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Dokumentenidentifikation DE3906348C2 25.11.1993
Titel Klemmzange mit rutschfester Oberfläche für Füllbleistifte
Anmelder J. S. Staedtler GmbH & Co, 90427 Nürnberg, DE
Erfinder Brunner, Engelbert, 8502 Zirndorf, DE
DE-Anmeldedatum 01.03.1989
DE-Aktenzeichen 3906348
Offenlegungstag 06.09.1990
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 25.11.1993
Veröffentlichungstag im Patentblatt 25.11.1993
IPC-Hauptklasse B43K 21/22
IPC-Nebenklasse C23C 30/00   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Klemmzange für Füllbleistifte nach den Oberbegriff des Hauptanspruchs.

Derartige Klemmzangen sind bekannt. Es wurde vielfach versucht, Klemmzangen für Füllbleistifte rutschhemmend auszustatten. Das DE 17 34 132 U1 z.B. zeigt eine innere Oberfläche die zur besseren Klemmung mit einem Gewinde und Sägezähnen ausgestattet ist. Solche Klemmzangen wurden aus Messing hergestellt, wobei die Gewinde eingeschnitten wurden, oder aus Zinkdruckguß, bzw. Kunststoff gespritzt. Diese relative weichen Materialien wurden rasch abgenutzt und der rutschhemmende Effekt verschwand.

Es hat auch den Vorschlag gegeben, Kunststoffe mit speziellen Füllstoffen zu versehen und für Klemmzangen zu verwenden. Die japanische Gebrauchsmusterauslegung JP-58-30 718 Y2 offenbart eine solche Ausführung. Der Kunststoffkörper ist hier mit anorganischem Material wie Glasfasern und dergleichen gefüllt. Nachteilig an diesem Vorschlag ist, daß Verbundmaterialien schwieriger zu verarbeiten sind und daß die gesamte Klemmzange aus diesem teureren Material besteht.

Aufgabe der Erfindung ist es daher, Klemmzangen derart rutschhemmend zu gestalten, daß vergleichsweise preiswerte Materialien eingesetzt werden können, wobei sich die Oberfläche, sofern sie profiliert ist, nicht abnutzt.

Diese Aufage wird mit dem kennzeichnenden Merkmal des Hauptanspruchs gelöst.

Überraschend hat sich gezeigt, daß Klemmzangen, die mit einen Überzug aus Nickel, Chrom, Titan oder deren Verbindungen wie TiC, TiN, CrC usw. versehen sind, hervorragende rutschhemmende Eigenschaften haben und auch nicht verschleißen. Wird ein derartiger Überzug auf profilierte Oberflächen aufgetragen, wird darüberhinaus die Abnutzung dieser Profilierung minimiert.

Es wird dadurch möglich, Klemmzangen in einfachen Verfahren aus preiswertem Material wie Kunststoff oder Zinkdruckguß herzustellen und anschließend in kostengünstigen Verfahren mit rutschhemmenden und verschleißfesten Oberflächen zu versehen.

Als Verfahrung zur Herstellung erfindungsgemäß beschichteter Klemmzangen eignen sich die bekannten Methoden der Schmelztauchbeschichtung, des Vakuum-Aufdampfverfahrens, der elektrolytischen oder galvanischen Beschichtung, des Aufspritzens, der Diffusionsbeschichtung u.a.

Fig. 1 stellt eine erfindungsgemäße Klemmzange dar. Hier handelt es sich um eine Hälfte einer zweiteiligen Klemmzange. Sie besteht aus Kopfteil 1, Schaft 2, und Klemmkonusteil 3. Auf der Innenseite der Klemmzange läuft eine Minenzuführrille 4, die in eine Klemmzone 5 übergeht. Erfindungsgemäß kann die Klemmzange ganz, oder auch nur im Bereich des Klemmkonusteils 3, oder ausschließlich im Bereich der Klemmzone 5 beschichtet werden.


Anspruch[de]
  1. 1. Klemmzange mit glatter oder profilierter rutschhemmender Oberfläche für Füllbleistifte, dadurch gekennzeichnet, daß die rutschhemmende Oberfläche aus einer Beschichtung aus Nickel, Chrom, Titan oder deren Verbindungen besteht.
  2. 2. Klemmzange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die rutschhemmende Oberfläche auf der ganzen Klemmzange angebracht ist.
  3. 3. Klemmzange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die rutschhemmende Oberfläche auf den Bereichen der Klemmzange angebracht ist, die zur Minenklemmung dienen.






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