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Dokumentenidentifikation DE68912962T2 18.08.1994
EP-Veröffentlichungsnummer 0341671
Titel Bidirektionale Druckvorrichtung.
Anmelder Sharp K.K., Osaka, JP
Erfinder Ikoma, Keiichi, Nara-shi Nara-ken, JP;
Nakai, Shizuo, Tenri-shi Nara-ken, JP;
Obata, Tomokazu, Yamatokoriyama-shi Nara-ken, JP;
Miwa, Kenji, Kitakatsuragi-gun Nara-ken, JP
Vertreter ter Meer, N., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat.; Müller, F., Dipl.-Ing., 81679 München; Steinmeister, H., Dipl.-Ing.; Wiebusch, M., 33617 Bielefeld; Urner, P., Dipl.-Phys. Ing.(grad.), Pat.-Anwälte, 81679 München
DE-Aktenzeichen 68912962
Vertragsstaaten DE, GB
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 09.05.1989
EP-Aktenzeichen 891083396
EP-Offenlegungsdatum 15.11.1989
EP date of grant 09.02.1994
Veröffentlichungstag im Patentblatt 18.08.1994
IPC-Hauptklasse B41J 19/14

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Erfindungsgebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft eine bidirektionale Druckvorrichtung, die als Druckeinrichtung beispielsweise in Verbindung mit einer elektronischen Registrierkasse (ECR) oder dergleichen vorteilhaft eingesetzt werden kann.

2. Beschreibung des Stands der Technik

Bidirektionale Druckvorrichtungen, um Zeichen durch Bewegen des Druckkopfs in einer Richtung und dann in seiner umgekehrten Richtung, d.h. bidirektional, zu drucken, werden als Druckeinrichtungen für elektronische Registrierkassen verwendet. Bei solchen Druckvorrichtungen wird eine Zeile gedruckt, wenn der Druckkopf in einer Richtung bewegt wird, und eine weitere Zeile wird gedruckt, wenn er in der Gegenrichtung bewegt wird. Das heißt, zwei Zeilen werden gedruckt, während der Druckkopf eine bidirektionale Bewegung vollendet. Wenn nicht gedruckt wird, wird der Druckkopf in eine Bereitschaftsstellung gebracht, wo er am Ende des vorangehenden Druckvorgangs (d.h. an einem Ende der Druckpapierbreite) angehalten hat. Wenn der Druckvorgang fortgesetzt wird, beginnt der Druckkopf, sich in Richtung auf den Druckbereich auf dem Druckpapier zu bewegen. Wenn ermittelt wird, daß der Druckkopf ein Ende der Druckbereichsbreite erreicht hat, wird ein unten beschriebenes Startsignal erzeugt, woraufhin der Druckvorgang durch den Druckkopf begonnen wird.

Das Startsignal wird z.B. als Reaktion auf ein Befehlssignal zur normalen/entgegengesetzten Drehung, das die Drehrichtung eines Antriebsmotors zum Antreiben des Druckkopfs bestimmt, und das Ausgangssignal von einer optischen Ermittlungseinrichtung, die die Druckkopfpositionierung optisch ermittelt, erzeugt. Das Startsignal ist in zwei Arten unterteilt, wobei eines das Rechtsstartsignal ist, das erteilt wird, um das Drucken vom rechten Ende zum linken Ende des Druckbereichs zu starten, und das andere das Linksstartsignal ist, das erteilt wird, um das Drucken vom linken Ende zum rechten Ende des Druckbereichs zu starten. Das Rechts- und das Linksstartsignal werden benutzt, um die Position des Druckbeginns und die Druckrichtung zu bestimmem. Bei fortlaufendem Drucken werden das Rechts- und das Linksstartsignal abwechselnd erzeugt.

Bei einer solchen bidirektionalen Druckvorrichtung kann z.B. infolge einer Unterbrechung in einem Schaltkreis innerhalb des Druckers das Rechts- oder Linksstartsignal verlorengehen. Wenn z.B. das Rechtsstartsignal verlorengeht und wenn durch Bewegen des Druckkopfs vom rechten Ende zum linken Ende des Druckbereichs gedruckt werden müßte, kann in einem solchen Fall z.B. der Druckvorgang ausgesetzt werden, ohne den Bediener in Kenntnis zu setzen, oder es kann infolge einer falschen Reaktion auf das nachfolgend erteilte Linksstartsignal unrichtig gedruckt werden.

US-A-4,179,223 zeigt eine bidirektionale Druckvorrichtung, die zeilenweises Drucken bidirektional durch eine Druckeinrichtung von einer vorbestimmten Druckstartposition zu einer vorbestimmten Druckendposition ausführt, wobei das bidirektionale Drucken als Reaktion auf ein Links-Druckstartsignal und ein Rechts-Druckstartsignal ausgeführt wird, die für jede zu druckende Zeile erzeugten werden, wenn die Druckeinrichtung die jeweiligen Druckstartpositionen erreicht. Drei feste optische Fühlervorrichtungen sind angeordnet, um sowohl die linken und rechten Ränder als auch die Mittelstelle der Hochgeschwindigkeits-Druckerwagenbewegung abzutasten. Die Signale von den Fühlervorrichtungen werden zu progammierten Wagenlogik-Steuerschaltungen geführt, die schnelle Wagenbewegungen sowohl relativ zu der Mittelstelle als auch zu den üblichen linken und rechten Randstellen bewirken. Die Druckzeit bestimmter Formulare wird durch Minimieren unnötiger Wagenrückläufe zu der linken Randstelle stark reduziert. Bei einer solchen bidirektionalen Druckvorrichtung kann das Rechtsoder Linkssignal, z.B. infolge einer Unterbrechung in einem Schaltkreis innerhalb des Druckers, verlorengehen, was zu einer Fehlfunktion der Druckvorrichtung führt.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es ist folglich eine Aufgabe der Erfindung, eine bidirektionale Druckvorrichtung bereitzustellen, bei der: wenn den Signalen zum Befehlen des Druckbeginns ein Fehler zugestoßen ist, wird der Fehlerzustand ermittelt, und auf der Basis des ermittelten Ergebnisses werden vorgeschriebene korrektive Maßnahmen ergriffen.

Um diese Aufgabe zu erfüllen, stellt die Erfindung eine bidirektionale Druckvorrichtung bereit, die gekennzeichnet ist durch

eine Steuereinrichtung, zum Bestimmen, ob das momentane Druckstartsignal von der gleichen Art ist wie das vorangehende Druckstartsignal, Entscheiden, daß dem Druckstartsignal ein Fehler zugestoßen ist, wenn die zwei Signale von der gleichen Art sind, und danach Ausführen eines vorbestimmten Vorgangs.

Wenn die bidirektionale Druckvorrichtung im normalen Zustand bidirektional druckt, werden das Links-Druckstartsignal und das Rechts-Druckstartsignal abwechselnd erzeugt. Bei diesem Zustand sind daher aufeinanderfolgende Signale verschiedener Art. Wenn andererseits z.B. eines der Druckstartsignale verlorengeht, wird das nachfolgend ausgegebene Signal von der gleichen Art sein wie das vorangehende Signal, was es möglich macht, einen Fehler, der dem Druckstartsignal zugestoßen ist, zu ermitteln.

Die bidirektionale Druckvorrichtung kann so aufgebaut sein, daß, wenn der Fehler wie oben erwähnt ermittelt wird, der Druckvorgang fortgesetzt werden kann, indem nur das Druckstartsignal für die Richtung benutzt wird, für die kein Fehler aufgetreten ist.

Die Erfindung stellt auch eine bidirektionale Druckvorrichtung bereit, die mit einem Druckkpof zum Drucken auf Druckpapier versehen ist, wobei der Druckkopf in einer ersten Richtung relativ zu dem Druckpapier, dann in einer zweiten Richtung, die der ersten Richtung entgegengesetzt ist, bewegt wird, um durch Auslesen des in einem Speicher gespeicherten Druckinhalts auf das Druckpapier zu drucken, wenn der Druckkopf in der ersten und zweiten Richtung bewegt wird, wobei die bidirektionale Druckvorrichtung umfaßt:

eine Startsignal-Erzeugungseinrichtung, um ein erstes und zweites Startsignal zu erzeugen, die den Druckbeginn durch den Druckkopf befehlen, wenn der Druckkopf in der ersten bzw. zweiten Richtung bewegt wird, die bidirektionale Druckvorrichtung ist gekennzeichnet durch

eine Entscheidungseinrichtung, um als Reaktion auf das erste und zweite Startsignal zu entscheiden, ob dem ersten Startsignal das zweite Startsignal vorausgeht, bei Empfang des ersten Startsignals, und ob dem zweiten Startsignal das erste Startsignal vorausgeht, bei Empfang der zweiten Startsignals; und

eine Einrichtung zum Frei geben des Drucks des Speicherinhalts durch den Druckkopf als Reaktion auf die Ausgänge von der Entscheidungseinrichtung, wenn entschieden wird, daß dem Empfang des ersten Startsignals der Empfang des zweiten Startsignals vorausgeht, und wenn entschieden wird, daß dem Empfang des zweiten Startsignals der Empfang des ersten Startsignals vorausgeht.

Wenn die bidirektionale Druckvorrichtung im normalen Zustand fortlaufend druckt, folgt dem Empfang des ersten Startsignals der Empfang des zweiten Startsignals, und dem Empfang des zweiten Startsignals folgt der Empfang des ersten Startsignals. Wenn entschieden wird, daß dem Empfang des ersten Startsignals der Empfang der zweiten Startsignals vorausgeht, und wenn entschieden wird, daß dem zweiten Startsignal der Empfang des ersten Startsignals vorausgeht, wird folglich entschieden, daß jedes von der Signalerzeugungseinrichtung erzeugte Startsignal im normalen Zustand empfangen worden ist, und der Druck des Speicherinhalts durch den Druckkopf wird freigegeben.

In einer bevorzugten Ausführung Erfindung umfaßt die bidirektionale Druckvorrichtung eine Einrichtung, um das Drucken des Druckkopfs anzuhalten und ein den Fehlerstatus anzeigendes Signal als Reaktion auf die Ausgänge der Einscheidungseinrichtung zu erzeugen, wenn dem ersten Startsignal sofort ein weiteres erstes Startsignal folgt, oder wenn dem zweiten Startsignal unmittelbar ein weiteres zweites Startsignal folgt.

Bei der bidirektionalen Druckvorrichtung bedeutet der Empfang des ersten Startsignals gefolgt von einem weiteren ersten Startsignal oder der Empfang des zweiten Startsignals gefolgt von einem weiteren zweiten Startsignal, daß jedes von der Signalerzeugungseinrichtung erzeugte Signal nicht im normalen Zustand empfangen worden ist, worauf ein den Fehlerstatus angebendes Signal erzeugt wird, um dadurch eine Anzeige des Fehlerstatusses zu ermöglichen.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Die vorerwähnte und andere Aufgaben sowie die Merkmale und Vorteile der Erfindung werden mit Bezugnahme auf die folgende ausführliche Beschreibung und die begleitenden Zeichnungen einleuchtender werden.

Fig. 1 ist ein Blockschaltbild, das den elektrischen Aufbau der bidirektionalen Druckvorrichtung in einer bevorzugten Ausführung der Erfindung darstellt.

Fig. 2 ist eine perspektivische Darstellung, die den Aufbau des Bereichs in der Nähe eines Druckkopfs 1 zeigt.

Fig. 3 ist ein Diagramm, das die Stelle des Druckkopfs 1 auf dem Druckpapier 2 während des Druckvorgangs zeigt.

Fig. 4 ist ein Zeitdiagramm für ein Linksstartsignal RL und ein Rechtsstartsignal RR.

Fig. 5 ist ein Zeitdiagramm, das den Zustand darstellt, wenn dem Linksstartsignal ein Fehler zugestoßen ist.

Fig. 6 ist ein Zeitdiagramm, das den Zustand darstellt, wenn dem Rechtsstartsignal ein Fehler zugestoßen ist.

Fig. 7 ist ein Ablaufdiagramm, das die Funktion der bidirektionalen Druckvorrichtung erklärt.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGEN

Mit Bezugnahme auf die Zeichnungen werden die bevorzugten Ausführungen der Erfindung nachstehend im einzelnen beschrieben.

Fig. 1 ist ein Blockschaltbild, das den elektrischen Aufbau einer bevorzugten Ausführung der Erfindung zeigt. Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht des Bereichs in der Nähe eines Druckkopfs 1. Druckpapier 2 ist zwischen den Druckkopf 1 und eine Schreibwalze 3 eingelegt und wird senkrecht zur Axialrichtung der Schreibwalze 3 geführt (in der Richtung des Pfeils A in Fig. 2). Der Druckkopf 1 ist entlang der Axialrichtung der Schreibwalze 3 innerhalb des Druckkopf-Bewegungsbereichs P1 bidirektional bewegbar und führt auf dem zwischen einer linken Druckstartposition L und einer rechten Druckstartposition R festgelegten druckbaren Bereich auf dem Druckpapier 2 einen bidirektionalen Druck aus.

Ein Steuerungsteil 11 zum Treiben und Steuern einer Druckvorrichtung 10 umfaßt eine Startsignal-Erzeugungsschaltung 12 zum Erzeugen von Startsignalen, um den Druckkopf 1 zu steuern. Die Startsignal-Erzeugungsschaltung 12 erzeugt ein Linksstartsignal RL und ein Rechtsstartsignal RR, die nachstehend beschrieben werden. Diese Startsignale RL und RR werden durch ein Filter 13, wo Störungen entfernt werden, zu einer in der Druckvorrichtung 10 enthaltenen Entscheidungsschaltung 14 geführt. Die Entscheidungsschaltung 14 beurteilt die Art des eingegebenen Startsignals, wobei deren Information zu einer Steuerschaltung 15 geführt wird. Die Steuerschaltung 15 steuert eine Treiberschaltung 16, um den Druckkopf 1 bidirektional anzutreiben, eine Treiberschaltung 17, um die Schreibwalze 3 in einer intermittierenden Drehbewegung anzutreiben, und eine Treiberschaltung 18, um den Druckkopf 1 zu veranlassen, in dem Speicher 24 gespeicherte Druckdaten zu drucken.

Die Steuerschaltung 15 hat einen Speicher 24, um zu druckende Daten zu speichern. Der Dateneingabe von einer Tastatur 25 unterliegt einer vorgeschriebenen arithmetischen Operation in einer Rechenschaltung 26 und wird als Druckdaten in dem Speicher 24 gespeichert. Um nach rechts zu drucken (in Richtung des Pfeils B1 in Fig. 2), werden die Druckdaten durch Adressieren des Speichers 24 in der für die Nachrechtsdrucksteuerung geeigneten Folge ausgesendet, und um nach links zu drucken, werden die Druckdaten durch Adressieren des Speichers 24 in der entgegengesetzten Richtung ausgesendet.

Der Druckkopf 1 ist an einem Draht 29 befestigt, der auf zwei Rillenscheiben 27 und 28 aufgelegt ist. Die Drehkraft eines Antriebsmotors 30 wird auf die Rillenscheibe 27 übertragen, um den Druckkopf 1 zu bewegen. Der Motor 30 wird als Reaktion auf das Antriebssignal von der Treiberschaltung 16 in der Normal- oder Umkehrrichtung angetrieben. Ein Steuersignal E von der Steuerschaltung 15 wird der Treiberschaltung 16 übergeben. Das Steuersignal E enthält die Information zum Befehlen der Drehrichtung des Motors 30.

In der Nähe der Enden des Bewegungspfads des Druckkopfs 1 sind optische Ermittlungseinrichtungen 31 und 32 vorgesehen, um die Positionierung des Druckkopfs 1 optisch zu ermitteln. Die linke Druckstartposition L und die rechte Druckstartposition R werden durch die Ermittlungseinrichtungen 31 bzw. 32 ermittelt.

Die Ausgänge von den optischen Ermittlungseinrichtungen 31 und 32 werden zusammen mit dem Steuersignal E von der Steuerschaltung 15 der Startsignal-Erzeugungsschaltung 12 zugeführt. Die Startsignal-Erzeugungsschaltung 12 gibt als Reaktion auf das Steuersignal E und den Ausgang von jeder optischen Ermittlungseinrichtung 31 oder 32 ein Startsignal aus.

Die Breite eines Druckbereichs P, der zwischen der linken Druckstartposition L und der rechten Druckstartposition R festgelegt ist, ist kleiner eingestellt als der in dem Bewegungsbereich P1 des Druckkopfs eingestellte Weg des Druckkopfs. Zum bidirektionalen Drucken wird der Druckkopf 1 in einer Richtung über die Strecke (= Bewegungsbereich P1) bewegt, die der vorbestimmten Laufzeit entspricht, und wird nach Ablauf einer gegebenen Zeit über die gleiche Zeit in der Gegenrichtung bewegt.

Fig. 3 ist eine Zeichnung, die den Ort des Druckkopfs 1 auf dem Druckpapier 2 während des Druckvorgangs zeigt. Wenn die bidirektionale Druckvorrichtung nicht druckt, wird der Druckkopf 1 an der Stelle, wo er am Ende des vorangehenden Druckvorgangs angehalten hat, in einen Ruhezustand gebracht. Vor Einleitung des Druckvorgangs beginnt der Druckkopf 1, sich zu bewegen.

Nachdem der Druckkopf 1 den Druckbereich P erreicht hat, werden zu druckende Zeichen auf das Druckpapier 2 gedruckt. Der Zeitpunkt, bei dem der Druckvorgang beginnt, wenn der Druckkopf 1 den Druckbereich P erreicht hat, wird von dem durch die Startsignal-Erzeugungsschaltung 12 erzeugeten Startsignal bestimmt. Zum Beispiel angenommen, daß der bei der mit Bezugszeichen 20 bezeichneten Position ruhende Druckkopf 1 sich in der Richtung des Pfeils B zu bewegen beginnt, wird, wenn der Druckkopf 1 die linke Druckstartposition L, dargestellt durch Bezugszeichen 21, auf dem Druckpapier 2 erreicht hat, der Zustand durch die Ermittlungseinrichtung 31 ermittelt, um zu veranlassen, daß ein Linksstartsignal RL1 durch die Startsignal-Erzeugungsschaltung 12 erzeugt wird. Als Reaktion auf das Linkstartsignal RL1 beginnt der Druckkpopf 1 zu drucken, während er in der Richtung des Pfeils B bewegt wird.

Wenn der Druckkopf 1 die durch das Bezugszeichen 22 bezeichnete Position erreicht, wird der Zustand durch die Ermittlungseinrichtung 32 ermittelt, um das Drucken für die Zeile zu beenden, wobei der Druckvorgang ausgesetzt wird, bis der Druckkopf 1 die mit Bezugszeichen 23 bezeichnete Position erreicht. Wenn der Druckkopf 1 die rechte Druckstartposition R, bezeichnet mit Bezugszeichen 23, auf dem Druckpapier 2 erreicht, wird der Zustand durch die Ermittlungseinrichtung 32 ermittelt, um zu veranlassen, daß ein Rechtsstartsignal RR1 erzeugt wird, um den Druckvorgang fortzusetzen. Der Druckvorgang durch den Druckkopf 1 wird daher als Reaktion auf das Linksstartsignal RL und das Rechtsstartsignal RR eingeleitet, um fortlaufend bidirektional zu drucken.

Wenn, wie oben beschrieben, im normalen Zustand gedruckt wird, werden das Links- und das Rechtsstartsignal RL und RR, wie in Fig. 4 gezeigt, abwechselnd erzeugt. Folglich entscheidet die Steuerschaltung 15, daß der Druckvorgang im normalen Zustand ausgeführt wird, wenn das Linksstartsignal RL und das Rechtsstartsignal RR abweschelnd eingegeben werden. Andererseits, wenn z.B. zwei Rechtsstartsignale RR in Folge eingegeben werden, wird entschieden, daß das Linksstartsignal RL, das zwischen den Rechtsstartsignalen RR erteilt werden müßte, verlorengegangen ist. (Siehe Fig. 5). Ahnlich, wenn zwei Linksstartsignale RL in Folge eingegeben werden, wird entschieden, daß das Rechtsstartsignal RR, das zwischen den Linksstartsignalen RL eingegeben werden müßte, verlorengegangen ist. (Siehe Fig. 6). Ein dem Startsignal zugestoßener Fehler wird daher ermittelt. Die mögliche Ursache des Auslassens des Startsignals umfaßt z.B. eine Unterbrechung zwischen dem Steuerungsteil 11 und der Druckvorrichtung 10.

Zur Durchführung einer solchen Entscheidung wird, wenn das Linksstartsignal RL der Entscheidungsschaltung 14 eingegeben wird, in der Steuerschaltung 15 ein Datenflag RLF gesetzt, das anzeigt, daß das Linksstartsignal RL erteilt worden ist. Ähnlich wird, wenn das Rechtsstartsignal RR der Entscheidungsschaltung 14 eingegeben wird, ein Datenflag RRF gesetzt, das anzeigt, daß das Rechtsstartsignal RR erteilt worden ist. In der Steuerschaltung 15 wird daher ein Flag gesetzt, das die Art des vorangehenden Startsignals anzeigt, um dadurch einen Vergleich des momentan eingegebenen Startsignals mit der Art des vorangehenden Startsignals und eine Entscheidung zu erlauben, daß die andere Art Startsignal verlorengegangen ist, wenn zwei aufeinanderfolgende Startsignale der gleichen Art sind.

Fig. 7 ist ein Ablaufplan, der die Funktion der bidirektionalen Druckvorrichtung erklärt.

In Schritt n1 wird der Motor 30 zum bidirektionalen Bewegen des Druckkopfs 1 gestartet, um eine Serie von Druckvorgängen einzuleiten. In Schritt n2 wird geprüft, ob das Rechtsstartsignal RR in die Entscheidungsschaltung eingegeben ist, und wenn ja, geht der Ablauf zu Schritt n3. In Schritt n3 wird geprüft, ob das Datenflag RRF gesetzt ist, um die Erzeugung eines Rechtsstartsignals RR, das dem momentanen Startsignal vorangeht, anzuzeigen. Wenn ja, da entschieden wird, daß zwei aufeinanderfolgende Rechtsstartsignale in die Entscheidungsschaltung 14 eingegeben worden sind, geht der Ablauf zu Schritt n4, um den Fehler zu verarbeiten.

Wenn in Schritt n3 entschieden wird, daß das Datenflag RLF gesetzt ist, wird entschieden, daß die Startsignale im normalen Zustand in die Entscheidungsschaltung 14 eingegeben worden sind, das Datenflag RRF wird in Schritt n5 gesetzt und der Ablauf geht zu Schritt n9.

Wenn in Schritt n2 ermittelt wird, daß das Rechtsstartsignal RR nicht eingegeben ist, wird in Schritt n6 geprüft, ob das Linksstartsignal RL eingegeben ist. Wenn ja, geht der Ablauf zu Schritt n7, und wenn nein, kehrt der Ablauf zu n2 zurück. In Schritt n7 wird geprüft, ob das Datenflag RLF gesetzt ist, um die Erzeugung eines Linksstartsignals, das dem momentanen Startsignal vorangeht, anzuzeigen. Wenn ja, da entschieden wird, daß zwei aufeinanderfolgende Linksstartsignale in die Entscheidungsschaltung 14 eingegeben worden sind, geht der Ablauf zu Schritt n4, um den Fehler zu verarbeiten.

Wenn das Datenflag RRF in Schritt n7 gesetzt ist, geht der Ablauf zu Schritt n8, um das Datenflag RLF zu setzen, und in Schritt n9 wird der Druckvorgang für einen Zyklus ausgeführt. Nach Schritt 9 wird das Flag RLF oder RRF zurückgestellt.

In Schritt n10 wird entschieden, ob der Druckvorgang beendet werden soll, und wenn nicht, kehrt der Ablauf zu Schritt n2 zurück. Wenn ja, geht der Ablauf zu Schritt n11, um den Motor anzuhalten und den Druckvorgang zu beenden.

Die Fehlerverarbeitung in Schritt n4 kann z.B. eine Meldung der Abwesenheit des Startsignals mit Hilfe einer Anzeige oder eines Summers umfassen. Auch kann im Fall des Fehlens des Startsignals der Druckvorgang danach durch Verwendung nur des Startsignals für die Richtung, für die kein Fehler aufgetreten ist, ausgeführt werden. Daher ist es möglich, den Druckvorang im normalen Zustand fortzusetzen, ohne den Druckvorang anzuhalten oder fehlerhaft zu drucken, wenngleich die Druckgeschwindigkeit auf die Hälfte verringert wird.

Die bidirektionale Druckvorrichtung kann auch in einer Weise aufgebaut werden, daß der Motor nur in einer Richtung läuft, um den Druckkopf 1 bidirektional über den Bewegungsbereich P1 zu führen, oder man kann sich eine andere alternative Konstruktion vorstellen.

Ferner kann sie so aufgebaut werden, daß anstelle des Druckkopfs 1 die Schreibwalze bidirektional bewegt wird.

Außerdem kann bidirektionales Drucken punktweise anstatt zeilenweise ausgeführt werden.


Anspruch[de]

1. Bidirektionale Druckvorrichtung (10), die mit einer Druckeinrichtung (1) zeilenweises Drucken von einer vorbestimmten Druckstartposition (L, R) nach einer vorbestimmten Druckendposition (R, L) auf Druckpapier (2) bidirektional ausführt, wobei das bidirektionale Drukken als Reaktion auf ein Links-Druckstartsignal (RL1,2...) und ein Rechts-Druckstartsignal (RR1,2...) ausgeführt wird, die für jede zu druckende Zeile erzeugt werden, wenn die Druckeinrichtung (1) die jeweiligen Druckstartpositionen (L, R) erreicht, gekennzeichnet durch

eine Steuereinrichtung (15), zum Bestimmen, ob das momentane Druckstartsignal (RL, RR) von der gleichen Art ist wie das vorangehende Druckstartsignal (RR, RL), Entscheiden, daß das Druckstartsignal (RL, RR) einen Fehler enthält, wenn die zwei Signale von der gleichen Art sind, und danach Ausführen eines vorbestimmten Vorgangs.

2. Bidirektionale Druckvorrichtung (10), die mit einem Druckkopf (1) zum Drucken auf Druckpapier (2) versehen ist, wobei der Druckkopf (1) in einer ersten Richtung (B1) relativ zu dem Druckpapier (2), dann in einer zweiten Richtung (B2), die der ersten Richtung (B1) entgegengesetzt ist, bewegt wird, um durch Auslesen des in einem Speicher (24) gespeicherten Druckinhalts auf das Druckpapier (2) zu drucken, wenn der Druckkopf (1) in der ersten (B1) und zweiten Richtung (B2) bewegt wird, wobei die bidirektionale Druckvorrichtung (10) umfaßt:

eine Startsignal-Erzeugungseinrichtung (12), um ein erstes (RL) und zweites Startsignal (RR) zu erzeugen, die den Druckbeginn durch den Druckkopf (1) befehlen, wenn der Druckkopf (1) in der ersten (B1) bzw. zweiten Richtung (B2) bewegt wird, gekennzeichnet durch

eine Entscheidungseinrichtung (14), um als Reaktion auf das erste (RL) und zweite Startsignal (RR) zu entscheiden, ob dem ersten Startsignal (RL) das zweite Startsignal (RR) vorausgeht, bei Empfang des ersten Startsignals (RL), und ob dem zweiten Startsignal (RR) das erste Startsignal (RL) vorausgeht, bei Empfang der zweiten Startsignals (RR); und eine Einrichtung (16,17,18) zum Freigeben des Drucks des Speicherinhalts (24) durch den Druckkopf (1) als Reaktion auf die Ausgänge von der Entscheidungseinrichtung (14), wenn entschieden wird, daß dem Empfang des ersten Startsignals (RL) der Empfang des zweiten Startsignals (RR) vorausgeht, und wenn entschieden wird, daß dem Empfang des zweiten Startsignals (RR) der Empfang des ersten Startsignals (RL) vorausgeht.

3. Bidirektionale Druckvorrichtung (10) nach Anspruch 2, umfassend:

eine Einrichtung (15), um das Drucken durch den Druckkopf (1) anzuhalten und ein den Fehlerstatus anzeigendes Signal (RLF, RRF) als Reaktion auf die Ausgänge von der Einscheidungseinrichtung (14) zu erzeugen, wenn dem ersten Startsignal (RL) sofort ein weiteres erstes Startsignal (RL) folgt, oder wenn dem zweiten Startsignal (RR) sofort ein weiteres zweites Startsignal (RR) folgt.







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