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Dokumentenidentifikation DE68905457T2 21.10.1993
EP-Veröffentlichungsnummer 0378688
Titel SPANNZANGE FüR HALTER EINES SCHNEIDEWERKZEUGS.
Anmelder Mizoguchi Iron Works & Co., Ltd., Ikoma, Nara, JP
Erfinder MIZOGUCHI, Ltd., Haruki Mizoguchi Iron Works & Co., Ikoma-shi Nara-ken 630-01, JP
Vertreter Tiedtke, H., Dipl.-Ing.; Bühling, G., Dipl.-Chem.; Kinne, R., Dipl.-Ing.; Pellmann, H., Dipl.-Ing.; Grams, K., Dipl.-Ing., Pat.-Anwälte, 80336 München
DE-Aktenzeichen 68905457
Vertragsstaaten CH, DE, GB, IT, LI
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 23.05.1989
EP-Aktenzeichen 899057715
WO-Anmeldetag 23.05.1989
PCT-Aktenzeichen JP8900513
WO-Veröffentlichungsnummer 8911369
WO-Veröffentlichungsdatum 30.11.1989
EP-Offenlegungsdatum 25.07.1990
EP date of grant 17.03.1993
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.10.1993
IPC-Hauptklasse B23B 31/20

Beschreibung[de]

Die Vorliegende Erfindung betrifft eine Spannzange für einen Halter eines Schneidewerkzeugs.

Fig. 2 der beigefügten Zeichnungen zeigt einen bekannten Halter für einen Schaftfräser, einen Bohrer oder andere Schneidewerkzeuge zum Bohren aus dem Vollen oder Ausbohren, der einen in eine Spindel einer Werkzeugmaschine einführbaren Halterkörper 1 und eine in den Körper 1 zur Ausrichtung mit dessen Achse einführbare Spannzange 2 aufweist. Nach dem Einführen eines Schneidwerkzeugs 3 in die Spannzange 2 wird diese entlang eines kegeligen Abschnitts 4 in den Halterkörper 1 gezogen, so daß sich ihr Durchmesser zum Einspannen des Schneidwerkzeugs 3 reduzieren wird.

Als Einrichtung zum Bewegen (rückwärts und vorwärts) der Spannzange 2 ist bekannt (a) eine Zugschraube 5 mittels einer Stange von der Seite der Werkzeugmaschine mit der Spannzange 2 in Schraubeingriff zu ziehen (Direktzugverfahren), (b) eine Sicherungsmutter 6 auf den Halterkörper 1 aufzuschrauben und festzuziehen, wie dies strichliert gezeigt ist und (c) einen sich quer durch die Zugschraube 5 erstreckenden Stift 7 durch Drehen eines Klemmrings 8 in axialer Richtung zu bewegen, wie dies durch eine durchgezogene Linie in Fig. 2 gezeigt ist.

In der Zeichnung bezieht sich das Bezugszeichen 9 auf eine Durchgangsbohrung im Halterkörper 1, durch den sich der Stift 7 erstreckt. Sie weisen eine Breite (in Umfangsrichtung des Körpers 1) auf, die gleich ist dem Durchmesser des Stifts 7 und besitzen eine vorbestimmte Länge (in axialer Richtung des Körpers 1). Der Stift 7 ist in der Durchgangsbohrung 9 derart angeordnet, daß er axial, nicht aber in Bezug auf den Halter in Umfangsrichtung bewegbar ist. Das Bezugszeichen 10 bezieht sich auf einen Schraubring, in dem der Stift 7 eingepaßt ist. Der Schraubring 10 befindet sich im Schraubeingriff mit den am Klemmring 8 vorgesehenen Innengewinden 8a. Wenn der Klemmring 8 gedreht ist, wird der Stift 7 durch den Schraubring 10 nach rechts und links gedreht. Das Bezugszeichen 11 bezieht sich auf ein Lager.

Eine aus Fig. 7a und 7b ersichtliche Federspannzange 2a wird vor allem bei dem oben beschriebenen Bewegungsverfahren (c) verwendet. Diese ist mit sich von ihren beiden Endflächen erstreckenden Schlitzen 20 ausgebildet. Sie kann ein Schneidwerkzeug mit ausreichender Kraft und Genauigkeit halten (Grad der Unrundheit des geklemmten Schneidwerkzeugs)

Wenn die Spannzange 2a zur Verringerung ihres Durchmessers gezogen ist, werden Segmente 2a&sub1; und 2a&sub2; , die jeweils von einem Schlitz 20 getrennt sind, um an ihren vorderen Enden aneinander zusammenhängend angeordnet zu sein, an ihren vorderen Enden eine Schrumpfkraft F&sub1; in der Richtung der Pfeile aus Fig. 8a ertragen. Die Segmente 2a&sub1; und 2a&sub8;, die an ihren hinteren Enden aneinander zusammenhängend angeordnet sind, werden an ihren hinteren Enden eine Schrumpfkraft F&sub2; in Richtung der Pfeile aus Fig. 8b ertragen. Daher wirken die Klemmkräfte F&sub1; und F&sub2; , die sich voneinander in den Richtungen unterscheiden, jeweils auf das Segment 2a&sub1; an dessen vorderen und hinteren Enden. Dies wird zu einer Verwindung des Segmentes 2a&sub1; in Längsrichtung führen. Alle Segmente 2a&sub1; bis 2a&sub8; werden derselben Verbindung unterworfen sein.

Der Grad der Verwindung wächst mit der Zunahme des Schrumpfens des Durchmessers. Mit zunehmendem Verwindungsgrad sinkt die Klemmgenauigkeit. Daher ist es bei diesem Typ der Spannzange 2a notwendig, die Schrumpfrate (Grad der Durchmesserverringerung) auf etwa 0.2 mm festzusetzen, um eine ausreichend genaue Endbearbeitung beim Schaftfräsen unter Verwendung des Schneidwerkzeugs 3 zu erhalten.

Das oben beschriebene Problem könnte durch eine Zunahme der Anzahl an Schlitzen gelöst werden. In der Praxis ist diese Zahl auf 16 Schlitze beschränkt (8 sich von jedem Ende erstreckende Schlitze) unter Berücksichtigung der Festigkeit der gesamten Spannzange.

Fig. 9 zeigt eine Spannzange 2b, die hauptsächlich bei den Bewegungsverfahren (a) und (b) eingesetzt wird. Diese weist einen kegelstumpfartigen konischen Abschnitt 21 und einen mit diesem am Spanndurchmesserende des Abschnitts 21 einstückig vorgesehenen zylindrischen Abschnitt 22 auf. Die Spannzange 2b ist mit einer Vielzahl von Schlitzen 20 ausgebildet, die sich in den zylindrischen Abschnitt erstrecken und in gleichen Winkelabständen voneinander angeordnet sind und sich axial sowie nach innen gerichtet von einer Öffnung a zur Aufnahme des Schneidwerkzeugs 3 erstrecken. Die Zahl der Schlitze 20 beträgt üblicherweise 3, 4 oder 6.

Wenn diese Spannzange 2b zum Klemmen eines Schneidwerkzeugs mit einem Durchmesser eingesetzt wird, der beträchtlich kleiner ist als der Innendurchmesser der Spannzange 2b, wie aus Fig. 10a ersichtlich, wird zwischen der Innenfläche des kegelstumpfartigen konischen Abschnitts 21 und der Außenfläche des Schneidwerkzeugs 3 ein Spalt vorliegen, wie dies in Fig. 10b gezeigt ist. Dies macht es schwierig, das Schneidwerkzeug mit ausreichender Kraft und Genauigkeit zu greifen. Es muß daher, wenn die Spannzange 2b zum Schaftfräsen benutzt wird, die Schrumpfrate auf etwa 0.2 mm beschränkt sein, um eine zufriedenstellende Fertigbearbeitung zu erhalten.

Fig. 11 zeigt eine andere bekannte Spannzange 2c mit einer Vielzahl von Segmenten S die nicht mit den benachbarten Segmenten, wie bei den Spannzangen 2a und 2b, ausgebildet sind. Statt dessen , sind sie mittels eines synthetischen Harzes c aneinander gebunden. Die Verwendung des synthetischen Harzes c verringert aber die Genauigkeit des Klemmens.

Die von der EPO angeführte Druckschrift DD-A-219 407 zeigt eine metallische Spannzange mit einem kegelstumpfartigen konischen Abschnitt mit einem Spannenddurchmesser und einem mit dem Spanndurchmesserende zu sammenhängenden zylindrischen Abschnitt, wobei die Spannzange mit in gleichen Winkelabschnitten und sich von ihrer Öffnung zur Aufnahme eines Schneidwerkzeugs in den zylindrischen Abschnitt axial nach innen erstreckenden Schlitzen ausgebildet ist, wobei die Schlitze Segmente des zylindrischen Abschnitts begrenzen.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Spannzange vorzusehen, die Schneidwerkzeuge mit einem großen Durchmesserbereich mit der erforderlichen Kraft und Genauigkeit greifen kann.

Demgemäß sieht die Erfindung eine Spannzange für einen Halter eines Schneidwerkzeugs mit einem kegelstumpfartigen konischen Abschnitt vor, der einen Spannenddurchmesser und einen mit dem Spanndurchmesserende zusammenhängenden zylindrischen Abschnitt aufweist, wobei die Spannzange mit in gleichen Winkelabständen und sich von ihrer Öffnung zur Aufnahme eines Schneidwerkzeugs in den zylindrischen Abschnitt axial nach innen erstreckenden Schlitzen ausgebildet ist, wobei die Schlitze Segmente des zylindrischen Abschnitts begrenzen, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die Anzahl der vorgesehenen Segmente gleich ist plus oder minus 2 der Anzahl der Segmente, erforderlich, daß der Wert des Zentriwinkels Θ jedes Segments das Maximum innerhalb des Bereichs ist, wo das Flächenträgheitsmoment des gesamten zylindrischen Abschnitts mit dem Produkt aus der Anzahl einzelner Segmente und dem Flächenträgheitsmoment des Abschnitts eines einzelnen Segments um eine Achse, welche den Schwerpunkt des Abschnitts durchsetzt und senkrecht zu einer Linie ist, welche die Mittelachse der Spannzange und den Schwerpunkt durchsetzt, weitgehend konstant ist.

Die Erfindung umfaßt eine Spannzange für einen Halter eines Schneidwerkzeugs mit einem kegelstumpfartigen konischen Abschnitt mit einem Spanndurchmesserende und einem mit dem Spanndurchmesserende zusammenhängenden zylindrischen Abschnitt, wobei die Spannzange mit in gleichen Winkelabständen und sich von ihrer Öffnung zur Aufnahme eines Schneidwerkzeugs axial nach innen gerichtet erstreckenden Schlitzen ausgebildet ist, wobei jeder Schlitz einen über seine gesamte Länge gleichbleibende Breite aufweist und der zylindrische Abschnitt von den Schlitzen in zwölf Segmente geteilt ist.

Zum Verständnis der Erfindung wird anschließend eine beispielhafte Ausführungsform unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Diese zeigen in

Fig. 1a eine Spannzange im Schnitt;

Fig. 1b eine Endansicht gemäß Fig. 1a von rechts;

Fig. 2 im Schnitt die in einem Halter angeordnete Spannzange;

Fig. 3 im Schnitt den zylindrischen Abschnitt der Spannzange;

Fig. 4 eine Grafik betreffend das Verhältnis zwischen den Zentriwinkel eines Segments der Spannzange und dem Flächenträgheitsmoment des Abschnitts;

Fig. 5 eine Graphik betreffend das Verhältnis zwischen dem Zentriwinkel des Segments und dem Flächenträgheitsmoment des zylindrischen Spannzangenabschnitts;

Fig. 6 eine Graphik betreffend die Unrundheit am Ende von in der Spannzange angeordneter Probestäbe;

Fig. 7a im Schnitt eine bekannte Spannzange;

Fig. 7b eine Endansicht gemäß Fig. 7a von rechts;

Fig. 8a und 8b die bekannte Spannzange gemäß Fig. 7 iin Betrieb;

Fig. 9 perspektivisch eine andere bekannte Spannzange;

Fig. 10a bis 10c Spannzangen und Schneidwerkzeuge beim Anziehen;

Fig. 11 perspektivisch eine weitere bekannte Spannzange.

Es hat sich gezeigt, daß wenn eine zusätzliche Kraft F auf die Spannzange 2b oder 2 (gemäß Fig. 1) aufgebracht wird, wenn sich diese in der in Fig. 10b gezeigten Stellung befindet, sich diese zur Stellung gemäß Fig. 10c bewegt. In diesem Zustand wird der zylindrische Abschnitt gekrümmt sein, so daß der kegelstumpfartige konische Abschnitt 21 an seinem Kegelabschnitt in engen Kontakt kommt mit der Innenfläche des Halterkörpers 1. Dies verbessert die Klemmgenauigkeit.

Wie weit sich der zylindrische Abschnitt 22 krümmt hängt weitgehend von dessen Steifigkeit ab. Es wird davon ausgegangen, daß die Steifigkeit von der Wandstärke t des zylindrischen Abschnitts 22 und der Länge der Schlitze 20 im zylindrischen Abschnitt 22 bestimmt wird. Die Wandstärke wird von der Einzugs- (Vorzugs-) kraft bestimmt und kann daher nicht unter ein zulässiges Maß gesenkt werden. Die Länge des zylindrischen Abschnitts 22 wird von der Länge des Halterkörpers 1 und von der Einrichtung zur Verringerung des Durchmessers der Spannzange bestimmt und kann daher nicht weiter als nötig erhöht werden. Mit anderen Worten sind die Wandstärke und die Länge des zylindrischen Abschnitts 22 von Halterkörper selbst bestimmt.

Die Erfinder haben verschiedene Spannzangen 2 des aus Fig. 1 ersichtlichen Typs vorbereitet mit zylindrischen Abschnitten 22 mit unterschiedlichen Wandstärken t, in unterschiedliche Anzahlen an Segmenten S unterteilt. Der um die Mittelachse O jeder Spannzange unter Bezug auf den Querschnitt A jedes Segments S gebildete Zentriwinkel Θ wurde für jede Spannzange gemessen. Als Ergebnis fanden die Erfinder den Bereich des Zentriwinkels Θ, wo das Flächenträgheitsmoment It des gesamten zylindrischen Abschnitts 22 mit dem Produkt aus der Anzahl einzelner Segmente und dem Flächenträgheitsmoment des Abschnitts (A) eines einzelnen Segments um die Achse X, welche den Schwerpunkt des Abschnitts durchsetzt und senkrecht zu einer Linie ist, welche die Mittelachse (0) der Spannzange und den Schwerpunkt durchsetzt, weitgehend konstant ist.

Dieser Bereich wurde als bis zu 30 Grad (+ - 5 Grad) gefunden, unabhängig von der Stärke t.

Es wurde ermittelt, daß der in Fig. 10c gezeigte Zustand durch Einstellen des Zentriwinkels Θ innerhalb des oben beschriebenen Bereichs erreichbar ist, während die Länge der Schlitze 20 in dem zylindrischen Abschnitt 22 berücksichtigt wird.

Wie aus Fig. 5 ersichtlich, aus den Verhältnis zwischen dem Flächenträgheitsmoment I jedes Segments S multipliziert mit der Anzahl der Segmente, d. h. dem Flächenträgheitsmoment It des gesamten zylindrischen Abschnitts 22 und dem Zentriwinkel Θ jedes Segments wird keine wesentliche Verringerung des It Wertes durch eine Verringerung des Zentriwinkels Θ über näherungsweise 30 Grad erzielt. Dies heißt, daß, wenn einmal ein Zentriwinkel von etwa 30 Grad erzielt ist, jede weitere Teilung des zylindrischen Abschnitts 22 nur die Anzahl der Bearbeitungsschritte erhöhen und die Zugfestigkeit des zylindrischen Abschnitts 22 senken wird und nicht dazu dient, dessen Steifigkeit signifikant herabzusetzen, in anderen Worten, den in Fig. 10c gezeigten Zustand nicht wesentlich ändern wird. Die in Fig. 4 und 5 dargestellten Kurven, bezeichnet mit den gleichen Ziffern 1 bis 3, zeigen die Ergebnisse der unter denselben Bedingungen ausgeführten Versuche.

Um den gewünschten großen Klemmbereich zu erhalten, sollte die Spannzange 2 theoretisch versehen sein mit der Anzahl von Segmenten, die erforderlich ist, daß der Zentriwinkel Θ jedes einzelnen Segments das Maximum innerhalb des Bereichs ist, wo das Flächenträgheitsmoment It des gesamten zylindrischen Abschnitts mit dem Produkt aus der Anzahl der einzelnen Segmente und dem Flächenträgheitsmoment des Abschnitts A eines einzelnen Segments um eine Achse, die den Schwerpunkt des Abschnitts durchsetzt und senkrecht ist zu einer Linie, welche die Mittelachse 0 der Spannzange und den Schwerpunkt durchsetzt, weitgehend konstant ist.

In der Praxis kann die Spannzange mit einer Anzahl von Segmenten versehen sein, die für einen Wert des Winkels Θ erforderlich ist, daß dieser das Maximum innerhalb des oben beschriebenen Bereichs ist, plus oder minus zwei.

Wie aus Fig. 5 ersichtlich, steigt der It Wert steil an, wenn der Winkel Θ über den oben beschriebenen Bereich hinausgeht, was unter dem Gesichtspunkt der Steifigkeit nicht wünschenswert ist. Wenn er kleiner ist als der maximale Wert aus dem oben genannten Bereich, wird sich die fallende Steigung der Steifigkeit verlangsamen und ein weiteres Teilen daher keinen nützlichen Effekt bewirken. Darüber hinaus wird dies die Festigkeit der gesamten Struktur auf ein unannehmbares Maß verringern und die Anzahl der Bearbeitungsschritte erhöhen.

Die in Fig. 1 dargestellte mit Schlitzen 20 ausgebildete Spannzange 2, die eine gleichbleibende Breite über deren gesamte Länge aufweisen, sollte bevorzugt zwölf, von den Schlitzen 20 geteilte Segmente aufweisen. Grund hierfür ist, wie aus Fig. 4 ersichtlich, daß ein Teilen der Spannzange in zwölf Segmente der von dem Wert des Winkels Θ, wie oben beschrieben, bestimmten Größe am nächsten kommt.

Der Wert I des Segmentes S ist durch folgende Formel gegeben:

Mit:

R&sub1;: Innendurchmesser des zylindrischen Abschnitts 21,

R&sub2;: Außendurchmesser des zylindrischen Abschnitts,

t = R&sub1;-R&sub2; und Θ ist der Zentriwinkel (Radiant).

Die Spannzange bietet ein zufriedenstellendes Fertigbearbeiten durch Schaftfräsen, sogar, wenn die Schrumpfrate größer ist als 2.00 mm, indem die Anzahl der den zylindrischen Abschnitt bildenden Segmente sowie das Flächenträgheitsmoment des Abschnitts jedes Segments auf optimale Werte gesetzt werden.

Da der Grad des Durchmesserschrumpfens groß ist, können Schneidwerkzeuge wie Schaftfräser und Bohrer mit verschiedenen Durchmessern mit einer kleineren Anzahl von Spannzangen gespannt werden.

Auch sollte für eine einfache spanende Formgebung und höhere Bearbeitungsgenauigkeit der Innendurchmesser des kegelstumpfartigen konischen Abschnitts bevorzugt so groß wie möglich sein. Wenn die Schrumpfrate des Durchmessers ausreichend groß ist, kann die Spannzange auf einen größeren Innendurchmesser als den gewünschten Durchmesser bearbeitet werden, da der Durchmesser während des tatsächlichen Einsatzes der Spannzange auf den gewünschten Durchmesser verringert werden kann. Wenn der gewünschte Durchmesser 4 mm beträgt kann die Spannzange beispielsweise auf einen Innendurchmesser von 6 mm bearbeitet werden.

Die in Fig. 1 gezeigten Spannzangen 2 wurden hergestellt in folgenden Abmessungen.

Werkstoff: neun Arten von Federstahl (sup 9) Winkel α der Kegelfläche des kegelstumpfartigen konischen Abschnitts 21: 10 Grad

Innendurchmesser τ des kegelstumpfartigen konischen Abschnitts 21: 6 mm, 8 mm, 10 min und 12 mm

Länge l des zylindrischen Abschnitts 22: 24 mm und 30 mm

Dicke t des zylindrischen Abschnitts 22: 1.25 mm

Anzahl der Schlitze 20: 12

Breite d der Schlitze 20: 0.75 mm

Das Verhältnis des Innendurchmessers τ und der Länge L des kegelstumpfartigen konischen Abschnitts 21 ist wie folgt :

τ mm 6 8 10 12

L mm 24 24 24 24

Unter den oben beschriebenen Spannzangen 2, wurde die mit einem τ-Wert von 6 mm und einem l-Wert von 24 mm in den Fig. 2 gezeigten Halter eingeführt, um eine Reihe von Probestäben mit solchen Durchmessern zu klemmen, um von 6 mm in Inkrementen von 0.2 mm zu reduzieren. Die Unrundheit jedes Probestabs wurde an einem Punkt in einer Entfernung vom Ende des Halters entsprechend dem 5- fachen Durchmessers des Probestabs gemessen. Die Ergebnisse sind aus Fig. 6 ersichtlich. Drei Proben wurden in diesem Test verwendet.

Die Ergebnisse zeigen, daß die Unrundheit der Probestäbe mit Durchmessern innerhalb des Bereichs von 6 bis 4 mm geringer war als 15 Mikrometer und daher die Bearbeitungsgenauigkeit zufriedenstellend war. Die Schrumpfrate des Durchmessers war 2.0 mm.

Probestäbe unterschiedlicher Abmessungen wurden einem ähnlichen Test unterworfen und ähnliche Ergebnisse wurden erhalten.

Die vorbereiteten Proben hatten Schlitze 20 mit einer Breite d von 0.75 min und entsprechend war der Zentriwinkel Θ für jedes Segment 25 - 26 Grad. Wenn die Dicke t groß ist, sollte die Länge l unter Berücksichtigung der Dicke t bestimmt werden (die Steifigkeit ist umgekehrt proportional zu l). Der Kegelwinkel α ist nicht auf 10 Grad beschränkt, sollte aber so klein wie möglich sein.


Anspruch[de]

1. Metallische Spannzange (2) für Halter eines Schneidwerkzeugs mit einem kegelstumpfartigen konischen Abschnitt (21), der einen Spannenddurchmesser und einen mit dem Spanndurchmesserende zusammenhängenden zylindrischen Abschnitt (22) aufweist, wobei die Spannzange mit in gleichen Winkelabständen und sich von ihrer Öffnung zur Aufnahme eines Schneidwerkzeugs (3) in den zylindrischen Abschnitt axial nach innen erstreckenden Schlitzen (20) ausgebildet ist, wobei die Schlitze (20) Segmente (S) des zylindrischen Abschnitts begrenzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der vorgesehenen Segmente gleich ist plus oder minus zwei der Anzahl der erforderlichen Segmente, daß der Wert des Zentriwinkels (Θ) jedes Segments das Maximum innerhalb des Bereiches ist, wo das Flächenträgheitsmoment (It) des gesamten zylindrischen Abschnitts (22) mit dem Produkt aus der Anzahl einzelner Segmente und dem Flächenträgheitsmoment eines Abschnitts (A) eines einzelnen Segments um eine Achse (X), welche den Schwerpunkt des Abschnitts durchsetzt und senkrecht zu einer Linie ist, welche die Mittelachse (O) der Spannzange und den Schwerpunkt durchsetzt, weitgehend konstant ist.

2. Metallische Spannzange für einen Halter (2) eines Schneidwerkzeugs mit einem kegelstumpfartigen konischen Abschnitt (21), der ein Spanndurchmesserende und einen mit dem Spanndurchmesserende zusammenhängenden zylindrischen Abschnitt (22) aufweist, wobei die Spannzange mit in gleichen Winkelabständen und sich von ihrer Öffnung zur Aufnahme eines Schneidwerkzeugs (3) axial nach innen erstreckenden Schlitzen (20) ausgebildet ist, wobei jeder Schlitz (20) einen über seine gesamte Länge gleichbleibende Breite aufweist und der zylindrische Abschnitt (22) von den Schlitzen (20) in zwölf Segmente (S) geteilt ist.







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