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Dokumentenidentifikation DE68907104T2 10.02.1994
EP-Veröffentlichungsnummer 0335561
Titel Vorrichtung zum Erfassen der Passage mehrerer aufeinander gestapelter Seiten entlang einer Transportführung.
Anmelder NCR International Inc., Dayton, Ohio, US
Erfinder Milne, Douglas Leslie, Dundee DD5 1LF Scotland, GB
Vertreter Kahler, K., Dipl.-Ing., 87719 Mindelheim; Käck, J., Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing., 86899 Landsberg; Fiener, J., Pat.-Anwälte, 87719 Mindelheim
DE-Aktenzeichen 68907104
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 21.03.1989
EP-Aktenzeichen 893027755
EP-Offenlegungsdatum 04.10.1989
EP date of grant 16.06.1993
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.02.1994
IPC-Hauptklasse B65H 7/12
IPC-Nebenklasse G07D 1/00   

Beschreibung[de]

Diese Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Erfassen des Durchlaufs vielfach übereinandergelegter Blätter entlang einem Förderweg. Die Erfindung findet beispielsweise bei einer Vorrichtung zum Erfassen des Durchlaufs übereinandergelegter Geldscheine in einem Bargeldauszahlungsuechanismus einer automatisierten Zählermaschine (ATM) Anwendung.

In einem Bargeldauszahlungsmechanismus ist es wichtig, ein einfaches und zuverlässiges Mittel bereitzustellen, das entdeckt, wenn ein Geldschein auf einem Beförderungsweg von einer Geldversorgungseinrichtung zu einem Banknotenausgabeschlitz über einen anderen gelegt worden ist, da eine solche Überlagerung ein nicht wünschenswertes Ergebnis hervorrufen kann, wie beispielsweise die Auszahlung eines zu hohen Geldbetrages. Zur Vereinfachung werden zwei oder mehr Blätter oder Scheine, die in eine Überlagerungsbeziehung getreten sind, im folgenden als Nehrfachblatt oder Nehrfachnote bezeichnet.

Eine bekannter Vorrichtungstyp zwft Erfassen des Durchlaufs von Mehrfachnoten entlang einem Förderweg verwendet einen Notendicke-Abtastmechanismus, durch den Scheine bei Betrieb gefördert werden und der eine Neßwalze umfaßt. Durchläuft eine Nehrfachnote (oder Schein mit übermäßiger Dicke) den Abtastmechanismus, wird die Achse der Meßwalze um einen Wert verschoben, so daß eine Notenzurückweisungseinrichtung betätigt wird, durch deren Betätigung die Noten oder der Schein in einen Ausmusterungsbehälter umgeleitet werden. Ein bei bekannten Vorrichtungen dieser Art festgestelltes Problem besteht darin, daß eine solche Vorrichtung nicht zwischen Mehrfachnoten und einem einzigen Schein unterscheiden können, der eine lokal größere Dicke aufweist, die beispielsweise durch ein Eselsohr oder eine Falte im Schein oder durch Anhaften von Fremdbestandteilen, wie beispielsweise Klebeband hervorgerufen wird. Daraus ergibt sich, daß eine derartige Vorrichtung dazu neigt, eine übermäßig große Anzahl Geldscheine zurückzuweisen. Die Verwendung einer derartigen Vorrichtung in einem Bargeldauszahlungsmechanismus einer ATM würde eine Steigerung der Wartungskosten nach sich ziehen, da sich durch die Zurückweisung einer übermäßig großen Anzahl von Banknoten die Zeitabstände verringern würden, in denen die Maschine wieder mit Banknoten aufgefüllt werden müßte.

Eine Vorrichtung, die das oben erwähnte Problem lösen soll, wird z. B. in der britischen Patentanmeldung Nr. 2 001 038 A beschrieben. Ein Dickensensor mit einem Paar Meßwalzen ist so angeordnet, daß er einen Abschnitt eines Geldscheins vermißt und unter Ansprechen auf die Scheindicke ein Digitalsignal erzeugt, beispielsweise ein Logik-1-Signal als Signal für eine Mehrfachnotendicke und ein Logik-0-Signal als Signal für eine Einzelnotendicke. Der Digitalausgang des Dickensensors wird an eine Integrationsschaltung angelegt, die diesen Ausgang uber fast die gesamte Länge des vermessenen Abschnitts des Geldscheins integriert. Der Ausgang der Integrationsschaltung wird mit einem Referenzsignal verglichen um zu bestimmen, ob es sich bei der vermessenen Banknote um eine Nehrfachnote oder um eine Einzelnote handelt. Ein Nachteil dieser bekannten Vorrichtung besteht darin, daß eine kritische Einstellung des Dickensensors erforderlich ist, wenn die Vorrichtung zufriedenstellend arbeiten soll.

Aus der EP-A-186442 ist eine Vorrichtung zum Erfassen des Durchlaufs von Nehrfachblättern durch einen aus zwei Abtastwalzen gebildeten Klemmpunkt bekannt. Die Vorrichtung umfaßt Abtastvorrichtungen zum Abtasten der Abweichung einer Walze bezüglich der anderen, wobei die Abtastvorrichtungen einen Oszillator umfassen, der eine Signalserie liefert, die mit dem Wert der relativen Abweichung der Walzen variiert. Bei Betrieb wird eine Reihe von Zählungen gespeichert, die das Profil der Abtastwalzen darstellen, wenn kein Blatt vorhanden ist und wenn ein Blatt durch den Klemmpunkt gefördert wird, wird eine Reihe von Ausgangszählungen mit den gespeicherten Werten verglichen um festzustellen, ob ein Mehrfachblatt zugeführt wurde. Diese bekannte Vorrichtung hat die Zusammensetzung, daß es nötig ist zu gewährleisten, daß Vergleiche in entsprechenden Winkelstellungen vorgenommen werden. Die Vorrichtung kompensiert jede Dezentrierung der Abtastwalzen, befaßt sich jedoch nicht mit dem Problem der Unterscheidung zwischen einer Mehrfachnote und einer Einzelnote mit lokal erhöhter Dicke.

Die DE-A-3200364 beschreibt ebenfalls eine Vorrichtung zum Erfassen des Durchlaufs von Mehrfachblättern durch einen aus zwei Abtastwalzen gebildeten Klemmpunkt, welche Vorrichtung Abtastvorrichtungen zum Erzeugen eines Signals umfaßt, das mit dem Wert der relativen Abweichung der Walzen variiert. Diese Vorrichtung umfaßt Schaltmittel zur Verarbeitung des Ausgangs der Abtastvorrichtungen durch Integrieren, Mitteln oder Angleichen dieses Ausgangs über einen Zeitraum hinweg, in dem zumindest eine der Abtastwalzen eine ganzzahlige Anzahl an Umdrehungen vollführt. Die Dicke eines den Klemmpunkt der Abtastwalzen passierenden Einzel- oder Mehrfachblattes wird berechnet durch Subtraktion des verarbeiteten Ausgangs der Abtastvorrichtungen, wenn sich kein Blatt zwischen den Abtastwalzen befindet, von dem verarbeiteten Ausgang, wenn sich ein Blatt zwischen den Walzen befindet. Auch diese bekannte Vorrichtung befaßt sich nicht mit dem Problem der Unterscheidung zwischen einer Mehrfachnote und einer Einzelnote mit lokal erhöhter Dicke.

Es ist eine Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zum Erfassen einer Nehrfachnote zu schaffen, welche Vorrichtung von einfacher Bauart ist, die keine kritische Einstellung erfordert und die zwischen einer Mehrfachnote und einer Einzelnote mit lokal erhöhter Dicke unterscheiden kann.

Gemäß der Erfindung wird eine Vorrichtung zum Erfassen des Durchlaufs übereinanderliegender Blätter entlang eines Förderweges geschaffen, mit ersten und zweiten zusammenwirkenden Walzen, wobei die erste Walze eine feste Rotationsachse, Mittel zur Förderung von Blättern entlang des Förderweges zwischen den Walzen und Mittel zu einer derartigen Befestigung der zweiten Walze aufweist, daß ihre Achse bezüglich der ersten Walze beweglich und sie gegenüber der ersten Walze vorspannbar ist, damit die zweite Walze unter Ansprechen auf ein zwischen der ersten und zweiten Walze hindurchlaufendes Einzel oder Mehrfachblatt von der ersten Walze weg bewegbar ist, wobei die Vorrichtung gekennzeichnet ist durch zu der zweiten Walze gehörige Spannungserzeugungsmittel, die angeordnet sind, um eine Ausgangsspannung zu erzeugen, die linear zu einer Bewegung der Achse der zweiten Walze auf die Achse der ersten Walze hin oder von ihr weg variiert, Schaltmittel zum Speichern einer einen Mindestwert der Ausgangsspannung während eines vollständigen Umlaufs einer der Walzen darstellenden Referenzspannung, wenn kein Blatt zwischen der ersten und zweiten Walze hindurchläuft, wobei der Durchmesser der einen Walze gleich oder größer als der Durchmesser der anderen Walze ist, ein. Subtraktionsvorrichtung zum Subtrahieren der Referenzspannung von der Ausgangsspannung, wenn ein Einzel- oder Mehrfachblatt zwischen der ersten und zweiten Walze hindurchläuft, um einen die Dicke des Einzel- oder Mehrfachblattes darstellenden Differenzwert zu erzeugen, und eine Datenverarbeitungsvorrichtung, die mit der Subtraktionsvorrichtung zur Erzeugung einer Anzeige gekoppelt ist, daß ein Mehrfachblatt zwischen der ersten und zweiten Walze hindurchgelaufen ist, wenn der Differenzwert fortwährend einen. vorbestimmten Wert überschreitet während einer Zeitspanne, die zumindest einem vorbestimmten Verhältnis eines vollständigen Umlaufs einer der Walzen entspricht.

Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nun beispielhaft unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben, in denen:

Fig. 1 eine Vorderansicht eines in einer erfindungsgemäßen Nehrfachnoten- Erfassungsvorrichtung verwendeten Notenabtastmechanismus ist;

Fig. 2 eine Seitenansicht in teilweiser Schnittdarstellung des Notenabtastmechanismus gemäß Fig. 1 entlang der Linie 2-2 in Fig. 1 ist;

Fig. 3 eine schematische Teilansicht eines den Notenabtastmechanisius der Fig. 1 und 2 umfassenden Bargeldauszahlungsmechanismus ist;

Fig. 4A und 4B zusammen ein Schaltdiagramm von Einrichtungen zur Erzeugung einer Referenzspannung und eines Differenzwertes bilden, der die Dicke einer abgetasteten Note darstellt; und

Fig. 5 ein Blockschaltdiagramm der Mehrfachnoten-Erfassungsvorrichtung und zugeordneter Teile des Bargeldauszahlungsmechanismus ist.

Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 und 2 umfaßt ein Notenabtastmechanismus 10 einer erfindungsgemäßen Mehrfachnoten- Erfassungsvorrichtung eine Stahlwalze 12 mit fester Rotationsachse und eine damit zusammenwirkende Stahlwalze 14 mit beweglicher Rotationsachse, wobei der Durchmesser der Walze 12 genau zweimal so groß wie derjenige der Walze 14 ist. Wie später erläutert werden wird, ist die Walze 14 in federnden Eingriff mit der Walze 12 gespannt, und Geldscheine 16 (siehe Fig. 3) werden im Betrieb zwischen den Walzen 12 und 14 hindurchgeführt, wobei sich die Längenausdehnung jedes Scheins 16 parallel zur Achse der Walze 12 erstreckt.

Die Walze 12 ist auf einer Antriebswelle 18 befestigt, die sich zwischen einem Paar Seitenrahmenelementen 20 und 22 erstreckt und drehbar bezüglich dieser Elemente gelagert ist, und die Walze 14 ist drehbar auf einer starren Stange 24 befestigt, die sich parallel zur Antriebswelle 18 erstreckt, wenn kein Geldschein 16 zwischen den Walzen 12 und 14 vorhanden ist. Die Walze 14 wird im Betrieb aufgrund ihres federnden Eingriffs mit der Walze 12 oder eines zwischen den Walzen 12 und 14 hindurchlaufenden Scheines in Drehbewegung versetzt. Das rechte Ende (unter Bezugnahme auf Fig. 1) der Stange 24 ist mittels einer Schraube 26 an einer schmalen Kunststoffplatte 28 befestigt, die im allgemeinen parallel zum Seitenrahmenelement 22 angeordnet ist. Die Enden der Platte 28 sind mittels Bolzen 30 an dem Element 22 befestigt, und die Platte 28 ist durch Abstandshalterelemente 32 von der Innenfläche des Elements 22 beabstandet.

Ein Steckkontaktelement 34 ist schwenbbar an einem Stehbolzen 36 montiert, der an der Innenfläche des Seitenrahmenelementes 20 befestigt ist. Das von der Platte 28 entfernte Ende der Stange 24 ist von dem Verbindungselement 34 abgestützt, wobei dieses Ende festsitzend durch eine kreisförmige Öffnung 38 gesteckt ist, die in dem Verbindungselement 34 über dem Bolzen 36 ausgebildet ist. Das Verbindungselement 34 ist mit einem sich vertikal erstreckenden Anker 40 eines linear variablen Differentialtransformators (LVDT) 42 durch einen Arm 44 verbunden, der einstückig mit dem Verbindungselement 34 ausgebildet ist und sich davon weg in einer im allgemeinen horizontalen Richtung erstreckt. Der LVDT 42 ist auf einer am Seitenrahmenelement 20 befestigten Klammer 46 montiert, und das freie Ende des Arms 44 ist mittels einer Feder 48 an einem an dem Element 20 befestigten Stehbolzen 50 befestigt, wobei die Feder 48 dazu dient, die aus dem Verbindungselement 34 und dem Arm 44 bestehende Baugruppe in Gegenuhrzeigerrichtung (unter Bezugnahme auf Fig. 2) um den Bolzen 36 zu beaufschlagen. Die Platte 28 weist eine gewisse Eigenflexibilität auf, und aufgrund dieser Flexibilität ist die Stange 24 in gewissem Grad um einen Punkt schwenkbar, der sich im wesentlichen im Mittelpunkt der Platte 28 befindet. Normalerweise wird die Walze 14 unter dem Druck der Feder 48 mit der Walze 12 in Eingriff gebracht. Laufen eine oder mehrere Banknoten zwischen den Walzen 12 und 14 hindurch, führt dies eine Schwenkbewegung der Stange 24 in eine solche Richtung herbei, daß das linke Ende (unter Bezugnahme auf Fig. 1) der Stange 24 von der Antriebswelle 18 weg bewegt wird. Diese Schwenkbewegung der Stange 24 führt eine Schwenkbewegung des Verbindungselementes 34 im Uhrzeigersinn (unter Bezugnahme auf Fig. 2) um den Bolzen 36 gegen die Spannung der Feder 48 herbei, und diese Bewegung des Verbindungselementes 34 wiederum führt eine Abwärtsbewegung des Ankers 40 des LVDT 42 mittels des Arms 44 herbei. Sobald die Banknote oder Banknoten den Klemmpunkt der Walzen 12 und 14 passiert haben, stellt die Feder 48 die Stange 24 wieder auf ihre Ausgangsposition zurück, in der die Walze 14 mit der Walze 12 in Eingriff ist und bewegt auch den Anker 40 über den Arm 44 in einer Aufwärtsrichtung zurück in die Ruhestellung. Es ist ersichtlich, daß es die Art der Führung des Ankers 40 in dem Gehäuse 51 des LVDT 42 erlaubt, die Winkelbewegung des Arms 44 über den geringen Grad der im Betrieb auftretenden Schwenkbewegung der Stange 24 in eine Auf- und Abbewegung des Ankers 40 zu übersetzen.

Die Bewegung der Banknoten in einer Aufwärtsrichtung zwischen den Walzen 12 und 14 wird mittels eines Paares zusammenwirkender Gummi-Andrückwalzen 52 und 53 herbeigeführt, die auf Wellen 54 montiert sind, wobei sich die Wellen 54 zwischen den Seitenrahmenelementen 20 und 22 erstrecken und diesbezüglich drehbar befestigt sind. Die Andrückwalzen 52 und 53 und die Antriebswelle 18 für die Walze 12 werden über Übertragungsmittel (nicht gezeigt) von einem Elektromotor 56 (Fig. 5) angetrieben. Wie in Fig. 1 und 2 gezeigt, sind die Andrückwalzen 52 unter den Walzen 12 und 14 angebracht, und die Andrückwalzen 53 sind über den Walzen 12 und 14 angebracht.

Eine Taktscheibe 58 ist am Ende der Antriebswelle 18 befestigt und ragt über das Seitenrahmenelement 22 hinaus, und die Scheibe 58 trägt eine Reihe von 36 sich radial erstreckenden, um die Achse der Welle 18 gleichmäßig beabstandeten Schwarzzonen (nicht gezeigt), wobei jedes aufeinanderfolgende Paar von Schwarzzonen durch eine Hellzone getrennt wird, die dieselbe Winkelbreite wie die Schwarzzonen hat. Die Scheibe 58 wirkt mit einem optischen Sensor 60 zusammen, der auf dem Seitenrahmenelement 22 befestigt ist, und im Betrieb erzeugt der Sensor 60 unter Ansprechen auf das Abtasten der von der Scheibe 58 getragenen Zeichen eine Reihe von Taktimpulsen. Ein weiterer optischer Sensor 62 (Fig. 2) ist angeordnet, um den Eintritt einer Banknote in den Klemmpunkt der Walzen 12 und 14 abzutasten, und der Sensor 62 ist auf einer am Seitenrahmenelement 20 befestigten Klammer (nicht gezeigt) montiert.

Es wird nun auf Fig. 3 Bezug genommen, in der sich der Notenabtastmechanismus 10 in einem Bargeldausgabemechanismus 66 einer ATM befindet. Der Bargeldausgabemechanismus 66 umfaßt eine Geldscheinkassette 68, die angeordnet ist, um einen Stapel Banknoten 16 desselben vorbestimmten Nennwertes zu enthalten, wobei entsprechend lange Ränder davon auf der Bodenfläche 69 der Kassette 68 ruhen. Der Kassette 68 ist ein Greifmechanismus 70 zugeordnet. Sollen im Verlauf eines Bargeldauszahlungsvorganges eine oder mehrere Banknoten 16 aus der Kassette 68 entnommen werden, wird der Greifmechanismus 70 in Uhrzeigerrichtung verschwenkt, um den unteren Abschnitt des ersten Scheines 16 in dem Stapel aus der Kassette 68 heraus und in eine Position zu ziehen, in der der vorlaufende Rand dieus Scheines zwischen die äußere Krümmung der Greifwalzeneinrichtung 72 mit D-förmigem Querschnitt und dem äußeren Umfang der damit zusammenwirkenden Walzeneinrichtung 74 eingeklemmt wird. Der erste Schein wird von den Walzeneinrichtungen 72 und 74 aus der Kassette 68 herausgefördert und durch eine Walze 78 und Führungsmittel 80 entlang einem Förderpfad 76 geführt, bis der vorlaufende Rand des Scheines von den Andrückwalzen 52 erfaßt wird.

Jede aus der Kassette 68 herausgezogene Banknote 16 wird von den Andrückwalzen 52 dem Klemmpunkt der Walzen 12 und 14 zugeführt, und nach Passieren der Walzen 12 und 14 wird die Note 16 im Normalbetrieb von den Andrückwalzen 53 einem herkömmlichen Auffangrad 82 zugeführt, das so angeordnet ist, daß es sich im Betrieb fortwährend in Gegenuhrzeigerrichtung dreht. Das Auffangrad 82 umfaßt eine Vielzahl von Stapelplatten 84, die in paralleler Beziehung entlang der Auffangradachse 86 beabstandet sind und wobei jede Stapelplatte 84 eine Reihe gekrümmter Zinken 88 umfaßt. Dem Auffangrad 82 ist eine Abstreiferplatte 90 in kammartiger Ausführungsform zugeordnet, und die Zinken 88 jeder Stapelplatte 84 sind so angeordnet, daß sie zwischen den angrenzenden Zähnen der Abstreiferplatte 90 hindurchgreifen. Im Betrieb gelangt jede Banknote 16, die durch Andrückwalzen 53 dem Auffangrad 82 zugeführt wird, zwischen angrenzende Zinken 88 der Stapelplatten 84, wie in Fig. 3 gezeigt, wird teilweise um die Achse des Auffangrades 82 befördert, durch die Abstreiferplatte 90 von dem Auffangrad 82 abgestreift und gegen einen normalerweise ortsfesten Riemen 92 gestapelt, wobei ein langer Rand der Note 16 an der Abstreiferplatte 90 anliegt. Wenn ein Bündel Geldscheine 16' (oder auch nur ein einziger Schein), der als Antwort auf eine Bargeldabhebungsforderung an einen Benutzer der ATM ausgezahlt werden soll, auf dem Riemen 92 gestapelt ist, wird der Riemen 92 von einem separaten Motor 93 angetrieben, um das Bündel Geldscheine 16' zu einem Bargeldausgabeschlitz hin zu transportieren (nicht gezeigt).

Ein auf einer Welle 96 befestigtes Ablenkgatter 94 ist über dem Notenabtastmechanismus 10 in Verbindung mit Andrückwalzen 53 befestigt. Ein Ende eines Armes 98 ist an der Welle 96 befestigt, das andere Ende des Armes 98 schwenkbar an einen Anker 100 gekoppelt, der mit einer Magnetspule 102 verbunden ist. Wie später erläutert werden wird, ist die Magnetspule 102 angeordnet, um unter Ansprechen auf die Mehrfachnoten- Erfassungsvorrichtung erregt zu werden, wenn diese entdeckt, daß eine Mehrfachnote den Notenabtastmechanismus 10 passiert hat. Die Anordnung ist derart, daß bei nicht-erregtem Zustand der Magnetspule 102 das Ablenkgatter 94 in der in Fig. 3 mit durchgezogenen Linien dargestellten Position ist, weg vom Förderpfad 76 für Banknoten 16 von der Führungswalze 78 zum Auffangrad 82. Wird die Nagnetspule 102 erregt, veranlaßt der Anker 100, daß das Ablenkgatter 94 über den Arm 98 und die Welle 96 im Uhrzeigersinn in die Position verschwenkt wird, die in Fig. 3 in Strichlinien dargestellt ist, wobei das Ablenkgatter 94 auf dem Förderpfad 76 positioniert ist. In dieser letztgenannten Position dient das Ablenkgatter 94 dazu, Mehrfachnoten zu Andrückwalzen 104 zu leiten, die die Noten einem Ausmusterungsbehälter 106 zuführen, in den hinein sie durch einen Schlitz 108 abgelegt werden.

Zusätzlich zu dem optischen Sensor 62, der angeordnet ist, um den Eintritt einer Banknote 16 in den Klemmpunkt der Walzen 12 und 14 abzutasten, umfaßt der Bargeldausgaemmechnismus 66 auch einen optischen Sensor 110, der zur Abtastung angeordnet ist, wenn ein Geldschein 16 vom Greifmechanismus 70 und zugeordneten Walzeneinrichtungen 72 und 74 aus der Kassette 68 herausgezogen worden ist.

Es wird nun auf Fig. 4A Bezug genommen, in der der LVDT 42 an einen LVDT-Signal-Aufbereiter 112 angeschlossen ist, wie beispielsweise den von der Firma Mullard Limited, London, erhältlichen Typ NE 5521. Wie bekannt ist, weist der Signal- Aufbereiter 112 eine integrierte Schaltung mit einem amplitudenfesten Sinuswellen-Oszillator mit geringer Verzerrung auf und mit programmierbarer Frequenz für die Beaufschlagung der Primärspannspule des LVDT 42, einem Synchron-Demodulator zum Umwandeln der LVDT-Ausgangsamplitude und -phase zur Informationsgewinnung und einem Ausgangsverstärker zur Verstärkung und Filterung des demodulierten Signals. Ein Kondensator 114 und ein Widerstand 116 stellen die Modulationsfrequenz der Primärspule des LVDT 42 auf 14 KHz ein. Der Ausgang des Signal-Aufbereiteres 112 erscheint auf einer Ausgangsleitung 118, und der Demodulatorausgang des Signal- Aufbereiters 112 ist über einen Tiefbandfilter mit Kondensatoren 120 und 122 und Widerständen 124 und 126, die wie in Fig. 4A gezeigt verbunden sind, an die Ausgangsleitung 118 angeschlossen, und der Verstärkungsgrad des Ausgangs des Signal- Aufbereiters 112 wird von Widerständen 128 und 130 festgelegt. In der beschriebenen Ausführung reicht die auf der Leitung 118 auftretende Ausgangsspannung von +5 Volt bis -5 Volt, wenn sich der Anker 40 von seiner höchsten in die niedrigste Stellung in den LVDT 42 bewegt. Die Ausgangsleitung 118 des Signal- Aufbereiters 112 ist über einen Widerstand 134 an den Negativanschluß eines Differentialverstärkers 132 angeschlossen, und dieser Anschluß ist über einen Widerstand 136 an die Ausgangsleitung 138 des Verstärkers 132 angeschlossen. Der positive Anschluß des Verstärkers 132 ist über einen Widerstand 140 an Masse und über einen Widerstand 142 an eine Stromquelle mit +7,5 Volt angeschlossen. Der Differentialverstärker 132 dient dazu, die Ausgangsleistung von +5 Volt bis -5 Volt des Signal-Aufbereiters 112 in einen Ausschlag von 0 bis +10 Volt auf der Leitung 138 umzuwandeln. Die Leitung 138 ist über einen Widerstände 141 und 143 umfassenden Spannungsteiler und einen einen Widerstand 144 umfassenden RC-Filter sowie einen Kondensator 146 an den positiven Anschluß eines Rechenverstärkers 148 angeschlossen, dessen negativer Anschluß an die Ausgangsleitung 150 des Verstärkers 148 angeschlossen ist. Der Spannungsteiler 141, 143 dient dazu, die Ausgangsschwingung des Verstärkers 132 auf einen Ausschlag von 0 bis +5 Volt zu begrenzen, und die Kombination des RC-Filters 144, 146 mit dem Rechenverstärker 148 dient als Tiefbandfilter, um die Auswirkung der niederfrequenten mechanischen Schwingungen des LVDT-Ankers 40 zu unterdrücken, die durch die Rückstellfeder 48 (Fig. 1 und 2) ausgelöst werden. Es ist daher ersichtlich, daß es sich bei dem auf der Leitung 150 auftretenden Signal um eine Gleichspannung zwischen 0 und +5 Volt handelt, die linear zur Bewegung des Ankers 40 in und aus dem LVDT 42 variiert und deshalb auch linear zur Winkelbewegung der Achse der Walze 14 zu und von der Achse der Walze 12 variiert (Fig. 1 bis 3).

Es wird nun auf Fig. 4B Bezug genommen, in der die Leitung 150 über einen Knoten 152 an den Eingang eines konventionellen Abtast- und Halteschaltkreises 154 angeschlossen ist, dessen Ausgangsklemme an eine Leitung 156 angeschlossen ist und eine seiner Steuerklemmen an eine Leitung 158 angeschlossen ist. Unter Ansprechen auf einen auf seine Steuerklemme auf der Leitung 158 angelegten Hochpegelimpuls arbeitet der Abtast- und Halteschaltkreis 154 in altbekannter Weise und speichert den an seiner Eingangsklemme auftretenden Spannungspegel an seiner Ausgangsklemme. Die Leitung 156 ist über einen Widerstand 160 an die positive Eingangsklemme eines Differentialverstärkers 162 angeschlossen, und der Knoten 152 ist über einen Widerstand 164 an die negative Eingangsklemme des Differentialverstärkers 162 angeschlossen. Die negative und die positive Eingangsklemme des Differentialverstärkers 162 sind entsprechend über Widerstände 166 und 168 an Masse und eine Ausgangsleitung 170 angeschlossen, die an den Ausgang des Differentialverstärkers 162 angeschlossen ist.

Die Ausgangsleitung 170 ist an einen ersten Eingang eines Analog-zu-Digital-(A/D)-Wandlers 172 angeschlossen, der dazu dient, die auf der Leitung 170 auftretende Spannung in ein 8- Bit-Digitalwort umzuwandeln, dessen Bits entsprechend auf den Ausgangsleitungen 174 des A/D-Wandlers 172 erscheinen. An den A/D-Wandler 172 ist eine Steuerleitung 176 angeschlossen, und der Betrieb des Wandlers 172 wird durch ein an die Leitung 176 angelegtes Steuersignal

gesteuert. Unter Ansprechen auf das ca. 50 us lang auftretende niedrige Signal

findet eine Analog-zu-Digital-Umwandlung statt. Die Ausgangsleitungen 174 sind an einen Mikroprozessor 178 angeschlossen, wie beispielsweise einen Mikroprozessor 8049, erhältlich von Intel Corporation, wobei der Mikroprozessor 178 auf eine später noch zu beschreibende Weise zur Verarbeitung der Informationen angeordnet ist, die auf den Leitungen 174 erscheinen.

Der Abtast- und Halteschaltkreis 154 ist mit einen Minima- Detektorkreis 180 verbunden, der einen Spannungsvergleicher 182, einen Summierverstärker 184, erste und zweite integrierte Flip- Flop-Schaltungen 186 und 188 des Typs 74 LS 123 und ein negatives Logik-ODER-Gatter 190 umfaßt. Der Ausgang des Summierverstärkers 184 ist an eine erste (Y) Eingangsklemme des Spannungsvergleichers 182 angeschlossen, und die Eingangsklemmen des Summierverstärkers 184 sind entsprechend an den Knoten 152 und eine Spannungsquelle mit +50 mV angeschlossen. Eine zweite Eingangsklemme (X) des Vergleichers 182 ist an die Ausgangsleitung 156 angeschlossen, die an den Ausgang des Abtast- und Halteschaltkreises 154 angeschlossen ist. Fällt der an der Y-Klemme des Vergleichers 182 auftretende Spannungspegel unter den am Ausgang des Abtast- und Halteschaltkreises 154 gespeicherten und an die X-Klemme des Vergleichers 182 angelegten Spannungspegel ab, dann geht der Ausgang des Vergleichers 182 von einem hohen Pegel auf einen niedrigen Pegel über. Da eine der Klemmen des Summierverstärkers 184 an eine Stromquelle mit +50 mV angeschlossen ist, muß die vom LVDT 42 abgeleitete und auf der Leitung 150 erscheinende Spannung um mehr als 50 mV unter den am Ausgang des Abtast- und Halteschaltkreises 154 gespeicherten Pegel abfallen, bevor der Ausgang des Vergleichers 182 von einem hohen Pegel auf einen niedrigen Pegel übergeht.

Der Ausgang des Vergleichers 182 ist an eine Leitung 192 angeschlossen, die über einen Widerstand 194 an eine Spannungsquelle mit +5 V angeschlossen ist und ist auch an eine erste Eingangsklemme der Flip-Flop-Schaltung 186 angeschlossen. Eine zweite Eingangsklemme der Flip-Flop-Schaltung 186 ist an eine Leitung 196 angeschlossen, eine dritte Eingangsklemme ist an eine Spannungsquelle von +5 V angeschlossen und vierte und fünfte Eingangsklemmen sind über einen Kondensator 198 miteinander verbunden, wobei die vierte Eingangsklemme zusätzlich über einen Widerstand 200 an eine Spannungsquelle von +5 V angeschlossen ist. Geht das Signal auf der Leitung 192 von einem hohen Pegel auf einen niedrigen Pegel über, erzeugt die Flip-Flop-Schaltung 186 unter der Voraussetzung, daß ein Niedrigpegelsignal

auf der Leitung 196 vorhanden ist, einen Niedrigpegelimpuls von 50 us auf einer Leitung 202, die an den Ausgang der Flip-Flop-Schaltung 186 angeschlossen ist. Die Werte des Kondensators 198 und des Widerstands 200 bestimmen die Breite des Impulses, der auf der Leitung 202 erzeugt wird. Die Leitung 202 ist an einen Eingang des ODER-Gatters 190 angeschlossen, und ein zweiter Eingang des ODER-Gatters 190 ist an eine Leitung 204 angeschlossen, die an den Ausgang der Flip- Flop-Schaltung 188 angeschlossen ist. Eine erste Eingangsklemme der Flip-Flop-Schaltung 188 ist an die Leitung 196 angeschlossen, zweite und dritte Eingangsklemmen sind an eine Spannungsquelle mit +5 V angeschlossen und vierte und fünfte Eingangsklemmen sind über einen Kondensator 206 miteinander verbunden, wobei die vierte Eingangsklemme zusätzlich über eihen Widerstand 208 an eine Spannungsquelle von +5 V angeschlossen ist. Bei Erscheinen des Niedrigpegelsignals

auf der Leitung 196 veranlaßt die Flip-Flop-Schaltung 188 einen auf der Leitung 204 zu erzeugenden Hochpegelimpuls von 50 us, wobei die Werte des Kondensators 206 und des Widerstandes 208 die Breite dieses Impulses bestimmen. Der Ausgang des ODER-Gatters 190 ist an die Steuerleitung 158 angeschlossen, die an die Steuerklemme des Abtast- und Halteschaltkreises 154 angschlossen ist. Veranlaßt die Flip-Flop-Schaltung 186 einen auf Leitung 202 zu erzeugenden Niedrigpegelimpuls oder veranlaßt die Flip-Flop- Schaltung 188 einen auf Leitung 204 zu erzeugenden Niedrigpegelimpuls, dann erscheint ein Hochpegelimpuls am Ausgang des ODER-Gatters 190 auf Leitung 158 und dieser letztgenannte Impuls veranlaßt den Abtast- und Halteschaltkreis 154, den auf der Leitung 150 auftretenden Spannungspegel an seinem Ausgang zu speichern.

Es wird nun der Betrieb der Mehrfachnoten-Erfassungsvorrichtung und der zugeordneten Teile des Bargeldausgabemechanismus 66 beschrieben, wobei zusätzlich auf Fig. 5 Bezug genommen wird. Dieser Betrieb wird vom Mikroprozessor 178 gesteuert, der über einen 8-Bit-Bus 210 an den Haupt-ATM-Prozessor 212 angeschlossen ist. Fordert der Haupt-ATM-Prozessor 212 als Antwort auf eine Bargeldabhebungsforderung des Benutzers der ATM von dem Bargeldausgabemechanismus 66 die Ausgabe einer bestimmten Anzahl von Banknoten aus der Geldscheinkassette 68 (Fig. 3), speichert der Mikroprozessor 178 diese Zahl auf einem internen Speicherplatz 214. Der Mikroprozessor 178 schaltet daraufhin den Motor 56 ein, indem er ein Steuersignal

auf Leitung 216 auf niedrig setzt. Es ist ersichtlich, daß der Motor 56 den Betrieb der Antriebswelle 18, der Andrückwalzen 52, 53 und 104, der zusammenwirkenden Walzeneinrichtungen 72, 74, der Walze 78 und des Auffangrades 82 steuert.

Der Mikroprozessor 178 veranlaßt dann den Abtast- und Halteschaltkreis 154 und den Minima-Detektorkreis 180, am Ausgang des Abtast- und Halteschaltkreises 154 eine Referenzspannung zu speichern, die den Mindestspannungswert darstellt, der während eines vollständigen Umlaufs der Walze 12 mit fester Achse auftritt, wenn sich keine Scheine zwischen den Walzen 12 und 14 befinden.

Dieser Arbeitsgang wird vom Mikroprozessor 178 in Gang gesetzt, der auf der Leitung 196 das Niedrigpegelsignal

erzeugt, dessen Dauer einem vollständigen Umlauf der Walze 12 entspricht. Der Mikroprozessor 178 umfaßt einen Zähler 218, und der Mikroprozessor 178 bestimmt die Dauer des Signals

durch Zählen der von dem Taktscheibensensor 60 über eine Leitung 220 an den Mikroprozessor 178 angelegten Taktimpulse. Unter Ansprechen auf das an die Flip-Flop-Schaltung 188 angelegte Signal

tritt am Ausgang des ODER-Gatters 190 ein Hochpegelimpuls auf und wird über die Leitung 158 an die Steuerklemme des Abtast- und Halteschaltkreises 154 angelegt, wodurch er den Abtast- und Halteschaltkreis 154 veranlaßt, den daraufhin auf der Leitung 150 auftretenden Spannungspegel an seinem Ausgang zu speichern. Die am Ausgang des Abtast- und Halteschaltkreises 154 gespeicherte Spannung wird über die Leitung 156 an die Eingangsklemme X des Spannungsvergleichers 182 angelegt, und vom Vergleicher 182 wird diese Spannung mit der vom Summierverstärker 184 an seine Eingangsklemme y angelegten Spannung verglichen. Die zuletzt genannte Spannung ist gleich der auf der Leitung 150 auftretenden Spannung plus 50 mV. Fällt die an die Y-Klemme des Vergleichers 182 angelegte Spannung unter die an die X-Klemme des Vergleichers 182 angelegte Spannung ab, z. B. weil die Berührungslinie zwischen den Walzen 12 und 14 von einem schmutzigen Bereich auf einen sauberen oder weniger schmutzigen Bereich auf einer oder beiden Walzen 12 oder 14 wechselt, dann geht der Ausgang des Vergleichers 182 von einem hohen Zustand auf einen niedrigen Zustand über. Unter der Voraussetzung, daß das niedrige Signal

auch bei einer derartigen Änderung des Ausgangs des Vergleichers 182 noch auf der Leitung 196 vorhanden ist, veranlaßt die Flip-Flop-Schaltung 186 die Erzeugung eines Niedrigpegelimpulses auf der Leitung 202, die wiederum veranlaßt, daß über die Leitung 158 ein Hochpegelimpuls an die Steuerkleime des Abtast- und Halteschaltkreises 154 angelegt wird. Dieser letztgenannte Impuls dient zur erneuten Öffnung des Abtast- und Halteschaltkreises 154, so daß der Schaltkreis 154 veranlaßt wird, den nunmehr auf der Leitung 150 auftretenden Spannungspegel an seinem Ausgang zu speichern. Da der Spannungspegel an der Eingangsklemme Y des Vergleichers 182 nun nicht mehr niedriger ist als der Spannungspegel an der Eingangsklemme X des Vergleichers 182, kehrt der Ausgang des Vergleichers 182 zum hohen Zustand zurück. Wenn der Spannungspegel auf der Leitung 150 weiterhin abfallen sollte (um mehr als 50 mV), während sich das niedrige Signal

auf der Leitung 196 befindet, findet nochmals eine erneute Öffnung des Abtast- und Halteschaltkreises 154 statt, was zu dem noch weiter reduzierten Pegel der auf der Leitung 150 auftretenden Spannung führt, die am Ausgang des Abtast- und Halteschaltkreises 154 gespeichert wird. Sobald die Walze 12 nach Beginn des Signals

einen kompletten Umlauf beendet hat, wird das Signal auf der Leitung 196 auf hoch gesetzt und verhindert so jede weitere erneute Öffnung des Abtast- und Halteschaltkreises 154. Es ist ersichtlich, daß der am Ausgang des Abtast- und Halteschaltkreises 154 bei Vollendung des kompletten Umlaufs gespeicherte Spannungspegel den Mindestspannungswert darstellt, der während des kompletten Umlaufs auf der Leitung 150 auftritt. Das Signal auf der Leitung 196 bleibt während des übrigen Bargeldausgabevorgangs hoch, in dessen Verlauf die geforderte Anzahl von Scheinen 16 vom Greifmechanismus 70 zur Ausgabe an den Benutzer der ATM aus der Kassette 68 entnommen wird.

Die oben beschriebene Schaltungsanordnung ist so ausgelegt, daß der Spannungspegel auf der Leitung 150 um ungefähr 1 Volt ansteigt, wenn eine Banknote 16 zwischen den Walzen 12 und 14 hindurchläuft. Die Einbeziehung des Summierverstärkers 184 in den Minima-Detektorkreis 180 sorgt für einen zuverlässigeren Betrieb der Schaltung 180, da durch den Anschluß eines Eingangs des Summierverstärkers 184 an die Spannungsquelle von +50 mV gewährleistet wird, daß der Spannungspegel an der Eingangsklemme Y des Spannungsvergleichers 182 über den Spannungspegel an der Eingangskleiie X des Vergleichers 182 ansteigt, wenn der Abtast- und Halteschaltkreis 154 geöffnet wird und dadurch sichergestellt wird, daß der Ausgang des Vergleichers 182 zum hohen Zustand zurückkehrt. Die vom Summerverstärker 184 eingebrachte Spannungsabweichung um 50 mV ist unbedeutend, verglichen mit der Änderung des Spannungspegels um 1 Volt pro Schein auf der Leitung 150, und sie ist geringer als eine typische Spannungsabweichung, die durch Schmutz auf den Walzen 12 und 14 verursacht wird.

Sobald, wie eben beschrieben, ein Referenzspannungswert am Ausgang des Abtast- und Halteschaltkreises 154 (d. h. auf Leitung 156) festgesetzt ist, wird die benötigte Anzahl Banknoten 16 vom Greifmechanismus 70 aufgenommen. Dieser Aufnahmebetrieb wird vom Mikroprozessor 178 gestartet, der über eine Leitung 222 ein niedriges Signal

an den Greifmechanismus 70 anlegt, wodurch der Greifmechanismus 70 bei ordnungsgemäßem Betrieb dazu veranlaßt wird, der Geldscheinkassette 68 die benötigte Anzahl Banknoten 16 eine nach der anderen zu entnehmen. Jeder aufgenommene Schein (der eine Mehrfachnote sein kann, wenn der Greifmechanismus 70 nicht ordnungsgemäß arbeitet) wird vom Sensor 110 erfaßt, der über eine Leitung 224 ein Signal an den Mikroprozessor 178 sendet und dem Mikroprozessor 178 mitteilt, daß ein Schein aufgenommen wurde.

Die aufgenommene Banknote 16 wird von den zusammenwirkenden Walzeneinrichtungen 72, 74 (Fig. 3) entlang des Förderpfades 76 zu den Andrückwalzen 52 gefördert, und nach Passieren der Andrückwalzen 52 wird der vorauslaufende Rand des aufgenommenen Scheins 16 von dem Sensor 62 erfaßt, wenn er in den Klemmpunkt der Walzen 12 und 14 eintritt. Daraufhin sendet der Sensor 62 über eine Leitung 226 ein Signal an den Mikroprozessor 178 und teilt dem Mikroprozessor 178 mit, daß eine Banknote 16 in den Klemmpunkt eintritt. Es ist an diesem Punkt zu beachten, daß die momentan auf der Leitung 150 auftretende Spannung an die negative Eingangsklemme des Differentialverstärkers 162 angelegt wird, während die auf der Leitung 156 auftretende gespeicherte Referenzspannung an die positive Eingangsklemme des Differentialverstärkers 162 angelegt wird. Sobald der aufgenommene Schein in den Klemmpunkt der Walzen 12 und 14 eintritt, steigt die Spannung auf der Leitung 150 an, und der Ausgang des Differentialverstärkers 162 ist gleich der Spannung auf der Leitung 150 abzüglich der Referenzspannung auf der Leitung 156, wobei der vom Ausgang des Differentialverstärkers 162 dargestellte Differenzwert proportional zur Dicke des aufgenommenen Scheins 16 ist. Dieser Differenzwert wird über die Leitung 170 an den A/D-Wandler 172 angelegt. Der Mikroprozessor 178 speichert in einer Datentabelle auf einem Speicherplatz 228 eine Reihe von 8-Bit-Digital- Wörtern, die die Maximaldicken der verschiedenen Banknotenarten darstellen, mit denen der Bargeldausgabemechanismus 66 zu tun hat. Erhält der Mikroprozessor 178 durch ein Signal über die Leitung 226 die Mitteilung, daß eine Banknote 16 in den Klemmpunkt der Walzen 12 und 14 eingetreten ist, veranlaßt der Mikroprozessor 178, daß für jeden Übergang zwischen Schwarz- und Hellzonen auf der vom Sensor 60 abgetasteten Taktscheibe 58 ein Niedrigpegelimpuls

mit einer Dauer von 50 us auf der Leitung 176 erzeugt wird. Auf diese Weise werden pro komplettem Umlauf der Walze 12 72 gleich beabstandete Niedrigpegelimpulse

erzeugt, und jeder dieser-Impulse wird über die Leitung 176 an den A/D-Wandler 172 angelegt. Für jeden von ihm empfangenen

-Impuls überträgt der A/D-Wandler 172 über die Leitungen 174 ein den Ausgang des Differentialverstärkers 162 darstellendes 8-Bit-Digitalwort an den Mikroprozessor 178. Der Mikroprozessor 178 vergleicht jedes der von ihm über die Leitungen 174 empfangenen Wörter mit dem auf Speicherplatz 228 gespeicherten 8-Bit-Digital-Wort, das die Maximaldicke für die soeben aufgenommene Banknote darstellt, und der Mikroprozessor 178 liefert eine Anzeige, daß eine Mehrfachnote aufgenommen wurde, wenn die von mindestens 12 aufeinanderfolgenden, über die Leitungen 174 empfangenen Wörtern dargestellten Werte den Wert des gerade erwähnten Wortes überschreiten, das auf dem Speicherplatz 228 gespeichert ist; diese Anzeige wird von einem Niedrigpegelsignal

auf einer an die Magnetspule 102 angeschlossenen Leitung 230 erzeugt. Mit anderen Worten erzeugt der Mikroprozessor 178 unter Beachtung der Tatsache, daß für einen vollständigen Umlauf der Walze 12 72 Niedrigpegelimpulse

erzeugt werden, ein Niedrigpegelsignal

, wenn der vom Ausgang des Differentialverstärkers 162 dargestellte Differenzwert den maximalen Dickenwert des jeweiligen Banknotentyps, wie auf Speicherplatz 228 gespeichert, zumindest über einen vorbestimmten Abschnitt (1/6) eines vollständigen Umlaufs der Walze 12 fortwährend überschreitet. Bei der vorliegenden Ausführungsform hat die Walze 12 einen Umfang von 90 mm, und daher werden Messungen der Dicke eines zwischen den Walzen 12 und 14 hindurchlaufenden Scheins 16 in Intervallen von 1,25 mm vorgenommen.

Liefert der Mikroprozessor 178 keine Anzeige, daß im Verlauf des Aufnahmevorgangs eine Mehrfachnote aufgenommen wurde, bedeutet dies, daß eine Einzelnote 16 vom Greifmechanismus 70 der Geldscheinkassette 68 ordnungsgemäß entnommen wurde und dieser Schein 16 vom Notenabtastmechanismus 10 weiter zum Auffangrad 82 (Fig. 3) passieren darf, um auf dem Riemen 92 gestapelt zu werden. Zur gleichen Zeit wird der Zähler 218 auf Null zurückgestellt und der Inhalt des Speicherplatzes 214 wird um Eins verringert, so daß der Speicherplatz 214 nun die Anzahl der Scheine enthält, die der Kassette 68 noch zu entnehmen und auf dem Riemen 92 zu stapeln sind. Angenommen, der Inhalt des Speicherplatzes 214 ist nicht Null, findet dann aufgrund des immer noch auf der Leitung 222 vorhandenen Niedrigpegelsignals

ein weiterer Aufnahmevorgang statt. Im Verlauf dieses weiteren Aufnahmevorgangs wird der Geldscheinkassette 68 ein weiterer Schein 16 entnommen, und dieser Schein 16 wird auf den Riemen 92 gestapelt - vorausgesetzt, er wird nicht als Nehrfachnote abgetastet. Ebenso wie bei Entnahme des ersten Scheins 16 wird der Zähler 218 auf Null zurückgestellt und der Inhalt des Speicherplatzes 214 wieder um Eins herabgesetzt. Fortgesetzte Entnahmevorgänge finden in der eben beschriebenen Weise unter Steuerung des Mikroprozessors 178 bis zu dem Zeitpunkt statt, zu dem der Inhalt des Speicherplatzes 214 auf Null zurückgeführt ist; zu diesem Zeitpunkt beendet der Mikroprozessor 178 das Niedrigpegelsignal

auf der Leitung 222, um den Betrieb des Greifmechanismus 70 zu beenden. Das zu diesem Zeitpunkt auf dem Riemen 92 gestapelte Notenbündel 16' umfaßt die Gesamtanzahl Scheine, die an den Benutzer der ATM ausgegeben werden soll. Danach wird der Riemen 92 in Gang gesetzt, um das Notenbündel 16' zur Bargeldausgabestation (nicht gezeigt) zu befördern, wo es vom Benutzer der ATM entgegengenommen wird, und der Mikroprozessor 178 schaltet durch Beenden des Niedrigpegelsignales

den Motor 56 ab und stellt den Zähler 218 zurück. Es ist ersichtlich, daß zu Beginn jedes Bargeldausgabevorgangs auf der Leitung 196 ein Niedrigpegelsignal

für eine vollständige Umdrehung der Walze 12 erzeugt wird, was bewirkt, daß am Ausgang des Abtast- und Halteschaltkreises 154 wieder eine Referenzspannung erzeugt und gespeichert wird, bevor der erste Schein 16 vom Greifmechanismus 70 aufgenommen wird.

Wird im Verlauf eines Aufnahmevorgangs eine Mehrfachnote vom Notenabtastmechanismus 10 mit dem Ergebnis abgetastet, daß der Mikroprozessor 178 ein Niedrigpegelsignal

auf der Leitung 230 erzeugt, wird die Magnetspule 102 durch das Signal

aktiviert um zu veranlassen, daß das Ablenkgatter 94 aus seiner normalen Position, wie in Fig. 3 in durchgezogenen Linien gezeigt, in die in Strichlinien dargestellte Position verschwenkt wird. Als Folge des an die Magnetspule 102 gesandten Signals

wird also die aufgenommene Mehrfachnote in den Ausmusterungsbehälter 106 (Fig. 3) abgelenkt. Danach wird der Zähler 218 auf Null zurückgestellt und ein weiterer Aufnahmevorgang gestartet. Falls gewünscht, kann während Leerlaufperioden des Bargeldausgabemechanismus 66 eine Überprüfung von unebenen Schmutzablagerungen auf den Walzen 12 und 14 vorgenommen werden. Dies kann dadurch erfolgen, daß zuerst am Ausgang des Abtast- und Halteschaltkreises 154 auf die oben beschriebenen Weise eine Mindestreferenzspannung erzeugt und gespeichert wird, ohne daß sich ein Schein zwischen den Walzen 12 und 14 befindet und dann während einer weiteren vollständigen Umdrehung der Walze 12, wieder ohne daß sich ein Schein zwischen den Walzen 12 und 14 befindet, der Ausgang des Differentialverstärkers 162 dazu benutzt wird, eine Angabe der Dicke jeder lokalisierten Schmutzansammlung zu liefern. Stellt der Mikroprozessor 178 fest, daß sich auf den Walzen 12 und 14 übermäßig viele Unebenheiten durch Schmutz gebildet haben, dann könnte der Haupt-ATM-Prozessor 212 veranlassen, daß eine Aufforderung zur Reinigung der Walzen 12 und 14 angezeigt wird. Es ist ersichtlich, daß eine gleichmäßige Schmutzansammlung auf den Walzen 12 und 14 das Messen der Notendicke, wie es vom Ausgang des Differentialverstärkers 162 dargestellt wird, nicht beeinträchtigt.

Die oben beschriebene Mehrfachnoten-Erfassungsvorrichtung hat den Vorteil, daß dadurch, daß einer der Eingänge des Differentialverstärkers 162 eine vom Ausgang des LVDT 42 abgeleitete Referenzspannung ist, wenn sich kein Schein zwischen den Walzen 12 und 14 befindet, die Ausgangsposition des Ankers 40 des LVDT 42 nicht kritisch ist. Somit ist keine zeitaufwendige Anfangseinstellung des Ankers 40 erforderlich, wie es der Fall wäre, wenn eine festgesetzte Spannung als an den Differentialverstärker 162 anzulegende Referenzspannung verwendet würde. Auch stellt diese Anordnung weitgehend sicher, daß die Vorrichtung durch die nicht vermeidbare allmähliche Ansammlung von Schmutz (Tinte, Staub, usw.) auf den Walzen 12 und 14 nicht in Mitleidenschaft gezogen wird, wodurch die Notwendigkeit entfällt, daß irgendeine Art Reinigungsvorrichtung in den Walzenmechanismus eingebaut werden muß. Weiterhin besteht kein Bedarf, die elektronische Schaltungsanordnung zum Kompensieren der Walzenabnutzung regelmäßig nachzujustieren.

Ein weiteres wichtiges Merkmal der Vorrichtung ist, daß die Verwendung des Minima-Detektors 180 sicherstellt, daß die verwendete Referenzspannung nicht von einem Ausgang des LVDT 42 abgeleitet wird, wenn die Walze 14 aufgrund des Vorhandenseins einer örtlich begrenzten Schmutzzone oder anderer Fremdstoffe auf einer der Walzen 12 oder 14 zeitweise von der Walze 12 abgelenkt wird; würde die Referenzspannung von einem derartigen Ausgang abgeleitet, dann würden die abgetasteten Ausgänge des Differentialverstärkers 162 keine genaue Angabe der Dicke der Note liefern, wenn sich eine Banknote 16 zwischen den Walzen 12 und 14 befindet.

Ein weiteres wichtiges Merkmal der oben beschriebenen Mehrfachnoten-Erfassungsvorrichtung besteht darin, daß ein zwischen den Walzen 12 und 14 hindurchlaufender Schein 16 nur zurückgewiesen wird, wenn mindestens eine vorbestimmte Anzahl (12 in der vorliegenden Ausführungsform) aufeinanderfolgender abgetasteter Ausgänge des Differentialverstärkers 162 eine Dicke darstellen, die größer ist als die maximale Dicke des betreffenden Banknotentyps. Dieses letztgenannte Kennzeichen schließt die Möglichkeit weitgehend aus, daß eine Banknote 16 nur wegen örtlich begrenzter Schmutzzonen oder Anhaftungen, wie z. B. Klebeband auf dem Schein oder ein Kniff an einer Kante des Scheines oder wegen örtlich begrenzter Schmutzzonen, etc., auf einer der Walzen 12 oder 14 zurückgewiesen und in den Ausmusterungsbehälter 106 abgelenkt wird. Durch Reduzieren der Anzahl von Scheinen, die unnötigerweise zurückgewiesen werden kann die Zeitspanne zwischen zwei Auffüllvorgängen der Geldscheinkassette 68 vergrößert und dadurch die Ausfall zeit der ATM, ein Teil derer der Bargeldausgabemechnismus 66 ist, verkürzt werden.


Anspruch[de]

1. Vorrichtung zum Erfassen des Durchlaufs übereinanderliegender Blätter (16) entlang eines Förderweges, mit ersten und zweiten zusammenwirkenden Walzen (12, 14), wobei die erste Walze eine feste Rotationsachse, Mittel (52, 53) zur Förderung von Blättern entlang des Förderweges zwischen den Walzen und Mittel (24, 28, 48) zu einer derartigen Befestigung der zweiten Walze aufweist, daß ihre Achse bezüglich der ersten Walze beweglich und sie gegenüber der ersten Walze vorspannbar ist, damit die zweite Walze unter Ansprechen auf ein zwischen der ersten und zweiten Walze hindurchlaufendes Einzel- oder Mehrfachblatt von der ersten Walze weg bewegbar ist,

gekennzeichnet durch

zu der zweiten Walze gehörige Spannungserzeugungsmittel (42), die angeordnet sind, um eine Ausgangsspannung zu erzeugen, die linear zu einer Bewegung der Achse der zweiten Walze auf die Achse der ersten Walze hin oder von ihr weg variiert, Schaltungsmittel (154) zum Speichern einer einen Mindestwert der Ausgangsspannung während eines vollständigen Umlaufs einer (12) der Walzen darstellenden Referenzspannung, wenn kein Blatt zwischen der ersten und - zweiten Walze hindurchläuft, wobei der Durchmesser dieser einen Walze gleich oder größer als der Durchmesser der anderen Walze ist, eine Subtraktionsvorrichtung (162, 172) zum Subtrahieren der Referenzspannung von der Ausgangsspannung, wenn ein Einzel- oder Nehrfachblatt zwischen der ersten und zweiten Walze hindurchläuft, um einen die Dicke des Einzel- oder Mehrfachblattes darstellenden Differenzwert zu erzeugen, und eine Datenverarbeitungsvorrichtung (178), die mit der Subtraktionsvorrichtung zur Erzeugung einer Anzeige gekoppelt ist, daß ein Mehrfachblatt zwischen der ersten und zweiten Walze hindurchgelaufen ist, wenn der Differenzwert fortwährend einen vorbestimmten Wert überschreitet während einer Zeitspanne, die zumindest einem vorbestimmten Verhältnis eines vollständigen Umlaufs einer der Walzen entspricht.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Datenverarbeitungsvorrichtung (178) so angeordnet ist, daß sie den Differenzwert eine Vielzahl von Malen in gleichen Intervallen aufnimmt, wenn ein Einzel- oder Nehrfachblatt zwischen der ersten und zweiten Walze (12, 14) hindurchläuft, und so angeordnet ist, daß sie eine Anzeige liefert, daß ein Mehrfachblatt zwischen der ersten und zweiten Walze hindurchgelaufen ist, wenn zumindest eine vorbestimmte Anzahl aufeinanderfolgender Messungen des Differenzwertes den vorbestimmten Wert übersteigt.

3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein drehbares Taktelement (58), das so angeordnet ist, daß es sich synchron zu einer der Walzen (12) dreht und in Gemeinschaftsbeziehung zu Sensormitteln (60) steht, die so angeordnet sind, daß sie unter Ansprechen auf den Turnus des Taktelementes eine Reihe von Taktimpulsen erzeugen, und die Sensormittel mit der Datenverarbeitungsvorrichtung (178) verbunden sind, wobei die Taktimpulse den Takt zur Abtastung des Differenzwertes steuern.

4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltungsmittel einen Abtast- und Halteschaltkreis (154) umfassen, an dessen Eingang die Ausgangsspannung angelegt wird und Vergleichermittel (182), an einen ersten Eingang derer der Ausgang des Abtast- und Halteschaltkreises angelegt wird und an einen zweiten Eingang derer eine von der Ausgangsspannung abhängige Spannung angelegt wird, wobei der Abtast- und Halteschaltkreis (154) zu Beginn des Umlaufs der einen (12) der Walzen, wenn kein Blatt zwischen der ersten und zweiten Walze hindurchläuft, derart angeordnet ist, daß er die an seinem Eingang auftretende Spannung an seinem Ausgang speichert und die Verg1eichermittel (182) während dieses übrigen Umlaufs derart angeordnet sind, daß sie den Abtast- und Halteschaltkreis veranlassen, an seinem Ausgang eine neue niedrigere Spannung entsprechend der dann an seinem Eingang auftretenden Spannung zu speichern, wenn die Spannung am zweiten Eingang der Vergleichermittel unter die Spannung am ersten Eingang abfällt, wobei die bei Beendigung dieses Umlaufs am Ausgang des Abtast- und Halteschaltkreises gespeicherte Spannung als Referenzspannung dient.

5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Summierverstärker (184) zwischen den Eingang des Muster- und Haltestromkreises (154) und den zweiten Eingang der Vergleichermittel (182) geschaltet ist und die von dem Summierverstärker an den zweiten Eingang angelegte Spannung gleich der Ausgangsspannung plus einer relativ gering festgelegten Zusatzspannung ist.

6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Subtraktionsvorrichtung einen Differentialverstärker (162) umfaßt, an dessen ersten und zweiten Eingang die Eingangsspannung und die Referenzspannung entsprechend angelegt werden und der Ausgang des Differentialverstärkers über einen Analog-zu- Digital-Wandler (172) mit der Datenverarbeitungsvorrichtung (178) verbunden ist.

7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Walze (14) drehbar auf einer im wesentlichen an einem Ende in Position gehaltenen, schwenkbar befestigten Stange (24) befestigt ist und ein von diesem einen Ende entfernter Endabschnitt der Stange mit einem Verbindungselement (34) verbunden ist, das schwenkbar an einer Tragkonstruktion (20) montiert ist und an die Erzeugungsmittel (42) gekoppelt ist, wobei der Durchlauf einer Einzel- oder Mehrfachnote zwischen der ersten und zweiten Walze das Verbindungselement zu einer Schwenbbewegung veranlaßt, die eine Abweichung in der Ausgangsspannung der Erzeugungsmittel verursacht.

8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (34) mit einem Anker (40) eines linear variablen Differentialtransformators (42) verbunden ist, der ein Teil der Erzeugungsmittel ist und die Schwenkbewegung des Verbindungselementes im Betrieb den Anker in Bewegung versetzt, so daß eine Änderung der Ausgangsspannung der Erzeugungsmittel verursacht wird.







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