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Dokumentenidentifikation DE3883675T2 10.02.1994
EP-Veröffentlichungsnummer 0309057
Titel Herstellungsverfahren und -vorrichtung eines Verdrahtungsbaumes.
Anmelder Gemeente Eindhoven H.O.D.N. Ergonbedrijven, Eindhoven, NL
Erfinder Compen, Paulus Johannes, NL-6024 BG Budel, NL
Vertreter Sturies, H., Dipl.-Phys. Dr.-Ing.; Eichler, P., Dipl.-Ing., Pat.-Anwälte, 42289 Wuppertal
DE-Aktenzeichen 3883675
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, ES, FR, GB, GR, IT, LI, LU, NL, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 22.09.1988
EP-Aktenzeichen 882020589
EP-Offenlegungsdatum 29.03.1989
EP date of grant 01.09.1993
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.02.1994
IPC-Hauptklasse H01B 13/00

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen eines Draht-Kabelbaums, bei dem eine Anzahl von mit einem Isolationsmaterial umgebenen Leitern Seite an Seite auf einem Support aufgelegt und danach auf den Leitern mittels Wärme ein Streifen befestigt wird, der aus einem mit dem vorerwähnten Isolationsmaterial zu verbindenden Material besteht.

Bei insoweit bekannten Verfahren (BE-A-803452) werden die miteinander zu verbindenden Materialien mit Hilfe von Heißluft erhitzt. Ein großer Teil an Energie geht dadurch verloren, während die auftretenden Luftströme die Umgebung beeinträchtigen.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Verfahren zu finden, durch das die Nachteile der bekannten Verfahren vermieden werden.

Erfindungsgemäß werden die Leiter auf einer nachgiebigen Deckschicht auf dem Support plaziert und zur Bildung eines Abzweigs an einer Seite des Draht-Kabelbaums wenigstens ein Leiter um einen auf der Supportplatte vorhandenen Stift so geführt, daß er sich außerhalb des Supports erstreckt, und wobei weiterhin eine Abdeckung aus Teflon auf den Streifen aufgelegt und dann ein Heizschuh über die erwähnte Abdeckung vom einen Ende des Streifens bis zum anderen Ende des Streifens bewegt wird, wobei der Stift und die Supportplatte relativ zueinander bewegt werden, sobald der Heizschuh nahe dem erwähnten Stift ist, um den Stift in Bezug auf die erwähnte Supportplatte zurückzuziehen, und danach schließlich die Abdeckung aus Polytetrafluoräthylen (Teflon ) von dem Streifen entfernt wird.

Da eine Deckschicht von Polytetrafluoräthylen (Teflon ) vorgesehen ist, kann ein Heizschuh zum Verschweißen des beispielsweise aus Polyvinylchlorid bestehenden Streifens mit dem die Leiter umgebenden Isolationsmaterial verwendet werden, ohne daß dabei die Gefahr besteht, daß der Heizschuh an dem zu verarbeitenden Material kleben bleibt. Weiterhin werden Unterschiede in der Dicke der Leiter durch die nachgiebige Oberfläche ausgeglichen, während zugleich auch eine ordnungsgemäße Fixierung der Leiter an einem Abzweig erreicht wird.

Aus der DE-A-2758491 ist es bekannt, eine Folie aus Klebematerial auf Leitern in einer Heizeinrichtung unter Druck aufzubringen bzw. aufzukleben. Das ist vorgeschlagen worden, um die Folie mit einer Schicht von siliciertem Papier zu versehen, um deren Ankleben an einem Druckstempel zu verhindern. Die Verwendung einer solchen mit einer Schicht von siliciertem Papier bedeckten Folie erhöht jedoch die Herstellungskosten und führt auch zu einer vermehrten Steifigkeit des Draht-Kabelbaums. Bei der erwähnten Einrichtung werden die Leiter und die Folie in einer Stempelpresse miteinander verbunden. Dadurch muß die Stempelpresse eine Länge haben, die der Länge des längsten zu erzeugenden Draht-Kabelbaums entspricht.

Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung, die mit einem Rahmengestell versehen ist, das einen Support aufweist, auf welchem die von Isolationsmaterial umgebenen Leiter angeordnet werden können.

Erfindungsgemäß ist die Vorrichtung weiterhin mit einer nachgiebigen Deckschicht auf dem erwähnten Support versehen, ferner mit einem in Bezug auf den Support beweglichen Stift, mit einem längs des Supports beweglichen Wagen, einem auf dem Wagen senkrecht verstellbaren Heizschun und weiterhin mit einem Block, der eine mit einem Teflon -Band umwickelte Haspel trägt und längs des Supports bewegbar ist, um das Band auf den Leitern aufzulegen und es danach wieder auf den Haspel aufzuwickeln.

Auf diese Weise erhält man eine Vorrichtung, mit der auf einfache und wirksame Weise Draht-Kabelbäume verschiedener Längen hergestellt werden können.

Ein weiterer Aspekt der Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Herstellen eines Draht-Kabelbaumes, die mit einem Support versehen ist, auf welchem die von Isolationsniaterial umgebenen Leiter aufgelegt werden können, wobei nahe der Enden des Supports Befestigungsmittel zum Befestigen der Leiter vorgesehen sind.

Gemäß der Erfindung sind weiterhin Mittel vorgesehen, durch die die Befestigungsmittel relativ zueinander zu bewegen sind, um den Abstand zwischen den Befestigungsmitteln zu erweitern oder zu verkleinern.

Durch Anwendung des Verfahrens gemäß der Erfindung können die Leiter straff gespannt werden, bevor sie mit dem die Leiter im Draht-Kabelbaum verbindenden Streifen gegenseitig verbunden werden, was zur Folge hat, daß die Leiter auf dem Streifen leichter in der ordnungsgemäßen Weise befestigt werden können.

Die Erfindung wird hiernach an einem Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung erläutert, die in den nachstehenden Zeichnungen dargestellt ist.

Fig.1 stellt eine schematische Seitenansicht des Rahmengestells der Erfindung dar.

Fig.2 ist eine Seitenansicht der Fig .1 mit einem in Fig.3 dargestellten Wagen.

Fig.3 zeigt den den Heizschuh tragenden Wagen.

Fig.4 ist eine Frontansicht der Fig.3.

Fig.5 veranschaulicht in größerem Maßstab einen Teil des Rahmengestells der Vorrichtung, mit Befestigungs- und Spannmitteln, die teilweise im Schnitt und in der Ansicht dargestellt sind.

Fig.6 veranschaulicht einige Teile der Befestigungs- und Spannmittel gemäß der Erfindung, und zwar im Abstand voneinander.

Fig.7 ist eine Draufsicht auf einen Teil des Supports für die Leiter an einer Abzweigstelle

Fig.8 illustriert eine weitere Verkörperung einer Abzweigstelle.

Fig.9 zeigt einen Querschnitt der Fig.8.

Das Rahmengestell der in den Fig.1 und 2 dargestellten Vorrichtung besteht aus einer Anzahl senkrechter, durch Querträger 1 miteinander verbundener Ständer 2, die ein Paar horizontaler, sich in Längsrichtung des Rahmengestells erstreckender Träger 3 tragen. Auf den Trägern 3 sind Supporte bildende Hohlträger 4 gelagert, die an ihren Oberseiten durch eine Gummischicht 5 abgedeckt sind.

Nahe der beiden Enden jedes Hohlträgers 4 ist ein in Verlängerung der Oberflächen der Hohlträger 4 gelegener Tisch 6 angeordnet, der aus der in Fig.1 dargestellten Position um eine horizontale Achse 7 nach oben geschwenkt werden kann.

Weiterhin geht insbesondere aus den Fig.5 und 6 hervor, daß eine Platte 8, die von der Oberseite des Hohlträgers 4 schräg zur Unterseite des Hohlträgers abfällt, an jedem Ende des Hohlträgers 4 vorgesehen ist. Mit dieser Platte 8 ist ein Verbindungsblock 9 verbunden, auf welchem Führungsstifte 10 befestigt sind. Die Führungsstifte 10 sind in Längsrichtung der Hohlträger 4 in Führungsbüchsen 11 längsverschiebbar, die auf dem Hohlträger 4 befestigt sind.

Auf diese Weise kann die Platte 8 in Längsrichtung des Hohlträgers 4 relativ zu diesem hin- und herbewegt werden, und zwar mittels eines auf dem Hohlträger 4 montierten Stellzylinders 12. Es sei darauf hingewiesen, daß in Fig.6 die Platte 8 mit dem Stellzylinder 12 in teilweise nicht verbundenem Zustand dargestellt sind.

Nahe dem unteren Ende der Platte 8 ist ein blockartiges Befestigungsmittel 13 angeordnet, das mit zwei Reihen von Zähnen 14 versehen ist, die sich parallel zueinander erstrecken und zwischen den Zähnen Durchlässe bilden, die zum Boden jeweils enger werden.

Wie weiterhin aus Fig.6 hervorgeht, ist ein Klemmarm 15 auf der Platte schwenkbeweglich gelagert, der gegen ein Kissen 17 geschwenkt werden kann, das auf der Platte 8 mittels eines Klemmarmes 16 befestigt ist. Die miteinander zu verbindenden Drähte 18 können Seite an Seite in Längsrichtung auf dem Hohlträger 4 bzw. auf der von letzterem getragenen Gummischicht 5 aufgelegt und mit ihren Enden in die zwischen den Zähnen 14 der Befestigungsmittel liegenden Schlitze eingelegt werden, um auf diese Weise darin fixiert und weiterhin, als zusätzlicher Schutz, mittels des Klemmarmes 15 gegen das Kissen 17 gedrückt zu werden.

Wenn auf diese Weise die Drähte zu einem Draht-Kabelbaum zusammengelegt und fixiert sind, können sie weiterhin durch Ausfahren der Platten 8 in entgegengesetzter Richtung mittels der Stellzylinder 12 auch noch gestreckt werden.

Weiterhin geht insbesondere aus Fig.7 hervor, daß die Gummischicht 5 von einer hölzernen Platte 19 gestützt wird, die auf dem Hohlträger 4 ruht und die mit aufrechten Kanten 20 versehen ist. In diesen Kanten sind an gewünschten Stellen Unterbrechungen 21 vorgesehen. An diesen Unterbrechungsstellen sind aufrecht stehende Führungsstifte 22 auf der hölzernen Platte 19 vorgesehen. An der Stelle der erwähnten Unterbrechungen sind mit den Befestigungsmitteln 13 korrespondierende Befestigungsniittel 23 vorgesehen, die an der Seite der Hohlträger 4 montiert sind.

Wie das hier für einige Leiter 18 dargestellt ist, können im Kabelbaum anstelle der Unterbrechungen 21 Abzweigungen vorgenommen werden, indem man hier die Leiter in der in Fig.7 dargestellten Weise ausführt und sie in den Befestigungsmitteln 23 festlegt, bevor der Kabelbaum hergestellt wird.

Die obersten Querträger des Rahmengestells der Vorrichtung (Fig.2) tragen einen sich parallel zu den Rahmenträgern 3 erstreckenden Rahmenträger 25, auf dem ein Wagen 26 verfahrbar ist, der besonders auch in Fig.2 dargestellt ist. Dieser Wagen wird auf dem Rahmenträger 25 durch darauf abro1lende Räder 27 geführt.

Der Wagen ist auch mit einem Motor 28 versehen, der das auf einer vertikalen Welle sitzende Ritzel 29 anzutreiben vermag. Dieses Ritzel steht in Eingriff mit einer auf dem Rahmenträger 25 vorhandenen, nicht dargestellten Zahnstange, so daß durch Ahtreiben des Zahnrades 29 der Wagen 26 in Längsrichtung der Vorrichtung parallel zu den Hohlträgern 4 hin- und herbewegt werden kann.

Ein Paar von Hebelarmen 30 kann relativ zum Wagen mittels der koaxial liegenden Achsstummel 31 verschwenkt werden, wobei letztere in auf dem Wagen gelegenen Lagern 32 drehbeweglich lagern. Die Mittellinien der Achsstummel 31 sind dadurch in einer senkrechten Ebene angeordnet, in der auch die Mittellinie des Rahmenträgers 25 liegt, so daß die Achsstummel 31 sich niittig zwischen zwei Hohlträgern 4 erstrecken und dazu parallel verlaufen, die ihrerseits sich parallel zueinander erstrecken.

An den freien Enden der Hebelarme 30 ist weiterhin mit Hilfe einer Stange 33, die sich zwischen den Armen erstreckt und parallel zu den Achsstummeln 31 verläuft, ein zwischen den Armen 30 angeordneter Heizschuh 34 vorgesehen. Dieser Schuh 34 kann durch nicht dargestellte Widerstandseleniente erhitzt werden.

Mit dem Heizschuh sind weiterhin die Enden der Kupplungsstangen 35 gekuppelt, während die anderen Enden der Kupplungsstangen 35 am Wagen schwenkbeweglich gelagert sind, dies alles in solcher Weise, daß die Gelenkzapfen der Kupplungsstangen 35 mit den Achsstummeln 31 und der Stange 33 an den Eckpunkten eines Parallelogramms liegen. Derauss ergibt sich, daß der Boden des Heizschuhs 34 immer in einer horizontalen Stellung verbleibt, wenn auch die Arme 30 verschwenkt werden.

Die Hebelarme 30 können mit Hilfe von Stellzylindern 36 verschwenkt werden, die zwischen den Armen 30 und dem Rahmen des Wagens 26 angeordnet sind. Am oberen Ende des Stellzylinders 36, der mit dem Rahmen des Wagens gekuppelt ist, ist die Kolbenstange eines zusätzlichen Stellzylinders 37 angelenkt, während das andere Ende des Stellzylinders 37 mit dem Rahmen des Wagens 26 gelenkig verbunden ist.

Wie weiterhin die Fig.1 schematisch zeigt, ist unter dem Tisch 6 ein Block 38 angeordnet, der eine Haspel 39 trägt, um die ein Teflonband 40 herumgewickelt ist. Dieses Teflonband 40 ist um eine auch am Block vorhandene Führungsrolle 41 geführt und mit seinem einen Ende am Rahmengestell befestigt.

Nachdem die beiden Tische 6 hochgeklappt worden sind, kann der Block 38 aus der linkshändigen in Fig.1 dargestellten Position in die rechtshändige Position 38 der Fig.1 bewegt werden, wodurch das Teflonband 40 auf dem zugehörigen Hohlträger 4 abgelegt wird. Nachdem der Block 38 auf diese Weise bewegt worden ist, können die Tische 6 zurückgeschwenkt werden. Zum Aufwickeln des Teflonbandes wird die umgekehrte Verfahrensweise verwendet.

Vor dem Herstellen eines Draht-Kabelbaums wird zunächst die gewünschte Ahzahl von Leitern auf der Gummi-Deckschicht in der schon beschriebenen Weise angeordnet, nämlich in den Befestigungsmitteln fixiert und durch Bewegen der Platten 8 stramm gezogen. Sodann wird ein aus Polyvinylchlorid bestehender Streifen der gewünschten Breite über die so positionierten Drähte oder Leiter gespannt. Dann wird die Teflonschicht 40 über den aus Polyvinylchlorid bestehenden Streifen in der schon beschriebenen Weise gezogen.

Dann kann der Heizschuh 40 in der Nähe eines Tisches 6 heruntergeschwenkt werden, bis er auf dem Tisch 6 aufruht, wonach der Wagen 26 in der Längsrichtung des Vorrichtungs-Gestellrahmens bewegt wird, wobei dei Heizschuh 54 auf der den herzustellenden Kabelbaum abdeckenden Teflonschicht 40 entlanggleitet. Der von den erwähnten Teilen auf den Kabelbaum ausgeübte Anpreßdruck kann mittels des Stellzylinders 36 reguliert werden. Ein möglicher Unterschied in der Dicke zwischen den Drähten kann auf diese Weise kompensiert werden, da die mittels des Heizschuhs heruntergedrückten Drähte ein wenig in die Gummischicht 5 hineingedrückt werden, womit sichergestellt ist, daß auch bei Leitern von unterschiedlichen Durchmessern ein gutes Anpressen der Polyvinylchlorid-Schicht auf dem Isolationsmaterial der erwähnten Leiter erreicht wird. Durch die vom Heizschuh 34 aufgebrachte Wärme wird die Polyvinylchloridschicht mit der Isolationsschicht auf den Leitern während der Bewegung des Heizschuhs verschweißt. Die Teflon-Schicht 40 verhindert dabei, daß Material am Heizschuh 34 anklebt.

Nachdem der Wagen 26 mit dem Heizschuh von dem einen Tisch 6 zu dem anderen Tisch 6 bewegt worden ist, kann der Heizschuh wieder angehoben und die Teflonschicht 40 wieder aufgerollt werden, indem der die Haspel 39 tragende Block 38 aus der Position 38 in seine Ausgangsposition zurückbewegt wird.

Sodann kann der Kabelbaum durch Lösen der befestigten Enden der Leiter von der Vorrichtung entfernt werden.

Wenn der Wagen 26 mit dem Heizschuh 34 nach Durchführung einer Schweißaktion nahe dem einen Ende des Rahmengestells angekommen ist, kann der Heizschuh soweit wie möglich mit Hilfe des Stellzylinders 36 hochgeschwenkt werden, worauf die Stellzylinder 36 in Bezug auf das Rahmengestell mittels der Stellzylinder 37 verschwenkt werden können, alles derart, daß wie in Fig.3 erkennbar, der Heizschuh auf die rechtshändige Seite des Wagens 26 zu liegen kommt. Auf diese Weise ist es möglich, den vom Wagen 26 getragenen Heizschuh entlang des linkshändigen Hohlträgers 4 und ebensogut auch längs des rechtshändigen Hoh1trägers 4 zu bewegen, wie das Fig.2 erkennen läßt.

Bei der in den Fig.8 und 9 dargestellten Ausführungsform sind Stifte 45, um die die Leiter 18 wie in Verbindung mit Fig.7 beschrieben herumgeführt sind, auf einer festliegenden Platte 46 montiert, die nahe einer im Hohlträger 4 in Höhe des Abzweigs gelegenen Ausnehmung liegt. Dabei werden die Stifte vorzugsweise so angeordnet, daß sie nach oben leicht geneigt zu einer Linie verlaufen, die sich senkrecht zur Platte 46 und im wesentlichen zentral zwischen den Stiften erstreckt.

An der unteren Seite der Platte 46 ist ein Stellzylinder 47 befestigt, der eine Kolbenstange 48 besitzt, die durch eine in der Platte 46 vorhandene Öffnung hindurchgeht.

Am oberen Ende der Kolbenstange 48 ist eine Supportplatte 49 befestigt, die ein Teil des von dem Hohlrahmen 4 gebildeten Supports bildet und eine Gummiplatte 50 trägt. In den Platten 49 und 50 sind Löcher für die Stifte 45 vorgesehen.

Die Anordnung ist so, daß in der untersten Position der Platten 49 und 50 die Stifte 45 über die Platte 50 über eine Distanz hinausragen, die wenig kürzer als der Durchmesser der üblicherweise verwendeten Leiter ist.

Auch die Benutzung der so beschaffenen Vorrichtung erfolgt wie oben schon erwähnt mit Ausnahme, daß in dem Augenblick, wo der Heizschuh 34 auf den Platten 49 und 50 liegt, letztere mit den darauf liegenden Leitern, dem Streifen aus Isolationsmaterial und der Teflonschicht mittels des Stellzylinders 47 gegen den Heizschuh 34 nach oben gedrückt werden. Auf diese Weise kann auch an der Abzweigstelle eine gute Verbindungsfestigkeit erzielt werden.


Anspruch[de]

1. Verfahren zum Herstellen eines Draht-Kabelbaums, bei dem eine Anzahl von mit einem Isolationsmaterial umgebenen Leitern (18) Seite an Seite auf einem Support aufgelegt und danach auf den Leitern (18) mittels eines Heizschuhs (34) ein Streifen aufgeschweißt wird, der aus einem mit dem vorerwähnten Isolationsmaterial zu verschweißenden Material besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiter auf einer nachgiebigen Deckschicht (5,50) auf dem Support plaziert werden und zur Bildung eines Abzweigs an einer Seite des Draht-Kabelbaums wenigstens ein Leiter (18) um einen auf der Support-Platte (49) vorhandenen Stift (45) so geführt ist, daß er sich außerhalb des Supports erstreckt, daß eine Abdeckung aus Polytetrafluoräthylen auf den Streifen aufgelegt und dann ein Heizschuh (34) über die erwähnte Abdeckung vom einen Ende des Streifens bis zum anderen Ende des Streifens bewegt wird, wobei der Stift (45) und die Support-Platte (49) zueinander bewegt werden, sobald der Heizschuh (34) nahe dem erwähnten Stift (45) ist, um den Stift in Bezug auf die erwähnte Support- Platte (49) zurückzuziehen, und danach die Abdeckung aus Polytetrafluoräthylen von dein Streifen entfernt wird.

2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, mit einem Rahmengestell (3), das einen Support (4,5) aufweist, auf welchem von Isolationsmaterial umgebene Leiter angeordnet werden können, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung weiterhin versehen ist mit einer nachgiebigen Deckschicht (5,50) auf dem erwähnten Support, mit einem Stift (45) und einer Support-Platte, die zueinander beweglich sind, mit einem entlang des Supports bewegbaren Wagen (26) und einem auf ihm senkrecht verstellbaren Heizschuh (34), sowie mit einem Block (38), der eine mit einem aus Polytetrafluoräthylen bestehenden Band (40) umwickelte Haspel trägt und entlang des Supports bewegbar ist, um das Polytetrafluoräthylen-Band (40) auf die Leiter (18) aufzulegen und es danach wieder äuf den Haspel (39) aufzuwikkeln.

3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß nahe an den Enden des Supports Befestigungsmittel (13) zum Befestigen der Leiter (18) vorhanden und daß weiterhin Mittel vorgesehen sind, durch die die Befestigungsmittel (13) relativ zueinander zu bewegen sind, um den Abstand zwischen den Befestigungsmitteln zu erweitern oder zu verkürzen.

4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel (13) an den Enden des Supports vorgesehen und in Längsrichtung des erwähnten Supports hin und her zu bewegen sind.

5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Support mit einem Hohlträger (4) versehen ist, in welchem Stellzylinder (12) zum Verstellen der Befestigungsmittel (13) angeordnet sind.

6. Vorrichtung nach einem der vorerwähnten Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel (13) auf Platten (8) vorhanden sind, die sich nahe der Enden eines Hohlträgers (4) befinden und einen Teil des Supports bilden, wobei die erwähnten Platten (8) von der Oberseite des Hohlträgers (4) in entgegengesetzten Richtungen schräg abfallen.

7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Platte (8) kammförmige Mittel (13) zur Aufnahme der Enden der Leiter (18) vorhanden sind, wobei die Platte weiterhin mit einem schwenkbeweglichen Klemmarm (15) und einem ihm gegenüber liegenden Kissen (17) versehen ist, um die Leiter (18) zwischen dem Klemmarm (15) und dem Kissen (17) klemmzubefestigen.

8. Vorrichtung nach einem der vorerwähnten Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizschuh (34) auf dem Wagen (26) mit Hilfe eines parallelogrammartigen Mechanisnius (30,35) schwenkbeweglich gelagert ist, und zwar über sich parallel zum Support erstreckende Zapfen.

9. Vorrichtung nach einem der vorerwähnten Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in Bewegungsrichtung des Wagens (26) gesehen auf beiden Seiten des Wagens (26) ein Support für Leiter (l8) vorgesehen ist, die zu einem Draht-Kabelbaum verbunden werden sollen, und daß der Heizschuh (34) von der einen Seite des Wagens (26) zur anderen Seite des Wagens (26) verschwenkt werden kann.

10. Vorrichtung nach einem der vorerwähnten Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Support mit einer nachgiebigen Deckschicht auf seiner Oberseite versehen ist.

11. Vorrichtung nach einem der erwähnten Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Abzweigungen im Kabelbaum vorgesehen sein können, indem eine Anzahl von dem erwähnten Kabelbaum angehörenden Leitern (18) zusammengefaßt um auf dem Support vorgesehene Führungsstifte (22,45) herum und zu Befestigungsmitteln (23) ausserhalb des Supports zu führen sind.

12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsstifte (45) sich durch in Supportmitteln (49,50) für die Leiter (18) vorhandene Löcher erstrecken, wobei die Supportmittel (49,50) in Aufwärtsrichtung beweglich sind.

13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel (23) aus kammförmigen Mitteln bestehen.







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