PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE3787879T2 10.02.1994
EP-Veröffentlichungsnummer 0271997
Titel Kassette für optische Datenplatten.
Anmelder Opticord, Rolling Meadows, Ill., US
Erfinder Sandell, Patrick B., Bartlett Illinois 60103, US;
Ditzig, Albert, Hoffman Estates Illinois 60195, US
Vertreter Lesser, K., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 85276 Pfaffenhofen
DE-Aktenzeichen 3787879
Vertragsstaaten CH, DE, FR, GB, IT, LI, NL
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 13.11.1987
EP-Aktenzeichen 873100630
EP-Offenlegungsdatum 22.06.1988
EP date of grant 20.10.1993
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.02.1994
IPC-Hauptklasse G11B 23/03

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich im allgemeinen auf Kassetten für Kompakt-Dateninformations-Platten. Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf Kassetten der Art, die optisch gelesen werden und eine Schiebetür aufweisen, die geöffnet wird, damit die Platte gelesen werden kann.

Beschreibung des Hintergrundes der Erfindung

Optische Kompaktplatten (CDs) gibt es seit einiger Zeit zum Aufnehmen von digital codiertem Audioprogramm-Material wie Musik. Neuerdings werden optische Kompaktplatten als eine Art Read-Only-Memory (ROM) für die Massenspeicherung alphanumerischer Daten verwendet, die einen Computerzugriff auf die Daten ermöglichen. Früher waren zahlreiche magnetische Disketten oder Festplatten erforderlich, um eine vergleichbare Menge alphanumerischer Daten zu speichern. Es ist zum Beispiel möglich, die Daten für eine ganze Ausgabe von Enzyklopädien auf einer einzigen Kompaktplatte zu speichern.

Kompaktplatten für Audioprogramm-Material werden typischer Weise in einer schachtelähnlichen Plastikhülle aufbewahrt und aus der Hülle entnommen und direkt in einen optischen Laserleser eingeführt, wenn die Platte benutzt werden soll. Wenn eine Kompaktplatte für eine Massenspeicherung von Daten verwendet wird, ist sie vorzugsweise in einer Kassette eingeschlossen, damit die Platte während der Bearbeitung nicht geknickt oder verkratzt wird. Auf diese Weise wird die Kassette, die die Platte enthält, in einen optischen Leser eingeführt. Solche Kassetten weisen typischer Weise eine Schiebetür auf, die von einem Betätigungsarm geöffnet wird, nachdem die Kassette in den optischen Leser eingeführt worden ist.

Da die Kassette eine hohe Anzahl von relativ zueinander beweglichen Teilen umfaßt, war die Herstellung solcher Kassetten relativ kostspielig und es gab Schwierigkeiten bei ihrer Anwendung, insbesondere bezüglich des Öffnens und Schließens der Schiebetür. Nicht selten kam es vor, daß die Tür aus der stützenden Laufbahn geriet, sich verschob oder verbogen wurde, wodurch die Kassette unbrauchbar wurde.

In der EP-A-0 164 647 wird eine Kassette offenbart, die ein Paar Verschlußklappen aufweist, das mit einem Schieber zusammenwirkt, der innerhalb der Kassette angebracht ist.

Aus EP-A-0 255 185 ist es bekannt, eine Schutzkassette für eine Dateninformations-Platte bereitzustellen, die ein Paar ineinander einrastender, die Platte einschließenden Hüllen, eine aus einer geschlossenen Position zum Abdecken der Platte in eine offene Position zum Aufdecken der Platte während eines Lesevorgangs bewegbare Schiebetür, wobei die Tür ein Paar Verschlußklappen aufweist, die jede eine flachen planen, einen entsprechenden Bereich der Hüllen überlappenden Bereich aufweist, einen von den Verschlußklappen getrennten Schieber, auf dem die Verschlußklappen befestigt sind, und Mittel aufweist, die die Verschlußklappen sicher an dem Schieber derart befestigen, daß die Verschlußklappen und der Schieber gleichzeitig im Verhältnis zu den Hüllen bewegbar sind, in denen der Schieber einen äußeren Umfang hat und die Hüllen einen Bereich innerhalb der Kassette haben, die gemeinsam eine kooperierende Führungslaufbahn und Nut zum Unterstützen des Schiebers und der darauf angebrachten Verschlußklappen definieren und ihre Bewegung im Verhältnis zu den Hüllen führen, ohne die Notwendigkeit von Führungsnuten und -laufbahnen auf äußeren Oberflächen der Hüllen.

Die EP-A-0 255 185 wurde vor dem Tag der Einreichung dieses Patents eingereicht, wurde aber erst später veröffentlicht und gehört damit gemäß den Bestimmungen von Art. 54(3) des Europäischen Patentübereinkommens zum Stand der Technik.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die allgemeine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Bereitstellung einer verbesserten Kassette für optische Datenplatten, die zuverlässiger arbeitet und für eine weniger aufwendige Herstellung geeignet ist.

Eine weitere Aufgabe besteht darin, eine Kassette für optische Datenplatten mit den oben genannten Merkmalen bereitzustellen, die eine einfachere und zuverlässigere Befestigung der Schiebetür für die Kassette aufweist.

Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Kassette für optische Datenplatten mit den oben genannten Merkmalen bereitzustellen, die in einem teilweise zusammengebauten Zustand versandt werden kann, und bei der nach Empfang der Kassette eine Platte leicht eingesetzt werden kann und der Vorgang des Zusammenbauens leicht auszuführen ist.

Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht in der Bereitstellung einer Kassette für optische Datenplatten wie oben beschrieben, bei der die Schiebetüren zu den Seiten des Kassettengehäuses in einem eng anliegenden Gleitverhältnis stehen und ohne Hilfs-Führungs- oder Halteeinrichtungen in diesem Verhältnis gehalten werden können.

Noch eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht in der Bereitstellung einer Kassette für optische Datenplatten der oben benannten Art, deren Türen während der Benutzung weniger für Verbiegungen oder Beschädigungen anfällig sind und die die Verwendbarkeit der Kassette zuverlässiger gestalten.

Die Aufgaben der Erfindung werden durch die Kassetten gemäß den unabhängigen Ansprüchen 1 und 11 gelöst.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht der ersten Seite einer Kassette für Datenplatten gemäß der vorliegenden Erfindung;

Fig. 2 ist eine perspektivische Darstellung einer zweiten Seite der in Fig. 1 gezeigten Kassette für Datenplatten;

Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht der ersten Seite der Kassette für Datenplatten gemäß Fig. 1, bei der eine Schiebetür in offener Position gezeigt wird, in der die Datenplatte während eines Lesevorganges aufgedeckt wird;

Fig. 4 ist eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht der Schiebetür und zeigt des weiteren eine Doppelspulen-Drahtfeder, die die Schiebetür in ihre geschlossene Position drängt;

Fig. 5 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht der Kassette für Datenplatten durch die Ebene gemäß der Linie 5-5 in Fig. 1;

Fig. 6 ist eine Querschnittsansicht der Kassette für Datenplatten durch die Ebene der Linie 6-6 der Fig. 1;

Fig. 7 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht der Kassette für Datenplatten durch die Ebene der Linie 7-7 der Fig. 3, bei der die für in der offenen Position gezeigt wird;

Fig. ist eine vergrößerte Querschnittsansicht der Kassette für Datenplatten durch die Ebene der Linie 8-8 der Fig. 3, bei der ferner eine Antriebsspindel gezeigt wird, die eingestellt ist, um die Platte während eines Lesevorganges zu drehen;

Fig. 9 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht der Kassette für Datenplatten durch die Ebene der Linie 9-9 der Fig. 3, die einrastende Befestigungsmittel zeigt, die zwei Hüllen zusammenfügen, aus denen die Kassette für Datenplatten besteht;

Fig. 10 ist eine perspektivische Ansicht eines Steckers zum Einrasten der einrastenden Befestigungsmittel der Fig. 9, der eine Demontage verhindert;

Fig. 11 ist eine Querschnittsansicht der Kassette für Datenplatten durch die Ebene der Linie 11-11 der Fig. 3;

Fig. 12 ist eine perspektivische Ansicht eines Hebelarms zum selektiven Schließen eines Schreibschutz-Loches, das durch die Kassette für Datenplatten vorgesehen ist;

Fig. 13 ist eine Querschnittsansicht durch die Ebene der Linie 13-13 der Fig. 11, die den Hebelarm der Fig. 12 in offener Position im Verhältnis zum Schreibschutz- Loch zeigt;

Fig. 14 ist eine Querschnittsansicht entsprechend der Fig. 13, die den Hebelarm der Fig. 12 in einer geschlossenen Position gegenüber dem Schreibschutz-Loch zeigt;

Fig. 15 ist eine Querschnittsansicht durch die Ebene der Linie 15-15 der Fig 13;

Fig. 16 ist eine perspektivische Ansicht einer Kassette für Datenplatten, die eine alternative Form einer Schiebetür-Konstruktion aufweist;

Fig. 17 ist eine vergrößerte, auseinandergezogene perspektivische Ansicht der Schiebetür-Konstruktion wie sie in Fig. 16 gezeigt wird;

Fig. 18 ist ein vertikaler Querschnitt durch die Ebene der Linie 18-18 der Fig. 17;

Fig. 19 ist ein vergrößerter Teilquerschnitt durch die Ebene der Linie 19-19 der Fig. 16, die die Montage der Schiebetür-Konstruktion in der dargestellten Kassette zeigt;

Fig. 20 ist eine Teilansicht einer modifizierten Ausführung der Kassette mit Einrichtungen zum automatischen Einstellen und Festhalten der Platte, um ein. Rattern oder eine reibende Bewegung der Platte zu verhindern, wenn die Kassette nicht benutzt wird, wobei für den Zweck der Darstellung eine der Hüllen der Platte entfernt ist;

Fig. 21 ist eine Teilansicht einer Kassette mit einer alternativen Ausführung der Platten-Haltevorrichtung;

Fig. 22a ist eine vergrößerte Teilansicht mit einer alternativen Form der Befestigungsmittel zum lösbaren miteinander Verbinden der beiden Hüllen der Kassette;

Fig. 22b zeigt eine Seiten- und eine Unteransicht des Einraststeckers wie er in der Befestigungsanordnung verwendet wird, die in Fig. 22a gezeigt wird;

Fig. 22c ist eine Seitenansicht eines Schlüssels, der ausgelegt ist, um den Stecker aus seiner Befestigungsposition wie in Fig. 22a gezeigt zu entfernen; und

Fig. 22d und 22e sind Ansichten des Endes des Schlüssels wie in Fig. 22c gezeigt, jeweils dargestellt durch die Ebenen der Linien 22d-22d und 22e-22e.

Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführung

Kommen wir nun zu Fig. 1, die eine perspektivische Ansicht einer allgemein mit 20 bezeichneten, erfindungsgemäßen Kassette für optische Platten zeigt. Die äußere Form der Kassette ist weitgehend durch eine kürzlich angenommene industrielle Norm der fünf-ein-Viertel Zoll (5 1/4'') großen Kassette für optische Platten bestimmt. Auf diese Norm haben sich die Hersteller von optischen Plattenlesern, unter anderem die Philips und die Sony Corporation geeinigt.

Die optische Kompaktplatte hat für die Aufnahme von digital codiertem Audioprogramm-Material wie Musik breite Anwendung gefunden. Diese CD Audioplatten befinden sich typischer Weise nicht in einer Kassette, sondern werden eher an ihren Kanten berührt, und in einen Schlitz eines optischen Lesers eingeführt. In dem (nicht dargestellten.) Leser tastet ein dicht gebündelter Laserstrahl die optische Reflektivität der Platte ab, während die Platte um ihre Achse gedreht wird. Die Audioinformation ist in der Regel gemäß einem fehlerkorrigierenden Format codiert und es sind auch Elemente vorgesehen, die jegliche Lücken in der Digitalinformation kompensieren, die durch Kratzer oder Druckstellen auf der Oberfläche der Audioplatte verursacht worden sein können. Aus diesem Grunde kann der (nicht dargestellte) Plattenleser zum Abspielen einer CD Audioplatte eine beträchtliche Menge an Verstümmelungen in den codierten Daten tolerieren, welche durch eine falsche Behandlung der Platte zustande kommen.

Für die Aufnahme von alphanumerischen Daten zur Computerverarbeitung gilt eine Datenplatte dann als defekt, wenn irgendein Teil der codierten Daten auf der Platte nicht genau von den fehlerkorrigierenden Elementen reproduziert werden kann. Daher hat die Industrie erkannt, daß optische Datenplatten für die Speicherung von alphanumerischen Daten von einer Schutzkassette eingeschlossen sein sollten, um zu verhindern, daß die Platte während der Bearbeitung verkratzt wird oder Druckstellen bekommt.

Die Industrienorm für die Kassette für eine fünf-ein- Viertel Zoll Datenplatte schreibt vor, daß alle Kassetten bestimmte Standardfunktionen aufweisen müssen, um die Norm zu erfüllen. Die Kassette 20 hat ein Vorderteil 21, das leicht abgeflachte Kanten seitlich an den Ecken 22, 23 aufweist, um das Einführen der Kassette in einen (nicht dargestellten) Leser zu erleichtern. Wenn die Kassette 20 völlig in den Leser eingeführt ist, wird sie von Rastvorrichtungen 24 festgehalten, die in den vorderen seitlichen Ecken 22, 23 ausgebildet sind. Ferner sind in der Kassette Ausrichtungslöcher 26, 27 vorgesehen, die eine noch genauere Orientierung der Kassette im Verhältnis zu dem (nicht dargestellten) Leser ermöglichen.

Die Industrienorm schreibt vor, daß die Kassette 20 mit einer allgemein mit 30 bezeichneten Schiebetür versehen sein muß, die eine geschlossene Position zum Abdecken der Kopf-Zugriffsöffnungen 31, 32 in den Wänden der Kassette 20 hat. Die Industrienorm schreibt vor, daß zum Öffnen der Tür 30, wenn die Kassette 20 in den Plattenleser eingeführt ist, die Tür 30 mit einem Schlitz 33 versehen ist, in den ein Stift 34 eines türöffnenden Betätigungsarmes 35 eingreift, welcher in dem (nicht dargestellten) Plattenleser vorgesehen ist. Wie ferner in Fig. 3 dargestellt, wird der Betätigungsarm 35 gedreht, um die Tür 30 zu öffnen und dadurch den informationstragenden Teil der Platte 36 auf zudecken.

Die Digitalinformation kann auf verschiedene Art und Weise auf die Platte 36 geschrieben werden, wie zum Beispiel durch photographische, photolithographische, Preß- oder Laserschreib- Verfahren. Bei dem Laserschreib-Verfahren kann die Platte 36 nach und nach aktualisiert werden; es ist ebenfalls vorzuziehen, wenn nur eine begrenzte Anzahl von Platten mit der gleichen Information benötigt wird. Derzeit ist es nicht möglich, Daten von der Platte zu löschen und darüber zu speichern; Platten mit dieser Möglichkeit befinden sich allerdings in Entwicklung. Daher werden Kompaktplatten, die alphanumerische Daten gespeichert haben, manchmal als Compact Disc mit Read-Only-Memory (CD ROM) bezeichnet.

Für die Verwendung von Platten 36, die eine Laser-Schreibmöglichkeit aufweisen, schreibt die Industrienorm vor, daß die Kassette 20 jeweils ein Paar Schreibschutz-Löcher 37, 28 aufweisen muß, die blockiert sein müssen, damit man jeweils auf der Seite "A" oder "B" der Platte schreiben kann.

Die Industrienorm berücksichtigt ebenfalls, daß eine große Anzahl von Kassetten 20 in ähnlicher Art und Weise wie in einer Platten-Jukebox automatisch behandelt werden können. Die hinteren Ecken der Kassette 20 weisen Schlitze 39, 40 auf, die ein automatisches Greifen und Manipulieren der Kassette ermöglichen, zum Beispiel, damit eine gewählte Kassette aus einer Bank von Kassetten gegriffen werden kann und in den (nicht dargestellten) Plattenleser eingeführt werden kann und wieder herausgenommen werden kann. Ferner schreibt die Industrienorm vor, daß die hintere Kantenregion der Kassette acht (8) Media-Sensorlöcher aufweist, von denen vier, die allgemein mit 41 bezeichnet sind, im rechten Teil der Seite A der Kassette plaziert sind, und von denen vier, die allgemein mit 42 bezeichnet sind, im linken Teil der Seite A der Kassette plaziert sind. Die Media-Sensorlöcher können wahlweise blockiert werden, um eine binäre Acht-Bit-Zahl einzucodieren, die für die Identifizierung der bestimmten Plattenkassette 20 verwendet werden könnte.

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf mehrere Merkmale der Plattenkassette 20, die ihre Lebensdauer verlängern, ihre Zuverlässigkeit erhöhen, sowie ihre Herstellung und ihren Zusammenbau erleichtern. Es war besonders schwierig, eine kostengünstige Tür 30 bereitzustellen, die sich die gesamte Lebensdauer der Kassette hindurch zuverlässig öffnet und schließt. Das herkömmliche Design aus dem stand der Technik erfordert es zum Beispiel, daß die Tür aus einem einzigen Metallblech hergestellt sein muß, das einige Falze aufweist, und eine etwas unregelmäßige Form hat. Bedingt durch die Anzahl an Falzen und die unregelmäßige Form ist die Herstellung der Tür gemäß dem stand der Technik relativ kostspielig und erzeugt einen übermäßigen Anfall an Metallabfall. Die Tür gemäß dem Stand der Technik tendiert überdies dazu, steckenzubleiben oder von der Kassette loszubrechen, wenn sie etwas grober behandelt wird.

Gemäß eines wichtigen Aspekts der vorliegenden Erfindung weist die Schutzkassette 20 für die Dateninformations-Platte 36 eine Tür auf, die mit einem Schieber 50 und einem Paar Verschlußklappen 51, 52 versehen ist. Der Körper der Kassette 20 ist zusammengesetzt aus einem Paar einrastender Schalen 53, 54, in denen die Platte 36 eingeschlossen ist. Um den Schieber 50 zu führen, steht er mit einer linearen Laufbahn 55 in Eingriff, die entlang eines vorderen Kantenteils der Kassette 20 von den Hüllen definiert wird. Die Hüllen 53, 54 sind vorzugsweise aus haltbarem Kunstharz wie Polycarbonat spritzgegossen und der Schieber 50 ist aus einem Kunstharz wie Acetal GB spritzgegossen, der niedrige Reibungseigenschaften aufweist. Die Verschlußklappen 51, 52 sind vorzugsweise aus rostfreiem stahl des Typs 302/304 gepreßt, zur Hälfte hartvergütet, mit einer Dicke von etwa 0,011 bis 0,013 Zoll.

Ein großer Vorteil der Tür 30 mit zwei Metall-Verschluß klappen 51, 52 liegt darin, daß die Verschlußklappen identisch sein können und daß sie aus fast rechteckigen Stücken Metallblech gestanzt werden können, so daß bei dem Stanzvorgang sehr wenig Metallabfall produziert wird. Ferner sind gemäß eines weiteren wichtigen Aspektes der Erfindung die vorderen Kantenregionen der Verschlußklappen 51, 52 mit Eingriffseinrichtungen zum Eingreifen mit den Eingriffseinrichtungen im Schieber 50 ausgebildet. Die in den Verschlußklappen 51, 52 ausgebildeten Eingriffseinrichtungen umfassen eine Vielzahl federnder Haken, die durch Stanzöffnungen in den vorderen Kantenregionen der Verschlußklappen ausgebildet sind. Die Eingriffseinrichtungen in dem Schieber 50 haben die Form einer unterschnittenen Nut, allgemein mit 57 bezeichnet, die entlang der vorderen Kantenregion der Kassette 20 geführt ist. Wenn die vorderen Kantenregionen der Verschlußklappen 51, 52 mit den Eingriffseinrichtungen 56 in den unterschnittenen Schlitz 57 eingeführt werden, springen die Haken auseinander und werden durch den überhängenden Teil des Schiebers sicher festgehalten, der die unterschnittene Nut definiert, wie noch deutlicher aus dem im oberen Abschnitt der Fig. 5 dargestellten Querschnitt hervorgeht. Ferner sind die vorderen Kantenregionen der Verschlußklappen 51, 52 vorzugsweise mit zwei rechtwinkligen Biegungen ausgebildet, so daß die vorderen Kantenregionen den Schieber 50 überlappen.

Um zu verhindern, daß die hinteren Kantenregionen 60, 61 der Verschlußklappen 51, 52 von den Außenflächen der Hüllen 53, 54 weg gebogen werden, überlappen jeweils Sicherungsleisten der Verschlußklappen 58, 59 die hinteren Kantenregionen der Verschlußklappen und sind an Verstärkungsrippen, die in den Flächen der jeweiligen Hüllen ausgebildet sind, befestigt. Die Überlappung zeigt sich am deutlichsten in der Fig. 5. Ebenfalls werden, wie in der Fig. 5 dargestellt, die hinteren Kantenregionen 60, 61 der Verschlußklappen leicht zum Inneren der Kassette 20 hin gebogen. Daher ist es möglich, daß die Sicherungsleisten der Verschlußklappen 58, 59 bündig mit den Außenflächen der Kassette 20 verbunden sein können. Bei der Ausführung gemäß Fig. 5 sind die Sicherungsleisten der Verschlußklappen 58, 59 haftend mit den Kunststoffhüllen 53, 54 verbunden. Alternativ könnten die Sicherungsleisten 58, 59 mit Öffnungen zum Aufstecken auf kurze Stifte 62, 63, die in den Hüllen vorgesehen sind, durchstanzt sein. Die sicherungsleisten der Verschlußklappen 58, 59 sind vorzugsweise aus rostfreiem Stahl des Typs 302/304 hergestellt, zur Hälfte hartvergütet, mit einer Dicke von etwa 0.016 und 0,018 Zoll.

Um die Schiebetür 30 in ihre geschlossene Position zu drängen, um den informationstragenden Teil der Platte 36 zu schützen, weist eine allgemein mit 70 bezeichnete Draht-Torsionsfeder respektive Endteile 71, 72 auf, die in den Schieber 50 und eine der füllen wie zum Beispiel die in Fig. 4 dargestellte Hülle 54 eingreifen. Zum Schließen der Schiebetür wurde in den Plattenkassetten gemäß Stand der Technik eine Draht- Torsionsfeder verwendet, die eine einzige Mehrwindungsspule aufwies. Es wurde jedoch festgestellt, daß eine solche Feder über die zu erwartende Lebensdauer der Plattenkassette nicht besonders zuverlässig ist. Insbesondere wurde festgestellt, daß nach einer gewissen Zeit die Schließkraft nicht mehr eine im wesentlichen lineare Funktion der Position der Tür ist, wie auch das völlige schließen der Tür dadurch, daß sich die Feder an die Hüllen 53, 54 oder den Schieber 50 anheftet.

Entsprechend einer Ausführung der Erfindung umfaßt die Feder 70 mindestens zwei getrennte zylindrische Mehrwindungsspulen, deren Achsen im wesentlichen zueinander versetzt sind. Vorzugsweise umfaßt die Torsionsfeder 70 zwei zylindrische Mehrwindungsspulen 74, 75, die voneinander beabstandet sind. Daher kann die Feder, wie in den Fig. 6 und 7 gezeigt, in linearer Weise operieren, ohne sich anzuheften, wenn die Tür sich zwischen ihrer in Fig. 6 dargestellten geschlossenen und ihrer in Fig. 7 dargestellten geöffneten Position bewegt. Jede Spule der Feder 70 umfaßt vorzugsweise vier Windungen und die Feder umfaßt vorzugsweise vier Windungen, und die Feder besteht vorzugsweise aus einem ASTM Saitendraht mit einem Durchmesser von 0,028 Zoll.

Wenn die Tür 30 geöffnet worden ist, um dem (nicht dargestellten) Leser Zugriff auf den informationstragenden Teil der Platte 36 zu gewahren, steht die Platte mit einem Antriebsmechanismus in Eingriff, der eine Spindel 80 aufweist, die wie in Fig. 8 gezeigt durch einen Drehantrieb 80 angetrieben wird. Die Spindel 80 und der Drehantrieb 81 sind Teile des (nicht dargestellten) Plattenlesers. Um die Platte 36 mit der Achse der Spindel 80 zu zentrieren, weist die Platte 36 eine Nabe auf, die zwei kreisförmige Ringe 82, 83 umfaßt, die aus Kunststoff bestehen und auf die Platte 36 ultraschallgeschweißt sind. Die Platte 36 umfaßt beispielsweise ein (nicht dargestelltes) Informations-Aufnahmematerial, das in durchsichtigen Kunststoff eingebettet ist. Die kreisförmigen Ringe 82, 83 werden durch innere Wände 84, 95 der Hüllen 53, 54 annähernd zentriert. Um die Platte 36 präzise auf die Spindel 80 zu zentrieren, weist die Spindel 80 einen Schaft 86 mit einer sich verjüngenden Spitze 87 auf, die in ein präzise zentriertes Loch in einer Metallscheibe 88, die an den kreisförmigen Ring 83 befestigt ist, eingreift. Um die Platte beim Lesen der anderen Seite zu zentrieren, ist eine zweite Metallscheibe 89 mit einem Zentrierloch 90 in den anderen kreisförmigen Ring 82 montiert. Während des Lesevorganges, nachdem die Kassette 20 völlig in den Leser eingeführt ist, treibt ein (nicht dargestellter) Eingriffsmechanismus die Nabe 80 entlang ihrer Achse zum Eingreifen mit dem kreisförmigen Ring 83 derart an, daß die Platte 36 zentriert wird, während die sich verjüngende spitze 87 in das Loch in der Metallscheibe 88 eingreift. Um zwischen dem kreisförmigen Ring 83 und der Spindel 80 den Eingriff aufrechtzuerhalten, sind die Metallscheiben 88, 89 aus ferromagnetischem Material wie weichem stahl hergestellt, der durch Magnetkraft mit einem ringförmigen Magnet 91 in Kontakt gehalten wird, der haftend mit der Spindel 80 verbunden ist.

Da die Herstellung der Platte 36 relativ kompliziert ist, besonders wenn der Informationsgehalt in die Platte mit eingearbeitet wird, ist es von Vorteil, die Kassette in teilweise zusammengebautem Zustand dorthin zu verschicken, wo die Platte 36 hergestellt wird. Damit kann die Notwendigkeit vermieden werden, die Platte ohne die schützende Kassette verschicken zu müssen, was einen zusätzlichen Verpackungsvorgang und vorsichtiges Einpacken und Auspacken erforderlich machen wurde. Der teilweise Zusammenbau und der endgültige Zusammenbau nach Einführung der Platte wird erheblich erleichtert durch das versehen der Hüllen 53, 54 der Kassette 20 mit integrierten Befestigungseinrichtungen, die in Fig. 2 allgemein mit 100 bezeichnet sind.

Die innere Konstruktion der integrierten Befestigungseinrichtung 100 geht deutlicher aus der Fig. 9 hervor. Die Hülle 53 ist mit einem Paar nervorstehender und voneinander beabstandeter Haken 101, 102 ausgebildet, die durch eine kreisförmige Öffnung 103 in der Hülle 54 hindurchragen. Ferner ist die Hülle 54 derart ausgelegt, daß sie eine ringförmige Leiste 104 in der Öffnung 103 aufweist, und daß die Haken 101, 102 beim Zusammenbau zueinander gebogen werden, damit sie durch die Öffnung 103 hindurchpassen, und daß sie, sobald sie eingeführt wurden, auseinanderfedern, um sich in die Leiste 104 einzuhaken. Für die Versendung in teilweise zusammengebauter Form an den Ort, an dem die Platte 36 eingesetzt wird, sind die beiden vorderen integrierten Befestigungseinrichtungen in dieser Art und Weise befestigt, die beiden hinteren integrierten Befestigungseinrichtungen jedoch sind nicht befestigt. Um die Platte 36 teilweise zusammenzubauen, wird die Platte von hinten eingeführt, wenn die hinteren Bereiche der Hüllen 53, 54 auseinandergespreizt stehen. Nach völliger Einführung der Platte kommen die hinteren integrierten Befestigungsmittel in Eingriff, indem die hinteren Bereiche der Hüllen zueinander geschlossen werden. Nach Durchführung des Zusammenbaus in dieser Art und Weise können die Haken 101, 102 mittels einer Nadelzange zusammengebogen werden, wodurch die Befestiger gelöst werden.

Die integrierten Befestigungseinrichtungen werden mittels eines Steckers 105 permanent in einen befestigten Zustand eingerastet, der eigens in Fig. 10 dargestellt ist. Der Stecker weist ein mittleres blattförmiges Teil 106 auf, das zwischen die Haken 101, 102 gedrückt wird und durch statische Reibung permanent dort gehalten wird. Um die äußere Erscheinung der fertiggestellten Konstruktion zu verbessern, umfaßt der Stecker 105 einen kreisförmigen Ring 107, der beide Haken 101, 102 umkreist, wenn der Blatt-Flächenteil 106 des Steckers völlig zwischen die Haken eingeführt ist.

Wie oben angemerkt schreibt die Industrienorm vor, daß die optische Plattenkassette 20 schreibschutz-Löcher 37, 38 aufweist. schreibschutz-Löcher sind auf Computer-Bandkassetten erwendet worden und solche Kassetten wurden mit manuell verschiebbaren Verschlußklappen versehen, die feststellbare Positionen zum wahlweisen Öffnen und Schließen der Schreibschutz- Löcher umfassen. Dann funktioniert der Verschluß ähnlich wie bei einem Schiebeschalter.

Die Kassette 20 für optische Platten ist mit manuell bedienbaren Dreharmen zum wahlweisen Blockieren oder Entblockieren der schreibschutz-Löcher versehen. Die Verwendung eines Dreharmes anstelle eines Schiebeverschlusses ermöglicht es, eine solche Vorrichtung in den beschränkten Raum einbauen zu können, der in einer Kassette für optische Platten vorhanden ist. Wie die Fig. 13 und 14 zeigen, ist der vorhandene Raum auf einen relativ kleinen dreieckigen Bereich beschränkt, der durch den informationstragenden Teil der Platte 36, die Mediasensor- Löcher 42, den Jukebox-Greifschlitz 40 und die Ausrichtungslöcher 27 abgegrenzt wird. Ferner ist dieser Raum teilweise beschränkt durch die integrierten Befestigungseinrichtungen 100. Der vorhandene Raum wird jedoch fast vollkommen durch den Dreharm 110 eingenommen.

Der Dreharm 110 wird in der Fig. 12 getrennt gezeigt. Er umfaßt einen integral ausgebildeten Drehschaft 111, bin Verschlußteil 112, eine Rasteinrichtung 113 und einen Ansatz 114. Beim Zusammenbau greift wie in Fig. 11 dargestellt der integral ausgebildete Schaft 111 auf dem Dreharm 110 in die zylindrischen Taschen in den Hüllen 53, 54 während des Zusammenbauvorgangs ein, so daß der Dreharm drehbar zwischen die Hüllen montiert wird. Der Ansatz 114 ist in einem in der Hülle 53 gebildeten bogenförmigen Schlitz 115 angeordnet wie Fig. 1 und 3 darstellen. Vorzugsweise steht der Ansatz 114 nicht über die Außenfläche der Hülle 53 hinaus, es kann aber mit der Spitze eines Stiftes oder eines Kugelschreibers manipuliert werden.

Um den Dreharm im Verhältnis zum Schreibschutz-Loch 37 entweder in einer offenen oder in einer geschlossenen Position zu halten, ist an der inneren Fläche der Hülle 54 ein bogenförmiger Steg 116 vorgesehen und die Rasteinrichtung 113 des Dreharmes 110 läuft über diesen bogenförmigen Steg hinweg. Wie die Fig. 13, 14 und 15 zeigen, ist der bogenformige Steg 116 mit zwei Rastvertiefungen 117, 118 versehen, in die die Rasteinrichtung 113 eingreift, wenn der Dreharm gegenüber dem Schreibschutz-Loch 37 entweder in seine offene Position (Fig. 3) oder seine geschlossene Position (Fig. 14) gedreht wird. Der Eingriff der Rasteinrichtung 113 in eine der Rastvertiefungen 117, 118 wird in der Fig. 15 eigens dargestellt. Die Rasteinrichtung 113 wird wie in Fig. 11 dargestellt durch federndes Abbiegen des Dreharmes 110 mit einer bestimmten Eingreifkraft in eine der Vertiefungen 117, 118 gedrückt. Um diese Abbiegung zu erwirken, ist der Dreharm 110 mit einer Nut 119 ausgebildet, die von dem integralen Drehschaft 111 beabstandet ist.

In den Fig. 16-19 wird eine Kassette für optische Platten mit einer alternativen Form einer Schiebetür-Anordnung gezeigt, bei der die Teile, die den oben Beschriebenen ähnlich sind, mit ähnlichen Bezugszeichen plus einem unterscheidenden Suffix "a" bezeichnet wurden. Die Kassette 20a ist aus einem Paar einrastender Hüllen 53a, 54a ausgebildet, die mit den oben beschriebenen identisch sind und in ähnlicher Art und Weise eine Datenplatte 36a enthalten. Eine Schiebetür 30a ist für eine relative Schiebebewegung zwischen einer geschlossenen Position, bei der die Zugangsöffnungen zum Lesekopf, die in den jeweiligen Hüllen 53a, 54a ausgebildet sind, abgedeckt sind, und einer geöffneten Position, die Zugriff auf die Platte 36a zum Lesen ermöglicht, auf die Kassette montiert, und zwar wiederum in der Art und Weise wie zuvor beschrieben.

Gemäß einer weiteren Ausführung der Erfindung weist die Schiebetür 30a eine zweiteilig geformte Konstruktion auf, die bin Paar getrennter Verschlußklappen umfaßt, die jede einen flachen, planen Teil haben, der jeweils einen entsprechenden Teil der Hüllen überlappt, sowie einen integral ausgebildeten vorderen Bereich, der mit Mitteln zum sicheren miteinander Verbinden der Verschlußklappen derart versehen ist, daß sie eine einheitliche Türkonstruktion bilden, und Mittel zum Unterstützen der Türkonstruktion für eine gleitende Bewegung gegenüber den Hüllen. Für diesen Zweck umfaßt die Schiebetür 30a ein Paar getrennter und unterschiedlicher Verschlußklappen 51a, 52a, die jede am vorderen Ende einen integral ausgebildeten Schieber 121, 22 aufweisen. Die Verschlußklappen 51a, 52a bestehen vorzugsweise aus einem haltbaren Kunstharz-Material wie Acetal. Um die Verschlußklappen 51a, 52a zu einer einheitlichen Türkonstruktion auszubilden, sind Mittel zum sicheren zusammenkuppeln der Schieber 121, 122 vorgesehen, die in diesem Fall innen passende Stifte 124 und Öffnungen 125 sind, die in den Schiebern der jeweiligen Verschlußklappen ausgebildet sind, die entweder in ein sicheres Eingriffsverhältnis eingepreßt werden oder haftend miteinander verbunden werden. Die Stifte 124 erstrecken sich in der beschriebenen Ausführung von den vorderen und hinteren Positionen des Schiebers 122 nach innen, und die Öffnungen 125, die die stifte aufnehmen, sind in den vorderen und hinteren Bereichen des Schiebers 121 ausgebildet.

Um die Tür 30a in der Schiebebewegung gegenüber den Hüllen 53a, 54a der Kassette zu unterstützen, sind die Schieber 121, 122 jeweils mit nach außen gewendeten Nuten 128, 129 ausgebildet, und zwar jeweils in ihren vorderen und hinteren Bereichen, die mit einer entsprechenden linearen Laufbahn 55a eingreifen können, die durch die Kassettenhüllen 53a, 54a definiert wird. Um während des Zusammenbaus der Türkonstruktion Zugang zu den die Laufbahn aufnehmenden Nuten 128, 129 zu gewähren, erstreckt sich der hintere Bereich eines jeden Schiebers hinter die Verschlußklappe und jede Verschlußklappe ist mit einer ausgeschnittenen Fläche 130, 131 ausgebildet, die neben dem vorderen schiebebereich liegt. Um den erforderlichen Materialverbrauch zu minimieren und die Masse und das Gewicht der Verschlußklappen 51a, 52a zu reduzieren, sind die Schieber 121, 122 jeweils mit einer zentralen Entlastungsfläche 134 versehen, die die vorderen und die hinteren Bereiche der Verschlußklappen tatsächlich trennt.

Um das Öffnen der Tür 30a zu erleichtern, wenn die Kassette 20a in den Plattenleser eingeführt wird, sind die Schieber 121, 122 jeder mit einem Schlitz oder einer Ausnehmung 33a ausgebildet, welche in einem ausgerichteten Verhältnis angeordnet ist, um den agierenden Stift eines türöffnenden Betätigungsarmes, der in dem Plattenleser vorgesehen ist, in der zuvor beschriebenen Art und Weise eingreifen zu lassen. Um die Schiebetür 30a in ihre geschlossene Position zu drängen, um den informationstragenden Teil der Platte 36a nach dem Lesen zu schützen, ist der Schieber 122 in diesem Fall mit einer Öffnung 138 (Fig. 19) ausgebildet, um ein Ende 71a einer Draht-Torsionsfeder 70a aufzunehmen. Das Ende 71a der Draht-Torsionsfeder 70a kann in die Öffnung 138 eingeführt werden, bevor die Schieber 121, 122 zusammengebaut werden, derart, daß der gegenüberliegende Schieber 121 das Ende 71a der Feder in montierter Position festhält.

Gemäß einer weiteren Ausführung der Erfindung hängen die beiden Verschlußklappen 51a, 52a in einem solchen Winkel an ihrem jeweiligen Schieber 121, 122, daß, wenn die sich nach hinten erstreckenden Verschlußklappen-Bereiche in montierter Position nach innen zu den Seiten der Kassettenhüllen 53a, 54a hingeneigt werden, sie ohne mitwirkende Führungs- oder Rückhalteeinrichtungen zu den Seiten der Kassette ein eng anliegendes Verhältnis aufrechterhalten. Die Verschlußklappen 51a, 52a sind in diesem Fall so ausgeführt, daß die Verschlußklappen sich in einem Winkel α von etwa 0,5º zu einer Ebene nach innen erstrecken, die zu der Ebene des vorderen Endes eines jeden Schiebers senkrecht ist (Fig. 18). Da die Verschlußklappen aus Kunststoff ausgebildet sind, werden die sich nach hinten erstreckenden Enden der Verschlußklappen beim Zusammenbau und der Montage der Tür 30a in ein Eingriffsverhältnis mit den nach außen gewandten Seiten der jeweiligen Hüllen 53a, 54a geneigt. Um die relative Bewegung zwischen den nach innen geneigten Enden der Verschlußklappen und den Seiten der Hüllen zu erleichtern, sind die inneren Flächen der Verschlußklappen 51a, 52a jeweils mit einer linearen Wulst oder Rippe 141, 142 ausgebildet, die neben dem hinteren Ende liegt, welches auf der Seite der jeweiligen Kassettenhülle entlang fährt.

Es ist als Vorteil zu betrachten, daß die Verschlußklappen 51a, 52a und ihre integriert ausgebildeten Schieber 121, 122 durch Kunststoff-Spritzgußverfahren wirtschaftlich hergestellt werden können und daß ihr Zusammenbau relativ einfach ist. Da die Verschlußklappen aus Kunststoff bestehen, sind sie auch weniger anfällig für Einbeulungen oder permanente Deformierungen als Metalltüren, wodurch die Öffnungs- und Schließbewegung behindert oder unmöglich gemacht werden könnte.

Unter Bezugnahme auf Fig. 20 wird eine alternative Ausführung der Kassette gezeigt, welche Mittel zum automatischen Eingreifen und Festhalten der optischen Datenplatte aufweist, damit sie, während sie nicht benutzt wird, nicht ins Rattern oder in eine reibende Bewegung gerät. Elemente, die bereits zuvor beschriebenen Elementen ähneln, wurden mit ähnlichen Bezugsziffern bezeichnet, denen zur Unterscheidung das Suffix "b" hinzugefügt wurde. Die Kassette 20b umfaßt in diesem Fall einen Schließhebel 150, der zur drehenden Bewegung auf einen Stift 151 montiert ist, der integral an eine der Kassettenhüllen 54b geformt ist. Der Hebel 150 weist einen an der Platte angreifenden Kopf 152 auf, der an dem einen Ende eine Fläche 154 hat, die im wesentlichen wie der äußere Umfang der Platte 36b geformt ist, und an dem gegenüberliegenden Ende einen Nocken-Stößelarm 155 hat. Der Kopf 152 des Schließhebels 150 wird durch eine Feder 156 in eine die Platte eingreifende Position geneigt, die zwischen der Rückseite des Kopfes 152 und einer Leiste 158 angeordnet ist, welche integral in einer der Kassettenhüllen 54b ausgebildet ist.

Wenn die Kassette nicht benutzt wird und die Schiebetüren der Kassette sich in ihrer geschlossenen Position befinden, ist der Türschieber 50b oder das Ende der Tür in einer zurückgezogenen Position wie es die durchgezogenen Linien der Fig. 20 darstellen. In dieser Position erstreckt sich der Nocken-Stößelarm 155 des Hebels 150 über das Ende des Schiebers 50b hinaus und wird in eine Öffnung 160 bewegt, die in der Laufbahn des Schiebers unter der Neigungskraft der Feder 152 ausgebildet ist, die auf das gegenüberliegende Ende des Hebels wirkt. Der Kopf 132 kann dadurch derart in Eingriff mit der Platte 36b gedrückt werden, daß ein Rattern der Platte oder eine Beschädigung durch reibende Bewegungen innerhalb der Kassette verhindert werden.

Bei Öffnung der Kassettentüren, während die Kassette in einen Plattenleser eingeführt wird, wobei der Türbetätiger in den Schlitz 33b in dem Türschieber 50b eingreift, greift ein Ende des Schiebers 50b in den Arm 155 des Schließhebels 150 ein und veranlaßt ihn, sich nach innen in die Kassette in die Position zu bewegen, die in der Fig. 20 gestrichelt gezeigt wird, während sich der Schieber 50b in die Position mit geöffneter Tür bewegt, was in der Kassette eine Position auf der ganz linken Seite ist, wie in Fig. 20 zu sehen. Diese Bogenbewegung des Arms 155 dreht den Schließhebel 150 um den Stift 151, wobei der Kopf 152 in eine zurückgezogene Position, aus dem Eingriff mit der Platte 36b herausbewegt wird, was auch gestrichelt zu erkennen ist, um es der Platte zu ermöglichen, frei gedreht zu werden, während sie benutzt wird. Bei Entfernung der Kassette aus dem Plattenleser und wenn die Tür wieder in die geschlossene Position zurückkehrt, kann der Nocken-Stößelarm 155 des Schließhebels 150 wieder in den Schlitz der Führungsspur 160 unter der Neigungskraft der Feder 156 bewegt werden, wodurch der Kopf 152 in seine die Platte greifende Position zurückkehrt. Um die Bogenbewegung zwischen dem Schieber 50b und dem Arm 155 des Schließhebels 150 zu erleichtern, ist der Arm 155 zu dem Ende des Schiebers in einem Winkel derart geneigt, daß eine geneigte Bogenoberfläche definiert wird und das Ende des Schiebers 50b ist mit einer geneigten Bogenoberfläche 162 ausgebildet.

Unter Bezugnahme auf die Fig. 21 wird eine alternative Ausführung einer Platten-Haltevorrichtung gezeigt, bei der die Elemente, die den zuvor Beschriebenen ähneln mit ähnlichen Bezugszeichen bezeichnet wurden, denen zur Unterscheidung ein "c" hinzugefügt wurde. In dieser Ausführung umfaßt die Platten-Haltevorrichtung ein einstückiges Federglied 150c, das in einer allgemein L-förmigen Konfiguration ausgebildet ist und zur Drehbewegung um den Stift 151c angeordnet ist. Das Federglied 150c umfaßt einen Schenkel 165, der zum Eingreifen mit der Platte ausgelegt ist, und einen zweiten Schenkel 166, der als Bogenarm dient, der beweglich ist in Abhängigkeit zur Bewegung des Türschiebers 50c zwischen offener und geschlossener Position. Der mit der Platte eingreifende Schenkel 165 der Feder 150c ist in diesem Fall zum Eingreifen mit der Platte 36c an zwei Druckpunkten mit einem Paar voneinander beabstandeter Ausbuchtungen 154c ausgebildet. Der zweite Schenkel 166 des Federgliedes 150c ist mit einer Ausbuchtung 155c ausgebildet, die mit dem Türschieber 50c zusammenwirkt. Wenn die Tür in ihre geschlossene Position bewegt wird, wird, wie in Fig. 21 dargestellt, das rechte Ende des Schiebers 50c in Eingriff mit der Bogenausbuchtung 155c des Federgliedes 150c bewegt, wodurch das Federglied veranlaßt wird, sich um den Stift 151c zu drehen, so daß die mit der Platte eingreifenden Ausbuchtungen 154c des Federgliedes mit der Platte in engen Kontakt kommen. Wenn die Tür der Platte in die geschlossene Position bewegt wird, wird der Schieber 50c nach links bewegt, wie in Fig. 21 gezeigt, was es dem Federglied 150c erlaubt, sich in eine zurückgezogene Position zu drehen, wie gestrichelt dargestellt, wobei die mit der Platte eingreifenden Ausbuchtungen 154c von der Platte entfernt werden.

Unter Bezugnahme auf die Fig. 22a-22e wird eine alternative Einrichtung zum lösbaren Befestigen der Hüllen der Kassette miteinander dargestellt, die eine ästhetisch abgerundete Erscheinung aufweist und eine erhöhte Sicherung gegen ein unbeabsichtigtes Auseinandernehmen der Kassette umfaßt. Die Kassettenhülle 54d ist in diesem Fall mit einem ringförmigen, sich nach innen erstreckenden Einrastelement 170 ausgebildet, das eine innere Öffnung 171 aufweist, zum lösbaren Aufnehmen von Haken 172, die sich von der anderen Kassettenhülle 53d nach innen erstrecken. Die Haken 172 sind mit nach innen gerichteten Leisten 174 versehen, die zum positiven Eingreifen innerhalb radialer Ausnehmungen 175 in den inneren Wänden des ringförmigen Einrastelementes 170 ausgebildet sind. Um das Einschnappen der Haken 172 beim Einführen und Entfernen zu erleichtern, sind die Leisten 174 mit geneigten oberen und unteren Bogenoberflächen ausgebildet und die Ausnehmungen 175 des Einrastelementes sind komplementär ausgelegt. Um die Hüllen im Zustand des Eingriffs zu halten, ist ein Stift 180 mit einem Schaft 181 in eine Öffnung 182 preßgepaßt, die durch die Haken 172 definiert wird, so daß eine Bewegung der Haken nach innen verhindert wird, die notwendig ist, um die Haken von dem Einrastelement 170 zu entfernen. Der Stift 180 weist vorzugsweise einen Kopf 184 mit einem glatten äußeren Umfang auf, der in eine Ausnehmung 185 positioniert werden kann, die in der Hülle 54d ausgebildet ist, so daß die äußere Fläche des Stiftes im wesentlichen mit der Außenfläche der Hülle in derselben Ebene liegt.

Zur Sicherung gegen ein unerwünschtes Auseinandernehmen der Kassette, ist der Stiftkopf mit unterschnittenen Kerben ausgebildet, für den, um ihn zu entfernen, ein spezieller Schlüssel erforderlich ist. Für diesen Zweck erstrecken sich auf den diametral entgegengesetzten Seiten des Kopfes ein Paar kleiner Kerben 190 durch den Kopf 184. Mit jeder Kerbe kommuniziert ein unterschnittener Abschnitt 191, der den versteckten Schlüsselweg neben einer Seite der Kerbe auf der Unterseite des Kopfes 184 definiert. Um den Stift entfernen zu können, wenn die Kassettenhüllen 53d, 54d auseinandergebaut werden sollen, kann ein spezieller Schlüssel 192 vorgesehen sein, wie in den Fig. 22c-e gezeigt wird, der ein Paar herabhängender Zähne aufweist, die in die diametral einander gegenüberliegenden Kerben gesetzt werden können. Jeder Zahn 194 weist eine allgemein L- förmige Konfiguration auf, so daß er einen sich zur Seite erstreckenden Haken 195 beschreibt. Wenn die Zähne 194 in die Kerben 190 positioniert werden, kann der Schlüssel im Verhältnis zu der Endfläche des Stiftes gegen den Uhrzeigersinn gedreht werden, wie in Fig. 22b, um die sich seitlich erstreckenden Haken 195 der L-formigen Zähne in die unterschnittenen Ausnehmungen 191 zu positionieren. In dieser Position greifen die Haken in die Unterseite des Kopfes in den unterschnittenen Ausnehmungen ein, so daß der Stift aus der Öffnung 182 gezogen werden kann.

Es ist als Vorteil anzumerken, daß ohne den speziellen Schlüssel 192, der Stift 180 nicht leicht aus der zusammengebauten Position in den Kassettenhüllen entfernt werden kann. Ferner ist es, da die unterschnittenen Abschnitte 191 nicht sichtbar sind, wenn sich der Stift im zusammengebauten Zustand befindet, nicht ersichtlich, was für eine Art Werkzeug am besten für die Entfernung des Stiftes geeignet wäre. Es versteht sich, daß, wenn eine andere Art Befestiger zum Halten der Kassettenhüllen im zusammengebauten Zustand gewünscht wird oder notwendig sein sollte, die Öffnung 182, die in den Haken 172 ausgebildet ist, eine Schneidschraube oder Ähnliches aufnehmen könnte, die in ähnlicher Art und Weise eine nach innen gerichtete Biegung der Haken aus ihrer montierten Position verhindern würde, wenn auch ein solcher anderer Typ eines Befestigers nicht die zusätzliche Sicherung gegen ein unerwünschtes Auseinandernehmen der Kassette bieten würde.

In den vorstehenden Ausführungen wurde eine Kassette für optische Datenplatten beschrieben, die eine zuverlässigere Arbeitsweise ermöglicht und deren Herstellung wirtschaftlicher ist. Die Schiebetür umfaßt zwei getrennte Metall-Verschlußklappen, deren Herstellung kostengünstiger ist und die permanent mit einem Schieber in Eingriff stehen. Eine Doppelspulen- Torsionsfeder stellt eine lineare Schließkraft über den gesamten Bewegungsbereich der Tür sicher. Die die Kassette bildenden Hüllen umfassen integrierte Befestigungseinrichtungen, die sehr schnell zusammenschnappen und die durch Stecker permanent eingerastet werden. Es wurde auch ein manuell betreibbarer Dreharm beschrieben zum wahlweisen Blockieren oder Entblockieren eines Schreibschutz-Loches, Rasteinrichtungen sind vorgesehen, um den Dreharm entweder in seinem offenen oder geschlossenen Zustand gegenüber dem Schreibschutz-Loch zu halten, und alternative Einrichtungen können verwendet werden zum sicheren Halten der Platte gegen Bewegung, wenn die Kassette nicht in Gebrauch ist.


Anspruch[de]

1. Schutzkassette (30) für eine Dateninformations-Platte (36), die ein Paar ineinander einrastender, die Platte (36) einschließenden Hüllen (53, 54), eine aus einer geschlossenen Position zum Abdecken der Platte in eine offene Position zum Aufdecken der Platte während eines Lesevorgangs bewegbare Schiebetür (30), wobei die Tür (30) ein Paar Verschlußklappen (51, 52) aufweist, die jede eine flachen planen, einen entsprechenden Bereich der Hüllen (53, 54) überlappenden Bereich aufweist, einen von den Verschlußklappen (51, 52) getrennten Schieber (50), auf dem die Verschlußklappen (51, 52) befestigt sind, und Mittel (56) aufweist, die die Verschlußklappen (51, 52) sicher an dem Schieber (50) derart befestigen, daß die Verschlußklappen (51, 52) und der Schieber (50) gleichzeitig im Verhältnis zu den Hüllen (53, 54) bewegbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (50) einen äußeren Umfang hat und die Hüllen (53, 54) einen Bereich innerhalb der Kassette (30) haben, die gemeinsam eine kooperierende Führungslaufbahn (55) und Nut zum Unterstützen des Schiebers (50) und der darauf angebrachten Verschlußklappen (51, 52) definieren und ihre Bewegung im Verhältnis zu den Hüllen (53, 54) führen, ohne die Notwendigkeit von Führungsnuten und -laufbahnen auf äußeren Oberflächen der Hüllen, wobei die Verschlußklappen (51, 52) getrennte Teile sind, die einzeln an dem Schieber (50) befestigt sind.

2. Schutzkassette nach Anspruch 1, bei der der Schieber (50) aus Kunststoff besteht.

3. Schutzkassette nach Anspruch 2, bei der die Verschlußklappen (51, 52) aus Metall bestehen.

4. Schutzkassette nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei der die Hüllen (53, 54) jeweils einen inneren Bereich aufweisen, der mit einer Führungsbahn (55) ausgebildet ist, und bei der der Schieber (50) auf den gegenüberliegenden Seiten mit Nuten zum Aufnehmen der Führungsbahnen (55) ausgebildet ist.

5. Schutzkassette nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei der der Schieber (50) ein blockartiges Glied darstellt.

6. Schutzkassette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der der Schieber (50) mit einer unterschnittenen Nut (57) ausgebildet ist, die entlang einem vorderen Endbereich der Kassette ausgerichtet ist, und die Verschlußklappen (51, 52) Einrichtungen (56) zum sicheren Eingriff der unterschnittenen Nut des Schiebers (50) aufweisen.

7. Schutzkassette nach Anspruch 6, bei der ein vorderer Bereich einer jeden Verschlußklappe (51, 52) eine Vielzahl von federnden Haken (56) zum Festhalten des vorderen Bereichs einer jeden Verschlußklappe (51, 52) in der unterschnittenen Nut (57) aufweist.

8. Schutzkassette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die ferner eine federnde Draht-Torsionsfeder (70) aufweist, die zwischen dem Schieber (50) und zumindest einer der Hüllen (53, 54) angeordnet ist, um die Tür (30) in die geschlossene Position zu drücken, und bei der die Drahtfeder (70) zwei zylindrische Spulen (74, 75) aufweist, deren Achsen im wesentlichen zueinander versetzt sind.

9. Schutzkassette nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei der die Hüllen (53, 54) mit integralen ineinander einrastenden Befestigungseinrichtungen (100) ausgebildet sind, die ein Paar voneinander beabstandeter federnder Haken (101, 102) umfassen, die beim Zusammenbau zusammengedrückt werden und auseinanderspringen, um die Hüllen (53, 54) ineinander einrasten zu lassen, und die ferner einen Stecker (105) aufweisen, der nach dem Zusammenbau zwischen die federnden Haken (101, 102) gepreßt wird, um ein Auseinandernehmen zu vermeiden.

10. Schutzkassette nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei der die flachen planen Bereiche der Verschlußklappen (51, 52) hintere Kantenregionen aufweisen, die durch entsprechende Metallblech-Sicherungsleisten (58, 59) überlappt werden, die auf Entsprechenden der Hüllen (53, 54) befestigt sind.

11. Schutzkassette (30) für eine Dateninformations-Platte (36), die ein Paar ineinander einrastender, die Platte (36) einschließenden Hüllen (53, 54), und eine aus einer geschlossenen Position zum Abdecken der Platte in eine offene Position zum Aufdecken der Platte während eines Lesevorgangs bewegbare Schiebetür (30) aufweist, wobei die Tür (30) ein Paar voneinander getrennter Verschlußklappen (51a, 52a) aufweist, die jede eine flachen planen, einen entsprechenden Bereich der Hüllen (53, 54) überlappenden Bereich und einen integriert ausgebildeten vorderen Bereich (121, 122) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die vorderen Verschlußklappen-Bereiche (121, 122) direkt miteinander in Eingriff kommen können, um eine einheitliche Türkonstruktion (30a) zu bilden, und die vorderen Verschlußklappen-Bereiche (121, 122) und Hüllen Mittel (55a, 128, 129) zum Unterstützen der einheitlichen Türkonstruktion (30a) und zum Führen von deren Schiebebewegung im Verhältnis zu den Hüllen (53, 54) definieren.

12. Schutzkassette nach Anspruch 11 oder 12, bei der-die vorderen Verschlußklappen-Bereiche (121, 122) einen äußeren Umfang aufweisen, und bei der die Hüllen (53, 54) einen Bereich innen innerhalb der Kassette haben, die gemeinsam eine kooperierende Führungsbahn (55a) und Nuten (128, 129) zum Unterstützen der einheitlichen Türenkonstruktion (30a) und zum Führen von deren Bewegung im Verhältnis zu den Hüllen (53, 54) definieren.

13. Schutzkassette nach Anspruch 11 oder 12, bei der die vorderen Verschlußklappen-Bereiche (121, 122) mit dazwischen passenden eingreifenden Stiften (124) und Öffnungen (125) ausgebildet sind.

14. Schutzkassette nach Anspruch 12, bei der die Bahn (55a) in den Hüllen ausgebildet ist und die vorderen Verschlußklappen- Bereiche (121, 122) jeweils mit einer nach außen gerichteten linearen Nut (128, 129) zum Aufnehmen der Spur (55) ausgebildet sind.

15. Schutzkassette nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei der der plane Bereich einer jeden Verschlußklappe (51a, 52a) sich nach hinten von dem jeweiligen vorderen Bereich (121, 122) in einer leicht nach innen gerichteten Art und Weise erstreckt, derart, daß die rückwärtigen Enden der Verschlußklappen (51a, 52a) mit den Hüllen (53, 54) in Eingriff geneigt werden.







IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com