PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE4311044A1 05.05.1994
Titel Computerunterstützte Zeichenmaschine
Anmelder Tomski, Waldemar, 79539 Lörrach, DE
DE-Anmeldedatum 03.04.1993
DE-Aktenzeichen 4311044
Offenlegungstag 05.05.1994
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.05.1994
IPC-Hauptklasse B43L 5/00
Zusammenfassung Eine Zeichenmaschine, bestehend aus einem Winkelrahmen mit Glasscheibe. Auf der Glasscheibe befindet sich die Zeichenfolie. Gezeichnet wird computerunterstützt, mit Zeichenstiften an der Zeichenvorrichtung. Die Zeichenvorrichtung befindet sich am Zeichenwagen, welcher durch eine Gewindestange und Führungsstange, mittels eines Elektromotors vertikal verschoben wird.
Der Zeichenwagen wird horizontal durch zwei Gewindestangen, mittels eines Elektromotors, verschoben.
Der Vorteil dieser Zeichenmaschine ist ein übersichtliches, schnelles und qualitativ gutes Zeichnen.

Beschreibung[de]

Eine Zeichenmaschine für DIN A0 und längere Zeichnungsgrößen. Die kleinste Bauart für DIN A3 Zeichnungsgrößen mit kleinerer Profildimensionierung.

Die Zeichenmaschine, siehe Zeichnung Fig. 1-6 und Bezugszeichenliste, besteht aus einem Winkelrahmen mit Horizontalwinkeln 60×60×5mm (1) und Vertikalwinkeln 120×60×5mm (31), mit einer innen verankerten Glasscheibe (2) und einer Abdeckung aus Blech (16). Im Innenraum der Zeichenmaschine befindet sich die Zeichenvorrichtung (60) am Zeichenwagen. Der Zeichenwagen besteht aus einer Führungsstange Durchmesser 12 mm (5) und einer Gewindestange M12 (4). Bei Drehung der Gewindestange (4) durch einen Elektromotor (8) bewegt sich die Zeichenvorrichtung vertikal.

Die Horizontalverschiebung erfolgt durch Drehung zweier Gewindestangen M20 (3), welche oben und unten horizontal gelagert sind, die den Zeichenwagen horizontal verschieben. Die Drehung der Gewindestangen erfolgt durch einen Elektromotor (35), welcher auf der linken Seite verankert ist und die Drehung mittels zweier Gewindestangen M20 (38 u. 41) auf die Horizontalgewindestangen übersetzt. Computerunterstützt kann jede Figur gezeichnet werden.

Die Zeichenfolie (15) befindet sich auf der Glasscheibe in der Zeichenmaschine und wird mit einem Elektromotor (34) mittels Gummirädern (33) von der Folienrolle (51) abgerollt. Bei Fertigstellung der Zeichnung wird die Zeichenfolie durch den Schlitz (32) an der linken Zeichenmaschinenseite herausgezogen und abgeschnitten. Die Folienrolle wird an der rechten Zeichenmaschinenseite gelagert.

Computerunterstützt erfolgt das Wechseln der Zeichenstifte. Siehe hierzu Fig. 3. Die Zeichenstifthalterung befindet sich auf der linken Zeichenmaschinenseite. Die Zeichenmaschine wird um 15-20 Grad geneigt, um einen sicheren Tuschefluß zu garantieren. Die Stromzuführung zur Zeichenvorrichtung wird mit einer Rückrollfeder leicht gespannt.

Bezugszeichenliste (Fig. 2-6)

1 Winkel 60×60×5 mm

2 Glasscheibe

3 Gewindestange M20

4 Gewindestange M12

5 Führungsstange Durchmesser 12 mm

6 Zahnrad mit Pos. 4 verschweißt

7 Zahnrad von Pos. 8

8 Elektromotor

9 Distanzrohr

10 Elektromotorhalterung

11 2× Anschweißmutter M20

12 Elektromotoraufhängung

13 Heftschweißnaht

14 Silikonfuge

15 Zeichenfolie

16 Abdeckung

20 Lager für Pos. 4

21 Auflagekeil für Glasscheibe

30 Stromzufuhr

31 Winkel 120×60×5 mm

32 Schlitz für Zeichenfolie

33 Gummiräder für Folientransport

34 Elektromotor für Folientransport

35 Elektromotor für Antrieb der Gewindestangen Pos. 3

36 Zahnrad

37 Zahnrad

38 Gewindestange M20

39 Kegelrad

40 Zahnrad

41 Gewindestange

42 Kegelrad

50 Lager

51 Folienrolle

60 Zeichenvorrichtung

61 Zeichenstift holen

62 Zeichenstift ausführen

63 Zeichenstift arbeitsbereit

64 Zeichenstift nach Arbeiten versorgen


Anspruch[de]
  1. 1. Computerunterstützte Zeichenmaschine für DIN A0 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeichenwagen aus einer Führungsstange und Gewindestange besteht. Bei Drehung der Gewindestange, durch einen Elektromotor, bewegt sich die Zeichenvorrichtung vertikal. Die Horizontalverschiebung des Zeichenwagens erfolgt durch Drehung zweier Gewindestangen, welche horizontal oben und unten gelagert sind.
  2. 2. daß jede Figur computerunterstützt angefertigt wird.
  3. 3. daß die Zeichenfolie auf einer Glasscheibe in der Zeichenmaschine liegt.
  4. 4. daß durch die Zeichenstifte an der Zeichenvorrichtung in der Zeichenmaschine auf die Zeichenfolie gezeichnet wird.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com