PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE3127158C2 28.10.1993
Titel Steckverbinder
Anmelder Hosiden Electronics Co., Ltd., Yao, Osaka, JP
Erfinder Tanaka, Masanori, Nishinari, Osaka, JP;
Takihara, Yukio, Kaizuka, Osaka, JP;
Masuda, Toru, Higashi-Osaka, Osaka, JP
Vertreter Fleuchaus, L., Dipl.-Ing., 81479 München; Wehser, W., Dipl.-Ing., Pat.-Anwälte, 30161 Hannover
DE-Anmeldedatum 09.07.1981
DE-Aktenzeichen 3127158
Offenlegungstag 20.01.1983
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 28.10.1993
Veröffentlichungstag im Patentblatt 28.10.1993
IPC-Hauptklasse H01R 13/703

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Steckverbinder nach dem Oberbegriff der Ansprüche 1 und 6.

Bei einer bekannten (DE-GM 69 49 654) in einem Buchsengehäuse untergebrachten Buchse sind in dem Buchsengehäuse sogenannte Buchsenkontaktstücke untergebracht, die in Berührung mit dem Leiter eines Steckers zu bringen sind und mit diesem in Berührung gehalten werden sollen. Das Buchsengehäuse enthält weiterhin Schalter eines anderen von den Buchsenkontaktstücken unabhängigen Systems. Diese Schalter werden beim Einstecken bzw. Herausziehen des Steckers geschlossen bzw. geöffnet. Bei einer solchen Buchse werden die die Schalter bildenden Kontaktstücke im allgemeinen indirekt vom Stecker durch ein aus Isoliermaterial bestehendes Betätigungsglied gedrückt. Dieses Betätigungsglied ist in herkömmlicher Weise direkt an den beweglichen Kontaktstücken durch Preßsitz, Einpassung oder Schweißung befestigt. Daher werden gewisse Teile des bewegten Kontaktstückes, d. h. ein Teil der Federlänge, außer Betrieb gesetzt, so daß die Federkraft der Kontaktstücke nicht in ausreichendem Maße genutzt werden kann.

Bei einer solchen bekannten Buchse ist das Ausmaß der Versetzung des Betätigungsgliedes zur Zeit des Einsteckens des Steckers relativ gering. Daher kann der zum Öffnen und Schließen der Kontaktschalter benötigte Hub häufig nicht ausreichend aufgebracht werden. Dadurch entsteht das Problem, daß der Schaltvorgang nicht sicher ausgeführt werden kann. Als Abhilfe dafür ist es bekannt (DE-GM 19 95 064) zwischen dem Betätigungsglied und dem Kontaktstück eine Schnappfeder vorzusehen, die für den nötigen Hub des Kontaktstückes sorgt.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Verbinder zu schaffen, bei dem unabhängig von den die Schalter bildenden bewegten Kontaktstücken ein Betätigungsglied vorhanden ist, wobei die Enden des bewegten Kontaktstückes durch das freie Ende des Betätigungsgliedes gedrückt werden, so daß die Elastizität der bewegten Kontaktstücke durch das Betätigungsglied nicht beeinträchtigt wird und so die Elastizität der bewegten Kontaktstücke wirksam ausgenutzt und nicht überbeansprucht wird.

Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale sowohl des Anspruches 1 als auch des Anspruches 6 gelöst.

Besonders vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung werden nachfolgend in Ausführungsbeispielen untere Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigen

Fig. 1 einen Schnitt durch einen Steckverbinder ohne Klinkenstecker;

Fig. 2 einen Schnitt durch den Steckverbinder mit eingestecktem Klinkenstecker P;

Fig. 3 eine auseinandergezogene Darstellung einzelner Teile;

Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie X-X&min; gemäß Fig. 1;

Fig. 5 einen Schnitt durch das freie Ende eines Betätigungsglieds;

Fig. 6 einen Schnitt durch einen Steckverbinder einer zweiten Ausführungsform ohne eingesetzten Klinkenstecker;

Fig. 7 einen Schnitt durch den Steckverbinder mit eingestecktem Klinkenstecker 57;

Fig. 8 (a) und (b) eine Drauf- bzw. Seitenansicht eines Betätigungsglieds;

Fig. 9 einen Schnitt durch den Steckverbinder, wobei das Betätigungsglied in einem Buchsengehäuse untergebracht ist;

Fig. 10 eine Ansicht, die zeigt, wie das Betätigungsglied in dem Buchsengehäuse untergebracht ist;

Fig. 11 eine Seitenansicht des Steckverbinders gemäß Fig. 9;

Fig. 12 eine Vorderansicht des Steckverbinders gemäß Fig. 9;

Fig. 13 eine Rückansicht des Steckverbinders gemäß Fig. 9;

Fig. 14 einen Schnitt längs der Linie V-V&min; der Fig. 12;

Fig. 15 eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung.

Die folgende Erläuterung bezieht sich auf das in den Fig. 1 bis 5 dargestellte Ausführungsbeispiel der Erfindung.

Ein aus Kunststoff bestehendes Buchsengehäuse 1 besitzt ein offenes rückwärtiges Ende. Das Buchsengehäuse 1 besitzt an einem inneren Mittelteil eine Klinkenkammer 2, in die der Leiter eines Klinkensteckers P einführbar ist, ein Paar Kontaktkammern 5 und 6 zum Unterbringen von Schaltern 3 bzw. 4, die auf beiden Seiten der Klinkenkammer 2 angeordnet sind. Die Klinkenkammer 2 steht über Öffnungen 7 und 8 mit der Kontaktkammer 5 bzw. 6 in Verbindung. Die Öffnungen sind in dem Gehäuse 1 durch von vorne nach hinten verlaufende Schlitze gebildet.

Von der Vorderwand 1a des Buchsengehäuses 1 erstreckt sich ein zylindrischer Halter 9, der eine Einstecköffnung 1b bildet. In das Innere des Öffnungsendes des zylindrischen Halters 9 ist eine Metallhülse 10 eingepaßt.

Ein Buchsenkontaktstück 11 kann in Berührung mit dem kanalseitigen Leiterteil P1 des Klinkensteckers P kommen, wenn der Stecker in die Klinkenkammer 2 eingesteckt ist. Das Buchsenkontaktstück 11 besitzt einen rechteckigen Hauptteil 11a, dessen beide seitlichen Kanten in eine Gehäusenut 12 eingepaßt sind, welche an dem oberen Abschnitt der Klinkenkammer 2 ausgebildet sind. Der Hauptteil 11a besitzt an seinen seitlichen Kanten Nasen 11b, über die das Buchsenkontaktstück in dem Buchsengehäuse 1 befestigt ist. In rückwärtiger Richtung bezüglich des vorderen Endes des Hauptteils 11a erstreckt sich eine nach unten ragende Zunge 11c, die beim Stanzen stehengelassen wird und ein Anschlußteil 11d wird dadurch gebildet, daß das rückwärtige Ende des Hauptteils 11a in einem rechten Winkel abgebogen ist.

Ein Buchsenkontaktstück 13 kommt in Berührung mit dem Erdungsanschluß P3 des Klinkensteckers P, wenn dieser in die Klinkenkammer 2 eingesetzt ist. Die beiden Seitenkanten seines rechteckigen Hauptteils 13a sind durch Preßsitz in einer Gehäusenut 14 befestigt, die in dem unteren Abschnitt der Klinkenkammer 2 ausgebildet ist. Eine sich von der Vorderkante des Hauptteils 13a erstreckende Zunge 13b besitzt gekrümmte Enden 13c, die in dem zylindrischen Halter 9 angeordnet sind. Von dem rückwärtigen Ende des Hauptteils 13a erstreckt sich in einem rechten Winkel dazu ein Anschlußteil 13d.

Ein Buchsenkontaktstück 15 kommt in Berührung mit dem anderen kanalseitigen Leiterteil P2 des Leiters des Klinkensteckers P. Ähnlich wie das Kontaktstück 13 sind die beiden Seitenkanten seines rechteckigen Hauptteils 15a durch Preßsitz in der Gehäusenut 14 befestigt. Der Hauptteil 15a besitzt Vorsprünge 15b, durch die das Buchsenkontaktstück 15 an dem Buchsengehäuse 1 befestigt ist.

Eine bei dem Stanzvorgang nach oben geformte Zunge 15c erstreckt sich rückwärts von dem vorderen Ende des Hauptteils 15a, wobei ein Ende der Zunge 15c bei dem Stanzvorgang stehenbleibt. Ein Anschlußteil 15d erstreckt sich von dem rückwärtigen Ende des Hauptteils 15a im rechten Winkel.

Die Buchsenkontaktstücke 13 und 15 sind durch Preßsitz in derselben Gehäusenut 14 aufgenommen. Während das Buchsenkontaktstück 13 jedoch an der Vorderseite des Buchsengehäuses 1 angeordnet ist, liegt das Buchsenkontaktstück 15 an der rückwärtigen Seite des Gehäuses 1, so daß die Buchsenkontaktstücke 13 und 15 voneinander getrennt sind.

In den schlitzförmigen Öffnungen 7 bzw. 8 sind Betätigungsglieder 16 bzw. 17 aus Isoliermaterial angeordnet; sie haben im wesentlichen L-förmigen Querschnitt. Diese Betätigungsglieder 16 und 17 schließen die Öffnung 7 bzw. 8, um die Klinkenkammer 2 elektrisch von den Kontaktkammern 5 bzw. 6 zu isolieren. Diese Betätigungsglieder 16 und 17 sind an ihren Zwischenabschnitten benachbart zu der Einstecköffnung 1b angeordnet.

Die Betätigungsglieder 16 und 17 besitzen an ihren Enden vorstehende Achsstummel 16a und 17a, die mit im rückwärtigen Ende des Buchsengehäuses 1 ausgebildeten Aufnahmelöchern 18 und 19 in Eingriff kommen, so daß sie in dem Buchsengehäuse 1 derart schwenkbar gelagert sind, daß sie sich um die Achsstummel 16a bzw. 17a drehen können.

Wie in Fig. 5 gezeigt ist, besitzen die Betätigungsglieder 16 und 17 an ihren freien Enden auf beiden Seiten von Unterteilungswänden 16c und 17c Nuten 16b bzw. 17b, so daß die freien Enden der Betätigungsglieder 16 und 17 in Längsrichtung einen T-förmigen Querschnitt besitzen.

Die Betätigungsglieder 16 und 17 weisen an den Spitzen ihrer freien Enden Anschlagflächen 16d und 17d auf. Wie in Fig. 2 dargestellt ist, werden die Abstände l1 und l2 zwischen diesen Anschlagflächen 16d und 17d sowie den Rückseiten 16e und 17e der Betätigungsglieder 16 und 17 derart eingestellt, daß die Anschlagflächen 16d und 17d jeweils in Berührung mit der Innenwand des Buchsengehäuses 1 kommen oder diesen in sehr geringer Entfernung gegenüberliegen, wenn der Klinkenstecker P eingesteckt ist.

Die maximalen Abstände L1 und L2 zwischen den Rückseiten 16e und 17e der Betätigungsglieder 16 und 17 sowie der Zunge 20b bzw. 27b werden so eingestellt, daß L1 kleiner ist als L2. Das Ausmaß des Vorspringens der Betätigungsglieder 16 und 17 in Richtung auf die Einstecköffnung 1b weicht nämlich bei den beiden Betätigungsgliedern voneinander ab.

In der Kontaktkammer 5 bildet ein bewegtes Kontaktstück 20 den Schalter 3. Er weist einen rechteckigen Hauptteil 20a auf, dessen beide seitlichen Kanten durch Preßsitz in Gehäusenuten 21 der Kontaktkammer 5 aufgenommen sind. Eine Zunge 20b erstreckt sich von der Mitte des Hauptteils 20a nach vorne und bildet mit letzterem einen vorbestimmten Winkel. Die Zunge 20b ist an ihrer Spitze in zwei Teile 20c verzweigt. Diese sind in Nuten 16b des Betätigungsgliedes 16 eingesetzt. Der Hauptteil 20a weist an seiner unteren Kante einen einstückig ausgebildeten Anschlußteil 20d auf.

Ein feststehendes Kontaktstück 22 ist Bestandteil des Schalters 3. Das Kontaktstück 22 besitzt einen rechteckigen Hauptteil 22a, dessen beiden seitlichen Kanten in eine Gehäusenut 23 eingepaßt sind. Das Kontaktstück 22 weist außerdem Vorsprünge 22b auf, die an seinen beiden Seitenkanten vorspringen. Hierdurch wird das Kontaktstück 22 an dem Buchsengehäuse 1 befestigt. Eine Zunge 22b erstreckt sich von dem vorderen Ende des Hauptteils 22a und weist zwei verzweigte Kontakte 22c auf, die gekrümmt ausgebildet sind.

Wenn der Klinkenstecker P nicht eingesteckt ist, sind die Kontakte 22c von den von der Zunge 20b des bewegten Kontaktstückes 20 vorstehenden Kontakten 20e um einen vorbestimmten Abstand voneinander getrennt. Wenn der Klinkenstecker P eingesetzt ist, kommen die Kontakte 22c mit den Kontakten 20e in Berührung. Ein Anschlußteil 22e ist einstückig mit dem Hauptteil 22a ausgebildet und erstreckt sich am rückwärtigen Ende von dessen Unterkante.

Ein weiteres feststehendes Kontaktstück 24 ist ebenfalls Bestandteil des Schalters 3. Es besitzt einen rechteckigen Hauptteil 24a, in dessen vorderer Mitte eine Kerbnut 25 ausgebildet ist. Ein Paar Kontakte 24b erstrecken sich auf beiden Seiten bezüglich der Kerbnut 25. Ein einstückig ausgebildetes Anschlußteil 24 erstreckt sich von der vorderen unteren Kante des Hauptteils 24a, das mit seinen beiden Seitenkanten in eine Gehäusenut 26 eingesetzt ist. Wenn der Klinkenstecker P nicht eingeschoben ist, kommen die Kontakte 24b in Berührung mit im wesentlichen dem Mittelteil der Zunge 20b des bewegten Kontaktstücks 20.

In der Kontaktkammer 6 ist ein dem Schalter 3 ähnlicher Schalter 4 angeordnet. Ein bewegtes Kontaktstück 27 sowie feststehende Kontaktstücke 28 und 29 sind symmetrisch bezüglich dem bewegten Kontaktstück 20 und den feststehenden Kontaktstücken 22 und 24 angeordnet und sind in Gehäusenuten 20, 31 und 32 eingesetzt.

Die rückwärtige Öffnung des Buchsengehäuses 1 wird von einer vertikalen Wand 33a eines Kunstharz-Deckels 33, der L-förmige Gestalt aufweist, verschlossen. Die vertikale Wand 33a weist auf ihrer Oberseite Nasen 34 auf, die mit Aufnahmelöchern 35 in Eingriff kommen, die auf der Oberseite des Buchsengehäuses 1 ausgebildet sind. Der Basisteil 33b des Deckels 33 besitzt an beiden Seitenkanten geradlinige Vorsprünge 36, die in Aufnahmenuten 33 in den beiden Seitenwandungen des Buchsengehäuses 1 eingepaßt sind. Auf diese Weise wird der Deckel 33 an dem Buchsengehäuse 1 befestigt. Die Kontaktstücke und die Achsstummel 16a und 17a der Betätigungsglieder 16 und 17 werden durch das Buchsengehäuse 1 und die vertikale Wand 33a des Deckels 33 positioniert.

Der Basisteil 33b weist Durchgangsöffnungen 38 und Kerben 39 auf, durch die die Anschlußteile der Kontaktstücke laufen. Von der Mitte des Basisteils 39b erstreckt sich ein zylindrischer Federhalter 40; ferner sind Verstärkungsrippen 41 und 42 auf beiden Seiten des Federhalters 40 angeordnet.

In den Federhalter 40 ist eine Schraubenfeder 43 angesetzt und die Zunge 15c des Buchsenkontaktes 15 wird durch die Spitze der Schraubenfeder 43 nach oben federbelastet.

Mit der vertikalen Wand 33a einstückig ausgebildete Rippen 44 und 45 sind zwischen dem bewegten Kontaktstück 20 und dem feststehenden Kontaktstück 24 bzw. zwischen dem bewegten Kontaktstück 27 und dem feststehenden Kontaktstück 29 angeordnet, um konstante Abstände zwischen dem bewegten Kontaktstück 20 und dem festen Kontaktstück 24 bzw. zwischen dem bewegten Kontaktstück 27 und dem feststehenden Kontaktstück 29 einzuhalten.

Bei einer solchen Ausgestaltung können die aus Isolierstoff bestehenden Betätigungsglieder 16 und 17 unabhängig von den bewegten Kontaktstücken 20 und 27, die die Kontaktschalter 3 bzw. 4 bilden, ausgebildet werden. Darüber hinaus kommen die Betätigungsglieder 16 und 17 mit den bewegten Kontaktstücken 20 bzw. 27 nur an den freien Enden der Betätigungsglieder 16 und 17 und den Spitzen der Zungen 20b und 27b der bewegten Kontaktstücke 20 und 27 in Berührung. Folglich werden die Zungen 20b und 27b, wenn sie von den Betätigungsgliedern 16 und 17 gedrückt werden, durch das Gewicht der Betätigungsglieder 16 und 17, das auf die Spitzen der Zungen 20b und 27b aufgebracht wird, in ihrer ganzen Länge verbogen, so daß die Federkraft der Zungen 20b und 27b wirksam ausgenutzt werden kann. Wie oben bereits erörtert wurde, sind die Betätigungsglieder 16 und 17 schwenkbar an ihren Enden im Buchsengehäuse 1 befestigt und jene Zwischenteile der Betätigungsglieder 16 und 17, mit denen der Leiter des Klinkensteckers P in Berührung kommt, sind der Einstecköffnung 1b benachbart. Die freien Enden der Betätigungsglieder 16 und 17 drücken auf die Zungen 20b und 27b der bewegten Kontaktstücke 20 und 27. Selbst wenn daher das Ausmaß der Versetzung der Betätigungsglieder 16 und 17, an denen der Leiter des Klinkensteckers P anliegt und diese verdreht, in den Zwischenabschnitten der Betätigungsglieder 16 und 17 klein ist, so wird die Versetzung an den freien Enden der Betätigungsglieder 16 und 17 vergrößert und auf die bewegten Kontaktstücke 20 und 27 übertragen, wodurch die Schalter 3 und 4 umgeschaltet werden.

Bei dem oben erläuterten Ausführungsbeispiel ist die Klinkenkammer elektrisch von den Kontaktkammern 5 und 6 über die aus Isolierstoff bestehenden Betätigungsglieder 16 und 17 isoliert. Selbst wenn daher die Schalter 3 und 4 in der Kontaktkammer 5 bzw. 6 in der Nachbarschaft des Leiters des in die Klinkenkammer 2 eingesteckten Klinkensteckers positioniert sind, wird ausreichende Isolierung zwischen dem Leiter des Klinkensteckers P und dem bewegten Kontaktstück 20 sowie den feststehenden Kontaktstücken 22 und 24, die den Schalter 3 bilden und ferner zwischen dem Leiter des Klinkensteckers P und dem bewegten Kontaktstück 27 und den feststehenden Kontaktstücken 28 und 29, die den Schalter 4 bilden, gewährleistet. Daher kann der gesamte Steckverbinder als kleines Bauteil ausgebildet sein. Bei einem herkömmlichen Steckverbinder dieser Art sollten zwischen dem Leiter des Klinkensteckers und den Schaltern zu Isolierzwecken Abstände vorgesehen sein, um eine vorgegebene Isolierung zu gewährleisten. Erfindungsgemäß jedoch sind die aus Isolierstoff bestehenden Betätigungsglieder 16 und 17 in den schlitzförmigen Öffnungen 7 und 8 angeordnet, welche die Klinkenkammer 2 mit der jeweiligen Kontaktkammer 5 bzw. 6 verbinden. Daher kann der Abstand zwischen den unterschiedlichen Polaritäten aufweisenden Kontakten, wo ein Durchschlag erfolgen könnte, verlängert werden oder über eine Umleitung geführt werden, welche den kürzesten Weg um die Betätigungsglieder 16 und 17 nimmt. Auf diese Weise kann ein kompakter Steckverbinder hergestellt werden, der bessere Isoliereigenschaften aufweist als die herkömmlichen Steckverbinder.

Weiterhin sind erfindungsgemäß die Kontaktflächen 16d und 17d an den Spitzen der freien Enden der Betätigungsglieder 16 und 17 angeordnet. Die jeweiligen Entfernungen l1 und l2 zwischen den Kontaktflächen 16d, 17d und den Rückseiten 16e, 17e der Betätigungsglieder 16, 17 sind so eingestellt, daß die Kontaktflächen 16d und 17d in Berührung mit der Innenwand des Buchsengehäuses 1 kommen oder der Innenwand des Gehäuses in geringer Entfernung gegenüberliegen, wenn der Klinkenstecker P eingesteckt ist, wie es in Fig. 2 gezeigt ist. Selbst wenn daher auf den Klinkenstecker P beim Einsteckvorgang eine externe Kraft aufgebracht wird, um den Stecker P in Längsrichtung zu bewegen, so besteht keine Möglichkeit, daß die bewegten Kontaktstücke 20 und 27 übermäßig gebogen werden, so daß die Lebensdauer der bewegten Kontaktstücke 20 und 27 und folglich des Steckverbinders selbst verlängert werden kann.

Weiterhin weichen die Maximalentfernungen L1 und L2 zwischen den Rückseiten 16e, 17e der Betätigungsglieder 16, 17 und den Zungen 20b, 27b voneinander ab. Beispielsweise ist L1 kleiner als L2. Wenn daher der Klinkenstecker P eingeschoben wird, beginnt sich das Betätigungsglied 17 früher zu drehen als das Betätigungsglied 16, so daß der Schaltvorgang des Schalters 4 vor dem Schaltvorgang des Schalters 3 ausgeführt wird. Da die Schalter 3 und 4 nämlich hinsichtlich des Schaltzeitpunktes unterschiedlich ausgelegt sind, kann der Anwendungsbereich der Anordnung vergrößert werden. Es sei darauf hingewiesen, daß die Entfernungen L1 und L2 gleich groß sein können, falls es nicht notwendig ist, die jeweiligen Umschaltzeitpunkte zu staffeln.

Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Fig. 6 bis 10 ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert.

Ein aus Isolierstoff bestehendes Buchsengehäuse 51 besitzt ein offenes rückwärtiges Ende und ist in seiner Vorderwand 51a mit einer Einstecköffnung 52 ausgestattet. Das Buchsengehäuse 51 nimmt einen ersten und zweiten Schalter 53 bzw. 54 in sich auf. Der erste Schalter 53 besitzt ein feststehendes Kontaktstück 55 und ein bewegtes Kontaktstück 56. Der Schalter ist normalerweise geschlossen. Das feste Kontaktstück 55 wird unter Druck von der rückwärtigen Öffnung 51b des Buchsengehäuses 51 aus eingesetzt, und es besitzt in seinem Mittelteil eine (nicht gezeigte) Kerbe, um zu vermeiden, daß ein Klinkenstecker 57 durch die Einstecköffnung 52 eingesetzt wird.

Das bewegte Kontaktstück 56 ist ein sogenanntes Buchsenkontaktstück, das mit dem Leiter des Klinkensteckers 57 in Berührung kommt und mit diesem in Berührung gehalten wird. Das Kontaktstück 56 besitzt eine gekrümmte Zunge 56b, die von der Vorderkante einer rechteckigen Platte 56a absteht, die von der rückwärtigen Öffnung 51b in das Buchsengehäuse 51 eingepreßt und dort befestigt ist. Die Zunge 56b weist an ihrer Spitze einen Kontakt 56c auf, der in Berührung mit dem Kontakt 55a des feststehenden Kontaktstücks 55 kommt. Die Zunge 56b ist in dem Einsteckweg 58 des Klinkensteckers positioniert.

Ein zweiter Schalter 54 ist ein Schalter des anderen, von dem bewegten Kontaktstück 56 unabhängigen Systems. Der zweite Schalter 54 enthält ein festes Kontaktstück 61 und ein bewegtes Kontaktstück 62. Der Schalter ist normalerweise geöffnet. Das bewegte Kontaktstück 62 ist unter den bewegten Kontakt stücken 56 und dessen Nachbarschaft angeordnet.

Die Kontaktstücke 61 und 62 besitzen Zungen 61b bzw. 62b, die von den rückwärtigen Enden der rechteckigen Plattenabschnitte 61a bzw. 62a vorstehen, welche von der rückwärtigen Öffnung 51h in das Buchsengehäuse 1 eingepreßt und dort befestigt sind. Die Spitzen der Zungen 61b und 62b sind als Kontakte 61c bzw. 62c ausgebildet.

Ein aus Isolierstoff bestehendes Betätigungsglied 63 ist zwischen den bewegten Kontaktstücken 56 und 62 und zwischen den Zungenstücken 65b und 62b angeordnet. Dieses Betätigungsglied 63 ist einstückig aus Kunstharz oder dgl. gebildet. Das Betätigungsglied 63 weist einstückig ausgebildete zylindrische Eingriffsabschnitte 64 auf, die mit sich verjüngenden Abschnitten 64a ausgestattet sind, die auf beiden Seiten eines Endes eines rechteckigen Plattenabschnitts 63a vorgesehen sind, wie in den Fig. 8(a) und (b) dargestellt ist. Wie in Fig. 9 zu sehen ist, befinden sich diese Eingriffsabschnitte 64 in Eingriff mit Aufnahmebohrungen 51d, die in beiden Seitenwänden 51c des Buchsengehäuses 51 ausgebildet sind. Durch dieses Eingreifen wird das Betätigungsglied 63 drehbar gehalten und zwar in einem solchen Bereich drehbar, daß es in Berührung mit den bewegten Kontaktstücken 56 und 62 des ersten und zweiten Schalters 53 und 54 kommen kann.

Das Betätigungsglied 63 besitzt außerdem eine Stütznase 65 mit einer Aufnahmefläche 65a, die kontinuierlich in Berührung mit der Zunge 64b des bewegten Kontaktstückes 56 über ihre ganze Länge kommen kann, wenn der Stecker 57 eingesteckt ist. Die Stütznase 65 ist einstückig mit dem Plattenabschnitt 63a an der Seite des ersten Schalters 53 ausgebildet.

Das Betätigungsglied 63 besitzt ferner einen Vorsprung 66, der in Berührung mit der Unterseite des festen Kontaktstückes 55 kommt, um dadurch die Endlage des Betätigungsgliedes 63 festzulegen, wenn es nach oben zurückgestellt wird.

Das Betätigungsglied 63 besitzt ferner auf der Seite des zweiten Schalters 54 des Plattenteils 63a einen Vorsprung 67, der in Berührung mit der Oberseite des bewegten Kontaktstücks 62 des zweiten Schalters 54 kommt, um dadurch das bewegte Kontaktstück 62 nach unten zu drücken. Einstückig mit dem Vorsprung 67 sind auf dessen beiden Seiten Anschläge 68 ausgebildet, die in Berührung mit Einsätzen 51e kommen, die von beiden Seitenwänden 51c des Buchsengehäuses 1 vorstehen, um dadurch den von dem Betätigungsglied 63 ausgeführten Hub in Richtung auf den zweiten Schalter 54 zu begrenzen.

Das Trennglied 63 wird in dem Buchsengehäuse 51 derart montiert, daß, während die Eingriffsabschnitte 64 des Betätigungsgliedes 63 in den Seitenwänden 51c des Buchsengehäuses 51 gleiten, das Betätigungsglied 63 unter Druck von der rückwärtigen Öffnung 51b des Buchsengehäuses 51 aus in Richtung des Pfeils A derart eingesetzt wird, daß die Eingriffsabschnitte 64 mit den Aufnahmebohrungen 51d in Eingriff kommen. Um dieses unter Druck erfolgende Einsetzen des Betätigungsglieds 63 zu erleichtern, weisen jene Seitenwände 51c des Buchsengehäuses 51, mit denen die Eingriffsabschnitte 64 in Gleitberührung stehen, geneigte Flächen 51f und Führungswände 51g zum Führen der Eingriffsabschnitte 64 in die Aufnahmebohrung 51d auf, wie in Fig. 10 gezeigt ist.

Wenn das Betätigungsglied 63 in das Buchsengehäuse 51 eingesetzt ist, wird ein Ende des Betätigungsgliedes 63 von der Vorderseite des Buchsengehäuses 51 getragen, und die Stütznase 65, die an dem Zwischenabschnitt des Betätigungsglieds 63 ausgebildet ist, befindet sich in dem Einsteckweg 58 derart, daß das freie Ende oder der Vorsprung 67 des Betätigungsgliedes 63 die Spitze des bewegten Kontaktstücks 62 drückt.

Durch diese Ausgestaltung wird, wenn der Klinkenstecker 57 in den Einsteckweg 58 gesteckt wird, wie in Fig. 7 zu sehen ist, das bewegliche Kontaktstück 56 des ersten Schalters 53 gedrückt und durch die Spitze des Steckers 57 nach unten gebogen, so daß der Kontakt 56c des beweglichen Kontaktstücks 56 von den Kontakten 55a des feststehenden Kontaktstückes 55 getrennt wird, wodurch der erste Schalter 53 in den Aus-Zustand geschaltet wird. Das Betätigungsglied 63 wird durch das bewegte Kontaktstück 56 gedrückt und nach unten gedreht, so daß der von dem Betätigungsglied 63 vorstehende Vorsprung 67 das bewegte Kontaktstück 62 des zweiten Schalters 54 nach unten drückt. Dann kommt der Kontakt 62c des bewegten Kontaktstücks 62 in Berührung mit dem Kontakt 61c des festen Kontaktstücks 61, so daß der zweite Schalter 54 in den Ein-Zustand geschaltet wird.

Das Trennglied 63 ist unabhängig von dem bewegten Kontaktstück 62, welches den zweiten Kontaktschalter 54 bildet, ausgebildet, und die Spitze oder der Kontakt 62c des bewegten Kontaktstücks 62 ist derart ausgebildet, daß es von dem freien Ende oder dem Vorsprung 67 des Trennglieds 63 gedrückt wird. Folglich wird die Zunge 62b des bewegten Kontaktstücks 62 über ihre gesamte Länge durch die auf die Spitze der Zunge 62b einwirkende Kraft verbogen, so daß die Federkraft der Zunge 62b wirksam ausgenutzt werden kann.

Weiterhin ist das Betätigungsglied 63 an seinem Ende durch das Buchsengehäuse 51 aufgenommen, und die Stütznase 65 im Mittelabschnitt des Betätigungsgliedes 63 liegt in dem Einsteckweg 58 derart, daß das freie Ende oder der Vorsprung 67 des Betätigungsgliedes 63 auf die Zunge 62b des bewegten Kontaktstücks 62 drückt. Selbst wenn daher das Ausmaß der Versetzung des von dem Stecker 57 gedrückten und gedrehten Betätigungsgliedes 63 im Mittelabschnitt des Betätigungsgliedes 63 klein ist, wird diese Versetzung am freien Ende des Betätigungsgliedes 63 vergrößert und auf das bewegte Kontaktstück 62 übertragen, so daß der Schaltvorgang des Kontaktschalters 54 sicher erfolgen kann.

Bei dem oben erläuterten Ausführungsbeispiel besitzt das Betätigungsglied 63 auf der Seite des ersten Schalters 53 des Plattenabschnitts 63a die Stütznase 65 mit der Aufnahmefläche 65a und der bewegte Kontakt 56 kommt sukzessive in Berührung mit der gesamten Länge der Aufnahmefläche 65a der Stütznase 65, um das bewegte Kontaktstück 56 an dessen Rückseite zu halten. Selbst wenn daher der Klinkenstecker 57 in Längsrichtung bewegt wird, wird die Zunge 56b nicht über einen vorbestimmten Winkel hinaus gebogen und plastisch verformt, so daß keine Möglichkeit besteht, daß die Zunge 56b mit dem festen Kontaktstück 55 fehlerhaft in Berührung kommt.

Wie oben bereits erwähnt wurde, weist das Betätigungsglied 63 auf der Seite des zweiten Schalters 54 des Plattenabschnitts 63a die Anschläge 68 auf, die in Berührung mit den Einsätzen 51e kommen, welche von den Seitenwänden 51c des Buchsengehäuses 51 abstehen, um dadurch den Hub, den das Betätigungsglied 63 in Richtung auf den zweiten Schalter 54 ausübt, zu beschränken. Selbst wenn daher der Klinkenstecker 57 in Längsrichtung bewegt wird, gelangt auf das bewegte Kontaktstück 62 und das feststehende Kontaktstück 61 des zweiten Schalters 54 keine Druckkraft, die größer ist als ein vorgegebener Wert, und das bewegte Kontaktstück 62 und das feste Kontaktstück 61 werden elastisch verformt, so daß keine Gefahr eines fehlerhaften Kontakts besteht.

Wenn der Klinkenstecker 57 eingesteckt ist, wird der zweite Schalter 54 von dem Trennglied 63 gedrückt und eingeschaltet, wobei das Betätigungsglied durch das bewegte Kontaktstück 56 des ersten Kontaktschalters 53 unter Druck gedreht wird. Der zweite Kontaktschalter 54 wird nämlich eingeschaltet, nachdem der erste Kontaktschalter 53 ausgeschaltet wurde. Daher besteht keine Möglichkeit, daß der erste und zweite Kontaktschalter 53 bzw. 54 den Schaltvorgang gleichzeitig ausführen oder daß der zweite Kontaktschalter 54 vor dem ersten Kontaktschalter 53 geschaltet wird. Folglich ist es möglich, die Wechselzeitpunkte des ersten und zweiten Kontaktschalters 53 und 54 in einem geeigneten Intervall zu staffeln. Hierdurch wird der Anwendungsbereich der Anordnung erweitert.

Weiterhin sind die Eingriffsabschnitte 64 des Betätigungsgliedes 63 mit abgeschrägten Teilen 64a versehen und jene Seitenwände 51c des Buchsengehäuses 51, mit denen die Eingriffsabschnitte 64 gleitend in Eingriff kommen, besitzen geneigte Flächen 51f und Führungswände 51g, um die Eingriffsabschnitte 64 in die Eingriffsbohrungen 51d zu führen. Eine derartige Ausgestaltung erleichtert das Einsetzen des Betätigungsgliedes 63 in das Buchsengehäuse 51 und verbessert dadurch die Effizienz beim Zusammenbau der Anordnung.

Bei dem oben erläuterten zweiten Ausführungsbeispiel ist das bewegte Kontakt stück 56 des ersten Schalters 53 so ausgelegt, daß es sukzessive in Berührung mit der Aufnahmefläche 65a der Stütznase 65 des Betätigungsglieds 63 kommt. Das bewegte Kontaktstück 56 kann jedoch so ausgelegt sein, daß es nur mit der Spitze der Stütznase 65 in Berührung gelangt.

Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Fig. 11 bis 15 ein drittes Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert.

Ein kästchenförmiges Buchsengehäuse 101 besitzt ein offenes Rückenteil. Von der Vorderwand des Buchsengehäuses 101 steht eine zylindrische Hülse 101a ab, in die ein Stecker einsteckbar ist. Eine in Steckereinsteckrichtung ausgesparte Nut 102 befindet sich in einem Abschnitt, beispielsweise dem oberen Abschnitt des Umfangs der Mittelbohrung oder der Einstecköffnung 101b der zylindrischen Hülse 101a und die Nut 102 steht in Verbindung mit dem Inneren des Buchsengehäuses 101. Anders ausgedrückt: Die Hohlnut 102 ist ein länglicher Schlitz, der in der Umwandlung der Einsteckhülse 101a ausgebildet ist und sich von dem offenen Ende der Einstecköffnung 102 zu deren innerem Ende hin erstreckt.

In der Hülse 101a ist in deren Spitze im oberen Teil eine quer verlaufende Drehnut 103 nach oben offen ausgebildet. Diese Drehnut 103 steht in Verbindung mit dem vorderen Ende der Hohlnut 102. Ein quer verlaufendes Verbindungsloch 104 ist in der Steckhülse 101a im oberen Abschnitt von deren Basisteil ausgebildet und steht in Verbindung mit dem rückwärtigen Ende der Hohlnut 102. Die Nut 103 und das Loch 104 werden später noch erläutert.

Das Buchsengehäuse 101 besitzt an beiden Seitenwänden Rastausnehmungen 105a und Rastvorsprünge 105b zum Befestigen eines Deckels, was noch erläutert wird.

Das Buchsengehäuse 101 besitzt in den gegenüberliegenden Teilen der beiden inneren Seitenwände in Längsrichtung verlaufende Gehäusenuten 106a, 106b und 106c zur Aufnahme von noch zu erläuternden Kontaktstücken; diese Gehäusenuten sind in dem oberen, dem Zwischen- und dem unteren Teil der jeweiligen Wand ausgebildet und zur Rückseite des Buchsengehäuses 101 hin geöffnet. Die Gehäusenuten 106a, 106b und 106c stehen in Verbindung mit Rastlöchern 107a, 107b und 107c, die im Mittelteil des Buchsengehäuses 101 ausgebildet sind.

Die Hohlnut 102 nimmt ein stangenförmiges Betätigungsglied 108 aus Isolierstoff auf, welches sich von dem offenen Ende der Einstecköffnung 101b in das Buchsengehäuse 101 erstreckt. Das Betätigungsglied 108 ist an seinem einen Ende durch das offene Ende der Einstecköffnung 101b drehbar gelagert. Am inneren Ende der Einstecköffnung 101b ist der Zwischenteil des Betätigungsgliedes 108 dicht an die Achse der Einstecköffnung 101e und nicht an die Peripherie der Einstecköffnung 101b herangeführt, das Betätigungsglied 108 ist so untergebracht, daß es in radialer Richtung bezüglich der Einstecköffnung 101b drehbar ist.

Das Betätigungsglied 108 stellt ein einheitliches Bauelement aus Isolierstoff, beispielsweise Kunstharz, dar und es besitzt ein Drehteil 108a, das einstückig an einem Ende des Betätigungsgliedes 108 ausgebildet ist und T-förmige Gestalt hat. Das Drehteil 108a wird in die Drehnut 103 am offenen Ende der Einstecköffnung 101b eingesetzt. Das Betätigungsglied 108 besitzt außerdem einen Kontaktbetätigungsteil 108b, der einstückig mit dem Betätigungsglied 108 ausgebildet ist und T-förmige Gestalt hat. Der Kontaktbetätigungsteil 108b wird durch das Verbindungsloch 104 im wesentlichen in den Mittelabschnitt des Buchsengehäuses 101 eingesetzt. Das Betätigungsglied 108 liegt im wesentlichen parallel bezüglich der Einsteckrichtung in der Einstecköffnung 101b, wobei der Zwischenteil des Betätigungsgliedes 108 dicht an die Achse der Einstecköffnung 101b an deren innerem Ende herangeführt ist und nicht an die Peripherie der Einstecköffnung 101b. Das Betätigungsglied 108 ist etwas in Richtung auf die Achse der Einstecköffnung 101b geneigt.

Ein bewegtes Kontaktstück 109 besitzt einen rechteckigen Hauptteil 109a, dessen beide Seitenkanten in die oberste Gehäusenut 106a eingepaßt sind. Von den Seitenkanten des Hauptteils 109a vorspringende Haltenasen 109b befinden sich in Eingriff mit den Rastlöchern 107a. Auf diese Weise ist das bewegte Kontaktstück 109 sicher in dem Buchsengehäuse 101 aufgenommen.

Das bewegliche Kontaktstück 109 besitzt eine sich von dem Mittelabschnitt des rechteckigen Hauptteils 109a nach hinten und unten erstreckende Zunge 109f, die ein Paar Kontakte 109c aufweist, die dadurch gebildet sind, daß die zwei abgezweigten Spitzen der Zunge 109f U-förmig gebogen sind. Der Kontaktbetätigungsteil 108b des Betätigungsgliedes 108 ist in die gebogenen Abschnitte 109d der Kontakte 109c eingepaßt. Die Kontakte 109c des beweglichen Kontaktstückes 109 kommen in Berührung mit einem Paar fester Kontakte 110a, die von dem rückwärtigen Teil eines rechteckigen festen Kontaktstücks 110 nach oben vorspringen. Das Kontaktstück 110 ist in die mittlere Gehäusenut 106b eingepaßt. Die Kontakte 109c sind normalerweise geschlossen.

Das feste Kontaktstück 110 besitzt an seien beiden Seitenkanten Haltenasen 110b, die in die Rastlöcher 107b des Buchsengehäuses 101 eingreifen.

Die Leitungsanschlüsse der Kontakte 109 und 110 sind durch Bezugszeichen 109e bzw. 110c angedeutet.

Ein Deckel 111 zum Verschließen der zylindrischen Hülse 101a besitzt einen zylindrischen Abschnitt 111a, der in Berührung mit einem Erdungsstück und einem Montageteil 111b bringbar ist, welches von dem rückwärtigen Ende des zylindrischen Teils 111a in dem U-förmigen Abschnitt kommt; der Montageteil 111b ist an dem Buchsengehäuse 101 befestigt. Der Montageteil 111b ist in die Rastausnehmungen 105a des Buchsengehäuses 101 eingepaßt, wobei die Rastlöcher 111c in den beiden Seiten des Montageteils 111b in Eingriff kommen mit den Rastvorsprüngen 105b des Buchsengehäuses 101. Die Hohlnut 102 wird dadurch verschlossen, daß die zylindrische Hülse 101a mit dem zylindrischen Teil 111a abgedeckt wird. Dadurch wird der Drehteil 108a, der an einem Ende des Betätigungsgliedes 108 ausgebildet ist, in der Drehnut 103 gehalten, so daß das eine Ende des Betätigungsglieds 108 drehbar an dem Buchsengehäuse 101 befestigt ist.

Wenn in die Einstecköffnung 101b der zylindrischen Hülse 101a ein Stiftstecker A eingeschoben bzw. aus der Öffnung herausgezogen wird, wird der Zwischenabschnitt des Betätigungsgliedes 108 nach vorne oder hinten gedrückt, während er durch das Einschubende des Stiftsteckers A in vertikaler oder radialer Richtung gedreht wird. Durch eine solche Drehung erfolgt die Kontaktgabe bzw. die Trennung des beweglichen Kontaktstücks 109, das auf der Seite des anderen Endes des Betätigungsgliedes 108 liegt, mit bzw. von dem festen Kontaktstück 110 durch einen beispielsweise zweifach vergrößerten Hub, verglichen mit dem Hub des Zwischenteils des Betätigungsglieds 108.

Der Leitungsanschluß des Deckels 111 ist durch das Bezugszeichen 111d angedeutet.

Ein Buchsenkontaktstück 112, das in Berührung mit dem Stiftstecker A bringbar ist, besitzt einen rechteckigen Basisteil 112a, Kontakte 112b, die von der Vorderkante des Basisteils 112a vorstehen und in die Einstecköffnung 101b eingeschoben werden sowie einen Leitungsanschluß 112c, der von dem rückwärtigen Ende des Basisteils 112a vorspringt. Die beiden Seitenkanten des Basisteils 112a sind in die untersten Gehäusenuten 106c eingepaßt und die Rastvorsprünge 112, die von den Seitenkanten des Basisteils 105a vorspringen, kommen in Eingriff mit den Rastlöchern 107c. Auf diese Weise wird das Buchsenkontaktstück 112in dem Buchsengehäuse 101 sicher aufgenommen.

Bei einer derartigen Anordnung wird der Zwischenteil des Betätigungsgliedes 108, das in der Einstecköffnung 101b des Buchsengehäuses 110 angeordnet ist, durch den Stiftstecker A gedrückt und anschließend im Gegenuhrzeigersinn gedreht, wobei das eine Ende des Drehteils 108a des Betätigungsgliedes 108 als Drehachse dient. Dann werden die gebogenen Teile 109d des beweglichen Kontaktstückes 109 in das freie Ende oder der Kontaktbetätigungsteil 108b des Betätigungsglieds 108 eingesetzt ist, nach oben gedrückt, so daß die Kontakte 109c des bewegten Kontaktstücks 109 von den festen Kontakten 110a des festen Kontaktstücks 110 getrennt werden, wodurch der Aus-Zustand erhalten wird.

Wie aus der obigen Beschreibung hervorgeht, wird der Zwischenteil des Betätigungsglieds 108 durch den Stiftstecker A gedrückt und das bewegliche Kontaktstück 109 wird unter Druck von dem freien Ende des Betätigungsglieds 108 vorgespannt. Selbst wenn daher das Ausmaß der Versetzung des von dem Stiftstecker A gedrückten und gedrehten Betätigungsglieds 108 im Zwischenbereich des Betätigungsglieds klein ist, so wird dieses Ausmaß der Versetzung auf das bewegte Kontaktstück 109 übertragen, während es an dem freien Ende des Betätigungsglieds 108 vergrößert wird.

Auf diese Weise kann die Kontaktgabe und die Trennung des beweglichen Kontaktstücks 109 mit bzw. von dem festen Kontaktstück 110 sicher erfolgen. Eine derartige Ausgestaltung ist besonders geeignet für einen Steckverbinder, bei dem der Steckerstift geringen Durchmesser hat und der Einsteckweg des Steckers in das Buchsengehäuse gering ist, wie es bei der Stiftbuchse der Fall ist, die anhand des dritten Ausführungsbeispiels gezeigt wird.

Da das aus Isolierstoff bestehende Betätigungsglied 108 weiterhin unabhängig von dem bewegten Kontaktstück 109 gebildet ist und die Spitzen des beweglichen Kontaktstücks 109 von dem freien Ende des Betätigungsglieds 108 unter Druck betätigt werden, wird die Zunge 109f des bewegten Kontaktstücks 109 über ihre gesamte Länge durch die auf die Spitzen der Zunge 109 wirkende Kraft gebogen, so daß die Federkraft der Zunge 109f wirksam ausgenutzt werden kann.


Anspruch[de]
  1. 1. Steckverbinder, bestehend aus einem Klinkenstecker und zugehöriger Buchse, wobei an einem Buchsengehäuse neben den Buchsenkontakten zusätzlich zumindest ein Schalter vorhanden ist, der beim Einstecken bzw. Ziehen des Klinkensteckers betätigt wird und einem am Buchsengehäuse angeordnetes sowie schwenkbar gelagertes Betätigungsglied für den Schalter, das in die Bahn des Klinkensteckers ragt, dadurch gekennzeichnet,
    1. - daß eine den Schalter (3, 4) aufnehmende Kontaktkammer (5, 6) offen an die Klinkenkammer anschließt,
    2. - daß das Betätigungsglied in seiner Gesamtheit aus Isolierstoff besteht und im offenen Zwischenraum (7, 8) zwischen Klinkenkammer (2) und Kontaktkammer (5, 6) verläuft,
    3. - und daß das auf den Schalter wirkende Betätigungsglied (16, 17; 63) mit einem Anschlag (16d, 17d; 68) versehen ist, der seinen Bewegungshub begrenzt.
  2. 2. Steckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    1. - daß auf beiden Seiten der Klinkenkammer (2) Kontaktkammern (5, 6) angeordnet sind,
    2. - und daß die Betätigungsglieder (16, 17) die Kontaktkammern räumlich und elektrisch gegen die Schalter (3, 4) isolieren.
  3. 3. Steckverbinder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
    1. - daß die Abstände, mit denen die Betätigungsglieder (16, 17) in Richtung auf die Einstecköffnung (1b) vorspringen, voneinander verschieden sind, so daß der Schaltvorgang des einen Schalters (4) vor dem Schaltvorgang des anderen Schalters (3) ausgeführt wird.
  4. 4. Steckverbinder nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet,
    1. - daß die Betätigungsglieder (16, 17) in Richtung der Klinkenkammer (2) unterschiedlich breit sind und unterschiedlich weit in den Bewegungsweg des Klinkensteckers ragen.
  5. 5. Steckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    1. - daß das Betätigungsglied (63) eine Auflagefläche (65a) hat, die beim Einstecken des Klinkensteckers in Berührung mit einem Buchsenkontaktstück (56) kommt, wobei ein Leitungsabschnitt des Klinkensteckers (57) in Kontakt mit dem Buchsenkontaktstück (56) gehalten wird.
  6. 6. Steckverbinder, bestehend aus einem Stecker und zugehöriger Buchse, wobei an einem Buchsengehäuse neben den Buchsenkontakten zusätzlich zumindest ein Schalter vorhanden ist, der beim Einstecken bzw. Ziehen des Steckers betätigt wird und einem am Buchsengehäuse angeordnetes sowie schwenkbar gelagertes Betätigungsglied für den Schalter, das in die Bahn des Schalters ragt, dadurch gekennzeichnet,
    1. - daß in einem Umfangsabschnitt des Einstecklochs für den Stecker in dem Buchsengehäuse (101) eine Hohlnut (102) in Einsteckrichtung des Steckers ausgebildet ist, die mit dem Innern des Buchsengehäuses in Verbindung steht,
    2. - daß das Betätigungsglied (108) mit seiner im wesentlichen vorderen Hälfte in der Hohlnut untergebracht ist, wobei das eine Ende (108a) des Betätigungsgliedes im vorderen Ende der Hohlnut schwenkbar gelagert und durch die Anlage am Stecker verschwenkt wird,
    3. - und daß das andere Ende des Betätigungsgliedes am Kontaktstück (109d) des Schalters gehalten ist.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com