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Dokumentenidentifikation DE3888938T2 21.07.1994
EP-Veröffentlichungsnummer 0319262
Titel Fensterdichtungsleiste und deren Herstellungsverfahren.
Anmelder Hashimoto Forming Industry Co. Ltd., Yokohama, Kanagawa, JP
Erfinder Fujioka, Sakae c/o Hashimoto Forming Ind. Co. Ltd., Yokohama City Kanagawa Prefecture, JP;
Tamura, Tatsuya c/o Hashimoto Forming Ind. Co. Ltd, Yokohama City Kanagawa Prefecture, JP
Vertreter Louis, D., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat., 83700 Rottach-Egern; Pöhlau, C., Dipl.-Phys., 90489 Nürnberg; Lohrentz, F., Dipl.-Ing., 82319 Starnberg; Segeth, W., Dipl.-Phys., Pat.-Anwälte, 90489 Nürnberg
DE-Aktenzeichen 3888938
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 30.11.1988
EP-Aktenzeichen 883113284
EP-Offenlegungsdatum 07.06.1989
EP date of grant 06.04.1994
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.07.1994
IPC-Hauptklasse B60R 13/06

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Fenster-Formteil, beispielsweise für Automobile, wie auch auf ein Verfahren zur Herstellung solcher Formteile.

Ein Automobil verwendet verschiedene Arten von Formteilen, von denen ein typisches Beispiel ein Fenster-Formteil ist, das ausgestaltet ist, um sich längs des Umfangs der vorderen oder hinteren Fensterscheibe, längs eines Paars von vorderen oder hinteren Pfosten und der vorderen oder hinteren Kante der Dachbeplankung der Fahrzeugkarosserie zu erstrecken.

Eine Vielzahl von Anforderungen werden an Formteile hauptsächlich vom gestalterischen und/oder funktionellen Gesichtspunkt gestellt und resultierten in einem erhöhten Bedarf seitens der Automobilindustrie für die Formteile, deren Querschnittsgestalt sich in der Längsrichtung ändert.

Insbesondere ist ein Vorschlag zum Beispiel in der geprüften JP-Gebrauchsmusterschrift Nr. 57-54 416 offenbart, der auf ein Fenster-Formteil gerichtet ist, das einen oberen Abschnitt mit einem ersten vorbestimmten Querschnitt und einen seitlichen Abschnitt mit einem zweiten vorbestimmten Querschnitt, welcher zum ersten Querschnitt unterschiedlich ist, hat, wobei der obere Abschnitt und die seitlichen Abschnitte getrennt voneinander hergestellt werden. Wenn ein derartiges Formteil längs des Umfangs einer vorderen Fensterscheibe angeordnet wird, dient der zweite Querschnitt des seitlichen Abschnitts dazu, ein Wehr allein längs der Seitenkante der Fensterscheibe zu bestimmen. Auf diese Weise verhindert das Wehr während eines Fahrens bei Regenwetter, daß das Regenwasser über das Formteil hinweg zur angrenzenden Seitenscheibe hin fließt, so daß wirksam die Sicht des Fahrers und/oder Beifahrers durch diese bewahrt wird.

Um ein Fenster-Formteil mit einem Querschnitt zu erzeugen, der sich in der Längsrichtung verändert, ist es möglich, körperlich jedes Formteil in einen ersten und zweiten extrudierten Abschnitt mit jeweils vorbestimmten Querschnittsformen zu teilen, die miteinander entweder durch einen Spritzgußprozeß oder unter Verwendung eines separaten Eckenverbindungsstücks zusammengeschlossen werden. Jedoch ist die Verbindung dieser zwei Abschnitte mittels des Spritzgußprozesses von der Bildung von unerwünschten Graten längs der Verbindungen und von einer Verschlechterung im Aussehen begleitet, während die Verwendung von Eckenverbindungsstücken in einer erhöhten Anzahl von erforderlichen Bauteilen und Montageschritten resultiert.

Eine andere Möglichkeit zur Herstellung von Formteilen mit einem in Längsrichtung veränderlichen Querschnitt ist in der JP-Patentanmeldung-Offenlegungsschrift Nr. 62-231 814 offenbart, wonach der Hauptkörper des Formteils ein Lippenstück in der Gestalt einer Leiste sowie zwei Schenkelabschnitte, die beide in eine Lücke zwischen dem Karosserieblech und der Fensterscheibe einzusetzen sind, besitzt. Im Gebrauch wird der erste Schenkelabschnitt längs des oberen Teils und der seitlichen Teile des Formteils durch ein Halteglied an dem Karosserieblech so festgelegt, daß das Formteil in seiner Position gehalten wird. Ferner wird der zweite Schenkelabschnitt direkt mit dem Umfang der Fensterscheibe längs des oberen Teils in Anlage gebracht, wodurch das Lippenstück in direkte Berührung mit der Oberfläche der Fensterscheibe längs des oberen Teils gelangt, während ein separates Montageteil den zweiten Schenkelabschnitt darin aufnimmt und mit dem Umfang der Fensterscheibe längs des Seitenteils in Anlage gebracht wird, so daß der zweite Schenkelabschnitt durch das Montageteil gestützt wird und das Lippenstück von der Fläche der Fensterscheibe längs des Seitenteils hinweg drückt sowie verformt, um das Wehr zwischen der Fensterscheibe und der Leiste zu bilden. Eine deratige Anordnung bringt aufgrund der durchgehenden und glatten Fläche längs der Eckenabschnitte, die das obere Teil und die Seitenteile miteinander verbinden, ein verfeinertes Aussehen hervor. Jedoch ist die Verwendung der Montageteile längs der beiden seitlichen Teile manchmal problematisch insofern, als neben einer erhöhten Anzahl von erforderlichen Bauteilen und Montageschritten das Lippenstück dazu neigt, verformt zu werden, wenn eine externe Kraft aufgebracht wird, und als es schwierig ist, den gewünschten Querschnitt des Wehrs für einen langen Zeitraum stabil aufrechtzuerhalten.

Deshalb ist es ein primäres Ziel dieser Erfindung, ein neuartiges Fenster-Formteil mit einem in der Längsrichtung veränderlichen Querschnitt zu schaffen, das ohne Schwierigkeiten in einer erleichterten Weise sowie mit verbesserter Produktivität verwirklicht werden kann, und bei welchem die Verformung des Lippenstücks wirksam unterdrückt werden kann, selbst wenn auf dieses eine externe Kraft aufgebracht wird, und bei welchem die gewünschte Gestalt des Damms oder Kanals oder Wehrs (im folgenden als "Wehr" bezeichnet) für einen langen Zeitraum stabil aufrechterhalten werden kann.

Ein anderes Ziel dieser Erfindung liegt darin, ein neuartiges Verfahren anzugeben, durch das Fenster-Formteile mit einem in Längsrichtung veränderlichen Querschnitt in einer erleichterten Weise sowie mit einer gesteigerten Produktivität hergestellt werden können und das es möglich macht, wirksam die Verformung des Lippenstücks, selbst wenn auf dieses eine äußere Kraft aufgebracht wird, zu unterdrücken sowie den gewünschten Querschnitt der Wehre in einer stabilen Weise und für einen langen Zeitraum beizubehalten.

Gemäß einem Gesichtspunkt dieser Erfindung wird ein Fenster- Formteil, beispielsweise für Automobile, geschaffen, das umfaßt:

- einen Hauptkörper, der ein ununterbrochenes längliches Element einschließt, welches ein Oberteil, um sich längs einer oberen Kante einer Fensterscheibe zu erstrecken, wenigstens ein Seitenteil, um sich längs einer Seitenkante der genannten Fensterscheibe zu erstrecken, und wenigstens ein Eckenteil das das besagte Ober- sowie Seitenteil einstückig verbindet, enthält, wobei der erwähnte Hauptkörper eine dem Rand der genannten Fensterscheibe entsprechende Längsgestalt hat;

- ein sich über die Länge des Hauptkörpers erstreckendes und mit diesem einteiliges Lippenstück;

- ein mit dem Hauptkörper einstückig ausgestattetes und in das Lippenstück sich erstreckendes Kernelement;

- wobei das genannte Kernelement plastisch wenigstens lokal in der Längsrichtung des Kernelements derart verformt worden ist, daß das genannte Formteil unterschiedliche Querschnitte in dem besagten Ober- sowie Seitenteil hat und allmählich den Querschnitt im wesentlichen durch das genannte Eckenteil hindurch ändert, um, wenn das erwähnte Formteil am Platz montiert ist, wenigstens ein Wehr längs entweder des besagten Ober- oder des Seitenteils zu bilden, um Regenwasser entlang des Wehrs zu leiten und dieses an einem Fließen quer über das Formteil zu hindern.

Gemäß einem weiteren Gesichtspunkt dieser Erfindung wird ein Verfahren zur Herstellung von Fenster-Formteilen, beispielsweise für Automobile, angegeben, das die Schritte umfaßt:

- Ausbilden eines Hauptkörpers, der wenigstens teilweise aus einem ununterbrochenen länglichen Material besteht, welches ein Oberteil, um sich längs einer oberen Kante einer Fensterscheibe zu erstrecken, wenigstens ein Seitenteil, um sich längs einer Seitenkante der Fensterscheibe zu erstrecken, und wenigstens ein Eckenteil, das das besagte Oberteil sowie das besagte Seitenteil untereinander verbindet, enthält, wobei der Hauptkörper ferner ein einstückiges Lippenstück, das ausgebildet ist, um sich über dessen gesamte Länge zu erstrecken, und ein Kernelement, das einteilig mit dem Hauptkörper ausgestaltet ist sowie sich in das besagte Lippenstück erstreckt, einschließt;

- axiales Biegen des genannten Hauptkörpers in eine Gestalt, die in der Längsrichtung dem Umriß der erwähnten Fensterscheibe entspricht; und

- plastisches Verformen des besagten Kernelements wenigstens lokal in der Längsrichtung des Kernelements, so daß das Formteil unterschiedliche Querschnitte im Ober- sowie Seitenteil hat und allmählich den Querschnitt im wesentlichen durch das Eckenteil hindurch ändert, um, wenn das Formteil am Platz montiert ist, wenigstens ein Wehr längs entweder des besagten Oberteils oder des besagten Seitenteils zu bilden, um Regenwasser längs des Wehrs zu leiten und dieses an einem Fließen quer über das Formteil zu hindern.

In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung kann der in Längsrichtung veränderliche Querschnitt des Formteils ohne Schwierigkeiten verwirklicht werden, indem einfach das Kernelement plastisch so verformt wird, daß das Lippenstück wenigstens ein Wehr längs des Seitenteils des Formteils, wenn es für eine vordere Fensterscheibe vorgesehen ist, bestimmt oder ein Wehr längs des oberen Teils des Formteils bestimmt, wenn es für eine hintere Fensterscheibe vorgesehen ist. Der gewünschte Querschnitt des Wehrs kann durch das plastisch verformte Kernelement ohne getrennt hergestellte Montageteile, um die Wehre zu bilden, erlangt werden, so daß diese Erfindung es möglich macht, nicht nur die Produktivität hoch zu steigern sowie ein exzellentes Aussehen des Produkts zu bewahren, sondern auch eine unerwünschte Verformung des Lippenstücks, selbst wenn es mit einer äußeren Kraft belastet wird, zu unterdrücken sowie den gewünschten Querschnitt der Wehre in einer stabilen Weise un für einen langen Zeitraum aufrechtzuerhalten.

Für ein besseres Verständnis der Erfindung wird auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen, in denen:

Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Automobils mit Fenster-Formteilen, auf die diese Erfindung angewendet werden kann, ist;

Fig. 2 ein Querschnitt längs der Linie A-A in der Fig. 1 des Seitenteils eines Frontscheiben-Formteils gemäß einer Ausführungsform dieser Erfindung ist;

Fig. 3 ein Querschnitt nach der Linie B-B in der Fig. 1 des oberen Teils des Fenster-Formteils der Fig. 2 ist;

Fig. 4 eine Teilansicht bei Betrachtung in der Richtung des Pfeils C in der Fig. 1 des Fenster-Formteils der Fig. 2 ist;

Fig. 5 ein zu Fig. 2 gleichartiger Querschnitt des Frontscheiben-Formteils gemäß einer anderen Ausführungsform dieser Erfindung ist;

Fig. 6 ein Systemdiagramm eines Beispiels der Fertigungsstraße ist, die eingerichtet ist, um das Verfahren dieser Erfindung zur Herstellung der Fenster-Formteile auszuführen;

Fig. 7 eine Ansicht einer axialen Biege- und Formgebungsvorrichtung ist, die in Verbindung mit der Fertigungsstraße der Fig. 6 zur Anwendung zu bringen ist;

Fig. 8 eine Teil-Perspektivdarstellung des Fenster-Formteils ist, das einem axialen Biegen und Formgeben durch die Vorrichtung der Fig. 7 zu unterziehen ist;

Fig. 9 eine Schnittdarstellung nach der Linie D-D in der Fig. 7 ist.

Im folgenden wird diese Erfindung im Detail unter Bezugnahme auf einige bevorzugte Ausführungsformen, die in den beigefügten Zeichnungen gezeigt sind, erläutert.

In Fig. 1 ist ein Automobil gezeigt, das als Ganzes durch die Bezugszahl 1 bezeichnet ist und eine Frontfensterscheibe 2 sowie Seitenfensterscheiben 3 enthält. Die Frontfensterscheibe 2 kann aus einem transparenten anorganischen Glas oder transparentem Kunstharz, wie Polykarbonatharz, Akrylharz oder dergleichen, bestehen und ist am Automobil-Karosserieblech 7 mittels eines Klebematerials 9 befestigt, wobei ein Gummi- Absperrelement 10 zwischen der Fensterscheibe 2 und einem eingesenkten Auflagestück 7b des Karosserieblechs 7 angeordnet ist. Die Fensterscheibe 2 kann an ihrer Rückfläche mit einer aufgedruckten opaken Schicht 20 versehen sein, die sich längs des Umfangs der Scheibe 2 derart erstreckt, daß das Klebematerial 9 und das Absperrelement 10 von der Außenseite nicht sichtbar sind, um ein verfeinertes Aussehen zu verwirklichen.

Die Frontfensterscheibe 2 ist mit einem länglichen Fenster- Formteil 4 verbunden, das so angeordnet ist, daß es eine Lücke oder einen Raum S zwischen dem Automobil-Karosserieblech 7 und der Umfangskante der Frontfensterscheibe 2 abdeckt, wie insbesondere in den Fig. 2 und 3 gezeigt ist. Das Formteil 4 besitzt ein Paar von Seitenteilen 6 (Fig. 2) längs der seitlichen Kanten der Fensterscheibe 2, ein Oberteil 5 (Fig. 3) längs der oberen Kante der Fensterscheibe 2 und ein Paar von Eckenteilen 11, wo sich der Querschnitt der Seitenteile 6 allmählich zu demjenigen des Oberteils 5 verändert.

Das Formteil 4 hat einen Hauptkörper 4a, der aus einem flexiblen und/oder weichen Polyvinylchlorid-(PVC-) Harz, Ionomer- Harz, Ethylen-Vinylacetat-Kopolymer-(EVA-) Harz, transparentem Zelluloseacetobutylat-(CAB-) Harz, geeignetem synthetischen Kautschukmaterial oder anderem geeigneten thermoplastischen und elastomeren Kunstharzmaterial mit einer Flexibilität besteht. Das den Hauptkörper 4a bildende Material wird mit einem Kernelement 22 mit einem Zierstück 23 zu einem länglichen Teil mit einem im wesentlichen konstanten Querschnitt koextrudiert. Das Kernelement 22 ist im wesentlichen vollständig in das Material des Hauptkörpers 4a eingebettet mit der Ausnahme, daß das Zierstück 23, das eine Außenfläche mit einem metallischen Glanz oder einer gewünschten Farbe hat, zur Außenseite freiliegt.

Der Hauptkörper 4a enthält einen Schenkelabschnitt 13, der in den Raum S zwischen dem Automobil-Karosserieblech 7 sowie der Kante der Frontfensterscheibe 2 einzusetzen ist, wie auch ein Paar von Lippenstücken 4b und 4c, die am oberen Teil des Schenkelabschnitts 13 ausgebildet sind, um von diesem beidseitig vorzuragen. Von diesen Lippenstücken hat jedes die Gestalt einer Leiste, die sich längs der gesamten Länge des extrudierten länglichen Bauteils erstreckt. Das Lippenstück 4c hat ein freies Ende, das gegen die Außenfläche des Automobil-Karosserieblechs 7 im Oberteil und den Seitenteilen 5, 6 des Formteils 4 anliegt (Fig. 2 und 3). Andererseits hat das Lippenstück 4b ein freies Ende, das gegen die Außenfläche der Fensterscheibe 2 im Oberteil 5 (Fig. 3) anliegt, das jedoch von dieser längs der Seitenteile 6 des Formteils 4 beabstandet ist, um ein Wehr 8 zu bestimmen.

Der Schenkelabschnitt 13 des Hauptkörpers 4a besitzt wenigstens eine Rippe 15, die an der von der Fensterscheibe 2 entfernten Seite ausgebildet ist. Die Rippe 15 ist mit einem länglichen, streifenförmigen Halteglied 17 in Eingriff zu bringen, das an einem Schulterstück 7a des Karosserieblechs 7 benachbart zum eingesenkten Auflagestück 7b befestigt ist. Der Schenkelabschnitt 13 hat ein freies Ende in Gestalt eines Vorsprungs 16a, der mit der Hinterkante der Fensterscheibe 2 zur Anlage zu bringen ist, wie auch einen weiteren Vorsprung 16b, der seinerseits mit der Vorderkante der Fensterscheibe 2 zur Anlage kommt.

Das in den Hauptkörper 4a eingebettete Kernelement 22 besteht aus einem Metallblech mit einer ausreichenden Festigkeit, um das Material des Hauptkörpers 4a zu verstärken, und kann insofern aus einem rostfreien Stahlblech, einem Aluminiumblech, einem verzinkten Stahlblech oder dergleichen gebildet sein. Wenn das Kernelement 22 aus einem verzinkten Stahlblech besteht, so ist es darüber hinaus vorteilhaft, das Zierstück 23 durch ein Anhaften einer glänzenden Metallfolie oder eines glänzenden Metallblechs, einer gefärbten Kunstharzfolie oder dergleichen zu bilden und alle übrigen Teile in das Material des Hauptkörpers 4a einzubetten. Das Kernelement 22 hat einen derart profilierten Querschnitt mit einem oder mehreren gedoppelten Teilen 24, daß es im Vorsprung 16b vorhanden ist und sich auch in die Leiste 4b erstreckt.

Das Fenster-Formteil 4 dieser Ausgestaltung enthält einstückig verbundene Ober- und Seitenteile 5, 6 und ein Lippenstück 4b in Form einer Leiste, das einer derartigen plastischen oder unelastischen Verformung unterworfen worden ist, daß sein Querschnitt längs des Oberteils 5 sich von demjenigen längs der Seitenteile 6 unterscheidet.

Die Fig. 5 ist eine Querschnittsdarstellung ebenfalls nach der Linie A-A in der Fig. 1, die eine andere Ausführungsform des Fenster-Formteils zeigt, wobei das Kernelement 22 nicht zur Außenseite freiliegt und eine transparente Harzschicht 25 an der Außenfläche des Zierstücks 23 des Kernelements 22 derart ausgebildet ist, daß das Zierstück 23 von der Außenseite sichtbar ist. Die transparente Harzschicht 25 kann durch eine in geeigneter Weise gefärbte undurchsichtige Harzschicht ersetzt werden, um, wenn es gewünscht ist, ein Zierstück getrennt vom Kernelement 22 zu bilden.

Das Fenster-Formstück der oben erwähnten Ausführungsformen kann in vorteilhafter Weise durch das Verfahren gemäß dieser Erfindung mit einer im folgenden vollständig zu beschreibenden Fertigungsstraße produziert werden.

In Fig. 6 ist ein Systemdiagramm der Fertigungsstraße gezeigt, die eine erste Abrollhaspel 31, um kontinuierlich ein Metallblech oder ähnliches Streifenmaterial 32 zu einer Walzen- Formmaschine 33 zuführen, in der es zu einer gewünschten Querschnittsgestalt des Kernelements geformt wird, enthält, wobei das Kernelement dann einem Extruder 34 zugeführt und mit einem thermoplastischen Harz, z.B. einem PVC-Harz, zu einem kontinuierlichen Strang 35 der Ausgestaltung, die in Fig. 8 gezeigt ist, und mit einem Querschnit, der demjenigen, der in Fig. 2 gezeigt ist, entspricht, koextrudiert wird. Der auf diese Weise gebildete kontinuierliche Strang 35 wird einer Kalibrier-/Kühlstation 36 zugeführt, die eine Kalibiriervorrichtung 36a und einen Kühlbehälter 36b enthält. In dieser Station 36 wird der kontinuierliche Strang 35 einem geforderten Bearbeiten auf Maß und auch einem gleichzeitigen Kühlen in einem Kühlbehälter 36b unterworfen. Der kontinuierliche Strang 35 wird dann mit einem von einer Abwickelhaspel 38 zugeführten Schutzstreifen 39 abgedeckt, wird durch eine geeignete Fördervorrichtung 40 transportiert und weiter zu einer Schneidstation 41 gefördert, in der er nacheinander in ein längliches Bauteil 35B mit einer vorbestimmten Länge geschnitten wird.

Das somit gemäß dem Obigen erhaltene längliche Bauteil 35B mit der vorbestimmten Länge ist im allgemeinen in seiner Längsrichtung gerade und hat auf der gesamten Länge einen konstanten Querschnitt, der dem Querschnitt des Formteils 4 in dessen Seitenteil 6 (Fig. 2) entspricht. Demzufolge ist es notwendig, das längliche Bauteil 35B in axialer Richtung in Übereinstimmung mit der Kontur der Fensterscheibe 2 zu biegen und auch das Lippenstück 4b sowie das Kernelement 22 örtlich in der Längsrichtung plastisch zu verformen, um den Querschnitt des Formteils 4 in seinem Oberteil 5 (Fig. 3) herzustellen. Aus diesem Grund schließt sich an die oben erwähnte Fertigungsstraße eine im folgenden zu beschreibende axiale Biege- und Formgebungsvorrichtung 42 an.

Die Formgebungsvorrichtung 42 enthält, wie insbesondere in den Fig. 7 und 9 gezeigt ist, eine mittige Formplatte 43 sowie an beiden Seiten von dieser eine obere und eine untere Formplatte 44, 45. Diese Formplatten 43, 44 und 45 sind aufeinandergesetzt sowie miteinander vereinigt, um ein einheitliches Widerlager-Formwerkzeug zu bilden, das in seiner äußeren Peripherie eine Formgebungskehle 46 hat, die imstande ist, das längliche Bauteil 35B aufzunehmen. Die mittige Formplatte 43 hat eine äußere Kontur, die im wesentlichen derjenigen der Fensterscheibe 2 entspricht, und sie ist imstande, das Lippenstück 4b sowie den Vorsprung 16b des Schenkelabschnitts 13 zu stützen. Die obere Formplatte 44 arbeitet mit der mittigen Formplatte 43 derart zusammen, daß das Lippenstück 4b gegen denjenigen Teil der mittigen Formplattte 43 gedrückt wird, der dem Oberteil 5 entspricht, wie in Fig. 9 gezeigt ist, und von denjenigen Teilen der mittigen Formplatte 43 beabstandet gehalten wird, die den Seiten- und den Eckenteilen 6, 11 entsprechen. Andererseits dient die untere Formplatte 45 dazu, den Vorsprung 16a des Schenkelabschnitts 13 zu stützen. Die Formgebungsvorrichtung 42 enthält ferner ein Paar von Spannfuttern 47, von denen in Fig. 7 nur eines gezeigt ist, um die beiden Enden des länglichen Bauteils 35B zu klemmen.

Das längliche Bauteil 35B wird einem axialen Biegen und auch einer örtlichen plastischen Verformung des Lippenstücks 4b in der folgenden Weise unterworfen. Zuerst wird, wie in Fig. 7 gezeigt ist, das längliche Bauteil 35B an seinen beiden Enden durch die Spannfutter 47 klemmend erfaßt und mit der Formgebungskehle 46 ausgerichtet sowie gegen diese gepreßt, während ihm ein Zug in der Richtung X vermittelt wird. Anschließend werden die Spannfutter 47 in der Richtung Y bewegt, und das Kernelement 22 des länglichen Bauteils 35B wird einer geforderten plastischen Verformung unterworfen, um gleichzeitig mit dem axialen Biegen die plastische Verformung des Lippenstücks 4b derart herbeizuführen, daß es längs des Oberteils 5 mit der Fensterscheibe 2 in Berührung gebracht werden kann. Wenn das Kernelement 22 plastisch um das gedoppelte Teil 24 herum verformt wird, ist es in diesem Fall möglich, das Lippenstück 4b zu verformen, ohne die übrigen Teile einer übermäßigen Verformung zu unterwerfen. Letztlich werden die Enden des länglichen Bauteils 35B von den Spannfuttern 47 gelöst und abgeschnitten, um ein fertiges Formteil 4 zu bilden.

Das in der oben beschriebenen Weise erzeugte Fenster-Formteil 4 wird in der folgenden Weise an seinem Platz montiert. Zuerst wird das längliche Halteglied 17 vorher an der gesamten Peripherie mit Ausnahme des unteren Teils des Schulterstücks 7a des Automobil-Karosserieblechs 7, das bereits einem Farbgebungs- und Trocknungsvorgang unterworfen worden ist, angeklebt. Die Rückfläche des Außenumfangs der Fensterscheibe 2, an der bereits eine aufgedruckte opake Schicht 20 ausgebildet worden ist, wird nun mit einem Absperrgummi 10 versehen, und am gesamten Umfang der Rückfläche der Fensterscheibe 2 einschließlich des unteren Teils wird ein flüssiges Klebematerial 9 aufgetragen, nachdem die Vorsprünge 16a, 16b des Fenster- Formteils 4 mit dem Umfang der Fensterscheibe 2 in Anlage gebracht worden sind. Diese Baugruppe wird dann in das Schulterstück 7a des Automobil-Karosserieblechs 7 eingesetzt und nach dem Aushärten des Klebematerials 9 eindeutig befestigt, wobei die Halterippen 15 mit dem Halteglied 17 in Eingriff sind.

Das an seinem Platz montierte Fenster-Formteil 4 deckt den Raum S zwischen der Fensterscheibe 2 und dem Automobil- Karosserieblech 7 ab. Das freie Ende des Lippenstücks 4b längs des Oberteils 5 des Formteils 4 ist mit der Außenfläche der Fensterscheibe 2 in Berührung, wie in Fig. 3 gezeigt ist, und trägt dazu bei, eine glatte oder sog. bündige Außenfläche der Automobilkarosserie zu verwirklichen. Das freie Ende des Lippenstücks 4b längs der Seitenteile 6 des Formteils 4 ist von der Außenfläche der Fensterscheibe 2 beabstandet, wie in Fig. 2 gezeigt ist, und wirkt mit der Fensterscheibe 2 zusammen, um dazwischen die Wehre 8 zu bilden. Während eines Fahrens bei Regenwetter wird somit das Regenwasser 21 an der Fensterscheibe 2 in den Wehren 8 gesammelt und längs der Seitenteile 6 abgeleitet, wodurch ein Fließen auf die Seitenscheiben 3 verhindert wird. Trotz des Fehlens des Wehrs 8 längs des Oberteils 5 besitzt das oben erwähnte Fenster-Formteil 4 Eckenteile 11, durch die das Oberteil und die Seitenteile 5, 6 ununterbrochen miteinander verbunden sind, was es möglich macht, ein verfeinertes Aussehen längs der Eckenteile 11 zu erzeugen. Da ferner die Wehre 8 längs der Seitenteile 6 durch das Lippenstück 4b gebildet werden, das durch das Kernelement 22 verstärkt ist, ist es möglich, wirksam die Verformung des Lippenstücks 4 zu verhindern oder zu unterdrücken, selbst wenn es einer äußeren Kraft ausgesetzt wird, und die gewünschte Gestalt der Wehre 8 für einen Zeitraum beständig aufrechtzuerhalten.

Die Ausgestaltung, die Struktur, das Material usw. des Formteils 4 sind nicht auf diejenigen, die in den Zeichnungen dargestellt sind, begrenzt, für welche verschiedene Abwandlungen vorgenommen werden können. In ähnlicher Weise können verschiedene Prozesse angewendet werden, um das längliche Bauteil 35B auszubilden und das Lippenstück 4b zu verformen.

Beispielsweise kann das Formteil 4 gemäß der vorliegenden Erfindung in Verbindung mit einer Automobil-Rückfensterscheibe verwendet werden, wobei das Lippenstück ein Wehr längs des oberen Teils bestimmt, um zu verhindern, daß das Regenwasser von der Dachbeplankung über den oberen Teil auf die hintere Fensterscheibe fließt.

Das oben beschriebene Ausführungsbeispiel des Verfahrens gemäß dieser Erfindung, wobei das längliche Bauteil 35B, so wie es extrudiert ist, den Querschnitt der Seitenteile 6 über seine gesamte Länge hat und dann einer örtlichen plastischen Verformung des Lippenstücks 4 unterworfen wird, um den Querschnitt des Oberteils 5 zu erzielen, ist ebenfalls Gegenstand von Abwandlungen. Im besonderen kann das extrudierte längliche Bauteil 35B über seine gesamte Länge den Querschnitt des Oberteils 5 aufweisen und einer örtlichen plastischen Verformung des Lippenstücks 4b unterworfen werden, um den Querschnitt der Seitenteile 6 zu erlangen. Alternativ kann das längliche Bauteil 35B einen Zwischen-Querschnitt haben, wobei das Lippenstück 4b geringfügig von der Außenfläche der Fensterscheibe 2 beabstandet ist, und kann einer Verformung des Lippenstücks 4b längs der gesamten Länge unterworfen werden, um den Querschnitt des Oberteils 5 und der Seitenteile 6 zu erreichen.

Ferner sollten die Formplatten in der Formgebungsvorrichtung 42, und zwar insbesondere die obere Formplatte 44, eine Außenfläche haben, die wirksam verhindert, daß das längliche Bauteil 35B während dessen axialen Biegens zerkratzt wird. Insofern können die Formplatten aus Kunstharzmaterial mit einem niedrigen Reibungswiderstand wie auch einer ausreichenden Härte gebildet sein, oder können sie aus einem Metallmaterial gefertigt sein, dessen mit dem länglichen Bauteil 35B in Berührung zu bringende Fläche einer spiegelartig bearbeiteten Fläche gleich ist.

Obgleich die Verformung des Lippenstücks 4b in vorteilhafter Weise gleichzeitig mit dem axialen Biegen in Abhängigkeit von der Querschnittsgestalt des Fenster-Formteils 4 ausgeführt wird, kann das Lippenstück 4b nach unten abgebogen und verformt werden, indem eine eigene obere Formplatte nach dem axialen Biegen abgesenkt wird.

Letztlich kann, wenn eine Schwankung oder ein Unterschied im Abstand zwischen den vorderen oder hinteren Pfosten des Automobil-Karoserieblechs besteht, das Formteil in getrennt hergestellte rechte sowie linke Formhälften geteilt werden, die in der Mitte der oberen Kante der Fensterscheibe unter Verwendung eines Verbindungsglieds zusammenzufügen sind. Selbst bei dieser Anordnung bietet eine ununterbrochene Verbindung längs der Eckenteile des Formteils zwischen dessen Oberteil und Seitenteilen ein verfeinerteres Aussehen im Vergleich mit dem herkömmlichen Formteil, das eigene Verbindungsstücke längs der Eckenteile einschließt, wobei die Verbindungen zwischen dem Oberteil und den Seitenteilen unterbrochen sind.

Es wird aus der vorstehenden detaillierten Beschreibung ohne weiteres zu erkennen ein, daß gemäß dieser Erfindung das Lippenstück und das Kernelement einer plastischen Verformung unterworfen werden, um die Wehre längs der Seitenteile oder längs des Oberteils abzugrenzen, so daß ein Fließen von Regenwasser über das relevante Teil hinweg verhindert wird. Eine solche neuartige Konstruktion des Fenster-Formteils wird mit einer minimierten Anzahl von Bauteilen vereinfachter Struktur verwirklicht, ist leicht herzustellen sowie zusammenzubauen und imstande, eine unerwünschte Verformung des Lippenstücks, selbst wenn auf dieses eine äußere Kraft aufgebracht wird, zu unterdrücken und die gewünschte Gestalt der Wehre in einer stabilen Weise sowie für eine lange Zeitspanne aufrechtzuerhalten. Darüber hinaus verhindert das auch im Lippenstück angeordnete Kernelement wirksam eine unerwünschte Verformung von diesem oder unterdrückt eine unerwünschte Verformung während des axialen Biegens des länglichen Bauteils, und es ermöglicht, das Lippenstück plastisch zu verformen, um die Wehre ohne das Erfordernis einer Wärmebehandlung oder gleichartiger spezieller Maßnahmen zu bestimmen.


Anspruch[de]

1. Fenster-Formteil, beispielsweise für Automobile, das umfaßt:

- einen Hauptkörper (4a), der ein ununterbrochenes längliches Element einschließt, welches ein Oberteil (5), um sich längs einer oberen Kante einer Fensterscheibe (2) zu erstrecken, wenigstens ein Seitenteil (6), um sich längs einer Seitenkante der genannten Fensterscheibe (2) zu erstrecken, und wenigstens ein Eckenteil (11), das das besagte Ober- sowie Seitenteil (5, 6) einstückig verbindet, enthält, wobei der erwähnte Hauptkörper eine dem Rand der genannten Fensterscheibe (2) entsprechende Längsgestalt hat;

- ein sich über die gesamte Länge des Hauptkörpers (4a) erstreckendes und mit diesem einteiliges Lippenstück (4b);

- ein mit dem Hauptkörper einstückig ausgestattetes und in das Lippenstück (4b) sich erstreckendes Kernelement (22);

- wobei das genannte Kernelement (22) plastisch wenigstens lokal in der Längsrichtung des Kernelements (22) derart verformt worden ist, daß das genannte Formteil unterschiedliche Querschnitte in dem besagten Ober- sowie Seitenteil (5, 6) hat und allmählich den Querschnitt im wesentlichen durch das genannte Eckenteil (11) hindurch ändert, um, wenn das erwähnte Formteil am Platz montiert ist, wenigstens ein Wehr (8) längs entweder des besagten Ober- oder des Seitenteils (5, 6) zu bilden, um Regenwasser entlang des Wehrs zu leiten und dieses an einem Fließen quer über das Formteil zu hindern.

2. Formteil nach Anspruch 1, in welchem der erwähnte Hauptkörper aus einem extrudierten Kunstharzmaterial besteht.

3. Formteil nach Anspruch 1 oder 2, in welchem das genannte Kernelement (22) aus einem flexiblen, profilierten Metall besteht.

4. Formteil nach Anspruch 1, 2 oder 3, in welchem das genannte Kernelement (22) ein gedoppeltes Teil (24) hat, wo das Kernelement (22) der erwähnten plastischen Verformung unterworfen wird.

5. Formteil nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, in welchem das genannte Kernelement (22) ein Zierstück (23) enthält, das von der Außenseite des erwähnten Hauptkörpers (4a) sichtbar ist.

6. Formteil nach Anspruch 5, in welchem das besagte Zierstück (23) aus demjenigen Teil des genannten Kernelements (22) gebildet ist, das an der Außenseite des erwähnten Hauptkörpers (4a) freigelegt ist.

7. Formteil nach Anspruch 5, in welchem der erwähnte Hauptkörper eine transparente Harzschicht (25) enthält und das genannte Kernelement (22) gänzlich in den erwähnten Hauptkörper (4a) eingebettet ist, wobei das besagte Zierstück (23) durch die genannte transparente Harzschicht abgedeckt wird.

8. Verfahren zur Herstellung von Fenster-Formteilen, beispielsweise für Automobile, das die Schritte umfaßt:

- Ausbilden eines Hauptkörpers (4a), der wenigstens teilweise aus einem ununterbrochenen länglichen Material besteht, welches ein Oberteil (5), um sich längs einer oberen Kante einer Fensterscheibe (2) zu erstrecken, wenigstens ein Seitenteil (6), um sich längs einer Seitenkante der Fensterscheibe (29 zu erstrecken, und wenigstens ein Eckenteil (11), das das besagte Oberteil (5) sowie das besagte Seitenteil (6) untereinander verbindet, enthält, wobei der Hauptkörper ferner ein einstückiges Lippenstück (4b), das ausgebildet ist, um sich über dessen gesamte Länge zu erstrecken, und ein Kernelement (22), das einteilig mit dem Hauptkörper (4a) ausgestaltet ist sowie sich in das besagte Lippenstück (4b) erstreckt, einschließt;

- axiales Biegen des genannten Hauptkörpers (4a) in eine Gestalt, die in der Längsrichtung dem Umriß der erwähnten Fensterscheibe (2) entspricht; und

- plastisches Verformen des besagten Kernelements (22) wenigstens lokal in der Längsrichtung des Kernelements, so daß das Formteil unterschiedliche Querschnitte im Obersowie Seitenteil (5, 6) hat und allmählich den Querschnitt im wesentlichen durch das Eckenteil (11) hindurch ändert, um, wenn das Formteil am Platz montiert ist, wenigstens ein Wehr (8) längs entweder des besagten Oberteils (5) oder des besagten Seitenteils (6) zu bilden, um Regenwasser längs des Wehrs (8) zu leiten und dieses an einem Fließen quer übe das Formteil zu hindern.

9. Verfahren nach Anspruch 8, in welchem der besagte Schritt des Ausbildens des Hauptkörpers das Extrudieren eines Kunstharzmaterials einschließt.

10. Verfahren nach Anspruch 9, in welchem das genannte Kunstharzmaterial mit dem besagten Kernelement, das aus einem profilierten Metall besteht, koextrudiert wird.

11. Verfahren nach Anspruch 8, 9 oder 10, in welchem der besagte Schritt, in dem das Kernelement (22) der besagten plastischen Verformung ausgesetzt wird, im wesentlichen gleichzeitig mit dem besagten Schritt, in dem der Hauptkörper (4a) dem genannten axialen Biegen ausgesetzt wird, ausgeführt wird.







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