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Dokumentenidentifikation DE69009316T2 15.09.1994
EP-Veröffentlichungsnummer 0407224
Titel Thermoplastische Harz-Zusammmensetzung.
Anmelder Sumitomo Chemical Co., Ltd., Osaka, JP
Erfinder Abe, Hiroomi, Chiba-shi, Chiba 281, JP;
Suzuki, Yasurou, Ichihara-shi, Chiba 299-01, JP;
Tsuji, Mitsuji, Ichihara-shi, Chiba 299-01, JP;
Nagaoka, Kenji, Ichihara-shi, Chiba 299-01, JP;
Sanada, Takashi, Ichihara-shi, Chiba 299-01, JP
Vertreter Weinhold, P., Dipl.-Chem. Dr.; Barz, P., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat., 80803 München; Dannenberg, G., Dipl.-Ing.; Gudel, D., Dr.phil.; Schubert, S., Dipl.-Ing., Pat.-Anwälte, 60313 Frankfurt
DE-Aktenzeichen 69009316
Vertragsstaaten BE, DE, FR, GB, IT, NL
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 06.07.1990
EP-Aktenzeichen 903074383
EP-Offenlegungsdatum 09.01.1991
EP date of grant 01.06.1994
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.09.1994
IPC-Hauptklasse C08L 77/00
IPC-Nebenklasse C08L 71/12   C08L 51/04   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft neue Polyphenylenether- Polyamid-Mischungen mit verbesserter Farbhaftfestigkeit und hervorragender Schlagbiegefestigkeit.

Insbesondere besitzen Polyphenylenether-Polyamid- Mischungen, die mindestens ein elastomeres Material enthalten, das ausgewählt ist aus Ethylen-α-Olefin-(Dien)- Copolymeren, auf die ein aromatisches Vinylmonomer und mindestens ein ungesättigtes funktionelles Monomer, das ausgewählt ist aus ungesättigten Nitrilmonomeren und Alkyl(meth)acrylaten, aufgepfropft wurden, wie hierin definiert, verglichen mit Polyphenylenether-Polyamid- Mischungen, die mindestens ein Ethylen-α-Olefin-(Dien)- Copolymer enthalten, auf das keine solche Kombination ungesättigter Monomere aufgepfropft wurde, oder die mindestens ein Ethylen-α-Olefin-(Dien)-Copolymer enthalten, auf das eine übermäßige Menge solcher ungesättigter funktioneller Monomere und aromatischer Vinylmonomere aufgepfropft wurde, eine verbesserte Schlagbiegefestigkeit und Farbhaftfestigkeit.

Mischungen von Polyphenylenether und Polyamid sind seit langem bekannt. US-Patent 3 379 792 lehrte eine verbesserte Verarbeitbarkeit von Polyphenylenethern durch Einverleibung von bis zu 25 Gewichtsprozent Polyamid.

Vor kurzem wurde die Kompatibilität solcher Mischungen durch Einverleibung eines Kompatibilisierungsmittels verbessert. US-Patent 4 315 086 lehrt die Verwendung flüssiger Dien-Polymere, von Epoxy-Verbindungen und Verbindungen, die im Molekül sowohl (a) eine Kohlenstoff- Kohlenstoff-Doppelbindung oder eine Kohlenstoff- Kohlenstoff-Dreifachbindung als auch (b) eine Carbonsäure, ein Säureanhydrid, Säureamid, -imid, einen Carbonsäureester, eine Amino- oder eine Hydroxylgruppe aufweisen, als Kompatibilisierungsmittel. EP 46040 lehrt Copolyrnere von aromatischen Vinylverbindungen und entweder einem α,β- ungesättigten Dicarbonsäureanhydrid oder einer Imidverbindung davon als Kompatibilisierüngsmittel.

US-Patent 4 659 763 lehrt die Verwendung von Chinon- Verbindungen, US-Patent 4 600 741 lehrt die Verwendung von Trimellithsäureanhydridsäurechlorid und dergleichen, US- Patent 4 659 760 lehrt die Verwendung von oxidiertem Polyethylenwachs, WO 85/05372 lehrt die Verwendung von Polycarbonsäuren wie Citronensäure und WO 87/07281 lehrt die Verwendung von Vinyltrimethoxysilan als Kompatibilisierungsmittel.

Es wurde auch vorgeschlagen, Polyphenylenether-Polyamid- Mischungen verschiedene elastomere Materialien zuzugeben, um die Schlagbiegefestigkeit zu erhöhen.

Neben vielen anderen elastomeren Materialien wird auch die Verwendung von Ethylen-α-Olefin-Copolymeren und Ethylen-α- Olefin-Dien-Terpolymeren vorgeschlagen. US-Patent 4 315 086 lehrt die Verwendung von Acrylsäure-gepfropften Ethylen- Propylen-Copolymeren. JP-A-63-33471 lehrt die Verwendung von maleierten Ethylen-Propylen-(Dien)-Copolymeren, JP-A- 63-205350 lehrt die Verwendung von Acrylnitril/Styrol- gepfropften Ethylen-Propylen-(Dien)-Copolymeren und JP-A- 63-312350 lehrt die Verwendung von Styrol-gepfropften Ethylen-Propylen-(Dien)-Copolymeren.

Während die Verwendung von Ethylen-α-Olefin-(Dien)- Copolymeren den in diesen Patenten und Patentanmeldungen offenbarten Polyphenylenether-Polyamid-Mischungen gegenüber anderen elastomeren Materialien einen gewissen Vorteil verschafft, zeigen die Polyphenylenether-Polyamid- Mischungen mit einverleibten Ethylen-α-Olefin-(Dien)- Copolymeren eine äußerst geringe Farbhaftfestigkeit, wenn auf ein aus diesen Mischungen hergestelltes Substrat keine Grundierungsschicht aufgetragen wird.

Die Verwendung von Styrol-gepfropften Ethylen-α-Olefin- (Dien)-Copolymeren verbessert die Farbhaftfestigkeit verglichen mit nicht-gepfropften Ethylen-α-Olefin-(Dien)- Copolymeren in einem gewissen Maß, jedoch nicht zufriedenstellend. Die Verwendung von Acrylnitril/Styrolgepfropften Ethylen-α-Olefin-(Dien)-Copolymeren wurde in JP-A-63-205350 gelehrt. Die Schlagbiegefestigkeit der Mischungen war jedoch aufgrund des übermäßigen Gehalts an Styrol und Acrylnitril in den Pfropfcopolymeren schlecht, obgleich die Farbhaftfestigkeit hervorragend war.

Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung einer thermoplastischen Zusammensetzung mit erhöhter Farbhaftung und hervorragender Schlagbiegefestigkeit, umfassend Polyphenylenether, Polyamid und Ethylen-α-Olefin- (Dien)-Copolymer, auf das ein aromatisches Vinylmonomer und ein ungesättigtes funktionelles Monomer aufgepfropft wurden, durch Optimierung des in dem nachfolgend offenbarten Pfropfcopolymer vorhandenen Gehalts an aromatischem Vinylmonomer und ungesättigtem Monomer.

Gemäß der vorliegenden Erfindung können Polyphenylenether- Polyamid-Zusammensetzungen mit unerwartet höherer Farbhaftung und hoher Schlagbiegefestigkeit durch Einverleibung mindestens eines elastomeren Materials hergestellt werden, das ausgewählt ist aus Ethylen-α-Olefin-(Dien)-Copolymeren, auf die mindestens ein aromatisches Vinylmonomer und mindestens ein ungesättigtes funktionelles Monomer, das ausgewählt ist aus ungesättigten Nitrilmonomeren und Alkyl(meth)acrylaten, aufgepfropft wurden.

Die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung werden hergestellt aus

(A) 5 bis 95 Gewichtsteilen mindestens eines Polyphenylenethers, welcher ein Homopolymer oder Copolymer ist, das eine sich wiederholende Einheit I und gegebenenfalls eine sich wiederholende Einheit II

umfaßt

worin R&sub1;, R&sub2;, R&sub3;, R&sub4;, R&sub5; und R&sub6; identisch oder verschieden sind und jeweils einen einwertigen Rest darstellen, mit der Maßgabe, daß R&sub3; und R&sub5; nicht gleichzeitig Wasserstoff sein können,

(E) 95 bis 5 Gewichtsteilen mindestens eines aliphatischen Polyamids und/oder thermoplastischen aromatischen schmelzpolymerisierbaren Copolyamids, das eine aromatische Aminosäure und/oder eine aromatische Dicarbonsäure umfaßt,

(C) 5 bis 50 Gewichtsteilen, bezogen auf 100 Gewichtsteile des gesamten Polyphenylenethers und Polyamids, mindestens eines elastomeren Materials, das erhältlich ist durch Pfropfcopolymerisation von

(a) 50 bis 90 Gewichtsprozent mindestens eines Ethylen-α-Olefin-(Dien)-Copolymers und

(b) 50 bis 10 Gewichtsprozent einer Pfropfmonomermischung umfassend

(i) mindestens ein aromatisches Vinylmonomer und

(ii) mindestens ein ungesättigtes funktionelles Monomer, das ausgewählt ist aus ungesättigten Nitrilmonomeren und Alkyl(meth)acrylaten,

wobei die Gesamtmenge an ungesättigten funktionellen Monomeren 2 bis 20 Gewichtsprozent des Gesamtgewichts der Pfropfmonomermischung beträgt und

(D) 0,01 bis 30 Gewichtsteilen mindestens eines Kompatibilisierungsmittels, bezogen auf 100 Gewichtsteile des gesamten Polyphenylenethers und Polyamids.

Besonders bevorzugte Kompatibilisierungsmittel sind ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus

(a) flüssigen Dien-Polymeren,

(b) Epoxyverbindungen,

(c) ungesättigten funktionellen Verbindungen, die im Molekül sowohl (a) mindestens eine Kohlenstoff- Kohlenstoff-Doppelbindung oder Kohlenstoff- Kohlenstoff-Dreifachbindung als auch (b) mindestens eine Carbonsäure ein Säurehalogenid, Säureanhydrid, Säureamid, einen Säureester, eine Imido-, Amino- oder eine Hydroxylgruppe aufweisen,

(d) aliphatischen Polycarbonsäure-Verbindungen oder Derivaten davon mit sowohl (a) einer durch die Formel -(OR) dargestellten Gruppe, worin R Wasserstoff oder eine Alkyl-, Aryl-, Acyl- oder Carbonyldioxygruppe ist, als auch (b) mindestens zwei Gruppen, die gleich oder verschieden sein können und ausgewählt sind aus Carbonsäure, Säurehalogenid, Säureanhydrid, Säureester, Säureamid, Imid, Amino, und Salzen davon, und

(e) polyfunktionellen Säurehalogenid-Verbindungen, die sowohl (a) eine Säurehalogenidgruppe als auch (b) eine Gruppe, die ausgewählt ist aus Carbonsäure, Carbonsäureanhydrid, Säureester oder Säureamid, aufweisen.

Die Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung wird aus 5 bis 95, vorzugsweise 30 bis 70 Gewichtsprozent Polyphenylenether (A) und etwa 95 bis 5, vorzugsweise 70 bis 30 Gewichtsprozent Polyamid (B), 5 bis 50, vorzugsweise 5 bis 30 Gewichtsteilen mindestens eines wie hierin definierten elastomeren Materials (C), bezogen auf 100 Gewichtsteile des gesamten Polyphenylenethers und Polyamids, und etwa 0,01 bis 30 und vorzugsweise etwa 0,1 bis etwa 5 Gewichtsteilen mindestens eines Kompatibilisierungsmittels (D), bezogen auf 100 Gewichtsteile des gesamten Polyphenylenethers und Polyamids, hergestellt. Vorzugsweise ist das Polyamid (B) mindestens in einer Menge vorhanden, die ausreicht, um die kontinuierliche Phase der Polyphenylenether (A)/Polyamid (B)-Mischung zu bilden.

Die in der vorliegenden Erfindung verwendete Polyphenylenether-Komponente (A) ist ein Homopolymer oder Copolymer, das aus der folgenden sich wiederholenden Einheit (I) oder aus (I) und (II) zusammengesetzt ist:

worin R&sub1;, R&sub2;, R&sub3;, R&sub4;, R&sub5; und R&sub6;, die identisch oder verschieden sein können, jeweils einen einwertigen Rest, wie z.B. eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen mit Ausnahme einer tert-Butylgruppe, eine Arylgruppe, ein Halogenatom oder ein Wasserstoffatom, darstellen und R&sub3; und R&sub5; nicht gleichzeitig ein Wasserstoffatom sein können.

Der Polyphenylenether kann eine Mischung des Homopolymers und des Copolymers, oder ein Pfropfcopolymer des Polymers mit Styrol sein.

Das Polyphenylenether-Homopolymer schließt ein Poly(2,6-dimethyl-1,4-phenylen)ether, Poly(2-methyl-6-ethyl-1,4-phenylen)ether, Poly(2,6-diethyl-1,4-phenylen)ether, Poly(2-ethyl-6-n-propyl-1,4-phenylen)ether, Poly(2,6-di-n-propyl-1,4-phenylen)ether, Poly(2-methyl-6-n-butyl-1,4-phenylen)ether, Poly(2-ethyl-6-isopropyl-1,4-phenylen)ether, Poly(2-methyl-6-chlor-1,4-phenylen)ether, Poly(2-methyl-6-hydroxyethyl-1,4-phenylen)ether und Poly(2-methyl-6-chlorethyl-1,4-phenylen)ether.

Das Polyphenylenether-Copolymer schließt ein Polyphenylenether-Copolymere, die hauptsächlich aus einer Polyphenylenether-Struktur zusammengesetzt sind, die man durch Copolymerisation mit o-Kresol oder einem Alkylsubstituierten Phenol, wie z.B. 2,3,6-Trimethylphenol, erhält, das durch die Formel (III) dargestellt wird:

worin R&sub3;, R&sub4;, R&sub5; und R&sub6; jeweils einen einwertigen Rest, wie z.B. eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen mit Ausnahme einer tert-Butylgruppe, eine Arylgruppe, ein Halogenatom oder ein Wasserstoffatom, darstellen und R&sub3; und R&sub5; nicht gleichzeitig ein Wasserstoffatom sein können. Vorzugsweise ist das Polyphenylen Poly(2,6-dimethyl-1,4- phenylen)ether, ein Copolymer von 2,6-Dimethylphenol und 2,3,6-Trimethylphenol oder eine Kombination davon.

Die in der vorliegenden Erfindung verwendete Polyamid- Komponente (B) ist in der Technik weithin bekannt und kann aus aliphatischen Polyamiden oder thermoplastischen aromatischen Copolyamiden oder einer Kombination davon ausgewählt sein. Die aliphatischen Polyamide haben ein Molekulargewicht von 10000 oder mehr und können durch Verbinden einer äquimolaren Menge einer gesättigten aliphatischen Dicarbonsäure mit 4-12 Kohlenstoffatomen und eines aliphatischen Diamins mit 2-12 Kohlenstoffatomen hergestellt werden. Falls erforderlich können die Diamine bei der Herstellung jedoch im Überschuß verwendet werden, um mehr Amin-Endgruppen als Carboxyl-Endgruppen in dem Polyamid bereitzustellen, oder alternativ dazu kann eine zweibasige Säure im Überschuß verwendet werden, um mehr Säuregruppen bereitzustellen. Ähnlich lassen sich diese Polyamide bequem aus Säureproduktions-Derivaten und Aminproduktions-Derivaten, wie z.B. Estern, Säurechloriden und Aminsalzen der oben genannten Säuren und Amine, herstellen.

Typische Beispiele für die zur Herstellung der Polyamide verwendete aliphatische Dicarbonsäure schließen ein Adipinsäure, Pimelinsäure, Azelainsäure, Suberinsäure, Sebacinsäure und Dodecan-1,10-dicarbonsäure.

Typische Beispiele für die aliphatischen Diamine schließen dagegen Hexamethylendiamin und Octamethylendiamin ein.

Außerdem können die aliphatischen Polyamide auch durch Selbstkondensation von Lactam hergestellt werden.

Beispiele für die aliphatischen Polyamide sind Polyhexamethylenadipinsäureamid (Nylon 66), Polyhexamethylenazelainsäureamid (Nylon 69), Polyhexamethylensebacinsäureamid (Nylon 610), Polyhexamethylendodecansäureamid (Nylon 612), Polybis(p-aminocyclohexyl)methandodecansäureamid, Polytetramethylenadipinsäureamid (Nylon 46) und Polyamide, die durch Ringspaltung von Lactam hergestellt werden, wie z.B. Polycaprolactam (Nylon 6) und Polylauryllactam. Außerdem können Polyamide verwendet werden, die hergestellt wurden durch Polymerisation von mindestens zwei Aminen oder Säuren, die ausgewählt sind aus denen, die zur Herstellung der oben genannten Polymere verwendet wurden, wie z.B. aus Adipinsäure, Sebacinsäure und Hexamethylendiamin hergestellte Polymere. Die aliphatischen Polyamide schließen weiter Mischungen der oben genannten Polyamide, wie z.B. eine Mischung von Nylon 6 und Nylon 66, einschließlich Copolymeren wie Nylon 66/6 ein.

Vorzugsweise sind die in der vorliegenden Erfindung verwendeten aliphatischen Polyamide Polyhexamethylenadipinsäureamid (Nylon 66), Polycaprolactam (Nylon 6) und eine Mischung von Polyhexamethylenadipinsäureamid (Nylon 66) mit Polycaprolactam (Nylon 6).

Das thermoplastische aromatische Copolyamid ist ein Copolyamid, das eine aromatische Komponente darin enthält, z.B. Polyhexamethylenisophthalsäurediamid (Nylon 6I).

Das Copolyamid, das eine aromatische Komponente darin enthält, ist ein schmelzpolymerisierbares Polyamid, das als Hauptbestandteil eine aromatische Aminosäure und/oder aromatische Dicarbonsäure, wie z.B. p-Aminomethylbenzoesäure, p-Aminoethylbenzoesäure, Terephthalsäure und Isophthalsäure, enthält.

Diamine, die eine weitere Komponente das Polyamids darstellen können, schließen ein Hexamethylendiamin, Undecamethylendiamin, Dodecamethylendiamin, 2,2,4-/2,4,4- Trimethylhexamethylendiamin, m-Xylylendiamin, p-Xylylendiamin, Bis(p-aminocyclohexyl)methan, Bis(p-aminocyclohexyl)propan, Bis(3-methyl-4-aminocyclohexyl)methan, 1,3-Bis(aminomethyl)cyclohexan und 1,4-Bis(aminomethyl)- cyclohexan. Anstelle des Diamins kann auch ein Isocyanat verwendet werden.

Falls erforderlich können auch irgendwelche anderen Comonomere verwendet werden. Beispiele für die Comonomere sind 4,4'-Diphenylmethandiisocyanat und Toluylendiisocyanat. Andere Beispiele dafür sind eine Lactameinheit, eine ω-Aminosäureeinheit mit 4-12 Kohlenstoffatomen, eine von einer aliphatischen Dicarbonsäure mit 4-12 Kohlenstoffatomen und einem aliphatischen Diamin mit 2-12 Kohlenstoffatomen abgeleitete Verbindung, z.B. Lactame und Aminosäuren wie ε-Caprolactam, Nonalolactam, 11-Aminoundecansäure und 12-Aminododecansäure, und äquimolare Salze der oben genannten verschiedenen Diamine und von Adipinsäure, Azelainsäure oder Sebacinsäure.

Typische Beispiele für die thermoplastischen aromatischen Copolyamide, die diese Komponenten umfassen, sind das Copolymer-Polyamid von p-Aminomethylbenzoesäure und ε-Caprolactam (Nylon AMBA/6), Polyamide, die hauptsächlich aus 2,2,4-/2,4,4-Trimethylhexamethylendiaminterephthalat zusammengesetzt sind (Nylon TMDT und Nylon TMDT/6I), Polyamide, die hauptsächlich aus Hexamethylendiaminisophthalat und/oder Hexamethylendiaminterephthalat zusammengesetzt sind und als Comonomer Bis(p-aminocyclohexyl)methanterephthalat und/oder Bis(3-methyl-4-aminocyclohexyl)methanisophthalat und/oder Bis(3-methyl-4- aminocyclohexyl)propanisophthalat und/oder Bis(p-aminocyclohexyl)propanterephthalat enthalten (Nylon 6I/PAMC I, Nylon 6I/DMPACM I, Nylon 6I/PACP I, Nylon 6I/6T/PACM I/PACM T, Nylon 6I/6T/DMPACM I/DMPACM T, Nylon 6I/6T/PACP I/PACP T), Polyamide, die hauptsächlich aus Hexamethylendiaminisophthalat oder Mexamethylendiaminterephthalat zusammengesetzt sind und als Comonomer ε-Caprolactam, 12- Aminododecansäure, Hexamethylendiaminadipat, Bis(p-aminocyclohexyl)methanadipat oder Bis(3-methyl-4-aminocyclohexyl)methanadipat enthalten (Nylon 6I, 6I/6T, 6I/12, 6T/6, 6T/66, 6I/PACM 6, 6I/DMPACM 6), und Polyamide, die hauptsächlich aus Bis(p-aminocyclohexyl)methanisophthalat oder Bis(3-methyl-4-aminocyclohexyl)methanisophthalat zusammengesetzt sind und als Comonomer Hexamethylendiamindodecandioat oder 12-Aminododecansäure enthalten (Nylon PACM I/612 und Nylon DMPACM I/12).

Das aromatische kernhydrierte Copolyamid der Komponente (B) ist ein alicyclisches Copolyamid, das man unter Verwendung von Cyclohexan-1,4-dicarbonsäure oder Cyclohexan-1,3- dicarbonsäure, erhalten durch Kernhydrierung von Terephthalsäure oder Isophthalsäure, anstelle von Terephthalsäure oder Isophthalsäure, einem Säurebestandteil der oben genannten aromatischen Copolyamide, erhält. Außerdem können auch ein Kernhydrierungsprodukt von Diaminen oder Diisocyanate wie 4,4'-Diphenylmethandiisocyanat oder Toluylendiisocyanat als Monomer verwendet werden.

Die zur Durchführung der vorliegenden Erfindung geeigneten Ethylen-α-Olefin-(Dien)-Copolymere sind in der Technik weithin bekannt. Die erläuternden Beispiele für die Ethylen-α-Olefin-(Dien)-Copolymere schließen ein Ethylen- Propylen-Copolymer, das oft als EPR bezeichnet wird, Ethylen-Propylen-1,4-Hexadien-Copolymer, Ethylen-Propylen- Dicyclopentadien-Copolymer, Ethylen-Propylen-Ethylidennorbornen-Copolymer, für die oft der Sammelbegriff EPDM verwendet wird, Ethylen-Buten-1-Copolymer und Ethylen- Buten-1-Ethylidennorbornen-Copolymer.

Der hierin verwendete Ausdruck "ungesättigte Nitrilmonomere" meint eine Verbindung, die in ihrer Molekülstruktur mindestens eine ethylenische Kohlenstoff- Kohlenstoff-Doppelbindung oder Kohlenstoff-Kohlenstoff- Dreifachbindung und mindestens einen -CN-Rest aufweist. Die bevorzugten ungesättigten Nitrilmonomere sind Acrylnitril und Methacrylnitril. Das am meisten bevorzugte ungesättigte Nitrilmonomer ist Acrylnitril.

Alkyl(meth)acrylate, die zur Durchführung der vorliegenden Erfindung geeignet sind, sind in der Technik weithin bekannt. Veranschaulichende Beispiele für Alkyl(meth)acrylate schließen ein Methylmethacrylat, Ethylmethacrylat, Butylmethacrylat, Glycidylmethacrylat, 2-Ethylhexylmethacrylat, Methylacrylat, Ethylacrylat und Butylacrylat.

Die zur Durchführung der vorliegenden Erfindung verwendeten elastomeren Material-Komponenten (C) können durch Aufpfropfen mindestens eines aromatischen Vinylmonomers und mindestens eines ungesättigten Nitrilmonomers und/oder Alkylmethacrylates auf mindestens ein Ethylen-α-Olefin- (Dien)-Copolymer hergestellt werden.

Das Verfahren zum Pfropfen solcher Monomere auf die Ethylen-α-olefin-(Dien)-Copolymere ist bei der Durchführung der vorliegenden Erfindung nicht kritisch und es kann irgendein in der Technik bekanntes Verfahren eingesetzt werden. Das Schmelzmischen der Ethylen-α-Olefin-(Dien)- Copolymere und der Pfropfmonomere mit einer geeigneten Menge an Radikalinitiator kann eingesetzt werden. Es kann auch vom Pfropfen der Monomere in einer wäßrigen Suspension von Ethylen-α-Olefin-(Dien)-Copolymeren mit einer geeigneten Menge an Radikalinitiator und Dispergiermittel Gebrauch gemacht werden.

Falls der Gehalt an ungesättigten Nitrilmonomeren und/oder Alkyl(meth)acrylat(en) in dem gesamten aromatischen Vinylmonomer und dem/den ungesättigten funktionellen Monomer(en), die auf das Ethylen-α-Olefin-(Dien)-Copolymer aufgepfropft werden, etwa 20 Gewichtsprozent übersteigt, nimmt die Schlagbiegefestigkeit der Polyphenylenether- Polyamid-Mischungen ab.

Falls der Gehalt an ungesättigten Nitrilmonomer(en) und/oder Alkyl(meth)acrylat(en) dagegen geringer als etwa 2 Gewichtsprozent ist, wird die Farbhaftfestigkeit nur geringfügig verbessert.

Falls der Gehalt der gesamten ungesättigten Monomere, die auf das Ethylen-α-Olefin-(Dien)-Copolymer aufgepfropft werden, in dem mit ungesättigtem Monomer co-gepfropften Ethylen-α-Olefin-(Dien)-Copolymer (im folgenden als Pfropfkautschuk bezeichnet) etwa 50 Gewichtsprozent überschreitet, verringert sich die Schlagbiegefestigkeit der Polyphenylenether-Polyamid-Zusammensetzung erheblich.

Falls der Gehalt der gesamten ungesättigten Monomere, die auf den Pfropfkautschuk gepfropft werden, weniger als etwa 10 Gewichtsprozent beträgt, wird die Farbhaftfestigkeit nur geringfügig verbessert.

Die Menge des Pfropfkautschuks beträgt etwa 5 bis 50, vorzugsweise 5 bis 30 Gewichtsteile pro 100 Gewichtsteile der Polyphenylenether-Polyamid-Mischungen.

Pfropfkautschuke können außerdem mit einem ungesättigten funktionellen Monomer funktionalisiert sein, das Maleinsäureanhydrid, Fumarsäure, Glycidylmethacrylat, Acrylamid und dergleichen einschließt, jedoch nicht darauf beschränkt ist.

Es liegt innerhalb des Umfangs der vorliegenden Erfindung, Copolymere von ungesättigten Nitrilmonomeren, wie z.B. Acrylnitril-Styrol-Copolymer, das oft SAN genannt wird, und/oder Alkyl(meth)acrylat-Polymere, wie z.B. Polymethylmethacrylat und Methylmethacrylat-Butylacrylat- Copolymer, zuzugeben, um die Farbhaftfestigkeit falls erforderlich noch weiter zu verbessern.

Beispiele für bevorzugte Kompatibilisierungsmittel (D), die bei der Durchführung der vorliegenden Erfindung verwendet werden können, sind

(a) flüssige Dien-Polymere,

(b) Epoxyverbindungen,

(c) ungesättigte funktionelle Verbindungen,

(d) aliphatische Polycarbonsäure-Verbindungen oder die Derivate davon, wie im folgenden beschrieben, und

(e) polyfunktionelle Säurehalogenid-Verbindungen, wie im folgenden beschrieben.

Flüssige Dien-Polymere, die zur Verwendung hierin geeignet sind, umfassen Homopolymere eines konjugierten Diens und Copolymere eines konjugierten Diens mit mindestens einem Monomer, das ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus anderen konjugierten Dienen, Vinylmonomer, z.B. Ethylen, Propylen, Buten-1, Isobutylen, Hexen-1, Octen-1, und Dodecen-1, und Mischungen davon, mit einem Zahlenmittel des Molekulargewichts von 150 bis 10000, vorzugsweise 150 bis 5000. Diese Homopolymere und Copolymere umfassen unter anderem Polybutadien, Polyisopren, Poly(1,3-pentadien), Poly(butadien-isopren), Poly(styrol-butadien), Polychloropren, Poly(butadien-α-methylstyrol), Poly(butadien-styrol-isopren) und Poly(butylen-butadien).

Epoxyverbindungen, die zur Verwendung bei der Durchführung der vorliegenden Erfindung geeignet sind, sind (1) Epoxyharze, die durch Kondensation von mehrwertigen Phenolen (z.B. Bisphenol-A, Tetrabrombisphenol-A, Resorcin und Hydrochinon) und Epichlorhydrin hergestellt werden; (2) Epoxyharze, die durch Kondensation von mehrwertigen Alkoholen (z.B. Ethylenglykol, Propylenglykol, Butylenglykol, Polyethylenglykol, Polypropylenglykol, Pentaerythrit und Trimethylolethan) und Epichlorhydrin hergestellt werden; (3) Glycidyl-veretherte Produkte von einwertigen Verbindungen, einschließlich Phenylglycidylether, Allylglycidylether, Butylglycidylether und Kresylglycidylether; (4) Glycidyl-Derivate von Amino-Verbindungen, z.B. das Diglycidyl-Derivat von Anilin, und (5) epoxidierte Produkte von höherem olefinischen oder Cycloalken oder von natürlichen ungesättigten Ölen (z.B. Sojabohnenöl) sowie von den vorstehenden flüssigen Dien-Polymeren.

Bei den ungesättigten funktionellen Verbindungen handelt es sich um diejenigen, die im Molekül sowohl (a) eine ethylenische Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindung oder eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Dreifachbindung als auch (b) mindestens eine Carbonsäure, ein Säureanhydrid, Säurehalogenid, Anhydrid, Säurehalogenidanhydrid, Säureamid, einen Säureester, ein Imid, eine Amino- oder eine Hydroxygruppe aufweisen. Beispiele für solche ungesättigten polyfunktionellen Verbindungen sind Maleinsäure; Maleinsäureanhydrid; Fumarsäure; Citraconsäure; Itaconsäure; Maleimid; Maleinsäurehydrazid; Reaktionsprodukte, die aus einem Diamin und Maleinsäureanhydrid, Maleinsäure, Fumarsäure usw. entstanden sind; Dichlormaleinsäureanhydrid; Maleinsäureamid; ungesättigte Monocarbonsäure (wie z.B. Acrylsäure, Butensäure, Methacrylsäure, α-Ethylacrylsäure, Pentensäure, Decensäuren, Undecensäuren, Dodecensäuren, Linolsäuren); Ester, Säureamide oder -anhydride der vorstehenden ungesättigten Carbonsäuren, einschließlich Glycidyl(meth)acrylat; ungesättigte Alkohole (wie z.B. Allylalkohol, Crotylalkohol, Methylvinylcarbinol, 4-Penten- 1-ol, 1,4-Hexadien-3-ol, 3-Buten-1,4-diol, 2,5-Dimethyl-3- hexen-2,5-diol und Alkohole der Formeln CnH2n-5OH, CnH2n-7OH und CnH2n-9OH, worin n eine positive ganze Zahl bis 30 ist), ungesättigte Amine, die durch Ersetzen der -OH-Gruppen der oben genannten ungesättigten Alkohole durch NH&sub2;-Gruppen entstanden sind; und funktionalisierte Dien-Polymere und -Copolymere.

Die geeigneten aliphatischen Polycarbonsäure-Verbindungen oder die Derivate davon werden durch die Formel:

(RIO)mR(COORII)n(CONRIIIRIV)s

dargestellt, worin R ein geradkettiger oder verzweigter gesättigter aliphatischer Kohlenwasserstoff mit 2 bis 20, vorzugsweise 2 bis 10 Kohlenstoffatomen ist; RI ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Wasserstoff oder einer Alkyl-, Aryl-, Acyl- oder Carbonyldioxy-Gruppe mit 1 bis 10, vorzugsweise 1 bis 6 und am meisten bevorzugt 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, wobei Wasserstoff besonders bevorzugt ist; jedes RII unabhängig ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Wasserstoff oder einer Alkyl- oder Arylgruppe mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise 1 bis 10 Kohlenstoffatomen; jedes RIII und RIV unabhängig ausgewählt ist aus der Gruppe, die im wesentlichen aus Wasserstoff oder einer Alkyl- oder Arylgruppe mit 1 bis 10, vorzugsweise 1 bis 6 und am meisten bevorzugt 1 bis 4 Kohlenstoffatomen besteht; m 1 bedeutet und (n + s) größer oder gleich 2, vorzugsweise gleich 2 oder 3, ist und n und s jeweils größer oder gleich Null sind und worin (ORI) α oder β zu einer Carbonylgruppe steht und mindestens zwei Carbonylgruppen durch 2 bis 6 Kohlenstoffatome getrennt sind. Offensichtlich können RI, RII, RIII und RIV nicht Aryl sein, wenn der betreffende Substituent weniger als 6 Kohlenstoffatome aufweist.

Veranschaulichende Beispiele für geeignete Polycarbonsäuren sind Citronensäure, Äpfelsäure und Agaricinsäure.

Die polyfunktionellen Säurehalogenid-Verbindungen, die zur Verwendung hierin geeignet sind, sind dadurch gekennzeichnet, daß sie sowohl (a) mindestens eine Säurehalogenid-Gruppe, vorzugsweise eine Säurechlorid- Gruppe, als auch (b) mindestens eine Carbonsäure-, Carbonsäureanhydrid-, Säureester- oder Säureamid-Gruppe, vorzugsweise eine Carbonsäure oder Carbonsäureanhydrid- Gruppe, aufweisen. Beispiele für Kompatibilisierungsmittel innerhalb dieser Gruppe sind Trimellithsäureanhydridsäurechlorid und Chloroformylbernsteinsäureanhydrid.

Die Gesamtmenge eines oder mehrerer hierin verwendeter Kompatibilisierungsmittel hängt von dem gewählten speziellen Kompatibilisierungsmittel ab. Es ist wünschenswert, mindestens eine Menge zu verwenden, die erforderlich ist und ausreicht, um die Kompatibilität der Polyphenylenether-Polyamid-Mischung zu verbessern. Im allgemeinen beträgt die Menge des Kompatibilisierungsmittels etwa 0,01 bis 30, vorzugsweise etwa 0,1 bis etwa 5 Gewichtsteile pro 100 Gewichtsteile der Polyphenylenether- Polyamid-Mischung.

Das Verfahren zur Mischung der Komponenten (A), (B), (C) und (D) ist nicht kritisch. Bekannte Schmelzknetverfahren können als Mischverfahren eingesetzt werden. Extruder, Knetapparate, Walzen und dergleichen können verwendet werden. Vorzugsweise können Extruder als Schmelzknetapparate verwendet werden. Es gibt keine spezielle Beschränkung bei der Reihenfolge der Zugabe der Komponenten beim Schmelzkneten. D.h. es gibt ein Verfahren, welches die gleichzeitige Zugabe aller Komponenten (A), (B), (C) und (D) und das gleichzeitige Schmelzkneten derselben umfaßt, und ein Verfahren, welches das Vorschmelzkneten der Komponenten (A), (C) und (D) in Gegenwart oder Abwesenheit eines Radikalinitiators und die anschließende Zugabe der Komponente (B) und das Schmelzkneten der Komponenten umfaßt. Es wird jedoch darauf hingewiesen, daß das Kompatibilisierungsmittel und der Radikalinitiator, falls verwendet, immer mit dem gesamten oder einem Teil des Polyphenylenethers schmelzgeknetet werden müssen.

Die zuvor genannten Polyphenylenether-Polyamid-Mischungen können außerdem anorganische Füllstoffe, wie z.B. Talkum, Aluminiumsilicat, Glimmer, Rußschwarz und Glasfasern, Pigmente, Wärmestabilisatoren, UV-Abbauinhibitoren, Antioxidationsmittel, Flammschutzmittel und Weichmacher umfassen.

Die aus der thermoplastischen Harzzusammensetzung der vorliegenden Erfindung erhaltenen geformten Produkte können geeigneterweise für Automobilteile und elektrische und elektronische Bauteile verwendet werden.

Als Beispiele für Automobilteile, auf die die Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung angewendet werden kann, können Teile zur Fertigstellung des Äußeren, wie z.B. Stoßstange, Kotflügel, Stirnwand, Motorhaubenblech, Seitenblech (fascia), Kipphebelblech (rocker panel), Kipphebelblechverstärkung (rocker panel reinforce), Bodenblech, Rückwand, Türblech, Türauflage, Dachfläche und Kofferraumdeckel, Teile für die Innenausstattung wie Armaturenbrett, Konsole, Handschuhfach, Schalthebel, Schaltsäulenverkleidung, Türverkleidung, Griff, Armlehne, Belüftungsklappe, Fußboden, Sicherheitsgurt und Sitz, Motorraum-Innenteile wie Verteilerkappe, Luftfilter, Wasserkasten des Kühlers, Batteriekasten, Kühlerhaube, Wassertank, Ventilator und Heizkasten, Spiegelumrandung, Radabdeckung, Kofferrauminnenauskleidung und Kofferraummatte, genannt werden.

Die folgenden Beispiele dienen der weiteren Erläuterung der vorliegenden Erfindung, die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht darauf beschränkt.

Herstellung von Pfropfkautschuk

In den Beispielen oder Vergleichsbeispielen verwendete Pfropfkautschuke wurde folgendermaßen hergestellt.

1) Pfropfkautschuk A (ein Styrol/Acrylnitril-gepfropftes EPDM)

Ein Styrol/Acrylnitril-gepfropftes EPDM wurde durch Suspensionspfropfcopolymerisation hergestellt.

Das erhaltene Styrol/Acrylnitril-gepfropfte EPDM enthielt 24,7 Gewichtsprozent der Styrolkomponente und 1,5 Gewichtsprozent der Acrylnitrilkomponente.

Der Gehalt des Acrylnitril-Monomers in dem gesamten polymerisierten Styrol und Acrylnitril betrug 5,7 Gewichtsprozent.

2) Pfropfkautschuk B

Ein Pfropfkautschuk B wurde in gleicher Weise wie bei der Herstellung des Pfropfkautschuks A hergestellt, mit der Ausnahme, daß EPDM durch EPR (Esprene E-100, Sumitomo Chemical Co., Ltd.) ersetzt wurde.

3) Pfropfkautschuk C

Ein Pfropfkautschuk C wurde in gleicher Weise wie bei der Herstellung des Pfropfkautschuks A hergestellt, mit der Ausnahme, daß Acrylnitril durch Methylmethacrylat ersetzt wurde.

4) Pfropfkautschuke D bis J

Pfropfkautschuke D bis J wurden in gleicher Weise wie bei der Herstellung des Pfropfkautschuks A hergestellt, mit der Ausnahme, daß die zugegebenen Mengen an Styrol und Acrylnitril wie in den Spalten der Tabelle I gezeigt geändert wurden und daß die Menge an Benzoylperoxid im Verhältnis zur Gesamtmenge des Styrols und des funktionellen Monomers angepaßt wurde.

Der Gehalt an Ethylen-α-Olefin-(Dien)-Copolymer in den Pfropfkautschuken und der Gehalt des funktionellen Monomers in dem gesamten polymerisierten Styrol und polymerisierten funktionellen Monomer, die in den Pfropfkautschuken vorhanden waren, sind in Tabelle I gezeigt.

Herstellung von Polyphenylenether-Polyamid-Mischungen

Bei der Herstellung der Polyphenylenether-Polyamid- Mischungen, die in dem vorliegenden Beispiel offenbart werden, wurde ein von Nippon Seikosho Kabushiki Kaisha hergestellter Doppelschneckenextruder TEX44 verwendet.

Der Extruder hatte ein L/D-Verhältnis von 32 und war mit einer ersten Einfüllöffnung an der Stelle, an der das L/D- Verhältnis 1 betrug, und einer zweiten Einfüllöffnung an der Stelle, an der das L/D-Verhältnis 16 betrug, ausgestattet (L: Länge der Schnecke, D: Durchmesser der Schnecke).

Die Zylindertemperatur wurde auf etwa 260ºC eingestellt und die Schneckendrehzahl wurde auf 360 UpM eingestellt. Die Formulierung der jeweiligen Mischung ist in Tabelle II gezeigt. Die für jede Mischung gemessene Farbhaftfestigkeit und Schlagbiegefestigkeit nach Izod sind ebenfalls in Tabelle II gezeigt.

In Tabelle II sind das Kompatibilisierungsmittel und der Radikalinitiator in Gewichtsteilen pro 100 Teile der gesamten polymeren Materialien angegeben und jedes polymere Material ist in Gewichtsprozent der Gesamtheit der polymeren Materialien angegeben.

Die in der Spalte "Beschickung 1" der Tabelle II aufgeführten Bestandteile wurden von der ersten Einfüllöffnung aus zugeführt. Die in der Spalte "Beschickung 2" der Tabelle II aufgeführten Bestandteile wurden von der zweiten Einfüllöffnung aus zugeführt. Alle entweder von der ersten oder der zweiten Einfüllöffnung aus zusammen zugeführten Bestandteile wurden vor der Zufuhr mit Hilfe eines Freifallmischers gut gemischt.

Die Beschickungsgeschwindigkeit der ersten Beschickung und der zweiten Beschickung wurde durch ein automatisches Massendosierungsregelsystem geregelt, um die in Tabelle II angegebene Formulierung der jeweiligen Mischung aufrechtzuerhalten.

Der in den Beispielen verwendete Polyphenylenether war entweder ein Polyphenylenether mit einer Viskositätszahl von 0,52 dl/g (im folgenden als PPE-A bezeichnet) oder ein Polyphenylenether mit einer Viskositätszahl von 0,42 dl/g (im folgenden als PPE-B bezeichnet), die bei 25ºC in einer von Nippon Polyether Kabushiki Kaisha hergestellten Chloroform-Lösung min einer Konzentration von 0,5 g/dl gemessen wurde.

Wenn Polyamid 6 verwendet wurde, handelte es sich in allen Beispielen um Nylon 6 A1030 BRL von Unitika Kabushiki Kaisha. Wenn Polyamid 66 verwendet wurde, handelte es sich um UBE Nylon 66 2015B von UEB Kosan Kabushiki Kaisha.

Wenn in den Beispielen aromatische Polyamide verwendet wurden, handelte es sich um Trogamid T 2010 von Huels AG.

Wenn in irgendeinem der Beispiele Polymethylmethacrylat verwendet wurde, handelte es sich um Sumipex LG von Sumitomo Chemical Co., Ltd. Wenn in irgendeinem der Beispiele ein Acrylnitril-Styrol-Copolymer verwendet wurde, handelte es sich um Clearpet 1000 von Sumitomo Naugatuck Co., Ltd.

Wenn ein freier Radikal-Initiator verwendet wurde, handelte es sich um Dicumylperoxid, Sanperox DCP, hergestellt von Sanken Kako Kabushiki Kaisha. Wenn ein freier Radikal- Initiator verwendet wurde, wurde er immer vorher mit Polyphenylenether gemischt und von der ersten Einfüllöffnung aus zugeführt. Polyphenylenether wurde immer von der ersten Einfüllöffnung aus zugeführt und Polyamide wurden immer von der zweiten Einfüllöffnung aus zugeführt.

Der Farbhaftfestigkeits-Test wurde folgendermaßen durchgeführt.

1) Die Granulate jeder der gemäß der in Tabelle II aufgeführten Formulierung hergestellten zu testenden Mischungen wurden jeweils bei 100ºC 6 Stunden lang mit einem vorgewärmten trockenen Luftstrom, dessen Taupunkt etwa -40ºC betrug, getrocknet und danach durch einen trockenen Luftstrom von Raumtemperatur abgekühlt.

2) Die Mischungsgranulate wurden bei einer Temperatur im Bereich von etwa 290ºC spritzgegossen, um Testplatten mit einer Größe von 150 mm x 150 mm x 3 mm zu bilden.

3) Die resultierenden Platten wurden unter Verwendung einer Lacksprühpistole einem Lackspray ausgesetzt um eine Lackschicht von etwa 25 Mikron zu bilden.

4) Die mit Lack beschichteten Platten wurden dann 30 Minuten lang bei 70ºC in einem Infrarot-Lackhärtungsofen gehärtet.

5) 2 Stunden, 5 Stunden, 12 Stunden und 24 Stunden nach der Lackhärtung wurde ein Lackschicht-Abziehtest durchgeführt.

Die gehärtete Lackschicht wurde mit Hilfe eines scharfen Messers in ein Gitter geschnitten, um 100 quadratische Stücke der Schicht mit 2 mm x 2 mm herzustellen. Dann wurde ein Bogen Klebeband auf die in Gitter geschnittene Oberfläche aufgebracht und das Band wurde abgezogen.

Die Farbhaftfestigkeit wurde bestimmt, indem man von den 100 in Gitter geschnittenen Stücken die Anzahl der quadratischen Stücke mit etwa 2 mm x 2 mm zählte, die nicht mitabgezogen wurden.

6) Bei dem in den Beispielen verwendeten Lack handelte es sich um "Origiplate Z-NY metallisches Silber", das von Origin Denki Kabushiki Kaisha hergestellt wird.

Die Schlagbiegefestigkeit der Mischungen wurde als Schlagbiegefestigkeit nach Izod gemäß dem in ASTM D-256 beschriebenen Verfahren gemessen.

Beispiel 1

20 kg Polyphenylenether (PPE-A), 0,25 kg Maleinsäureanhydrid (MAH), 5 g Dicumylperoxid (DCP) und 5 kg Pfropfkautschuk A wurden, wie in der Beschickung 1-Spalte von Beispiel 1 der Tabelle II vorgeschrieben, unter Verwendung eines 100 l-Freifallmischers vorgemischt, wobei die Bestandteile 30 Minuten lang gemischt wurden, bevor sie der ersten Einfüllöffnung des TEX44-Doppelschneckenextruders zugeführt wurden.

Die für die erste Einfüllöffnung hergestellte Vormischung wird im folgenden als erste Beschickungs-Vormischung bezeichnet. 20 kg des Nylon 6 und 5 kg des Nylon 66 wurden, wie in der Beschickung 2-Spalte von Beispiel 1 der Tabelle II vorgeschrieben, unter Verwendung des gleichen Freifallmischers 30 Minuten lang vorgemischt, bevor sie der zweiten Einfüllöffnung des TEX44-Doppelschneckenextruders zugeführt wurden.

Die für die zweite Einfüllöffnung hergestellte Vormischung wird im folgenden als zweite Beschickungs-Vormischung bezeichnet. Die Zylindertemperatur des Extruders wurde auf etwa 260ºC und die Schneckendrehzahl auf etwa 360 UpM eingestellt. Die erste Beschickungs-Vormischung wurde mit einer Geschwindigkeit von 20,2 kg/h der ersten Einfüllöffnung zugeführt und die zweite Beschickungs- Vormischung wurde mit einer Geschwindigkeit von 20 kg/h der zweiten Einfüllöffnung zugeführt, um die in Beispiel 1 gezeigte Formulierung der Bestandteile aufrechtzuerhalten.

Die resultierende Mischung wurde in einem Wasserbad durch kaltes Wasser von etwa 10ºC abgekühlt, pelletisiert und getrocknet. Die so hergestellten Mischungsgranulate wurden spritzgegossen, um 5 Platten mit 150 mm x 150 mm x 30 mm als Prüfstücke herzustellen.

Die Farbhaftfestigkeit wurde an 5 Platten gemäß dem zuvor beschriebenen Testverfahren getestet. Der Durchschnitt der ermittelten Farbhaftfestigkeit der 5 Platten ist in Tabelle II gezeigt. Die gemessene Schlagbiegefestigkeit nach Izod ist ebenfalls in Tabelle II gezeigt.

Beispiel 2

Das Experiment wurde in gleicher Weise wie in Beispiel 1 durchgeführt, mit der Ausnahme, daß der Pfropfkautschuk A durch Pfropfkautschuk B ersetzt wurde.

Beispiel 3

Das Experiment wurde in gleicher Weise wie in Beispiel 1 durchgeführt, mit der Ausnahme, daß der Pfropfkautschuk A durch Pfropfkautschuk C, und die Mischung von Polyamid 6 und Polyamid 66 durch Polyamid 6 ersetzt wurde, wie in Beispiel 3 der Tabelle II gezeigt.

Beispiel 4

Das Experiment wurde in gleicher Weise wie in Beispiel 2 durchgeführt, mit der Ausnahme, daß 1 kg von 20 kg Polyphenylenether durch PMMA ersetzt wurde, wie in Beispiel 4 der Tabelle II gezeigt.

Beispiel 5

Das Experiment wurde in gleicher Weise wie in Beispiel 4 durchgeführt, mit der Ausnahme, daß PMMA durch die gleiche Menge an Acrylnitril-Styrol-Copolymer (SAN) ersetzt wurde, wie in Beispiel 5 der Tabelle II gezeigt.

Vergleichsbeispiel 1

Das Experiment wurde in gleicher Weise wie in Beispiel 1 durchgeführt, mit der Ausnahme, daß der Pfropfkautschuk A durch Pfropfkautschuk F ersetzt wurde.

Vergleichsbeispiel 2

Das Experiment wurde in gleicher Weise wie in Beispiel 1 durchgeführt, mit der Ausnahme, daß der Pfropfkautschuk A durch Pfropfkautschuk G ersetzt wurde.

Beispiele 6 bis 7 und Vergleichsbeispiele 3 bis 7

Die Experimente wurden in gleicher Weise wie in Beispiel 1 durchgeführt, mit der Ausnahme, daß

(1) jeweils etwa 20,2 kg der ersten Beschickungs- Vormischung gemäß der in der Beschickung 1-Spalte des jeweiligen Beispiels gezeigten Formulierung hergestellt und gleichmäßig mit einer Geschwindigkeit von 20,2 kg/h der ersten Einfüllöffnung des Extruders zugeführt wurden.

(2) jeweils 20 kg der zweiten Beschickungs-Vormischung gemäß der in der Beschickung 2-Spalte des jeweiligen Beispiels gezeigten Formulierung hergestellt und gleichmäßig mit einer Geschwindigkeit von 20 kg/h der zweiten Einfüllöffnung des Extruders zugeführt wurden.

Tabelle I
Analytisches Ergebnis der Pfropfkautschuke Pfropkautschuk Ethylen-α-Olefin-Copolymer Gew.-% (1) Acrylnitril (2) Methylmethacrylat (3) berechnet durch die Formel: 100 x AN(MMA)/[AN(MMA)+Styrol]
Tabelle II-(1)
Beispiel Vergleichs-BSP. Beschickung Kompatibilisierungsmittel freier Radikal-Initiator Pfropfkautschuk Nylon Aromatisches Polyamid (Trogamid) Schlagbiegefestikeit nach Izod Farbhaftfestigkeit * Maleinsäureanhydrid
Tabelle II-(2)
Vergleichs-BSP. Beschickung Kompatibilisierungsmittel freier Radikal-Initiator Pfropfkautschuk Nylon Aromatisches Polyamid (Trogamid) Schlagbiegefestikeit nach Izod Farbhaftfestigkeit Citronensäure Fumarsäure * Maleinsäureanhydrid
Tabelle II-(3)
Vergleichs-BSP. Beschickung Kompatibilisierungsmittel freier Radikal-Initiator Pfropfkautschuk Nylon Aromatisches Polyamid (Trogamid) Schlagbiegefestikeit nach Izod Farbhaftfestigkeit * Maleinsäureanhydrid ** Maleiertes EPR


Anspruch[de]

1. Thermoplastische Zusammensetzung umfassend

(A) 5 bis 95 Gewichtsteile mindestens eines Polyphenylenethers, welcher ein Homopolymer oder Copolymer ist, das eine sich wiederholende Einheit I und gegebenenfalls eine sich wiederholende Einheit II umfaßt

worin R&sub1;, R&sub2;, R&sub3;, R&sub4;, R&sub5; und R&sub6; identisch oder verschieden sind und jeweils einen einwertigen Rest darstellen, mit der Maßgabe, daß R&sub3; und R&sub5; nicht gleichzeitig Wasserstoff sein können,

(B) 95 bis 5 Gewichtsteile mindestens eines aliphatischen Polyamids und/oder thermoplastischen aromatischen schmelzpolymerisierbaren Copolyamids, das als Hauptkomponente eine aromatische Aminosäure und/oder eine aromatische Dicarbonsäure enthält,

(C) 5 bis 50 Gewichtsteile, bezogen auf 100 Gewichtsteile des gesamten Polyphenylenethers und Polyamids, mindestens eines elastomeren Materials, das erhältlich ist durch Pfropfcopolymerisation von

(a) 50 bis 90 Gewichtsprozent mindestens eines Ethylen-α-Olefin(Dien)-Copolymers und

(b) 50 bis 10 Gewichtsprozent einer Pfropfmonomermischung umfassend

(i) mindestens ein aromatisches Vinylmonomer und

(ii) mindestens ein ungesättigtes funktionelles Monomer, das ausgewählt ist aus ungesättigten Nitrilmonomeren und Alkyl(meth)acrylaten,

wobei die Gesamtmenge an ungesättigten funktionellen Monomeren 2 bis 20 Gewichtsprozent des Gesamtgewichts der Pfropfmonomermischung beträgt, und

(D) 0,01 bis 30 Gewichtsteile mindestens eines Kompatibilisierungsmittels, bezogen auf 100 Gewichtsteile des gesamten Polyphenylenethers und Polyamids.

2. Zusammensetzung nach Anspruch 1, worin der Polyphenylenether ein Poly(2,6-dimethyl-1,4- phenylen)ether, ein Copolymer von 2,6-Dimethylphenol und 2,3,6-Trimethylphenol oder eine Kombination davon ist.

3. Zusammensetzung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, worin das Polyamid Polyamid 6, Polyamid 66, eine Mischung von Polyamid 6 und Polyamid 66, ein thermoplastisches aromatisches Copolyamid, eine Mischung von Polyamid 6 und einem thermoplastischen aromatischen Copolyamid oder eine Mischung von Polyamid 66 und thermoplastischem aromatischem Copolyamid ist.

4. Zusammensetzung nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 3, worin das Polyamid mindestens in einer Menge vorhanden ist, die ausreicht, um eine kontinuierliche Phase der Polyphenylenether-Polyamid-Mischung zu bilden.

5. Zusammensetzung nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 4, worin die aromatische Vinylverbindung Styrol ist.

6. Zusammensetzung nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 5, worin das ungesättigte funktionelle Monomer Acrylnitril oder ein Alkyl(meth)acrylat ist.

7. Zusammensetzung nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 6, worin das Ethylen-α-Olefin-(Dien)-Copolymer ausgewählt ist aus Ethylen-Propylen-Copolymeren, Ethylen-Buten-1-Copolymeren, Ethylen-Propylen- Ethylidennorbornen-Copolymeren, Ethylen-Propylen- Cyclopentadien-Copolymeren und Ethylen-Propylen-1,4- Hexadien-Copolymeren.

8. Aus einer thermoplastischen Zusammensetzung nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 7 hergestelltes Substrat mit verbesserter Schlagbiegefestigkeit und Farbhaftfestigkeit.







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