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Dokumentenidentifikation DE69003842T2 05.05.1994
EP-Veröffentlichungsnummer 0388206
Titel Apparatur zum Antrieb der Rollen eines Rollenherdes.
Anmelder NGK Insulators, Ltd., Nagoya, Aichi, JP
Erfinder Yamaguchi, Minoru, Aichi-ken, 491, JP
Vertreter Zimmermann, H., Dipl.-Ing.; Graf von Wengersky, A., Dipl.-Ing.; Kraus, J., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat.; Busch, T., Dipl.-Ing., Pat.-Anwälte, 80331 München
DE-Aktenzeichen 69003842
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 15.03.1990
EP-Aktenzeichen 903027910
EP-Offenlegungsdatum 19.09.1990
EP date of grant 13.10.1993
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.05.1994
IPC-Hauptklasse F27B 9/24
IPC-Nebenklasse F16D 1/10   F16D 1/04   F27D 3/02   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eigen Rollenherdofen und im spezielleren eine Kombination von Verbindungsmittel zum Verbinden einer Keramikrolle mit einer metallischen Antriebswelle in einem solchen Ofen.

Es sind verschiedene Typen von Rollenherdöfen bekannt, die verwendet werden, um Gegenstände zu sintern, die auf einer Anzahl von Keramikrollen befördert werden, die entlang eines Tunnels des Ofens angeordnet sind. Die Rollen können durch neue Rollen ersetzt werden, wenn sie abgenutzt oder beschädigt sind. Die Rollen müssen auch in periodischen Abständen abmontiert und gereinigt werden, wenn Glasur auf den Gegenständen unbeabsichtigt auf die Rollen gelangt. Beim Austauschen oder Reinigen muß der Betrieb des Ofens angehalten werden. Wenn es lange dauert, die Rollen vom Ofen abzumontieren, wird die Produktivität verringert.

Die japanische Gebrauchsmusterveröffentlichung Sho 64-4072 offenbart eine Abwandlung eines Rollenherdofens. Die Figuren 10, 11 und 12 in den beiliegenden Zeichnungen zeigen eine derartige Vorrichtung zum Rollenantrieb. Die Vorrichtung umfaßt eine Anzahl von Rollen 2, die sich von gegenüberliegenden Seiten des Tunnels durch die Wände 1 des Ofens erstrecken. Eine Rotationsantriebsvorrichtung 3 halt jede der Rollen an einem Ende, und eine Stützvorrichtung 4 stützt jede der Rollen 2 drehbar am anderen Ende. Jede der Rollen 2 wird in einer Feder 5 gehalten, die am einen Ende 2a um sie herum gewickelt ist. Die äußere Peripherie der Feder 5 wird von einer Vielzahl von Klinken 7 gepreßt, sodaß die Rolle 2 durch einen Zylinder 8 über die Feder 5 mit einer Antriebswelle 10 verbunden ist. Die Antriebswelle 10 wird von einem Stützrahmen 11 drehbar gestützt und erhält durch einen Zahnkranz 12 eine Antriebskraft von einer Antriebsquelle. Das angetriebene Ende 2b der Rolle 2 wird in linearen Zwei-Punkt-Kontakt, wie in den Figuren 11 und 12 gezeigt, von einem Paar Aufnahmerollen 9 getragen, die auf Klammern 17 montiert sind, die an Rahmen 18 an den Seitenherdwänden 1a befestigt sind. Wenn die Antriebskraft auf die Rollen 2 Ubertragen wird, um sie zu drehen, werden auch die Aufnahmerollen 9 gedreht.

Bei dem Antriebsmechanismus nach dem Stand der Technik, wie oben beschrieben, kann jede der Rollen 2 von der Verbindungsanordnung entfernt werden, um die Rolle 2 in die Richtung nach rechts zu ziehen, wie in Figur 10 zu sehen. Zu diesem Zeitpunkt wird die um das Rollenende 2a gewickelte Feder 5 bei hoher Temperatur durch den Herd transportiert. Daher verringert die Feder 5 ihre Elastizität und kann irrtümlich von der Rolle 2 entfernt werden.

Wenn es im Herd irgendwelche Probleme gibt, können die Rollen in der umgekehrten Richtung angetrieben werden, um Gegenstände gegen die Einlaßseite des Herdes hin zu befördern. In einem solchen Fall wird eine Reibungskraft zwischen jedem der Rollenenden 2a und der entsprechenden Feder 5 erzeugt und lockert die Windung der Feder 5, sodaß die Klinken 7 in ihren offenen Zustand gehoben werden. So können die Klinken 7 mit der entsprechenden Rolle 2 außer Eingriff kommen.

Nach dem Stand der Technik wurden die aus Keramik bestehenden Rollen 2 aus Herstellungsgründen mit einer erhöhten Streuung im Außendurchmesser hergestellt. Eine derartige erhöhte Streuung könnte ein Rutschen zwischen jeder der Rollen 2 und der entsprechenden Aufnahmerolle 9 erzeugen, sodaß die Beförderungsgeschwindigkeit in der Rolle unregelmäßig wird. Daher ist die Beförderung der Gegenstände nicht gut. Beispielsweise kann eine Herstellungstoleranz gleich ± 1 Millimeter bestehen, wenn eine Rolle einen Außendurchmesser gleich 25 mm hat. Eine Differenz gleich 6 mm in der Beförderungsdistanz kann zwischen jeweils benachbarten Rollen durch eine vollständige Umdrehung bestehen, wenn eine Vielzahl derartiger Rollen verwendet wird. Das führt zu Beförderungsunregelmäßigkeit aufgrund des Schlupfs zwischen den Rollen 2. Weiters besteht die Tendenz, daß entweder die Keramikrolle 2 oder die metallische Aufnahmerolle 9 abgenutzt wird, da die beiden Rollen eine unterschiedliche Härte aufweisen. Wenn beispielsweise die Außendurchmesser benachbarter Rollen 2, wie in Figur 11 gezeigt, gleich 24 mm bzw. 26 mm sind und der Außendurchmesser der jeweiligen Aufnahmerollen 9 gleich 40 mm ist, wird eine Abweichung gleich 6 mm zwischen einer Rolle 2 mit einem Außendurchmesser von 26 mm und der entsprechenen Aufnahmerolle 9 erzeugt, wenn die äußere Rolle 2 mit einem Außendurchmeser von 24 mm um eine komplette Umdrehung gedreht wird. Das führt zu Schlupf zwischen den Rollen, was die Abnutzung erhöht.

Es ist daher ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen Rollenherdofen zu schaffen, der Einrichtungen zum formschlüssigen Verbinden einer metallischen Rotationsantriebswelle mit einer Keramikrolle umfaßt.

Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung zum Antreiben von Rollen im Rollenherdofen, die Einrichtungen zum raschen Durchführen des Montierens und Abmontierens einer Keramikrolle auf der entsprechenden Rotationsantriebswelle umfaßt.

Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung zum Antreiben von Rollen im Rollenherdofen, die Einrichtungen zum Stützen der Rollen ohne direktes Durchrutschen umfaßt, um den Abrieb bei den Rollen zu verringern und die Beständigkeit der Rollen zu verbessern, auch wenn es eine beträchtliche Streuung im äußeren Rollendurchmesser gibt.

Die vorliegende Erfindung schafft einen Rollenherdofen wie in Anspruch 1 dargelegt. Bevorzugte wahlweise Merkmale der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 bis 11 dargelegt.

Bei der Ausführungsform von Anspruch 2, kann das Verbindungsrohr leicht aus dem entsprechenden Halter entfernt werden, wenn das elastische Mittel, wie eine Blattfeder, die auf dem an der Antriebswelle befestigten Halter montiert ist, gedrückt wird. Bei der Ausführungsform von Anspruch 6 wird die Rolle beispielsweise in das metallische Verbindungsrohr eingefugt, das lösbar auf der metallischen drehenden Welle montiert ist. Wenn das Befestigungsmittel dann gegen das Verbindungsrohr angezogen wird, wird die Innenwand des Verbindungsrohres über eine größere Berührungsfläche durch die Biegung der Verbindungsrohrwand am Schlitz gegen die Außenwand der Rolle gedrängt. So kann jede der Rollen fest und elastisch am entsprechenden der Verbindungsrohre angefügt werden.

Bei der Ausführungsform von Anspruch 10 wird die Schraubenfeder, die um jede der Keramikrollen an ihrem angetriebenen Ende gewickelt ist, mit der entsprechenden der Stützrollen in Berührung gebracht, sodaß das angetriebene Ende der Keramikrolle durch die Schraubenfeder von der Stützrolle getragen wird. Daher kann jedes Rutschen, das zwischen dem angetriebenen Ende der Keramikrolle und der Stützrolle auftritt, von der Schraubenfeder aufgenommen werden.

In den bei liegenden Zeichnungen:

ist Fig. 1 ein schematischer Querschnitt eines Rollenherdofens, der eine gemäß vorliegender Erfindung konstruierte Rollenantriebsvorrichtung umfaßt.

Figur 2 ist eine Querschnittansicht in vergrößertem Maßstab, die einen in Figur 1 durch A gezeigten Abschnitt veranschaulicht.

Figur 3 ist eine Explosions- und perspektivische Ansicht, die den primären Abschnitt der Rollenverbindung in der erfindungsgemäßen Rollenantriebsvorrichtung darstellt.

Figur 4 ist eine Querschnittansicht in vergrößertem Maßstab, die einen in Figur 1 durch B gezeigten Abschnitt veranschaulicht.

Figur 5 ist eine Seitenansicht des Rollenstützabschnitts in der Rollenantriebsvorrichtung, wie aus der Richtung von Pfeil V in Figur 4 zu sehen.

Figur 6 ist ein Diagramm, das die Beziehung zwischen der axialen Verschiebung und der Spannung in der Schraubenfeder veranschaulicht.

Figur 7 ist eine Querschnittansicht, die den primären Abschnitt einer modifizierten Rollenverbindung in der gemäß vorliegender Erfindung konstruierten Rollenantriebsvorrichtung veranschaulicht.

Figur 8 ist eine Querschnittansicht, die den primären Abschnitt einer weiteren modifizierten Rollenverbindung in der gemäß vorliegender Erfindung konstruierten Rollenantriebsvorrichtung veranschaulicht.

Figur 9 ist eine Explosions- und perspektivische Ansicht, die den in Figur 8 gezeigten primären Abschnitt der Rollenverbindung veranschaulicht.

Figur 10 ist ein Aufriß von vorne einer Rollenantriebsvorrichtung im Rollenherdofen nach dem Stand der Technik.

Figur 11 ist eine Seitenansicht, die Beförderungsrollen und Aufnahmerollen im Rollenherdofen nach dem Stand der Technik veranschaulicht.

Figur 12 ist eine perspektivische Ansicht, die Antriebsrolle und Aufnahmerollen nach dem Stand der Technik veranschaulicht.

Ausführungsformen der Erfindung werden nun anhand von Beispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.

In den Figuren 1 bis 6 wird ein Rollenherdofen gezeigt, der gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung konstruiert ist.

Der Rollenherdofen umfaßt eine Anzahl von rohrförmigen Keramikrollen 21, die Seite an Seite durch die Wände 1 des Ofens angeordnet sind. Wenn diese Rollen 21 gedreht werden, werden (nicht gezeigte) mit Wärme zu behandelnde Gegenstände wärmebehandelt, während sie sich entlang eines Beförderungswegs innerhalb des Herdes bewegen. Jede der Rollen 21 wird an einem Ende 21a von einer Rotationsantriebsvorrichtung 22 gehalten, wobei das andere Ende 21b davon von einer Stützvorrichtung 23 getragen wird.

Die Rotationsantriebsvorrichtung 22 umfaßt eine Rotationsantriebswelle 27, die durch Lager 26 drehbar von einem Stützrahmen 25 getragen wird. Die Rotationsantriebswelle 27 umfaßt einen Zahnkranz 28, der an der Mitte der Welle fest daran montiert ist. Eine Kette ist über den Zahnkranz 28 geführt und operativ mit einem (nicht gezeigten) Antriebsmotor verbunden. So kann eine Antriebskraft durch einen Halter 30 und ein Verbindungsrohr 32 vom Antriebsmotor auf die Rolle 21 an ihrem einen Ende (Antriebsende) 21a übertragen werden.

Der Halter 30 definiert gemeinsam mit dem entsprechenden Verbindungsrohr 32 eine Verbindung 40. Figur 2 zeigt die Details der Verbindung 40, die in Figur 1 durch einen Kreis A angegeben ist. Der Halter 30 besteht aus einem geeigneten Metall und ist in eine zylindrische Konfiguration geformt. Der Halter nimmt ein Ende 27a der Rotationsantriebswelle 27 fest auf und ist wiederum in das Verbindungsrohr 32 eingefügt.

Der Halter 30 umfaßt eine Ausnehmung 30a, die an der äußeren peripheren Wand davon ausgebildet ist. Innerhalb der Ausnehmung 30a ist eine Blattfeder 44 durch einen Stift 42 am Montageabschnitt 44a der Blattfeder 44 befestigt. Die Blattfeder 44 umfaßt auch einen gefalteten Abschnitt 44b, der elastisch in die Innenkante einer Positionierungsöffnung 46 eingreift, die im zylindrischen Verbindungrohr 32 ausgebildet ist. So kann der Halter 30 mit dem Verbindungsrohr 32 verbunden werden. Der Außendurchmesser des Halters 30 ist im wesentlichen gleich dem Innendurchmesser des Verbindungsrohrs 32.

Das Verbindungsrohr 32 umfaßt ein Paar diametral entgegengesetzter Schlitze 48, die darin am offenen Ende 32a ausgebildet sind, das der entsprechenden Rolle 21 zugewandt ist. Jeder der Schlitze 48 erstreckt sich axial bis zu etwa 50% der gesamten Länge des Verbindungsrohres 32. Die Länge der axialen Schlitze 48 beträgt wünschenswerterweise zwischen 40% und 80% der Gesamtlänge des Verbindungsrohres 32. Wenn die Länge der axialen Schlitze 48 geringer als 40% der Gesamtlänge des Verbindungsrohres 32 ist, wird eine Klemmkraft durch eine Kombination aus Bolzen 52 und Mutter 54, die als Befestigungsmittel verwendet wird, unzureichend zwischen dem Halter 30 und dem Verbindungsrohr 32 ausgeübt. Wenn die Länge der axialen Schlitze 48 mehr als 80% der Gesamtlänge des Verbindungsrohres 32 beträgt, wird die Festigkeit des Verbindungsrohres 32 verringert. Ein Bereich zwischen 0,5 mm und 2 mm für die Breite der axialen Schlitze 48 ist angemessen. Wenn die Breite der Schlitze 48 geringer als 0,5 mm ist, bieten die Schlitze 48 keine zufriedenstellende Elastizität, wenn sie sich zum Spalt biegen. Wenn die Breite der Schlitze 48 größer als 2 mm ist, verringert sich die Festigkeit des Verbindungsrohres 32 ebenfalls.

Das Verbindungsrohr 32 umfaßt ein Paar diametral entgegengesetzter Öffnungen 50, von denen jede in einer Position durch diese hindurch ausgebildet ist, die in etwa um einen Winkel von 90º vom entsprechenden Schlitz 48 am longitudinalen Mittelabschnitt davon versetzt ist. Jede der Öffnungen 50 nimmt einen Bolzen 52 auf, der sich an einem Ende von der gegenüberliegenden Seitenwand des Verbindungsrohres 32 nach außen erstreckt. Das nach außen erstreckte Ende des Bolzens 52 ist durch eine Mutter 54 befestigt. Wenn die Mutter 54 gegen den Bolzen 52 angezogen ist, ist das Verbindungsrohr 32 fest gegen die entsprechende Rolle 21 an einem Ende 21a geklemmt. Zu diesem Zeitpunkt weisen die axialen Schlitze 48 am geöffneten Ende 4Bb eher als am geschlossenen Ende 48a eine verringerte Breite auf. Daher kann das Verbindungsrohr 32 am einen Ende 21a fester gegen die Keramikrolle 21 geklemmt sein. Da die Innenwand des Verbindungsrohres 32 unter gleichmäßigem Druck gegen die Außenwand des Endes 21a der Rolle 21 gedrängt ist, kann Spannungskonzentration vermieden werden, sodaß eine straff elastische Verbindung zwischen dem Verbindungsrohr 32 und der entsprechenden Rolle 21 geschaffen wird.

Wenn die Rolle 21 beschädigt oder zerbrochen wird, führt das Schieben der Rolle 21 in die entgegengesetzte Richtung von Pfeil C, wie in Figur 2 gezeigt, dazu, daß die Blattfeder 44 mit ihrer rechten Schräge die Innenwand des genannten Verbindungsrohres 32 berührt, und die Blattfeder 44 wird an ihrem gefalteten Abschnitt 44b zusammengedrückt, um sie mit der Positionierungsöffnung 46 außer Eingriff zu bringen. Somit können nach dem Drehen und Ziehen der Rolle 21 das Verbindungsrohr 32 und die entsprechende Rolle 21 gemeinsam in die Richtung von Pfeil C in Figur 2 herausgezogen werden. Des weiteren kann die Rolle 21 rasch aus der Wand 1 des Herdes gegen die Stützvorrichtung 23 hin gezogen werden. Auf diese Art kann die beschädigte Rolle 21 rasch und einfach aus dem Ofen entfernt werden.

Wenn eine Rolle 21 im Ofen zu montieren ist, wird die Rolle 21 elastisch an einem Ende 21a mit dem Verbindungsrohr 32 verbunden, das wiederum in eine der Richtung von Pfeil C in Figur 2 entgegengesetzte Richtung bewegt wird. Das Verbindungsrohr 32 nimmt dann den Halter 30 auf, wobei seine Positionierungsöffnung 46 sich elastisch mit dem gefalteten Abschnitt 44b der Blattfeder 44 in Eingriff befindet. Auf diese Art kann das Verbindungsrohr 32 fest mit dem Halter 30 verbunden werden.

Andererseits umfaßt die Stützvorrichtung 23 eine Klammer 34, die fest an der gegenüberliegenden Seitenwand 1 des Herdes befestigt ist, stationäre Wellen 35, die fest an der Klammer 34 montiert sind, und ein Paar metallischer Stützoder Aufnahmerollen 36, von denen jede durch ein Lager drehbar auf der stationären Welle 35 montiert ist. Die Aufnahmerolle 36 stützt durch eine Schraubenfeder 60, die später beschrieben wird, drehbar die entsprechende Rolle 21 am anderen Ende 21b davon.

Figur 4 zeigt die Details eines Abschnitts, der durch einen Kreis B in Figur 1 gezeigt wird. Wie aus Figur 4 zu sehen, umfaßt das andere Ende (angetriebenes Ende) 21b der Rolle 21 einen abgestuften Abschnitt 21c, der einen Abschnitt mit verringertem Außendurchmesser bei 21d aufweist. Eine metallische Schraubenfeder 60 ist um um einen Abschnitt 21d mit verringertem Außendurchmesser der Rolle 21 gewickelt. Die Länge des Abschnitts 21d mit verringertem Außendurchmesser beträgt, je nach der Größe der Rolle 21, vorzugsweise zwischen etwa 10 mm und 100 mm.

Es ist wünschenswert, daß die Schraubenfeder 60 in eine solche Richtung gewickelt ist, daß, wenn die Rolle 21 gedreht wird, während die Aufnahmerolle 36 angehalten wird, die Schraubenfeder 60 eine Klemmkraft gegen den Abschnitt 21d mit verringertem Außendurchmesser der Rolle 21 erzeugt. Das ist der Grund dafür, weshalb die Schraubenfeder 60 daran gehindert werden kann, irrtümlich vom Abschnitt 21d mit verringertem Außendurchmesser der Rolle 21 entfernt zu werden. Es ist auch wünschenswert, daß die Schraubenfeder 60 eine vorherbestimmte Anfangsspannung aufweist, wie in Figur 6 gezeigt. Diese Anfangsspannung dient dazu, die longitudinale Dehnung der Schraubenfeder 60 zu hemmen, wenn sie Wärme vom Inneren des Herdes durch die entsprechende Rolle 21 aufnimmt. Material, aus dem die Schraubenfeder 60 hergestellt ist, ist vorzugsweise aus verschiedenen Metallmaterialien ausgewählt, die jeweils eine Härte aufweisen, die im wesentlichen gleich der der Aufnahmerollen 36 ist. Auf diese Art kann der relative Abrieb zwischen der Schraubenfeder 60 und den Aufnahemrollen 36, die sich an zwei beabstandeten Punkten in linearem Kontakt mit der Schraubenfeder 60 befinden, wie in Figur 5 gezeigt, positiv unterdrückt werden. Es ist weiters angemessen, daß der Materialdurchmesser der Schraubenfeder 60 im Bereich zwischen 1 und 4 mm liegt. Der Grund dafür ist, daß, wenn die Schraubenfeder 60 um die äußere peripherie der entsprechenden Rolle 21 gewickelt worden ist und wenn der Materialdurchmesser der Schraubenfeder 60 geringer als 1 mm ist, die Schraubenfeder leicht gelockert werden kann. Wenn der Materialdurchmesser der Schraubenfeder 4 mm übersteigt, wird es schwierig, sie um die Rolle 21 zu montieren.

Bei einer derartigen Anordnung dreht die Antriebskraft die Rotationsantriebswelle 27 und wird durch das Verbindungsrohr 32 über den Halter 30 und die Blattfeder 44 auf die Rolle 21 übertragen. In einem solchen Fall wird, da die Antriebskraft vom Halter 30 durch die Verbindung auf das Verbindungsrohr 32 übertragen wird, in die der gefaltete Abschnitt 44b der Blattfeder 44 durch die Positionierungsöffnung 46 im Verbindungsrohr 32 eingreift, die Blattfeder nie vom Verbindungsrohr 32 entfernt, sodaß eine positive Kraftübertragung an der Verbindung geschaffen wird.

Wenn es erforderlich ist, eine Rolle 21 zwecks Austausch oder Reparatur zu entfernen, wird die Rolle 21 gegen die Rotationsantriebswelle 27 hin gedrückt, um den gefalteten Abschnitt 44b der Blattfeder 44 in die radiale und nach innen gerichtete Richtung zu biegen, sodaß die Blattfeder 44 aus der Positionierungsöffnung 46 im Verbindungsrohr 32 verdrängt wird. Das Verbindungsrohr 32 wird dann im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn relativ zum Halter 30 gedreht, sodaß der gefaltete Abschnitt 44b der Blattfeder 44 gleitend mit der Innenwand des Verbindungsrohres 32 in Berührung gebracht wird. Die mit dem Verbindungsrohr 32 verbundene Rolle 21 wird dann aus dem Halter 30 gezogen. Auf diese Art kann die Rolle 21 leicht und einfach vom Halter 30 getrennt werden.

Wenn es gewünscht wird, eine Rolle 21 zu montieren, wird zuerst das mit der Rolle 21 verbundene Verbindungsrohr 32 dann über dem entsprechenden Halter 30 angebracht. Das bewirkt, daß der gefaltete Abschnitt 44b der Blattfeder 44 sich unter seiner eigenen Elastizität in die radiale und nach innen gerichtete Richtung biegt und auch an der Innenwand des Verbindungsrohres 32 gleitet. Daraufhin bewirkt die Einstellung der axialen oder drehenden Bewegung, daß der gefaltete Abschnitt 44b der Blattfeder 44 in die Positionierungsöffnung 46 des Verbindungsrohres 32 paßt. Auf diese Art kann das Verbindungsrohr 32 auf einfache und leichte Art fest mit dem Halter 30 verbunden werden.

Die Rollenverbindungsanordnung der dargestellten Ausführungsform hat insofern einen Vorteil, als daß jede der Rollen 21 durch den Halter 30 und das Verbindungsrrohr 32 fest mit der entsprechenden Rotationsantriebswelle 27 verbunden werden kann, während sie bei jedem Schaden an einer Rolle 21 leicht und rasch aus dem Halter 30 gezogen werden kann, indem das Verbindungsrohr 32 aus dem Halter 30 gezogen wird, der mit der Rotationsantriebswelle 27 verbunden ist.

Die Rollenverbindungsanordnung hat auch die folgenden Vorteile:

(1) Es ist kein Kleberbeschichtungs- oder Klebeschritt erforderlich, um eine Rolle 21 mit dem entsprechenden Verbindungsrohr 32 zu verbinden.

(2) Es ist einfach, axiale Versetzung zwischen dem Verbindungsrohr 32 und der Rolle 21 zu korrigieren.

(3) Es gibt keine Schwierigkeit beim Entfernen des Verbindungsrohres 32, auch wenn eine alte oder beschädigte Rolle 21 während des Laufens des Ofens durch eine neue Rolle ersetzt wird.

(4) Eine Rotationsantriebskraft kann ohne einen speziellen Drängemechanismus durch den Halter 30 und das Verbindungsrohr 32 von der Rotationsantriebswelle 27 auf die Rolle 21 übertragen werden.

(5) Es ist nicht erforderlich, eine Öffnung oder einen Schlitz in der Keramikrolle 21 auszubilden. Daher werden die Rollen 21 nicht beschädigt.

Wenn die um den Abschnitt 21d mit verringertem Außendurchmessser der entsprechenden Rolle 21 gewickelte Schraubenfeder 60 sich in ihrer peripheren Geschwindigkeit von jener der Aufnahmerollen 36 unterscheidet, tritt ein Durchrutschen zwischen der Schraubenfeder 60 und der Aufnahmerolle 36 auf. Eine mit diesem Durchrutschen in Zusammenhang stehende Kraft dient dazu, die Schraubenfeder 60 gegen den Abschnitt 21d mit verringertem Außendurchmesser zu klemmen, sodaß die Keramikrolle 21 gleichmäß durch die Schraubenfeder 60 festgeklemmt ist. Daher weist der Abschnitt 21d mit verringertem Außendurchmesser durch die Schraubenfeder 60 offensichtlich eine im wesentlichen gleichmäßige Größe auf. Daher haben alle Rollen 21 offensichtlich im wesentlichen den gleichen Außendurchmesser. Das kann die Förderungsgeschwindigkeit für Gegenstände, die mit Wärme zu behandeln sind, stabilisieren.

Wenn die Aufnahmerollen 36 aus einem Metallmaterial bestehen, das im wesentlichen die gleiche Härte wie jene der Schraubenfeder 60 hat, kann der Abrieb an einer oder beiden der Aufnahmerollen 36 und Schraubenfeder 60 verringert werden, was ihre Beständigkeit verbessert. Auch wenn ein großes Maß an Abrieb entweder bei der Schraubenfeder 60 oder der Aufnahmerolle 36 erzeugt wird, kann ein neuer Bestandteil den abgeriebenen Bestandteil ersetzen, ohne daß eine kostspielige Keramikrolle 21 ersetzt wird. Daher können alle Keramikrollen 21 in ihrer verlängerten Lebensdauer verwendet werden, was zu einer Kostenverringerung führt.

Figur 7 zeigt die zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, bei der die Verbindung zwischen der Rotationsantriebswelle und dem entsprechenden Verbindungsrohr verbessert ist.

Bei der zweiten Ausführungsform, wie in Figur 7 gezeigt, umfaßt eine Rollenverbindungsanordnung ein Verbindungsrohr 65, dessen Außendurchmesser kleiner als der Innendurchmesser einer Rolle 21 ist, und einen Halter 67, dessen Innendurchmesser größer als der Außendurchmesser des Verbindungsrohres 65 ist. Das Verbindungsrohr 65 ist an einem Ende in den Innendurchemsser des Halters 67 einzufügen. Dieses Ende des Verbindungsrohres 65 umfaßt eine rechteckige Positionierungsöffnung 68, die darin ausgebildet ist und sich axial in dem einzufügenden Ende erstreckt. Am anderen Ende umfaßt der Halter 67 eine Öffnung 69, die darin in einer Position ausgebildet ist, die der Positionierungsöffnung 68 des Verbi ndungsrohres 65 entspricht. Eine Blattfeder 70 ist an einem Ende am Halter 67 befestigt, wie durch 70a gezeigt, sodaß das andere Ende der Blattfeder 70 durch die Öffnung 69 im Halter 67 in der Positionierungsöffnung 68 aufgenommen werden kann. Das andere Ende 70b der Blattfeder 70 wird unter ihrer eigenen Elastizität in die Positionierungsöffnung 68 gedrängt. Wenn die Seitenflächen der Blattfedern 70 von den Seitenwänden der Positionierungsöffnung 68 in Eingriff gebracht werden, kann eine Rotationsantriebskraft dazwischen übertragen werden. Die Blattfeder 70 hat eine solche Konfiguration, daß sie einen leicht geneigten Winkel an der Montageseite aufweist, während sie einen stark geneigten Winkel an der gegenüberliegenden Seite aufweist. Daher behält die Blattfeder 70 ihre ursprüngliche Position bei, wenn die entsprechende Rolle 21 von einer solchen Position nach rechts gezogen wird, wie in Figur 7 gezeigt. Jedoch bewegt die Blattfeder 70 ihre Schräge zur rechten Seite nach oben, um mit der Positionierungsöffnung 68 außer Eingriff zu kommen, indem sie in die Kante der Positionierungsöffnung 68 auf der rechten Seite eingreift, wenn die Rolle 21 aus einer solchen Position nach links gedrückt wird, wie in Figur 7 gezeigt.

An seinem anderen Ende ist das Rohr 65 durch einen Bolzen 66 mit der Rolle 21 verbunden, wie in Figur 7 gezeigt.

Bei der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird, wenn es erforderlich ist, eine Rolle 21 zwecks Austausch oder Reparatur zu entfernen, die Rolle 21 gegen die entsprechende Rotationsantriebswelle 27 hin gedrückt, um den gefalteten Abschnitt 70b der Blattfeder 70 in die radiale und nach außen gerichtete Richtung hinaus zu verschieben und um dann mit der Positionierungsöffnung 69 außer Eingriff gebracht zu werden. Das Verbindungsrohr 65 wird dann im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn relativ zum Halter 67 gedreht, sodaß der gefaltete Abschnitt 70b der Blattfeder 70 an der Außenwand des Verbindungsrohrs 65 gleitet. Als Ergebnis kann die mit diesem Verbindungsrohr 65 verbundene Rolle 21 aus dem Halter 67 herausgezogen werden. Auf diese Art kann die Trennung der Rolle 21 vom Halter 67 gemäß vorliegender Erfindung einfach durchgeführt werden.

Da der Außendurchmesser des Verbindungsrohrs 65 kleiner ist als der Innendurchmesser der Rolle 21, hindert er die Rolle 21 nicht daran, aus dem Kontakt mit einem umgebenden Material wie einem Ziegel oder ähnlichem entfernt zu werden, wenn die Rolle 21 aus der Herdwand 1 gezogen wird. Das Verbindungsrohr 65 stört auch den Mahlvorgang der Rolle 21 nicht, da der Außendurchmesser des Verbindungsrohres 65 kleiner ist als der Innendurchmesser der Rolle 21.

Die Figuren 8 und 9 zeigen die dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, bei der die Verbindung zwischen einem Verbindungsrohr und einer Rolle verbessert ist.

Bei der dritten Ausführungsform sind Teile, die jenen der in den Figuren 1 und 3 gezeigten Ausführungsform gleich sind, mit gleichen Bezugszahlen versehen und werden nicht weiter beschrieben. Das dem Antrieb benachbarte Ende der Rolle 21 umfaßt einen Abschnitt 21c mit verringertem Außendurchmesser, der zu einer ringförmigen Stufe 21e fortgesetzt ist. Die axiale Länge des Abschnitts 21c mit verringertem Außendurchmesser ist im wesentlichen gleich dem Abstand vom offenen Ende 32a des Verbindungsrohres 32 zu einer Öffnung 51, die durch die Seitenwand des Verbindungsrohrs 32 ausgebildet ist.

Jeder der im Verbindungsrohr 32 ausgebildeten Schlitze 48 umfaßt eine vergrößerte Öffnung 48c mit kreisförmiger Konfiguration, die daran am geschlossenen Ende ausgebildet ist, wobei der Durchmesser dieser Öffnung 48c größer als die Breite des entsprechenden Schlitzes 48 ist. Die Öffnung 48d dient dazu, Spannungskonzentration am beschlossenen Schlitzende bei Anziehen des Bolzens zu vermeiden und elastische Biegung in der Seitenwand des Verbindungsrohres 32 am offenen Ende 48b des Schlitzes 48 zu fördern.

Die Öffnung 51 ist dazu ausgebildet, einen Bolzen 52 aufzunehmen, und der Bolzenkopf 52a ist in einer Ausnehmung 58 ausgebildet, die im Verbindungsrohr 32 ausgebildet ist. Mit anderen Worten, der Bolzenkopf 52a ist an einer Position angeordnet, die von der äußeren Peripherie des Verbindungsrohres 32 radial und nach innen versetzt ist. Das gegenüberliegende, mit Gewinde versehene Ende des Bolzens 52 ist in ein mit Innengewinde versehenes Loch geschraubt, das in eine Ausnehmung 60 geschnitten ist, die der Ausnehmung 58 diametral entgegengesetzt ist.

Wenn eine Rolle 21 von der Herdwand entfernt wird, wird der gefaltete Abschnitt 44b der Blattfeder 44 gedrückt, sodaß das Verbindungsrohr 32 mit dem Halter 30 außer Eingriff gebracht wird. In einem solchen Zustand werden das Verbindungsrohr 32 und die Rolle 21 gegen die Stützvorrichtung 23 hin hinausgezogen. So können die Rolle 21 und das Verbindungsrohr 32 leicht durch die Rolleneinfügungsöffnung la hinausgezogen werden. In einem solchen Fall wird das Verbindungsrohr 32 nicht mit der Seitenwand der Rolleneinfügungsöffnung 1a in Berührung gebracht, was die wärmebeständigen Isolationsmaterialien beschädigen könnte, da der Außendurchmesser des Verbindungsrohres 32 gleich jenem oder kleiner als jener der Rolle 21 ist.

Zusätzlich zu den obengenannten Vorteilen bietet die dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung den folgenden Vorteil: Da das offene Ende 32a des Verbindungsrohres 32 bezogen auf den Außendurchemsser der entsprechende Rolle 21 radial und innerhalb des äußeren Durchmessers der entsprechenden Rolle 21 angeordnet ist, wird das offene Ende 32a des Verbindungsrohres 32 nicht mit der Herdwand in Berührung gebracht, wenn die Kombination aus dem Verbindungrohr 32 und der Rolle 21 von der Herdwand entfernt wird. Daher werden die Herdwand und andere mit ihr in Verbindung stehende Bestandteile, dadurch, daß diese Kombination entfernt wird, nicht beschädigt.

Obwohl die erste bis dritte Ausführungsform so beschrieben wurden, daß an der Verbindung zwischen jeder der Rollen und dem entsprechenden Verbindungsrohr Befestigungsmittel vom Bolzen-Muttern-Typ verwendet werden, kann das Befestigungsmittel von jedem anderen geeigneten Typ als dem Bolzen-Muttern-Typ sein. Die Blattfedern 44 und 70 können durch jede andere geeignete elastische Einrichtung ersetzt werden. Des weiteren kann der Abschnitt 21d mit verringertem Außendurchmesser der Rolle 21 nicht erforderlich sein, wenn die Präzision des Außendurchmessers einer jeden der Rollen erhöht ist.

Die obengenannten numerischen Werte für den Außendurchmesser D&sub1; einer jeden Rolle 21, den Außendurchmesser D&sub2; des verringerten Außendurchmessers 21d, die axiale Länge 1 desselben verringerten Außendurchmessers 21d und den Materialdurchmesser einer jeden Schraubenfeder 60 sollen die Erfindung nicht einschränken und können auf geeignete Weise je nach dem speziellen Fall gewählt werden.

Bei dieser Rollenantriebsanordnung gemäß vorliegender Erfindung ist jede der Keramikrollen durch eine geeignet elastische Einrichtung mit der entsprechenden der metallischen Rotationsantriebswellen verbunden, sodaß eine Antriebskraft auf die Rollen übertragen werden kann. Des weiteren kann jede der Rollen rasch und leicht in den Rollenherdofen eingebaut und von diesem demontiert werden. Außerdem werden viele Vorteile dahingehend geschaffen, daß die Rolle nicht irrtümlich von der zugeordneten Verbindung entfernt wird, wenn der Ofen in Betrieb ist, daß die Rollenantriebsanordnung vereinfacht und billiger hergestellt werden kann, daß jede der Rollen leicht geschliffen und leicht aus der Herdwand herausgezogen werden kann, da der Außendurchmesser des Verbindungsrohres kleiner sein kann als jener der Rollen. Da die Blattfeder am Halter in Nachbarschaft der Antriebswelle montiert ist, kann die Rolle aus dem Inneren des Rollenherdofens herausgezogen werden, ohne daß die zugeordnete Blattfeder durch den Ofen bei seiner hohen Temperatur hindurchgeführt wird. Daher werden die Blattfedern nicht durch Hitze beeinträchtigt.

Bei der dargestellten Rollenstützvorrichtung gemäß vorliegender Erfindung wird das angetriebene Ende der Keramikrolle durch eine metallische Schraubenfeder auf einem Paar metallischer Aufnahmerollen getragen. Daher kann Schlupf, der zwischen der Beförderungsrolle und den zugeordneten Aufnahmerollen auftritt, durch die Schraubenfeder aufgenommen werden. Das

führt zu einer Verringerung des Abri ebs und sorgt für eine stabilisierte Geschwindigkeit der Beförderungsrollen, sodaß die Beförderungseigenschaften verbessert werden.


Anspruch[de]

1. Rollenherdofen, umfassend zumindest eine Keramikrolle (21), die quer zum Weg der im Ofen erwärmten Gegenstände angeordnet ist, um die Gegenstände zu befördern, und sich durch eine Seitenwand (1) des Ofens erstreckt, eine drehbare Antriebswelle (27) zum Antreiben der Keramikrolle (21), einen Halter (30,67), der an einem Ende der Welle (27) befestigt ist, und ein Metallverbindungsrohr (32, 65), das an seinen Enden am Halter (30, 67) bzw. an der Rolle (21) befestigt ist, worin die Befestigung des Verbindungsrohres (32,65) an zumindest einem seiner Enden eine lösbare Verbindung ist, die elastische Verbindungseinrichtungen (44,70) aufweist.

2. Rollenherdofen nach Anspruch 1, worin das genannte Verbindungsrohr (32,65) eine Positionierungsöffnung (46,68) aufweist, die sich in Längsrichtung zum genannten Rohr (32,65) erstreckt, wobei die genannte elastische Verbindungseinrichtung (44,70) an einem Ende am genannten Halter (30,67) befestigt ist und einen weiteren Teil (44b,70b) aufweist, der radial vorragt und in die genannte Positionierungsöffnung (46,68) eingreift.

3. Rollenherdofen nach Anspruch 2, worin das genannte Verbindungsrohr (32) in eine äußere periphere Wand des genannten Halters (30) eingepaßt ist.

4. Rollenherdofen nach Anspruch 2, worin das genannte Verbindungsrohr (65) an eine Innenwand des genannten Halters (67) angefügt ist.

5. Rollenherdofen nach einem de Ansprüche 2 bis 4, worin die genannte elastische Einrichtung eine Blattfeder (44,70) ist.

6. Rollenherdofen nach Anspruch 1, worin das genannte Verbindungsrohr (32) an seinem an der Keramikrolle (21) befestigten Ende zumindest einen axialen Schlitz (48) aufweist, der am Ende des Rohres (32) an einem Ende offen ist, sowie Öffnungen (50) durch seine Wand an einer Position zwischen dem geschlossenen und dem offenen Ende des/der genannten Schlitzes oder Schlitze (48), und Befestigungseinrichtungen (52) vorhanden sind, die sich durch die genannten Öffnungen (50) erstrecken, um das genannte Verbindungsrohr (32) elastisch an der in dieses Ende des Verbindungsrohres (32) eingefügten Rolle

(21) in Eingriff zu bringen, indem das genannte Ende des Verbindungsrohres (32) zusammengezogen wird.

7. Rollenherdofen nach Anspruch 6, worin der genannte axiale Schlitz (48) in Nachbarschaft seines geschlossenen Endes einen breiteren Abschnitt (48d) aufweist.

8. Rollenherdofen nach Anspruch 6 oder 7, worin das genannte Verbindungsrohr (32) einen Außendurchmessr aufweist, der gleich dem oder kleiner als der maximale Außendurchmesser der Keramikrolle (21) ist.

9. Rollenherdofen nach Anspruch 8, worin die Keramikrolle (21) einen Abschnitt (21c) mit verringertem Durchmesser aufweist, an dem das Ende des Verbindungsrohres montiert ist.

10. Rollenherdofen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, worin das andere Ende der Keramikrolle (21) vom am genannten Verbindungsrohr (32,65) befestigten Ende von einer Stützvorrichtung getragen wird, wobei eine metallische Schraubenfeder (60) um die äußere Peripherie des genannten anderen Endes der Rolle (21) gewickelt ist und eine metallische Rolle (36) der genannten Stützvorrichtung das genannte andere Ende der Rolle durch die genannte Schraubenfeder drehbar stützt.

11. Rollenherdofen nach Anspruch 10, worin die genannte Schraubenfeder (60) in eine solche Richtung gewickelt ist, daß sie eine Klemmkraft gegen das genannte andere Ende der genannten Keramikrolle (21) schafft, wenn die genannte Keramikrolle gedreht wird, während die genannte metallische Rolle (36) angehalten wird.







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