PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE4222602A1 13.01.1994
Titel Kunststoffbienenwabe
Anmelder Schmidt, Matthias, 74259 Widdern, DE
Erfinder Schmidt, Matthias, 74259 Widdern, DE
Vertreter Graf, H., Dipl.-Ing.; Wasmeier, A., Dipl.-Ing., Pat.-Anwälte, 93055 Regensburg
DE-Anmeldedatum 10.07.1992
DE-Aktenzeichen 4222602
Offenlegungstag 13.01.1994
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.01.1994
IPC-Hauptklasse A01K 47/04
IPC-Nebenklasse A01K 49/00   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Kunststoffbienenwabe mit Mittelwand und beidseitig der Mittelwand mit Zellen voller Zellenwandhöhe ausgebildeten Zellenwänden, die von der Schlupföffnung zum Boden konisch verjüngt ausgebildet sind und einen Boden mit größerem Durchmesser als dem der Schlupföffnung haben. Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß etwa 10-15% der Gesamtzellen Zellen mit zylindrischen Wänden sind, welche etwa gleichförmig zwischen den anderen Zellen verteilt sind, daß die Zellenwände aller Zellen eine verringerte Wandstärke bei gleichbleibender Öffnungsweite der Zelle an der Schlupföffnung haben, und daß die Masse der Zellenwände etwa die Hälfte der Masse der Zellenwände herkömmlicher Waben beträgt.

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf Kunststoffbienenwaben nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.

Aus der DE-OS 33 42 485.3 sind Kunststoffbienenwaben bekannt, mit deren Hilfe die Möglichkeit besteht, die Varroa-Milbe zu bekämpfen. Mit diesen Kunststoffwaben kann erreicht werden, daß die Bienen bereits Tage früher, nämlich etwa am 17. oder 18. Tag schlüpfen, während bei Wachswaben ein Schlüpfen erst am 21. Tag erfolgt. Da die Varroa-Milben gleichzeitig mit den Bienen schlüpfen, sich aber erstmalig am 20. Tag paaren, sind sie beim Schlüpfen der Bienen vor dem 20. Tag nicht begattet und können sich infolgedessen nicht fortpflanzen. Diese positive Beeinflussung der Vorverlegung des Schlüpfzeitpunktes der Bienen beruht darauf, daß aufgrund des vergrößerten Zellendurchmessers derartiger Kunststoffwaben am vertieften, kegelförmigen Zellenboden mehr Futtersaft bereitgestellt werden kann als bei Zellen mit herkömmlicher zylindrischer Form, daß damit die Maden in diesen Zellen besser ernährt werden, daß aufgrund dieser besseren Ernährung stärkere und widerstandsfähigere Maden entstehen und ebensolche Jungbienen schlüpfen, und daß damit stärkere Bienenvölker entstehen, die eine erhöhte Neigung zum Schwärmen haben und sich dadurch besonders gut vermehren.

Es kann jedoch bei derartigen Kunststoffwaben dazu kommen, daß die in solchen Waben gezüchteten Bienen Veränderungen erfahren, die sich nachteilig und schädlich auf die Bienen auswirken und zu geschwächten Bienenvölkern führen. Z. B. können Arbeiterinnenbienen, die zu gut mit Futtersaft gefüttert werden, ihre Eierstöcke so stark entwickeln, daß sie sich ähnlich wie Königinnen verhalten und keinen Honig mehr sammeln, also als Arbeiterinnenbienen ausscheiden.

Aufgabe der Erfindung ist es, Kunststoffbienenwaben der gattungsgemäßen Art so weiterzubilden, daß mit ihnen das Vermehren von Bienen und die Schaffung optimaler Bedingungen für die Bienen auf einfachem und wirtschaftlichem Wege möglich ist. Ferner ist Aufgabe der Erfindung ein natürliches Auslesen von Bienen auf Kunststoffbienenwaben.

Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe mit den Merkmalen des Kennzeichens des Anspruches 1 gelöst. Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

Damit die Veränderungen bei den Bienen und Bienenvölkern bei Einsatz von Kunststoffwaben, die in mangelnder Brutfreudigkeit und/oder mangelndem Fleiß zum Ausdruck kommen, sich im Laufe der Zeit nicht immer negativer auswirken, wird mit der Erfindung vorgeschlagen, eine besonders effiziente Vermehrung der Bienen und ein optimales Wachstum der Bienen dadurch zu erreichen, daß die Kunststoffbienenwabe innerhalb ein und derselben Wabe Zellen mit unterschiedlichem Bodendurchmesser erhalten, die so ausgebildeten Kunststoffwaben zusätzlich zu den Arbeiterinnenzellen mehrere Königinnenzellen aufweisen, so daß mit diesen Kunststoffwaben Bienenköniginnen gezüchtet werden können, und zusätzlich gesonderte Drohnenzuchtwaben zu verwenden, die aus Teilwaben ausgebildet sind und die von den Bienen mit eigenem Wachs ausgebaut werden.

Waben nach der Erfindung dienen sowohl als Brutwaben wie als Königinnenzuchtwaben bzw. Drohnenzuchtwaben. Für die Königinnenzucht werden den einzelnen Königinnenzellen Plättchen mit Zapfen zugeordnet; die Zapfen werden in entsprechende Ausnehmungen der Mittelwand eingesetzt. Die Plättchen stellen die Basis einer Königinnenzelle dar. Auf diese Plättchen werden Weiselzellen aufgesetzt, so daß Plättchen und Weiselzellen miteinander integriert werden. Nach dem Bestiften dieser Königinnenzellen kann jede entsprechende Königinnenzelle mit Plättchen für sich bzw. der Wabenteil, der die Gesamtheit dieser Königinnenzellen enthält, von der Mittelwand abgenommen und bis zum Schlüpfen der Königin für die Zwischenlagerung in eine andere entsprechende Wabe eingesetzt werden.

Zum Züchten von Drohnenbienen ist in den Kunststoffwaben z. B. an den beiden unteren Eckabschnitten jeweils ein dreieckförmiger Bereich mit Drohnenzellen ausgebildet, der entweder integral mit der Kunststoffwabe hergestellt wird oder der an die Kunststoffwabe angesetzt (angesteckt, angeklebt oder dergl.) wird.

Nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung wird anstelle derartiger Drohnenabschnitte innerhalb einer Bienenzuchtwabe eine gesonderte Drohnenzuchtwabe in Form einer Teilwabe vorgesehen, die etwa zu 1/3 bis 1/2 der Gesamtwabenfläche mit Drohnenzellen besetzt ist, während der übrige Raum der Wabe frei bleibt und von den Bienen anschließend mit Wachs bis zum Wabenrand ausgebaut wird. Mit einer derartigen Teilwabe wird erreicht, daß die Varroa-Milben bevorzugt die nachträglich aufgebauten Wachszellen befallen bzw. besetzen, während die Kunststoff-Drohnenwaben weitgehend ohne Befall bleiben. Da Drohnenmaden bis zu 2 bis 3 Tage später schlüpfen als die Arbeiterinnenbienen, sind in Waben, bei denen die Drohnenzellen mit Arbeiterinnenzellen kombiniert sind, die Drohnenmaden besonders durch die Varroa-Milbe gefährdet, so daß hier die Teilwabe eine wesentliche Verbesserung ergeben kann.

Durch den Einsatz von Kunststoffbienenwaben mit Königinnenzellen ist es dem einzelnen Bienenzüchter auf sinnvolle und bequeme Weise möglich, selbst Bienenköniginnen zu produzieren und damit die eigene Bienenvermehrung durchzuführen, also eine eigene Auswahl zu treffen. Durch Verwendung von Kunststoffwaben mit unterschiedlichem Zellendurchmesser innerhalb einer Wabe besteht die Möglichkeit, die Futtersafterzeugung zu beeinflussen und damit zu verhindern, daß Bienen durch zu gute Ernährung den Status von Bienenköniginnen annehmen oder zumindest eine zu gute und üppige Ernährung erhalten, als daß sie als fleißige Arbeiterinnenbienen eingesetzt werden können.

Vorteilhafterweise werden mit der Erfindung Kunststoffbienenwaben mit Mittelwand und beidseitig der Mittelwand Zellen mit voller Zellenwandhöhe ausbildenden Zellenwänden, die von der Schlupföffnung zum Boden konisch verjüngt ausgebildet sind und einen Boden mit größerem Durchmesser als dem der Schlupföffnung haben, vorgeschlagen, bei denen etwa 10-15% der Gesamtzellen als Zellen mit zylindrischen Wänden ausgebildet werden, die etwa gleichförmig zwischen den anderen Zellen verteilt sind, die Zellenwände aller Zellen mit einer verringerten Wandstärke bei gleichbleibender Öffnungsweite der Zellen an der Schlupföffnung ausgeführt, und die Zellenwände so konstruiert, daß ihre Masse etwa der Hälfte der Masse der Zellenwände herkömmlicher Waben entspricht. Dabei beträgt die Zellenwanddicke der die konischen Zellen begrenzenden Zellenwände an der Schlupföffnung vorzugsweise etwa 1,0 mm und am Zellenboden etwa zwischen 0,4 und 0,7 mm bei gleichbleibender Konizität.

Es hat sich als besonders zweckmäßig herausgestellt, den Zellenboden derartiger Brutraumzellen im Gegensatz zu den Böden von Zellen herkömmlicher Kunststoffwaben (in Form eines flachen Kegels) kontinuierlich gerundet, z. B. kugelkalottenförmig auszubilden, da in eine derartige Bodenform ein größeres Volumen an Futtersaft von den Bienen eingebracht wird. Mit einer derartigen gerundeten Vertiefung wird, wie Versuche gezeigt haben, eine schnellere Entwicklung der Bienen erzielt, was für ein früheres Schlüpfen der Bienen von entscheidender Bedeutung ist. Gerundete Zellenböden kommen in der Natur bei Königinnenzellen auf Wachs vor; sie fehlen jedoch vollständig bei Arbeiterinnenzellen aus Wachs, bei denen die Bienen ausschließlich den Boden in Kegelform bauen, und sind auch bei Kunststoffwaben unbekannt.

Die Erbanlage "Futtersafterzeugung" und die optimale Bereitstellung von durch die Bienen selbst erzeugtem Futtersaft ist für das Wachstum der Jungbienen und für die Widerstandskraft der einzelnen Bienen wie auch eines ganzen Bienenvolkes entscheidend. Dieser Futtersaft wird an die jüngsten Maden etwa drei Tage lang von dem in den Wabenzellen abgelagerten Futtersaftvorrat gefüttert. In der Regel erzeugen die Bienen den Futtersaft, wenn sie zwischen sechs und zwölf Tage alt sind. In diesem Alter werden sie als "Ammen-Bienen" bezeichnet. Um die Vermehrung der Varroa-Milben biologisch unter Verwendung einer Kunststoffwabe verhindern zu können, ist entscheidend, daß die jüngsten Bienenmaden von Anfang an reichlicher mit Futtersaft versorgt werden können als dies bei Wachswaben der Fall ist. Hierfür ist es besonders zweckmäßig, den Zellenboden weit, in der Mitte gerundet und vertieft auszuführen. Dies führt dazu, daß die Bienen erheblich früher schlüpfen (bereits ab dem 17. Tag) als bei Wachswaben, bei denen das Schlüpfen der Bienen am 21. Tag erfolgt. Da die Paarung der Varroa-Milben, die sich in den Brutzellen ernähren und vermehren, in der Wachswabe etwa am 20. Tag stattfindet, kann auf diese Weise bei Verwendung von Kunststoffwaben keine Paarung der Varroa-Milben stattfinden, weil die Bienen bereits vorher geschlüpft sind.

Um die jüngsten Maden möglichst reichlich mit Futtersaft versorgen zu können, müssen genügend Ammen-Bienen vorhanden sein. Mehr Ammen-Bienen werden auf der Wabe erreicht, wenn die Zellenwände sehr dünn hergestellt werden und damit innerhalb der Wabe mehr Zellen untergebracht werden können. Gemäß der Erfindung werden die Zellenwände an der dünnsten Stelle ca. 0,3 mm und an der dicksten Stelle ca. 1,3 mm stark ausgeführt. Des weiteren wird mit der Erfindung vorgeschlagen, bei der Kunststoff-Wabe etwa 3% der Zellen so auszubilden, daß sie sich nach innen verjüngen (diese Zellen werden gleichzeitig zum Auswerfen verwendet). Eine weitere Möglichkeit, möglichst viele Ammen-Bienen in einer Wabe zu züchten, besteht darin, innerhalb eines bestimmten Volumens im Brutraum mehr Waben unterzubringen, z. B., indem die Gesamtstärke der Kunststoffwabe anstatt mit 35 mm (wie bei der Wachswabe) nur mit 32 mm ausgeführt wird.

Für die Ausgestaltung der Kunststoffwabe ist es von Bedeutung, daß auf jeder Wabenseite ein Drohnen-Zelleneck vorgesehen wird, da sonst aus einigen Arbeiterinnen-Zellen verkrüppelte Drohnen schlüpfen. Des weiteren wird vorgeschlagen, am unteren (und evtl. auch am seitlichen) Teil der Kunststoffwabe einen Kunststoffstreifen vorzusehen, damit die Bienen keine Wabenzellen aus Wachs anbauen können, in denen sich die Varroa-Milbe vermehren kann.

Der Einsatz der Kunststoffbienenwaben nach der Erfindung trägt zum Vermehren von Bienen und zur Schaffung optimaler Bedingungen für Bienenvölker bei, um gesunde, leistungsfähige und widerstandsfähige Bienenvölker zu erzielen. Die Erbanlagen der Bienen werden durch die Königin und den jeweiligen Drohn bestimmt. Ob dann aus einem Arbeiterinnen oder einer Arbeiterinnenmade eine Königin hervorgeht, ist im wesentlichen von der Dauer und Intensität der Fütterung abhängig. Hierfür ist die Futtersaft-Bereitstellung und die Eigenschaft der Futtersaft-Versorgung ausschlaggebend; diese kann mit der erfindungsgemäßen Kunststoffbienenwabe optimal durchgeführt werden.

Nachstehend wird die Erfindung in Verbindung mit der Zeichnung anhand von Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigt:

Fig. 1 eine Kunststoffbienenwabe nach der Erfindung in Aufsicht von einer Seite,

Fig. 2 die Kunststoffbienenwabe nach Fig. 1 in Aufsicht von der entgegengesetzten Seite,

Fig. 3 einen Schnitt durch die Wabe im Abschnitt A, Fig. 1,

Fig. 4 einen Schnitt durch die Wabe im Abschnitt B, Fig. 2,

Fig. 5 ein Detail einer Königinnenzelle nach Fig. 4,

Fig. 6 eine Aufsicht auf eine Teilkunststoffwabe für die Drohnenzucht,

Fig. 7 eine schematische Schnittansicht durch einen Teil einer Kunststoffbienenwabe herkömmlicher Art,

Fig. 8 eine schematische Schnittansicht durch einen Teil einer Kunststoffbienenwabe nach der Erfindung,

Fig. 9 eine schematische Aufsicht auf einen Teil der Wabe nach Fig. 8 in verkleinertem Maßstab,

Fig. 10 eine schematische Darstellung der durchschnittlichen Verteilung der Futtersafterzeugung auf verschiedene, naturbelassene Bienenvölker,

Fig. 11 eine entsprechende Verteilung der Futtersafterzeugung bei gezüchteten Bienenvölkern herkömmlicher Art,

Fig. 12 einen Schnitt durch einen Teil einer abgeänderten Ausführung einer Wabe,

Fig. 13 einen Ausschnitt aus der Wabe nach Fig. 12, und

Fig. 14 in Aufsicht ein Detail einer Kunststoffwabe.

In den Fig. 1-5 ist eine Kunststoffbienenwabe 30 dargestellt. Diese Kunststoffbienenwabe ist eine Wabe mit Mittelwand, zu deren beiden Seiten in herkömmlicher Weise Zellen ausgebildet sind. Im Gegensatz zu herkömmlichen Kunststoffbienenwaben weist die Wabe 30 nach der Erfindung einen auswechselbaren Wabenteil 31 auf, der am unteren Rand der Wabe 30 angeordnet ist und der auf der einen Seite der Wabe 30 (Fig. 4) mit Zellen 32 versehen ist, die denen der übrigen Wabe voll entsprechen, während auf der gegenüberliegenden Seite der Wabe (Fig. 5) Königinnenzellen 33 im Bereich des Wabenteiles 31 ausgebildet sind, die in Serie nebeneinander angeordnet sind und die etwa die doppelte Größe von Normalzellen haben. Die Wabe 30 besteht aus einer Mittelwand 34 mit von der Mittelwand ausgehenden Zellen 35, 36, die konische, sich von der Mittelwand nach außen verengende Zellenräume besitzen, die durch die sich konisch nach außen erweiternden Zellenwände 37 begrenzt sind. Das Ausmaß der Konizität der Wände 37 variiert in der Weise, daß zwei oder mehrere Typen von Zellenwänden unterschiedlicher Konizität vorgesehen werden und die gesamten Zellen 35, 36 jedoch den gleichen Außendurchmesser (die gleiche Öffnungsweite) haben, während der Durchmesser der Zellen am Zellenboden entsprechend dieser unterschiedlichen Konizität unterschiedlich ist. Bei einem Teil der Zellen kann die Konizität der Zellenwände praktisch gleich Null werden, d. h., daß der Zelleninnenraum dann zylindrisch ist, wobei eine minimale Konizität aus Herstellungsgründen erforderlich ist. Unterschiedlich dimensionierte Zellenwände und damit Zellen können dabei etwa gleichförmig über die gesamte Wabenfläche verteilt vorgesehen sein.

Der auswechselbare Wabenteil 31 ist in die Wabe 30 einsteckbar oder in entsprechender Weise damit lösbar verbunden ausgeführt. Der Aufbau dieses Wabenteiles 31 ist so, daß der entsprechende Teil der Mittelwand zweiteilig, d. h. in zwei Teilwänden ausgebildet ist, nämlich in Form einer ersten durchgehenden Mittelwand 38 und einer aus einzelnen Plättchen gebildeten zweiten Mittelwand 39, die beide unmittelbar aufeinander liegen und die die Gesamtmittelwand ausbilden. Mit 41 sind die Weiselzellen bezeichnet, die durch Wandungen 42, 43 begrenzt sind (die Wandungen sind sechseckförmig im Muster herkömmlicher Wachs- und Kunststoffwaben hergestellt - die Fig. 3 und 4 zeigen Querschnitte). Die Weiselzellen 41 mit zylindrischem Querschnitt und sechseckförmigen Begrenzungswandungen durchgehend etwa gleicher Dicke haben in diametraler Richtung gesehen den doppelten Durchmesser der auf der entgegengesetzten Seite der Mittelwand ausgebildeten normalen Zellen. Der Zellenboden 44 dieser Weiselzellen 41 ist jeweils in Form eines Plättchens 40 ausgebildet, die Vertiefung 45 entspricht in ihren Abmessungen der Tiefe des Bodens 46 der gegenüberliegenden Normalzellen (Arbeiterinnenzellen). Die geraden Teile 47, 48 des Bodens weisen Zapfen, Ansätze oder dgl. 49, 50 auf, die in entsprechend ausgebildete Vertiefungen des Plättchens 40 eingesteckt werden, während die Plättchen jeweils einen Zapfen 51 oder dergl. besitzen, der in eine entspr. Vertiefung des Mittelwandabschnittes 38 eingesteckt wird, so daß durch diese Steckverbindung die Weiselzellen mit den Plättchen 40 und diese mit der Mittelwand verbunden sind. Die Zellenböden 44 bzw. 46 der Weiselzellen und der Normalzellen sind in den Mittelwandteilen 39 und 38 ausgebildet, wobei die Vertiefungen 45 in der Größe genau den Vertiefungen 46 entsprechen, so daß dann, wenn die Weiselzellen durch Normalzellen mit geringerem Durchmesser ersetzt werden, die Vertiefung 45 der Vertiefung einer Normalzelle genau entspricht.

Auf die Plättchen 40 werden die Weiselzellen mit unten und oben offener sechseckig zylindrischer Gestalt lösbar befestigt, z. B. durch Stecken oder auch durch Kleben. Damit können die Weiselzellen zusammen mit ihren den Boden darstellenden Plättchen aus der Kunststoffwabe entnommen werden, wenn in der Zelle eine Königinnenmade gewachsen ist und diese Königinnenmade für die Königinnenzucht verwendet und in ein getrenntes Bienenvolk eingesetzt werden soll.

Bei der Ausführungsform der Kunststoffwabe nach Fig. 1 und 2 ist an den beiden unteren Ecken jeweils ein dreieckförmiger kleiner Abschnitt 52, 53 dargestellt, der ausschließlich aus Drohnenzellen besteht, die einen größeren Durchmesser als herkömmliche Arbeiterinnenzellen haben. Diese Zellen sind ausschließlich für die Drohnenzucht vorgesehen. Sie sind einstückig mit der übrigen Bienenwabe 30 aus Kunststoff hergestellt oder aber diese Ecken mit Drohnenzellen werden gesondert an entsprechend ausgesparte Waben angesetzt, z. B. angeschraubt, angeklebt oder dgl. Desweiteren ist in der Mitte der Kunststoffwabe 30 eine große Öffnung 54 vorgesehen. Diese Öffnung hat den Zweck, daß die Bienen bei zunehmender Kälte von einer Wabe zur nächsten wandern können. Bei Kunststoffbienenwaben bauen die Bienen den bei Wachswaben seitlich verbleibenden unbebauten Rand zum Rahmen zu und versperren sich damit den Weg von einer Wabe zur nächsten. Wie in Fig. 14 dargestellt, wird bei einer abgeänderten Ausführungsform der Erfindung die kreisrunde Öffnung 54 durch eine Form 54&min; ersetzt, die im wesentlichen aus drei ineinandergreifenden Kreisen zusammengesetzt ist.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird eine Teilkunststoffwabe vorgeschlagen, die in Fig. 6 dargestellt ist und die für die Drohnenzucht bestimmt ist. Eine derartige Teilwabe nimmt etwa 1/3 bis 1/2 der Gesamtfläche einer herkömmlichen Arbeiterinnen-Bienenwabe ein und besteht ausschließlich aus den größeren Drohnenzellen. Bei der speziellen Ausführungsform der Erfindung werden im Bienenkasten 70 Holzleisten 71 befestigt, die in ihrem mittleren Bereich die Drohnenteilwabe 72 aufnehmen. Beispielsweise ist die Teilwabe 72 über Schraubverbindungen 73, 74 so befestigt, daß die Wabe 72 von der Holzleiste 71 in den freien Raum des Bienenkastens 70 hineinragt. Die Leiste 71 wird dabei zweckmäßigerweise seitlich auf die Begrenzungswände 75, 76 des Bienenkastens 70 aufgelegt, so daß die Teilwabe 72 an der Holzleiste 71 aufgehängt vertikal nach unten in den Raum 77 hineinragt, wobei eine Mehrzahl von Teilwaben 72 in parallelen Ebenen nebeneinander angeordnet sein können. Der Raum zwischen der Außenbegrenzung der Teilwabe 72 und den Innenwänden bzw. dem Boden des Bienenkastens 70 wird von den Bienen mit Wachszellen aufgebaut und gefüllt. Die Teilwabe 72 hat dabei die Aufgabe, die an den inneren Ecken vorgesehenen Drohnenzellen zu ersetzen. Da die Drohnenmaden 2 bis 3 Tage später als die Arbeiterinnenmaden schlüpfen, besteht bei ihnen die erhöhte Gefahr, daß sie von den Varroa-Milben befallen werden. Da ferner die Varroa-Milben bevorzugt in die Wachszellen gehen und dort ihre Eier legen, wird mit der Teil-Kunststoffdrohnenwabe erreicht, daß die Zellen innerhalb dieser Teilwabe erheblich weniger von den Varroa-Milben aufgesucht werden, da diese in die die Teilwabe umgebenden Wachszellen bevorzugt ihre Eier legen. Damit wird verhindert, daß die Varroa-Milben in den Kunststoffzellen überhand nehmen, so daß die Drohnen in diesen Kunststoffzellen einen extrem geringen Milbenbefall aufweisen.

Die Darstellung in den Fig. 7-9, die nicht maßstabsgetreu ist, zeigt eine Kunststoffwabe 100 in einem Ausschnitt aus einer Zellenwandanordnung 101 und 102, jeweils auf den beiden entgegengesetzten Seiten einer schematisch angedeuteten Mittelwand 103. Die Zellenwandanordnung 101 bzw. 102stellt einen Teil einer gespritzten Kunststoffwabe aus einer Vielzahl von kegelstumpfförmigen Zellen 104 dar, die durch sich von oben nach unten gleichförmig verjüngende Zellenwände 105 begrenzt sind. Die Zellenwände 105 sind, wie durch eine Mittelachse 106 schematisch angedeutet, symmetrisch ausgebildet. Die obere Stirnfläche ist mit 107, die untere Stirnfläche mit 108 bezeichnet. 109 und 110 sind die konischen Seitenwandflächen, die die einzelnen Zellen begrenzen. Die Zellenwandflächen 109 und 110 legen jeweils eine Schlupföffnung 111 und einen Boden 112 einer jeden Zelle fest. Bei dieser bekannten Ausführungsform sind sämtliche Zellen der gesamten Wabe identisch ausgebildet. Der Durchmesser der Schlupföffnung 111 beträgt dabei 5,4 mm, der Durchmesser des Bodens 112 etwa 6,5 mm. Die Dicke der Zellenwand 105 beträgt an der oberen Stirnfläche 107 etwa 1,6 mm und an der unteren Stirnfläche 108 etwa 0,9 mm.

Bei der Kunststoffwabe nach den Fig. 8 und 9 ist ein Teil der Zellen in Form zylinderförmiger Zellen 113 ausgebildet; die im Schnitt dargestellten zylindrischen Wandflächen 114 und 115 der Wände 116, 117 begrenzen die Zelle 113. Die Zellenwände 118 und 119 der benachbarten Zellen 120, 121 sind jeweils konisch, d. h. sich nach unten verjüngend ausgebildet. Die die konischen Zellen 120, 121 bildenden Zellenwände 118, 119 dieser Waben sind im Vergleich zu denen nach Fig. 7 (Stand der Technik) mit erheblich geringerer Dicke, und zwar etwa der Hälfte der Dicke ausgebildet. Die zylindrischen Zellen 113 derartiger Waben sind so bemessen, daß ihre Schlupföffnung 122 den gleichen Wert von 5,4 mm wie die entsprechender Zellen nach Fig. 7 hat; analog der zylindrischen Ausbildung einer derartigen Zelle hat der Boden ebenfalls einen Durchmesser von 5,4 mm. Die übrigen Zellen, die kegelstumpfförmig sind, haben einen Durchmesser an der Schlupföffnung von 5,4 mm und am Boden von etwa 6,0 mm. Die Zellenwände 116, 117 haben an der oberen Stirnfläche eine Dicke von etwa 1,0 mm und an der unteren Stirnfläche von 0,4 mm. Die entsprechenden Abmessungen der Zellenwände 123 und 124, die zwischen sich eine zylindrische Zelle begrenzen, haben an der oberen Stirnfläche eine Dicke von 1,0 mm und an der unteren Stirnfläche von 0,7 mm. Der Boden 125 der einzelnen Zellen ist symmetrisch gewölbt vertieft ausgebildet, wobei die Form der Vertiefung vorzugsweise kugelkalottenförmig ist. Diese gerundete Vertiefung des Bodens ergibt eine besonders günstige Gestalt zur Aufnahme eines möglichst großen Volumens für den Futtersaft, der von den Ammenbienen eingebracht wird. Im Gegensatz hierzu ist bei bekannten Kunststoffwaben der Boden kegelförmig ausgebildet, wie dies bei den natürlichen Wachswaben der Fall ist. Die maximale Höhe der Vertiefung ist bei den Zellen nach Fig. 8 in etwa gleich der der Zellen nach Fig. 7.

Bei der schematischen Darstellung der durchschnittlichen Verteilung der Futtersafterzeugung auf verschiedene, naturbelassene Bienenvölker in Fig. 10 und der entsprechenden Darstellung der Verteilung der Futtersafterzeugung bei gezüchteten, derzeitigen Bienenvölkern in Fig. 11 lassen sich die Bienenvölker in unterschiedliche Qualitäten der Futtersafterzeugung einteilen. Hierbei sind in Fig. 10 die Bienenvölker in drei Gruppen I, II, III eingeteilt, wobei die weitaus größte Gruppe I Bienenvölker mit besonders guter Futtersafterzeugung beinhaltet, während die Gruppe II Bienenvölker mit geringerer, jedoch ausreichender Futtersafterzeugung darstellt, und die Gruppe III die Bienenvölker mit geringer Futtersafterzeugung bezeichnet.

Im Gegensatz hierzu sind bei der Darstellung nach Fig. 11 etwa entsprechend den praktischen Gegebenheiten (und entsprechend der Einteilung in Fig. 10) die Gruppen I-V etwa in gleicher Stärke vertreten, wobei die Bienenvölker der Gruppe I eine besonders gute Futtersafterzeugung aufweisen, die bei den anschließenden Gruppen II, III zunehmend geringer wird und die Bienenvölker der Gruppen IV und V eine völlig ungenügende Futtersafterzeugung aufweisen, so daß diese Völker alleine nicht überleben können. Mit einer derartigen Einteilung in unterschiedliche Gruppen wird der Bienenzüchter für die Zucht Bienenvölker der Gruppe I auswählen, um damit optimale Ergebnisse seiner Zucht zu erzielen.

Bei der Ausführungsform einer Kunststoffwabe 126 nach Fig. 12 sind die Zellenwände 127, 128 von der Mittelwand ausgehend nach außen mit zunehmender Wandstärke ausgeführt, wie dies in Fig. 13 im einzelnen dargestellt ist. Die dünnste Stelle der Zellenwände 127, 128 liegt dabei mit einer Dicke von ca. 0,3 mm an der Mittelwand, während die Wanddicke außen etwa 1,3 mm beträgt, und die Dicke von innen nach außen kontinuierlich zunimmt. Zwischen diesen Zellen sind, etwa in einem Anteil von 3% über die Gesamtwabe verteilt, Zellen 129, 130 vorgesehen, die eine wesentlich stärkere Zellenwand haben, die von außen nach innen in der Stärke zumindest gleich bleibt und vorzugsweise zunimmt, so daß der Durchmesser dieser Zellenräume 129, 130 von außen nach innen geringer wird. Diese Zellen 129, 130, deren Wandungen stärker als die der übrigen Zellen sind, werden gleichzeitig als Auswerfer verwendet.

Die Zellen mit zylindrischer Form 131 der Innenwände dienen zur Aufnahme von durchgehenden Zapfen 132, um die Mittelwand und die beidseitig zur Mittelwand angeordneten Zellenwände der Wabe miteinander zu verbinden. Das Einsetzen von Zapfen in die zylindrischen Zellen muß einzeln von Hand vorgenommen werden, was besonders mühsam, zeitaufwendig und damit kostenintensiv ist. Mit der Erfindung wird deshalb vorgeschlagen, die Verbindungszapfen 132 mit einer der Zellenwände an der Öffnung bei 133 verbunden herzustellen, so daß der Zapfen bei der Herstellung der jeweiligen Öffnung in die Wabe integriert ist und dann alle Zapfen auf einmal mit Hilfe einer Druckplatte in die entsprechenden zylindrischen Zellen eingedrückt werden können, was eine erhebliche Arbeitseinsparung ergibt. Ferner sind an der Wabe nach Fig. 15, die stehend in den Bienenkasten eingehängt wird, auf der Unterseite an der Außenwand durchgehende Ansätze 134, 135 ausgebildet, die sich in Form von Schienen über die gesamte Tiefe der Wabe (senkrecht zur Zeichenebene nach Fig. 15) erstrecken. Damit wird verhindert, daß die Bienen im Anschluß an die untersten Zellenwände Wachszellen anbauen, die dann alle Nachteile bisheriger Wachszellen in Verbindung mit der Varroa-Milbe besitzen würden.


Anspruch[de]
  1. 1. Kunststoffbienenwabe mit Mittelwand und beidseitig der Mittelwand mit Zellen voller Zellenwandhöhe ausgebildeten Zellenwänden, die von der Schlupföffnung zum Boden konisch verjüngt ausgebildet sind und einen Boden mit größerem Durchmesser als dem der Schlupföffnung haben, dadurch gekennzeichnet, daß etwa 10-15% der Gesamtzellen Zellen mit zylindrischen Wänden sind, welche etwa gleichförmig zwischen den anderen Zellen verteilt sind, daß die Zellenwände aller Zellen eine verringerte Wandstärke bei gleichbleibender Öffnungsweite der Zelle an der Schlupföffnung haben, und daß die Masse der Zellenwände etwa die Hälfte der Masse der Zellenwände herkömmlicher Waben beträgt.
  2. 2 . Kunststoffbienenwabe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zellenwanddicke der die konischen Zellen begrenzenden Zellenwände an der Schlupföffnung etwa 1,0 mm und am Zellenboden etwa 0,4 mm bei gleichmäßiger Konizität beträgt.
  3. 3. Kunststoffbienenwabe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zellenwanddicke der die zylindrischen Zellen begrenzenden Zellenwände an der Schlupföffnung etwa 1,0 mm und am Zellenboden etwa 0,7 mm beträgt.
  4. 4. Kunststoffbienenwabe nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zellenboden der Arbeiterinnenzellen (120, 121) kugelkalottenförmig gerundet (125) ausgebildet ist.
  5. 5. Kunststoffbienenwabe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß etwa 3% der Zellen gleichmäßig über die Wabe verteilt verstärkte Wandungen aufweisen und die Zellenräume dieser Zellen (129, 130) von innen nach außen einen kontinuierlich abnehmenden Durchmesser haben.
  6. 6. Kunststoffbienenwabe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zellen (129, 130) mit verstärkten Wandungen zum Auswerfen der Kunststoffwaben dienen.
  7. 7. Kunststoffbienenwabe nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß am äußeren Rand der Wabe nach unten stehende, schienenförmige Ansätze (134, 135) in der Ebene der Zellenöffnungen (133) vorgesehen sind.
  8. 8. Kunststoffbienenwabe nach einem der Ansprüche 1-7 und 19, dadurch gekennzeichnet, daß an der Öffnungswand (133) der zylindrischen Zellen (131) Verbindungszapfen (132) beim Spritzgießen angeformt sind, die anschließend in die zylindrischen Zellen (131) eingetrieben werden.
  9. 9. Kunststoffbienenwabe nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffbienenwabe (30) auf einer Seite der Mittelwand (34) anstelle der üblichen Arbeiterinnenzellen (32; A) mehrere Plättchen (40; B) mit einem Durchmeser von ca. 10 cm und einer Höhe von ca. 1,5 mm aufweist, daß über den Plättchen (40) Weiselzellen (41) aus Kunststoff mit einem Öffnungsdurchmesser am freien Ende von ca. 15 mm ausgebildet sind, und daß Plättchen und Weiselzellen miteinander von der Mittelwand der Kunststoffbienenwabe einzeln abnehmbar ausgebildet sind.
  10. 10. Kunststoffbienenwabe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Wabe eine Höhe von ca. 340 mm, eine Breite von ca. 370 mm und Zellen mit einer Zellenwandhöhe von ca. 10 mm besitzt, und daß die Gesamtstärke der Wabe einschließlich Abstandhalter ca. 30 mm beträgt.
  11. 11. Kunststoffbienenwabe nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß in der Mitte der Wabe eine etwa kreisrunde, durchgehende Öffnung (54) mit einem Durchmesser von etwa 12 mm vorgesehen ist.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com