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Verwendung von Thiadiazolen als Biozide für den Materialschutz. - Dokument EP0588020
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation EP0588020 28.04.1994
EP-Veröffentlichungsnummer 0588020
Titel Verwendung von Thiadiazolen als Biozide für den Materialschutz.
Anmelder Witco GmbH, 59192 Bergkamen, DE
Erfinder Landsiedel, Horst, D-59423 Unna, DE;
Ventur, Dirk, Dr.Dipl.-Chem., D-44801 Bochum, DE
Vertragsstaaten BE, DE, DK, FR, GB, NL, SE
Sprache des Dokument De
EP-Anmeldetag 21.07.1993
EP-Aktenzeichen 931116289
EP-Offenlegungsdatum 23.03.1994
Veröffentlichungstag im Patentblatt 28.04.1994
IPC-Hauptklasse A01N 43/82
IPC-Nebenklasse C09D 5/14   B27K 3/34   B27K 3/50   C08K 5/46   D06M 13/352   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft Thiadiazol-Verbindungen und Kombinationen von Thiadiazol-Verbindungen mit anderen Co-Bioziden, welche infolge ihrer bakteriziden und fungiziden Eigenschaften und speziell bei den Kombinationsprodukten aufgrund von synergistischen bioziden Effekten als Desinfektionsmittel, Holzschutzmittel, Konservierungsmittel und zur bakteriziden und fungiziden Ausrüstung von Farben, Textilien, Kunststoffen, Baustoffen geeignet sind.

Die Herstellung neuer Diazol-Verbindungen und deren Verwendung in pestiziden Präparaten und zur Bekämpfung von Nematoden und pflanzenschädigenden Fungi ist in DE-A-2 142 913 beschrieben.

Es wurde nun überraschend gefunden, daß Thiadiazol-Verbindungen der allgemeinen Formel I

mit

R&sub1;, R&sub2;, R&sub3; =
- Wasserstoff

- Alkylgruppen mit 1 - 3 Kohlenstoffatomen

- substituierte Alkylgruppen mit 1 - 4 Kohlenstoffatomen, die mit Halogen, einer Alkoxy-, Carboxy-, Hydroxy- oder Nitrogruppe substituiert sind

- CN, Halogen, NO&sub2;

- COOR mit R = H, Alkylgruppen mit 1 - 4 Kohlenstoffatomen
und insbesondere die synergistisch wirkenden Kombinationen der erfindungsgemäß verwendeten Thiadiazol-Verbindungen mit anderen Co-Bioziden, wie z.B. Tributylzinnverbindungen, quaternäre Ammoniumverbindungen, Triazole etc., eine sehr gute Wirkung gegen holzzerstörende bzw. holzverfärbende Pilze, Bakterien, Algen, Moderfäule und Schimmelpilze aufweisen.

Die Erfindung betrifft demnach die Verwendung von Thiadiazol-Verbindungen der allgemeinen Formel I als Wirkstoff in Desinfektionsmitteln, Holzschutzmitteln, Konservierungsmitteln und zur bakteriziden und fungiziden Ausrüstung von Farben, Textilien, Kunststoffen und Baustoffen.

Gegenstand der Erfindung sind weiterhin Holzschutzmittel, die dadurch gekennzeichnet sind, daß sie neben flüssigen oder festen Trägerstoffen Thiadiazol-Verbindungen gemäß Anspruch I, insbesondere 5-Methylsulfonyl-3-phenyl-1,2,4-thiadiazol, als Wirkstoff enthalten.

Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist die Verwendung von Thiadiazol-Verbindungen der allgemeinen Formel I in Kombination mit Co-Bioziden im Gewichtsverhältnis 1 : 10 bis 10 : 1.

Ein weiterer Gegenstand der Erfindung sind Holzschutzmittel, dadurch gekennzeichnet, daß sie neben flüssigen oder festen Trägerstoffen Thiadiazol-Verbindungen gemäß Formel I in Kombinatin mit Co-Bioziden als Wirkstoffe enthalten.

Besonders vorteilhaft sind dabei Holzschutzmittel, die Thiadiazol-Verbindungen in synergistischer Kombination mit Tributylzinn-Verbindungen, quartären Ammonium-Verbindungen oder Triazolen enthalten.

Die erfindungsgemäßen Mittel lassen sich für den Holzschutz einsetzen, da hierdurch neben der Verhinderung des Abbaus durch holzzerstörende Pilze auch ein Schutz gegen holzfärbende Pilze und Bakterienbefall erreicht wird. Bakterien bewirken keinen Abbau des Holzes, können aber einen Angriff durch Pilze begünstigen oder aber zu Verfärbungen auf der Holzoberfläche führen.

Die Mittel werden in Form von Lösungen, gegebenenfalls mit Farb- und Hilfsstoffen, in das Holz durch Streichen, Spritzen, Sprühen oder Tauchen eingebracht.

Des weiteren lassen sich die erfindungsgemäßen Mittel für die biozide Ausrüstung von Textilien, Kunststoffen und Baustoffen einsetzen, wobei sie zweckmäßig in Form von Zubereitungen, wie Lösungen, Emulsionen, Dispersionen mit und ohne Bindemittel, oder mit festen Trägerstoffen bzw. Verdünnungsmitteln und gegebenenfalls mit Zusatz von Netz-, Haft-, Emulgier- und Dispergierhilfsmitteln angewandt werden.

Die Wirkstoffkonzentrationen liegen im allgemeinen im Bereich von 0.05 bis 50 Gew.-% und werden durch die Anforderungen der Anwendung und die Aufnahmefähigkeit der Substrate bestimmt.

Für den Holzschutz werden bevorzugt Lösungen der erfindungsgemäßen Mittel in Benzinfraktionen, aliphatischen oder aromatischen Lösungsmitteln wie Hexan, Toluol oder Xylol, gegebenenfalls mit Zusatz von Penetrationsfördermitteln, Bindemitteln oder anderen Lösungsmitteln, in Konzentrationen von 0.05 bis 5 Gew.-% verwendet und in Mengen von 50 bis 400 g Wirkstofflösung je m² Holzoberfläche durch Streichen, Spritzen und dergleichen aufgebracht.

Ein sehr wirkungsvoller Holzschutz wird erreicht, wenn die erfindungsgemäßen Mittel, gelöst in geeigneten Substanzen, durch spezielle technische Verfahren, z. B. Doppelvakuumverfahren, Vakuumverfahren oder Vakuumdruckverfahren, in das Holz eingebracht werden, so daß eine Beladung von 0.1 bis 3.0 - vorzugsweise 0.3 bis 1.5 kg - Wirkstoff je m³ Holz erreicht wird.

Zum Schutz von Holzwerkstoffen können die erfindungsgemäßen Mittel - in Form von hochkonzentrierten Lösungen bzw. Formulierungen mit Emulgatoren - dem Bindemittel oder Klebstoff in Mengen von 0.1 bis 2 Gew.-%, bezogen auf Wirkstoff, zugesetzt werden.

Zum Schutz von Textilien, z. B. Baumwollgeweben, gegen Befall durch Mikroorganismen lassen sich die Mittel aus Lösungen, z. B. in Ethanol, Xylol, Ketonen, mit Wirkstoffkonzentrationen von 0.05 bis 3 Gew.-% mittels Sprühen oder Tränken aufbringen, wobei gegebenenfalls Hydrophobierungsmittel zugesetzt werden können.

Eine deutliche Verbreiterung des Wirkstoffspektrums der Thiadiazol-Verbindungen ist durch die Kombination dieser Verbindungen mit anderen Bioziden möglich. In vielen Fällen werden hierbei synergistische Effekte beobachtet. Geeignete Co-Biozide sind z.B.:

   3-Jod-2-propynyl-butyl-carbamat

   Isothiazolone

   Kupfer-8-oxychinolin

   Kupfernaphthenat

   N,N-Dimethyl-N'-phenyl-N'(fluordichlormethylthio)sulfamid

   N-Cyclohexyl-N-methoxy-2,5-dimethyl-furan-3-carbonsäureamid

   N-Propyl-N-2-(2,4,6-trichlorphenoxy)ethyl-1H-imidazolcarboxamid

   N-Trichlormethylthio-phthalimid

   α-[2-(4-Chlorophenyl)ethyl]-α-(1,1-dimethyl)-1H-1,2,4-triazol-1-ethanol

   1-[2-(2,4-dichlorphenyl)-1,3-dioxolan-2-yl]methyl-1H-1,2,4-triazol

   quaternäre Ammoniumverbindungen

   Tributylzinnverbindungen

Auch zur insektiziden Ausrüstung lassen sich die erfindungsgemäßen Mittel mit entsprechendem Insektiziden, wie z.B. Permethrin, kombinieren.

Herstellungsbeispiel: Synthese von 5-Methylsulfonyl-3-phenyl-1,2,4-thiadiazol

75 g Benzamidiniumchlorid, 257 g Natriummethylat (30 % in Methanol), 92 g Kohlenstoffdisulfid, 19 g Schwefel und 450 g Methanol werden 6 Stunden am Rückfluß gekocht. Der Überschuß an Schwefelkohlenstoff wird über eine Destillationsbrücke abdestilliert und das Methanol am Rotationsverdampfer abgezogen. Der Rückstand wird in heißem Wasser gelöst und abfiltriert. Das Filtrat mit Salzsäure auf pH 3 angesäuert, das ausgefallene Produkt abfiltriert, in Kaliumcarbonat-Lösung aufgenommen, filtriert und erneut mit Salzsäure ausgefällt.

52 g der Thiadiazol-Verbindung 5-Thio-3-phenyl-1,2,4-thiadiazol, 18.5 g Kaliumcarbonat, 54 g Methyliodid und 270 ml Aceton werden 3 Stunden am Rückfluß gekocht, in 1.5 l Wasser eingerührt und anschließend der weiße Niederschlag abfiltriert. Der Niederschlag wird aus Ethylether umkristallisiert.

20 g 5-Methylthio-3-phenyl-1,2,4-thiadiazol werden in 250 ml Essigsäure gelöst und mit 50 ml 30 % Wasserstoffperoxid-Lösung versetzt. Nach 72 Stunden wird der Niederschlag von 5-Methylsulfonyl-3-phenyl-1,2,4-thiadiazol abfiltriert und mit Wasser und Hexan gewaschen.

Überprüfung der bioziden Wirkung

Zum Wirkungsnachweis wurden mit den in Tabelle 1 näher bezeichneten acetonischen Lösungen Papierrundfilter (&phis; 2.0 cm für Bakterien; &phis; 5.5 cm für Pilze) getränkt, an der Luft getrocknet und danach in Petrischalen auf Agar, der mit Bakteriensuspension bzw. Pilzsporensuspension beimpft war, gelegt und 2 Tage bei + 37 °C (Bakterien) bzw. 3 Wochen bei + 30 °C (Pilze) bebrütet. Danach wurden die Hemmzonen (Breite der bewuchsfreien Zone in mm) um die Proben bestimmt.

Des weiteren wurde bei Abmischungen der erfindungsgemäßen Thiadiazole mit einer Reihe von anderen - für den Materialschutz eingesetzten - Bioziden eine deutliche synergistische Wirkung festgestellt (s. Ergebnisse in den Tabellen 2 und 3).

Anwendungsbeipiele Beispiel 1

Eine farblose, wenig Bindemittel enthaltende Formulierung, bestehend aus

   1 Gew.-Tl. 5-Methylsulfonyl-3-phenyl-1,2,4-thiadiazol

   0.1 Gew.-Tl. Permethrin

   6 Gew.-Tl. Diethylenglykolmonobutylether

   10 Gew.-Tl. langöliges Alkydharz (60 %ig)

   82.9 Gew.-Tl. hochsiedendes Testbenzin (Kristallöl 60)

zeigt ein gutes Eindringvermögen und läßt sich sehr gut als Holzschutzgrundierung für Bauholz verwenden.

Beipiel 2

Eine farbige Holzschutz-Lasur, bestehend aus

   1.2 Gew.-Tl. 5-Methylsulfonyl-3-phenyl-1,2,4-thiadiazol

   40.0 Gew.-Tl. langöliges Alkydharz (50 %ig)

   0.5 Gew.-Tl. Sikkative

   0.5 Gew.-Tl. Antiabsetzmittel

   9.2 Gew.-Tl. Eisenoxidrotpaste

   0.8 Gew.-Tl. Eisenoxidschwarzpaste

   8 Gew.-Tl. Diethylenglykolmonobutylether

   39.8 Gew.-Tl. hochsiedendes Testbenzin (Kristallöl 60)

ist geeignet zum Anstrich von maßhaltigen Holzbauteilen, wie Fensterrahmen, Türen, usw.

Beispiel 3

Eine Wirkstofflösung zur bioziden Ausrüstung von Textilien, z. B. Baumwollsegeltuch, bestehend aus

   2.0 Gew.-T1. 5-Methylsulfonyl-3-phenyl-1,2,4-thiadiazol

   4.4 Gew.-Tl. mikronisiertes Polyethylenwachs

   93.6 Gew.-Tl. geruchsarmes, synthetisches Isoparaffin

läßt sich durch Sprühen der Lösung oder durch Tauchen bzw. Tränken applizieren.

Beispiel 4

Ein Wirkstoffkonzentrat bestehend aus

   25 Gew.-Tl. 5-Methylsulfonyl-3-phenyl-1,2,4-thiadiazol

   35 Gew.-Tl. Xylol

   40 Gew.-Tl. nichtionogenen Emulgator

läßt sich in Konzentration von 0.2 bis 4 Gew.-Tl. zur Topfkonservierung bzw. zur bioziden Ausrüstung von wäßrigen Anstrichsystemen, z. B. Dispersionen auf Acrylat-Basis, einsetzen.

Beispiel 5

Zum Wirkungsnachweis der erfindungsgemäßen Mittel in Anstrichen wurde eine handelsübliche Kunststoffdispersionsfarbe (auf Basis Acrylsäureester-Copolymerisat) mit abgestuften Konzentrationen der in Beispiel 4 beschriebenen Formulierung homogen vermischt, gleichmäßig auf PVC-Platten (1 mm dick, Durchmesser 5 cm) aufgetragen und nach dem Antrocknen in Petrischalen auf Biomalzagar gelegt. Proben und Agar wurden mit einer Pilzsporensuspension, die Sporen von in Anstrichen vorkommenden Pilzen wie Cladosporum herbarum, Aureobasidium pullulans, Trichoderma viride, Penicillium funicolosum, Aspergillus niger und Sclerophoma pithyophila besprüht.

Die Petrischalen wurden bei Raumtemperatur gelagert und die Pilzentwicklung auf den Anstrichen nach 3 und 6 Wochen beurteilt.

Als Vergleich wurden Proben mit Anstrichen ohne Wirkstoff sowie mit einem handelsüblichen Produkt (Dithiocarbaminat-Zubereitung) mitgeprüft. Die Ergebnisse in Tabelle 3 zeigen die gute Wirksamkeit der erfindungsgemäßen Thiadiazol-Verbindungen.

Beispiel 6

Die Wirkung der erfindungsgemäßen Thiadiazol-Verbindung gegen holzzerstörende Pilze wurde mittels eines modifizierten 'mini-wood-block-test' geprüft:

Holzklötzchen aus Kiefernsplintholz mit den Maßen 30 x 10 x 5 mm wurden mit abgestuften Konzentrationen von 5-Methylsulfonyl-3-phenyl-1,2,4-thiadiazol in Aceton unter Vakuum getränkt, an der Luft getrocknet, sterilisiert und 6 Wochen dem Angriff von Gloeophyllum trabeum in Erde ausgesetzt. Danach wurden die Klötzchen getrocknet und die einzelnen Gewichtsverluste bestimmt. Zur Kontrolle wurden Holzklötzchen ohne Wirkstoff mitgeprüft (in Anlehnung an die in Dokument No: IRG/WP/2317 beschriebene Methode).

Durch die so ermittelten Gewichtsverluste bei unterschiedlicher Wirkstoffbeladung des Holzes lassen sich die toxischen Grenzwerte gegen Basidiomyceten bestimmen.

Nach den in Tabelle 5 aufgelisteten Ergebnissen weist 5-Methylsulfonyl-3-phenyl-1,2,4-thiadiazol gegenüber Gloeophyllum trabeum einen toxischen Grenzwert von ca. 0,3-0,5 kg/m³ Holz auf. Wirksamkeitstest ( Prüfpilz: Gloeophyllum trabeum ) Beladung des Holzes mit 5-Methylsulfonyl-3-phenyl-1,2,4-thiadiazol (in kg/m³ Holz) Prozentualer Gewichtsverlust (Durchschnittswerte von jeweils 3 Proben) 0 33,4 0,143 30,1 0,202 11,8 0,291 3,9 0,478 1,7 0,782 1,4 1,08 1,5


Anspruch[de]
  1. Verwendung von Thiadiazol-Verbindungen der Formel
    mit
    R&sub1;, R&sub2;, R&sub3; =
    - Wasserstoff

    - Alkylgruppen mit 1 - 4 Kohlenstoffatomen

    - substituierte Alkylgruppen mit 1 - 4 Kohlenstoffatomen, die mit Halogen, einer Alkoxy-, Carboxy-, Hydroxy- oder oder Nitrogruppe substituiert sind

    - CN, Halogen, NO&sub2;

    - COOR mit R = H, Alkylgruppen mit 1 - 4 Kohlenstoffatomen
    als Wirkstoff in Desinfektionsmitteln, Holzschutzmitteln, Konservierungmitteln und zur bakteriziden und fungiziden Ausrüstung von Farben, Textilien, Kunststoffen und Baustoffen.
  2. Holzschutzmittel, dadurch gekennzeichnet, daß sie neben flüssigen oder festen Trägerstoffen Thiadiazol-Verbindungen gemäß Anspruch 1 als Wirkstoff enthalten.
  3. Holzschutzmittel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Wirkstoff 5-Methylsulfonyl-3-phenyl-1,2,4-thiadiazol ist.
  4. Verwendung von Thiadiazol-Verbindungen gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß diese mit Co-Bioziden im Gewichtsverhältnis 1 : 10 bis 10 : 1 kombiniert sind.
  5. Holzschutzmittel, dadurch gekennzeichnet, daß sie neben flüssigen oder festen Trägerstoffen Thiadiazol-Verbindungen gemäß Anspruch 1 in Kombination mit Co-Bioziden als Wirkstoffe enthalten.
  6. Holzschutzmittel gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie die Thiadiazol-Verbindungen in synergistischer Kombination mit Tributylzinn-Verbindungen, quartären Ammonium-Verbindungen oder Triazolen enthalten.






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