linien X, die in Fig. 23 gezeigt sind.

Fig. 26(a) und (b) sind eine Seitenansicht und eine Frontansicht einer Zahnstangenschiene und eines Ritzels in dem Fall, daß jedes von diesen eine unterschiedliche Reihe von Zähnen mit einer Lagedifferenz von einer halben Teilung aufweist.

Fig. 27 ist eine Perspektivansicht einer Schreibvorrichtung gemäß einer Modifizierung bei den Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung.

Fig. 28 ist eine Frontansicht eines Mechanismus zum Befestigen eines Steuerriemens mit seinen Enden an einem Wagen.

Fig. 29 ist eine Explosions-Perspektivansicht des Mechanismus.

Fig. 30 ist eine Perspektivansicht einer Schreibvorrichtung gemäß einer weiteren Modifizierung bei den Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung.

Fig. 31 ist eine teilweise geschnittene Perspektivansicht eines Schreibstift-Tragarms.

Fig. 32 ist eine Ansicht der Vorrichtung, um die Wirkungsweise des Armes darzustellen, wenn sich die Vorrichtung nicht in Schreibbetrieb befindet.

Fig. 33(a) und (b) sind Ansichten der Vorrichtung, um die Wirkungsweise einer Schreibstift-Hubschiene darzustellen.

Es erfolgt nun die detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele.

Ein erstes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Das Ausführungsbeispiel ist ein Verfahren zum Verringern eines Aufprallgeräusches, welches dann erzeugt wird, wenn die Schreibstift-Hubschiene einer Schreibvorrichtung, die in Fig. 1 gezeigt ist, nach oben in Berührung mit der Unterseite ihres Schreibstift-Tragarmes gebracht wird, um diesen nach oben zu schwenken.

Die Schreibvorrichtung umfaßt einen Gehäuserahmen 1; eine x-Achsenschiene 2, die vom Rahmen so getragen ist, daß sie relativ zum Rahmen längs einer horizontalen y-Achse beweglich ist; einen x-Achsenwagen 3, der von der Schiene so getragen ist, daß er relativ zur Schiene längs einer horizontalen x-Achse senkrecht zur y-Achse beweglich ist; den Schreibstift-Tragarm 4, der an seinem Fußende mit einem Scharnier am Wagen so gelagert ist, daß er auf- und abwärts schwenkbar ist und einen Schreibstift 10 an der Spitze des Armes trägt; die Schreibstift-Hubschiene 5, um den Arm auf- und abwärts zu schwenken, um den Schreibstift auf- und abwärts zu bewegen; einen Antriebsmechanismus A, um den Arm mit der x-Achsenschiene längs der y-Achse zu bewegen; einen Antriebsmechanismus B, um den Arm zusammen mit dem Wagen längs der x-Achse zu bewegen; einen Antriebsmechanismus C, um die Schreibstift-Hubschiene auf- und abwärts zu schwenken, um den Arm auf- und abwärts zu schwenken; und einen Regler, um die Antriebsmechanismen einzustellen bzw. zu steuern. Die Vorrichtung umfaßt auch Führungsschienen 6, die nahe der rechten und linken Seite des Gehäuserahmens 1 vorgesehen sind und sich parallel zueinander längs der y-Achse erstrecken; y-Achsenwagen 7, die an der x-Achsenschiene 2 an deren beiden Enden so befestigt sind, daß sie längs der Führungsschienen beweglich sind; einen Schreibstifthalter 9, der am Schreibstift- Tragarm 4 an dessen Spitze angebracht ist; den Schreibstift 10, der abnehmbar in Schraubeingriff mit dem Halter steht; und Rollen 11, die am x-Achsenwagen 3 angebracht sind und die x-Achsenschiene 2 an ihren beiden Seitenkanten so einklemmen, daß der Wagen mit den Rollen an der Schiene längs deren Längsrichtung bewegt werden kann.

Die Schreibstift-Hubschiene 5 ist eine schlanke Platte, die sich nahe der Vorderkante des Gehäuserahmens 1 parallel zur x-Achsenschiene 2 erstreckt und an den Mitten der beiden Endabschnitte der Platte mit Stiften 12 am Rahmen so gelagert ist, daß die Platte auf- und abwärts geschwenkt werden kann, so daß ihre beiden Hauptflächen nahezu vertikal und horizontal eingestellt werden können und eine Seitenkante 5a der Platte auf- und abwärts bewegt werden kann.

Der Antriebsmechanismus C zum Auf- und Abwärtsschwenken der Schreibstift-Hubschiene 5 zum Auf- und Abwärtsschwenken des Schreibstift-Tragarms 4 umfaßt eine wendelförmige Torsionsfeder 13, die die Schiene an ihrer einen Hauptfläche in einer solchen Richtung belastet, daß normalerweise die Seitenkante 5a der Schiene nach oben bewegt wird. Ein Seil 14 ist an die Schiene an deren anderer Seitenkante 5b angekoppelt, und ein Elektromagnet 15 ist vorgesehen, an dem das Seil mit seinem anderen Ende angekoppelt ist. Wenn der Elektromagnet 15 außer Erregung gesetzt ist, dann wird die Schiene 5 durch die Kraft der Feder 13 so geschwenkt, daß beide Hauptflächen der Schiene nahezu vertikal stehen und ihre Seitenkante 5a nach oben bewegt ist, so daß die Seitenkante in Berührung mit der Unterseite des Schreibstift-Tragarms 4 gelangt, um den Schreibstift 10 von der Oberfläche P eines Schreibpapiers aus nach oben zu bewegen, wie in Fig. 2(a) gezeigt ist. Wenn der Elektromagnet 15 erregt wird, dann wird vom Elektromagneten am Seil 14 angezogen, um die Schiene 5 nach unten zu schwenken, um ihre beiden Hauptflächen nahezu horizontal zu legen und die Seitenkante 5a der Schiene so nach unten zu bewegen, daß die Kante außer Berührung mit dem Arm 4 gelangt, um ihn der Schwerkraft auszusetzen, um den Schreibstift 10 nach unten in Berührung mit der Oberfläche P des Schreibpapiers zu bewegen, wie in Fig. 2(b) gezeigt ist.

Der Antriebsmechanismus A zum Bewegen des Schreibstift- Tragarms 4 längs der y-Achse ist am Gehäuserahmen 1 vorgesehen und umfaßt die x-Achsenschiene 2, die y-Achsenwagen 7, die an der Schiene befestigt sind und längs der y-Achse beweglich sind, einen Steuer- bzw. Taktsteuerriemen 16, der sich längs der y-Achse erstreckt und an einen der Wagen angekoppelt ist, und einen Schrittmotor 18, um den Riemen in Umlauf zu versetzen, um die Schiene längs der y- Achse zu bewegen. Wenn der Schrittmotor 18 in Wirkung gesetzt wird, dann wird der Steuerriemen 16 in Umlauf versetzt, um die Wagen 7 und die Schiene 2 gemeinsam längs der y-Achse zu bewegen, um den Schreibstift-Tragarm 4 längs der Achse zu bewegen.

Der Antriebsmechanismus B zum Bewegen des Schreibstift- Tragarms 4 längs der x-Achse ist am Gehäuserahmen 1 vorgesehen und umfaßt den x-Achsenwagen 3, eine Drehwelle 20, die unter dem Steuerriemen 16 vorgesehen ist und sich längs der y-Achse erstreckt, einen Schrittmotor 21, der mit der Welle verbunden ist, um sie zu drehen, um den Wagen längs der x-Achse zu bewegen, eine Zahnscheibe 22, die an einem der y-Achsenwagen 7 so gelagert ist, daß sie gemeinsam mit der Welle drehbar und an dieser verschieblich ist, eine andere Zahnscheibe 23, die am anderen der y-Achsenwagen gelagert ist, und einen Steuerriemen 24, der in beide Zahnscheiben eingreift und am x-Achsenwagen befestigt ist. Wenn der Schrittmotor 21 in Wirkung gesetzt wird, dann wird die Drehwelle 20 in Drehung versetzt, um den Steuerriemen 24 durch Wirkung der Zahnscheiben 22 und 23 in Umlauf zu versetzen, um den x-Achsenwagen 3 längs der x-Achse zu bewegen, um den Schreibstift-Tragarm 4 längs der Achse zu bewegen.

Die Schrittmotoren 18 und 21 sind an den Regler angeschlossen, der von einem Mikrocomputer (in den Zeichnungen jedoch nicht gezeigt) gebildet ist. Befehle werden vom Regler abgegeben, um die Schrittmotoren 18 und 21 um vorbeschriebene Ausmaße zu drehen. Der y-Achsenwagen 7, der die Scheibe 22 trägt, ist auf der Drehwelle 20 verschieblich.

Wenn ein Zeichen, eine Figur oder dergleichen auf der Oberfläche P des Schreibpapiers von der Schreibvorrichtung geschrieben werden soll, dann wird der Schreibstift-Tragarm 4 abwärts geschwenkt, um den Schreibstift 10 in Berührung mit der Oberfläche des Papiers zu versetzen, und dann längs der x-Achse und der y-Achse bewegt, um einen Schritt des Schreibvorganges mit dem Schreibstift auf der Oberfläche des Papiers durchzuführen, und wird nachfolgend wieder nach oben geschwenkt, längs der x-Achse und der y-Achse bewegt, wieder nach unten geschwenkt, um den Schreibstift wieder in Berührung mit der Oberfläche des Papiers zu bringen, und dann längs der Achsen bewegt, um einen anderen Schritt des Schreibvorganges mit dem Schreibstift auf der Oberfläche des Papiers durchzuführen. Eine Anzahl solcher Schritte des Schreibvorganges werden somit wiederholt mit dem Schreibstift 10 durchgeführt, um das Zeichen, die Figur oder dergleichen auf der Oberfläche P des Papiers zu schreiben.

Um den schreibstift-Tragarm 4 auf- und abwärts zu schwenken, um den Schreibstift 10 auf- und abwärts zu bewegen, wird die Schreibstift-Hubschiene 5 dadurch nach oben und unten geschwenkt, daß der Elektromagnet 15 unter der steuernden Wirkung des Reglers außer und in Erregung gesetzt wird. Der Regler ist so voreingestellt, daß er den Elektromagneten 15 kurzzeitig erregt, unmittelbar bevor die Schiene 5, die gerade dadurch nach oben geschwenkt wird, daß der Elektromagnet außer Erregung gesetzt wurde, in Berührung mit der Unterseite des Arms 4 gelangt. Weil keine Erregung vorliegt, wird lediglich die nach oben gerichtete Schwenkkraft der wendelförmigen Torsionsfeder 13 auf die Schiene 5 aufgebracht, so daß sie nach oben geschwenkt wird, um den Arm 4 nach oben zu schwenken, wie in Fig. 2(a) gezeigt. Wegen der kurzzeitigen Erregung während der Aufwärts-Schwenkbewegung der Schiene 5 wird auch eine abwärts gerichtete Schwenkkraft auf die Schiene vom Magneten 15 aufgebracht, so daß die Kraft als Bremskraft wirksam ist, um der aufwärts gerichteten Schwenkkraft der Feder 13 entgegenzuwirken, um die Aufwärts-Schwenkbewegung der Schiene rapide zu verlangsamen, damit deren Aufprall auf der Unterseite des Armes 4 vermindert wird, so daß das Aufprallgeräusch verringert wird.

Fig. 3(a) ist ein Diagramm, das den Fall zeigt, in dem die kurzzeitige Erregung nicht durchgeführt wird. Fig. 3(b) ist ein Diagramm, das den Fall zeigt, in dem die kurzzeitige Erregung durchgeführt wird. Fig. 3(b) zeigt, daß der Gradient einer Linie, die die aufwärts gerichtete Schwenkbewegung der Schreibstift-Hubschiene 5 bezeichnet, zum Zeitpunkt der kurzzeitigen Erregung abnimmt. Die Abnahme bedeutet die Verlangsamung der Aufwärts-Schwenkbewegung. Die Schiene 5 wird veranlaßt, mit dem Schreibstift-Tragarm 4 zum Zeitpunkt oder nahe dem Zeitpunkt der Verlangsamung in Berührung zu gelangen, so daß das Aufprallgeräusch erheblich verringert ist.

Fig. 4(a) ist eine graphische Darstellung, die das nicht verringerte Aufprallgeräusch zeigt. Fig. 4(b) ist eine graphische Darstellung, die das verringerte Aufprallgeräusch zeigt. Bei einem Experiment mit dem Verfahren wurde das Aufprallgeräusch hinlänglich vermindert, um es bei Leuten an der Arbeit in einem Büro nicht unangenehm spürbar zu machen. Es ist deshalb deutlich, daß das Aufprallgeräusch durch Verlangsamen der Aufwärts-Schwenkbewegung der Schreibstift-Hubschiene 5 nach dem Verfahren ausreichend verringert ist. Der Abschnitt a der oben genannten graphischen Darstellung bezeichnet das Aufprallgeräusch, das zum Zeitpunkt des Aufschlags der Schiene 5 gegen den Schreibstift-Tragarm 4 erzeugt wird. Ein anderer Abschnitt b der graphischen Darstellung bezeichnet ein Geräusch, das wegen der Schwingung des x-Achsenwagens 3, des Fußabschnitts des Armes 4 und anderer Teile der Vorrichtung erzeugt wird, die von dem Aufprall herrührt. Obwohl das letztgenannte Geräusch gravierender ist als das Aufprallgeräusch, wird dieses letztgenannte Geräusch als Ergebnis der Verringerung des erstgenannten Geräusches in hohem Umfang verringert.

Es ist bevorzugt, daß Zeit, Ausmaß und Dauer der kurzzeitigen Erregung des Elektromagnet 15 unter der steuernden Wirkung des Reglers in Abhängigkeit von der Lage des Schreibstiftes 10 längs der y-Achse moduliert bzw. abgestimmt werden. Da der Abstand h1 zwischen dem Schreibstift-Tragarm 4 und der Schreibstift-Hubschiene 5 in dem Fall, daß der Schreibstift 10 dem Gehäuserahmen 1 nächstgelegen ist und mit der Spitze auf der Oberfläche P des Schreibpapiers aufsitzt, wie in Fig. 5(a) gezeigt, sich unterscheidet vom Abstand h2 zwischen dem Arm und der Schiene in jenem Fall, in dem der Schreibstift am weitesten vom Rahmen entfernt ist und mit seiner Spitze auf der Oberfläche des Papiers aufsitzt, wie in Fig. 5(b) gezeigt, unterscheidet sich die Zeit, die in Anspruch genommen wird, um die Schiene nach oben in Berührung mit dem Arm 4zu schwenken, nachdem damit begonnen wurde, den Elektromagneten 15 im erstgenannten Fall außer Erregung zu setzen, von jener, die erforderlich ist, um die Schiene nach oben in Berührung mit dem Arm zu schwenken, nachdem damit begonnen wurde, den Elektromagneten im letztgenannten Fall außer Erregung zu setzen. Aus diesem Grund muß die kurzzeitige Erregung des Elektromagneten 15 verhältnismäßig früh im erstgenannten Fall, aber im letztgenannten Fall verhältnismäßig spät durchgeführt werden, sowohl in Anbetracht der möglichen Ungenauigkeit der Montage des Schreibstifts 10 und anderer Teile der Schreibvorrichtung, wie auch angesichts der in Anspruch zu nehmenden Zeit. Wenn Zeit und Ausmaß der kurzzeitigen Erregung für beide Fälle unverändert blieben, dann wäre die Zeit zwar in Ordnung, aber die Aufwärts-Schwenkbewegung der Schiene 5 würde nach deren Berührung mit dem Arm 4 im erstgenannten Fall verzögert, und die Zeit käme im letztgenannten Fall so frühzeitig, so daß die Zeit verlängert würde, die es in Anspruch nehmen würde, um die Schiene in Berührung mit dem Arm nach oben zu schwenken. Es ist deshalb bevorzugt, daß Zeit, Ausmaß und Dauer der kurzzeitigen Erregung in Abhängigkeit von der Lage des Schreibstifts 10 auf der x-Achsenschiene 2 längs der y-Achsenschiene bestimmt werden. Für die Bestimmung wird die Lage des Schreibstifts 10 oder der Schiene 2 längs der y-Achse durch die zentrale Verarbeitungseinheit des Reglers so errechnet, daß die optimalen Daten der Schreibstift-Hubschienen-Steuerdaten aus Zeit, Ausmaß und Dauer der kurzzeitigen Erregung auf der Grundlage der errechneten Lage ausgewählt werden, um die kurzzeitige Erregung durchzuführen, wie in Fig. 6 gezeigt ist, die ein Flußdiagramm ist. Die optimalen Daten werden auf der Grundlage der y-Achsordinaten Ty der errechneten Stelle wie folgt ausgewählt:

Daten (1), wenn (Ty) < Y1,

Daten (2), wenn Y1 = oder < (Ty) < Y2,

Daten (3), wenn Y2 = oder < (Ty) < Y3.

Zeit, Ausmaß und Dauer der kurzzeitigen Erregung des Elektromagneten 15 kann somit in Abhängigkeit von der Lage des Schreibstifts 10 oder der x-Achsenschiene 2 längs der y-Achse so optimiert werden, daß die Aufwärtsschwenkbewegung der Schreibstift-Hubschiene 5 zu einem optimalen Zeitpunkt für eine optimale Dauer verlangsamt wird.

Da die Verlangsamung durch die Schwankung in der Antriebsspannung zum Erregen des Elektromagneten 15 beeinträchtigt wird, ist es bevorzugt, daß die Schwankung von der zentralen Verarbeitungseinheit des Reglers überwacht wird, um zu veranlassen, daß trotz der Schwankung ein konstanter elektrischer Strom durch den Elektromagneten zu dessen Erregung strömt, wie in Fig. 7 gezeigt ist, die ein Blockdiagramm ist. Die Verarbeitung von nun an wird mit dem Blockdiagramm beschrieben. Die Spannung VMM einer Stromversorgung für den Elektromagneten 15 wird als erstes in einen digitalen Wert in Übereinstimmung mit einer Formel DV=AD(VMM) umgewandelt, worin DV ein Parameter ist. Die Impulsmodulations-Signaldaten, die in einem Programm oder einer Tabelle bereitstehen, werden einer Umwandlung-Berechnung in Übereinstimmung mit einer Formel P=PWMDV so unterzogen, daß der Wert P des Impulsmodulationssignals bestimmt ist. Fig. 8 zeigt die Wellenform des Impulsmodulationssignals, das von einem Impulsmodulations-Signalgenerator abgegeben wird. Das Verhältnis DV zwischen der Anschaltdauer ton des Signals und dessen Periode T wird ausgedrückt als DV=ton/T=DVtyP. Der elektrische Strom ISOL, der veranlaßt wird, durch den Elektromagneten zu strömen, wird in Übereinstimmung mit einer Formel ISOL=VMM·DV/RSOL errechnet, wenn der Wirkungsgrad und die Schalteigenschaften eines Treibers für den Elektromagneten ideal sind. In dieser Formel liegen ISOL, VMM und RSOL in den Einheiten A, V bzw. Ω vor. Es kann somit veranlaßt werden, daß trotz der Schwankung in der Spannung der Stromversorgung ein konstanter elektrischer Strom durch den Elektromagneten 15 hindurchströmt.

Es wird nun im einzelnen Bezug auf ein Verfahren des zweiten bevorzugten Ausführungsbeispiels gemäß der vorliegenden Erfindung genommen. Da viele Teile dieses Ausführungsbeispiels dieselben sind wie im ersten Ausführungsbeispiel, werden diese Teile mit denselben Bezugszeichen bezeichnet und ihre detaillierte Beschreibung ist hier weggelassen.

Das zweite Ausführungsbeispiel ist ein Verfahren zum Abwärtsbewegen des Schreibstifts einer Schreibvorrichtung ohne Verbrauchen einer unnötigen Wartezeit.

Bei der Schreibvorrichtung des zweiten Ausführungsbeispiels wird, wenn ein Zeichen, eine Figur oder dergleichen auf der Oberfläche P des Schreibpapiers durch die Schreibvorrichtung geschrieben werden soll, der Schreibstift- Tragarm 4 nach unten geschwenkt, um den Schreibstift 10 in Berührung mit der Oberfläche des Papiers zu bringen, und dann längs der x-Achse und der y-Achse bewegt, um einen Schritt des Schreibvorganges durchzuführen, wobei der Schreibstift auf der Oberfläche des Papiers befindlich ist, und wird nachfolgend aufwärts geschwenkt, längs der x-Achse und der y-Achse bewegt und wiederum nach unten geschwenkt, um den Schreibstift wieder in Berührung mit der Oberfläche des Papiers zu bringen, und dann wieder längs der Achsen bewegt, um einen anderen Schritt des Schreibvorganges mit dem Schreibstift auf der Oberfläche des Papiers durchzuführen. Eine Anzahl solcher Schreibschritte werden somit wiederholt mit dem Schreibstift 10 durchgeführt, um das Zeichen, die Figur oder dergleichen auf der Oberfläche P des Schreibpapiers zu schreiben.

Um den Schreibstift-Tragarm 4 auf- und abwärts zu schwenken, um den Schreibstift 10 auf- und abwärts zu bewegen, wird die Schreibstift-Hubschiene 5 dadurch auf- und abwärts geschwenkt, daß der Elektromagnet 15 unter der steuernden Tätigkeit des Reglers außer und in Erregung gesetzt wird. Nachdem der vorangehende Schritt des Schreibvorganges beim Schreiben des Zeichens, der Figur oder dergleichen auf der Oberfläche des Papiers durchgeführt wurde, wird der Elektromagnet 15 außer Erregung gesetzt, um die Schreibstift-Hubschiene 5 nach oben zu schwenken, um den Schreibstift-Tragarm 4 nach oben zu schwenken. Unmittelbar nach dem Aufwärtsschwenken des Armes 4 sollte der Elektromagnet 15 bevorzugt wiederum erregt werden, um die Schiene 5 nach unten zu schwenken, um den Arm nach unten zu schwenken, um den Schreibstift 10 wieder nach unten und in Berührung mit der Oberfläche des Papiers zu bringen, um den nächsten Schritt des Schreibvorganges durchzuführen. Da jedoch der Arm 4 infolge des Stoßes der aufwärts geschwenkten Schiene 5 am Arm nachfedert, kann der Arm solange nicht nach unten geschwenkt werden, bis die Nachfederung verschwindet. In dem Fall, daß der Schreibstift 10 dem Gehäuserahmen nächstgelegen ist, wie in Fig. 12(a) gezeigt, ist das Nachfedern des Armes 4 gering, wie hier durch eine gestrichelte Linie gezeigt, und die Zeit, die die Nachfederung des Armes 4 einnimmt, ist groß, wie hier durch eine gestrichelte Linie gezeigt, und die Zeit, die erforderlich ist, damit das Nachfedern verschwindet, ist gering. Deshalb würde, wenn der Zeitpunkt, zu welchem die Schiene 5 nach oben geschwenkt wird, um den Arm 4 aufwärts zu schwenken, in Abhängigkeit von der Zeit im letztgenannten Fall vorläge, die Wartezeit, die verbraucht werden sollte, bevor die Schiene aufwärts geschwenkt wird, um den Arm im erstgenannten Fall aufwärts zu schwenken, länger sein als die erforderliche Dauer, so daß der Wirkungsgrad des Schreibvorganges durch die Vorrichtung verschlechtert wird. Aus diesem Grund ist es bevorzugt, daß der Zeitpunkt, zu welchem der Elektromagnet 15 wiederum erregt wird, so daß die am Ende des vorangehenden Schrittes des Schreibvorganges aufwärts geschwenkte Schiene 5 wieder nach unten geschwenkt wird, um den Arm 4 nach unten zu schwenken, um den nächsten Schritt des Schreibvorganges durchzuführen, in Abhängigkeit von der Lage des Armes längs der y-Achse angepaßt. Für die Anpassung wird die Lage des Armes 4 oder der x-Achsenschiene 2 errechnet, und die optimalen Daten aus den Schreibstift-Hubschienen- Steuerdaten werden in Abhängigkeit von der errechneten Lage ausgewählt, um den Zeitpunkt zu bestimmen, an welchem der Elektromagnet 15 wieder erregt wird, um den Arm nach unten zu schwenken, um den Schreibstift 10 nach unten zu bewegen, wie in Fig. 9 gezeigt ist, die ein Flußdiagramm ist. Die Auswahl wird auf der Grundlage der y-Achsenordinate Ty der errechneten Lage durchgeführt wie folgt:

Daten (1), wenn (Ty) < Y1,

Daten (2), wenn Y1 = oder < (Ty) < Y2,

Daten (3), wenn Y2 = oder < (Ty) < Y3.

Der Zeitpunkt, zu welchem die Schreibstift-Hubschiene 5, die am Ende des vorangehenden Schrittes des Schreibvorganges aufwärts geschwenkt wurde, wieder nach unten geschwenkt wird, um den Arm 4 nach unten zu schwenken, um den nächsten Schritt des Schreibvorganges durchzuführen, wird somit in Abhängigkeit von der Lage des Armes oder der x-Achsenschiene 2 längs der y-Achse so bestimmt, daß die nächste Reihe von Schreibbewegungen zum optimalen Zeitpunkt begonnen wird, wo immer auch der Arm gelegen ist. In anderen Worten, es wird keine unnötige Schreibzeit vor dem Start verbraucht, und der Zeitintervall vom vorangehenden Schritt des Schreibvorganges zum nächsten Schritt des Schreibvorganges wird verkürzt, um den Wirkungsgrad des Schreibvorganges durch die Vorrichtung zu fördern.

Die Größe des Nachfederns des Armes 4 infolge der Berührung der aufwärts geschwenkten Schiene 5 hiermit hängt nicht nur von der Lage des Arms oder der x-Achsenschiene 2 längs der y-Achse ab, sondern auch von der Größe des elektrischen Stroms, der veranlaßt wird, durch den Elektromagneten 15 zu dessen Antrieb hindurchzufließen. Da die Größe des Stroms von der der Spannung einer Stromversorgung für den Elektromagneten 15 abhängig ist, wird die Schwankung in der Spannung durch die zentrale Verarbeitungseinheit des Reglers überwacht, um die Größe des Stroms trotz der Schwankung konstant zu halten, wie in Fig. 10 gezeigt, die ein Blockschaltbild ist. Der Verarbeitungsvorgang bei dem Blockschaltbild wird nun beschrieben. Die Spannung VMM einer Stromversorgung für den Elektromagneten 15 wird zunächst in einen digitalen Wert in Übereinstimmung mit einer Formel DV=AD(VMM) umgewandelt, worin DV ein Parameter ist. Die Impulsmodulations-Signaldaten, die in einem Programm oder einer Tabelle vorbereitet wurden, werden einer Umwandlungsrechnung in Übereinstimmung mit einer Formel P=PWMDV so unterzogen, daß der Wert P des Impulsmodulationssignals PWM bestimmt wird. Fig. 11 zeigt die Wellenform des Impulsmodulationssignals, das von einem Impulsmodulations-Signalgenerator abgegeben wird. Das Verhältnis DV zwischen der Anschaltdauer ton des Signals und dessen Periode T wird ausgedrückt durch DV=ton/T=DVtyP. Der elektrische Strom ISOL, der veranlaßt wird, durch den Elektromagneten zu strömen, wird in Übereinstimmung mit der Formel ISOL=VMM·DV/RSOL errechnet, wenn der Wirkungsgrad und die Schalteigenschaft eines Treibers für den Elektromagneten ideal sind. In dieser Formel erscheinen ISOL, VMM und RSOL in den Einheiten A, V bzw. Ω. Somit kann trotz der Schwankung in der Spannung der Stromversorgung konstanter elektrischer Strom veranlaßt werden, durch den Elektromagneten 15 zu strömen.

Obwohl die Modulation bzw. Abstimmung von Zeitpunkt, Ausmaß und Dauer der Erregung des Elektromagneten 15 und die Konstanthaltung der Größe des elektrischen Stromes für den Elektromagneten bei dem Verfahren zum Abwärtsbewegen des Schreibstiftes 10 der Schreibvorrichtung durchgeführt werden, kann eine solche Anpassung und Konstanthaltung auch an einer Schreib- oder Zeichenvorrichtung einer anderen Art angewandt werden.

Es wird nun im einzelnen Bezug auf eine modifizierte Ausführung des ersten und zweiten bevorzugten Ausführungsbeispiels gemäß der vorliegenden Erfindung vorgenommen. Da viele Teile dieses Ausführungsbeispiels dieselben sind wie beim ersten Ausführungsbeispiel, sind diese Teile mit denselben Bezugszeichen bezeichnet, und ihre detaillierte Beschreibung ist hier weggelassen.

Die oben erwähnten Ausführungsbeispiele können auf eine solche Weise modifiziert werden, daß die wendelförmige Torsionsfeder 113 mit ihrem einen Ende 113a in die Schreibstift-Hubschiene 105 und mit ihrem anderen Ende 113b in einen Eingriffsabschnitt 17 eingreift, wie in den Fig. 13 bis 15 gezeigt. Der Eingriffsabschnitt 17 ist von der Berührungsfläche eines Eingriffsblockes 17A gebildet, der an dem unteren Abschnitt 1a des Gehäuserahmens 1 vorgesehen ist, und er hat ein schlankes Loch 18, durch welches sich eine Schraube 19 erstreckt. Die Schraube 19 greift in eine Sackbohrung ein, die im unteren Abschnitt des Gehäuserahmens 1 vorgesehen ist (in der Zeichnung nicht gezeigt). Wenn die Schraube 19 gelöst wird, dann kann der Eingriffsblock 17A zur Schreibstift-Hubschiene 105 hin oder von dieser weg versetzt werden. Die Schraube 19 kann festgezogen werden, um den Block 17A in einer gewünschten Lage zu sichern, um die Stelle des in Eingriff stehenden Endes 113a der wendelförmigen Torsionsfeder 113 in ihrer Längsrichtung anzupassen, um die Schienen-Schwenkkraft der Feder von vornherein festzusetzen.

Die Lage des in Eingriff stehenden Endes 113b der wendelförmigen Torsionsfeder 113 zum Aufwärtsschwenken der Schreibstift-Hubschiene 105 kann in Längsrichtung der Feder dadurch angepaßt werden, daß man die Lage des Eingriffsblocks 17A ändert, um die aufwärts gerichtete Schwenkkraft der Feder zu ändern, wie oben erwähnt. Aus diesem Grund wird, wenn die Abmessungen oder/und die Montage der Bestandteile der Schreibvorrichtung ungenau sind, die Steifigkeit der Feder 113 nicht gleich ist einem vorgeschriebenen Wert und/oder die Feder ermüdet ist, so daß sie ihre Aufwärts-Schwenkkraft ändert, die Lage des Eingriffsblocks 17A geändert, um die Aufwärts-Schwenkkraft der Feder festzusetzen, damit die Schiene 105 stets eine vorgeschriebene Zeit nach dem Außer-Erregung-Setzen des Elektromagneten 1105 in Berührung mit dem Schreibstift- Tragarm 4 schwenkt, um die Geräusch-Verringerungswirkung des Geräusch-Verringerungsmechanismus noch zu erhöhen.

Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die oben beschriebene Einrichtung zum Anpassen der Lage des in Eingriff stehenden Endes 113b der wendelförmigen Torsionsfeder 113 zum Festsetzen ihrer Aufwärts-Schwenkkraft für die Schreibstift-Hubschiene 105 beschränkt. Beispielsweise kann die Einrichtung ersetzt werden durch eine Einrichtung, die ein Eingriffsteil 17B umfaßt, das am unteren Abschnitt 1a des Gehäuserahmens 1 befestigt ist und eine Anzahl von Eingriffsnuten 2105 aufweist, die zur Schiene 105 hin nebeneinander angeordnet sind, wie in den Fig. 16 und 17 gezeigt. Im Fall der Verwendung der letztgenannten Einrichtung greift die Feder 113 mit ihrem einen Ende 113b in eine ausgewählte der Eingriffsnuten 2105 des Eingriffsteils 17B ein, um die Lage des in Eingriff stehenden Endes der Feder in deren Längsrichtung anzupassen. Außerdem muß ein solches Eingriffsteil nicht notwendigerweise am Gehäuserahmen 1 vorgesehen sein, sondern kann auch an der Schiene 105 vorgesehen sein. Beispielsweise kann eine Anzahl von Eingriffsabschnitten an der Schiene so ausgebildet sein, daß die Feder 113 an ihrem einen Ende in Eingriff mit einem ausgewählten Abschnitt gelangt. Ferner können die Lagen der beiden in Eingriff stehenden Enden der Feder 113 so angepaßt werden, daß sie deren Aufwärtsschwenkkraft festsetzen.

Ein drittes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Das Ausführungsbeispiel ist ein Mechanismus zum Auf- und Abwärtsbewegen eines Schreibstifts in einer Schreibvorrichtung, die in den Fig. 18 und 19 gezeigt ist.

Die Schreibvorrichtung umfaßt einen Gehäuserahmen 201; eine x-Achsenschiene 202, die vom Rahmen so getragen ist, daß sie relativ zum Rahmen längs einer horizontalen y-Achse beweglich ist; einen x-Achsenwagen 203, der von der Schiene so getragen ist, daß er relativ zur Schiene längs einer horizontalen x-Achse und senkrecht zu der y-Achse beweglich ist; einen Schreibstift-Tragarm 204, der an seinem Fußende mit einem Scharnier am Wagen so gelagert ist, daß er auf- und abwärts schwenkbar ist und den Schreibstift 210 an seiner Spitze trägt; die Schreibstift-Hubschiene 205 zum Auf- und Abwärtsschwenken des Armes, um den Schreibstift auf- und abwärts zu bewegen; einen Antriebsmechanismus A, um den Arm zusammen mit der x-Achsenschiene längs der y-Achse zu bewegen; einen Antriebsmechanismus B, um den Arm zusammen mit dem Wagen längs der x-Achse zu bewegen; und einen Regler zum Steuern des Antriebsmechanismus. Die Vorrichtung umfaßt auch Führungsschienen 206, die nach der rechten und linken Seite des Gehäuserahmens 201 vorgesehen sind und sich parallel zueinander längs der y-Achse erstrecken; y-Achsenwagen 207, die an der x-Achsenschiene 202 an deren beiden Enden so befestigt sind, daß sie längs der Führungsschienen beweglich sind; einen Schreibstifthalter 209, der am Schreibstift-Tragarm 204 an dessen Spitze angebracht ist; den Schreibstift 210, der abnehmbar in Verschraubungseingriff mit dem Halter steht; und Rollen 211, die am x-Achsenwagen 203 angebracht sind und die x-Achsenschiene an deren beiden Seiten so einklemmen, daß der Wagen mittels der Rollen an der Schiene längs deren Längsrichtung bewegt werden kann.

Die Schreibstift-Hubschiene 205 ist eine schlanke Platte und passend mit Drehzapfen 212 versehen, die sich von beiden Endabschnitten der Schiene weg erstrecken und drehbar am y-Achsenwagen 207 gelagert sind, wie in Fig. 19 und 20 gezeigt ist. Ein Vorsprung 213 erstreckt sich vom einen Endabschnitt der Schiene 205 längs der x-Achse und ist von der Achse der Drehung des Drehzapfens 212 abgelegen. Die Zapfen 212 erstrecken sich parallel zur x-Achsenschiene 202. Die Schreibstift-Hubschiene 205 kann nicht so mit den y-Achsenwagen 207 mittels der Stifte 212 gekoppelt sein, sondern dann mit Teilen gekoppelt sein, die ihrerseits mit den Wagen gekoppelt sind (in den Zeichnungen nicht gezeigt).

Ein Betätigungsteil 214 ist kinematisch der Schreibstift- Hubschiene 205 zugeordnet und erstreckt sich längs der gesamten Länge der Bewegung der x-Achsenschiene 202 längs der y-Achse. Das Teil 214 ist eine schlanke Platte und weist einen oberen horizontalen Abschnitt 214a und einen unteren Abschnitt 214b auf, der einen J-förmigen Querschnitt aufweist und mit dem oberen Abschnitt so zusammengefügt ist, daß zwischen diesen ein rechter Winkel gebildet ist, wie in den Fig. 19, 20 und 21 gezeigt ist. Das Teil 214 ist mittels eines Zapfens 226 schwenkbar an einem Trageteil 225 gelagert, das am unteren Abschnitt des Gehäuserahmens 201 vorgesehen ist. Der Zapfen 226 ist in das Teil 214 passend an der Verbindung seiner Abschnitte 214a und 214b angefügt. Der untere Vorsprung des unteren Abschnitt


Anspruch[de]
  1. 1. Schreibvorrichtung, gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:

    eine x-Achsenschiene (2), die von einem Gehäuserahmen (1) so getragen ist, daß sie relativ zum Rahmen (1) längs einer horizontalen y-Achse beweglich ist,

    ein x-Achsenwagen (3), der von der genannten x-Achsenschiene (2) so getragen ist, daß er relativ zur x-Achsenschiene (2) längs einer horizontalen x-Achse senkrecht zur y-Achse beweglich ist,

    ein Schreibstift-Tragarm (4) zum Tragen eines Schreibstiftes (10) an seiner Spitze, wobei der Schreibstift-Tragarm (4) mit seinem Fußende am Wagen (3) so gelagert ist, daß er auf- und abwärts schwenkbar ist,

    eine Schreibstift-Hubschiene (5), die sich parallel zur x-Achsenschiene (2) erstreckt und so gelagert ist, daß sie imstande ist, nach oben in Berührung mit der Unterseite des Arms (4) geschwenkt zu werden, um den Schreibstift (10) von der Oberfläche eines Schreibmediums weg zu bewegen, und abwärts sowie außer Berührung mit der Unterseite geschwenkt zu werden, um den Schreibstift (10) bis zur Berührung mit der Oberfläche des Schreibmediums fallenzulassen,

    eine Belastungseinrichtung (13), um die Schreibstift- Hubschiene (5) ständig in einer Richtung zu belasten, in welcher die Schreibstift-Hubschiene (5) nach oben geschwenkt wird, und

    eine Einrichtung (15), zum Verringern eines Aufprallgeräusches zwischen der Schreibstift-Hubschiene (5) und dem Arm (4).
  2. 2. Schreibvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (15) zum Verringern des Aufprallgeräusches einen Elektromagneten (15) aufweist, der erregt wird, um die Schreibstift-Hubschiene (5) abwärts zu schwenken, wobei unmittelbar, bevor die Schreibstift-Hubschiene (5), die dadurch aufwärts geschwenkt wird, daß der Elektromagnet (15) außer Erregung gesetzt wird, in Berührung mit der Unterseite des Arms (4) gelangt, der Elektromagnet (15) kurzzeitig erregt wird, um die aufwärts gerichtete Schwenkbewegung der Hubschiene (5) zu verlangsamen.
  3. 3. Schreibvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Anpassen von Zeit, Ausmaß und Dauer der kurzzeitigen Erregung des Elektromagneten (15) entsprechend der Lage des Schreibstifts (4) und/oder der x-Achsenschiene (2) längs der y-Achse.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromagnet (15) mit einem elektrischen Strom gespeist ist, der trotz der Spannungsschwankung in einer Stromversorgung für den Elektromagneten (15) konstant ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Belastungseinrichtung (13) die folgenden Merkmale aufweist:

    eine Feder (13), die an ihrem einen Ende mit der Hubschiene (5) und an ihrem anderen Ende mit einem Eingriffsabschnitt in Eingriff steht, der am Rahmen (1) vorgesehen ist, und

    eine Einrichtung zum Anpassen der Lage des Eingriffsendes der Feder (13) an der Hubschiene (5) und/oder des Eingriffsabschnitts in Längsrichtung der Feder.
  6. 6. Schreibvorrichtung, gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:

    eine x-Achsenschiene (2), die von einem Gehäuserahmen (1) so getragen ist, daß sie relativ zum Rahmen (1) längs einer horizontalen y-Achse beweglich ist,

    ein x-Achsenwagen (3), der von der x-Achsenschiene (2) so getragen ist, daß er relativ zur Schiene (2) längs einer horizontalen x-Achse senkrecht zur y-Achse beweglich ist,

    ein Schreibstift-Tragarm (4), der mit seinem Fußende am Wagen (3) so gelagert ist, daß er auf- und abwärts schwenkbar ist, und an seiner Spitze einen Schreibstift (10) trägt,

    eine Schreibstift-Hubschiene (5), die sich parallel zur x-Achsenschiene (2) erstreckt und so gelagert ist, daß sie imstande ist, nach oben in Berührung mit der Unterseite des Arms (4) geschwenkt zu werden, um den Schreibstift (10) von der Oberfläche eines Schreibpapiers weg zu bewegen, und nach unten außer Berührung mit der Unterseite geschwenkt zu werden, um den Schreibstift (10) bis in Berührung mit der Oberfläche des Papiers fallenzulassen,

    eine Belastungseinrichtung (13), um die Schreibstift- Hubschiene (5) ständig in einer Richtung zu belasten, in welcher die Schreibstift-Hubschiene (5) aufwärts geschwenkt wird, und

    ein Elektromagnet (15), der erregt wird, um die Schreibstift-Hubschiene (5) abwärts zu schwenken, wobei Zeit, Ausmaß und Dauer der Erregung des Elektromagneten (15), der in Betrieb gesetzt wird, um die Hubschiene (5) abwärts zu schwenken, nachdem der Elektromagnet (15) außer Erregung gesetzt war, um die Hubschiene (5) aufwärts zu schwenken, in Abhängigkeit von der Lage des Schreibstifts (10) oder der x-Achsenschiene (2) längs der y-Achse angepaßt sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromagnet (15) mit einem Strom gespeist wird, der trotz der Spannungsschwankung einer Stromversorgung für den Elektromagneten (15) konstant ist.
  8. 8. Schreibvorrichtung nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromagnet (15) erregt wird, um die Schreibstift-Hubschiene (5) abwärts zu schwenken, wobei unmittelbar, bevor die Schreibstift-Hubschiene (5), die gerade dadurch aufwärts geschwenkt wird, daß der Elektromagnet (15) außer Erregung gesetzt wurde, in Berührung mit der Unterseite des Arms (4) gelangt, der Elektromagnet (15) kurzzeitig erregt wird, um die aufwärts gerichtete Schwenkbewegung der Hubschiene (5) zu verlangsamen.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Belastungseinrichtung (13) die folgenden Merkmale aufweist:

    eine Feder (13), die an ihrem einen Ende mit der Hubschiene (5) und an ihrem anderen Ende mit einem Eingriffsabschnitt in Eingriff steht, der am Rahmen (1) vorgesehen ist, und

    eine Einrichtung zum Anpassen der Lage des Eingriffsendes der Feder (13) an der Hubschiene (5) und/oder des Eingriffsabschnitts in Längsrichtung der Feder.
  10. 10. Schreibvorrichtung, gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:

    eine x-Achsenschiene (202), die an ihren beiden Enden von einem Paar y-Achsenwagen (207) getragen ist, welche gleichzeitig relativ zu einem Gehäuserahmen (201) längs einer horizontalen y-Achse bewegt werden,

    ein x-Achsenwagen (203), der von der x-Achsenschiene (202) so getragen ist, daß er relativ zur Schiene (202) längs einer horizontalen x-Achse senkrecht zur y-Achse beweglich ist,

    ein Schreibstift-Tragarm (204), der mit seinem Fußende am x-Achsenwagen (203) so gelagert ist, daß er auf- und abwärts schwenkbar ist, und an seiner Spitze einen Schreibstift (210) trägt,

    eine Schreibstift-Hubschiene (205), die sich parallel zur x-Achsenschiene (202) erstreckt und die so gelagert ist, daß sie imstande ist, nach oben in Berührung mit der Unterseite des Arms (204) geschwenkt zu werden, um den genannten Schreibstift von der Oberfläche eines Schreibpapiers nach oben zu bewegen, und abwärts sowie außer Berührung mit der Unterseite geschwenkt zu werden, um den genannten Schreibstift (210) wieder in Berührung mit der Oberfläche niederfallenzulassen, wobei die Schreibstift- Hubschiene (205) an ihren beiden Enden schwenkbar an den y-Achsenwagen (207) oder an mit diesen gekoppelten Teile gelagert ist,

    eine Belastungseinrichtung, um stets die Schreibstift-Hubschiene (205) in einer Richtung zu belassen, in welcher die Schreibstift-Hubschiene (205) nach oben geschwenkt wird,

    ein Elektromagnet (215), der erregt wird, um die Schreibstift-Hubschiene (205) nach unten zu schwenken,

    eine Einrichtung (216, 218), um die y-Achsenwagen (207) längs der y-Achse zu bewegen,

    eine Einrichtung (221, 224), um den x-Achsenwagen (203) längs der x-Achse zu bewegen,

    ein Vorsprung (213), um den Schreibstift-Tragarm (204) auf- und abwärts zu bewegen, wobei sich der Vorsprung vom einen Ende der Hubschiene (205) aus längs der x-Achse erstreckt und von der Achse der Schwenkbewegung der Hubschiene (205) abgelegen ist, und

    eine Betätigungseinrichtung (214), die auf- und abwärts schwenkbar ist, um den Vorsprung auf- und abwärts zu bewegen, wobei das Betätigungsteil am Rahmen (201) gelagert ist und sich längs der Gesamtlänge der Bewegung der x-Achsenschiene (202) längs der y-Achse (207) erstreckt.
  11. 11. Schreibvorrichtung nach Anspruch 10, ferner gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:

    y-Achsen-Zahnstangenschienen (306), die am Rahmen (301) nahe dem rechten und linken Ende der x-Achsenschiene vorgesehen sind, wobei die y-Achsen-Zahnstangenschienen (306) sich längs der y-Achse erstrecken, und

    Ritzel (310), die am rechten und linken Ende der x- Achsenschiene (302) vorgesehen sind und in die Zahnstangenschienen (306) so eingreifen, daß die Ritzel (310) in Verbindung miteinander abrollen.
  12. 12. Schreibvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstangen der Zahnstangenschienen (306) nach unten gewandt sind.
  13. 13. Schreibvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne eines jeden der Ritzel (310) von einer ersten und einer zweiten Reihe von Zähnen gebildet sind, die gegeneinander um eine halbe Teilung versetzt sind, und daß die Zähne einer jeden Zahnstange der Zahnstangenschiene (306) von einer ersten und einer zweiten Reihe von Zähnen gebildet sind, die um eine halbe Teilung zueinander entsprechend dem Ritzel versetzt sind.
  14. 14. Schreibvorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, ferner gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:

    eine Einrichtung zum Anbringen der Enden eines Steuerriemens (414) an einem y-Achsenwagen (402) und/oder dem x-Achsenwagen (404),

    wobei der y-Achsenwagen oder der x-Achsenwagen einen Befestigungsabschnitt aufweist, an dem der Riemen (414) mit seinen Enden angebracht ist, wobei der Abschnitt Paare von oberen und unteren Führungsvorsprüngen (420a, 420b) aufweist, die an beiden Enden des Abschnitts angeordnet sind und sich rechtwinklig quer zur Längsrichtung des Riemens so erstrecken, daß der Abstand zwischen den Vorsprüngen (420a, 420b) eines jeden Paares nahezu gleich ist der Dicke eines jeden zurückgebogenen oder umgefalteten Endabschnitts (423) des Riemens (414), der dadurch gebildet ist, daß man den Riemen an seinem Ende zurückbiegt und umfaltet, wobei ferner der Befestigungsabschnitt (420a, 420b) auch einen Eingriffsstift (421) aufweist, der innerhalb eines der genannten Paare aus oberem und unterem Führungsvorsprung angeordnet ist und sich längs deren erstreckt, wobei weiter die zurückgebogenen und umgefalteten Endabschnitte (423) des Riemens zwischen den Paaren aus oberem und unterem Führungsvorsprung (420a, 420b) jeweils hindurchgelegt sind, wobei ferner einer der Endabschnitte in den Stift (421) eingreift und wobei weiter eine Druckfeder (424) zum Steuern der Spannung des Riemens (414) auf den anderen der Endabschnitte aufgewickelt ist, innerhalb des anderen der genannten Paare aus oberem und unterem Führungsvorsprung (420a, 420b) angeordnet ist und mit ihrem Ende in deren Innenseiten (424) eingreift.
  15. 15. Schreibvorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (504) über einen vorbeschriebenen Bereich des Gehäuserahmens (501) längs der horizontalen x-Achse und der horizontalen y-Achse, die senkrecht zueinander stehen, bewegt werden kann, daß eine Schreibstiftauflage (525) vor der Schiene so angeordnet ist, daß die Spitze des Schreibstifts (516) auf die Auflage aufgesetzt wird, wenn sich die Vorrichtung nicht in Schreibbetrieb befindet, daß der Arm (504) aus einem Metallrahmen (504a) und einem Kunstharzabschnitt (517) hergestellt ist, der sich in derselben Längsrichtung wie der Metallrahmen (504a) erstreckt und dessen Unterseite tiefer liegt als jene des Metallrahmens, daß der Harzabschnitt (517) eine Gleitberührungsfläche aufweist, die auf der Schiene (505) mindestens dann gleitet, wenn sich die Vorrichtung in Schreibbetrieb befindet, daß die Unterseite des Arms (504) eine obere Oberfläche zwischen der Gleitberührungsfläche und dem Schreibstift-Halteabschnitt so aufweist, daß die obere Oberfläche kontinuierlich in eine Wand übergeht, die kontinuierlich in die Gleit-Berührungsfläche übergeht, und die obere Oberfläche der Schiene über einen Spalt hinweg zugewandt ist, wenn der Schreibstift zur genannten Auflage bewegt ist, wenn sich die Vorrichtung nicht in Schreibbetrieb befindet, und daß der Arm einen Eingriffspuffer (519) aufweist, der an der Wand so ausgebildet ist, daß er in Eingriff mit der Schiene gelangt, um den Arm so zu führen, daß er sich aufwärts bewegt.
  16. 16. Schreibvorrichtung, gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:

    eine x-Achsenschiene (302), die von einem Gehäuserahmen (301) so getragen ist, daß sie relativ zum Rahmen (301) längs einer horizontalen y-Achse beweglich ist,

    ein x-Achsenwagen (303), der von der Schiene (302) so getragen ist, daß er relativ zur Schiene längs einer horizontalen x-Achse senkrecht zur y-Achse beweglich ist,

    ein Schreibstift-Tragarm (305), der mit seinem Fußende am Wagen (303) gelagert ist und an seiner Spitze einen Schreibstift (304) hält,

    Zahnstangenschienen (306), die am Rahmen (301) nahe dem rechten und linken Ende der x-Achsenschiene (302) vorgesehen sind und sich längs der y-Achse erstrecken, und Ritzel (310), die an dem rechten und linken Ende der x-Achsenschiene (302) vorgesehen sind und in die Zahnstangenschienen (306) so eingreifen, daß diese Ritzel (310) hieran in Verbindung miteinander abrollen.
  17. 17. Schreibvorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstange der Zahnstangenschiene (306) nach unten gewandt sind.
  18. 18. Schreibvorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne eines jeden der Ritzel (310) von einer ersten und einer zweiten Reihe von Zähnen gebildet sind, die gegeneinander um eine halbe Teilung versetzt sind, und daß die Zähne einer jeden Zahnstange der Zahnstangenschiene (306) von einer ersten und einer zweiten Reihe von Zähnen gebildet sind, die um eine halbe Teilung zueinander entsprechend dem Ritzel versetzt sind.
  19. 19. Schreibvorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 18, ferner gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:

    ein Paar y-Achsenwagen (207), die beide Enden der x- Achsenschiene (202) tragen, wobei die x-Achsenwagen (207) gleichzeitig relativ zu einem Gehäuserahmen (201) längs einer horizontalen y-Achse bewegt werden,

    eine Schreibstift-Hubschiene (205), die sich parallel zur x-Achsenschiene (202) erstreckt und die so gelagert ist, daß sie imstande ist, nach oben in Berührung mit der Unterseite des Arms (204) geschwenkt zu werden, um den Schreibstift von der Oberfläche eines Schreibpapiers aus nach oben zu bewegen, und nach unten außer Berührung mit der Unterseite geschwenkt zu werden, um den Schreibstift (210) bis in Berührung mit der Oberfläche herunterfallenzulassen, wobei die Schreibstift-Hubschiene (205) an ihren beiden Enden schwenkbar an den y-Achsenwagen (207) oder an hiermit gekoppelten Teilen gelagert ist,

    eine Belastungseinrichtung, um stets die Schreibstift-Hubschiene (205) in einer Richtung zu belasten, in welcher die Schreibstift-Hubschiene (205) nach oben geschwenkt wird,

    ein Elektromagnet (215), der zum Abwärtsschwenken der Schreibstift-Hubschiene (205) erregbar ist,

    eine Einrichtung (216, 218) zum Bewegen der y-Achsenwagen (207) längs der y-Achse,

    eine Einrichtung (221, 224) zum Bewegen des x-Achsenwagens (203) längs der x-Achse,

    ein Vorsprung (213) zum Bewegen des Schreibstift- Tragarms (204) nach oben oder unten, wobei sich der Vorsprung vom einen Ende der Hubschiene (205) längs der x- Achse erstreckt und von der Schwenkachse der Hubschiene (205) abgelegen ist, und

    eine Betätigungseinrichtung (214), die auf- und abwärts schwenkbar ist, um den Vorsprung auf- und abwärts zu bewegen, wobei das Betätigungsteil am Rahmen (201) gelagert ist und sich längs der Gesamtlänge der Bewegung der x-Achsenschiene (202) längs der y-Achse (207) erstreckt.
  20. 20. Schreibvorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 19, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Anbringen eines Steuerriemens (414) mit seinen Enden an einem y-Achsenwagen und/oder dem x-Achsenwagen, und dadurch gekennzeichnet, daß der der y-Achsenwagen oder der x-Achsenwagen einen Befestigungsabschnitt aufweist, an dem der Riemen mit seinen Enden angebracht ist, daß der Abschnitt Paare aus einem oberen und unteren Führungsvorsprung (420a, 420b) aufweist, die an beiden Enden des Abschnitts gelegen sind und sich rechtwinklig quer zur Längsrichtung des Riemens so erstrecken, daß der Abstand zwischen den Vorsprüngen (420a, 420b) eines jeden Paares nahezu gleich ist der Dicke eines jeden zurückgebogenen und umgefalteten Endabschnitts (423) des Riemens (414), der dadurch gebildet ist, daß der Riemen an seinem Ende zurückgebogen und dann umgefaltet ist, daß der Befestigungsabschnitt (420a, 420b) auch einen Eingriffsstift (421) aufweist, der innerhalb eines der Paare aus oberem und unterem Führungsvorsprung gelegen ist und sich längs diesen erstreckt, daß beide zurückgebogenen und umgefalteten Endabschnitte (423) des Riemens zwischen den Paaren aus oberem und unterem Führungsvorsprung (420a, 420b) jeweils hindurchgelegt sind, daß einer der Endabschnitte in den Stift (421) eingreift, und daß eine Druckfeder (424) zum Steuern der Spannung des Riemens (414) am anderen der Endabschnitte aufgewickelt ist, innerhalb des anderen der genannten Paare aus oberem und unterem Führungsvorsprung (420a, 420b) gelegen ist und an ihrem Ende mit deren Innenseiten in Eingriff steht.
  21. 21. Schreibvorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (504) über einen vorbeschriebenen Bereich des Gehäuserahmens (501) längs der horizontalen x-Achse und der horizontalen y-Achse, die senkrecht zueinander stehen, hinaus bewegt werden kann, und daß eine Schreibstiftauflage (525) vor der Schiene so vorgesehen ist, daß die Spitze des Schreibstifts (516) auf die genannte Auflage aufgesetzt wird, wenn sich die Vorrichtung nicht in Schreibbetrieb befindet, daß der Arm (504) aus einem Metallrahmen (504a) und einem Kunstharzabschnitt (517) hergestellt ist, der sich in derselben Längsrichtung wie der Metallrahmen (504a) erstreckt und dessen Unterseite tiefer liegt als jene des Metallrahmens, daß der Harzabschnitt (517) eine Gleitberührungsfläche aufweist, die auf der Schiene (505) mindestens dann gleitet, wenn sich die Vorrichtung im Schreibbetrieb befindet, daß die Unterseite des Arms (504) eine obere Oberfläche zwischen der Gleitberührungsfläche und dem Schreibstift- Halteabschnitt so aufweist, daß die obere Fläche kontinuierlich in eine Wand übergeht, die kontinuierlich in die Gleit-Berührungsfläche übergeht, und die obere Oberfläche der Schiene über einen Spalt hinweg zugewandt ist, wenn der Schreibstift zur Auflage bewegt ist, wenn sich die Vorrichtung nicht in Schreibbetrieb befindet, und daß der Arm einen Eingriffspuffer (519) aufweist, der so an der Wand ausgebildet ist, daß er in die Schiene eingreift, um den Arm so zu führen, daß er aufwärts bewegt wird.
  22. 22. Verfahren zum Verringern des Aufprallgeräusches bei einer Schreibvorrichtung, mit einer x-Achsenschiene, die von einem Gehäuserahmen so getragen ist, daß sie relativ zum Rahmen längs einer horizontalen y-Achse beweglich ist; einem x-Achsenwagen, der von der Schiene so getragen ist, daß er relativ zur Schiene längs einer horizontalen x-Achse senkrecht zur y-Achse beweglich ist; einem Schreibstift-Tragarm, der mit seinem Fußende am Wagen so gelagert ist, daß er auf- und abwärts schwenkbar ist, und der an seiner Spitze einen Schreibstift trägt; einer Schreibstift-Hubschiene, die sich parallel zur erstgenannten Schiene erstreckt und die so gelagert ist, daß sie imstande ist, nach oben in Berührung mit der Unterseite des Armes geschwenkt zu werden, um den Schreibstift von der Oberfläche des Schreibpapiers aus nach oben zu bewegen, und nach unten außer Berührung mit der Unterseite geschwenkt zu werden, um den Schreibstift in Berührung mit der Oberfläche des Papiers hinunterfallen zu lassen, und stets in einer solchen Richtung belastet ist, daß sie nach oben geschwenkt wird; und einem Elektromagneten, der erregt wird, um die Schreibstift-Hubschiene nach unten zu schwenken, gekennzeichnet durch den folgenden Schritt: kurzzeitiges Erregen des Elektromagneten, um die Aufwärts-Schwenkbewegung der Hubschiene unmittelbar, bevor die Schreibstift-Hubschiene, die gerade dadurch nach oben geschwenkt wird, daß der Elektromagnet außer Erregung gesetzt wurde, in Berührung mit der Unterseite des Armes gelangt.
  23. 23. Verfahren nach Anspruch 22, ferner gekennzeichnet durch den folgenden Schritt: Anpassen von Zeit, Ausmaß und Dauer des kurzzeitigen Erregens des Elektromagneten in Abhängigkeit von der Lage des Schreibstiftes oder der x-Achsenschiene längs der y-Achse.
  24. 24. Verfahren zum Abwärtsbewegen des Schreibstiftes einer Schreibvorrichtung, mit einer x-Achsenschiene, die von einem Gehäuserahmen so getragen ist, daß sie relativ zum Rahmen längs einer horizontalen y-Achse beweglich ist; einem x-Achsenwagen, der von der Schiene so getragen ist, daß er relativ zur Schiene längs einer horizontalen x-Achse senkrecht zur y-Achse beweglich ist; einem Schreibstift-Tragarm, der mit seinem Fußende am Wagen so gelagert ist, daß er nach oben und unten schwenkbar ist, und der an seiner Spitze den Schreibstift trägt; einer Schreibstift- Hubschiene, die sich parallel zur x-Achsenschiene erstreckt und die so gelagert ist, daß sie imstande ist, nach oben in Berührung mit der Unterseite des Armes geschwenkt zu werden, um den Schreibstift von der Oberfläche eines Schreibpapiers aus nach oben zu bewegen, und nach unten außer Berührung mit der Unterseite geschwenkt zu werden, um den genannten Schreibstift bis in Berührung mit der Oberfläche des Papiers hinunterfallen zu lassen, und die stets in einer solchen Richtung belastet ist, daß sie nach oben geschwenkt wird; und einem Elektromagneten, der erregt wird, um die Schreibstift-Hubschiene nach unten zu schwenken, gekennzeichnet durch den folgenden Schritt: Zeit, Ausmaß und Dauer der Erregung des Elektromagneten werden angepaßt, um die Hubschiene nach unten zu schwenken, nachdem der Elektromagnet zum Aufwärtsschwenken der Hubschiene außer Erregung gesetzt wurde, und zwar in Abhängigkeit von der Lage des Schreibstiftes der x-Achsenschiene längs der y-Achse.
  25. 25. Verfahren nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromagnet trotz der Spannungsschwankung einer Stromversorgung für den Elektromagneten mit einem konstanten elektrischen Strom gespeist wird.






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