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Überwachtes Pflastersystem. - Dokument DE69100361T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69100361T2 03.02.1994
EP-Veröffentlichungsnummer 0442593
Titel Überwachtes Pflastersystem.
Anmelder Scanroad, Inc., Waco, Tex., US
Erfinder Kilheffer, Kenneth E., McLennan County, Texas, US;
Mosley, Keith B., McLennan County, Texas, US;
Province, Robert J., McLennan County, Texas, US
Vertreter Stolberg-Wernigerode, Graf zu, U., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat.; Suchantke, J., Dipl.-Ing.; Huber, A., Dipl.-Ing.; von Kameke, A., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat.; Voelker, I., Dipl.-Biol.; Franck, P., Dipl.-Chem.ETH Dr.sc.techn.; Both, G., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat.; van Heesch, H., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat.; Gross, U., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat.; Stürken, J., Dipl.-Biol., Pat.-Anwälte, 22607 Hamburg
DE-Aktenzeichen 69100361
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, GR, IT, LI, LU, NL, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 08.02.1991
EP-Aktenzeichen 912500360
EP-Offenlegungsdatum 21.08.1991
EP date of grant 15.09.1993
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.02.1994
IPC-Hauptklasse E01C 19/46
IPC-Nebenklasse G01G 11/00   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich generell auf das Fachgebiet der Bau-Ausrüstungen und insbesondere auf eine elektronisch überwachte Anlage für das Aufbringen von Fahrbahndecken.

Eine Methode zum Herstellen qualitativ hochwertiger Decken von Straßen, Parkplätzen und anderen Stellen ist die Verwendung von Mischmaterialien für die Fahrbahndecken, wie z.B. Bitumenmasse. Die Herstellung der Bitumenmasse erfordert, wie im Grunde genommen alle Fahrbahndeckenmaterialien, das Mischen verschiedener Bestandteile. Die Qualität der Bitumenmasse oder anderer Fahrbahndeckenmaterialien ist direkt von den jeweiligen Mengen dieser Bestandteile abhängig.

Die vorhandenen Anlagen für das Herstellen von Fahrbahndecken basieren auf Dosierungstechnologien, bei denen die Mengen der verschiedenen Bestandteile der Fahrbahndeckenmaterialmischung grob bestimmt werden. Diese Dosierungstechnologie sieht keine Rückkopplung über die Qualität, die Konsistenz oder das Rezept des Fahrbahndeckenmaterials bei dessen Herstellung vor.

Andere vorhandene Anlagen, wie sie im EP-A-0132202 beschrieben werden, sehen vor, daß ein Anlagenfahrer die Konsistenz der Fahrbahndeckenmaterialmischung am Arbeitsort basierend auf einer visuellen Inspektion der Fahrbahndeckenmaterialien beim Mischen reguliert. Diese Anlagen erfordern hochqualifiziertes Bedienungspersonal, das die entsprechende Rezeptur der Mischung beurteilen und die erforderlichen Regulierungen vornehmen kann. Weiterhin erfordern die Anlagen eine dauernde Überwachung und es können wiederum große Abweichungen in der Qualität des Fahrbahndeckenmaterials entstehen.

Einer der wichtigsten Gesichtspunkte beim Betrieb einer Anlage für die Herstellung von Fahrbahndecken ist die Menge des aufzubringenden Materials. Für die vorhandenen Anlagen gibt es ohne Fertigstellung einer ganzen Charge des Fahrbahndeckenmaterials keine Möglichkeit für die Messung der aufzubringenden Menge, die gewöhnlich als das Gewicht des Trockenmaterials pro Flächeneinheit der Straßendecke definiert ist. Die vorhandenen Anlagen bestimmen das Gewicht des Materials zu Beginn der Arbeit und wiegen die Anlage erneut, nachdem eine Charge des Materials verteilt wurde, um die Menge des aufgebrachten Materials zu bestimmen. Diese Anlagen geben keine nützliche Rückkopplung während des Betriebes der Anlagen, um eine Feinregulierung der aufzubringenden Menge während der Aufbringung einer Materialcharge zu gestatten. Es ist auch wieder ein qualifizierter Bediener erforderlich, um die passende aufzubringende Menge durch visuelle Inspektion des Aufbringungsprozesses einzuschätzen. Die vorhandene Methode gibt keine Information über die aufzubringenden Mengen während des Betriebes der Anlagen.

Damit ist ein Bedarf für eine Anlage für die Fahrbahndeckenherstellung entstanden, die die Überwachung der Konsistenz und der aufzubringenden Menge des Fahrbahndeckenmaterials bei der eigentlichen Auftragung der Materialien gestattet. Ein weiterer Bedarf ist für eine Anlage entstanden, bei der eine dauernde Überwachung der Menge der verwendeten Materialien erfolgt, ohne daß eine ganze Charge der Materialien verwendet werden muß, um diese Information zu erhalten. Somit ist ein Bedarf für eine dauernd überwachte Anlage entstanden, bei der diese Materialien der Anlage zugeführt werden, um einen ununterbrochenen Betrieb zu ermöglichen.

Vorgesehen ist eine Anlage zur Herstellung und Aufbringung von Fahrbahndeckenmaterial, während sich die Anlage über die mit einer Fahrbahndecke zu versehende Oberfläche bewegt. Das Fahrbahndeckenmaterial besteht aus dem Zuschlagstoff und kann mineralische Füllstoffe, Wasser, eine Bitumenemulsion oder andere geeignete Bindemittel und ein chemisches Additiv enthalten. Die Anlage ist auf einem Fahrzeug angeordnet und wird durch dieses transportiert. Die Anlage umfaßt einen Zuschlagstofftrichter für die Lagerung des Zuschlagstoffes und ein Förderband für den Transport des Zuschlagstoffes zu einem Mischer, der den Zuschlagstoff mit den übrigen Bestandteilen mischt, um das Fahrbahndeckenmaterial zu erzeugen. Eine mit dem Förderband verbundene Waage wiegt die Menge des vom Zuschlagstofftrichter zum Mischer transportierten Zuschlagstoffes.

Nach einer anderen Ausführung der vorliegenden Erfindung sind Einrichtungen für die Überwachung der Mengen der anderen Bestandteile bei der Beschickung des Mischers vorgesehen. Ein Prozessorsystem empfängt Signale von den Überwachungssystemen und wird betätigt, um unter Verwendung eines Anzeigesystems die Verhältnisse jedes der Bestandteile des Fahrbahndeckenmaterials zur Menge des von der Anlage verwendeten Trockenmaterials anzuzeigen.

Nach einer anderen Ausführung der vorliegenden Erfindung ist eine Nachfüllanlage vorgesehen, so daß der Zuschlagstofftrichter und die Lagereinrichtungen für die anderen Bestandteile während des Betriebes der Anlage für die Fahrbahndeckenherstellung nachgefüllt werden können.

Nach einer noch anderen Ausführung der vorliegenden Erfindung kann das Prozessorsystem laufend die Gesamtmenge jeder der Materialien bestimmen, die während des Betriebes der Anlage verbraucht wurden. Auf diese Weise ist die Anlage gemäß der vorliegenden Erfindung in der Lage, kontinuierlich während des laufenden Betriebes der Anlage eine Aufbringungsmenge anzuzeigen.

Ein vollständigeres Verständnis der vorliegenden Erfindung kann unter Bezugnahme auf die ausführliche Beschreibung und die Patentansprüche in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen erreicht werden, worin gleiche Bezugszahlen die gleichen Merkmale bezeichnen. Die Zeichnungen bedeuten:

Fig. 1 ist ein Blockdiagramm, das die Anlage für die Fahrbahndeckenherstellung gemäß vorliegender Erfindung darstellt;

Fig. 2a und 2b sind eine Draufsicht und eine Seitenansicht einer Ausführung der Anlage für die Fahrbahndeckenherstellung gemäß der vorliegenden Erfindung und

Fig. 3 ist ein Querschnittsaufriß des in der Anlage für die Fahrbahndeckenherstellung verwendeten Bandwaagensystems gemäß der vorliegenden Erfindung.

In Fig. 1 wird eine Anlage für die Fahrbahndeckenherstellung, generell mit 10 bezeichnet, in Blockdiagrammform dargestellt. Die Anlage für die Fahrbahndeckenherstellung 10 besteht aus einem Zuschlagstofftrichter 12, der die Zuschlagstoffe lagern kann, die z,B, Steine, Schlacke oder Kies sein können. Die Anlage 10 umfaßt weiterhin einen Trichter 14 für die Lagerung eines mineralischen Füllstoffes, der z.B. Portlandzement sein kann. Die Anlage 10 umfaßt weiterhin einen Wassertank 16, einen Emulsionstank 18 und einen Additivtank 20. Der Wassertank kann das Wasser speichern, das für die Bitumenmassemischung, die von der Anlage gemäß der vorliegenden Erfindung hergestellt wird, erforderlich ist. Der Emulsionstank 18 speichert die Bitumenemulsion oder ein anderes geeignetes Bindemittel und der Additivtank 20 speichert ein flüssiges Chemisches Additiv, das ein Katalysator oder ein Inhibitor wie z.B. ein Schaumbildner sein kann.

Es ist selbstverständlich, daß die hierin als Bitumenmasseanlage dargestellte Anlage 10 lediglich der Erläuterung der vorliegenden Erfindung dient. Die vorliegende Erfindung ist gleichermaßen auf jede Anlage zur Fahrbahndeckenherstellung anwendbar, die die Mischung einer beliebigen Anzahl von trockenen oder flüssigen Bestandteilen erfordert. So können z.B. andere Ausführungen der Anlage für die Fahrbahndeckenherstellung gemäß der vorliegenden Erfindung für die Überwachung der Herstellung einer Betonfahrbahndecke einer Feinstruktur-Fahrbahndecke, von Kaltteerfahrbahndecken oder anderen Fahrbahndecken, die eine Mischung des Zuschlagstoffes mit einem geeigneten Bindemittel erfordern, vorgesehen sein. Somit ist selbstverständlich, daß sich die Merkmale der vorliegenden Erfindung nicht nur auf die Einzelausführung der Anlage 10 zur Herstellung von Bitumenfahrbahndecken, die in Fig. 1 bis 3 gezeigt ist, beschränken.

Wir beziehen uns wieder auf Fig. 1. Der Zuschlagstofftrichter 12 ist dicht an einem Förderband 22 angeordnet, das den Zuschlagstoff und den mineralischen Füllstoff zu einem Mischer 24 transportiert. Das Förderband besteht aus einer Vielzahl von Laufrollen 23, die zum Abstützen des Förderbandes dienen. Eine Einzelrolle 26 nahe dem Entladungsende des Förderbandes 22 ist mit einer Druckineßeinrichtung 28 verbunden. Die Druckmeßeinrichtung 28 kann z.B aus einer Milltronics-Einzelrollenwaage bestehen, die die Menge des auf dem Förderband 22 im Bereich über der Rolle 26 transportierten Materials wiegen kann. Es könnte jedoch auch eine Mehrrollenwaage anstelle der Druckmeßeinrichtung 28 zur Anwendung kommen, die eine entsprechend mit ihr verbundene Anzahl von Rollen 26 erfordert.

Das Förderband 22 wird durch ein Antriebsrad 30 dicht am Endladeende des Förderbandes 22 angetrieben. Ein Geschwindigkeitssensor 32 ist ebenfalls mit dem Förderband 22 verbunden und überträgt ein Signal für die Geschwindigkeit des Förderbandes 22 zum Prozessor 34. Der Geschwindigkeitssensor 32 kann z.B. ein Geschwindigkeitssensor der MD-Reihe, hergestellt von der Milltronics Corporation, sein. Die Druckmeßeinrichtung 28 überträgt ebenfalls ein Signal zum Prozessor 34. Die Druckmeßeinrichtung 28 kann z.B. auch einen Eichmodul 29 wie z.B. einen Compu-M- Eichmodul, hergestellt von Milltronics, enthalten. Dieser Eichmodul kann den Betrieb der Druckmeßeinrichtung 28, die Eichung und die Auslösung der Druckmeßeinrichtung 28 steuern. Die Ergänzung durch einen Eichmodul ermöglicht es der Druckmeßeinrichtung 28 sich selbst auf Null einzustellen, Mittelwerte zu bilden und er gestattet Abweichungen im Gewicht des Förderbandes 22 von einem Durchschnitts-Tariergewicht, das auf die Druckmeßeinrichtung 28 wirkt.

Der Prozessor 34 ist mit einem Drucker 36, einem Bildschirm 38 und mit einer Tastatur 40 verbunden. Der Prozessor 34 kann z.B. ein Mikroprozessor-Steuersystem, wie z.B. das SY/MAX-System, hergestellt von der Square D Corporation, sein. Der Prozessor 34 kann eine Vielzahl von Ausgabe-Eingabemodulen, angeordnet in einem Eingabe-Ausgabe-Gestell, besitzen. Der Prozessor 34 kann weiterhin eine Echtzeituhr enthalten, so daß die Aufbringungsmengen und der Materialverbrauch berechnen werden können. Weiterhin kann z.B. der Drucker 36 z.B. ein Vierzig-Spalten-Anschlagdrucker sein, wie z.B. der Drucker SP-700, hergestellt von der Syntest Corporation. Der Bildschirm 38 und die Tastatur 40 können z.B. ein integriertes Anzeige- und Eingabe-Panel sein, wie z.B. das 1 x 40 VIP-System, hergestellt von der Industrial Electronic Engineers, Inc.

Die Menge des vom Zuschlagstofftrichter 12 auf das Förderband 22 zugeführten Zuschlagstoffes kann durch einen Gleitschieber 42 gesteuert werden. Der Gleitschieber 42 ist mit einer Schiebersteuerung 44 verbunden. Der Gleitschieber 42 berührt den Zuschlagstoff, wenn dieser aus dem Zuschlagstofftrichter durch das Förderband 22 entladen wird und ermittelt die vertikale Höhe des Zuschlagstoffmaterials auf dem Förderband 22. Für die Schiebersteuerung können hydraulische, elektrische oder andere bekannte mechanische Mittel für die Steuerung der Höhe des Gleitschiebers 42 in Bezug auf das Förderband 22 zur Anwendung kommen. Die Schiebersteuerung 44 kann durch Handsteuerungen 46 erfolgen. Gemäß einer Ausführung der vorliegenden Erfindung hat ein Bediener der Anlage 10 sowohl Zugriff zu den Handsteuerungen 46 als auch zum Bildschirm 38 und zur Tastatur 40, um den Betrieb der Anlage 10 zu steuern. Die Menge des Zuschlagstoffes kann auch durch Veränderung der Geschwindigkeit des Förderbandes 22 und Einhaltung einer konstanten Querschnittsfläche des transportierten Materials oder unter Verwendung einer Kombination von Gleitschieber und Förderband 22 mit veränderlicher Drehzahl gesteuert werden.

Der Trichter 14 für den mineralischen Füllstoff wird durch einen Schneckenförderer 48 auf das Förderband 22 entladen. Ein Schnekkenfördererdrehzahlmesser 50 mißt die Drehzahl des Schneckenförderers 48 und überträgt das Drehzahlsignal des Schneckenförderers 48 zum Prozessor 34. Der Schneckenförderer 48 wird durch einen Schneckenfördererantrieb 52 betätigt, der ebenfalls durch die Handsteuerungen 46 gesteuert werden kann.

Die Kombination des Zuschlagstoffes und des mineralischen Füllstoffes wird vom Förderband 22 in einen Mischer 24 entladen, der durch einen Mischerantrieb 54 betätigt wird. Der Mischerantrieb 54 kann ebenfalls von den Handsteuerungen 46 aus gesteuert werden, so daß ein Bediener der Anlage 10 die Drehzahl des Mischers 24 während des Betriebes verändern kann.

Das Wasser aus dem Wassertank 16 gelangt in den Mischer 24, nachdem es einen Durchflußregler 56 und einen Durchflußmengen messer 58 passiert hat. Der Durchflußregler 56 kann von den Handsteuerungen 46 aus ferngesteuert werden. Der Durchflußmengenmesser 58 kann ein Einsatz-Durchfluß-Meßwertgeber sein, wie z.B. der Durchfluß-Meßwertgeber FP5800 , hergestellt von der Firma Omega. Der Durchflußmengenmesser 58 überträgt ein Signal über die Menge des vom Wassertank 16 in den Mischer 24 strömenden Wassers zum Prozessor 34.

Es ist klar, daß die Verwendung des Begriffes "Durchflußregler" hierin so aufzufassen ist, daß er umfassend alle Methoden einschließt, durch die eine Flüssigkeitsströmung gesteuert werden kann. So könnte z.B. die Durchflußregelung durch Verwendung konventioneller Ventile, Pumpen mit veränderlicher Fördermenge, Pumpen mit veränderlicher Drehzahl oder durch andere bekannte Methoden erfolgen. Die Wahl eines speziellen Systems oder Gerätes für die Durchflußregelung hängt von den Anforderungen und von den Fähigkeiten des Systems als Ganzes und von den Kennwerten des zu steuernden Flüssigkeitsdurchflusses ab.

Gleichermaßen entlädt der Emulsionstank 18 die Bitumenemulsion über einen Durchflußregler 60 und einen Durchflußmengenmesser 62 in den Mischer 24. Der Durchflußregler 60 kann eine Pumpe mit veränderlicher Fördermenge oder eine Pumpe mit veränderlicher Drehzahl enthalten, die von den Handsteuerungen 46 aus ferngesteuert werden können. Der Durchflußmengenmesser 62 kann z.B. ein Magnet-Induktiv-Kompakt-Durchflußmengenmesser K-280, hergestellt von der Krohne Inc., sein. Nach einer anderen Ausführung der vorliegenden Erfindung kann der Durchflußregler 60 entfallen, und das Verhältnis der Menge des Zuschlagstoffmaterials zur Menge der Bitumenemulsion kann durch Einstellung der Menge des Zuschlagstoffes unter Verwendung des Gleitschiebers 42 und der Schiebersteuerung 44 oder durch Einstellung der Geschwindigkeit des Förderbandes 22, wie vorher erwähnt, eingestellt werden.

Der Additivtank 20 entlädt das Additiv über einen Durchflußregler 64 und einen Durchflußmengenmesser 66 in den Mischer 24. Der Durchflußregler kann ein konventionelles Ventil, eine Pumpe mit veränderlicher Drehzahl oder eine Pumpe mit veränderlicher Fördermenge sein, die mittels einer Vielzahl bekannter Methoden von den Handsteuerungen 46 aus ferngesteuert werden können. Der Durchflußmengenmesser 66 kann z.B. entweder ein Einsatz-Durchfluß-Meßwertgeber, wie das Modell FP-5800, hergestellt von der Finna Omega und verwendet für den Durchflußregler 56 oder ein Durchflußmengenmesser für positive Fördermengen der Firma Omega FTB-1000 oder FTB-1500 in ovaler Form, sein, das mehr für Additive mit höherer Viskosität geeignet ist, sein. Der Mischer 24 mischt den Zuschlagstoff, den mineralischen Füllstoff, Wasser, die Bitumenemulsion und das Additiv und entlädt die sich ergebende Bitumenmasse in einen Verteilerkasten 68, der die Masse gleichmäßig auf die mit einer Fahrbahndecke zu versehende Fläche aufbringt, wenn sich die Anlage 10 vorwärtsbewegt.

Eine Nachfüllstrecke 70, gezeigt in Fig. 1, ist mit dem Zuschlagstofftricher 12, mit dem Trichter 14 für den mineralischen Füllstoff, dem Wassertank 16, dem Emulsionstank 18 und dem Additivtank 20 verbunden. Es ist klar, daß die Nachfüllstrecke 70 aus verschiedenen mechansichen Konstruktionen für jede dieser einzelnen Lagereinrichtungen in der Anlage 10 bestehen kann. So kann z.B. die Nachfüllstrecke 70 aus einem System von Schläuchen und Pumpen, verbunden mit dem Wassertank 16, dem Emulsionstank 18 und dem Additivtank 20 zum Nachfüllen dieser Tanks bestehen. Weiterhin kann die Nachfüllstrecke 70 ein separates Förderband für den Transport des Zuschlagstoffes von einem Zubringer-LKW (nicht gezeigt) in den Zuschlagstofftrichter 12 in der Anlage 10 sein. Gleichermaßen kann die Nachfüllstrecke 70 ein separates System für das Nachfüllen des Trichters 14 für die mineralischen Zuschlagstoffe sein.

Die Anlage 10 ist eine mobile Anlage, angeordnet auf einem Träger-Chassis, das ein Fahrgetriebe 72 besitzt. Das Fahrgetriebe 72 besitzt einen mit ihm verbundenen Meßfühler 74 für die Geschwindigkeit in Bezug auf den Erboden. Der Meßfühler 74 für die Geschwindigkeit in Bezug auf den Erdboden überträgt ein Signal dem Geschwindigkeit des Fahrzeuges in Bezug auf den Erdboden zum Prozessor 34. Der Meßfühler 74 für die Geschwindigkeit in Bezug auf den Erdboden kann auch eine Vielzahl anderer Einrichtungen umfassen, wie z.B. Meßfühler, die direkt mit den Rädern des Fahrzeuges verbunden sind, Radargeräte oder Meßräder, die direkt die mit einer Fahrbahndecke zu versehende Oberfläche unter dem Fahrzeug beim Aufbringen der Fahrbahndecke berühren.

Weiterhin kann die Geschwindigkeit des Fahrzeuges von den Handsteuerungen 46 aus durch Verbinden des Fahrgetriebes 72 mit den Handsteuerungen 46 unter Verwendung der bekannten Methoden ferngesteuert werden.

Während des Betriebes nimmt der Prozessor 34 laufend Eingangssignale von der Druckmeßeinrichtung 28, vom Geschwindigkeitssensor 32, vom Meßfühler 74 für die Geschwindigkeit in Bezug auf den Erdboden, vom Schneckenfördererdrehzahlmesser 50 und von den Durchflußmengenmessern 58, 62 und 66 auf. Weiterhin können vor dem Betrieb der Anlage 10 mehrere Werte im Prozessor 34 programmiert werden. So können z.B. das Gewicht der Bitumenemulsion, das Gewicht des Additives, das Gewicht des mineralischen Füllstoffes und das Gewicht des Zuschlagstoffes als Gewicht pro Volumeneinheiten über die Tastatur 40 in den Prozessor 34 eingegeben werden. Weiterhin kann der Feuchtigkeitsgehalt des Zuschlagstoffes als Prozentsatz eingegeben werden, so daß dieser Prozentsatz vom Gewicht des Zuschlagstoffes subtrahiert werden kann, um das Trockengewicht des Zuschlagstoffes zu bestimmen. Die Verteilerkastenbreite kann als Breiteneinheit eingegeben werden. Der Prozessor 34 kann so ausgestattet werden, daß diese programmierbaren Eingaben entweder in metrischen oder in englischen Maßeinheiten eingegeben werden können. Der Prozessor 34 nimmt die laufenden Eingaben von den vorher erwähnten Meßfühlern der gesamten Anlage 10 und die vorher beschriebenen programmierten Eingaben auf und zeigt wahlweise Informationen über den Betrieb der Anlage 10 und die Kennwerte über die Ausbringungskennwerte des Fahrbahndeckenmaterials durch die Anlage 10 an. Traditionell kann die Menge der Bitumenemulsion, des Wassers, des mineralischen Füllstoffes und des Zuschlagstoffes in der Bitumenmasse als Prozentsatz des Materialtrockengewichtes beschrieben werden, wobei das Materialtrockengewicht für die vorliegende Ausführung als kombiniertes Gewicht des mineralischen Füllstoffes und des Trockenzuschlagstoffes definiert ist. Demgemäß verwendet der Prozessor 34 die vorher genannten Informationen und kann wahlweise den Emulsionsprozentsatz des Trockenmaterials, den Wasserprozentsatz des Trockenmaterials, den Additivprozentsatz des Trockenmaterials oder den mineralischen Füllstoff-Prozentsatz des Trockenmaterials ausgeben. Weiterhin berechnet der Prozessor 34 eine Aufbringungsmenge in Gewichtseinheiten pro Flächeinheit, wie z.B. Pfund pro Quadratyards oder Kilogramm pro Quadratmeter und zeigt sie zusammen an. Weiterhin speichert der Prozessor 34 laufend die Summen für die Materialmengen, die von der Anlage 10 verbraucht wurden und bringt sie kontinuierlich auf den neuesten Stand. So kann der Prozessor 34 z.B. wahlweise das Gesamtgewicht des Trockenfüllstoffes, der Bitumenemulsion, des Additives, des mineralischen Füllstoffes oder des Wassers, das von einem gewählten Zeitpunkt an verbraucht wurde, anzeigen. Weiterhin kann der Prozessor 34 das gesamte verbrauchte Mischungsgewicht von einem bestimmten Zeitpunkt an verfolgen und anzeigen, und darüberhinaus verfolgt der Prozessor 34 die Gesamtstrecke, die durch das die Anlage 10 tragende Fahrzeug von einem bestimmten Zeitpunkt an zurückgelegt wurde.

Um die Ausgangswerte in den Prozessor einzugeben, drückte der Bediener eine entsprechende Sensorbildschirmtaste un der vorhandene Wert der programmierbaren Eingabe wird angezeigt. Der Bediener drückte dann die Taste "Anzeigewert verändern" und der Bildschirm wird sich so verändern, daß z.B. zu lesen ist "Geben Sie den neuen Wert als Pfund pro Gallone ein" oder es sind andere Bedienerhinweise, wie es als notwendig erachtet wird, zu lesen. Der Bediener kann dann unter Verwendung einer Reihe numerischer Tasten die richtige Eingabe vornehmen. Wenn er die Eingabe des Wertes beendet hat, kann der Bediener eine Taste "Eingabe des Wertes" drücken und der neue Wert ist im Prozessor 34 gespeichert. Die Veränderung des Wertes kann durch einen Nutzercode oder durch einen Tastenschalter geschützt werden. Zusätzlich kann vor Eingabe der neuen Werte der Drucker 36 für den automatischen Druck der vorher gespeicherten Werte programmiert werden. Es ist selbstverständlich, daß die vorher beschriebene Bedienungskonfiguration nur eine Ausführung ist, die zum Kennenlernen der vorliegenden Erfindung angeführt wurde und daß eine Vielzahl von anderen Konfigurationen verwendet werden könnten, ohne vom Schutzumfang der vorliegenden Erfindung, wie er in den beigefügten Patentansprüchen definiert ist, abzuweichen.

Während des Betriebes der Anlage kann der Bildschirm 38 für die ständige Anzeige der Aufbringungsmenge des Materials basierend auf dem Trockengewicht des Materials, der Verteilerkastenbreite und der Geschwindigkeit des Fahrzeuges in Bezug auf den Erdboden, programmiert werden. Es kann programmiert werden, daß dieser Wert in vorher festgelegten Zeitabständen auf den neuesten Stand gebracht wird, z.B. alle drei Minuten basierend auf dem Materialverbrauch und der Geschwindigkeit in Bezug auf den Erdboden während der vorhergehenden drei Minuten.

Der Bediener kann eine Taste "Bildschirm auf turnusmäßige Anzeige schalten" auf der Tastatur 40 drücken und der Bildschirm wird turnusmäßig die Werte für den Emulsionsprozentsatz, den Wasserprozentsatz, den Additivprozentsatz und den mineralischen Füllstoff-Prozentsatz mit einer vorher festgelegten Anzeigezeit für jeden Wert, wie z.B. fünf Sekunden pro Wert, anzeigen. Nach Abschluß eines Durchlaufes durch diese vier Werte, kann der Bildschirm so programmiert werden, daß er zur Anzeige der Aufbringungsmenge zurückkehrt.

Eine Taste "Wahl der Anzeige" auf der Tastatur 40 kann verwendet werden, um den Prozessor 34 und den Bildschirm 38 zu instruieren, die nachfolgend angeführten Werte so lange wie gewünscht anzuzeigen. Der Bildschirm 38 geht jedesmal zum nächsten Punkt in der nachfolgenden Liste über, wenn die Taste "Wahl der Anzeige" gedrückt wird. Die vorher beschriebene Taste "Bildschirm auf turnusmäßige Anzeige schalten" kann jederzeit gedrückt werden, um die Folge "Wahl der Anzeige" zu unterbrechen und zur normalen Anzeige der Aufbringungsmenge überzugehen. Nachfolgend wird eine Liste angeführt, die eine mögliche Ordnung der durch die erfindungsgemäße Anlage anzuzeigenden Werte zeigt.

1. Emulsion = xx % des Trockenmaterials

2. Wasser = xx % des Trockenmaterials

3. Additiv = xx % des Trockenmaterials

4. mineralischer Füllstoff = xx % des Trockenmaterials

5. xxxx Pfund Trockenzuschlagstoff insgesamt

6. xxxx Pfund Emulsion insgesamt

7. xxxx Pfund Additiv insgesamt

8. xxxx Pfund mineralischer Füllstoff insgesamt

9. xxxx Pfund Wasser insgesamt

10. xxxx Pfund Mischungsgewicht insgesamt

11. xxxx zurückgelegte Strecke insgesamt

Die vorher in 1 bis 4 angeführten Werte werden laufend nach einem vorher festgelegtem Zeitraum, z.B. alle drei Minuten, auf den neuesten Stand gebracht. Die in 5 bis 11 angeführten Werte sind Summen, die ebenfalls, z.B. alle drei Minuten, auf den neuesten Stand gebracht werden können und die nur durch einen speziellen Zugriff zurückgestellt werden können. Alle vorher angeführten Werte können zusätzlich am Drucker 36 ausgedruckt werden. Der Drucker 36 druckt auf Anforderung und er kann so programmiert werden, daß er jeden Druckzyklus mit Angabe des Datums und der Uhrzeit beginnt. Der Prozessor 34 kann so programmiert werden, daß am Ende des Tages und am Ende einer Arbeit die Summen nur durch Verwendung eines speziellen Zugangscodes oder einer speziellen Zugangstaste und erst nach Erhalten eines Ausdruckes der Summen für den Tag oder für die Arbeit auf Null zurückgestellt werden können.

Daher hat ein Bediener der Anlage für die Herstellung der Bitumenmasse gemäß vorliegender Erfindung über den Prozessor 34, den Bildschirm 38 und die Tastatur 40 Zugriff auf die numerischen Werte für alle Bestandteile des Fahrbahndeckenmaterials, das durch die Anlage 10 hergestellt wird. Weiterhin kann der Bediener Zugriff auf die Handsteuerungen 46 haben, um die Verbrauchsmengen einiger oder aller Bestandteile verändern zu können. Weiterhin hat der Bediener über die Handsteuerungen 46 Zugang zum Fahrgetriebe 72 des Fahrzeuges, um die Fahrzeuggeschwindigkeit in Bezug auf den Erdboden und somit die Aufbringungsmenge zu verändern. Die erfindungsgemäße Anlage sieht die Veränderung und Überwachung der Qualität des Bitumenmasseproduktes, das von der Anlage 10 hergestellt wird, während der Auftragung der Bitumenmasse vor. Im Vergleich dazu basieren vorhandene Anlagen auf Dosierungstechniken und weisen keine Möglichkeiten, außer einer visuellen Inspektion des Fahrbahndeckenmaterials, auf, um die Qualität des hergestellten Fahrbahndeckenmaterials mit fortschreitendem Aufbringungsprozeß des Materials zu überwachen. Die Verwendung der Durchflußmengenmes ser 58, 62 und 66, des Schneckenfördererdrehzahlmessers 50 und der Druckmeßeinrichtung 28 gestatten die laufende Überwachung der während des Betriebes der Anlage 10 verwendeten Materialien. So können der Zuschlagstofftrichter 12, der Trichter 14 für mineralische Füllstoffe, der Wassertank 16, der Emulsionstank 18 und der Additivtank 20 während des Betriebes über die Nachfüll-Strecke 70 nachgefüllt werden und dadurch wird ein laufender Betrieb der Anlage 10 möglich. Der kontinuierliche Betrieb ist möglich, weil keine Anfangs- und Endgewichte für die Eichung der Anlage 10 infolge der laufenden Überwachung durch den Prozessor 34 erforderlich sind.

Eine zusätzliche Programmierbare Eingabe, die eine Eingabe in den Prozessor 34 vor dem Betrieb der Anlage 10 sein kann, ist ein Eichwert für die Drehzahl des Schneckenförderers 48 für die mineralischen Füllstoffe. Gemäß einer Ausführung der vorliegenden Erfindung, kann die Menge des auf das Förderband 22 entladenen mineralischen Füllstoffes einen Wert aufweisen, der nicht direkt durch eine Druckineßeinrichtung oder einen Durchflußmengenmesser in der Anlage 10 gemessen werden kann. Wegen der Konsistenz des im Trichter 14 für den mineralischen Füllstoff gelagerten mineralischen Füllstoffes, ist die Verwendung des Schnekkenfördererdrehzahlmessers 50 zur Messung der Drehzahl des Schneckenförderers 48 ausreichend genau, um die Menge des während des Betriebes der Anlage 10 verwendeten mineralischen Füllstoffes zu messen. Somit kann vor dem Betrieb der Anlage 10 ein Wert, der der Menge des durch den Schneckenförderer 48 pro Umdrehung des Schneckenförderers 48 abgegebenen Füllstoffes entspricht, in den Prozessor 34 eingegeben werden.

Es ist auch zu bemerken, daß nach der in Fig. 1 dargestellten Ausführung die Druckmeßeinrichtung 28 und die Einzelrolle 26 stromabwärts von der Zuführstelle des mineralischen Füllstoffes vom Schneckenförderer 48 auf das Förderband 22 angeordnet sind. Dadurch wird in der Druckmeßeinrichtung das kombinierte Gewicht des vom Zuschlagstofftrichter 12 abgegebenen Zuschlagstoffes und des vom Trichter 14 für den mineralischen Füllstoff abgegebenen mineralischen Füllstoffes bestimmt. Somit ist die Signaleingabe von der Druckmeßeinrichtung 28 in den Prozessor 34 ein kombiniertes Gewicht von mineralischem Füllstoff und von Zuschlagstoff. Der Prozessor 34 kann dann die Menge des mineralischen Füllstoffes und den Feuchtigkeitsgehalt des Zuschlagstoffes von diesem Gesamtgewicht subtrahieren, um das Gewicht des verwendeten Trocken-Zuschlagstoffes zu ermitteln. Der Prozessor 34 kann für die Ausführung dieser Berechnung nach den bekannten Methoden programmiert werden. Die Anordnung der Abgabestelle des Schneckenförderers 48 stromaufwärts von der Druckmeßeinrichtung 28 und von der Einzelrolle 26 erfolgt aus rein konstruktiven Gründen wegen der passenden Anordnung der Konstruktionselemente auf dem Fahrzeug, daß die Anlage 10 trägt.

Fig. 2a und 2b zeigen eine Seitenansicht und eine Draufsicht von einer Ausführung der Anlage 10, wie sie auf einem Fahrzeug angebracht, das in Fig. 2a generell mit 76 bezeichnet wird, aussehen würde. Das Fahrzeug, das in Fig. 2a und 2b gezeigt ist, wird verwendet, um die Anlage 10 konventionell auf der Landstraße zum Arbeitsplatz zu transportieren und es bewegt sich mit einer Geschwindigkeit in der Größenordnung von einundeinhalb bis drei Meilen pro Stunde fort, wenn die von der Anlage 10 hergestellte Bitumenmasse hinter dem Fahrzeug 76 aufgebracht wird. Das Fahrzeug 76 wird lediglich für die Zwecke des Kennenlernens des Ausführungsbeispiels, das in Fig. 2a und 2b gezeigt ist, dargestellt und ist nicht so aufzufassen, daß der Schutzumfang der vorliegenden Erfindung auf ein spezielles Fahrzeug beschränkt ist. Das in Fig. 2a und 2b dargestellt Fahrzeug kann z.B. einen 300-PS-Motor aufweisen, der eine Kraft von 36000 Pfund (15681 kg) auf die Vorderräder und eine Kraft von 40000 Pfund (17423 kg) auf die Hinterräder aufbringt. Das Fahrzeug 76 kann weiterhin ein Schaltgetriebe mit fünf Vorwärtsgängen und zwei Rückwärtsgängen aufweisen. Das Fahrzeug könnte auch mit einem Zwei- Gang-Hinterachsgetriebe mit Übersetzungsverhältnissen in der Größenordnung von 5,57:1 und 7,60:1 ausgestattet sein. Das Fahrzeug 76 kann mit einer Einmannkabine und mit acht Rädern ausgerüstet sein, die mit Großreifen bereift sind. Das Fahrzeug 76 kann weiterhin ein Getriebe für die hintere Doppelachse aufweisen und es kann Vorderradantrieb besitzen.

Aus Fig. 2a und 2b ist die Anordnung vieler Bestandteile der Anlage 10, die in Fig. 1 gezeigt sind, so ersichtlich, wie sie auf dem Fahrzeug 76 angebracht sind. Ein hinterer Vorratsbereich, allgemein mit 78 bezeichnet, umfaßt den Wassertank 16, den Zuschlagstofftrichter 12 und den Emulsionstank 18. Der Trichter 14 für den mineralischen Füllstoff ist hinter dem Wassertank 16 angeordnet. Der Schnekenförderer 48 für den mineralischen Füllstoff ist, über die Breits des Trichters für den mineralischen Füllstoff 14 verlaufend, in Fig. 2b zu erkennen.

Das Förderband 22, gezeigt in Fig. 2a, besteht aus dem Antriebsrad 30, dem Geschwindigkeitssensor 32 und aus den Laufrollen 23. Bei Betrieb transportiert das Förderband 22 den Zuschlagstoff vom Zuschlagstofftrichter 12 unter den Gleitschieber 42 und entlädt den Zuschlagstoff in den Mischer 24. Die Druckmeßeinrichtung 28 ist in Bezug auf den Gleitschieber 42 stromabwärts auf dem Förderband über den Einzelrolle 26 angeordnet. Der Mischer 24 ist in Fig. 2b gezeigt und ist mit zwei sich drehenden Rührschnecken 80a und 80b ausgestattet. Während des Betriebes des Mischers 24 wird die Kombination des mineralischen Füllstoffes vom Trichter 14 für den mineralischen Füllstoff und des Zuschlagstoffes vom Zuschlagstofftrichter 12 durch das Förderband 22 in den Mischer 24 entladen. Eine Kombination von Wasser und Additiv wird unter Verwendung eines Sprühstabes (nicht gezeigt) über die Mischung gesprüht, wenn diese in den Mischer eintritt. Die Emulsion wird vom Emulsionstank 18 in den Mischer 24 gepumpt und die Doppelrührschnecke 80a und 80b schließen das Mischen der Emulsion und der angefeuchteten Mischung des Zuschlagstoffes und des mineralischen Füllstoffes ab. Die gemischte Bitumenmasse wird dann über eine Rutsche 82 in den Verteilerkasten 68 abgegeben, wie es aus Fig. 2a ersichtlich ist.

Ein wesentlicher technischer Vorzug der vorliegenden Erfindung ist der, daß sich der Bediener der erfindungsgemäßen Anlage nahe dem Mischer 24 hinten auf dem Fahrzeug 76 befindet. Von dieser Stelle aus hat der Bediener Zugriff zur Tastatur 40 und zum Bildschirm 38 und er kann das Material beim Aufbringen, wenn es von der Rutsche 82 in den Verteilerkasten 68 abgegeben wird, visuell inspizieren. Weiterhin hat der Bediener von dieser Stelle aus Zugriff zu den Handsteuerungen, die die Geschwindigkeit des Fahrzeuges 76 über dem Erdboden und die Menge von Emulsion, Wasser und Additiven, die in den Mischer abgegeben wird, steuern können. Weiterhin kann der Bediener von dieser Stelle aus den Gleitschieber 42 öffnen oder schließen, um die Menge des dem Mischer 24 zugeführten Zuschlagstoffes zu vergrößern oder zu verringern. Weiterhin kann der Bediener die Menge des dem Mischer 24 zugeführten mineralischen Füllstoffes durch Regulieren des Schneckenfördererantriebes 52 steuern. Auf diese Weise kann der Bediener unter Verwendung der ihm angezeigten Informationen über die Aufbringungsmenge oder über die relativen Verhältnisse der Bestandteile der Bitumenmasse unter Verwendung des Bildschirmes 38 und der Tastatur 40 konstant die gewünschte Konsistenz und die Qualität des von der Anlage 10 aufgebrachten Fahrbahndeckenmaterials hinter dem Fahrzeug 76 einhalten.

Ein weiterer technischer Vorzug der erfindungsgemäßen Anlage ist der, daß die Anlage leicht so umgestellt werden kann, daß sie eine kontinuierlich arbeitende Anlage ist, wie es unter Bezugnahme auf die Nachfüllstrecke 70 in Fig. 1 beschrieben wurde. Eine mögliche Ausführung der Nachfüllstrecke 70 ist in Fig. 2a und 2b gezeigt. Vorn am Fahrzeug 76 ist eine Kupplungseinrichtung, die z.B. eine Layton-Kupplung sein kann, so angebracht, daß ein Zubringerfahrzeug (nicht gezeigt) abkoppelbar vorn am Fahrzeug 76 angekoppelt werden kann. Das Zubringerfahrzeug kann eine Vielzahl von Tanks tragen, die Emulsion und Wasser enthalten, die in den Emulsionstank 18 und in den Wassertank 16 gepumpt werden können, während das Zubringerfahrzeug an der Kupplung 84 angekoppelt ist. Das Zubringerfahrzeug kann auch mit einem Trichter ausgestattet sein, der den Zuschlagstoff enthält und mit einem Beladungsförderband, um den Zuschlagstofftrichter 12 nachzufüllen. Der Zuschlagstoff im Zubringerfahrzeug wird in den Trichter 86 gebracht, der in Fig. 2a und 2b gezeigt ist. Der Trichter 86 enthält einen Verteilerschneckenförderer 88, der über die Trichterbreite verläuft. Wenn der Zuschlagstoff aus dem Zubringerfahrzeug

in den Trichter 86 geladen wird, verbindet die Verteilerförderschnecke 88 den Zuschlagstofftrichter 86 mit einem Beladungsförderband 90, das den Zuschlagstoff vom Nachfülltrichter 86 in den Hauptzuschlagstofftrichter 12 transportiert. Das Beladungsförderband 90 wird durch ein Antriebsrad 92 angetrieben.

Somit können Zuschlagstoff, Bitumenemulsion und Wasser von einem Zubringerfahrzeug während des Betriebes der Anlage 10 unter Anwendung geeigneter Methoden nachgefüllt werden, während sich das Fahrzeug 76 vorwärtsbewegt, wobei dabei die Kupplungseinrichtung 84 und das Nachfüllsystem 70 zur Anwendung kommen. Der mineralische Füllstoff und die Additive können von Hand oder unter Anwendung anderer geeigneter Methoden während des Betriebes der Anlage 10 nachgefüllt werden.

Der Trichter 86 ist abnehmbar und die Kupplungseinrichtung 84 kann sich um den Drehzapfen 85 drehen. Auf diese Weise kann sich das Fahrzeug 76 wie ein konventionelles Straßenfahrzeug bewegen. Ein wesentlicher technischer Vorzug der Anlage gemäß der vorliegenden Erfindung ist die Fähigkeit ohne Hilfe eines Schleppfahrzeuges oder eines Tiefladers gemeinsam mit einigen vorhandenen Anlagen zum Arbeitsplatz transportiert werden zu können. Das Fahrzeug 76 kann normal auf der Straße fahren sowie seine Funktion während der Aufbringung des Fahrbahndeckenmaterials, das von der Anlage 10 erzeugt wurde, ausüben.

Ein wesentlicher Gesichtspunkt bei der Konstruktion und beim Betrieb der Anlage 10 ist die Genauigkeit der Druckmeßeinrichtung 28 bei der Gewichtsbestimmung des Trockenmaterials, das auf dem Förderband 22 transportiert wird. Traditionell werden, wie bereits vorher behandelt, alle Bestandteile der Fahrbahndeckenmaterialmischung als Verhältnis zum Gewicht des Trockenmaterial in der Mischung gemessen. Somit geht jeder Fehler bei der Gewichtsbestimmung des Trockenmaterials in alle Messungen ein, die vom Prozessor 34 berechnet werden.

Wenn sich das Fahrzeug 76 während des Betriebes der Anlage 10 vorwärtsbewegt, kann es auf Straßenzustände treffen, die ein Verdrehen oder eine andere Verformung des Chassis des Fahrzeuges 76 bewirken können. Es muß verhindert werden, daß diese auf das Chassis wirkenden Kräfte die Einzelrolle 26 oder die Baugruppe beeinflussen, die die Druckmeßeinrichtung 28 hält. Die auf das Chassis des Fahrzeuges 76 wirkenden Kräfte könnten fehlerhafte Ablesungen von der Druckmeßeinrichtung 28 verursachen, wenn das Gestell des Förderbandes 22 sich zusammen mit dem Chassis des Fahrzeuges 76 verdreht. Daher umgibt ein Waagengehäuse 96, das detaillierter in Fig. 3 dargestellt ist, die Druckmeßeinrichtung 28, um zu verhindern, daß Kräfte auf das Förderband 22 in der Nähe der Einzelrolle 26 und auf die Druckmeßeinrichtung 28 wirken. Weiterhin kann der Gestellbereich des Förderbandes 22 in der Nähe der Einzelrolle 26 so versteift werden, daß sich das Gestell in Anpassung an die Straßenzustände in anderen Bereichen, jedoch nicht in der Nähe des Waagengehäuses 96, verdreht.

Das Fahrzeug 76 wurde ausgewählt, damit durch die Ausführung seines Chassis fehlerhafte Messungen durch die Druckmeßeinrichtung 28 vermieden werden können. Andere Fahrzeuge, die nicht die Eigenschaften des Fahrzeuges 76 aufweisen, können in Verbindung mit der Anlage 10 verwendet werden, wenn geeignete Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, um die Druckmeßeinrichtung 28 vor den vorher behandelten fehlerverursachenden Einflüssen zu schützen. So kann z.B. das Förderband 22 auf Drehzapfen oder Federn auf dem Fahrzeugchassis angebracht werden, um zu verhindern, daß ein Verdrehen des Chassis die Druckmeßeinrichtung 28 beeinflußt. Weiterhin könnte das Gestell des Förderbandes 22 vollständig vom Fahrzeugchassis isoliert werden, indem man das Gestell des Förderbandes 22 am Zuschlagstofftrichter 12 aufhängt. Weiterhin könnte eine Vielzahl von Versteifungsmittelkombinationen im Bereich des Gestells des Förderbandes 22 in der Nähe der Druckmeßeinrichtung 28 und Isolierungsmethoden, wie Drehzapfen oder Federn je nach Ausführung des speziellen Fahrzeuges zur Anwendung kommen. Die Beschreibung des Fahrzeuges 76 und der Methoden zur Isolierung der Druckmeßeinrichtung 28 vom Fahrzeug 76 sind jedoch nicht so zu verstehen, daß damit der Schutzumfang der vorliegenden Erfindung für diese oder für irgendeine andere Ausführung eingeschränkt wird.

Fig. 3 ist ein Querschnitt, der die Konstruktion des Waagengehäuses 96 und die Anordnung der Druckmeßeinrichtung 28 zeigt. Unter Bezugnahme auf Fig. 3 kann das Waagengehäuse 96 als starr am Gestell des Förderbandes 98 befestigt angenommen werden. Die Einzelrolle 26 ist unter dem Förderband 22 angeordnet, das gezeigt ist, wie es eine Beispiel-Menge des Zuschlagstoffes 102 transportiert. Die Einzelrolle 26 ist an einem Übertragungsbauteil 100 angehängt, das das Gewicht, das über die Laufrolle 26 geht, an die Druckmeßeinrichtung 28 mitteilt. Die Druckmeßeinrichtung 28 ist an einer Querstange 104 angebracht, die starr am Gehäuse angeordnet ist.

Zusammenfassend wird eine Anlage zur Herstellung und Aufbringung von Fahrbahndeckenmaterial offenbart, die einen Prozessor 34 aufweist, der die Mengen der Bestandteile des Fahrbahndeckenmaterials während des Aufbringens der Fahrbahndecke überwachen kann. Ein wesentlicher technischer Vorzug der Anlage gemäß der vorliegenden Erfindung liegt darin, daß ein Bediener der erfindungsgemäßen Anlage sich nicht auf die visuelle Inspektion des Fahrbahndeckenmaterials während seiner Herstellung verlassen muß, um Informationen über die Qualität des hergestellten Fahrbahndeckenmaterials zu erhalten. Gemäß einer Ausführung der vorliegenden Erfindung hat der Bediener Zugang zu einem Bildschirm 38, der den Bediener jederzeit über die Aufbringungsmenge des Fahrbahndeckenmaterials, über das Verhältnis jedes Bestandteils des Fahrbahndeckenmaterials zum Trockenmaterial im Fahrbahndeckenmaterial oder über die Summen jeder der verwendeten Bestandteile von einem im voraus gewählten Zeitpunkt an informieren kann. Auf diese Weise kann die Qualität des von der erfindungsgemäßen Anlage hergestellten Fahrbahnmaterials ohne die ungenauen Eichtechniken, die bei den vorhandenen Systemen vorhanden sind, laufend überwacht werden.

Ein weiterer wesentlicher technischer Vorzug der vorliegenden Erfindung liegt darin, daß die vorliegende Erfindung durch das Hinzufügen einer Nachfüllstrecke 70 zu einer kontinuierlich arbeitenden Anlage umgestaltet werden kann. Ein Zubringerfahrzeug kann abkoppelbar vorn am Fahrzeug, das die Anlage trägt, angekoppelt werden und die Bestandteile des Fahrbahndeckenmaterials können vom Zubringerfahrzeug an die entsprechenden Stellen der Anlage 10 gebracht werden. Auf diese Weise kann die Anlage 10 durchgehend arbeiten, ohne daß ein Anhalten zum Neuzuführen von Materialien erforderlich ist. Wegen der Fähigkeit der Anlage gemäß vorliegender Erfindung kontinuierlich die Herstellung des Fahrbahndeckenmaterials zu überwachen, beeinflußt das Nachfüllen von Bestandteilen nicht die Kennwerte oder die Qualität des Fahrbahndeckenmaterials, das von der Anlage 10 hergestellt wird.

Ein weiterer wesentlicher technischer Vorzug der Anlage gemäß vorliegender Erfindung ist, daß sie auf einem Fahrzeug 76 angebracht werden kann, das auf der Straße fahren kann. Somit kann die Anlage 10 zu einem Arbeitsplatz transportiert werden, ohne daß ein Schleppfahrzeug und ein Anhänger erforderlich sind, wie das für die vorhandenen Anlagen für den ununterbrochenen Betrieb und für einige Anlagen für den Chargenbetrieb der Fall ist.

Obwohl die vorliegende Erfindung in den Einzelheiten beschrieben wurde, ist es selbstverständlich, daß viele Veränderungen und Substitutionen für sie durchgeführt werden können, ohne vom Schutzumfang der Erfindung, wie er in den beiliegenden Patentansprüchen definiert ist, abzuweichen.


Anspruch[de]

1. Mobile Anlage, angeordnet auf einem und transportierbar durch ein Fahrzeug mit einem Chassis, wobei die Anlage Fahrbahndeckenmaterial herstellen und auf eine Fläche aufbringen kann, während die Anlage und das Fahrzeug sich über die Fläche bewegen, das Fahrbahndeckenmaterial aus einer Vielzahl von Bestandteilen besteht, die Zuschlagstoff enthalten und die Anlage aus einem Förderband für den Transport des Zuschlagstoffes besteht, dadurch gekennzeichnet, daß

eine Waage mit dem Förderband verbunden ist, die ein Signal über den Zuschlagstoff erzeugen kann, das das Gewicht des transportierten Zuschlagstoffes angibt und

Mittel zur Verhinderung von Verwindungen des Fahrzeugchassis vorgesehen sind, die die Erzeugung des Zuschlagstoffsignals durch die Waage wesentlich beeinträchtigen.

2. Anlage nach Anspruch 1, weiterhin bestehend aus:

einem Zuschlagstofftrichter für die Lagerung des Zuschlagstoffes und

einem Mischer zum Mischen des Zuschlagstoffes mit den restlichen Bestandteilen für die Herstellung des Fahrbahndeckenmaterials.

3. Anlage nach Anspruch 2, bei der das Fahrzeug selbstständig auf der Straße fahren kann, so daß die Anlage durch das Fahrzeug zu einem Arbeitsplatz transportiert werden kann.

4. Anlage nach Anspruch 2, weiterhin bestehend aus:

Zuschlagstoffnachfülleinrichtungen für das Nachfüllen des Zuschlagstofftrichters während des Betriebes der Anlage, so daß die Anlage durchgehend arbeiten kann.

5. Anlage nach Anspruch 2, weiterhin bestehend aus:

einem Prozessorsystem, verbunden mit der Waage und in der Lage, ein Zuschlagstoffsignal von der Waage zu erhalten und

einem Anzeigesystem, verbunden mit dem Prozessorsystem und in der Lage, Werte und Zeichen anzuzeigen, die vom Prozessorsystem erzeugt wurden.

6. Anlage nach Anspruch 5, bei der die Bestandteile mineralischen Füllstoff beinhalten und weiterhin bestehend aus:

einem Trichter für den mineralischen Füllstoff für die Lagerung des mineralischen Füllstoffes;

Einrichtungen für den Transport des mineralischen Füllstoffes vom Trichter für den mineralischen Füllstoff zum Mischer;

Meßeinrichtungen für den mineralischen Füllstoff zur Bestimmung der Menge des zum Mischer transportierten mineralischen Füllstoffes, wobei die Meßeinrichtungen für den mineralischen Füllstoff mit dem Prozessorsystem verbunden sind und ein Signal hinsichtlich des mineralischen Füllstoffes an das Prozessorsystem übertragen können, das den Betrag des zum Mischer transportierten mineralischen Füllstoffes angibt und

einem Prozessorsystem, das das Signal hinsichtlich des mineralischen Füllstoffes empfangen und den Wert des zum Mischer transportierten mineralischen Füllstoffes berechnen kann, wobei das Anzeigesystem den Wert für den mineralischen Füllstoff anzeigen kann.

7. Anlage nach Anspruch 5, bei der die Bestandteile weiterhin Wasser beinhalten und weiterhin bestehend aus:

einem Wassertank für die Lagerung des Wassers;

Einrichtungen für den Transport des Wassers vom Wassertank zum Mischer;

Wassermeßeinrichtungen zur Messung der zum Mischer transportierten Wassermenge, wobei die Wassermeßeinrichtungen mit dem Prozessorsystem verbunden sind und ein Wassermengensignal zum Prozessorsystem übertragen können, das die zum Mischer transportierte Wassermenge angibt und

einem Prozessorsystem, das das Wassermengensignal empfangen und den Wert berechnen kann, der die zum Mischer transportierte Wassermenge angibt, wobei das Anzeigesystem den Wassermengenwert anzeigen kann.

8. Anlage nach Anspruch 5, bei der die Bestandteile Bitumenemulsion beinhalten und weiterhin bestehend aus:

einem Bitumenemulsionstank für die Lagerung der Bitumenemulsion;

Einrichtungen für den Transport der Bitumenemulsion vom Bitumenemulsionstank zum Mischer;

Bitumenemulsionsmeßeinrichtungen zur Messung der zum Mischer transportierten Bitumenemulsionsmenge, wobei die Bitumenemulsionsmeßeinrichtungen mit dem Prozessorsystem verbunden sind und ein Bitumenemulsionsmengensignal zum Prozessorsystem übertragen können, das die zum Mischer transportierte Bitumenemulsionsmenge angibt und

einem Prozessorsystem, das das Bitumenemulsionsmengensignal empfangen und den Wert berechnen kann, der die zum Mischer transportierte Bitumenemulsionsmenge angibt, wobei das Anzeigesystem den Bitumenemulsiionsmengenwert anzeigen kann.

9. Anlage nach Anspruch 5, bei der die Bestandteile ein chemisches Additiv beinhalten und weiterhin bestehend aus:

einem Additivtank für die Lagerung des Additives;

Einrichtungen für den Transport des Additives vom Additivtanktank zum Mischer;

Additivmeßeinrichtungen zur Messung der zum Mischer transportierten Additivmenge, wobei die Additivmeßeinrichtungen mit dem Prozessorsystem verbunden sind und ein Additivmengensignal zum Prozessorsystem übertragen können, das die zum Mischer transportierte Additivmenge angibt und

einem Prozessorsystem, das das Additivmengensignal empfangen und den Wert berechnen kann, der die zum Mischer transportierte Additivmenge angibt, wobei das Anzeigesystem den Additivmengenwert anzeigen kann.

10. Anlage nach Anspruch 5 und weiter bestehend aus:

Entfernungsmeßeinrichtungen, die mit dem Fahrzeug verbunden sind und ein Entfernungssignal erzeugen können, das die vom Fahrzeug zurückgelegte Entfernung angibt und

einem Prozessorsystem, das eine Aufbringungsmenge aus den Informationen über die vom Fahrzeug zurückgelegte Entfernung und der zum Mischer transportierten Trockenmaterialmenge berechnen kann.

11. Verfahren für das Aufbringen eines Fahrbahndeckenmaterials auf eine Fläche, wobei die Bestandteile Zuschlagstoff enthalten, bestehend aus den Schritten:

Transport der Bestandteile des Fahrbahndeckenmaterials auf einem Fahrzeug;

Mischen der Bestandteile in einem auf dem Fahrzeug angeordnetem Mischer, um das Fahrbahndeckenmaterial herzustellen; und

das Verteilen des Fahrbahndeckenmaterials vom Fahrzeug aus, um die Fahrbahndecke zu bilden,

gekennzeichnet durch,

das Bestimmen der zum Mischer transportierten Zuschlagstoffmenge auf dem Fahrzeug; und dadurch

daß die Bewegung des Fahrzeuges, die sich aus dem Transportschritt ergibt, den Schritt des Wiegens nicht wesentlich beeinträchtigt.

12. Verfahren nach Anspruch 11, weiterhin bestehend aus den Schritten:

Anzeigen der Menge des zum Mischer transportierten Zuschlagstoffes auf einem Anzeigesystem in Reaktion auf den Schritt des Wiegens und

Einstellung der Menge des zum Mischer transportierten Zuschlagstoffes in Reaktion auf den Anzeigeschritt, um die Konsistenz des Fahrbahndeckenmaterials einzustellen.

13. Verfahren nach Anspruch 1, in dem der Schritt des Transportes besteht aus den Schritten:

Transport der Bestandteile des Fahrbahndeckenmaterials zu einem Arbeitsplatz unter Verwendung des Fahrzeuges, wobei das Fahrzeug selbstständig auf der Straße fahren kann und

Transport der Bestandteile des Fahrbahndeckenmaterials unter Verwendung des Fahrzeuges während des Schrittes der Verteilung des Fahrbahndeckenmaterials.

14. Verfahren nach Anspruch 11 und weiter bestehend aus den Schritten:

Überwachung der Entfernung, die das Fahrzeug während der Aufbringung des Fahrbahndeckenmaterials zurückgelegt hat und

Berechnung einer Aufbringungsmenge des Fahrbahndeckenmaterials unter Verwendung der vom Fahrzeug zurückgelegten Entfernung.

15. Verfahren nach Anspruch 11, in dem die Bestandteile Bitumenemulsion beinhalten und weiter bestehend aus den Schritten:

Überwachung der Menge der im Mischer verwendeten Bitumenemulsion;

Anzeige der Menge der im Mischer verwendeten Bitumenemulsion auf einem Anzeigesystem in Reaktion auf den Schritt der Überwachung; und

Einstellung der Menge der im Mischer verwendeten Bitumenemulsion in Reaktion auf den Schritt des Anzeigens, um die Konsistenz des Fahrbahndeckenmaterials einzustellen.

16. Verfahren nach Anspruch 11, in dem die Bestandteile ein chemisches Additiv beinhalten und weiter bestehend aus den Schritten:

erwachung der Menge des im Mischer verwendeten chemischen Additivs;

Anzeigen der Menge des im Mischer verwendeten chemischen Additivs in Reaktion auf den Schritt der Überwachung; und

Einstellung der Menge des im Mischer verwendeten chemischen Additivs in Reaktion auf den Schritt des Anzeigens, um die Konsistenz des Fahrbahndeckenmaterials einzustellen.

17. Verfahren nach Anspruch 11, in dem die Bestandteile Wasser beinhalten und weiter bestehend aus den Schritten:

Überwachung der im Mischer verwendeten Wassermenge;

Anzeigen der im Mischer verwendeten Wassermenge auf einem Anzeigesystem in Reaktion auf den Schritt der Überwachung; und

Einstellung der im Mischer verwendeten Wassermenge in Reaktion auf den Schritt des Anzeigens, um die Konsistenz des Fahrbahndeckenmaterials einzustellen.

18. Verfahren nach Anspruch 11, in dem die Bestandteile mineralischen Füllstoff beinhalten und weiter bestehend aus den Schritten:

Überwachung der im Mischer verwendeten Menge des mineralischen Füllstoffes;

Anzeigen der im Mischer verwendeten Menge des mineralischen Füllstoffes auf einem Anzeigesystem in Reaktion auf den Schritt der Überwachung; und

Einstellung der im Mischer verwendeten Menge des mineralischen Füllstoffes in Reaktion auf den Schritt des Anzeigens, um die Konsistenz des Fahrbahndeckenmaterials einzustellen.







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