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Dokumentenidentifikation DE4401251A1 28.07.1994
Titel Lüftungsschieber
Anmelder Zwaan, Adrianus Jacobus, Voorschoten, NL
Erfinder Zwaan, Adrianus Jacobus, Voorschoten, NL
Vertreter Bauer, H., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 52080 Aachen
DE-Anmeldedatum 18.01.1994
DE-Aktenzeichen 4401251
Offenlegungstag 28.07.1994
Veröffentlichungstag im Patentblatt 28.07.1994
IPC-Hauptklasse F24F 13/10
IPC-Nebenklasse F24F 13/22   
Zusammenfassung Lüftungsschieber, versehen mit einem langgestreckten, im wesentlichen blockförmigen Gehäuse, in dem zwei sich gegenüberliegende Wände mit Lüftungsöffnungen versehen sind, von welchen Wänden mindestens eine lösbar mit dem Gehäuse verbunden ist und zusammenarbeiten kann mit einem plattenförmigen Klappenteil, der die Lüftungsöffnungen ganz, teilweise oder nicht abschließen kann, wobei die lösbare Wand gegen Stoßränder im Gehäuse zur Anlage kommen kann und innerhalb des Gehäuses ein Insektengitter angeordnet ist, das sich aus einer Befestigungsnut nahe dem einen Stoßrand bis in eine Befestigungsnut nahe dem anderen Stoßrand erstreckt, wobei mindestens eine der Befestigungsnuten, im montierten Zustand des Lüftungsschiebers wenigstens die untere Befestigungsnut, sich von den Lüftungsöffnungen in der lösbaren Seitenwand her gesehen am Stoßrand vorbei befindet, wodurch sich auf dem Gitter sammelndes und herunterströmendes Wasser jeweils nach außen abgeführt wird.

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf einen Lüftungsschieber, versehen mit einem langgestreckten, im wesentlichen blockförmigen Gehäuse, in dem zwei sich gegenüberliegende Wände mit Lüftungsöffnungen versehen sind, von welchen Wänden mindestens eine lösbar mit dem Gehäuse verbunden ist und zusammenarbeiten kann mit einem plattenförmigen Klappenteil, der die Lüftungsöffnungen ganz, teilweise oder nicht abschließen kann, wobei die lösbare Wand gegen Stoßränder im Gehäuse zur Anlage kommen kann und innerhalb des Gehäuses ein Insektengitter angeordnet ist, das sich aus einer Befestigungsnut nahe dem einen Stoßrand bis in eine Befestigungsnut nahe dem anderen Stoßrand erstreckt.

Ein derartiger Lüftungsschieber ist aus der NL-OS 9100271 bekannt. Durch die besondere Dreiplatten-Klappenkonstruktion hat dieser Lüftungsschieber sehr gute Eigenschaften bezüglich der Luftabdichtung. In der Offenlage eines derartigen Lüftungsschiebers, sowie auch von ähnlichen bekannten Lüftungsschiebern mit einer Zweiplatten-Klappenkonstruktion, ist auch der Wasserdichte Aufmerksamkeit zu widmen.

Ein direkter Regeneinschlag wird dadurch verhindert, daß an der Außenseite des Lüftungsschiebers Abschirmprofile angeordnet werden. Trotz der Anwesenheit dieser Abschirmprofile kann jedoch regelmäßig, und insbesondere an der Unterseite der lösbaren Wand, die bei Klappen dieser Art die Innenwand bildet, nach innen leckendes Wasser wahrgenommen werden. Eine Untersuchung hat ergeben, daß diese Leckage die Folge von feinverteilten Wassertröpfchen ist, die vom Luftstrom durch den offenen oder teilweise offenen Lüftungsschieber mitgerissen werden und sich auf dem gazeförmigen Insektengitter niederschlagen. Nach einiger Zeit wachsen diese feinverteilten Wassertröpfchen zu einem Wassertropfen an, der am Gitter heruntergleitet und in die Befestigungsnut des Gitters gelangt. Diese Befestigungsnut ist dafür jedoch nicht vorgesehen. Zwar zeigt diese Befestigungsnut eine Rinnenform, aber keine Abfuhr, insbesondere keine Abfuhr nach außen. In dieser Nut gesammeltes Wasser wird sich daher durch Spalte einen Ausweg suchen, wobei der benachbarte Stoßrand oft eine Barriere gegen das Wegfließen nach außen bildet, so daß das wegfließende Wasser als über die Innenseite des Lüftungsschiebers laufendes Leckwasser wahrgenommen werden kann.

Aufgabe der Erfindung ist es, mit relativ einfachen Mitteln dieses Leckproblem bei einem Lüftungsschieber der eingangs erwähnten Art zu lösen.

Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß mindestens eine der Befestigungsnuten, im montierten Zustand des Lüftungsschiebers wenigstens die untere Befestigungsnut, sich von den Lüftungsöffnungen in der lösbaren Seitenwand her gesehen am Stoßrand vorbei befindet. Das Ergreifen dieser Maßnahmen basiert einerseits auf der Feststellung und Analyse der Ursache der Leckage und andererseits auf der Erkenntnis, daß für das Wasser, das sich in der Befestigungsnut des Insektengitters sammelt, eine derartige Wegfließmöglichkeit geschaffen werden muß, daß dieses Wasser nur nach außen wegfließen kann. Bei den bekannten Konstruktionen ist die Befestigungsnut an den Stoßrand angrenzend positioniert. Auf den ersten Blick scheint es daher zu genügen, wenn dafür gesorgt wird, daß die Befestigungsnut, nachdem sie vollgelaufen ist, nur über den Stoßrand über laufen kann, so daß eine Abfuhr nach außen gesichert ist. In der Praxis erweist diese Lösung sich jedoch als ungenügend, und zwar aus folgenden Gründen. Die Befestigungsnut endet an den Stirnseitenwänden des Gehäuses, welche Seitenwände die Seiten der Befestigungsnut abschließen müssen. Fast immer wird hier infolge der Herstellungstoleranzen und -ungenauigkeiten ein Spalt oder eine Öffnung vorhanden sein, so daß in der Befestigungsnut gesammeltes Wasser wegfließen wird, bevor die Befestigungsnut überlaufen kann. Dieses wegfließende Wasser wird durch den Stoßrand von dem Raum mit der Abfuhr nach außen getrennt und wird sich auf diese Weise über die Unterseite der lösbaren Wand einen Ausweg suchen und so die eher genannte Leckage verursachen. Das Abschließen oder Abdichten der Enden der Nut ist nicht oder kaum möglich, da einerseits das eingeschlossene Gitter sich, indem es von der Nut gehalten wird, bis zu den Stirnseitenwänden erstrecken muß und andererseits das Gitter für Reinigungs- und Austauschzwecke herausnehmbar sein muß, d. h. die Nut muß gegenüber der Stirnseitenwand verschiebbar sein, was die Anordnung einer Abdichtung zwischen diesen zwei Teilen äußerst problematisch macht.

Weiter kann nach dem wenigstens örtlichen Vollaufen der Befestigungsnut über deren Rand weglaufendes Wasser durch Haften an der Seitenwand dieser Nut in eine Ritze zwischen dem Stoßrand und der Befestigungsnut gelangen. Diese Ritze kann örtlich undicht sein, so daß insbesondere durch Kapillarwirkung Wasser diese Ritze passieren und auf diese Weise wieder auf die falsche Seite des Stoßrandes gelangen kann. Auch dies hat wieder Leckwasser an der Unterseite der lösbaren Wand zur Folge.

Wenn nach der Erfindung die Befestigungsnut derart positioniert wird, daß ihre Seiten sich oberhalb des Raumes mit Abfuhr nach außen befinden und die Befestigungsnut sich auskragend in diesem Raum befindet, wird jeweils auf zuverlässige Weise gesichert sein, daß sich in der Befestigungsnut gesammeltes Wasser jeweils in den Raum mit der Abfuhr nach außen gelangt, wobei dann außerdem der Stoßrand eine Barriere gegen das Wegfließen nach innen bildet.

Die Befestigungsnuten mit dem darin befestigten Insektengitter können an der Außenwand des Lüftungsschiebers befestigt sein. Dies hat jedoch zur Folge, daß beim Herausnehmen der lösbaren Wand für Wartungs- und Reinigungsarbeiten das Insektengitter im Gehäuse zurückbleibt und auf diese Weise zusätzliche Handlungen notwendig sind, um das Gitter zu reinigen. Es kann noch hinzugefügt werden, daß das Nichtreinigen dieses Gitters die Lüftungswirkung des Schiebers nachteilig beeinflussen wird. Deshalb wird es gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung bevorzugt, daß die Befestigungsnuten mit der lösbaren Wand verbunden sind, wobei die untere Befestigungsnut mittels eines eine aufwärts geneigte Fläche bildenden Wandteiles mit der lösbaren Wand verbunden ist. Beim Herausnehmen der lösbaren Wand wird auf diese Weise gleichzeitig das Insektengitter mit herausgenommen, so daß dieses auf einfache Weise gereinigt werden kann. Die geneigte Wand zwischen der Befestigungsnut und der lösbaren Wand ist dabei eine weitere Gewähr, daß in der Befestigungsnut gesammeltes Wasser, wie beabsichtigt, in den Raum mit der Abfuhr nach außen abgeführt wird.

Die Unterseite der Befestigungsnut kann derart positioniert sein, daß diese sich beim Montieren der lösbaren Wand frei über den Stoßrand bewegen kann. Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird es jedoch weiter bevorzugt, daß in der montierten Stellung der lösbaren Wand der den Lüftungsöffnungen am nächsten liegende senkrecht stehende Rand der unteren Befestigungsnut den Stoßrand berührt, wobei die lösbare Wand mit einem weiteren sich nach unten erstreckenden Rand versehen ist, der gegen einen sich nach oben erstreckenden Flanschrand des Gehäuses anliegt. Alsdann ist durch passende Maßführung eine doppelte Anlage zwischen dem Gehäuse und der lösbaren Wand zu verwirklichen. Die Montage und Demontage der lösbaren Wand ist dabei auf schnelle und einfache Weise zu verwirklichen, wenn gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung der sich nach unten erstreckende Rand und der sich nach oben erstreckende Flanschrand durch Befestigungsmittel, wie Schrauben, miteinander verbunden sind, wobei der obenliegende Längsrand der lösbaren Wand in einen Schlitz des Gehäuses aufgenommen ist, und zwar derart, daß der obenliegende Längsrand so weit in den Schlitz einzuschieben ist, daß die untere Befestigungsnut den Stoßrand passieren kann, und nachdem die lösbare Wand danach etwas heruntergelassen worden ist, wobei der obenliegende Längsrand im Schlitz sitzen bleibt, diese Wand mit Hilfe der Befestigungsmittel zu befestigen ist. Durch die Schieberverbindung zwischen dem Gehäuse und dem obenliegenden Längsrand der lösbaren Wand ist es möglich, die Wand dadurch im Gehäuse zu befestigen, daß nur im unteren Randgebiet der Wand Schrauben angeordnet werden, während an der Stelle der Einschiebung, falls erwünscht, eine doppelte Abdichtung geschaffen werden kann.

Eine andere Möglichkeit der Befestigung der lösbaren Wand mit einer sich am Stoßrand vorbei befindenden Befestigungsnut ist zu verwirklichen, wenn der senkrecht stehende Rand der Befestigungsnut und der sich nach unten erstreckende Rand die Wände eines Schlitzes bilden, der den Stoßrand, der mit dem sich nach oben erstreckenden Flanschrand zusammenfällt, verschiebbar aufnehmen kann, wobei nahe dem obenliegenden Längsrand Befestigungsmittel, wie Schrauben, angeordnet sind, um das Gehäuse und die lösbare Wand miteinander zu verbinden. Hierdurch wird eine Art von Labyrinthabschluß erhalten, der selbstverständlich auch am oben liegenden Längsrand der lösbaren Wand entlang angeordnet sein kann. In diesem Fall wird eine Konstruktion erhalten, bei der beide Befestigungsnuten sich von den Lüftungsöffnungen in der lösbaren Seitenwand her gesehen an ihrem nahe liegenden Stoßrand vorbei befinden.

Unter Hinweis auf in der Zeichnung gezeigte Ausführungsbeispiele wird der Lüftungsschieber nach der Erfindung jetzt näher verdeutlicht und erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 im Querschnitt eine erste Ausführungsform;

Fig. 2 im Querschnitt und schematisiert eine zweite Ausführungsform;

Fig. 3 im Querschnitt und schematisiert eine dritte Ausführungsform;

Fig. 4 im Querschnitt und schematisiert eine vierte Ausführungsform.

Der in Fig. 1 im Querschnitt gezeigte Lüftungsschieber ist mit einem Gehäuse 1 versehen, das aus einem Oberprofil 2, einem Unterprofil 3 und einer diese Profile verbindenden Außenwand 4 zusammengesetzt ist. Die Profile 2 und 3 bestehen je aus zwei Teilen 2a, 2b bzw. 3a, 3b, die beispielsweise aus Aluminium hergestellt und durch ein wärmeisolierendes Kunststoffelement 2c bzw. 3c verbunden sind. Die Profile 2 und 3 zeigen weiter schenkelförmige Teile 2d bzw. 3d zum Montieren des Gehäuses 1 in einem nicht dargestellten Rahmen oder zum Aufnehmen eines nicht dargestellten plattenförmigen Teiles, wie einer Scheibe.

Das Gehäuse 1 wird rohrförmig von einer lösbaren Wand 5 abgeschlossen, die in dem an das Oberprofil 2 grenzenden Gebiet mit einem in Richtung des Profils 2 öffnenden Schlitz 5a versehen ist, in den gleitend ein sich nach unten erstreckender Rand 2e des Profils 2 eingreift. Der den Schlitz 5a bildende U-förmige Teil der Wand 5 ist L-förmig verlängert, um eine Befestigungsnut 5b zu bilden, die ein Längsrandgebiet eines Insektengitters 6 aufnimmt. Das gegenüberliegende Längsrandgebiet des Gitters 6 befindet sich in einer Befestigungsnut 5c, die durch einen U-förmigen Teil gebildet ist, der über einen aufwärts geneigten Teil 5d mit einem L-förmigen Führungsteil 5e verbunden ist, der zusammen mit der Hauptfläche der Wand 5 eine Führungsnut für ein Längsrandgebiet eines plattenförmigen Klappenorgans 7 bildet. Das gegenüberliegende Längsrandgebiet des Klappenorgans 7 wird in einer ähnlichen Nut geführt, welche Nut durch die Hauptfläche der Wand 5 und einen Schenkel des den Schlitz 5a bildenden U-förmigen Teiles begrenzt wird. Unterhalb des Führungsteiles 5e ist ein sich nach unten erstreckender Rand 5f angeordnet, der mit einer Bohrung zum Durchlassen einer Schraube 8 versehen ist, die an der Wand einer Bohrung in einem sich nach oben erstreckenden Rand 3e des Unterprofils 3 angreift, um auf diese Weise, gemeinsam mit der Zusammenwirkung zwischen dem Schlitz 5a und dem Rand 2e, die Wand 5 im Gehäuse 1 zu befestigen.

Die Hauptfläche der Wand 5 ist in bekannter Weise mit mehreren im wesentlichen rechteckigen Lüftungsöffnungen versehen, die durch etwa gleich große Wandoberflächen voneinander getrennt sind. Das Klappenorgan 7 ist mit einer ähnlichen aus Öffnungen und Wandoberflächen bestehenden Struktur versehen, und zwar derart, daß durch Verschiebung des Klappenorgans 7 mittels eines Bedienungsknopfes 9 die Öffnungen in der Hauptfläche der Wand 5 ganz oder teilweise freigegeben oder ganz abgeschlossen sind, wie besprochen in der NL-AS 9100271 der Anmelderin. Selbstverständlich kann auch eine Dreiplattenkonstruktion wie gezeigt in letzterer Veröffentlichung verwendet werden, anstelle der in Fig. 1 gezeigten Zweiplattenkonstruktion.

Die Außenwand 4 ist ebenfalls mit Lüftungsöffnungen versehen, die durch ein Klappenorgan 10 ganz oder teilweise freizugeben oder ganz abzuschließen sind, wobei die Bedienung des Klappenorgans 10 gleichzeitig mit der des Klappenorgans 7 durch den Bedienungsknopf 9 erfolgt.

Das Profil 2 ist weiter noch mit einem sich nach außen erstreckenden Teil 2f versehen, der ein Abschirmprofil 11 trägt, das Regeneinschlag durch die Öffnungen in der Wand 4 verhindern soll. An den stirnseitigen Enden sind die Regenabschirmmittel sowie das Gehäuse 1 durch Endwände 12 abgeschlossen.

Das Profil 3 ist weiter noch mit einem Stoßrand 3f versehen, dessen oberes Randgebiet seitlich gegen einen Schenkel des die Befestigungsnut 5c bildenden U-förmigen Teiles anliegt, und zwar gegen den Schenkel, der an den aufwärts geneigten Teil 5d anschließt. Auf diese Weise befindet die Befestigungsnut 5c sich am Stoßrand 3f vorbei.

Feinverteilte Wassertröpfchen, die von der durch den Lüftungsschieber strömenden Luft mitgerissen werden, werden, wenigstens teilweise, am Gitter 6 hängen bleiben und sich dort zu einem größeren Tropfen zusammenfügen können, der am Gitter 6 herunterläuft und in die Befestigungsnut 5c gelangt. Läuft die Befestigungsnut 5c voll, dann wird diese über den freien Schenkel des die Befestigungsnut 5c bildenden U-förmigen Teiles laufen und heruntertropfen, wobei es durch die breit auskragende Nutkonstruktion für ausgeschlossen gehalten werden muß, daß das Wasser über die Unterseite des die Befestigungsnut 5c bildenden U-förmigen Teiles über den Stoßrand 3f wegfließen könnte. Auch wird der aufwärts geneigte Teil 5d verhindern, daß das Wasser aus der Befestigungsnut 5c bis an das Klappenorgan 7 gelangen kann. Das aus der Befestigungsnut 5c heruntertropfende Wasser wird in einen Raum 13 gelangen, der durch den Stoßrand 3f, das Kunststoffelement 3c und einen senkrecht stehenden Rand des Profilteiles 3b begrenzt ist. Der senkrecht stehende Rand ist mit mehreren Bohrungen 3g versehen, über die das Wasser nach außen wegfließen kann.

Falls die Befestigungsnut 5c nicht abdichtend an die Endwand 12 anschließt, was meistens der Fall sein wird, kann in der Befestigungsnut 5c gesammeltes Wasser, bevor die Befestigungsnut 5c voll wäre und überlaufen würde, durch eine Öffnung zwischen dem die Befestigungsnut 5c bildenden U-förmigen Teil und der Endwand 12 wegfließen. Auch dann gelangt das Wasser in den Raum 13 und wird es durch die Bohrungen 3g nach außen abgeführt werden.

Auf diese Weise ist ein Lüftungsschieber erhalten worden, der in Offenlage bis zu mindestens 75 Pa Überdruck oder beispielsweise Windstärke 7 bis 8 Beaufort wasserdicht ist. Bei noch höheren Windgeschwindigkeiten gleiten die Wassertropfen nicht mehr am Gitter 6 herunter, sondern sie werden dann direkt durch das Gitter in den zu belüftenden Raum eingeblasen. Wasserdichte kann dann nur dadurch erzielt werden, daß der Lüftungsschieber ganz oder teilweise geschlossen wird.

Fig. 2 zeigt schematisch eine Variante des in Fig. 1 gezeigten Lüftungsschiebers. Diese Variante ist mit einem Gehäuse 21 versehen, bestehend aus einem isolierten Oberprofil 22, einem isolierten Unterprofil 23, einer diese verbindenden Wand 24, die drei Abschirmprofile gegen Hereinregnen trägt, und einer lösbaren Wand 25, die mit einer Dreiplatten-Klappenkonstruktion versehen ist, wie gezeigt und beschrieben in der NL-OS 9100271. Selbstverständlich kann auch die Außenwand 24 mit einer derartigen Schieberklappenkonstruktion versehen sein.

Im Längsrandgebiet nahe dem Profil 22 zeigt die Wand 23 eine sich nach oben erstreckende Längsrippe 25a, die gegen den freien Schenkel eines L-förmigen Teiles 22a des Profils 22 anliegt, sowie einen L-förmigen Teil 25b, der eine nach unten öffnende Befestigungsnut 25c bildet und dessen freier Schenkel gegen einen sich nach unten erstreckenden Rand 22b des Profils 22 anliegt. Auf diese Weise ist das obere Randgebiet verschiebbar in einen im Profil 22 gebildeten Kanal aufgenommen und berührt es an zwei Stellen die Wände dieses Kanals.

Die Befestigungsnut 25c dient zur Aufnahme eines Insektengitters 26, das weiter in einer Befestigungsnut 25d abgestützt ist, die sich nahe dem Längsrandgebiet der das Profil 23 berührenden Wand 25 befindet. Diese Berührung erfolgt dadurch, daß ein L-förmiger Teil 25e mittels einer Schraube 27 fest gegen einen Stoßrand 23a des Profils 23 angedrückt gehalten wird. Die Unterfläche der Befestigungsnut 25d ist dabei derart positioniert, daß beim Demontieren der Wand 25 die Befestigungsnut 25d über den Stoßrand 23a verschoben werden kann.

In der Befestigungsnut 25d gesammeltes Wasser wird aus dieser Nut jeweils in den Raum 28 gelangen und durch Bohrungen 24a in der Wand 24 nach außen wegfließen können.

Der Lüftungsschieber nach Fig. 3 ist mit einem Gehäuse 31 versehen, bestehend aus einem isolierten Oberprofil 32, einem isolierten Unterprofil 33, einer diese verbindenden Wand 34, die drei Abschirmprofile gegen Hereinregnen trägt, und einer lösbaren Wand 35 mit einer Schieberklappenkonstruktion.

Nahe dem Profil 33 ist ein eine Befestigungsnut 35a bildender U-förmiger Teil 35b vorgesehen, der über einen aufwärts geneigten Teil 35c und einen L-förmigen Teil 35d mit der Hauptfläche der Wand 35 verbunden ist. Das Profil 33 ist mit einem sich nach oben erstreckenden Stoßrand 33a versehen, der in einen durch die Teile 35b, 35c und 35d gebildeten Schlitz hineinragt. In der Befestigungsnut 35a stützt sich ein Längsrand eines Insektengitters 36 ab, dessen anderer Längsrand bis in eine Befestigungsnut 35e hineinragt, die durch einen L-förmigen Teil 35f in Zusammenarbeit mit einem L-förmigen Teil 35g gebildet wird, welch letzterer Teil an die Hauptfläche der Wand 35 anschließt. Nach Anordnung der Wand 35 auf dem Stoßrand 33a wird die Wand 35 mittels einer Schraube 37 gesichert, wobei der freie Schenkel des L-förmigen Teiles 35f flächenweise gegen das Profil 32 gedrückt wird.

In der Befestigungsnut 35a gesammeltes Wasser wird aus dieser Nut jeweils in den Raum 38 gelangen und durch Bohrungen 34a in der Wand 34 nach außen wegfließen können.

Der Lüftungsschieber nach Fig. 4 ist mit einem Gehäuse 41 versehen, bestehend aus einem isolierten Oberprofil 42, einem isolierten Unterprofil 43, einer diese verbindenden Wand 44, die drei Abschirmprofile gegen Hereinregnen trägt, und einer lösbaren Wand 45 mit einer Schieberklappenkonstruktion.

Das Längsrandgebiet der Wand 45 ist in einen Kanal 42a gesteckt, der am Profil 42 unter zweiseitiger Berührung in der Weise entsprechend der wie besprochen bei Fig. 2 angeformt ist. Ein Insektengitter 46 erstreckt sich dabei von einer am Profil 42 angeformten Befestigungsnut 42b zu einer am Profil 43 angeformten Befestigungsnut 43a. Bei dieser Konstruktion wird das Insektengitter 46 beim Demontieren und Abnehmen der Wand 45 im Gehäuse zurückbleiben. Es wird weiter ohne zusätzliche Erläuterung deutlich sein, daß in der Befestigungsnut 43a gesammeltes Wasser aus dieser Befestigungsnut jeweils in den Raum 47 gelangen wird und durch Bohrungen 44a in der Wand 44 nach außen wegfließt.

Es versteht sich, daß im Rahmen der Erfindung wie niedergelegt in den beiliegenden Ansprüchen noch viele Änderungen und Varianten neben den oben schon besprochenen Ausführungsformen möglich sind.


Anspruch[de]
  1. 1. Lüftungsschieber, versehen mit einem langgestreckten, im wesentlichen blockförmigen Gehäuse, in dem zwei sich gegenüberliegende Wände mit Lüftungsöffnungen versehen sind, von welchen Wänden mindestens eine lösbar mit dem Gehäuse verbunden ist und zusammenarbeiten kann mit einem plattenförmigen Klappenteil, der die Lüftungsöffnungen ganz, teilweise oder nicht abschließen kann, wobei die lösbare Wand gegen Stoßränder im Gehäuse zur Anlage kommen kann und innerhalb des Gehäuses ein Insektengitter angeordnet ist, das sich aus einer Befestigungsnut nahe dem einen Stoßrand bis in eine Befestigungsnut nahe dem anderen Stoßrand erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Befestigungsnuten, im montierten Zustand des Lüftungsschiebers wenigstens die untere Befestigungsnut, sich von den Lüftungsöffnungen in der lösbaren Seitenwand her gesehen am Stoßrand vorbei befindet.
  2. 2. Lüftungsschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsnuten mit der lösbaren Wand verbunden sind, wobei die untere Befestigungsnut mittels eines eine aufwärts geneigte Fläche bildenden Wandteiles mit der lösbaren Wand verbunden ist.
  3. 3. Lüftungsschieber nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der montierten Stellung der lösbaren Wand der den Lüftungsöffnungen am nächsten liegende senkrecht stehende Rand der unteren Befestigungsnut den Stoßrand berührt, wobei die lösbare Wand mit einem weiteren sich nach unten erstreckenden Rand versehen ist, der gegen einen sich nach oben erstreckenden Flanschrand des Gehäuses anliegt.
  4. 4. Lüftungsschieber nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der sich nach unten erstreckende Rand und der sich nach oben erstreckende Flanschrand durch Befestigungsmittel, wie Schrauben, miteinander verbunden sind, wobei der obenliegende Längsrand der lösbaren Wand in einen Schlitz des Gehäuses aufgenommen ist, und zwar derart, daß der obenliegende Längsrand so weit in den Schlitz einzuschieben ist, daß die untere Befestigungsnut den Stoßrand passieren kann, und nachdem die lösbare Wand danach etwas heruntergelassen worden ist, wobei der obenliegende Längsrand im Schlitz sitzen bleibt, diese Wand mit Hilfe der Befestigungsmittel zu befestigen ist.
  5. 5. Lüftungsschieber nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der senkrecht stehende Rand der Befestigungsnut und der sich nach unten erstreckende Rand die Wände eines Schlitzes bilden, der den Stoßrand, der mit dem sich nach oben erstreckenden Flanschrand zusammenfällt, verschiebbar aufnehmen kann, wobei nahe dem oben liegenden Längsrand Befestigungsmittel, wie Schrauben, angeordnet sind, um das Gehäuse und die lösbare Wand miteinander zu verbinden.
  6. 6. Lüftungsschieber nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beide Befestigungsnuten sich von den Lüftungsöffnungen in der lösbaren Seitenwand her gesehen an ihrem nahe liegenden Stoßrand vorbei befinden.






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