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Testbogen für Prüfungsfragen - Dokument DE4224022A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE4224022A1 27.01.1994
Titel Testbogen für Prüfungsfragen
Anmelder Verlag Heinrich Vogel GmbH Fachverlag für Lehr- und Organisationsmittel, 8000 München, DE
Erfinder Meixner, Herbert, 8000 München, DE
Vertreter Seibert, H., Rechtsanw.; Michelis, T., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 80538 München
DE-Anmeldedatum 21.07.1992
DE-Aktenzeichen 4224022
Offenlegungstag 27.01.1994
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.01.1994
IPC-Hauptklasse G09B 3/00
Zusammenfassung Bei einem Testbogen für Prüfungsfragen mit mehreren vorgedruckten Antworten je Frage und einem Kästchen neben jeder Antwort zum Ankreuzen oder Ausfüllen, wobei die Kästchen in einer Spalte untereinander angeordnet sind, ist zur leichteren und hilfsmittelfreien Auswertung erfindungsgemäß vorgesehen, daß jeder Testbogen (1) aus mindestens zwei fest miteinander verbundenen und durchschreibfähig ausgebildeten Blätter (12, 13) besteht, daß die die Kästchen (6) enthaltende Spalte des ersten Blattes (12) als abziehbare Leiste (4, 5) ausgebildet ist und daß in der dahinterliegenden, freiwerdenden Spalte (18, 19) nur an den Stellen deckungsgleiche Kästchen (16) angeordnet sind, die richtigen Antworten entsprechen (Fig. 1).

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf einen Testbogen für Prüfungsfragen mit mehreren vorgedruckten Antworten je Frage und einem Kästchen neben jeder Antwort zum Ankreuzen oder Ausfüllen, wobei die Kästchen in einer Spalte untereinander angeordnet sind.

Bei dem bisher üblichen Testbogen für Prüfungsfragen, wie sie insbesondere bei der theoretischen Prüfung von Führerscheinprüfungen verwendet werden, hat der Prüfling zu jeder Frage eine Auswahl von mehreren Antworten, wobei er jeweils die richtige Antwort oder gegebenenfalls auch mehrere richtige Antworten ankreuzen muß. Zur Auswertung dieser Testbögen ist es bisher üblich, eine Schablone zu verwenden, die in jeder Spalte der Kästchen für die Antworten an einer vorgegebenen Kennmarke in jeweils unterschiedlicher Höhe jeder Spalte angelegt wird. Das bedeutet, daß die Schablone im Prinzip für alle Spalten identisch ist und daß die richtigen Antworten in jeder Spalte immer in einem vorgegebenen Abstand voneinander erscheinen, wenn auch von Spalte zu Spalte unterschiedlich in der Höhe versetzt. Da somit die Schablone für alle Spalten identisch ist und jeweils nur in unterschiedlicher Höhe angelegt wird, ist es damit bei Kenntnis dieses Mechanismus für die Prüflinge einfach, praktisch immer die richtigen Kästchen - ausgehend von der Kennmarke jeder Spalte - auszuzählen und anzukreuzen. Zusätzlich aber ist die Verwendung einer solchen Schablone aber auch ziemlich aufwendig, da sie stets einen gesonderten Arbeitsgang am Schreibtisch erfordert.

Der vorliegenden Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, einen Testbogen zu schaffen, der sehr viel einfacher und ohne Verwendung zusätzlicher Hilfsmittel ausgewertet werden kann und der insbesondere volle Freizügigkeit bei der Anordnung von Fragen und Antworten und der Anordnung der richtigen Antworten ermöglicht.

Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß jeder Testbogen aus mindestens zwei, fest miteinander verbundenen und durchschreibfähig ausgebildeten Blättern besteht, daß die die Kästchen enthaltende Spalte des ersten Blattes als abziehbare Leiste ausgebildet ist und daß in der dahinterliegenden, freiwerdenen Spalte nur an den Stellen deckungsgleiche Kästchen angeordnet sind, die richtigen Antworten entsprechen.

Mit einer derartigen Gestaltung der Testbögen ist es lediglich erforderlich, die die angekreuzten Kästchen enthaltende Leiste des Deckblattes abzuziehen, um dann darunter sofort die Auswertung zu erhalten, da hier allein die Antworten mit Kästchen versehen sind, die einer richtigen Antwort entsprechen und die dann jeweils ein Kreuz aufweisen müssen.

Bei einseitig bedruckten Testbögen sollte jeder Testbogen aus einem CB-Blatt (copy back) und einem CF-Blatt (copy front) bestehen.

Demgegenüber ist es zweckmäßig, wenn bei beidseitig bedruckten Testbögen jeder Testbogen aus drei Blättern in Form je eines CB-Bogens für Vorder- und Rückseite und eines beidseitig beschichteten CF-Blattes als Mittellage besteht.

In gleicher Weise können dann auch Faltbögen ausgebildet sein, die jeweils mit Fragen und Antworten auf Vorder- und Rückseite versehen sind.

Zweckmäßig ist es dabei jedoch, wenn bei Faltbögen die Kästchenspalte des zweiten Bogens gegenüber der des ersten Bogens seitlich versetzt angeordnet ist.

Es ist aber auch möglich, daß bei solchen Faltbögen ein Streifen neben der Kästchenspalte des zweiten Bogens neutralisiert ist, um damit ein Durchschreiben vom ersten Blatt und Mißverständnisse beim Auswerten auszuschließen.

Besonders zweckmäßig ist es, wenn an jeder abziehbaren Leiste an einem Ende eine Griffkerbe ausgespart ist, um damit diese Leisten besser abziehen zu können.

Um ein Durchscheinen der Antwortkästchen auch bei geringfügig zueinander verschobenen Ober- und Unterblättern zu vermeiden, ist es ferner zweckmäßig, wenn die Kästchen der Oberblätter eine breitere Umrandung aufweisen als die darunterliegenden Kästchen der Auswertspalte.

Anhand einer schematischen Zeichnung sind Aufbau und Funktionsweise von Ausführungsbeispielen nach der Erfindung näher erläutert. Dabei zeigen

Fig. 1 eine Aufsicht auf den Testbogen, wie er vom Prüfling auszufüllen ist,

Fig. 2 einen Querschnitt durch diesen Testbogen in stark überhöhter Darstellung,

Fig. 3 eine Aufsicht auf diesen Testbogen mit abgezogenen Leisten,

Fig. 4 einen Querschnitt durch den Testbogen nach Fig. 3,

Fig. 5 eine Aufsicht auf die Rückseite des Testbogens bei doppelseitig bedrucktem Testbogen,

Fig. 6 einen Querschnitt durch einen solchen doppelseitig bedruckten Testbogen,

Fig. 7 einen Querschnitt durch den Testbogen nach Fig. 6 mit abgezogenen Leisten,

Fig. 8 einen Querschnitt durch einen als Faltblatt ausgebildeten Testbogen mit jeweils doppelseitig bedruckten Blättern und

Fig. 9 einen Querschnitt durch den Testbogen nach Fig. 8 mit abgezogenen Leisten.

Wie man aus Fig. 1, der Aufsicht auf einen einseitig bedruckten Testbogen 1, ersieht, weist dieser Testbogen 1 zwei Spalten 2 und 3 von Fragen und Antworten auf, neben denen sich jeweils eine Spalte 4 und 5 mit dick umrandeten Kästchen 6 neben den Antworten befindet, wobei jeweils das Kästchen für die richtige Antwort anzukreuzen ist. Eine weitere Möglichkeit der Antworten ist bei der 4. Frage in Spalte 5 gezeigt, bei der eine zahlenmäßige Antwort in das Kästchen 7 einzutragen ist, während das Lösungskästchen 8 noch geschwärzt ist.

Die Kästchenspalten 4 und 5 sind nunmehr als abreißbare Leisten ausgebildet und dabei über Perforierungen 10 und 11 mit dem übrigen Blatt verbunden.

In Fig. 2 ist ein Querschnitt durch einen solchen einseitig bedruckten Testbogen 1 dargestellt. Dabei besteht dieser Testbogen aus zwei durchschreibfähig ausgebildeten Blättern 12 und 13, die jeweils an den Rändern und beiderseits der Kästchenleisten 4 und 5 über Klebeleisten 14 miteinander verbunden sind.

Bei einem solchen einseitig bedruckten Testbogen besteht das obere Blatt 12 aus einem CB-Blatt (copy back), d. h. einem Blatt, das rückseitig mit einer farbabgebenden Durchschreibbeschichtung versehen ist, während das rückseitige Blatt 13 aus einem sogenannten CF- Blatt (copy front) besteht, d. h. einem Blatt, das auf der Vorderseite mit einer schriftaufnehmenden Beschichtung versehen ist.

Wenn nun auf dem Testbogen entsprechend Fig. 1 die Kästchen 6 neben der vermeintlich richtigen Antwort angekreuzt sind, werden die Leisten 4 und 5 durch Eingreifen in die am unteren Ende ausgesparten Griffkerben 15 abgezogen und es erscheint eine Darstellung entsprechend Fig. 3. Hierbei sind jetzt in den Kästchenspalten nur noch Kästchen 16 in dünnerer Strichstärke neben den richtigen Antworten vorgesehen, so daß damit eine unmittelbare Auswertung möglich ist. Für eine richtige Antwort muß daher entsprechend Fig. 3 das auf dem Rückblatt 13 aufgedruckte Kästchen 16 angekreuzt sein, während ein Kreuz, z. B. das Kreuz 17, ohne Kästchenumrandung eine falsche Antwort darstellt.

Aus Vergleich der Darstellungen nach Fig. 1 und 3 sieht man eindeutig, daß bei der ersten Frage jeweils eine richtige Antwort und eine falsche Antwort angekreuzt wurden, während die zweite richtige Antwort nicht angekreuzt ist, bei der zweiten Frage sind beide richtigen Antworten angekreuzt, bei der dritten Frage ist eine richtige Antwort angekreuzt, bei der vierten Frage hätte die richtige Antwort "60" gelautet, während im Antwortkästchen die falsche Antwort "50" eingetragen wurde und bei der fünften Frage schließlich ist eine falsche Antwort angekreuzt. Damit ergibt sich als Auswertung unmittelbar nach Fig. 3, daß von möglichen richtigen sieben Antworten, d. h. sieben richtigen Antwortkästchen 16, nur vier angekreuzt sind und daß auch die zahlenmäßig zu beantwortende Frage falsch beantwortet ist.

Der entsprechende Querschnitt dieses Auswertbogens ergibt sich aus Fig. 4, woraus das durchgehende rückseitige Blatt 13 und das Oberblatt 12 zu erkennen ist, bei dem jedoch die beiden Streifen 4 und 5 nach Fig. 2 entfernt sind.

In den Fig. 5, 6 und 7 ist ein doppelseitig bedruckter Testbogen dargestellt, wobei Fig. 5 eine mögliche Rückseite 20 des Testbogens 1 als Vorderseite zeigt. Diese Rückseite 20 weist nur eine Spalte 21 von Fragen und Antworten auf, wobei neben jeder Frage eine mögliche bildliche Darstellung, die nur mit ihrer Umrandung 22 dargestellt ist, zur Beantwortung vorgesehen ist. Auch hierbei ist die Kästchenspalte als abreißbare Leiste 23 mit den entsprechenden Antwortkästchen 24 ausgebildet.

Wie der Querschnitt nach Fig. 6 zeigt, sind hierbei das Oberblatt 12 aus Fig. 2 und das rückseitige Blatt 25 aus Fig. 5 als CB-Blätter ausgebildet, während das mittlere Blatt 26 als beidseitig beschichtetes CF-Blatt ausgebildet ist. Die noch vorhandenen abziehbaren Leisten 4 und 5 der Vorderseite sowie 23 der Rückseite und die jeweils daneben angeordneten Klebespalten 14 sind deutlich zu erkennen.

Fig. 7 zeigt einen Querschnitt entsprechend Fig. 6, bei dem jedoch die Leisten 4, 5 und 23 abgerissen sind, so daß in gleicher Weise, wie zu Fig. 3 beschrieben, die entsprechenden Antwortkästchen erscheinen.

In Fig. 8 und 9 ist lediglich ein Querschnitt durch ein doppelseitig bedrucktes Faltblatt gezeigt, dessen seitliche Heftung 30 nur schematisch dargestellt ist. Der obere Bogen 31 entspricht dem Testbogen nach dem Querschnitt in Fig. 6 mit den abziehbaren Leisten 4, 5 und 23, während der untere Bogen 32 entsprechende abziehbare Leisten 33, 34 und 35 aufweist.

Von besonderem Vorteil ist dabei, wenn die übereinanderliegenden Kästchenleisten des oberen Bogens 31 und des unteren Bogens 32 nicht deckungsgleich übereinanderliegen, um damit Fehlauswertungen zu vermeiden, sondern seitlich versetzt zueinander angeordnet sind, wie man das aus der zueinander verschobenen Anordnung der Leisten 23 und 33 erkennt. In gleicher Weise sind auch die Leisten 4 und 34, bzw. 5 und 35 etwas gegeneinander versetzt.

Statt dessen oder zusätzlich dazu ist es aber auch möglich, daß ein Streifen neben der Kästchenspalte des zweiten Bogens durch entsprechende Papierbehandlung neutralisiert ist, um damit ein Durchschreiben zu vermeiden.

Auch hierbei besteht der zweite Bogen 32 aus drei Blättern und zwar je einem CB-Bogen 36 und 37 für Vorder- und Rückseite sowie einem beidseitig beschichtetem CF- Blatt 38 für die Mittellage.

In Fig. 9 schließlich ist der Querschnitt des Faltbogens nach Fig. 8 mit jeweils entfernten Leisten 23, 4 und 5 des ersten Bogens 31 bzw. den Leisten 33, 34 und 35 des zweiten Bogens 32 gezeigt.

Mit der dargestellten und beschriebenen Gestaltung der Testbögen mit abziehbaren Leisten für die Kästchenspalten ist also eine sehr einfache und hilfsmittelfreie Auswertung eines solchen Testbogens möglich, wobei darüberhinaus noch eine freie Anordnung von Fragen und Antworten auf den Testbögen ermöglicht ist. Darüberhinaus ist diese Gestaltung für ein- oder doppelseitig bedruckte Testbögen sowie auch für Faltbögen auf einfache Weise möglich.


Anspruch[de]
  1. 1. Testbogen für Prüfungsfragen mit mehreren vorgedruckten Antworten je Frage und einem Kästchen neben jeder Antwort zum Ankreuzen oder Ausfüllen, wobei die Kästchen in einer Spalte untereinander angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Testbogen (1) aus mindestens zwei, fest miteinander verbundenen und durchschreibfähig ausgebildeten Blättern (12, 13) besteht, daß die die Kästchen (6) enthaltende Spalte des ersten Blattes (12) als abziehbare Leiste (4, 5) ausgebildet ist und daß in der dahinterliegenden, freiwerdenden Spalte (18, 19) nur an den Stellen deckungsgleiche Kästchen (16) angeordnet sind, die richtigen Antworten entsprechen.
  2. 2. Testbogen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einseitig bedruckten Testbögen (1) jeder Testbogen (1) aus einem CB-Blatt (12) (copy back) und einem CF-Blatt (13) (copy front) besteht.
  3. 3. Testbogen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei beidseitig bedruckten Testbögen (20) jeder Testbogen (20) aus drei Blättern (12, 26, 25) in Form je eines CB-Blattes (12, 25) für Vorder- und Rückseite und eines beidseitig beschichteten CF- Blattes (26) als Mittellage besteht.
  4. 4. Testbogen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Faltbögen mit beidseitig bedrucktem erstem und zweitem Bogen (31, 32) die Kästchenspalten (33, 34, 35) des zweiten Bogens (32) gegenüber den Kästchenspalten (23, 4, 5) des ersten Bogens (31) seitlich versetzt angeordnet sind.
  5. 5. Testbogen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Streifen neben der Kästchenspalte (33, 34, 35) des zweiten Bogens (32) neutralisiert ist.
  6. 6. Testbogen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder abziehbaren Leiste (4, 5; 23; 33, 34, 35) an einem Ende eine Griffkerbe (15) ausgespart ist.
  7. 7. Testbogen nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kästchen (6, 24) der Oberblätter (12; 25; 36, 37) eine breitere Umrandung aufweisen als die darunterliegenden Kästchen (16) der Auswertspalte (18, 19).
  8. 8. Testbogen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die abziehbaren Leisten (4, 5; 23; 33, 34, 35) mittels einer seitlichen Perforierung (10, 11) mit dem jeweiligen Vorderblatt (12, 25, 36, 37) lösbar verbunden sind.






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