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Dokumentenidentifikation DE4320183A1 17.02.1994
Titel Vorrichtung zur Kühlluftzuführung in Schiffsladeräumen
Anmelder Perrakis, Emmanuel, 22609 Hamburg, DE
Erfinder Perrakis, Emmanuel, 22609 Hamburg, DE
Vertreter Hansmann, D., Dipl.-Ing.; Klickow, H., Dipl.-Ing. Dr.-Ing., Pat.-Anwälte, 22767 Hamburg
DE-Anmeldedatum 18.06.1993
DE-Aktenzeichen 4320183
Offenlegungstag 17.02.1994
Veröffentlichungstag im Patentblatt 17.02.1994
IPC-Hauptklasse B63J 2/10
IPC-Nebenklasse B63J 2/08   F16L 9/22   
Zusammenfassung Die Vorrichtung dient zur Luftzuführung von gekühlter Luft in den Bodenbereich von Schiffsladeräumen zur Laderaumklimatisierung. Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Kühlaggregat, einem Luftförderer, im Bereich von Seitenwandungen des Schiffest verlegten Luftkanälen, dem Boden zugewandt angeordneten Ausströmöffnungen und im Bereich einer oberen Laderaumbegrenzung angeordneten Ableitöffnungen. Die Luftkanäle sind aus vorgefertigten Segmenten ausgebildet, die zwischen der Seitenwandung und einer mindestens bereichsweise aus einem thermischen Isolationsmaterial gefertigten Verkleidungsplatte angeordnet sind. Die Verkleidungsplatte ist im wesentlichen in vertikaler Richtung angeordnet. Die Segmente weisen eine im wesentlichen kanalförmige Ausbildung auf. In vertikaler Richtung übereinander sind die einzelnen Segmente in unterschiedlicher Dimensionierung anordbar.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Kühlluftzuführung in Schiffsladeräumen über den Laderaumeboden zur Laderaumklimatisierung, die im wesentlichen aus Kühlaggregat, Luftförderer und im Seitenwandungsbereich des Schiffes verlegten Luftkanälen mit im Bodenbereich liegenden Ausströmöffnungen sowie im Bereich einer oberen Laderaumbegrenzung angeordneten Ableitöffnungen gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftkanäle aus vorgefertigten Segmenten ausgebildet sind, die zwischen der Seitenwandung und einer mindestens bereichsweise aus einem thermischen Isolationsmaterial gefertigten und im wesentlichen lotrecht angeordneten Verkleidungsplatte angeordnet sind, die Segmente eine im wesentlichen kanalförmige Ausbildung aufweisen und in lotrechter Richtung übereinander Segmente unterschiedlicher Dimensionierung anordbar sind.

Zur Zuführung von gekühlter Luft ist es bekannt, im Bereich einer Querwandung des Schiffes ein Kühlaggregat anzuordnen und die gekühlte Luft mit Hilfe von Leitblechen, die in seitlichen Wandungsabteilungen angeordnet sind, in den Bereich von Ausströmöffnungen zu transportieren. Die Leitbleche erstrecken sich dabei relativ zur Horizontalen mit einer schrägen Ausrichtung. Zur Gewährleistung einer ausreichenden thermischen Isolationswirkung sind die Abteilungen der Seitenwandungen mit einer vergleichsweise großen Dimensionierung versehen. Im Bereich der dem Kühlaggregat zugeordneten Wandung sind in lotrechter Richtung oben Öffnungen vorgesehen, durch die über den Boden in den Frachtraum eingeleitete Luft nach einer Erwärmung wieder abgeleitet wird. Durch die vorgesehene Strömungsrichtung wird die aufgrund einer Erwärmung der Luft hervorgerufene Thermik ausgenutzt.

Grundsätzlich ist es auch bekannt, eine Einleitung von gekühlter Luft nicht im Bereich von seitlichen Wandungen des Frachtraumes vorzunehmen, sondern unterhalb des Bodens des Frachtraumes eine Strömungsrichtung vorzusehen, die entlang einer Querachse des Schiffes orientiert ist.

Zur Installation der bekannten Vorrichtungen zur Luftzuführung ist ein erhebliches Einbauvolumen erforderlich, das den nutzbaren Bereich des Frachtraumes reduziert. Hierdurch werden die relativen Kosten zur Frachtbeförderung erhöht.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung der einleitend genannten Art derart zu verbessern, daß die Luftkanäle ohne wesentliche Reduzierung des Frachtraumvolumens verlegbar sind und eine Installation mit geringem Zeitaufwand ermöglicht wird und dabei eine gute Isolierung durchführbar ist.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Luftkanäle aus vorgefertigten Segmenten ausgebildet sind, die zwischen der Seitenwandung und einer mindestens bereichsweise aus einem thermischen Isolationsmaterial gefertigten und im wesentlichen lotrecht angeordneten Verkleidungsplatte angeordnet sind, die Segmente eine im wesentlichen kanalförmige Ausbildung aufweisen und in lotrechter Richtung übereinander Segmente unterschiedlicher Dimensionierung anordbar sind.

Durch die Ausbildung der Luftkanäle aus vorgefertigten Segmenten ist es möglich, eine Montage an Bord des Schiffes mit geringem zeitlichen Aufwand durchzuführen. Sowohl bei einer Erstausrüstung als auch bei einer Umrüstung eines Schiffes wird hierdurch der Gesamtkostenaufwand erheblich vermindert. Insbesondere bei einer Verwendung von vorgefertigten Verkleidungsplatten, die aus mechanische Belastungen aufnehmenden Deckplatten sowie einer thermischen Isolationsschicht ausgebildet sind, wird die erforderliche Installationszeit nochmals vermindert. Die Verwendung thermisch isolierter Verkleidungsplatten ermöglicht darüber hinaus einen geringen Abstand zwischen den Verkleidungsplatten und den Seitenwandungen des Schiffes. Hierdurch wird eine Reduzierung der nutzbaren Ladefläche vermieden. Die vertikale Anordnung der Verkleidungsplatten unterstützt eine Verladung und den Transport von palettierten Waren oder Containern. Durch die Anordnung von unterschiedlich dimensionierten Segmenten übereinander ist es möglich, eine Anpassung an gerundete bzw. schräg verlaufende Bereiche der Außenseitenwandungen des Schiffes vorzunehmen. Hierdurch ist es insbesondere möglich, eine Verlegung der Luftkanäle in einem Bereich vorzunehmen, der ansonsten lediglich als Totraum abgeteilt ist. Durch eine derartige Verlegung wird die nutzbare Ladekapazität eines Schiffes verbessert.

Zur Durchführung einer kompakten Anordnung der Luftkanäle ohne wesentlichen Abstand zu den Seitenwandungen sowie zur Ausnutzung von vorhandenen Toträumen wird vorgeschlagen, daß mindestens einzelne Segmente im Bereich einer der Seitenwandung zugewandten Rückwand mit einer von der Vertikalen abweichenden Ausbildung versehen sind.

Eine Anpassung an schräg oder gekrümmt verlaufende Konturen der Seitenwandungen kann auch dadurch erfolgen, daß in der Vertikalen oben liegende Segmente mit einer größeren Querschnittfläche als in unten liegende Segmente angeordnet sind.

Die Flexibilität einer Verlegung der Luftkanäle sowie die zur Montage erforderliche Arbeitszeit kann dadurch reduziert werden, daß mindestens einer der Luftkanäle im Bereich seiner dem Boden zugewandten Ausdehnung in einen Ausströmstutzen einmündet, der sich im wesentlichen in einer Vertikalen verläuft.

Die Verwendung universeller vorgefertigter Teile wird weiterhin dadurch unterstützt, daß sich die Luftkanäle im wesentlichen in horizontaler Richtung erstrecken.

Zur Ermöglichung einer leichten Ausführungsform sowie einer schnellen Verarbeitung wird vorgeschlagen, daß die Luftkanäle mindestens bereichsweise aus Kunststoff ausgebildet sind. Insbesondere ist es bei einer derartigen Ausbildung in einfacher Weise möglich, universelle vorgeformte Segmente der Luftkanäle bezüglich der Kontur ihrer Rückwand bzw. bezüglich weiterer Dimensionierungen an Bord des Schiffes an die jeweiligen Konturen der Seitenwandungen anzupassen.

Für ein gute thermische Isolierung bei geringen räumlichen Ausdehnungen des Isolationsbereiches wird vorgeschlagen, daß die Verkleidungsplatten im Bereich ihrer den Luftkanälen zugewandten Ausdehnung mit einer Isolierung versehen sind, die im wesentlichen aus Polyurethan besteht.

Zur Ermöglichung einer Überprüfung der Funktionsfähigkeit sowie zur Ermöglichung einer einfachen Durchführung von Störungsbehebungen ist vorgesehen, daß mindestens einer der Luftkanäle mit mindestens einer Inspektionsluke versehen ist, in deren Bereich ein die Inspektionsluke vorgebbar verschließender Deckel angeordnet ist.

Eine weitere Verbesserung der Isolationseigenschaften kann dadurch erfolgen, daß mindestens einer der Luftkanäle mindestens bereichsweise in Isolationsmaterial eingebettet ist.

Zur Unterstützung einer gleichmäßigen Einleitung von Luft in den Laderaum wird vorgeschlagen, daß im Bereich des Bodens Strömungskanäle angeordnet sind, die in den Bereich von Ausströmöffnungen der Luftkanäle geführt sind, daß sich die Strömungskanäle im wesentlichen quer zu einer Längsachse des Schiffes erstrecken und seitlich von Verstrebungen und in lotrechter Richtung oben von Auflageelementen begrenzt sind, zwischen denen eine Luftzirkulation zulassende Durchlässe angeordnet sind.

Eine weitere Verkürzung der Montagezeit unter Verwendung vorgefertigter Bauelemente kann auch dadurch erfolgen, daß im Bereich eines Überganges der Luftkanäle in den Bereich des Bodens Anschlußelemente angeordnet sind, die im Bereich ihrer in lotrechter Richtung oberen Begrenzung mit sie in die Luftkanäle überleitenden Ausnehmungen sowie in einem seitlichen Bereich mit sie an die Strömungskanäle anschließenden Seitenöffnungen versehen sind und daß ein Innenraum der Anschlußelemente durch Trennwände in jeweils den Luftkanälen zugeordnete Sektionen unterteilt sind.

In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen:

Fig. 1: eine perspektivische Darstellung von drei in lotrechter Richtung übereinander verlegten Luftkanälen im Bereich einer gerundet verlaufenden Seitenwandung,

Fig. 2: eine Prinzipdarstellung eines Querschnittes durch die Vorrichtung gemäß Fig. 1,

Fig. 3: eine Prinzipdarstellung eines Querschnittes durch ein Schiff, bei dem im Bereich von mehreren Verladedecks seitlich Luftkanäle angeordnet sind

und

Fig. 4: eine perspektivische Darstellung eines Laderaumes im Bereich eines Bodens, bei dem unterhalb einer Auflagefläche quer zu einer Schiffslängsachse verlaufende Strömungskanäle vorgesehen sind und der mit Durchlässen zur Überleitung von Luft aus den Strömungskanälen in den Innenraum des Frachtraumes versehen ist.

Die Vorrichtung zur Luftzuführung besteht im wesentlichen aus Luftkanälen (1), die entlang einer Seitenwandung (2) eines Schiffes (3) verlegt sind. Eine Mehrzahl von Luftkanälen (1) ist in lotrechter Richtung übereinander angeordnet. Im Bereich ihrer einem Boden (4) eines Laderaumes (5) des Schiffes (3) zugewandten Ausdehnung sind die Luftkanäle (1) mit Auströmöffnungen (6) versehen. Zur Einleitung von gekühlter Luft in die Luftkanäle (1) sind im Bereich von dem Boden (4) abgewandten Enden der Luftkanäle (1) Luftförderer (7), beispielsweise Ventilatoren, angeordnet.

Gemäß der Ausführungsform in Fig. 1 erstrecken sich die Luftkanäle (1) im wesentlichen in einer horizontalen Richtung und sind im Bereich ihrer dem Luftförderer (7) abgewandten Enden mit Ausströmstutzen (8) versehen, die sich im wesentlichen in lotrechter Richtung erstrecken und die derart dimensioniert sind, daß die Luftkanäle (1) mit einem Anschlußelement (9) verbunden werden, das sich entlang des unteren Bereiches des Bodens (4) erstreckt und Seitenöffnungen (10) aufweist, über die die Luft in Strömungskanäle (11) eingeleitet werden kann, die unterhalb des Bodens (4) angeordnet sind. Zur Bereitstellung von gegeneinander getrennten Sektionen ist das Anschlußelement (9) durch Trennwände (12) in separate Bereiche unterteilt, die jeweils einem der Luftkanäle (1) zugeordnet sind. Zur Ermöglichung von Wartungs- und Inspektionsarbeiten sind Inspektionsluken (13) vorgesehen, die von einem Deckel (14) verschließbar sind. Insbesondere ist daran gedacht, die Inspektionsluken (13) im Bereich der Anschlußstutzen (8) anzuordnen. Alternativ oder ergänzend ist es aber auch möglich, Inspektionsluken (13) im Bereich der Längserstreckung der Luftkanäle (1) vorzusehen.

Bei einer Verlegung der Luftkanäle (1) im Bereich von geneigten oder gekrümmten Seitenwandungen (2) ist insbesondere daran gedacht, eine Rückwand (15) der Luftkanäle (1) mit einer Gestaltung zu versehen, die dem jeweiligen Konturverlauf der Seitenwandung (2) angepaßt ist. Eine entsprechende Anpassung kann auch im Bereich der Ausströmstutzen (8) sowie des Anschlußelementes (9) vorgesehen sein. Zur Montage der Luftkanäle (1) und der Ausströmstutzen (8) ist es möglich, Querträger (16) zu verwenden, die mit Vertikalverstrebungen (17) der Seitenwandungen (2) verbunden sind.

Die Luftkanäle (1) sind aus Segmenten (18) ausgebildet, die vorgefertigt werden können und eine im wesentlichen röhrenförmige Ausbildung aufweisen. Eine Verbindung der Segmente (18) kann an Bord des Schiffes (3) beispielsweise durch Verschraubungen, Vernietungen, Verklebungen oder Verschweißungen erfolgen. Insbesondere bei einer Ausbildung der Segmente aus Kunststoff sind Verklebungen oder Verschweißungen zweckmäßig.

Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2 ist zwischen den Luftkanälen (1) und dem Laderaum (5) eine Verkleidungsplatte (19) angeordnet, die aus einer dem Laderaum (5) zugewandten Deckplatte und einer den Luftkanälen (1) zugewandten Isolierung (21) ausgebildet ist. Eine zusätzliche Wandungsisolierung (22) ist im Bereich der Seitenwandung (2) und eine Deckisolierung (23) im Bereich einer in lotrechter Richtung oberen Begrenzung eines Aufnahmeraumes für die Luftkanäle (1) angeordnet. Die Deckplatte (20) kann aus mehreren zusammenfügbaren Elementen ausgebildet sein.

Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2 sind übereinander unterschiedlich dimensionierte Luftkanäle (1) mit geschwungen verlaufender Rückwand (15) angeordnet. Zur Aufnahme der Luftkanäle (1) ist ein Totraum (24) vorgesehen, der sich zwischen der gerundet verlaufenden Seitenwandung (2) und der lotrecht angeordneten Verkleidungsplatte (19) erstreckt. Bei einer-üblichen Konstruktion des Schiffes (3) ist dieser Totraum (24) mit Isolationsmaterial (25) gefüllt. Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3 sind Luftkanäle (1) vorgesehen, die im wesentlichen mit rechteckförmigen Querschnitten unterschiedlicher Dimensionierung ausgestattet sind. Auch bei einer Verwendung derartiger Luftkanäle kann eine Anpassung an den Konturverlauf der Seitenwandungen (2) erfolgen. Die Anpassung erfolgt dabei jeweils in Abhängigkeit von den räumlichen Bedingungen der jeweils zugeordneten Laderäume (5).

Aus der Darstellung in Fig. 4 ist ersichtlich, daß der Boden (4) auf einem Deck (26) angeordnet ist und die Strömungskanäle (11) seitlich von Verstrebungen (27) begrenzt sind, die sich im wesentlichen quer zu einer Längsachse (28) des Schiffes (3) erstrecken. Die Verstrebungen (27) sind mit Auflageelementen (29) versehen, die sich im wesentlichen in Richtung der Längsachse (28) erstrecken und mit Abständen zueinander angeordnet sind, um Durchlässe (30) zur Ermöglichung eines Übertrittes von Luft aus dem Bereich der Strömungskanäle (11) in den Bereich des Laderaumes (5) zuzulassen. Zusätzlich zu den Seitenwandungen (12) erfolgt eine Begrenzung des Laderaumes (5) durch Stirnwandungen (31).

Zur Ausbildung der Isolierung (21), der Deckisolierung (23) sowie des Isolationsmaterials (25) ist insbesondere Mineralwolle geeignet. Eine Ausbildung der Isolierung (21) erfolgt zweckmäßigerweise aus Polyurethan. Als Material für die Deckplatte (20) kann beispielsweise rostfreier Stahl, Kunststoff oder Aluminium verwendet werden. Neben der bereits erwähnten Ausbildung der Luftkanäle aus Kunststoffist insbesondere auch eine Ausbildung aus Metallblechen denkbar. Bei der Verwendung von wärmeleitfähigen Materialien ist es insbesondere zweckmäßig, im Bereich der Materialübergänge jeweils thermische Isolatoren anzuordnen, um eine Ausbildung von Kältebrücken zu vermeiden.


Anspruch[de]
  1. 1. Vorrichtung zur Kühlluftzuführung in Schiffsladeräumen über den Laderaumboden zur Laderaumklimatisierung, die im wesentlichen aus Kühlaggregat, Luftförderer und im Seitenwandungsbereich des Schiffes verlegten Luftkanälen mit im Bodenbereich liegenden Ausströmöffnungen sowie im Bereich einer oberen Laderaumbegrenzung angeordneten Ableitöffnungen gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftkanäle (1) aus vorgefertigten Segmenten (18) ausgebildet sind, die zwischen der Seitenwandung (2) und einer mindestens bereichsweise aus einem thermischen Isolationsmaterial gefertigten und im wesentlichen lotrecht angeordneten Verkleidungsplatte (19) angeordnet sind, die Segmente (18) eine im wesentlichen kanalförmige Ausbildung aufweisen und in lotrechter Richtung übereinander Segmente (18) unterschiedlicher Dimensionierung anordbar sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einzelne Segmente (18) im Bereich einer der Seitenwandung (2) zugewandten Rückwand (15) mit einer von der Vertikalen abweichenden Ausbildung versehen sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Vertikalen oben liegende Segmente mit einer größeren Querschnittfläche als unten liegende Segmente angeordnet sind.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Luftkanäle (1) im Bereich seiner dem Boden (4) zugewandten Ausdehnung in einen Ausströmstutzen (8) einmündet, der sich im wesentlichen in einer Vertikalen verläuft.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Luftkanäle (1) im wesentlichen in horizontaler Richtung erstrecken.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftkanäle (1) mindestens bereichsweise aus Kunststoff ausgebildet sind.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verkleidungsplatten (19) im Bereich ihrer den Luftkanälen (1) zugewandten Ausdehnung mit einer Isolierung (21) versehen sind, die im wesentlichen aus Polyurethan besteht.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Luftkanäle (1) mit mindestens einer Inspektionsluke (13) versehen ist, in deren Bereich ein die Inspektionsluke (13) vorgebbar verschließender Deckel (14) angeordnet ist.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Luftkanäle (1) mindestens bereichsweise in Isolationsmaterial (25) eingebettet ist.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Bodens (4) Strömungskanäle (11) angeordnet sind, die in den Bereich von Ausströmöffnungen (6) der Luftkanäle (1) geführt sind, daß sich die Strömungskanäle (11) im wesentlichen quer zu einer Längsachse (28) des Schiffes (3) erstrecken und seitlich von Verstrebungen (27) und in lotrechter Richtung oben von Auflageelementen (29) begrenzt sind, zwischen denen eine Luftzirkulation zulassende Durchlässe (30) angeordnet sind.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich eines Überganges der Luftkanäle (1) in den Bereich des Bodens (4) Anschlußelemente (9) angeordnet sind, die im Bereich ihrer in lotrechter Richtung oberen Begrenzung mit sie in die Luftkanäle (1) überleitenden Ausnehmungen sowie in einem seitlichen Bereich mit sie an die Strömungskanäle (11) anschließenden Seitenöffnungen (10) versehen sind und daß ein Innenraum der Anschlußelemente (9) durch Trennwände (12) in jeweils den Luftkanälen (1) zugeordnete Sektionen unterteilt sind.






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