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Dokumentenidentifikation DE3786414T2 28.10.1993
EP-Veröffentlichungsnummer 0242217
Titel Optisch beschreibbare Träger.
Anmelder Sony Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Miyai, Seiichi c/o Patents Division, Shinagawa-ku Tokyo 141, JP;
Akamatsu, Junichi c/o Patents Division, Shinagawa-ku Tokyo 141, JP
Vertreter Mitscherlich, H., Dipl.-Ing.; Körber, W., Dipl.-Ing. Dr.rer.nat.; Schmidt-Evers, J., Dipl.-Ing.; Melzer, W., Dipl.-Ing., Pat.-Anwälte, 80331 München; Schulz, R., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat., Pat.- u. Rechtsanw.; Graf, M., Dr.jur., Rechtsanw., 8000 München
DE-Aktenzeichen 3786414
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT, NL
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 15.04.1987
EP-Aktenzeichen 873033658
EP-Offenlegungsdatum 21.10.1987
EP date of grant 07.07.1993
Veröffentlichungstag im Patentblatt 28.10.1993
IPC-Hauptklasse G11B 7/24

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf optisch beschreibbare Träger.

Es ist ein optisch beschreibbares Medium oder Träger bekannt, der insbesondere für die Verwendung für ein magneto-optisches Aufzeichnungssystem geeignet ist, bei dem ein dünner Film einer Legierung eines seltenen Erdmetalls und Übergangsmetalls oder dgl. auf einem Substrat aufgebracht ist. Es sind beispielsweise amorphe Filme wie GdCo, GdFe, TbFe, DyFe, GdTbFe, TbDyFe für die Verwendung für optische Aufzeichnungsschichten vorgeschlagen worden. Im allgemeinen haben diese bekannten optisch beschreibbaren Trager eine schlechte Korrosionsfestigkeit, so daß sie leicht in einer feuchten Atmosphäre korrodieren und ihre Aufzeichnungscharakteristik schlechter wird.

Um zu verhindern, daß eine Metallschicht auf einer optischen Scheibe korrodiert, ist in unserer US-patentanmeldung, Serial-Nr. 06/693 303, angemeldet am 23. Januar 1985, die eine Continuation-Anmeldung mit der Serial-Nr. 06/ 363 532 ist, die ain 30. März 1982 angemeldet wurde und jetzt fallen gelassen wurde, vorgeschlagen worden, die metallische optische Aufzeichnungsschicht am äußeren Randbereich und/oder am inneren Randbereich eines Substrats wegzulasssen und einen Schutzfilm eines organischen Materials aufzubringen, der sich über die metallische optische Aufzeichnungsschicht bis zum äußeren Randbereich und/oder dem inneren Randbereich des Substrats erstreckt. Man beabsichtigt damit, daß der Schutzfilm des organischen Materials die metallische optische Aufzeichnungsschicht davor bewahrt, der Atmosphäre ausgesetzt zu sein, um somit eine Korrosion der optischen Aufzeichnungsschicht zu verhindern.

Selbst wenn die metallische optische Aufzeichnungsschicht am äußeren Randbereich und/oder am inneren Randbereich des Substrats ausgespart ist und die metallische optische Aufzeichnungsschicht mit einem Schutzfilm aus einem organischen Material bedeckt ist, kann der Schutzfilm aus organischem Material nicht völlig gegen Luftfeuchtigkeit und Sauerstoff abdichten. Es besteht immer noch die Gefahr, daß Luftfeuchtigkeit und Sauerstoff in der Atmosphäre durch den Schutzfilm des organischen Materials diffundieren und die metallische optische Aufzeichnungsschicht erreichen. Somit kann damit ein völliger Schutz der optischen Aufzeichnungsschicht vor Korrosion nicht erhalten werden. Die Korrosion der optischen Aufzeichnungsschicht ist natürlich ein besonders ernstes Problem bei optisch beschreibbaren Trägern, die bei magneto-optischen Aufzeichnungs- und Wiedergabesystemen verwendet werden, bei denen das Aufzeichnen, Wiedergeben und Löschen wiederholt ausgeführt wird.

Nach der vorliegenden Erfindung ist ein optisch beschreibbarer Träger vorgesehen, mit

einem Substrat, einer optischen Aufzeichnungsschicht auf dem Substrat und einem Schutzfilm aus anorganischem Material, der die Flächen der optischen Aufzeichnungsschicht umhüllt, wobei die optische Aufzeichnungsschicht und das Substrat eine kreisringförmige Form aufweisen und der Schutzfilm aus anorganischem Material eine erste Schutzschicht umfaßt, die zwischen dem Substrat und der optischen Aufzeichnungsschicht angeordnet ist, sowie eine zweite Schutzschicht, die so ausgebildet ist, daß sie eine obere Fläche und eine innere und äußere periphere Randfläche der optischen Aufzeichnungsschicht überdeckt und mit der ersten Schutzschicht verschmolzen ist, wobei die zweite Schutzschicht auf ihrer äußeren Fläche mit einem Schutzfilm aus organischem Material bedeckt ist;

dadurch gekennzeichnet, daß die erste Schutzschicht ebenfalls eine kreisringförmige Form aufweist und einen inneren Durchmesser hat, der größer als der des Substrats ist und einen äußeren Durchmesser, der kleiner als der des Substrats ist;

die zweite Schutzschicht so ausgebildet ist, daß sie sich über der inneren und äußeren Fläche der ersten Schutzschicht ausdehnt und mit ihr verschmilzt, um zusätzlich die obere Fläche und die innere und äußere periphere Randfläche der optischen Aufzeichnungsschicht zu überdecken; und

die zweite Schutzschicht ebenfalls eine kreisringförmige Form aufweist und einen inneren Durchmesser hat, der größer als der des Substrats ist und einen äußeren Durchmesser, der kleiner als der des Substrats ist, und der Schutzfilm aus organischem Material einen inneren und äußeren Durchmesser hat, der jeweils gleich dem des Subtrates ist und die zweite Schutzschicht auf ihrer oberen Fläche sowie die innere und äußere periphere Fläche abdeckt.

Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsspiels unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben, wobei gleiche Teile mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind, in welchen:

Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform eines beschreibbaren Trägers nach der vorliegenden Erfindung ist;

Fig. 2 eine graphische Querschnittansicht entlang einer Linie II-II in Fig. 1 ist, wobei jede Schicht mit einer vergrößerten Dicke dargestellt ist;

Fig. 3, 4 und 5 graphische Querschnittsansichten ähnlich Fig. 2 sind, die aber jeweils eine zweite, dritte und vierte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigen; und

die Figuren 6 und 7 Diagramme von Querschnittsansichten ähnlich Figur 2 sind, die aber entsprechende optische Träger zeigen, auf die bei Vergleichsbeispielen Bezug genommen wird.

Nach den Fig. 1 und 2 umfaßt die erste Ausführungsform eines optisch beschreibbaren Trägers 1 ein ringförmiges oder kreisringförmiges Substrat 2 mit einer zentralen runden Öffnung 11. Das Substrat besteht aus Glas, Polycarbonatharz oder einem anderen geeigneten Material.

Auf dem Substrat 2 ist ein erster Schutzfilm oder Schutzschicht 3 aus anorganischem Material wie Siliziumnitrid oder Aluminiumnitrid aufgebracht. Die erste Schutzschicht 3 ist auf dem Substrat 2 durch Sputtern oder durch ein anderes geeignetes Verfahren aufgebracht. Der Abstand der ersten Schutzschicht 3 in radialer Richtung vom Zentrum der Öffnung 11 aus zum äußeren peripheren Rand 3a ist kleiner als der radiale Abstand zum äußeren peripheren Rand 2a des Substrats 2, und der radiale Abstand vom Zentrum der Öffnung 11 zum inneren peripheren Rand 3b der Schutzschicht 3 ist länger als der radiale Abstand zum inneren peripheren Rand 2b des Substrats 2.

Eine optische Aufzeichnungsschicht 4 ist auf der ersten Schutzschicht 3 aufgebracht. Die Aufzeichnungsschicht 4 ist ein Film oder eine Schicht aus einer Legierung, die schon für eine solche Verwendung bekannt ist, beispielsweise eine Legierung eines seltenen Erdmetalls und Übergangsmetalls, die auf der ersten Schutzschicht 3 durch Sputtern oder ein anderes geeignetes Verfahren aufgebracht wird. Die Aufzeichnungsschicht 4 hat die gleichen Abmessungen wie die erste Schutzschicht 3, d.h. der radiale Abstand vom Zentrum der Öffnung 11 zum äußeren und inneren peripheren Rand 4a und 4b ist der gleiche wie der entsprechende radiale Abstand für die erste Schutzschicht 3, und aus diesem Grund wird die Aufzeichnungsschicht 4 genau der ersten Schutzschicht 3 überlagert.

Eine zweite Schutzschicht 5 besteht aus dem gleichen anorganischen Material, das bei der Bildung der ersten Schutzschicht 3 verwendet wurde. Die zweite Schutzschicht 5 besteht aus einem Film oder einer Schicht, die durch Sputtern oder ein anderes geeignetes Verfahren gebildet wird, so daß sie die obere Fläche der Aufzeichnungschicht 4 und die Oberflächen der äußeren Ränder 3a und 4a der Schichten 3 und 4 und die Oberflächen der inneren Ränder 3b und 4b der Schichten 3 und 4 bedeckt. Der radiale Abstand vom Zentrum der Öffnung 11 zum äußeren peripheren Rand 5a ist größer als der radiale Abstand vom Zentrum der Öffnung 11 zu den äußeren Rändern 3a und 4a der Schichten 3 und 4. Darüber hinaus ist der radiale Abstand vom Zentrum der Öffnung 11 zum inneren peripheren Rand 5b der zweiten Schutzschicht 5 kleiner als der radiale Abstand vom Zentrum der Öffnung 11 zu den inneren Rändern 3b und 4b der Schichten 3 und 4. Weiterhin wird der äußere Durchmesser der zweiten Schutzschicht 5 so ausgewählt, daß er kleiner als der äußere Durchmesser des Substrats 2 ist, und der innere Durchmesser der zweiten Schutzschicht 5, so daß er größer als der innere Durchmesser des Substrats 2 ist.

Man sieht also, daß die erste und zweite Schutzschicht 3 und 5 am äußeren und inneren Rand 3a und 3b der ersten Schutzschicht 3 miteinander verbunden oder verschmolzen werden, um so einen ununterbrochenen Film eines anorganischen Materials zu bilden, der die Aufzeichnungsschicht 4 umhüllt.

Ein Schutzfilm 6 aus organischem Material bedeckt die Außenseite der zweiten Schutzschicht 5. Der Schutzfilm 6 besteht aus synthetischem Harz, beispielsweise aus einem Harz, das bei Ultraviolettbestrahlung aushärtet, mit der die zweite Schutzschicht 5 überzogen wird und dann durch Ultraviolettbestrahlung behandelt wird. Der äußere periphere Rand 6a und der innere periphere Rand 6b des Schutzfilms 6 fallen im wesentlichen jeweils mit dem äußeren Rand 2a und dem inneren Rand 2b des Substrats 2 zusammen.

Auf dem Träger 1 ist die Aufzeichnungsschicht 4 durch die erste und zweite Schutzschicht 3 und 5 aus anorganischem Material umhüllt, die die Aufzeichnungsschicht 4 vor Luftfeuchtigkeit und atmosphärischen Sauerstoff vollkommen schützt, wodurch die Festigkeit der Aufzeichnungsschicht 4 gegenüber Korrosion verbessert wird.

Betrachtet man nun Fig. 3, so ist bei der zweiten Ausführungsform des optisch beschreibbaren Trägers 1A der äußere und innere Durchmesser der Aufzeichnungsschicht 4, die auf der ersten Schutzschicht 3 gebildet ist, jeweils schmaler und länger als der äußere und innere Durchmesser bei der ersten Schutzschicht 3. Entsprechend ist der äußere und innere Rand 4a und 4b der Aufzeichnungsschicht 4 vom äußeren und inneren Rand 3a und 3b der ersten Schutzschicht 3 radial beabstandet.

Die zweite Schutzschicht 5 hat einen äußeren und inneren Durchmesser, der gleich dem der ersten Schutzschicht 3 ist, so daß die Schutzschicht 5 die obere Fläche 4c und den inneren und äußeren Rand 4b und 4a der Aufzeichnungsschicht 4 bedeckt. Die unteren Ränder der zweiten Schutzschicht 5 in der Nähe des inneren und äußeren Randes 5b und 5a sind mit der oberen Fläche der ersten Schutzschicht 3 jeweils in der Nähe ihres inneren und äußeren Randes 3b und 3a verbunden oder verschmolzen, so daß sie wieder einen ununterbrochenen Film aus anorganischem Material bildet, mit dem die Aufzeichnungsschicht 4 umhüllt ist. Dann wird der Schutzfilm 6 aus organischem Material wie bei der ersten Ausführungsform beschrieben aufgebracht.

Unsere Versuche haben gezeigt, daß der Träger 1A nach Fig. 3 besser in Bezug auf die Korrosionsfestigkeit ist als der Träger 1 nach Fig. 2. Der Grund dafür kann darin liegen, daß, wenn die zweite Schutzschicht 5 aus anorganischem Material durch Sputtern bei der Ausführungsform nach Fig. 2 aufgebracht wird, es schwierig ist, jeweils unterschiedliche Abscheidungsraten an den peripheren Randbereichen und am Zentralbereich der zweiten Schutzschicht 5 vorzusehen. Wenn deshalb sogar eine vorbestimmte Dicke der ersten Schutzschicht 3, die der Dicke der ersten Schutzschicht 3 und der Dicke der Aufzeichnungsschicht 4 entspricht, auf der oberen Fläche 4c der Aufzeichnungsschicht 4 aufgebracht wird, so wird die gleiche Dicke der zweiten Schutzschicht 5 nicht an den Bereichen rund um dem inneren und äußeren Rand 4b und 4a der Aufzeichnungsschicht 4 erhalten. Als Folge davon ist auf dem Träger 1 die zweite Schutzschicht 5 an ihren Bereichen, die dem inneren und äußeren Rand 4b und 4a der Aufzeichnungsschicht 4 entsprechen, zu dünn. Auf der anderen Seite braucht auf dem Träger 1A die Dicke der zweiten Schutzschicht 5 an ihren Bereichen, die dem inneren und äußeren Rand 4b und 4a der Aufzeichnungsschicht 4 gegenüberliegen, nur die Summe aus der Dicke der Aufzeichnungsschicht 4 und der Schutzschicht 5 sein, damit eine ausreichende Dicke der Schutzschicht 5 an solchen Bereichen erhalten werden kann.

Betrachtet man nun Fig. 4, so ist bei der dritten Ausführungsform eines beschreibbaren Trägers 1B ein reflektierender Film 7 auf der Aufzeichnungsschicht 4 aufgebracht. Der reflektierende Film 7 kann durch Vakuum-Aufdampfen von beispielsweise Aluminium aufgebracht werden und weist die gleichen Abmessungen wie die Aufzeichnungsschicht 4 auf, die wie in Fig. 2 die gleichen Abmessungen wie die erste Schutzschicht 3 aufweist, so daß der reflektierende Film 7 sehr genau die Aufzeichnungsschicht 4 überlagert. Die zweite Schutzschicht 5 ist so ausgebildet, daß sie die obere Fläche des reflektierenden Films 7 und jeweils die äußeren Ränder 3a, 4a und 7a sowie die inneren Ränder 3b, 4b und 7b der Schichten 3 und 4 und den reflektierenden Film 7 abdeckt.

Da die Aufzeichnungsschicht 4 auf dem Träger 1B zwischen der ersten Schutzschicht 3 und dem reflektierenden Film 7 liegt, wird die Festigkeit in Bezug auf die Korrosion der Aufzeichnungsschicht 4 weiter verbessert. Beim Träger 1B wird der Schutzfilm 6 aus organischem Material so aufgebracht, daß die obere Fläche 5c und der innere und äußere Rand 5b und 5a der Schutzschicht 5 abgedeckt werden.

Betrachtet man nun Fig. 5, so wird dort bei einer vierten Ausführungsform eines optisch beschreibbaren Trägers 1C der reflektierende Film 7 so auf der optischen Aufzeichnungsschicht 4 aufgebracht, daß er mit ihr gleiche Abmessungen hat, und die Aufzeichnungsschicht 4 weist einen äußeren und inneren Rand 4a und 4b auf, der von den entsprechenden Rändern 3a und 3b der ersten Schutzschicht 3 wie bei der Ausführungsform nach Fig. 3 beabstandet ist.

Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 kann die zweite abgeschiedene Schutzschicht 5 eine Dicke haben, die durch einen Betrag vergrößert ist, der der Summe der Dicke der Aufzeichnungsschicht 4 und des reflektierenden Films 7 an den Bereichen außerhalb und innerhalb der Aufzeichnungsschicht 4 entspricht. Eine solche vergrößerte Dicke ist in Bezug auf die Dicke der ersten Schutzschicht 3 kleiner als eine vergrößerte Dicke der zweiten Schutzschicht 5, die bei der Ausführungsform nach Fig. 4 gefordert wird. Deshalb ist aus demselben Grund, der beim Vergleich der ersten und zweiten in Fig. 2 und 3 gezeigten Ausführungsform angegeben wurde, die vierte Ausführungsform nach Fig. 5 der dritten Ausführungsform nach Fig. 4 bezüglich der Korrosionsfestigkeit überlegen.

Es wurden Korrasionstests mit den optisch beschreibbaren Trägern 1, 1A, 1B und 1C durchgeführt, und die Testergebnisse, die in der Tabelle unten aufgezeigt sind, zeigen, daß alle Ausführungsformen hervorragend in Bezug auf die Korrosionsfestigkeit sind, verglichen mit den Vergleichsbeispielen 1 und 2, die nachher jeweils unter Bezugnahme auf die Figuren 6 und 7 beschrieben werden.

Bei allen Korrosionstests wurden mehrere Schichten und Filme jeweils auf einem kreisförmigen Substrat aus Polycarbonatharz mit einem äußeren Durchmesser von 130 mm und einem inneren Durchmesser von 15 mm aufgebracht. Der radiale Abstand zwischen den inneren Rändern 2b und 4b des Substrats 2 und der Aufzeichnungsschicht 4 und entsprechend der radiale Abstand zwischen den äußeren Rändern 2a und 4a des Substrats 2 und der Aufzeichnungsschicht 4 betrug ungefähr jeweils 3 mm, die Dicke dieses Bereichs der Schutzschicht 5, die die inneren und äußeren Ränder der darunterliegenden Schichten bedeckte, betrug ungefähr 2 mm in der radialen Richtung, und die Dicke des Schutzfilms 6 betrug ungefähr 1 mm.

Bei dem in Fig. 6 gezeigten Vergleichsbeispiel 1 wurde eine Schutzschicht 3 aus anorganischem Material mit einem äußeren Durchmesser von ungefähr 127 mm und mit einem inneren Durchmesser von ungefähr 22 mm auf einem kreisförmigen Substrat 2 mit einem äußeren Durchmesser von 130 mm und einem inneren Durchmesser von 15 mm aufgebracht. Die optische Aufzeichnungsschicht 4 wurde auf der ersten Schutzschicht 3 aus anorganischem Material so aufgebracht, daß sie mit der letzteren in Bezug auf Form und Größe übereinstimmte, und die zweite Schutzschicht 5 aus anorganischem Material wurde der Aufzeichnungsschicht 4 überlagert, so daß sie damit zusammenfiel. Dann bedeckte ein Schutzfilm 6 aus organischem Material jeweils die obere Fläche der zweiten Schutzschicht 5 und die inneren peripheren Flächen 3b, 4b und 5b und die äußeren peripheren Flächen 3a, 4a und 5a der Schichten 3, 4 und 5.

Das in Fig. 7 gezeigte Vergleichsbeispiel 2 ähnelt in etwa dem Vergleichsbeispiel 1 und weist weiterhin einen reflektierenden Film 7 auf, der abmessungsgleich zwischen der optischen Aufzeichnungsschicht 4 und der zweiten Schutzschicht 5 aus anorganischem Material aufgebracht ist. Man sieht, daß bei den Vergleichsbeispielen 1 und 2 die Schutzschichten 3 und 5 aus anorganischem Material an ihrem inneren und äußeren peripheren Rand nicht zusammen miteinander verbunden oder verschmolzen sind und daher die optische Aufzeichnungsschicht 4 nicht umhüllen. Es ist klar, daß bei allen optisch beschreibbaren Trägern 1, 1A, 1B und 1C, die die Erfindung verkörpern, und bei allen Vergleichsbeispielen 1 und 2 die verschiedenen Schichten und Filme aus demselben Material wie oben jeweils für die Schichten und Filme angegeben bestehen, die mit den gleichen Bezugszeichen wie bei der Beschreibung der in Fig. 1 gezeigten ersten Ausführungsform versehen wurden.

Bei den Korrosionstests wurden die verschiedenen Ausführungsformen der Erfindung und die Vergleichsbeispiele, die wie oben beschrieben ausgebildet wurden, in einer Atmosphäre bei einer Temperatur von 80ºC und einer Luftfeuchtigkeit von 90% 500 Stunden lang belassen.

Wie deutlich aus der Tabelle erkennbar ist, weisen die optisch beschreibbaren Träger nach der Erfindung alle eine ausgezeichnete Korrosionsfestigkeit auf. Eine derartige ausgezeichnete Korrosionsfestigekeit kann nicht erhalten werden, wenn die Schutzschichten 3 und 5 aus anorganischem Material die optische Auszeichnungsschicht 4 wie bei den Vergleichsbeispielen 1 und 2 nicht völlig umhüllen. In solchen Fällen werden der äußere und innere Rand 4a und 4b der Aufzeichnungsschicht 4 nur durch den Schutzfilm 6 aus organischem Material bedeckt, durch den Luftfeuchtigkeit und Sauerstoff diffundieren kann, um mit der Aufzeichnungsschicht 4 in Kontakt zu kommen. Wenn die Aufzeichnungsschicht 4 nur durch die Schutzschicht 3 und 5 aus anorganischem Material überzogen ist, ist der optisch beschreibbare Träger zerbrechlich. Aus diesem Grund ist ein Schutzfilm 6 vorzugsweise aus organischem Material vorgesehen. Wenn daher ein optisch beschreibbarer Träger nach der Erfindung auf den Boden fällt oder anderen Einwirkungen angesetzt wird, wirkt der Schutzfilm 6 aus organischem Material als Schockabsorber, um den optisch beschreibbaren Träger davor zu schützen, beschädigt zu werden.

Tabelle
Beispiele Ergebnisse des Korrosionstests erste Ausführungsform (Fig.2) zweite Ausführungsform (Fig.3) dritte Ausführungsform (Fig.4) vierte Ausführungsform (Fig.5) Vergleichsbeispiel keine Korrosion korrodiert beträchtlich am äußeren und inneren Rand 4a und 4b der optischen Aufzeichnungsschicht 4. Der maximale korrodierte Bereich betrug 15 mm gemessen radial vom Rand 4a und 4b. korrodiert beträchtlich am äußeren und inneren Rand 4a und 4b der optischen Aufzeichnungsschicht 4. Der maximal korrodierte Bereich betrug 10 mm gemessen vom Rand 4a und 4b.


Anspruch[de]

1. Optisch beschreibbarer Träger (1), mit

einem Substrat (2), einer optischen Aufzeichnungsschicht (4) auf dem Substrat (2) und einem schutzfilm (3, 5) aus anorganischem Material, der die Flächen der optischen Aufzeichnungsschicht (4) umhüllt, wobei die optische Aufzeichnungsschicht (4) und das Substrat (2) eine kreisringförmige Form aufweisen und der Schutzfilm (3, 5) aus anorganischem Material eine erste Schutzschicht (3) umfaßt, die zwischen dem Substrat (2) und der optischen Aufzeichnungsschicht (4) angeordnet ist, sowie eine zweite Schutzschicht (5), die so ausgebildet ist, daß sie eine obere Fläche (4c) und eine innere und äußere periphere Randfläche (4b, 4a) der optischen Aufzeichnungsschicht (4) überdeckt und mit der ersten Schutzschicht (3) verschmolzen ist, wobei die zweite Schutzschicht (5) auf ihrer äußeren Fläche mit einem Schutzfilm (6) aus organischem Material bedeckt ist;

dadurch gekennzeichnet, daß

die erste Schutzschicht (3) ebenfalls eine kreisringförmige Form aufweist und einen inneren Durchmesser hat, der größer als der des Substrats (2) ist und einen äußeren Durchmesser, der kleiner als der des Substrats (2) ist;

die zweite Schutzschicht (5) so ausgebildet ist, daß sie sich über der inneren und äußeren Fläche (3a, 3b) der ersten Schutzschicht (3) ausdehnt und mit ihr verschmilzt, um zusätzlich die obere Fläche (4c) und die innere und äußere periphere Randfläche (4b, 4a) der optischen Aufzeichnungsschicht (4) zu überdecken; und

die zweite Schutzschicht (5) ebenfalls eine kreisringförmige Form aufweist und einen inneren Durchmesser hat, der größer als der des Substrats (2) ist und einen äußeren Durchmesser, der kleiner als der des Substrats (2) ist, und der Schutzfilm (6) aus organischem Material einen inneren und äußeren Durchmesser hat, der jeweils gleich dem des Substrats (2) ist und die zweite Schutzschicht (5) auf ihrer oberen Fläche (5c) sowie die innere und äußere periphere Fläche (5b, 5a) abdeckt.

2. Optisch beschreibbarer Träger nach Anspruch 1, wobei die optische Aufzeichnungsschicht (4) ausdehnungsgleich mit der ersten Schutzschicht (3) ist.

3. Optisch beschreibbarer Träger (1) nach Anspruch 1, wobei der innere Durchmesser der optischen Aufzeichnungsschicht (4), die auf der ersten Schutzschicht (3) aufgebracht ist, größer ist als der der ersten Schutzschicht (3), und wobei der äußere Durchmesser der optischen Aufzeichnungschicht (4) kleiner ist als der der ersten Schutzschicht (3).

4. Optisch beschreibbarer Träger (1) nach Anspruch 3, wobei die zweite Schutzschicht (5) einen inneren und äußeren Durchmesser hat, der gleich dem der ersten Schutzschicht (3) ist.

5. Optisch beschreibbarer Träger (1) nach Anspruch 1, wobei der kreisringförmige, reflektierende Film (7) zwischen der optischen Aufzeichnungsschicht (4) und der zweiten Schutzschicht (5) angeordnet ist.

6. Optische beschreibbarer Träger (1) nach Anspruch 5, wobei die erste Schutzschicht (3), die optische Aufzeichnungsschicht (4) und der reflektierende Film (7) miteinander ausdehnungsgleich sind und einen inneren Durchmesser haben, der größer als der innere Durchmesser des Substrats (2) ist, wobei die erste Schutzschicht (3), die optische Aufzeichnungsschicht (4) und der reflektierende Film (7) einen äußeren Durchmesser haben, der kleiner als der äußere Durchmesser des Substrats (2) ist, und wobei die zweite Schutzschicht (5) die obere Fläche des reflektierenden Films (7) und den inneren und äußeren peripheren Endbereich (7a, 7b) des reflektierenden Films (7), die optische Aufzeichnungsschicht (4) und die erste Schutzschicht (3) überdeckt.

7. Optisch beschreibbarer Träger (1) nach Anspruch 5, wobei der innere Durchmesser der optischen Aufzeichnungsschicht (4) und der reflektierende Film (7) größer als der der ersten Schutzschicht (3) ist, wobei der äußere Durchmesser der optischen Aufzeichnungsschicht (4) und der reflektierende Film (7) kleiner als der der ersten Schutzschicht (3) ist und wobei die zweite Schutzschicht (5) eine obere Fläche des reflektierenden Films (7) und den inneren und äußeren peripheren Rand (7b, 7a) des reflektierenden Films (7) und der optischen Aufzeichnungsschicht (4) überdeckt.

8. Optisch beschreibbarer Träger (1) nach Anspruch 7, wobei der innere und äußere Durchmesser der zweiten Schutzschicht (5) gleich dem der ersten Schutzschicht (3) ist, und wobei der Schutzfilm aus organischem Material, der die zweite Schutzschicht (5) an seiner oberen Fläche (5c) und an der inneren und äußeren Randfläche (5a, 5b) überdeckt, einen inneren und äußeren Durchmesser hat, der gleich dem des Substrats (2) ist.

9. Optisch beschreibbarer Träger (1) nach einen der vorhergehenden Ansprüche, wobei das anorganische Material des Schutzfilms (3, 5) Nitrid ist.

10. Optisch beschreibbarer Träger (1) nach Anspruch 9, wobei das Nitrid ein Siliziumnitrid oder Aluminiumnitrid ist.







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